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Sierra Leone

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Lage
Sierra Leone in its region.svg
Flagge
Sl-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Freetown
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: 1 Leone (SLL)
= 100 Cents
Fläche: 71.740 km²
Bevölkerung: 5.612.685 (2013)
Sprachen: Englisch (offiziell), Mende, Temne, Krio (lingua franca)
Religionen: Muslime 60 %, Naturreligionen 30 %, Christen 10 %
Telefonvorwahl: +232
Internet TLD: .sl
Zeitzone: UTC±0
Website: Tourismusseite


Karte von Sierra Leone

Sierra Leone liegt an der Küste von Westafrika. Im Norden grenzt Guinea und im Süden Liberia an. Die Länge der Atlantikküste beträgt 402 km. Hinter einem 100 km langen Flachlandstreifen an der Küste hebt sich das Land in Richtung Osten zu einem 1.200 bis 2.000 m hohen Gebirgsplateau an.

Administrative Gliederung[Bearbeiten]

3 Provinzen und ein Gebiet:

  • Southern Province (Westliche Provinz); Distrikte: Bo, Bonthe, Moyamba, Pujehun
  • Northern Province (Nördliche Provinz); Distrikte: Bombali, Kambia, Koinadugu, Port Loko, Tonkolili
  • Eastern Province (Östliche Provinz); Distrikte: Kailahun, Kenema, Kono
  • Western Area (Westliches Gebiet) mit der Hauptstadt Freetown; Distrikte: Western Area Rural, Western Area Urban

Jeder Distrikt ist außerdem in mehrere Chiefdoms untergliedert.

Städte[Bearbeiten]

  • Freetown - Landeshauptstadt, Hauptstadt der Western Area
  • Kenema - Hauptstadt der Eastern Province
  • Makeni - Hauptstadt der Northern Province
  • Bo - Hauptstadt der Southern Province
  • Kabala - Bekannte Stadt in der nördlichen Bergregion

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • River No 2 - der wohl schönste Strand Afrikas: feinsanding, türkisblaues Mehr, grüne Hügellandschaft; muss sich nciht vor der Karibik verstecken. Allerdings inzwischen vor allem an Wochenenden auch sehr gut besucht, mit touristischer Infrastruktur ausgestattet
  • Lakka Beach, Toke Beach, Kent Beach
  • Nationalmuseum in Freetown (direkt beim Cotton Tree)
  • Cotton Tree - riesiger, Jahrhunderte Alter "Baumwoll-Baum" im Zentrum von Freetown: gepflanzt wurde er angeblich von den ersten Sklaven, die über Sierra Leone nach Amerika verschifft werden sollten. Da sich jeden November für mehrere Wochen eine Kolonie Flughunde in dem Baum niederlässt, gilt er einigen Sierra Leonern als verflucht und es gibt Diskussionen, ihn zu fällen.
  • Eisenbahn-Museum (in Cline Town, Western Area)
  • Bunce Island
  • Banana Islands: Die Banana Islands sind für ihre feinen Sandstrände bekannt und bieten gute Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten. Kleine Buchten und Strände laden zum schwimmen ein und wer sich davon losreißen kann. Zur Insel übersetzen kann man problemlos mit Fischerbooten von Kent aus.
  • Tacugama Schimpansen-Schutzgebiet [1]
  • Moa-Island
  • Den Outamba-Kilimi-Nationalpark im Norden kann man von Freetown mit Bus, Auto oder Flugzeug erreichen. Die eindrucksvolle Landschaft ist Lebensraum von Elefanten, Schimpansen und Zwerg-Flusspferden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Alle Einreisenden müssen einen gültigen Reisepass besitzen. Bis auf Bürger der westafrikanischen Union müssen alle anderen in den ausländischen Vertretungen des Landes ein Visum beantragen. Verpflichtend ist sowohl bei Visa-Beantragung als auch bei Einreise der Nachweis einer Gelbfieberimpfung.

