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{{Reisenachrichten|90 Prozent Stornopauschale ist ungültig|4. März 2015|[[Köln]] - Krank geworden, Flug verpasst, mit dem Partner überworfen - manchmal platzt die Reiseplanung erst in letzter Minute. Ein Trost: Ein bisschen Geld gibt es zurück. Der Reiseveranstalter kann nicht einfach pauschal den Großteil des Preises einbehalten. Bucht man eine Reise und tritt sie dann nicht an, ist der Großteil des Geldes wahrscheinlich verloren. Allerdings darf der Reiseveranstalter nicht einfach pauschal 90 Prozent des Reisepreises einbehalten. Das hat jetzt das Landgericht Köln entschieden (Az.: 26 O 196/14.) Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gegen den Veranstalter DER Touristik geklagt. Den Verbraucherschützern ist die pauschale Regelung der Rücktrittskosten ein Dorn im Auge. Kunden des Reiseveranstalters sollen bei Nichterscheinen nämlich grundsätzlich 90 Prozent des Reisepreises zahlen – egal, ob sie eine Pauschalreise, eine Rundreise, einen Flug, einen Mietwagen oder ein Hotel gebucht haben. Wer eine Kreuzfahrt nicht antritt, bekommt sogar den vollen Reisepreis in Rechnung gestellt. Kabinen auf dem Schiff könnten schließlich nicht kurzfristig neu vergeben werden, argumentierte DER. Der vzbv hatte die hohen Stornopauschalen kritisiert, weil sie den zu erwartenden Schaden des Reiseveranstalters weit überstiegen. "Wenn der Kunde einen Flug nicht antritt, spart der Veranstalter allein schon an Steuern und Flughafengebühren etwa zehn Prozent des Flugpreises", sagt Kerstin Hoppe, Rechtsreferentin beim vzbv. Mietwagen, Hotels und Ferienwohnungen könnten kurzfristig anderweitig vermietet werden. "Das muss der Veranstalter bei der Kalkulation der Rücktrittskostenpauschale berücksichtigen", so Hoppe. Die Richter stellten klar: Ein Reiseveranstalter muss seine Kalkulation offenlegen und belegen, dass sich seine Stornopauschalen am tatsächlichen Schaden orientieren. Diesen Nachweis blieb DER Touristik allerdings schuldig. So konnte das Unternehmen den Richtern nicht erklären, warum die strittige Stornopauschale für völlig verschiedene Reiseleistungen nahezu einheitlich 90 Prozent des Reisepreises betragen sollte. Wenig plausibel fanden die Richter auch, dass bei Stornierungen bis zu einem Tag vor der Abreise teilweise nur 75 Prozent Stornopauschale verlangt werden, bei Nichtantritt dann aber 90 Prozent. Das Gesetz verlangt, dass ersparte Aufwendungen und anderweitige Verwertungsmöglichkeiten differenziert für jede Reiseart ermittelt werden. Außerdem hat der Reiseveranstalter eine Schadensminderungspflicht, er muss also versuchen, zumindest einzelne Bestandteile der Reise noch anderweitig loszuwerden. Seit 2012 hat der vzbv mehrere Reiseveranstalter wegen überhöhter Stornopauschalen und Anzahlungen abgemahnt. Das Urteil gegen die DER Touristik GmbH ist aber noch nicht rechtskräftig.}}
 
