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Hamburg

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'''Öffentlicher Nahverkehr des HVV'''
 
'''Öffentlicher Nahverkehr des HVV'''
Es gibt in Hamburg fünf S-Bahn- und drei U-Bahn-Linien, im Vorortbereich verkehrt zudem die AKN auf drei Strecken, weiterhin ein sehr dichtes Busnetz sowie eine Reihe Hafenfähren. Eine vierte U-Bahnlinie (U4) von Billstedt über Hauptbahnhof, Jungfernstieg bis zur gegenwärtig entstehenen HafenCity ist in Planung.  
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Es gibt in Hamburg fünf S-Bahn- und drei U-Bahn-Linien, im Vorortbereich verkehrt zudem die AKN auf drei Strecken, weiterhin ein sehr dichtes Busnetz sowie eine Reihe Hafenfähren. Eine vierte U-Bahnlinie (U4) von Billstedt über Hauptbahnhof, Jungfernstieg bis zur gegenwärtig entstehenen HafenCity ist in Planung. Ausserdem gibt es mehrere Linien der metronom Eisenbahngesellschaft.
Außer in den Randbereichen fahren S- und U-Bahnen freitags und samstags die ganze Nacht durch, unter der Woche verkehren Nachtbusse ab Rathausmarkt/Jungfernstieg in alle Richtungen. Der Straßenbahnverkehr wurde bereits in den 70er Jahren eingestellt. Im Hamburgischen Verkehrsverbund HVV sind alle Verkehrsmittel in Hamburg, inklusive aller Regionalbahnen im Hamburger Gebiet, zusammengefasst. Die Verkehrsverbindungen des HVV reichen weit in angrenzende Landkreise nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen, die Ticketpreise sind nach Zonen gestaffelt.
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Außer in den Randbereichen fahren S- und U-Bahnen freitags und samstags die ganze Nacht durch, unter der Woche verkehren Nachtbusse ab Rathausmarkt/Jungfernstieg in alle Richtungen. Der Straßenbahnverkehr wurde bereits in den 70er Jahren eingestellt. Im Hamburgischen Verkehrsverbund HVV (der erste Verkehrsverbund weltweit) sind alle Verkehrsmittel in Hamburg, inklusive aller Regionalbahnen im Hamburger Gebiet, zusammengefasst. Die Verkehrsverbindungen des HVV reichen weit in angrenzende Landkreise nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen, die Ticketpreise sind nach Zonen gestaffelt.
In Hamburg verkehren die öffentlichen Verkehrsmitteln in den Nächten auf Sonnabend, Sonntag und auf Feiertage die ganze Nacht durch.
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In Hamburg verkehren die öffentlichen Verkehrsmitteln in den Nächten auf Sonnabend, Sonntag und auf Feiertage die ganze Nacht durch. Die Straßenbahn wurde 1978 stillgelegt.
  
 
Tarife/Fahrkarten für den HVV:
 
Tarife/Fahrkarten für den HVV:

Version vom 22. März 2008, 23:11 Uhr


Hamburg
Rathaus und Alsterfleet. Rechts die Alsterarcaden
Lage
Lage von Hamburg
Hamburg
Hamburg
Kurzdaten
Bevölkerung: 1.750.194 (31. August 2006)
Fläche: 755,264 km²
Höhe über NN: 6 m
Koordinaten: 53° 33' 0" N, 10° 0' 0" O 
Vorwahlnummer: 040
Postleitzahl: 20xxx bis 22xxx

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Website: offizielle Webseite von Hamburg

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Website: Tourismusseite
Im Notfall
Notruf: 112
Polizei: 110
Feuerwehr: 112




Hamburg ist mit rund 1,7 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg ist ein eigenständiges Bundesland. Im Norden grenzt es an Schleswig-Holstein, im Süden an Niedersachsen. Hamburg liegt trotz seines grossen Hafens nicht am Meer, sondern rund 80 Kilometer flussaufwärts an der Elbe. Hamburg besitzt seit dem Mittelalter das Privileg der "Freien und Hansestadt".


Stadtteile

Hamburg ist in 7 Bezirke gegliedert, die alle mehrere Stadtteile beinhalten:

Hintergrund

Gegensätze ziehen sich an

Hamburg ist eine Stadt voller Gegensätze. Auf der einen Seite der bunte und zugleich ärmste Stadtteil St.Pauli mit der, nach eigenen Angaben, sündigsten Meile der Welt, der Reeperbahn. Auf der anderen Seite das biedere und reiche Blankenese mit seinen unzähligen Villen und romantisch schönen Ausblicken vom Elbhang und den darunter liegenden Elbstränden. An jeder Ecke sieht Hamburg anders aus und dennoch fügt sich alles harmonisch zusammen. Am Wochenende vormittags zum Ballspielen in den Stadtpark in Winterhude, Nachmittags zum Einkaufen rund um das Rathaus, wo man die Wahl zwischen der prächtigen Einkaufsmeile Mönckebergstrasse und dem Viertel zwischen Rathaus und dem Gänsemarkt mit seinen engen Strassen, alten Häusern und dem Alster- und Nikolaifleet (Fleet = Kanal), die einem das Gefühl geben in eine "Mischstadt" aus Venedig und Amsterdam zu sein, hat. Am frühen Abend, dann noch einen Cocktail in einer der Nachtbars an der Elbe zu sich nehmen, und Nachts zum Party machen in einen der unzähligen Clubs auf der Reeperbahn. Abgerundet wird das ganze mit einem Besuch des Fischmarktes am frühen Sonntagmorgen. Ob man sich nun zu einem Cafe im noblen Eppendorf oder Harvestehude trifft, oder zu einem Bier im alternativen Schanzenviertel, wo es am 1. Mai schon einmal heiß her gehen kann.

Hamburg, eine Stadt im Handel und Wandel

Hamburg ist eine Stadt, die seit je her vom Handel und Wandel lebt. Im 14. Jahrhundert trat Hamburg als eine der ersten Städte der Hanse bei. Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und politische Unabhängigkeit ausgerichtet. Deshalb verlieh man ihr schon früh den Titel "Freie und Hansestadt Hamburg". Diese "unabhängige" Haltung überträgt sich auch auf den Charakter der Hamburger. Von vielen Deutschen werden die Hamburger gerne als zurückhaltend und zuweilen auch als arrogant bezeichnet. Doch wer mal einen Hamburger näher kennenlernt, wird schnell die andere Seite entdecken: Gastfreundlich, Tolerant und immer mit einem "Schalk im Nacken". Allgemein kann man sagen, dass die Hamburger Tagsüber ein geschäftiges Volk sind, das nichts weiter als Handelsverträge, das An- und Verkaufen von Gütern und viel Geld im Kopf hat. Aber in ihrer Freizeit und Nachts, wenn auf St.Pauli die Lichter angehen, sind sie aufgeschlossenes und lustiges Völkchen, stets mit einer, wohl nicht immer wahren, Anekdote auf den Lippen. Dass Hamburg auch eine Stadt des Wandels ist, sieht man an fast jeder Ecke der Stadt. Die Hamburger hängen nicht unbedingt alten Zeiten und Tümern nach. Oft wurde die Stadt zerstört und musste wieder aufgebaut werden. Sei es durch die Zerstörung der ersten Festung Hamburgs, der "Hammburg", dem "großen Brand" von Hamburg im 19.Jahrhundert, oder schließlich der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg durch die Briten. Die Hamburger sind es gewöhnt, stetig nach vorn zu schauen. Als bestes Beispiel des Wandels sei hier der Bau der Hafencity erwähnt, die sich langsam aber sicher in den kommenden 15 bis 20 Jahren auf alten, brachliegenden Hafenflächen ausbreiten wird. Moderne Architektur entsteht hier in direkter Nachbarschaft zur altehrwürdigen, im 19. Jahrhundert enstandenen Speicherstadt. Und auch dieser musste seiner Zeit ein ganzes Wohnviertel mit 20.000 Bewohnern weichen. Das ist Hamburg.

Geschichte

Erste Besiedelungen: Hamburg, und insbesondere der Hafen, hat nicht, wie man es denken könnte, seinen Ursprung an der Elbe, sondern an dem kleineren von Norden her in die Elbe fließenden Nebenfluss Alster. An ihrem Ufer (altsächsisch: "ham") entstanden unweit der Mündung in die Elbe ab dem 4. Jahrhundert die ersten festen Behausungen. Im 8. Jahrundert wurde die Gegend dann durch einen Zustrom der Sachsen besiedelt.

Die Hammaburg: Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um die Siedler des heidnischen Norden zu missionieren. Um 830 wurde dort zu ihrer Sicherung das Kastell Hammaburg gebaut. Diese, in ihrer Form fast quadratische Festung, bestand aus einer Hölzernen und mit Lehm befestigten Mauer, welche wiederum auf einem Erdwall stand. Im Inneren befanden sich ein einfache und hölzerne Wohn- und Bauernhäuser. Später erließ Ludwig der Fromme hier ein Bistum, der später zum Erzbistum wurde. Hierfür erbaute man ausserhalb der Festung einen Bischofsturm. Immer wieder wurde in dieser Zeit die Hammaburg von Wikingern gestürmt und niedergebrannt. So wohl auch der Bischofsturm. Dadurch schaffte es die Hammaburg lange Zeit nicht an Bedeutung zufinden. Der kleine Hafen am Alsterufer war lediglich für den Wassertransport von Getreidegütern u.ä. in der Region von Bedeutung.

Frühes Mittelalter: Im 12. Jahrhundert fand Hamburg mehr und mehr an Bedeutung als Hamburg sich nun der Elbe zu gewandt hat. Dort entstand ein neuer Hafen. Durch Kaiser Barbarossa erhielt Hamburg im Jahr 1189 das Privileg, Zoll auf der Elbe zuerheben und wurde gleichzeitig "Freie Reichsstadt". Dieses Datum gilt bis heute offiziell als Geburtstag des Hamburger Hafens, welches noch heute jährlich spektakulär gefeiert wird. Im Folgenden entstand nun auch in Nordeuropa das Städtebund "Hanse". Da sich dieser Bund zunächst auf den Ostseeraum konzentrierte, wo sich auch die meisten und wichtigsten "Hansestädte" befanden, spielte vorerst die Nachbarstadt Lübeck eine größere Rolle als Hamburg. Erst, als die Nordsee als Handelsraum entdeckt worden war, spielte auch Hamburg als damals größter und wichtigster Nordseehafen eine übergeordnete Rolle und diente als Umschlagplatz für Getreide, Tuche, Pelze, Heringe, Gewürze, Holz und Metalle. Hamburg selbst wurde berühmt wegen seines wichtigsten Exportartikels: Bier.