Flugzeug[Bearbeiten]

Freetown wird von Europa aus mit Brussels Airlines von Brüssel aus angeflogen, mit British Airways von London, mit KLM von Amsterdam, mit Air France von Paris, mit Turkish Airlines von Istanbul und mit der Royal Air Maroc von Casablanca. Es bestehen Zubringerflüge der jeweiligen Fluggesellschaften von Frankfurt, Düsseldorf, München etc. aus zum Abflughafen. Der Flughafen Lungi liegt auf einer Halbinsel gegenüber der Hauptstadt Freetown. Um nach Freetown zu gelangen werden verschiedene Transfermöglichkeiten mit Fähren (Schnellfähre für Personen, ca. 35,- EUR, oder große Fähre mit deutlich längerer Fahrzeit) angeboten. Über den Landweg werden 4-5 Stunden Fahrt via Port Loko benötigt.

Aktuell (2018) gibt es keinen Inlandsflugverkehr.

Bahn[Bearbeiten]

Es bestehen keine Bahnverbindungen von/nach und innerhalb Sierra Leones.

Bus[Bearbeiten]

Aus den direkten Nachbarländern kann mit den Bussen der staatlichen Road Transportation Corporation eingereist werden. Übersichten, Fahrpläne, Streckenpläne, Preislisten sind jedoch nicht online sondern nur lokal verfügbar.

Auto[Bearbeiten]

Aus den Nachbarländern kann mit dem Auto auf den großen Verbindungsstrassen eingereist werden, jedoch muss das Visum bereits im Vorfeld vorliegen. Es kann an der Grenze kein Visum ausgestellt werden. Von einem möglichen Grenzübertritt auf kleineres Strassen ohne Grenzposten wird abgeraten, da ohne den entsprechenden Einreisestempel mit Problemen bei der Ausreise oder Kontrollen im Land zu rechnen ist.

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Aktuell (2018) gibt es keinen Inlandsflugverkehr.

Bahn[Bearbeiten]

Es bestehen keine Bahnverbindungen im Personenverkehr innerhalb Sierra Leones, trotz neu gebauter Schienenstrecken für den Güterverkehr.

Bus[Bearbeiten]

Gut ausgebaut mit modernen Bussen im guten Zustand und mit festgelegten Preisen ist das Busnetz der staatlichen Road Transportation Corporation. Dieses Netz verbindet meistens einmal täglich alle größeren Städte des Landes miteinander. Die Abfahrt der Busse vom jeweiligen Busbahnhof findest meist zeitgleich morgens statt (je nach Abfahrtsort zwischen 05.00 und 07.00 Uhr Ortszeit). In Freetown starten die Busse dabei um 07.00 Uhr. Fahrkarten müssen vor der Fahrt (an der Verkaufsstelle/Schalter) erworben werden, dies kann jedoch erst am Tag der Abfahrt erfolgen, ggf. kommen Gepäckkosten hinzu. Bezahlt wird vor der Fahrt.

Daneben gibt es ein weit verzweigtes Netzwerk privater Busunternehmen bis hin zu oftmals nur lokal tätigen Einzelfahrern mit den typischen, überladenen afrikanischen Kleinbusse ("PodaPoda"). In diesem Bereich gibt es weder Übersichten, Fahrpläne, Streckenpläne, Preislisten o.Ä., alles regelt sich über (jedoch reichlich vorhandenes) Angebot und Nachfrage. Für die Reiseplanung sind daher genügend Kommunikationsfähigkeit (= "durchfragen"), Spontaneität (d.h. ggf. mit Teilstrecken anfangen) und Zeitreserven (teils mehrere Stunden Vorlauf) einzuplanen. Auf den jeweiligen Sammelplätzen der größeren Orte (oft andere als die Abfahrtsort der staatlichen Busse!) bestimmt eine nicht sofort verständliche Struktur den Ablauf, es herrscht jedoch kein Chaos. Die Preise sind daher einheitlich, ggf. kommen Gepäckkosten hinzu. Bezahlt wird vor der Fahrt.

In Freetown fahren die PodaPodas nur auf bestimmten Routen, allerdings sind alle Teile der Stadt damit erreichbar. Das Fahrtziel wird von dem "apprentice" aus dem Fenster oder der Tür gerufen, ihn kann man auch fragen, ob der Bus an dem eigenen Ziel vorbei fährt. Ein- und aussteigen kann man überall, wo die PodaPodas vorbei kommen. Die Preise sind festgelegt: für bestimmte, relativ lange Abschnitte kann mit Kosten von ca. 25 Cent gerechnet werden.