{{Reisenachrichten|90 Prozent Stornopauschale ist ungültig|4. März 2015|[[Köln]] - Krank geworden, Flug verpasst, mit dem Partner überworfen - manchmal platzt die Reiseplanung erst in letzter Minute. Ein Trost: Ein bisschen Geld gibt es zurück. Der Reiseveranstalter kann nicht einfach pauschal den Großteil des Preises einbehalten. Bucht man eine Reise und tritt sie dann nicht an, ist der Großteil des Geldes wahrscheinlich verloren. Allerdings darf der Reiseveranstalter nicht einfach pauschal 90 Prozent des Reisepreises einbehalten. Das hat jetzt das Landgericht Köln entschieden (Az.: 26 O 196/14.) Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gegen den Veranstalter DER Touristik geklagt. Den Verbraucherschützern ist die pauschale Regelung der Rücktrittskosten ein Dorn im Auge. Kunden des Reiseveranstalters sollen bei Nichterscheinen nämlich grundsätzlich 90 Prozent des Reisepreises zahlen – egal, ob sie eine Pauschalreise, eine Rundreise, einen Flug, einen Mietwagen oder ein Hotel gebucht haben. Wer eine Kreuzfahrt nicht antritt, bekommt sogar den vollen Reisepreis in Rechnung gestellt. Kabinen auf dem Schiff könnten schließlich nicht kurzfristig neu vergeben werden, argumentierte DER. Der vzbv hatte die hohen Stornopauschalen kritisiert, weil sie den zu erwartenden Schaden des Reiseveranstalters weit überstiegen. "Wenn der Kunde einen Flug nicht antritt, spart der Veranstalter allein schon an Steuern und Flughafengebühren etwa zehn Prozent des Flugpreises", sagt Kerstin Hoppe, Rechtsreferentin beim vzbv. Mietwagen, Hotels und Ferienwohnungen könnten kurzfristig anderweitig vermietet werden. "Das muss der Veranstalter bei der Kalkulation der Rücktrittskostenpauschale berücksichtigen", so Hoppe. Die Richter stellten klar: Ein Reiseveranstalter muss seine Kalkulation offenlegen und belegen, dass sich seine Stornopauschalen am tatsächlichen Schaden orientieren. Diesen Nachweis blieb DER Touristik allerdings schuldig. So konnte das Unternehmen den Richtern nicht erklären, warum die strittige Stornopauschale für völlig verschiedene Reiseleistungen nahezu einheitlich 90 Prozent des Reisepreises betragen sollte. Wenig plausibel fanden die Richter auch, dass bei Stornierungen bis zu einem Tag vor der Abreise teilweise nur 75 Prozent Stornopauschale verlangt werden, bei Nichtantritt dann aber 90 Prozent. Das Gesetz verlangt, dass ersparte Aufwendungen und anderweitige Verwertungsmöglichkeiten differenziert für jede Reiseart ermittelt werden. Außerdem hat der Reiseveranstalter eine Schadensminderungspflicht, er muss also versuchen, zumindest einzelne Bestandteile der Reise noch anderweitig loszuwerden. Seit 2012 hat der vzbv mehrere Reiseveranstalter wegen überhöhter Stornopauschalen und Anzahlungen abgemahnt. Das Urteil gegen die DER Touristik GmbH ist aber noch nicht rechtskräftig.}}
  