Klaus Störtebeker sagt man nach, dass er gerne mal einen Becher Bier in einem "Sturz" getrunken hat. Somit soll er wohl den Spitznamen "Sturzbecher", also zu niederdeutsch: "Störtebeker" bekommen haben. Aber das sind nur Vermutungen. Doch diese Tatsache hat Klaus Störtebeker selber nicht berühmt gemacht, sondern vielmehr seine Piraterie, die er mit seinem Brüdern auf Ost- und Nordsee gegen die Hamburger Kaufleute, den sog. "Pfeffersäcken", betrieben hat. Klaus Störtebeker, war der Älteste der Vitalienbrüder und war der Anführer der "Likedeeler", einer Piratengemeinschaft. Nach einer Seeschlacht vor Helgoland gegen die Hamburger, wurden die Piraten festgenommen und im Oktober 1401 auf dem Grasbrook hingerichtet.

Datei:Hamburg1909.jpg
Hamburger Hafen um 1909

16.-19. Jahrhundert: Nach der Entdeckung der Seewege nach Amerika und Asien wurde Hamburg ab 1550 zu einem der bedeutensten Einfuhrhäfen für Europa. Der Handel blühte und mit der Zunahme der Seeschifffahrt und des Welthandels in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, musste die Stadt ihren Hafen weiter ausbauen. In diesem Zuge wich zum Beispiel ein ganzer Stadtteil mit nahezu 20.000 Bewohnern der Speicherstadt. Ebenso wurden neue Hafenbecken errichtet.

Datei:Brand1842.jpg
Freie Darstellung des Großen Brandes von Hamburg von 1842

Besetzung und Katastrophen: Hamburg erlebte im 19. Jahrhundert auch eine schwierige und leidige Zeit. So wurde die Stadt zwischen 1806 bis 1814 durch die Truppen des französischen Kaisers Napoleon besetzt. In dieser Besetzungszeit wurde es den Hanseaten verboten, Handel mit Frankreichs Erzfeind England zubetreiben. Die Hamburger verstanden es jedoch immer wieder, die Kontrollen der Franzosen auf trickreiche Weise zu hintergehen. Von den Französischen Besatzungstruppen befreit, wurde die Stadt 1842 von einem Feuer heimgesucht. Der "Große Brand". Von einer Bäckerei, so vermutet man, breitet sich das Feuer rasch aus, und zerstörte gut 2/3 der Stadt. U.a. auch das alte Rathaus und die Börse. Nicht genug, wurde Hamburg 1892 von einer Choleraepedimie heimgesucht. Die Pest raffte Tausende von Menschen dahin. Aus den Lehren dieser Erfahrungen, erließ der Senat edliche neue Gesetze zum Schutze Hamburgs und deren Bürger. So z.B. gegen den Bau von Gebäuden mit unhygienischen Verhältnissen.

Neuzeit: Hamburg hat sich zu einer wichtigen und einer der weltweit größten Hafenstadt entwickelt. Von Anfang des 20. Jahrhundert bis zum 2. Weltkrieg lebten hier knapp über 2 Millionen Menschen. Doch durch den 2. Weltkrieg und ganz besonders durch die Bombardierung durch die britische Royal Air Force in der "Operation Gomorra", die abermals die Stadt zu einem Großteil in Schutt und Asche legte, verlor die Hansestadt viele seiner Einwohner. Kurz nach dem Krieg zählte sie "nur" noch etwa 1,6 Millionen Menschen.

1962 wurde Hamburg in der eisigen Winternacht zum 2.Februar des Jahres von einer Sturmflut heimgesucht, die knapp 300 Menschen das Leben gekostet hat. Überwiegend betroffen war das Hafengebiet und die Elbinsel, wo sich das dichtbesiedelte Wilhelmsburg und die Veddel befindet.

In den 1980er Jahren unseres Jahrhunderts machte Hamburg Schlagzeilen mit einer kleinen Strasse, der Hafenstrasse. Dort, in den alten, sanierungsbedürftigen Häusern, lieferten sich Alternative Bewohner mit dem Senat und den Hauseigentümern eine gut 2-jährige Auseinandersetzung, die oft in Strassenschlachten ausartete. Die Häuser sollten rundum saniert oder abgerissen werden. Die dort lebenden Bewohner besetzten die Häuser. Der damalige Erste Bürgermeister, Klaus v. Dohnanyi, konnte jedoch nach harten Verhandlungen schlichtigen.

Anfang der 1990er präsentiere der damalige Erste Bürgermeister Hennig Vorscherau der Stadt seine Pläne einer Hafencity. Auf einem alten, zum Teil brachliegenden Hafenareal, sollen Wohnungen, Büros und das Überseequartier mit Kreuzfahrtterminal und Entertainmenteinrichtungen, sowie Geschäften entstehen. Der Bau der Hafencity begann Ende der 1990er Jahre und wird sich noch die kommenden 15-20 Jahre hinziehen.

Heinrich-Herzt-Turm (Fernsehturm) und Aussenalster

Hamburg heute: Hamburg trägt noch heute den offiziellen Titel "Freie und Hansestadt". Mit ihren rund, 1,7 Millionen Einwohnern ist sie nach der Bundeshauptstadt Berlin die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Zugleich besitzt sie mit 7.399 ha den größten Überseehafen Deutschlands. In Europa liegt er nach Rotterdamm (Niederlande) an zweiter Stelle, und weltweit auf Platz sieben. Hamburg liegt an den Flüssen Elbe, Bille und Alster. Die Alster wurde im 18. Jahrhundert zur Trinkwasserversorgung aufgestaut und bildet heute im Zentrum der Stadt einen "See", welcher durch zwei Landzungen, verbunden mit 2 Brücken, in Aussen- und Binnenalster getrennt ist. Dass Hamburg auch als das "Venedig des Nordens" bezeichnet wird, hat die Stadt aber nicht nur diesen drei genannten Flüssen zuverdanken, sondern den unzähligen Kanälen (Fleete), die das innere Stadtgebiet durchfließen. An deren Ufern reihen sich viele Cafès.

Bezirke/Stadtteile

Hamburg ist in 7 Bezirken eingeteilt:

Bezirk Einwohner Fläche
Mitte 238.257 (2006) 107,1 km²
Altona 246.936 (2006) 78,3 km²
Eimsbüttel 248.233 (2006) 50,1 km²
Nord 283.246 (2006) 57,8 km²
Wandsbek 408.032 (2006) 147,5 km²
Bergedorf 118.789 (2006) 154,8 km²
Harburg 200.134 (2006) 161 km²

Diese Bezirke teilen sich wiederum in Stadtteile auf. Alle zuerwähnen würde hier den Rahmen sprengen. Aber die bekanntsten sind:

  • St. Pauli (zu Mitte)
  • Schanzenviertel (zu Altona und Eimsbüttel)
  • Eppendorf und Harvestehude (zu Eimsbüttel)
  • Winterhude (zu Hamburg-Nord)
  • Uhlenhorst (zu Mitte)
  • St. Georg (zu Mitte)
  • Blankenese und die anderen Elbvororte (zu Altona)

Klima

Durch die "Nähe" zum Meer herrscht in Hamburg maritimes Klima, das besonders mild aber auch zuweilen feucht ist. Die Temperaturunterschiede von Sommer und Winter sind weniger groß, als das des im Süden und Osten Deutschlands vorherrschenden Kontinentalklimas. Von den Sommermonaten ist der Juli der wärmste mit durchschnittlich 17,4°C und der kälteste im Winter der Januar mit ca. 1,3°C. Im Sommer werden Temperaturen bis zu 35°C erreicht. Die Winter sind allgemein mild und der Schneefall hält sich in Grenzen. Der Niederschlag entspricht dem norddeutschen Durchschnitt.

Anreise

Flugzeug

Datei:6252127.jpg
Das neue Terminal 1

Flughafen Fuhlsbüttel (Hamburg Airport): Hamburgs Flughafen ist mit jährlich rund 12,5 Mio. Passagieren der viertgrößte internationale Flughafen Deutschlands und befindet sich zwischen Fuhlsbüttel und Norderstedt im Norden der Stadt. Hamburg Airport gilt als Stadtflughafen, da er nur etwa 20km vom Zentrum entfernt liegt. Nichts des so trotz steht die Nahverkehrsanbindung einer schnellen und bequemen Fahrt in die Stadtmitte entgegen: Bis zur Fertigstellung des S-Bahn-Anschlusses im Jahr 2008 besteht im Tarif des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) nur der 10-minütige Busverkehr zur S-Bahn-Station Ohlsdorf, von dort sind es weitere 20 Minuten bis Hauptbahnhof. Als Alternative existiert zwischen Flughafen und Hauptbahnhof eine Expressbusverbindung, die jedoch nicht im HVV-Tarif fährt, sowie natürlich Taxen.

Der Flughafen wird seit einigen Jahren umfangreich ausgebaut. Neben einem im Jahr 2006 fertiggestellten neuen Terminal entstehen neue Zufahrtswege, Parkhäuser, ein größeres Einkaufszentrum (Airport Plaza), welche 2008 eröffnet und ab dann die zentrale Sicherheitskontrolle beherbergt, sowie ein Hotel. Die Bauarbeiten können zu Unannehmlichkeiten bei der Anfahrt zum Flughafen führen. Heute verfügt der Flughafen über eine Kapazität von rund 16mio. Passagieren.

Seit 2004 gibt es wieder interkontinentale Direktflugverbindungen nach New York (Continental Airlines und Emirates Airways), nach Dubai (Emirates Airways) sowie nach Toronto (Air Transat). Eine weitere interkontinentale Verbindung in die Partnerstadt Shanghai ist in Planung.

