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Woiwodschaft Podlachien

428 Bytes hinzugefügt, 10:51, 16. Aug. 2016
Orte
{{pagebanner|Wikitravel Woiwodschaft Podlachien Banner.jpg}}{{quickbar| Bild=[[ImageBild:PodlaskieKatedra św. Michała Archanioła w Łomży.PNGjpg|noframe|thumb300px|]]|uprightLage=1[[Bild:Podlaskie in Poland.3svg|300px|]]'''Podlachien''' (poln. ''Podlaskie'') - Woiwodschaft im Nordosten | Flagge=[[PolenBild:POL województwo podlaskie COA.svg|150px|]]s mit der | Hauptstadt in =[[Białystok]]| Staatsform=Woiwodschaft| Währung=Złoty (PLN)| Fläche=20. In Podlachien liegen vier von den 23 polnischen Nationalparks, womit Podlachien nach [[Kleinpolen]], das über sechs verfügt, Platz zwei innerhalb Polens einnimmt180 km²| Bevölkerung=1. Es gilt als der "wilde Osten" Polens mit dem letzten Urwald Mitteleuropas200. Hier leben die letzten Wiesente in Europa in freier Wildbahn000 (31. Elche, Wölfe und Braunbären sind auch anzutreffenDez. Zahlreiche Zeugnisse jüdischer Kultur und des Reichtums der polnischen Magnaten2013)| Amtssprache=Polnisch| Religion=| Stromsystem=| Telefonvorwahl=| TLD=. Das Branicki-Schloss in Białystok gilt als polnisches Versailles. Die Renaissance-Synagoge in [[Tykocin]] gilt als die schönste in Europapl| Zeitzone=UTC+1| Fremdenverkehrsamt_Website=http://www. Hier leben auch die polnischen Muslime - die Tataren zusammen mit orthodoxen und katholischen Polen. In [[Supraśl]] steht die wahrscheinlich schönste orthodoxe Kirche Polens. Die Kajakroute entlang der [[Czarna Hańcza]] zählt zu den attraktivsten in Polen. Im Seengebiet [[Wigry]] im äußersten Nordosten Polens gibt es exzellente Wassersprortmöglichkeiten. Der hierzu gehörende See [[Hańcza]] ist mit über 100 m der tiefste in Polen und dem gesammten nordeuropäischen Tiefland von Frankreich bis Estlandwrotapodlasia. pl/}}
'''Woiwodschaft Podlachien''' (poln. ''Województwo podlaskie'') - Woiwodschaft im Nordosten [[Polen]]s mit der Hauptstadt in [[Białystok]]. In Podlachien liegen vier von den 23 polnischen Nationalparks, womit Podlachien nach [[Kleinpolen]], das über sechs verfügt, Platz zwei innerhalb Polens einnimmt. Es gilt als der "wilde Osten" Polens mit dem letzten Urwald Mitteleuropas. Hier leben die letzten Wiesente in Europa in freier Wildbahn. Elche, Wölfe und Braunbären sind auch anzutreffen. Zahlreiche Zeugnisse jüdischer Kultur und des Reichtums der polnischen Magnaten. Das Branicki-Schloss in Białystok gilt als polnisches Versailles. Die Renaissance-Synagoge in [[Tykocin]] gilt als die schönste in Europa. Hier leben auch die polnischen Muslime - die Tataren zusammen mit orthodoxen und katholischen Polen. In [[Supraśl]] steht die wahrscheinlich schönste orthodoxe Kirche Polens. Die Kajakroute entlang der [[Czarna Hańcza]] zählt zu den attraktivsten in Polen. Im Seengebiet [[Wigry]] im äußersten Nordosten Polens gibt es exzellente Wassersprortmöglichkeiten. Der hierzu gehörende See [[Hańcza]] ist mit über 100 m der tiefste in Polen und dem gesammten nordeuropäischen Tiefland von Frankreich bis Estland.  Woiwodschaft Podlachien gilt als die Region mit den niedrigsten Preisen in der EU.
== Regionen ==
* zu 35 % aus der Seenplatte Suwalszczyzna um [[Suwałki]]
* zu 20% aus dem histotorischen historistischen [[Masovien]]
* zu 7% aus Polesie, das heute zum größten Teil in Weissrussland und der Ukraine ist,
* zu 1% aus der Schwarzen Rus, die heute ebenfalls zum größten Teil in Weissrussland und der Ukraine ist.
== Orte ==
Mit weniger als 60 Einwohner pro qkm ist Podlachien die am dünnsten besiedelste Wojewodschaft besiedelte Woiwodschaft Polens. Der Landesdurchschnitt liegt bei 123 Einwohner pro qkm. Nur die Woiwodschaftshauptstadt ist mit 300.000 Einwohnern eine Großstadt. Weitere Orte sind:
* [[Białystok]] [http://www.city.bialystok.pl/ger/index.html Web] erlebte im frühen 19. Jahrhundert seinen Aufschwung mit der Entwicklung der Textilindustrie. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, zählt die Stadt heute rund 300.000 Einwohner und ist Verwaltungssitz der Woiwodschaft Podlaskie. In Bialystok wurde einst Ludwig Zamenhof geboren. Dass er die Weltsprache Esperanto erfand, war kein Zufall. Denn in Bialystok lebte schon seit langem ein buntes Völkergemisch zusammen. Es gab Weißrussen, Polen und Litauer, Roma und Tataren, es gab Katholiken, Altgläubige, Orthodoxe, Muslime und Juden. Die Juden haben die Zeit des Nationalsozialismus nicht überlebt, ihre große Synagoge in Bialystok wurde 1941 mitsamt rund 1000 Menschen verbrannt. Wichtigstes Baudenkmal ist das barocke Branicki-Schloss im Stadtzentrum, das wegen der im Rokoko-Stil angelegten Gartenanlagen auch „polnisches Versailles" genannt wird. Das Bauwerk wird von der Medizinischen Akademie genutzt. Das Rathaus am alten Marktplatz, Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet, beherbergt heute das Museum für regionale Kultur. Gezeigt werden dort Arbeiten der Webkunst sowie wertvolle Fresken aus dem 16. Jahrhundert. In Bialystok gibt es mehrere Theater und eine Philharmonie. Am Rande der Stadt befindet sich ein großes Flugsportzentrum, wo Ballonflüge und Rundflüge angeboten werden.
