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Libyen

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Libyen

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Lage
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Flagge
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Kurzdaten
Hauptstadt: Tripolis
Staatsform: Volksrepublik auf islamischer Grundlage
Währung: 1 Lybischer Dinar (LD)
= 1.000 Dirham
Fläche: 1,76 Mio km²
Bevölkerung: 5,63 Mio
Sprachen: Arabisch, Berberdialekte
Religionen: Sunnitische Muslime 97 %
Telefonvorwahl: +218
Internet TLD: .ly
Zeitzone: UTC +1


Libyen liegt in Nordafrika. Angrenzende Länder sind Tunesien, Algerien, Niger, Tschad, Sudan und Ägypten.

Regionen

Das Land gliedert sich in die traditionellen Landschaften Tripolitanien im Westen, Fessan im Süden, die Cyrenaika (Kyrene) im Osten und die Libysche Wüste auf. Nur 2,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich nutzbar, enorme Erdöl- und Ergasvorräte gleichen diesen Mangel aus. Libyen ist das einzige Land der Welt, in dem es keinen einzigen ständigen Fluss gibt. Es existieren lediglich so genannte "Wadis". Sie führen nur nach starken Regenfällen vorübergehend Wasser. Reisende, die in "Waids" lagern, können durch plötzliche Regenfälle überrascht werden und in Lebensgefahr geraten.

Städte

  • Tripolis - Hauptstadt des Landes - größte Stadt Libyens - int. Flughafen.
  • Bengasi - zweitgrößte Stadt; wirtschaftliches Zentrum der Kyrenaika.
  • Tobruk - wichtige Hafenstadt in der Kyrenaika und Endpunkt einer Erdölpipeline.

Weitere Ziele

Hintergrund

Anreise

Flugzeug

Tripolis ist die einzige Stadt in Libyen, die vom Ausland aus angeflogen wird. Von dort aus können die anderen Städt in Libyen per Inlandsflug erreicht werden. Libyan Arab Airlines (LN) bietet schnelle und regelmäßige Verbindungen zwischen Tripolis und Bengasi, Sebha, Beida, Mersa Brega, Tobruk, Misurata, Ghadames und Kufra an. Zwischen Tripolis und Bengasi gibt es einen stündlichen Shuttleservice. Tripolis ist inzwischen wieder von jeder europäischen Hauptstadt aus erreichbar. Von Deutschland aus wird Tripolis von Frankfurt aus 5x mal pro Woche angeflogen. Die libysche Airline Afriqiyah Airways fliegt von Tripolis aus interessante Ziele in Afrika an, die sonst schwer erreichbar sind (z.B. den Tschad).

Bahn

Die Bahnstrecke Tripolis – Al Zawiah – Sabratha – Zuara – Zeltin – Abu Kamash – Ras Ejdeer befindet sich im Bau. Im Frühjahr 2007 verkehrten noch keine Passagierzüge. Eine weitere Bahnstrecke ist von der Küstenstadt Sirte bis zur Oase Sabha in der Sahara geplant.

Bus

In Tripolis und Bengasi gibt es ein öffentliches Busnetz mit drei Preiszonen. Die Busse sind überfüllt und fahren unregelmäßig. Zwischen Tripolis und Bengasi verkehrt ein Linienbus, zwischen Bengasi und Tobruk ein Minibus. Besucher der Wüstenregionen benötigen vor Beginn ihrer Reise von den Behörden Libyens (kann vom Reiseveranstalter besorgt werden) einen so genannten Wüstenpass.

Auto

Das Straßennetz des Landes umfasst etwa 85.000 km. Straßen führen von Tunesien, Algerien, Niger, aus dem Tschad und aus Ägypten nach Libyen. Die Küstenstraße ist die wichtigste Passage und verläuft nahezu exakt von West nach Ost. Einige der größeren Straßen führen auch ins Landesinnere, u. a. nach Sebha, Ghadames und Kufra. Seit 1969 sind nur noch Straßenschilder mit arabischer Schrift erlaubt. Außerhalb größerer Ortschaften ist eine Beschilderung kaum vorhanden. Benzin ist überall erhältlich und sehr preiswert, Stadtpläne existieren so gut wie nicht. Reparaturen werden oft unzuverlässig ausgeführt, Ersatzteile sind selten sofort lieferbar. Mietwagen werden derzeit vor allem in Tripolis und Benghazi angeboten. EU oder schweizerische Führerscheine (Permit Conduire) sind drei Monate gültig, danach wird ein libyscher Führerschein Pflicht.

Schiff

Regelmäßige Fähren von Genua und Neapel nach Tripolis und Bengasi. Zwischen Tripolis und Malta sowie verschiedenen italienischen Hafenstädten verkehren Autofähren.

Mobilität

Sprache

Staatssprache ist das klassische Arabisch. Gesprochen wird ein Libysches Arabisch. Die öffentliche Beschilderung erfolgt ausnahmslos in Arabisch. Von mehreren Minderheitssprachen ist das "Nafusi" erwähnenswert, da es im Westen des Landes und in Tunesien von knapp 200'000 Menschen gesprochen wird. Meistbenutzte Fremdsprache ist noch immer Italienisch (Libyen war italienische Kolonie), gefolgt von Französisch (viele Libyer besuchen gerne mit dem Auto Tunesien). Englisch wird zunehmend von den jüngeren und gebildeteren Libyern verstanden und oft auch gesprochen.

Kaufen

Küche

Die libysche Küche ist ähnlich der tunesischen, welche auch zur maghrebinischen Küche zählt. Es wird viel mit Pasta gekocht und es gibt viele italienische Spuren in der libyschen Küche.

Ausgehen

Schlafen

Lernen

Arbeiten

Durch die wachsende Industrialisierung, Ölförderung in der Sahara und versch. Industrieprojekte, sind besonders Handwerker und Ingenieure gefragt.

Feiertage

1. September - Tag der Revolution vom 1. September 1969
Alle islamischen Feiertage der Sunniten werden begangen. Diese richten sich nach dem Mondkalender.
Unabhängigkeit: 24. 12. 1951 (ehem. italienische Kolonie)

Sicherheit

Gesund bleiben

Bilharziose - Vorkommen im Süßwasser, v.a. im Gebiet von Derna, Fessan, Tauorga.
Kala Azar Leishmaniose - landesweites Vorkommen. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.

Klima

Respekt

Kommunizieren

Das GSM Mobilfunknetz wird durch zwei Betreiber abgedeckt: AL MADAR Telecomm Company und Libyana Mobile Phone. Prepaidkarten werden für beide Netze angeboten. Weitere Infos zur Netzabdeckung und Roamingpartnern findet man unter GSM-World.

Vorsicht: ein Roaming-Abkommen bestand im Frühjahr 2007 nur mit einem Teil der Mobilfunk-Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Für längeren Aufenthalt bzw. für Wüstentouren empfiehlt sich ein Satellitentelefon der Thuraya Satellite Telecommunications Co. Geräte können in fast allen europäischen Ländern geliehen werden.

Weblinks



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