Der Hamburger Flughafen verfügt über alle wichtigen Einrichtungen:

  • Post (Terminal 2)
  • Polizei (Terminal 1)
  • Mietwagenservice
  • Reisebüros (Terminal 1,2)
  • Touristcenter Hamburg
  • Arzt
  • Tierarzt
  • Konferenzräume
  • Lounges (Terminal 2)
  • Travelvalue-Shops
  • Bars & Restaurants
  • Reisebuchhandel
  • Internetcafe
  • Apotheke
  • Limosinenservice
  • Andachtsraum (Terminal 1)
  • Moschee

Weitere Infos unter Hamburg-Airport.de

Datei:Flughafenlubeck.jpg
Flughafen Hamburg-Lübeck (Blankensee)

Flughafen Lübeck: Der von Ryanair und anderen "Günstig-Airlines" als Hamburg-Lübeck bezeichnete Flughafen befindet sich im Lübecker Stadtteil Blankensee, etwa 65km von Hamburg entfernt. Allerdings gibt es einen Shuttlebus zum Hamburger ZOB bzw. Hauptbahnhof sowie zum Flughafen Fuhlsbüttel, der etwa eine Stunde unterwegs ist und ca. 8 Euro kostet. Ein Bahnanschluss von Hamburg über Lübeck ist in Planung bzw. im Bau. Vom Flughafen Lübeck bestehen unter anderem Verbindungen Richtung Barcelona, London, Marseille, Mailand und Stockholm.

Der Flughafen verfügt über folgende Einrichtungen:

  • Polizei
  • Travelvalue Shop
  • Restaurant
  • Bar
  • Kiosk
  • Reisebüros
  • Mietwagenservice
  • Arzt
  • 1 Lounge

Weitere Infos unter flughafen-luebeck.de

Bahn

Hamburger Hauptbahnhof

Hamburg ist in das Fern- und Regionalverkehrsnetz der Deutschen Bahn AG eingebunden. Von hier verkehren die Züge in alle Himmelsrichtungen. Durch Hamburgs geografische Lage dient die Stadt insbesondere als "Sprungbrett" nach Nord-Europa. Alle Fernzüge aus Süd, Ost und West durchqueren die Hansestadt auf ihrem Weg nach Skandinavien.

Hamburg verfügt insgesamt über vier Fernverkehrbahnhöfe: der Hauptbahnhof, Altona (im Westen der Stadt), Harburg (im Süden) und dem zentral gelegenen Messe- und Kongress-Bahnhof Dammtor. Diese Bahnhöfe liegen alle an der Stadtbahnstrecke, welche quer durch Hamburg führt.

Hauptbahnhof: Er ist laut "Deutsche Bahn AG" mit täglich 430.000 Passagieren Deutschlands meistfrequentiertester Bahnhof. Unter seinem erfürchtigem, riesigem, geschwungenem Glasdach (sie stellt ein gelungenes Zitat der Palias des Machines dar) befinden sich 11 Gleise. Zwei weitere S-Bahngleise wurden nachträglich in einem nebenliegenen Tunnelbau hinzugefügt. Sämtliche S- und U-Bahnlinen verkehren über dem Hauptbahnhof. Am nördlichen Ende des Gebäudes befindet sich die "Wandelhalle". Hier befinden sich neben zahlreiche Geschäfte,Kioske und einer DB-Reiselounge auch eine Foodcourt. Ebenso findet man hier ein Informationszentrum des HVV und der Tourismuszentrale. Die Geschäfte in der Wandelhalle haben an 7 Tagen in der Woche bis 22:00 Uhr geöffnet.

Weitere Infos unter: [34]

Dammtor Bahnhof: Der Messe- und Congress Bahnhof liegt vis-à-vis zum Hamburger Kongresszentrum und der Parkanlage Planten un Bloomen. Ebenso befindet sich in unmittelbarer Nähe die Hamburger Universität. Er wurde im Jugendstil erbaut. Im Erdgeschoss befindet sich die Eingangshalle, die vor wenigen Jahren erst aufwendig restauriert worden ist. Hier findet man alle wichtigen Einrichtungen, sowie Geschäfte/Kioske. Der Dammtor-Bahnhof wurde mehrmals zum "Besten Bahnhof" Deutschlands gewählt. Wohl schon deshalb, weil er eine auffällig saubere Erscheinung hat.

Altona-Bahnhof: Er ist der zweitgrößte Bahnhof in Hamburg, aber auch zugleich der gegenwärtig umstrittenste. Die Deutsche Bahn AG würde ihn lieber weiter nach Norden verlegen, der Bezirk Altona, jedoch, behaart auf den jetzigen, zentralen Standort. Der Altoner Bahnhof ist Hamburgs einziger "Sackbahnhof" und verfügt gleichzeitig über eine Autoverladerampe für Züge zur Nordeeinsel Sylt und zu Autozugbahnhöfen im Süden ( München, Feldkirch u.a. ). Der Bahnhof wurde jüngst aufwendig modernisiert und umgebaut. Er verfügt über alle wichtigen Einrichtungen und einen neuen Foodcourt. Alle Fernzüge mit Ziel Hamburg enden hier in Altona.

Weitere Infos unter: [35]

Harburg-Bahnhof: Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Fernbahnhöfen befindet sich dieser Bahnhof dezentral im Süden Hamburgs. Dieser, doch schon etwas in den Jahren gekommener Bahnhof, wird von sämtlichen Fernzügen, die aus dem Süden kommen, angefahren. Er verfügt über ein DB-Reisezentrum und über ein paar wenige Geschäfte und einem Kiosk. Wer dennoch etwas länger auf seinen Zug zuwarten hat, dem sei ein Besuch im gegenüberliegenden, modernen Einkaufszentrum "Phönix Center" empfohlen. Direkt neben dem Bahnhof befindet sich der Busbahnhof-Harburg, welcher allerdings nur von Linienbussen angefahren wird. Direkt unter dem Busbahnhof befindet sich die S-Bahnstation "Harburg" der einzigen S-Bahnlinie, die Harburg mit dem Rest der Stadt Hamburg verbindet.

Bus

Bus-Port Hamburg: Busunternehmen aus ganz Deutschland fahren Hamburg an. Neben dem Hauptbahnhof befindet sich der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), der im Mai 2003 nach einer umfangreichen Modernisierung wiedereröffnet wurde und sich fortan Bus-Port Hamburg nennt. Er ist neben dem Berliner Busbahnhof der zweitgrößte in Deutschland. Es bestehen direkte Busverbindungen in 27 Länder, sowie mehrmals täglich nach Berlin. Im Terminal befinden sich Kioske, ein Fast-Food-Restaurant, sowie Reisebüros, ein Internetcafé, Autovermietung und ein großzügiger, behindertengerechter WC-Bereich. Gleich neben dem Terminal befindet sich ein Eingang zur U-Bahn-Station "Hauptbahnhof-Süd". Mehrere Buslinien des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) halten direkt am ZOB.

Folgende Busunternehmen sind am Bus-Port Hamburg vertreten:

  • Autokraft
  • BerlinLinien (durch Autokraft und Haru)
  • Gullivers Reisen
  • Touring
  • Reisering Hamburg
  • Polen Reisen
  • EuroLines
  • Becker Reisen
  • AtlasSib

Weitere internationale Buslinien bedienen Hamburg. Ebenso verkehrt von hier aus ein Airport-Shuttle zu den Flughäfen Hamburg-Airport (durch HVV) und Lübeck-Blankensee (durch RyanAir).

Weitere Infos unter zob-hamburg.de

HafenCity-Bus-Port: Ein weiterer Busbahnhof ist im Überseequartier in der Hafencity geplant. Dieser wird sich direkt neben dem künftigen Kreuzfahrtterminal (Cruise Center) befinden, und mit der Fertigstellung des Überseequartiers vorr. 2011 in Betrieb gehen.

Auto

Hamburg ist mit dem PKW aus jeder Richtung sehr gut erreichbar. Wie ein Stern führen folgende Autobahnen nach Hamburg:

Von Norden her:

  • A23 aus Nord-West (Heide)
  • A7 aus Nord (Flensburg)
  • A1 aus Nord-Ost (Oldenburg/SH über Lübeck)
  • A21 aus Nord-Ost (Stolpe über Bad Segeberg)

Von Süden her:

  • A7 aus Süd (Kempten, Würzburg, Kassel, Hannover)
  • A250 aus Süd-Ost (Lüneburg)

Von Osten her:

  • A24 aus Ost (Berlin über Schwerin)
  • A25 aus Ost (Geesthacht)

Von Westen her:

  • A1 aus West (Köln, Osnabrück, Bremen)

Ring-Autobahn: Leider verfügt Hamburg noch über keinen Autobahnring, wie z.B. in Berlin oder München. Doch wurden mehrere (Haupt-)Strassenzüge in drei Ringe umfuntioniert, die allesamt sehr gut Ausgeschildert sind. Der äusserste Ring wird "Ring 3", der mittlere "Ring 2" und der innere "Ring 1" genannt. Allerdings handelt es sich nicht um geschlossene Ringe, sondern nur um im nördlichen Bereich Hamburgs (nördlich der Elbe) befindliche Halbringe. Harburg im Süden verfügt hingegegen über eine eigene Umgehungs-Autobahn, die A253, die sich richtung Norden bis nach Willhemsburg zieht. Geplant ist eine "Umgehungs-Autobahn", die A20. Sie soll weiträumig auf Schleswig-Holsteinischem Gebiet von Lübeck (Ost), über Bad Segeberg (Nord), und im Westen durch einen geplanten neuen Elbtunnel, wo sie im Süd-Westen an die ebenfalls geplanten A23 (Hamburg-Cuxhafen) bei Stade anschließen soll, führen.

Hinweis: Die A7 führt im Hamburger Stadtgebiet durch den 1,3km langen Elbtunnel. Trotz des Ausbaus des Tunnels von ehm. vier auf 6 Spuren kommt es oftmals und gerade zur Rush Hour zu Staus. Alternativ bietet sich hier für den Nord-Südverkehr die Elbbrücken (Über die A1 auf die Stadtautobahn A 255) im Osten der Stadt an.

Parken:In der Innenstadt sind "offene" Parkplätze rar und mind. genauso teuer, wie eine Abstellmöglichkeit in einem der zahlreichen Parkhäuser. Alternativ kann man das Auto auch ausserhalb auf Park-and-Ride-Parkplätzen, welche sich direkt an S-Bahnhöfen befinden, abstellen und den ÖPNV benutzen.