Taxi[Bearbeiten]

Alternativ kann man in allen größeren Orten in Sammeltaxis auf den häufig nachgefragten Strecken mitfahren. Für kurze Strecken sind die Preise ebenfalls festgelegt (etwas teurer als mit den PodaPodas), für längere muss und sollte man unter Umständen verhandeln. Vermehrt kommen - insbesondere in Freetown - aus Thailand importierte TukTuks zum Einsatz, diese sind für Individualfahrten etwas günstiger als normale Taxis. Der Preis hängt dabei sowohl bei Taxis als auch bei TukTuks direkt mit der zurückzulegenden Entfernung ab. Doppelt so weit bedeutet auch doppelt so teuer. Der Gesamtpreis wird zudem stets in gleichen Teilen auf die maximal verfügbaren Plätze umgelegt - für ein Taxi wird mit 6 Fahrgästen (4 auf Rückbank, 2 aus Beifahrersitz), für ein TukTuk mit 3 Fahrgästen kalkuliert. Dieser Preis pro Person wird stets zuerst genannt. Normalerweise beginnt eine Fahrt aber erst dann, wenn alle Plätze verkauft sind. Es ist dabei aber möglich mehrere oder alle Plätze des Fahrzeugs zu mieten. Wenn man alleine auf dem Beifahrerplatz sitzen möchte zahlt man dann den doppelten Preis. Der Preis sollte aber stets vor der Abfahrt vereinbart werden. Bezahlt wird nach der Fahrt. Man kann auch Taxis alleine chartern, wobei der Preis stark vom Verhandlungsgeschick abhängt. Für 50.000 Leones (umgerechnet knapp 5 Euro) sollte man ein ein Taxi für eine Stunde mieten können. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern ist eine "Abzocke" durch überhöhte Touristenpreise eine Ausnahme.

Der Zustand der PodaPodas und Taxis ist oft genauso abenteuerlich wie die Fahrweise, doch da zumindest in der ständig verstopften Hauptstadt meist keine hohen Geschwindigkeiten möglich sind, gehen die meisten Unfälle glimpflich aus.

Auto[Bearbeiten]

Reisen außerhalb Freetowns sind - bei entsprechenden Strassenverhältnissen vorausgesetzt (Regenzeit!) - problemlos im ganzen Land möglich. Mietwagen sind aber praktisch nur in Freetown selbst zu mieten. Die Kosten sind allerdings hoch und unterscheiden sich vorwiegend nach Nutzungsort (nur in Freetown ca. 100 USD pro Tag, Überlandfahrten ca. 200 USD pro Tag). Wenn ein Fahrer gestellt bzw. benötigt wird scheint das den Mietpreis kaum zu erhöhen, allerdings kommen bei mehrtägigen Fahrten dann Zusatzkosten für Unterkunft und Verpflegung des Fahrers hinzu (ca. 25 - 50 USD). Benzin ist an den zahlreichen Tankstellen zum Einheitspreis gut zu erhalten. Wichtig ist die Klärung aller vertragsrelevanten Details vorab, z.B. für den Fall einer nicht so seltenen Panne (wird ein Ersatzfahrzeug gestellt? Wann?).

Da nur wenige große Strassen asphaliert sind ist außerhalb von Freetown ein geländegängiges 4x4-Fahrzeug empfehlenswert. Vor allem außerhalb der Städte ist man größtenteils auf ein geländetüchtiges Auto angewiesen, da der Zustand der "Straßen" oft katastrophal ist. Die Fahrzeit ist daher oft auch für kurze Strecken dementsprechend lang. In der Regenzeit ist damit zu rechnen dass große Teile des Strassennetzes nicht passierbar sind.

Okada[Bearbeiten]

Landesweit überall verfügbar sind Motorradtaxis, bei denen der Fahrgast mit seinem Gepäck auf dem Rücksitz eines Kleinkraftrades befördert wird. Hier ist bei der Auswahl insbesondere der jeweilige Fahrer gut in Augenschein zu nehmen. Helme für den Fahrgast gibt es nur selten. Der Preis hängt auch bei Okadas direkt mit der zurückzulegenden Entfernung ab. Doppelt so weit bedeutet auch doppelt so teuer. Für kurze Strecken sind die Preise meistens einheitlich (etwas günstiger Taxis), für längere muss und sollte man unter Umständen verhandeln. Der Preis sollte aber stets vor der Abfahrt vereinbart werden. Bezahlt wird nach der Fahrt. Eine "Abzocke" durch überhöhte Touristenpreise ist eher selten.