{{Reisenachrichten|Hasir-Gründer eröffnet Luxushotel in Berlin|3. März 2015|[[Berlin]] - Die Unternehmerfamilie des angeblichen Döner-Erfinders Mehmet Aygün eröffnet in Berlin ein Luxushotel. Herzstück des "Titanic Deluxe" an der Französischen Straße in Mitte ist der Hamam. Für eine Doppelsuite muss man 2500 Euro pro Nacht zahlen.  
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{{Reisenachrichten|Neue Economy-Tarife für Europa bei Lufthansa|10. März 2015|[[Berlin]] - Lufthansa führt ab Herbst 2015 im europäischen Streckennetz ein neues Tarifkonzept in der Economy Class ein. Beim Tarif «Light» ist nur Handgepäck erlaub Umbuchungsmöglichkeiten gibt es nicht, wie die Airline in Berlin mitteilte. Der Standardtarif «Classic» schließt ein Freigepäckstück, den Wunschsitzplatz und die Umbuchung gegen Aufpreis ein. Beim Tarif «Flex» ist die Umbuchung kostenlos. Passagiere können etwa ohne Gebühr auf einen früheren Flug am gleichen Tag umsteigen. Das neue Tarifsystem sei keine Annäherung an die Billigflieger, erklärte Vorstandsmitglied Jens Bischof. «Wir werden damit kein Low-Cost-Carrier.» So seien in allen Kategorien Snacks und Getränke kostenlos. Die Preise für die jeweiligen Tarife stünden noch nicht fest, sagte Bischof.  
Berlins Tourismusindustrie schreibt ihre Rekordgeschichte ungebrochen fort: 28,7 Millionen Übernachtungen im Jahr, 11,9 Millionen Gäste, 4,5 Millionen davon aus dem Ausland. Klar, dass sich auch die Zahl der Hotels in der Stadt permanent vergrößert, schließlich wollen viele an dem Boom mitverdienen. Allein vierzehn neue Hotels sollen noch dieses Jahr eröffnen. Doch nur eines davon gehört zum Luxussegment: Das Titanic Deluxe an der Französischen Straße in Mitte mit seinen fünf Sternen ist ab Sonntag geöffnet, ab Mitte März können Zimmer gebucht werden. Dabei ist das neue Haus eigentlich ein altes. Das Gemäuer aus dem 19. Jahrhundert diente lange als Kulissenhaus der Staatsoper. Dann bot der Liegenschaftsfonds das zum Denkmal ernannte Gebäude zum Verkauf an. Im Jahr 2010 ging das Geschäft über die Bühne. Bis zuletzt wurde an dem völlig neuen Haus hinter der alten Fassade, die aus Denkmalschutzgründen stehenbleiben musste, gearbeitet. 600 Tonnen Marmor wurden dabei verbaut, sie stammen aus Steinbrüchen in Italien, Indien und der Türkei. Das mag protzig klingen, für Faouzi Jlassi ist es schlicht sichtbarer Ausdruck dessen, was seine Chefs meinen, wenn sie sagen, dass das Haus „Tradition und Moderne vereinen“ soll. Wie das zusammenpassen kann mit dem „bescheidenen Produkt“, das man nach eigener Aussage auch gerne sein möchte, das wird eine der Fragen sein, die der Betriebsleiter, 33 Jahre alt, Franzose tunesischer Abstammung, in täglicher Arbeit beantworten muss. [http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neues-hotel--titanic-deluxe--in-mitte-hasir-gruender-eroeffnet-luxushotel-in-berlin,10809148,30003616.html]}}
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Mehr Service will Deutschlands größte Airline in der Business Class bieten: Beim sogenannten Signature Service wird der Tisch individuell eingedeckt, Speisen und Getränke werden direkt aus der Bordküche serviert. Die Passagiere haben einen persönlichen Ansprechpartner, der sich um eine bestimmte Gruppe an Gästen kümmert. Dazu wird pro Flug ein Flugbegleiter zusätzlich eingesetzt. Bischof zufolge soll der neue Service den Passagieren «Restaurant-Charakter» bieten. Die neue Zwischenklasse Premium Economy, die Lufthansa im Oktober 2014 eingeführt hat, soll bis Oktober 2015 auf allen Interkontinentalflügen verfügbar sein. Bisher wird sie in 30 Flugzeugen angeboten. «Unsere neue Klasse hat die kommerziellen Erwartungen weit übertroffen», sagte Bischof. Bisher seien 60 000 Passagiere damit geflogen. Wenn die Flotte ganz umgerüstet ist, rechnet Lufthansa mit einer Million Passagieren in der Premium Economy pro Jahr.}}
  
 
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Version vom 10. März 2015, 17:49 Uhr


Wikitravel ist ein Projekt mit dem Ziel, einen vollständigen, aktuellen und verlässlichen weltweiten Reiseführer zu erstellen, dessen Inhalte frei verfügbar sind. Die deutschsprachige Ausgabe wurde am 7. Oktober 2004 ins Leben gerufen und umfasst bereits 7.140 Artikel, die von Wikitravellern von überall her verfasst wurden. Auch du kannst sofort an diesem Projekt teilnehmen! Tipps zum Schreiben haben wir in einer Kurzanleitung zusammengefasst.



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Moskau ist die Zusammenarbeit für den Winter. Bitte, sei mutig und hilf uns mit diesem Artikel. Wir brauchen dein Wissen, deine Erfahrung, dein Talent!

Gaudi Lizard Parc Guell.jpg

Barcelona ist die am Mittelmeer gelegene, zweitgrößte Stadt Spaniens und die Hauptstadt der autonomen Region Katalonien. Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Barcelona ist wahrscheinlich die Sagrada Familia, eine bis dato noch unvollständige Kathedrale, konzipiert und begonnen vom Architekten Antoni Gaudí. Der Bau wird fast nur durch Spendengelder finanziert und ist nun schon seit mehr als 120 Jahren im Gange. Es gibt noch weitere Gaudí-Gebäude zu besichtigen (Palau Güell, Casa Milà, Casa Batlló) sowie den Parc Güell, auch von Gaudí errichtet.