Tip: Bei Dunkelheit bietet sich ein spektakulärer Blick über den mit tausenden Lichtern illuminierten Hafen, wenn man von Süden her über die A7 hinter der Ausfahrt "HH-Heimfeld" den Forst "Schwarze Berge" verlässt, durch welches die Autobahn führt.

Schiff

Internationale Passagierschifflinien nach Hamburg gibt es seit Einstellung der Fähre nach Harwich in England nicht mehr, auch die Ersatzverbindung über Cuxhaven wurde Ende 2005 aus dem Programm genommen.

Saisonal gibt es eine regelmässige Schnellfährverbindung nach Helgoland.

Die Bedeutung des Hamburger Hafens für Kreuzfahrten, insbesondere im Ostseeraum, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Ein neues Kreuzfahrtterminal soll bald das derzeitige Provisorium auf dem Grasbrook ersetzen und der ehemalige Fährterminal in Altona wird ebenfalls zu einem zweiten Kreuzfahrtterminal ausgebaut werden. Die Statistik besagt, dass künftig jährlich bis zu 100 bis 140 Kreuzfahrtschiffe Hamburg anlaufen werden. So wird bereits schon die Queen MaryII Hamburg regelmäßig anlaufen. Der traditionelle Liegeplatz für Passagierschiffe, die Landungsbrücken, dient heute nur noch Hafenbarkassen und anderen Sightseeing- und Ausflugsschiffen, wie den beiden Rad-Dampfern "Luisiana Star" und "Mississippi Queen" als Anlegeplatz. Des weiteren liegen hier die Museumsschiffe Rickmer Rickmers (Frachtgroßsegler) und Cap Sandiego (Stückgutfrachter). Weiter elbaufwärts befindet sich zudem das russische U-Boot U-434.

Mobilität

U-Bahnhof Rödingsmarkt

Öffentlicher Nahverkehr des HVV Es gibt in Hamburg fünf S-Bahn- und drei U-Bahn-Linien, im Vorortbereich verkehrt zudem die AKN auf drei Strecken, weiterhin ein sehr dichtes Busnetz sowie eine Reihe Hafenfähren. Eine vierte U-Bahnlinie (U4) von Billstedt über Hauptbahnhof, Jungfernstieg bis zur gegenwärtig entstehenen HafenCity ist in Planung. Ausserdem gibt es mehrere Linien der metronom Eisenbahngesellschaft. Außer in den Randbereichen fahren S- und U-Bahnen freitags und samstags die ganze Nacht durch, unter der Woche verkehren Nachtbusse ab Rathausmarkt/Jungfernstieg in alle Richtungen. Der Straßenbahnverkehr wurde bereits in den 70er Jahren eingestellt. Im Hamburgischen Verkehrsverbund HVV (der erste Verkehrsverbund weltweit) sind alle Verkehrsmittel in Hamburg, inklusive aller Regionalbahnen im Hamburger Gebiet, zusammengefasst. Die Verkehrsverbindungen des HVV reichen weit in angrenzende Landkreise nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen, die Ticketpreise sind nach Zonen gestaffelt. In Hamburg verkehren die öffentlichen Verkehrsmitteln in den Nächten auf Sonnabend, Sonntag und auf Feiertage die ganze Nacht durch. Die Straßenbahn wurde 1978 stillgelegt.

Tarife/Fahrkarten für den HVV:

  • Kurzstrecke: Für einfache Fahrten (eine Richtung) gibt es die Kurzstreckenkarte für drei bis fünf Stationen.
  • Einzelfahrschein: Dieses Ticket ist 2 Stunden für unterschiedlich lange Strecken in einer Richtung gültig.
  • Tageskarte: Es gibt zwei Tageskarten, die Ganztageskarte (gültig von Betriebsbeginn bis 6 Uhr des folgenden Morgens) und die 9-Uhr-Tageskarte (gültig ab 9 Uhr eines Tages bis 6 Uhr des folgenden Tages).
  • Gruppenkarte: Gültig für bis zu fünf Erwachsene ab 9 Uhr eines Tages bis 6 Uhr des folgenden Tages.

Weitere Tickets:

  • Hamburg Card (beinhaltet diverse Vergünstigungen für Museen und andere Sehenswürdigkeiten)
  • metropol-card
  • 3-Tage-Karte
  • Touristen-Gruppenkarte: Tageskarten wählbarer Menge und Dauer. Diese Karten gibt es nur im Versand an Auswärtige, die Mindestabnahme beträgt fünf Stück.

Für die Schnellbusse wird ein erhöhter Fahrticketpreis erhoben.

Beim Kauf einer Fahrkarte sollte man beachten, dass Hamburg in drei Tarifbereichen eingeteilt ist. City, Großbereich und Gesamtbereich. Letztere reicht bis nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen rein. Zusätzlich sind diese noch in unzählige Tarif-Zonen unterteilt, was oftmals zur Verwirrung führen kann. Ein Bereichsplan findet sich ebenso an allen Automaten wie eine Liste mit möglichen Stationen und den dazugehörigen Preiskategorien. Bei Schwierigkeiten helfen andere Fahrgäste ebenso wie das Personal der Hamburger S-Bahn und der Hochbahn (HHA) in aller Regel gerne weiter. Im Tourist Center am Hauptbahnhof sowie in den Stationen Dammtor, Jungfernstieg und Altona befinden sich HVV-Informationen.

Im Gegensatz zu Verkehrsunternehmen anderer Städte wird die Fahrkarte beim Kauf am Automat bzw einem Schalter bereits entwertet und muss nicht zusätzlich an Entwertungsautomaten abgestempelt werden. An den meisten Fahrtkartenautomaten kann mit Geld- oder EC-Karte gezahlt werden.

Nach 9 Uhr, aber nicht zwischen 16 und 18 Uhr, am Wochenende ganztägig, können Fahrräder kostenlos in der U- und S-Bahn mitgenommen werden, zusätzlich auch in einigen Buslinien.

Weitere Infos unter hvv.de, hier findet man u.a. Fahrpläne, aktuelle Tarife und einen Tarif-/Zonenplan.

Taxen In Hamburg sollte es kein Problem sein, schnell ein Taxi zubekommen. Auch an weniger markanten Orten fährt immer mal wieder ein Taxi an einem vorbei. Wenn nicht, so ruft man eines der vielen Taxiunternehmen an und muss meist nicht länger als etwa 10 Minuten auf das bestellte Taxi warten. Die Fahrtgebühren der Hamburger Taxiunternehmen unterscheiden sich nicht von denen anderer Städte und Bundesländer. In vielen Taxen kann mit EC-Karte und/oder Kreditkarte bezahlt werden.

Fahrradfahren Im Innenstadtbereich existieren gut ausgebaute Radwege, die es ermöglichen, Hamburg auch per Fahrrad zu erkunden. Neben den häufig in rot gehaltenen Radwegen finden sich auch optisch abgegrenzte Streifen am Rande der Strassenfahrbahn. Achtung, in vielen öffentlichen Parks darf kein Fahrrad gefahren werden. Beschilderungen sollten beachtet werden.

Sehenswürdigkeiten

Hamburger Michel

Die St.-Michaelis-Kirche, kurz: Michel, eines der Wahrzeichen Hamburgs

Die St.-Michaelis-Kirche (von den Hamburgern "Michel" genannt) ist eine der Hauptkirchen Hamburgs und Wahrzeichen der Stadt. Die evangelische Kirche ist der bedeutendste Barockbau Norddeutschlands. Sein Innenraum fasst 2500 Plätze und der markante Kirchturm hat eine Höhe von 132m. Den Turm mit Ausblick über den Hamburger Hafen kann man für 3 Euro zu Fuß oder mit dem Fahrstuhl erklimmen, der Kircheneintritt ist selbstverständlich frei. Ebenso sehenswert sind die Katakomben der Kirche.

Regelmäßig finden im Michel klassische Konzerte statt, die günstigste Preiskategorie liegt bei 8 Euro. Der Chor St. Michaelis und der Kinderchor singen zudem einmal im Monat zu den sonntäglichen Gottesdiensten um 10 Uhr.

>U-Bahnhof St. Pauli, Baumwall oder S-Bahn Stadthausbrűcke. Weitere Informationen unter st-michaelis.de.

Mahnmal St.-Nikolai-Kirche

Die alte St.-Nikolai-Kirche wurde von 1846 bis 1877 im neugotischen Stil erbaut und war mit ihrem 147 m hohen Turm bis zur Vollendung der Kathedrale von Rouen das höchste Bauwerk der Welt. Im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört, wurde die Kirche nicht wieder aufgebaut. Die Überreste dienen heute als Mahnmal für die Zerstörungen der 2. Weltkrieges. In der Krypta der Kirche befindet sich ein Dokumentationszentrum, in dem Austellungen und Veranstaltungen stattfinden. Das Gelände der Kirche ist frei begehbar, mit einem gläsernen Fahrstuhl in der Turmruine kann man auf die Aussichtsplattform fahren.

>U-Bahnhof Rödingsmarkt. Weitere Informationen unter: mahnmal-st-nikolai.de.

Alter Elbtunnel

Der alte Elbtunnel, der die Stadtseite mit dem Hafen verbindet, wurde 1911 erbaut. Die beiden mit teils seltsamen Motiven gekachelten Tunnelröhren sind 426,5m lang, 6m im Durchmesser und jeweils einspurig. Seit dem Bau des Neuen Elbtunnels im Jahr 1975 und dem Niedergang der Beschäftigungszahlen im Hafengebiet dient er nun mehr als Touristen-Attraktion. Allein der Kupelbau des Eingangsbereich an den Landungsbrücken ist eine kleine Sehenwürdigkeit. Oftmals wird zur Hochsaison die Tunnelröhre bunt beleuchtet. Man kann den Tunnel zu Fuß, mit dem Rad und dem PKW passieren. Letzteres wird mit einem Fahrstuhl 24m hinab befördert und auf der anderen Seite auch wieder hinauf. Ein kleines Erlebnis. Fußgänger nutzen in der Regel die alte, gußeiserne Wendeltreppe, von der aus der Eingangsschacht in seiner Gänze einschließlich der PKW-Fahrstuhltechnik zu sehen ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen eigenen Fahrstuhl zu benützen.

