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Woiwodschaft Podlachien: Unterschied zwischen den Versionen

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Woiwodschaft Podlachien

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Mit zahlreichen Fließgewässern und Seen ist Podlachien ein Paradies für Wassersportler. Die Suwalki Seenplatte und die Flüsse Czarna Hancza, Narew, Bug, Biebrza gehören zu den attraktivsten GEwässern Polens.
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Sie stellen beliebte [http://www.Angeln-in-Polen.de Angelreviere] dar. Fast 70 Fischarten bevölkern die Binnengewässer. Lachse, Meerforellen, Hechte, Aale, Zander und Karpfen, sind die begehrtesten. Für alle Angelangelegenheiten in Polen ist der Polnische Anglerverband, ([http://www.zgpzw.pl Polski Zwiazek Wedkarski PZW]) zuständig. Dieser Verband mit der größten Mitgliederzahl bietet nicht nur den Vorteil des Erfahrungsaustausches mit Gleichgesinnten, sondern liefert alle Informationen zum Thema Angeln und berichtet auch über die aktuellen Bestimmungen.
  
 
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Version vom 20. Februar 2006, 00:36 Uhr

Podlachien (poln. Podlaskie) - Wojewodschaft im Nordosten Polens mit der Hauptstadt in Bialystok. In Podlachien sind vier von den 23 polnischen Nationalparks verortet, womit Podlachien nach Kleinpolen, das über sechs verfügt, Platz zwei innerhalb Polens winnimmt. Es gilt als der "wilde Osten" Polens mit dem letzten Urwald Mitteleuropas. Hier leben die letzten Wiesente in Europa in freier Wildbahn. Elche, Wölfe und Braunbären sind auch anzutreffen. Zahlreiche Zeugnisse jüdischer Kultur und des Reichtums der polnischen Magnaten. Das Branicki Schloss in Bialystok gilt als polnisches Versailles. Die Renaissance-Synagoge in Tykocin gilt als die schönste in Europa. Hier leben auch die polnischen Muslime - die Tataren zusammen mit orthodoxen und katholischen Polen. In Suprasl steht die wahrscheinlich schönste orthodoxe Kriche Polens. Die Kajakroute entlang der Czarna Hancza zählt zu den attraktivsten in Polen. Um den Seekomplex Wigry im äußersten Nordosten Polens gibt es exzellente Wassersprortmöglichkeiten. Der hierzu gehörende See Hancza ist mit über 100 m der tiefste in Polen und dem gesammten nordeuropäischen Tiefland von Frankreich bis Estland.

Regionen

Die Wojewodschaft Podlachien umfasst nur ca. die Hälfte der Fläche des historischen Gebietes Podlachien. 42 % des historischen Podlachiens befinden sich in den Wojewodschaften Masovien, Lubelskie und der Republik Weissrussland. Dagegen nimmt das historische Podlachien nur 36 % des Wojewodschaftsgebietes ein. Die anderen Teile setzten sich aus folgenden Regionen zusammen:

  • zu 35 % aus der Seenplatte Suwalszczyzna um Suwalki
  • zu 20% aus dem histotorischen Masovien
  • zu 7% aus Polesie, das heute zum größten Teil in Weissrussland und der Ukraine ist,
  • zu 1% aus der Schwarzen Rus, die heute ebenfalls zum größten Teil in Weissrussland und der Ukraine ist.

Orte

Mit weniger als 60 Einwohner pro qkm ist Podlachien die am dünsten besiedleste Wojewodschaft Polens. Der Landesdurchschnitt liegt bei 123 Einwohner pro qkm. Allein die Wojewodschaftshauptstadt ist mit 300.000 Einwohnern eine Großstadt. Weitere Orte sind:

Weitere Ziele

Der wertvollste Schatz Podlachiens ist die Natur. Circa 30% der Wojewodschaftsfläche unterliegen dem Naturschutz. Es gibt hier vier Nationalparks

Die Wojewodschaft wird aufgrund des Naturreichtums „Die Grünen Lungen Europas“ und „Die Grünen Lungen Polens“ genannt.

Hintergrund

Podlachien lag an der inneren Grenze der polnisch-litauischen Adelsrepublik der beiden Nationen. Hinsichtlich des Kulturreichtums ist Podlachien die multiethnischte Wojewodschaft in Polen. Jahrhundertelang wurde dieses Gebiete von Polen, Weißrussen, Litauer, Ukrainer, Russen, Sinti und Roma, Tataren, Juden, Deutschen und Gläubigen der Kirche des alten Ritus bewohnt. Hier sind viele Kulturdenkmälter dieser Menschen geblieben. Nach den drei polnischen Teilungen im 18. Jahrhundert kam Podlachien zu Russland und kehrte nach dem Ersten Weltkrieg zu Polen zurück, wobei es damals in der nördlichen Mitte Polens lag und eine beliebte Ausflugsregion der Warschauer Eliten der Zwischenkriegszeit darstellte. 1921 wurde in Bialowieza einer der ersten Nationalparks Europas gegründet in dem das anderenorts bereits ausgestorbene Wisent geschützt wurde und wird. Im Ort Suchowola befindet sich das im Jahre 1775 errechnete geographische Zentrum Europas. Hier überschneiden sich die Geradelinien, die den europäischen Kontinent in die Länge und Breite einteilen und die entferntesten Punkte Europas verbindend sich hier.