* [[Hajnówka]]
* [[Grajewo]]
* [[Kruszyniany]]
* [[Tykocin]] ist eine hübsche barocke Kleinstadt liegt westlich von Bialystok. Hier gibt es eine barocke Synagoge aus dem Jahr 1642. Sie war von den Nazis zerstört worden und wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut. Heute ist darin ein jüdisches Museum untergebracht. Sehr schön restauriert ist auch die barocke Pfarrkirche. Unweit von Tykocin befinden sich das Storchendorf Pentowo sowie das rustikale Gasthaus und Hotel in Kiermusi „Dworek nad Lakami".
* [[Suprasl]] ist eine Kleinstadt nordöstlich von Bialystok. Hier gibt es ein sehr schön restauriertes griechisch-orthodoxes Kloster der Basilianer aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche war von den Nationalsozialisten zerstört worden und wurde erst in den vergangenen Jahren wieder aufgebaut. Die geretteten Ikonen werden in einem kleinen Museum gezeigt.
* Die [[Tatarischen Dörfer]] liegen östlich von Bialystok, nahe der Grenze zu Weißrussland. In Kruszyniany und Bohoniki leben noch Nachfahren der Tataren, die bis heute ihren moslemischen Glauben bewahrt haben. In den Dörfern gibt es noch hölzerne Moscheen und moslimische muslimische Friedhöfe. Die Tataren kamen im 17. Jahrhundert auf Einladung von König Jan Sobieski aus der Mongolei nach Ostpolen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden ihre Familiennamen polonisiert, ihren Glauben behielten sie bis heute und Vornamen wie Ali und Mohammed sind dort keine Seltenheit.
== Weitere Ziele ==
== Hintergrund ==
Podlachien lag an der inneren Grenze der polnisch-litauischen Adelsrepublik der beiden Nationen. Hinsichtlich des Kulturreichtums ist Podlachien die multiethnischte Wojewodschaft multiethnische Woiwodschaft in Polen.
Jahrhundertelang wurde dieses Gebiete von Polen, Weißrussen, Litauer, Ukrainer, Russen, Sinti und Roma, Tataren, Juden, Deutschen und Gläubigen der Kirche des alten Ritus bewohnt.
Hier sind viele Kulturdenkmälter Kulturdenkmäler dieser Menschen geblieben. Nach den drei polnischen Teilungen im 18. Jahrhundert kam Podlachien zu Russland und kehrte nach dem Ersten Weltkrieg zu Polen zurück, wobei es damals in der nördlichen Mitte Polens lag und eine beliebte Ausflugsregion der Warschauer Eliten der Zwischenkriegszeit darstellte. 1921 wurde in Białowieża einer der ersten Nationalparks Europas gegründet in dem das anderenorts bereits ausgestorbene Wisent geschützt wurde und wird.
Im Ort Suchowola befindet sich das im Jahre 1775 errechnete geographische Zentrum Europas. Hier überschneiden sich die Geradelinien, die den europäischen Kontinent in die Länge und Breite einteilen und die entferntesten Punkte Europas verbindend sich hier.
== Anreise ==
Die Anreise empfielt empfiehlt sich mit dem PkW, Bus oder der Bahn. Allerdings sind hier die Straßenverhältnisse nicht besonders gut und das Schienennetz nicht besonders eng. Die Verbindung Warschau - Bialystok ist jedoch sehr gut und wird zur Autobahn ausgebaut. Auch der Zugverkehr Warschau Bialystok lässt sich sehen. Alle anderen Ziele sollten von Bialystok angefahren werden.
Mit dem Flugzeug kann man von Deutschland, Österreich und der Schweiz die Flüghäfen in Szczytno und Warschau anfliegen.
== Weiter geht's ==
Woiwodschaft Podlachien grenzt an die Woiwodschaften [[Masovien]], [[Masuren|Ermland-Masuren]] und [[Lublin_%28Woiwodschaft%29|Lublin]]. Sowohl die beliebte Ferienregion [[Masuren]], wie die stürmische polnische Metropole [[Warschau]] sind nicht weit. Weitere Naturschönheiten werden in den Nationalparks in vier südlicheren Nationalparks der "Polnischen Ostwand" in den Wojewodschaften Woiwodschaften [[Karpatenvorland]] und [[Lublin_%28Woiwodschaft%29|Lublin]] geschützt, insbesondere in den wilden [[Waldkarpaten]].
== Weblinks ==
* [http://www.bialystok.uw.gov.pl/PUWMCMS/Tlumaczenia/niemiecki.htm Homepage der Woiwodschaft Podlachien]
* [http://www.pot.gov.pl Homepage der POT]
{{stubLage|Polen}}
{{Lage|Polen}}[[WikiPedia:Woiwodschaft Podlachien]]
[[en:Podlachia]]
[[pl:Podlasie]]  [[WikiPedia:PodlachienWojewództwo podlaskie]]

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