Zur Stadtseite hin befindet sich das Eingangsgebäude direkt an den Landungsbrücken, zur Hafenseite hin auf Steinwerder. Von dort genießt man (insbesondere am Abend) einen unvergleichlichen Panorama-Blick über die Landungsbrücken zum Hamburger Zentrum. Für Fußgänger und Radfahrer ist der Tunnel Tag und Nacht geöffnet, die Passage ist kostenlos. PKWs werden von Montag bis Freitag von 5:30 Uhr bis 20:00 Uhr befördert, ebenfalls kostenlos.

>U/S-Bahnhof Landungsbrücken

Panoptikum

Das Panoptikum ist ein privat geführtes Wachsfigurekabinett. Es befindet sich auf St. Pauli, direkt neben dem Musical-Theater Operettenhaus. Das Panoptikum wurde vor rund 125 Jahren gegründet und ist somit das älteste Wachsfigurenkabinett Deutschlands. Es ist nicht so groß wie das weltbekannte Madame Taussaud's in London, aber mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Viele der älteren Figuren sind zwar nicht so überzeugend detailtreu erstellt, dies liegt jedoch daran, dass man seiner Zeit noch nicht über das entsprechende Wissen und Werkzeug verfügte. Doch allein das in den 1950er Jahren erbaute Gebäude ist ein Hingucker und steht unter Denkmalschutz. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 11-21Uhr, Sa. 11-24Uhr und So. 10-21Uhr. Spielbudenplatz 3, Tel.: 040-310317

>U-Bahnhof St.Pauli. Weitere Informationen unter panoptikum.de

Planetarium im Stadtpark

Das Planetarium ist eines der ältesten und nach diversen Umbauten in den vergangenen Jahren auch modernsten Planetarien Deutschlands. Es befindet sich im Westteil des Stadtparks im Stadtteil Winterhude. Der monumentale Backsteinbau wurde 1908 vom Dresdner Architekten Oskar Mentzel als Wasserturm geplant und von 1912 bis 1915 von Fritz Schumacher erbaut. Der 60m hohe Turm dient seit 1930 als Planetarium. Es finden mehrmals im Monat unterschiedliche Sonderveranstaltungen und Ausstellungen statt, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Das Planetarium liegt unübersehbar auf einer Anhöhe im Stadtpark und hat als solches keine Adresse. Parkmöglichkeiten für PKW am Linnerring und an der Hindenburgstrasse.

>U-Bahnhof Borgweg. Weitere Informationen unter planetarium-hamburg.de, Tel.: 040-428865210.

Hamburger Rathaus

Wer glaubt, im gediegenen Hamburg gibt es keine prunkvollen Schlösser, der irrt. Das Hamburger Rathaus ist, wenn man es so möchte, zumindest eines davon. Der Sandsteinbau in Neo-Renaissance wurde unter der Federführung des Architekten Martin Haller nach dem großen Brand von Hamburg (1842) in den Jahren 1886 bis 1897 erbaut. Gleichsam wurde seinerzeit der gesamte Rathausplatz neu erbaut. Dazu zählen auch die im Venezianischen Stil erbauten Alsterarkaden. Man munkelt, das Rathaus hat mit seinen über 600 Räumen mehr als der Buckingham Palace in London. Der imposante Rathausturm ist mit seinen 112m der höchste in Deutschland. Die Innenausstattung ist nicht weniger prächtig, insbesondere der Kaisersaal, der Saal der Bürgerschaft und der Bürgermeistersaal mit seinem riesigen Kamin. Außer bei offiziellen Anlässen finden täglich Führungen statt in deutscher (alle halbe Stunde), englischer und französischer (alle Stunde) Sprache.

>U-Rathaus/S-Jungfernstieg. Rathausplatz 1, Anmeldung von Gruppenführungen: Tel.: 040-428312010, Infos (vom Band) Tel.: 040-428312470

Bunker

Direkt neben den Heiligengeistfeld auf St. Pauli befindet sich ein im 2. Weltkrieg erbauter Hochbunker. Schon vom weitem ist er auf Grund seiner Größe, Höhe und Bauart sichtbar. Auf seinen vier Eckbalkonen waren Flugabwehrgeschütze montiert, die über eine Vielzahl kleinerer, weitaus unscheinbarer und teils noch bestehender Bunker im Stadtgebiet geleitet wurden. Wegen der naturgemäß massiven Bauweise wurde auf einen Abriss nach dem Krieg verzichtet, stattdessen zog unter anderem das Fernsehen des Norddeutsche Rundfunks ein, bevor es an seinen heutigen Standort nach Lokstedt ging. Heute befinden sich dort diverse Medienunternehmen und Agenturen, sowie ein Danceclub im Obergeschoss. Während der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 wurde auf dem Dach eine "Medienstadt" errichtet. In den frühen 90er Jahren sollte der Bunker optisch aufgewertet werden. Hierfür legte der Wiener Künstler Hundertwasser Pläne vor, die jedoch auf Grund zu hoher Kosten nie umgesetzt worden sind.

>U-Bahnhof Feldstrasse

Datei:RickmerRickmers.jpg
das Museumsschiff Rickmer Rickmers

Hafen

  • Hafengeburtstag

Hafenrundfahrten

  • Große Hafenrundfahrt. Die große Hafenrundfahrt (verschiedene Anbieter!) konzentriert sich auf den Hafen. U.a. gibt es auch Schaufelraddampfer und Themenfahrten.
  • Kleine Hafenrundfahrt. Die kleine Hafenrundfahrt (auch verschiedene Anbieter) konzentriert sich auf die Speicherstadt, mit einem Abstecher in den Hafen. Die Hafenrundfahrten starten ohne Ausnahme an den Landungsbrücken.
  • Alsterschippern. Auch auf der Alster und vor allen Dingen den angrenzenden Kanälen, die durch Wohnviertel führen, werden Schiffsrundfahrten angeboten. Diese starten vom Anleger Jungfernstieg.
  • Kreuzfahrten ab Hamburg. Vom Hamburg Cruise Center in der neuen Hafencity legen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe ab. In den vergangenen Jahren gehörten hierzu beispielsweise die Queen Mary 2, die MS Deutschland und die MS Europa.

Landungsbrücken

  • Die Rickmer Rickmers – das Museumsschiff im Hamburger Hafen
  • Von hier aus kann man sehr gut das Ein- und Ausdocken großer Fracht-, Container- oder Kreuzfahrtschiffe bei der Werft Blohm & Voss beobachten.

Schiffe gucken

Ein Großteil des Frachtschiffverkehrs wird über die Hafenbecken an der Süderelbe abgewickelt. Diese zweigt in Höhe des Fischereihafens Altona, von den Landungsbrücken aus etwa 2km elbabwärts, in den sogenannten Köhlbrand ab. Um Container- und andere große Frachtschiffe zu beobachten, eignet sich daher der Strand elbabwärts zwischen Övelgönne und Blankenese besser als die an der Norderelbe gelegenen Landungsbrücken.
Der Övergönner Strand ist von den Landungsbrücken aus über eine breite Promenade gut zu Fuß (ca. eine halbe Stunde) oder mit dem Fahrrad zu erreichen, alternativ in zehn Minuten mit der Fähre 62, die bequem mit dem HVV-Tarif zu nutzen ist.

Weiter elbabwärts in Blankenese lassen sich zudem die Flugzeuge der Airbus-Werft beim Starten und Landen beobachten (entsprechende Windverhältnisse vorausgesetzt).

Speicherstadt

Speicherstadt

Die Speicherstadt diente mehr als ein Jahrhundert als Lager für Waren, die im Hafen umgeschlagen wurden. Da diese Kapazitäten heute kaum noch benötigt werden, begann man, die Speicherstadt zu einem Wohn- und Geschäftsviertel auszubauen. Attraktionen sind dort unter anderem das Miniatur-Wunderland, eine der größten Modelleisenbahnanlagen der Welt und der Hamburg Dungeon, eine kleinere Variante des London Dungeon. >U-Bahnhof Baumwall

Reeperbahn

Hamburgs "sündige Meile" auf St. Pauli, kurz "der Kiez". Ursprünglich entstanden, um Schiffstaue (Reepe) zu schlagen und die Bedürfnisse von Seeleuten fern der Heimat zu befriedigen. Heute einerseits beliebtes Ausgehziel für Hamburger Jugendliche und Touristen mit vielen Bars und Clubs, andererseits einer von Europas größten Rotlichtbezirken und Drogenumschlagplätzen. Doch die Reeperbahn ist mehr als nur Party- und Rotlichtviertel. Bis in die 1980er war die Reeperbahn in fester Hand krimineller Familie-Banden und Mafia-Organisationen, die mit Drogen, Boxwettkämpfen und Prostituierten ihre zwielichtigen Geschäfte betrieben. Ab Mitte der 1980er Jahren entwickelte sich die Reeperbahn allerdings "wieder" zu einer Theater-und Vergnügungsmeile. Mit dem Umbau des Operettenhauses zum Musicaltheater kamen auch später das "Schmidt's Varieté" (Heute "Schmidt's Theater") und das "Schmidt's Tivoli" dazu. Aber auch das alt-ehrwürdige St.Pauli-Theater definierte sich neu. Weg vom reinen Volkstheater, hin zur Comedy- und Musicalbühne. Zu vergessen sei auch nicht das Krimitheater "Imperial-Theater" und der "Quatsch-Comedy-Club" im Café Keese. In den frühen 90er Jahren entwickelte sich auf und im Umfeld der Reeperbahn eine einmalige und abwechslungsreiche Club- und Kneipenszene. Von gediegenen und alternativ anhauchenden Dance- und Chillbars bis hin zu großen Clubs, in denen international renommierte DJs auflegen, allen voran der weltbekannte Mojo-Club. Die "Tunnel"-Szene hat hier ihren Ursprung. Wer es underground-like mag, geht ins "Molotow".

Weitere Infos zu den Clubs auf der Reeperbahn, siehe: >Ausgehen >Kiez/Reeperbahn.

Der ehemals unansehliche Spielbudenplatz, der sich ab etwa Höhe Millerntor gut 100m parallel zur Reeperbahn zieht, wurde nun endlich auf Vordermann gebracht. Die alten Buden und Pavillons wurden abgerissen und stattdessen an jedem Ende jeweils eine mit LED-Leuchten bunt illuminierten Bühne versehen, auf denen unterschiedliche Veranstaltungen und Konzerte stattfinden. Auf dem Areal zwischen den Bühnen finden neuerdings regelmäßge Märkte statt, die zum Teil bis 22:00 Uhr geöffnet haben. Floh-, Antik- und Wochenmärkte.