Sprache

In den Städten wird oft Deutsch gesprochen, ansonsten kommt man natürlich mit Englisch recht weit. In ländlichen Gebieten abseits der wichtigsten Touristenregionen wird es schwieriger sich mit Deutsch und Englisch zu verständigen. Kenntnisse anderer slawischer Sprachen können behilflich sein. Und schließlich ist das Polnische nicht so schwer zu erlernen, wie man vielleicht zunächst meint.

Polnische Sprache von deutscher Wikipedia

Anreise

Die Anreise empfielt sich mit dem PkW, Bus oder der Bahn. Allerdings sind hier die Straßenverhältnisse nicht besonders gut und das Schienennetz nicht besonders eng. Die Verbindung Warschau - Bialystok ist jedoch sehr gut und wird zur Autobahn ausgebaut. Auch der Zugverkehr Warschau Bialystok lässt sich sehen. Alle anderen Ziele sollten von Bialystok angefahren werden.

Mobilität

Sehenswürdigkeiten

  • das Barockschloss der Branickis in Bialystok gilt als polnisches Versailles
  • das uniierte Kloster von Suprasl gilt als schönstes dieser Art in Polen
  • das aus dem 18. Jahrhundert stammende Barockkloster der Kamedulen am Wigry-See
  • das Klosterkomplex der Jesuiten in Drohiczyn
  • die russisch-orthodoxe Verklärung-Christi-Kirche an der Swieta Gora Grabarka (Heiliger Berg Grabarka)
  • die russisch-orthodoxe Nikolaus-der-Wundertäter-Kirche in Bialystok
  • die neogotische Marien-Kirche in Bialystok
  • die Renaissance-Synagoge und jüdischer Renaissance Friedhof in Tykocin
  • die älteste polnische Moschee in Kruszyniany.

Aktivitäten

Mit zahlreichen Fließgewässern und Seen ist Podlachien ein Paradies für Wassersportler. Die Suwalki Seenplatte und die Flüsse Czarna Hancza, Narew, Bug, Biebrza gehören zu den attraktivsten GEwässern Polens. Sie stellen beliebte Angelreviere dar. Fast 70 Fischarten bevölkern die Binnengewässer. Lachse, Meerforellen, Hechte, Aale, Zander und Karpfen, sind die begehrtesten. Für alle Angelangelegenheiten in Polen ist der Polnische Anglerverband, (Polski Zwiazek Wedkarski PZW) zuständig. Dieser Verband mit der größten Mitgliederzahl bietet nicht nur den Vorteil des Erfahrungsaustausches mit Gleichgesinnten, sondern liefert alle Informationen zum Thema Angeln und berichtet auch über die aktuellen Bestimmungen.

Küche

Die polnische Küche hat viele Spezialitäten, wie Barszcz, Uszki, Golabki, Flaki etc. zu bieten. Polnische Fleischprodukte genießen weltweit hohes Ansehen. Zu den bekanntesen polnischen Brauereien zählen Zywiec, Tyskie, Lech, Warka, Lezajsk, Bosman und Piast. In Lomza befindet sich die bekannteste Brauerei in Podlachien, die das gleichnamige Bier braut. Der Wodka wird entweder klar, z.B. Wyborowa, oder mit Armomen, z.B. Grasowka, Zoladkowka der Firma Polmos angeboten. POlmos Bialystok ist die größte polnische Wodkabrennerei. Sie hat ihren Sitz in der Hauptstadt Podlachiens. Trinkhonig ist eine altpolnische Spezialität. Lebensmittel und Restaurantbesuche sind in Polen sehr preiswert. Gute polnische Küche zu erschwinglichen Preisen bietet die Restaurantkette Chlopskie Jadlo. Wer es wirklich spottbillig haben möchte, der geht in eine der Milchbars, dort wird man auch für einen Euro richtig satt und das Essen muss nicht unbedingt vom Schlechtesten sein.

Polnische Küche von deutscher Wikipedia

Ausgehen

Sicherheit

Es ist eigentlich recht sicher, man sollte jedoch in großen Menschenmengen z.B. auf großen Märkten oder Bahnhöfen - wie überall auf der Welt - die notwendige Sorgfalt nicht außer Acht lassen.

Klima

Das Klima ist ein Übergangsklima von gemäßigt zu kontinental. Die Sommer sind allgemein warm mit Mitteltemperaturen zwischen 16° und 19°C und die Winter kalt, mit Mitteltemperaturen um 0°C im Nordwesten und bis zu -5°C im Südosten. Niederschlag fällt vor allem im Frühjahr und Herbst, wobei die Niederschlagsmengen geringer sind als in Süd- und Westpolen.

Weiter geht's

Weblinks

Homepage der Wojewodschaft Podlachien

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