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ITB stellt neuen Besucherrekord auf

9. März 2015

Berlin - Die Deutschen sind reisewütig, im vergangenen Jahr gaben sie mehr Geld für Urlaube aus als je zuvor. Das zeigt sich auch auf der ITB 2015: Die Veranstalter verkündeten am letzten Tag neue Rekorde. Noch nie besuchten so viele Menschen die größte Tourismus-Messe der Welt. Und noch nie machten die Reiseunternehmen dort so viele Geschäfte.

Die Veranstalter der ITB in Berlin haben am Sonntag zum Abschluss der größten Tourismus-Börse der Welt eine Rekordbilanz verkündet: Innerhalb der fünf Messetage kamen mit 175.000 Menschen mehr Besucher als je zuvor, zwei Drittel davon waren Fachbesucher. Laut den Veranstaltern setzten die Tourismusfirmen auf der ITB noch nie soviel Geld um wie in diesem Jahr, auf 6,7 Milliarden Euro schätzten sie das Volumen der getätigten Geschäfte. Die Messehallen waren ausgebucht. Mit diesen neuen Bestmarken übertrumpfte die ITB das Rekordergebnis vom vergangenen Jahr. Sinkende Energiepreise, niedrige Zinsen, geringe Inflation und positive Konjunkturaussichten in Europa und Nordamerika sorgten für große Erwartungen in der Reisebranche, hieß es. Von positiven Tarifabschlüssen und der stabilen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitiere in Deutschland insbesondere das Segment der Luxusreisen. Auch das Reiseland Deutschland breche weiterhin alle Rekorde. Für Urlaub gaben die Deutschen 2014 so viel Geld wie noch nie aus: Nach einer Studie waren es rund 67 Milliarden Euro. Die Buchungszahlen für die neue Saison deuten auf einen weiteren Rekord in diesem Jahr hin.


Nachbau der Chauvet-Höhle öffnet im April

6. März 2015

Ardèche - Der Nachbau der berühmten Chauvet-Höhle in der Ardèche-Schlucht öffnet am 25. April. Mit Hilfe von Computermodellen und 6.000 digitalen Fotos wurde die Höhle mit ihren Wandbildern innerhalb von 30 Monaten für 55 Million Euro in Teilen nachgebaut. Neben dem Replikat wird ein Besucher- und Bildungszentrum eröffnen, teilt die touristische Vertretung des Projekts mit. Die Originalhöhle, die zum Unesco-Welterbe zählt, ist für Besucher zum Schutz der mehr als 20.000 Jahre alten Höhlenmalereien nicht zugänglich. Im Dezember 1994 hatten Forscher die Höhle entdeckt.


Abu Dhabi setzt auf Halal-Tourismus

8. März 2015

Berlin - Abu Dhabi will mehr muslimische Reisende anlocken und entwickelt dafür spezielle Halal-Reisen. Das Emirat ist in Verhandlungen mit den weltweit größten Halal-Reiseveranstaltern, teilte die Abu Dhabi Tourism & Culture Authority mit. Insgesamt 18 Reisevorschläge wurden in einer neuen Broschüre auf der ITB vorgestellt. Der Begriff «halal» steht in der muslimischen Kultur für Produkte, deren Herstellung den Regeln des Islam entspricht. Abu Dhabi sieht in Reisen für Muslime einen wachsenden Zukunftsmarkt.