>U-Bahnhof St. Pauli und S-Bahnhof Reeperbahn

Flughafen

  • Besucherterasse. Im Gegensatz zu vielen anderen Flughäfen ist der Zugang zur Besucherterasse des Hamburger Flughafens kostenlos.

Aktivitäten

Hamburg bietet verschiedenste kulturelle Angebote, Theater, Konzerte, Musicals, etc. Die Karten gibt es entweder im Internet, in den Häusern selbst oder an den Konzertkassen, die über die Stadt (z.B. Hauptbahnhof) verteilt sind.

Veranstaltungen

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Der Hamburger Dom findet jeweils für 4 Wochen im Frühjahr, Sommer und Winter statt.
  • Hamburger Dom[36], Heiligengeistfeld, Er findet dreimal im Jahr (Sommer, Frühling und Winter) statt und ist eines der größten Volksfeste des Nordens. Hier gibt es Achter- bzw Loopingbahnen, Karussels und unzählige Würstchen- und Süssigkeitenbuden. Der Hamburger Dom befindet sich auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli. Freitags findet ab 22 Uhr ein Feuerwerk statt und Mittwochs ist Familientag mit reduzierten Preisen. Allerdings ist es dann auch sehr voll. > U-Feldstrasse und St. Pauli
  • Hafengeburtstag[37], zwischen Baumwall und Landungsbrücken, jährl. im Mai. Ein maritimes Wochenende mit Shows (z.B. Schlepper-Ballet), vielen Schiffen zum Besichtigen und natürlich Karusells und Imbissbuden.
  • Alstervergnügen[38], Rund um die Binnenalster, jährl. im August. Große Schlemmermeile mit Bühnen, die ein buntes u.a. musikalisches Programm bieten.
  • Hamburg-Pride[39](CSD), Schwulen- und Lesbenparade, Start: Lange Reihe, jährl. im August. Schrill, bunt und queer. Da können schonmal die politischen Mottos und der "Hilferuf" nach mehr Toleranz gegenüber den Homo- und Bisexuellen in den Hintergund rücken. Trotzdem ein Highlight!
  • Hamburg-Marathon[40], jährl. im April (offen für jedermann)
  • Cyclassics[41], Radrennveranstaltung in der City, jährl. im August (offen für jedermann)
  • Harley Davidson Days[42], Heiligengeistfeld, jährl. im Juli
  • Stuttgarter Weindorf, Rathausplatz, jährl. im Juni
  • Kirschblütenfest mit kunstvollem Feuerwerk, Aussenalster, jährl. im Mai
  • Schlagermove[43](Parade), Millerntor und Reeperbahn, jährl. im Juli
  • Historischer Weihnachtsmarkt, Rathausplatz, jährl. im Dezember
  • Weihnachtsparade, Mönkebergstrasse, jährl. im Dezember
  • Diverse Veranstaltungen, wie z.B. Tango-Tage in der Hafencity auf den Marco-Polo-Terassen

Theater/Oper/Musical

In Hamburg gibt es viele Theater. Angefangen von den drei staatlichen Theatern bis hin zur Off-Bühne, bietet die Stadt dem Besucher eine große Theaterlandschaft. Zu dem kommen noch diverse Musicalproduktionen, Varieté und Cabaret.

Die Karten für einige Theater sind für Schüler und Studenten mit 7.50€ sehr günstig. Hier eine Auswahl:

Staatstheater

  • Staatsoper Hamburg, [44]. U-Bahnhof Gänsemarkt oder Stephansplatz, S-Bahnhof Dammtor.
  • Thalia-Theater, [45]. U-S-Bahnhof Jungfernstieg
  • Deutsches Schauspielhaus, [46].

Privatgeführte Theater

  • Altonaer Theater, [47]. S-Bahnhof Altona.
  • Ernst-Deutsch-Theater, [48]. Größtes privates Theater Deutschlands. U-Bahnhof Mundsburg.
  • Hamburger Kammerspiele, [49].
  • Kampnagel, [50]. Theater in einer ausgedienten Fabrikhalle.
  • Komödie Winterhuder Fährhaus, [51]. Boulevard-Theater.
  • Ohnsorg-Theater, [52]. Berühmtes plattdeutsches Theater (in diesem Theater wird echtes Platt gesprochen, was mit den vielleicht aus dem Fernsehen bekannten Ohnsorg-Aufführungen wenig gemein hat).

Musical-/Cabaret-Theater

  • Operettenhaus, [53]. Udo-Jürgens-Musical "Ich war noch niemals in New York".
  • Theater im Hafen, [54]. Gegenwärtig "Der König der Löwen".
  • Neue-Flora-Theater, [55]. Gegenwärtig "Dirty Dancing - Das Musical".
  • Schmidt's Tivoli + Schmidttheater, [56]. Cabaret, Variete und Musicals.
  • St.-Pauli-Theater, [57]. Cabaret und Musical.

Museen

  • Altonaer Museum, [58].
  • Museum für kunst und Gewerbe, [59].
  • Kunsthalle, [60].
  • Museum für hamburgische Geschichte, [61].
  • Völkerkunde Museum, [62].
  • Modelleisenbahn Miniatur Wunderland, [63].

Parks und Plätze

Hamburg besitzt eine große Menge an Grünanlagen und Orte an denen man einen schönen Spaziergang machen kann und auch sonst seine Freizeit auf unterscheidlicher Weise gestalten kann.

  • Stadtpark, U-Borgweg und S-Alte Wöhr, [64]. Der Stadtpark von Hamburg befindet sich im Stadtteil Winterhude und grenzt im Osten an Barmbek. Im Stadtpark befindet sich die Jahn-Sportanlage, das Planetarium und eine Open Air Bühne. Zentraler Punkt des Parks ist eine überdimensionale Wiese, wo an einigen Stellen gegrillt werden kann. Am östlichen Ende der Wiese schließt sich ein See an. Zu einem kühlen Bier geht man zum Biergarten "Landhaus Walter"
  • Altonaer Volkspark, S-Stellingen (Von dort 10-15min. Fußweg). Er diente einst als Stadtpark für die früher zu Dänemark gehörende Stadt Altona. Im Gegensatz zum heutigen Hamburger Stadtpark ist diese Parkanlage "natürlich" belassen. Am östlichen Rande des Volkspark stehen das Fussballstadion "AOL-Arena" und die Mehrzweckhalle "Color-Line-Arena".
  • Planten un Blomen, U-Stephansplatz und S-Dammtor, [65]. Dieser Park ist ein Teil des alten Hamburger Wallringes, an der sich die einstige Stadtmauer befand. Planten un Blommen wurde in den 1950er Jahren für die damalige Internationale Gartenausstellung errichtet. Im Sommer finden hier die beliebten (musikalischen) illuminierten Wasserspiele statt.
  • Wallanlagen, U-Landungsbrücken und Stephansplatz und S-Dammtor. Wie schon beschrieben, handelt es sich hier um die "grünen Überreste" der alten Wallanlage. Sie zieht sich westlich der Stadt im Halbkreis um die City, beginnend ab Landungsbrücken (Helgoländer Allee) bis hoch zur Alster. In den Wallanlagen befindet sich auch ein großer Spielplatz und eine Eisbahn. Vorbei kommt man auch an die prachtvollen Gebäude des Hanseatischen Landgerichts.
  • Alsterufer, Wanderwege um Binnen- und Aussenalster sind komplett und gut ausgebaut.
  • Botanischer Garten Hamburg, U-Klein Flottbek, [66]. Sehr schöne Gartenanlage, verschiedene Landschaften - Eintritt kostenfrei (um eine Spende wird gebeten).
  • Hagenbecks Tierpark, [67]. Er ist der älteste Tierpark Deutschlands und in privater Hand der Familie Hagenbeck. 2007 eröffnete hier ein neues Aquarium.
  • Jenisch Park, Anfahrt am besten mit dem Auto. Wenn man ein paar Stunden Zeit hat, dann lohnt sich besonders ein Spaziergang durch den Jenischpark zum Elbufer und dann entlang der Elbe bis zum Hafen.
  • Elbhang, Anfahrt am besten mit dem Auto, Ansonsten S-Blankenese. Von dort mit dem Bus "Bergziege" (HVV-Tarif)zum Ufer, oder etwa 20 min Fußweg durch die Gassen der alten Witwenhäuser. Der Elbhang zwischen Blankenese und Wittenbergen ist immer einen Spaziergang wert, auch wenn teilweise 15% Steigung zu bewältigen sind. Wen es zu steil und mühsam erscheint, kann man auch unten am Elbstrand entlang gehen. Die Aussicht auf die Elbe ist nicht weniger beeindruckend.
  • Ohlsdorfer Friedhof, Es ist die 2. größte Friedhofsanlage der Welt. Hier führt sogar eine Buslinie durch. Doch durch die Weiträumigkeit der Parkanlage dürfte dadurch die "Ruhe" nicht gestört werden. Die Hamburger gehen hier gern spazieren, was weniger mit Zynismus zu tun hat, sondern mehr damit, dass diese Parkanlage sehr schön ist und man immer wieder, versteckt im Dickicht, alte Kunstwerke entdecken kann.
  • Niendorfer Gehege, U-Niendorfer Markt (Von dort etwa 15-20min. Fußweg). Wie der Name es schon sagt, handelt es sich hierbei um ein Gehege, wo man Hirsche und Rehkitzchen hautnah erleben kann. Alte, villenähnliche Landhäuser schmücken den Park. Er liegt etwas ausserhalb westlich der Stadt im Stadtteil Niendorf.
  • Forst Klövensteen, S-Rissen. Klövensteen ist ein von der Geestlandschaft geprägter Forst mit überwiegend Kiefern und Birken im Westen von Hamburg. Hier findet man zum Teil noch alte Hochmoore. Neben einem Abenteuer Spielplatz gibt es hier ein Reiterhof.

Einkaufen

Der Haupteinkaufsbereich befindet sich zwischen Mönckebergstraße und Binnenalster. Hier sind nicht nur teure Boutiquen, sondern auch "ganz normale" Läden zu finden. Der Bereich zieht sich vom Hauptbahnhof zum Rathausmarkt, sowie nach Westen bis zur Alster. Zudem gibt es abseits der City die Ottenser Hauptstraße, die vom Altonaer Bahnhof abgeht. Dort befindet sich u.a. das Mercado-Einkaufszentrum sowie eine Vielzahl kleiner Cafes und Bistros. Der Bereich Eppendorfer Baum/Eppendorfer Landstraße ist vor allem für individuelle Wünsche und gehobene Ansprüche optimal. Im Schanzenviertel sind vorwiegend kleine, moderne Designer anzutreffen.

Günstig

Mittel

  • Vivi Lenz

Das Geschäft führt gute Couture-Discount Ware ohne Label. Mittelweg 43.

  • Secondella

Im Second Hand Geschäft Secondella, Hohe Bleichen 5, findet man Designermode zu günstigen Preisen.

Gehoben

  • Wer das nötige Geld besitzt kann in der Straße Neuer Wall in zahlreichen Designerboutiquen Kleidung von Armani bis Zegna erstehen. Neben Geschäften für Designerkleidung gibt es dort auch verschiedene andere Geschäfte für Luxusartikel. Eine Übersichte der Geschäfte am Neuen Wall gibt es hier [68]

Küche

Bekannt für den Fisch liegen entsprechende Gerichte meist doch in der gehobenen Kategorie, in nicht-spezialisierten Restaurants ist gute Qualität jedoch auch günstiger zu haben. Die Entwicklung der Stadt führte zu einer großen Auswahl an Restaurants aller Preis- und Qualitätsklassen, sowie unterschiedlichster Ausrichtung.

Besonders stark frequentierte Bereiche sind der Fischmarkt (Fischrestaurants, zumeist gehobene Preisklasse), die Schanze (sehr junges Publikum) und der Kiez (Reeperbahn). Sehr gemütliche Restaurants (gehobene Preisklasse) auch in der "Langen Reihe" hinter dem Hauptbahnhof.

Für Zwischendurch gibt es das Franzbrötchen, ein Blätterteigbrötchen mit Zimt, in vielen Hamburger Bäckereien.

Günstig

  • Gaststätte - Die neue Romantik, Steintorweg 15, +49 40 2880 3786, [1]. Traditionelles Künstlerlokal mit neuer Bewirtung im Hotel Alt-Nürnberg. Gute Küche mit kurzer Auswahl aus drei Gängen (günstig)
  • Schweinske, 27x in Hamburg (siehe Website), +49 40 33396770, [2]. Gutes, üpiges und billiges Essen.

Mittel

  • Schachcafe Rübenkamp, Rübenkamp 227, +49 (40) 631 0431., [3]. In einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, vor der Tür im Sommer ein Biergarten. Sehr gutes, preiswertes Essen, Fr-Mo durchgängig geöffnet.
  • Dips 'n Sticks, Spielbudenplatz 24-25, +49 (40) 317788-84, [4]. Deutschlands erstes Fingerfood-Restaurant im 1. Stock vom Schmidttheater bietet leckeres Fingerfood kombiniert mit einem tollen Blick auf die Reeperbahn.
  • Vapiano, Hohe Bleichen 10, +49 (40) 35 01 99 75 (, fax: +49 (40) 35 01 99 76), [5]. Öffnungszeiten: Mo. - Sa.: von 11:30 bis 24 Uhr (Küche bis 23:00). So. und Deiertage: von 11.30 bis 22 Uhr. Günstiger schneller Italiener. Besonders zum kurzen Mittagstisch geeignet.
  • Alex Brasserie, Osterstrasse 45, +49 (40) 4014422 (fax: +49 (40) 4014424). Durchschnittliche Preislage.

Gehoben

  • Restaurant Au Quai, Grosse Elbstrasse 145 B-D (U-Bahn: Königstrasse), +49 (40) 38 03 77 30 (, fax: +49 (40) 38 03 77 32), [6]. Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: Mittag - lezte Gäst. Sa.: 18.00 bis letze Gäst. Warme Küche erhält man bis 22:30 Uhr. Sonntag ist Ruhetag.. Das Restaurant Au Quai liegt direkt am Hafen an der Elbe und bietet internationale Küche, viele Fischgerichte und eine gute Weinkarte. Kreditkarten, wie Visa, AE, EC und DC werden angenommen..
  • Fusion, Drehbahn 49 (Nähe Gänsemarkt), +40 309 990. Sehr gut geführtes Restaurant im Design Hotel Side.
  • Cafe Paris, Rathaustrasse 4, +49 40 32 52 77 77, [7]. Täglich ab 9.00 Uhr (Samstag und Sonntag ab 10.00 Uhr) bis 23:30 Uhr geöffnet.. Brasserie mit Wandmalereien von 1882. Gute Küche, hausgemachter Kuchen.
  • Alex Alsterpavillon, Jungfernstieg 54, +49 (40) 350187-0, [8]. Blick auf die Binnenalster.
  • Old Commercial Room, Englische Planke 10, +49 (40) 366319, [9]. Traditionells, rustikales Restaurant der gehobenen Klasse. Hier gibt es noch den "originalen" Hamburger Labskaus.
  • Landhaus Scherrer, Elbchaussee 130, +49 40 8 80 13 25, [10]. Mo - Sa 12.00 h - 15.30 h / 18.30 h - open End (14.30 h und 23.00 h letzte Küchenannahme)Sonntags geschlossen. Seit über 30 Jahren die zeitgemäße Küche in Hamburg.
  • Restaurant Haerlin, Neuer Jungfernstieg 9-14, +49 (40) 34943310, [11]. Blick auf die Binnenalster.
  • Restaurant Jacobs im Hotel Louis C. Jacobs, Elbchaussee 401 - 403, +49 (40) 822 55 - 0, [12]. Gehört zu den ersten kulinarischen Adressen der Hansestadt! Toller Elbblick!
  • Restaurant Das kleine Rote, Holstenkamp 71, +49 (40) 89 72 68 13, [13]. Top Cuisine in Hamburg mit Chefkoch Gunnar Hinz

Ausgehen

Hamburg verfügt über eine gut entwickelte Clubszene. Die größeren Clubs befinden sich im Hamburger Kiez. Als "Kiez" wird in Hamburg der Bereich um die weltbekannte Reeperbahn bezeichnet, die sich wiederum im Stadtteil St. Pauli befindet. Jedoch gibt es selbstverständlich auch außerhalb des Kiezes eine große Anzahl von Clubs und Bars. So zum Beispiel die Beachbars an der "Waterkant" der Elbe, die ausschließlich in den Sommermonaten bis spät in den Abend geöffnet haben.

Kiez: Reeperbahn

Bitte beachten: Seit Januar 2008 herrscht auf St. Pauli rund um die Reeprbahn absolutes Waffenverbot. Die Einhaltung wird versucht durch polizeiliche Kontrollen an den U-/S-Bahnhofen St. Pauli und Reeperbahn, sowie durch polizeiliche Präsenz auf den Strassen zu gewährleisten. Dennoch ist zu beachten, dass man sich bei einer Partynacht auf dem Kiez insgesamt ruhig verhalten und nicht provozieren lassen sollte, schon gar nicht selbst Streitereien anfängt. Auch massive Polizeipräsenz kann Schlägereien und Schlimmeres unter Angetrunkenen nie gänzlich verhindern.

  • Hörsaal
  • Sommersalon Spielbudenplatz 22, Kleine und um Retrostil gehaltene Partylocation. Kann sehr voll werden. sommersalon.de
  • Herzblut Reeperbahn 50, Extravagante und stilvolle Einrichtung. herzblut-st-pauli.de
  • China Club Nobistor 14. Der China Club (Auch China Lounge genannt) verfolgt eine Fusion aus aktuellen Trends und bewährtem Zeitgeist. china-lounge.de
  • Mandarin Reeperbahn 1. Das Mandarin (auch The Chinese genannt) wird vom Inhaber des ehm. erfolgreichen Mojo Club betrieben. Nicht weniger erfolgreich ist das Mandarin. the-chinese.de
  • Angie's Night Club Spielbudenplatz 27, Nachtclub des Schmidt's Tivoli-Theater. Gehobenes und gemütliches Ambiente. Mit Live-Musik und Cocktails-Satt-Show ab 23:30Uhr tivoli.de
  • After Shave Spielbudenplatz 7. Dieser Club ist im 80er-Jahre Stil gehalten und die gedämpfte Musik erlaubt es auch, sich zu unterhalten. after-shave-hh.de
  • Docks Spielbudenplatz 19. Wer das Wochenende auf der Reeperbahn verbringt, kommt um das legendäre Docks nicht herum. Neben Partys finden hier auch Konzerte statt. docks.de

Kiez: Rund um den Hans-Albers-Platz

  • Frieda B, Friedrichstrasse 13. frieda-b.de
  • Hans-Albers-Eck, Hans-Albers-Platz 20. Absoltuter In-Treff auf zwei Ebenen. Kann voll werden!
  • La Paloma, Friedrichstrasse 11. Die Partykneipe schlecht hin.
  • Soundgarden, Friedrichstrasse 9. Chill-Kneipe. Klein und gemütlich.
  • The Academy, Hans-Albers-Platz 16. Live Musik. Im Sommer kann man auch draussen sitzen. theacadamy-hh.de.
  • Molly Melone, Hans-Albers-Platz 15. Party-Pub mit 7 verschiedenen Biersorten.
  • EDK, Gerhardstrasse 3. Das Motto: Klein is beautifull! Hier gehts erst ab 3:00 Uhr so richtig los...mit heißen House und Electrobeats. edk-hamburg.de

Kiez: Hamburger Berg

  • Lucky Star
  • Blauer Peter
  • Nachtlager
  • Roschinski
  • 99-Cent Bar
  • Ex-Spar

Kiez: Große Freiheit

Kiez: Talstrasse

Kieznähe

Clubs ausserhalb vom Kiez

  • Astra-Stube, Max-Brauer-Allee 200, Altona [69]. Es gibt keine Festlegung auf einen bestimmten Musikstil.
  • Fundbureau, Stresemannstraße 114, Altona [70]. Hier finden Konzerte und Parties statt.
  • Hafenklang, Carsten-Rehder-Straße 51-53, [71]. Hier finden Veranstaltungen unter anderem mit Reggae und Drum and Base statt.
  • Waagenbau, Max-Brauer-Allee 204, Altona[72]. Es bietet Veranstaltungen unter anderen mit Electro, Reggae, Hip-Hop und Drum and Bass.
  • Daniel's, (Gay) Elmenreichstrasse 30, St.Georg. Freitag und Samstag schrille Party für Queers&Friends. Mixed Music. Eintritt frei.