90 Prozent Stornopauschale ist ungültig

4. März 2015

Köln - Krank geworden, Flug verpasst, mit dem Partner überworfen - manchmal platzt die Reiseplanung erst in letzter Minute. Ein Trost: Ein bisschen Geld gibt es zurück. Der Reiseveranstalter kann nicht einfach pauschal den Großteil des Preises einbehalten. Bucht man eine Reise und tritt sie dann nicht an, ist der Großteil des Geldes wahrscheinlich verloren. Allerdings darf der Reiseveranstalter nicht einfach pauschal 90 Prozent des Reisepreises einbehalten. Das hat jetzt das Landgericht Köln entschieden (Az.: 26 O 196/14.) Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gegen den Veranstalter DER Touristik geklagt. Den Verbraucherschützern ist die pauschale Regelung der Rücktrittskosten ein Dorn im Auge. Kunden des Reiseveranstalters sollen bei Nichterscheinen nämlich grundsätzlich 90 Prozent des Reisepreises zahlen – egal, ob sie eine Pauschalreise, eine Rundreise, einen Flug, einen Mietwagen oder ein Hotel gebucht haben. Wer eine Kreuzfahrt nicht antritt, bekommt sogar den vollen Reisepreis in Rechnung gestellt. Kabinen auf dem Schiff könnten schließlich nicht kurzfristig neu vergeben werden, argumentierte DER. Der vzbv hatte die hohen Stornopauschalen kritisiert, weil sie den zu erwartenden Schaden des Reiseveranstalters weit überstiegen. "Wenn der Kunde einen Flug nicht antritt, spart der Veranstalter allein schon an Steuern und Flughafengebühren etwa zehn Prozent des Flugpreises", sagt Kerstin Hoppe, Rechtsreferentin beim vzbv. Mietwagen, Hotels und Ferienwohnungen könnten kurzfristig anderweitig vermietet werden. "Das muss der Veranstalter bei der Kalkulation der Rücktrittskostenpauschale berücksichtigen", so Hoppe. Die Richter stellten klar: Ein Reiseveranstalter muss seine Kalkulation offenlegen und belegen, dass sich seine Stornopauschalen am tatsächlichen Schaden orientieren. Diesen Nachweis blieb DER Touristik allerdings schuldig. So konnte das Unternehmen den Richtern nicht erklären, warum die strittige Stornopauschale für völlig verschiedene Reiseleistungen nahezu einheitlich 90 Prozent des Reisepreises betragen sollte. Wenig plausibel fanden die Richter auch, dass bei Stornierungen bis zu einem Tag vor der Abreise teilweise nur 75 Prozent Stornopauschale verlangt werden, bei Nichtantritt dann aber 90 Prozent. Das Gesetz verlangt, dass ersparte Aufwendungen und anderweitige Verwertungsmöglichkeiten differenziert für jede Reiseart ermittelt werden. Außerdem hat der Reiseveranstalter eine Schadensminderungspflicht, er muss also versuchen, zumindest einzelne Bestandteile der Reise noch anderweitig loszuwerden. Seit 2012 hat der vzbv mehrere Reiseveranstalter wegen überhöhter Stornopauschalen und Anzahlungen abgemahnt. Das Urteil gegen die DER Touristik GmbH ist aber noch nicht rechtskräftig.


Neue Economy-Tarife für Europa bei Lufthansa

10. März 2015

Berlin - Lufthansa führt ab Herbst 2015 im europäischen Streckennetz ein neues Tarifkonzept in der Economy Class ein. Beim Tarif «Light» ist nur Handgepäck erlaub Umbuchungsmöglichkeiten gibt es nicht, wie die Airline in Berlin mitteilte. Der Standardtarif «Classic» schließt ein Freigepäckstück, den Wunschsitzplatz und die Umbuchung gegen Aufpreis ein. Beim Tarif «Flex» ist die Umbuchung kostenlos. Passagiere können etwa ohne Gebühr auf einen früheren Flug am gleichen Tag umsteigen. Das neue Tarifsystem sei keine Annäherung an die Billigflieger, erklärte Vorstandsmitglied Jens Bischof. «Wir werden damit kein Low-Cost-Carrier.» So seien in allen Kategorien Snacks und Getränke kostenlos. Die Preise für die jeweiligen Tarife stünden noch nicht fest, sagte Bischof.

Mehr Service will Deutschlands größte Airline in der Business Class bieten: Beim sogenannten Signature Service wird der Tisch individuell eingedeckt, Speisen und Getränke werden direkt aus der Bordküche serviert. Die Passagiere haben einen persönlichen Ansprechpartner, der sich um eine bestimmte Gruppe an Gästen kümmert. Dazu wird pro Flug ein Flugbegleiter zusätzlich eingesetzt. Bischof zufolge soll der neue Service den Passagieren «Restaurant-Charakter» bieten. Die neue Zwischenklasse Premium Economy, die Lufthansa im Oktober 2014 eingeführt hat, soll bis Oktober 2015 auf allen Interkontinentalflügen verfügbar sein. Bisher wird sie in 30 Flugzeugen angeboten. «Unsere neue Klasse hat die kommerziellen Erwartungen weit übertroffen», sagte Bischof. Bisher seien 60 000 Passagiere damit geflogen. Wenn die Flotte ganz umgerüstet ist, rechnet Lufthansa mit einer Million Passagieren in der Premium Economy pro Jahr.

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