Schanzenviertel: Hamburger Berg

  • Rote Flora, [73]. Ein autonomes, aus einem besetzten ehemaligen Theater und Kaufhaus hervorgegangenes Kulturzentrum und liegt am Schulterblatt. Einen festgelegten Musikstil gibt es nicht.

Unterkunft

Camping

Wikitravel hilft mit der Liste der Campingplätze bei der Suche eines Campingplatzes.

Günstig

  • instant Sleep, Max-Brauer-Allee 277, 040/43182310, [14].
  • A&O City-Hotel, Hammer Landstrasse 170, 040/644210400, [15].
  • A&O Hostel/Hotel, Amsinkstrasse 6-10, 040/644210400, [16].
  • Schanzenstern-Altona, Kleine Rainstrasse 24-26, 040/39919191, [17].
  • Schanzenstern-St.Pauli, Bartelsstrasse 12, 040/4398441, [18].
  • Jugendherberge auf dem Stintfang, Alfred Wegener Weg 5, 040/315407, [19].
  • Pension am Rathaus, Rathausstrasse 14, 040/337489, [20].

Mittel

  • Hotel Alt-Nürnberg, Steintorweg 15, 040 246024, [21].
  • Novotel Hotel Alster, Luebecker Strasse 3, (+49)40/391900, [22].
  • Mercure Hotel an der Messe, Schroederstiftstrasse 3, (+49)40/450690, [23].
  • Ibis Hotel Altona, Königstraße 4, +49 (40) 31187-0, [24]. Direkte Lage an der Reeperbahn, nette Bar.
  • Ferienwohnung Hamburg, Thadenstrasse, (+49)40/23518002, [25].
  • Hotel York, Hofweg 19, (+49)40/227 14 20 (, fax: (+49)40/227 31 19), [26]. Ein kleines, charmantes Hotel für anspruchsvolle Individualisten - zentral gelegen, nahe der Alster, in einem der schönsten und elegantesten Viertel Hamburgs.

Gehoben

  • Park Hyatt, Bugenhagenstraße 8, +49 (040) 3332 1234 (, fax: +49 (040) 3332 1235), [27]. Park Hyatt Hotel liegt zentral direkt in der Fußgängerzone und nur ca. 10 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.
  • SIDE Design Hotel, Drehbahn 49, +49 (40) 30 99 90 (, fax: +49 (040) 30 99 93 99), [28]. Das SIDE Design Hotel liegt in der Nähe des Gänsemarktes. Gutes Frühstück, Wellnessbereich, der mit der Zimmerkarte betreten werden kann.
  • Hotel Hafen Hamburg, Seewartenstraße 9, +49 (40) 31113-0, [29].
  • Dorint Sofitel, Am Alten Wall 40, (+49)40/369500, [30].
  • Raflles Hotel Vier Jahreszeiten, Neuer Jungfernstieg 10-14, (+49)40/34940, [31]. Eines der besten und nobelsten Häuser in Hamburg.
  • Kempinsiki Atlantic Hotel, An der Alster 72-79, (+49)40/28880, [32].

Lernen

Hamburg verfügt über viele Hochschulen, wobei die Hochschullandschaft in Hamburg sich im Umbruch befindet. Neben der Universität Hamburg gibt es an Universitäten noch die Technische Universität Hamburg-Harburg und die HWP. Letztere soll allerdings in die Universität eingegliedert werden. Geplant ist die Einrichtung einer Bau/Architektur-Universität. Hamburg gehört zu den Vorreitern bei den Studiengebühren: Ab Herbst 2006 sind 500€ je Semester zu entrichten, eine weitere Erhöhung des Beitrages ist geplant.

Weitere Hochschulen:

Hamburg ist ebenfalls für Modeschulen bekannt, hier gibt es die Akademie Mode Design, sowie die Akademie JAK.

Arbeiten

Hamburg erlebt gegenwärtig (Stand 2007) im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Deutschlands einen erheblichen Wirtschaftswachstum. Das hat zur Folge, dass es wieder vermehrt offene Arbeitsplätze gibt. Insbesondere Studenten dürften derzeit kaum Probleme haben ihr Bafög mit einem Aushilfsjob z.B. im Gastronomiebereich aufzustocken. Ansonsten bietet Hamburg besonders in den Medien-Berufen ausreichend freie Voll- und Teilzeitstellen. In der Donnerstags-Ausgabe des "Hamburger Abendblatts" werden endlos viele offene Stellen jeglicher Berufssparten ausgeschrieben. Ansonsten heißt es: Firmen persönlich aufsuchen und nachfragen. Ist zwar mit viel Mühe verbunden, kommt aber immer gut an!

Sicherheit

Während die Gesamtzahl der Verbrechen seit Jahren rückläufig ist, steigt das Bedrohungsempfinden der Bevölkerung stark an. Für Hamburg gelten grundsätzlich die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie für alle anderen deutschen Gegenden. Für Touristen besonders zu erwähnen ist die Gegend um die Reeperbahn und St.Georg. Wie in allen Vergnügungsvierteln kann es hier - gerade zu vorgerückter Stunde an den Wochenenden - gelegentlich zu Streitereien und Handgreiflichkeiten kommen. Auch aus diesem Grund hat dieser Bereich eine der höchsten Polizeidichten in Deutschland.

Hamburg hat eine stark organisierte autonome Szene, deren markantester Kern die Rote Flora im Schanzenviertel ist. Generell hat man ihnen gegenüber nichts zubefürchten. Sie leben halt "ihr" Leben auf ihre Art und Weise. Jedoch kommt es ein bis zwei mal im Jahr (u.a. 1.Mai) zu demonströsen Ausschreitungen. Die Gewalt richtet sich dann aber ehr gegen die Polizei. Dennoch sei dann dringend abzuraten, sich zu dieser Zeit im Schanzenviertel auf zuhalten, erstrecht nicht mit dem PKW. In der Regel werden die Demos vorher von der Presse bekannt gegeben.

Klarkommen

Fremdenverkehrsamt

  • Hamburg Tourismus Gmbh., Steinstrasse 7, (0)40/ 300 51 300 (, fax: (0)40/ 300 51 333), [33].

Gottesdienste

Verzeichnis aller kath. Kirchen des Erzbistums Hamburg

  • St. Marien, Domkirche, Danziger Str. 60 (St. Georg, nahe HBf), [74]. So: 8:30, 10:00, 12:00 (portug.), 15:00 (kroat.), 18:15; Mo-Sa: 18:15; Do: 9:30
  • St. Elisabeth, Oberstr. 65 (Harvestehude), [75]. Sa: 18:00; So: 10:00, 12:00 (engl.), 17:30 (span.), 19:30 (nur 3. So); Di, Do, Fr: 19:00; Mi: 15:00
  • St. Ansgar, „kleiner Michel“, Michaelisstr. 5 (Neustadt), [76]. So: 9:30, 11:30, 15:30 (tagalog), 19:30; Mo, Fr: 18:30; Mi: 9:30, 19:00 (tagalog).

Kommunizieren

Sprachgebrauch: Vom sprichwörtlichen Hamburger Pfeffersack ist die Rede, wenn es um eine äußerst reservierte, um nicht zu sagen offen abweisende, griesgrämige Person geht. Ursprünglich gemeint ist mit der Bezeichnung der Hamburger Kaufmann, insbesondere jener, der durch den Gewürzhandel (siehe: Speicherstadt) zu Geld und Einfluss gekommen ist und Geschäft und Privates zu trennen weiß. Dem gegenüber steht die nicht minder sprichwörtliche Weltoffenheit Hamburgs, vom "Tor zur Welt" ist genauso oft die Rede wie davon, "mit der Heimat im Herzen die Welt zu umfassen".
Beides sind natürlich Klischees, die so oder ähnlich wie in allen Großstädten Deutschlands auf alle und jede zutreffen können. Gegen ein kurzes Hilfeersuchen am Fahrkartenschalter oder auf der Straße spricht nichts, und die dabei vielleicht anzutreffende norddeutsche Wortkargheit ist (in aller Regel) nicht böse gemeint. In Hamburg wird reines Hochdeutsch gesprochen, bisweilen trifft man auf Missingsch, eine Art Hochdeutsch auf plattdeutschem Fundament, zu erkennen am eigenartigen Satzbau ("Lang mich mal die Kanne Milch.", "Tut das nu not?"). Plattdeutsch selbst spielt im Alltag so gut wie keine Rolle. Die althergebrachte Hamburger Aussprache ist gekennzeichnet durch den "spitzen Stein", d.h. wo ein st steht, wird auch s und t gesprochen, nicht scht. Hinzu kommen das "spehte Mehdchen" (ee statt ä) und der "hahte Baht" (r hinter Vokal dehnt den Vokal, das r selbst fällt weg), insgesamt ist die Aussprache sehr weichgezogen ("wechgehn" statt "weggehen").

Regionales Vokabular: dösig (dumm), Flunsch (beleidigter Gesichtsausdruck), Höker (Händler), kiebich (frech), Moors (Hintern), Rundstück (Brötchen, Semmel), Schiet (Scheiße, Dreck), schnacken (reden), sutsche (gelassen), sinnich (gemütlich), Spöknkram (Spukgeschichte, dummes Hirngespinst), stantepede (sofort, eigentlich Latein: stehenden Fußes), Stint (kleiner Elbfisch), tatterig (alt und zittrig), Töle (Köter), verknusen (ertragen).Der Samstag nennt sich in Hamburg Sonnabend und das Zentrum wird auf allen Verkehrsschildern traditionell Centrum geschrieben.

Telekommunikation: Viele Handy-/Internetbetreiber (allen voran Hansenet/Alice) haben ihren Sitz in Hamburg. So macht es Sinn, dass in Hamburg alle gängigen Handynetze vertreten sind. Selbst in den Tunnelanlagen (U-/S-Bahn, Straßentunnel) funktionieren die Netze weitestgehend einwandfrei.

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