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprache ist Englisch, allerdings sprechen dies nicht alle Menschen. In Freetown wird hauptsächlich Krio geredet, was eine Art Pidgin-Englisch, ein Englischer Dialekt darstellt. Mit etwas Übung versteht man, wenn man Englisch kann, zumindest ungefähr worüber die Leute auf Krio reden - sollte jedoch nicht erwarten, dass umgekehrt auch von jedem Englisch verstanden wird. Vor allem außerhalb der Hauptstadt wird vorwiegend die Sprache der lokalen Ethnie gesprochen: im Norden hauptsächlich Temne, im Süden meist Mende, allerdings auch viele weitere Sprachen. Durch die große Hilfsbereitschaft der Menschen findet sich jedoch immer rasch jemand, der mit seinem Englischverständnis helfen kann.

Kaufen[Bearbeiten]

Sierra Leone ist eine reine Bargeldwirtschaft. Kreditkarten sind nicht verbreitet, werden aber in den größeren Hotels zunehmend akzeptiert. Bargeldumtausch ist in den großen Hotels an der Rezeption möglich. Ansonsten kann Bargeld (USD, britische Pfund, Euro) in den Banken und Wechselstuben in der Innenstadt umgetauscht werden. Hier bieten einem auch zahlreiche Straßenhändler den Umtausch zu deutlich besseren Kursen an, da staatlich unreglementiert. Hier muss besondere Aufmerksamkeit zum Schutz vor Betrug und Diebstahl an den Tag gelegt werden. Geldautomaten gibt es nur wenige in den jeweils großen Städten, die Abhebesumme ist aber begrenzt. Besonders vor Reisen in das Landesinnere wird empfohlen sich mit ausreichend Landeswährung zu versorgen.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In vielen Hotels bestimmt die afrikanische Küche die Speisekarte, einheimische Spezialitäten sind köstlich zubereiteter Fisch und Hummer, Garnelen, exotische Früchte und Gemüse.

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

Sicherheit[Bearbeiten]

Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl ist verbreitet; Gewaltverbrechen nehmen zu. Besonders an Feiertagen ist besondere Vorsicht geboten, da die dann oft großen Menschenansammlungen die Hemmschwelle senken.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Das Auswärtige Amt rät nicht mehr von Reisen nach Sierra Leone ab. Westafrika wurde zwischen 2013 und 2016 von einer Ebolaepidemie heimgesucht, die hauptsächlich Liberia, Sierra Leone und Guinea betroffen hat. 2016 wurde Sierra Leone von der Weltgesundheitsorganisation schließlich für ebolafrei erklärt.

Sierra Leone ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird von allen bei Einreise verlangt. Weiterhin wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (einschließlich Typ A und W) empfohlen.

Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Sierra Leone. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100 % der Fälle in Sierra Leone) bei nicht-immunen Europäern in der Regel tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Es besteht ein hohes, ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch äußerst problematisch. Es besteht ein ausgeprägter Mangel an Fachärzten. Selbst in Freetwon ist die ärztliche Versorgung gegenwärtig sehr begrenzt. Die Ärzte sprechen in der Regel Englisch, in Freetown gibt es einige deutschsprachige Allgemeinmediziner und Fachärzte.

Klima[Bearbeiten]

Ganzjährig tropisch und schwül. Zwischen November und April ist es sehr heiß und trocken, Meeresbrisen sorgen in der Küstenregion für Abkühlung. Die Regenzeit ist von Mai bis November. Von Dezember bis Januar weht der trockene und staubige Harmattan-Wind von der Sahara her.

Respekt[Bearbeiten]

Die meisten Einwohner von Sierra Leone - mit Ausnahme von Kindern - möchten nicht fotografiert werden. Es ist daher geboten vor jeder Fotografie von Menschen diese um explizite Erlaubnis für ein Foto zu fragen! Auch trotz häufiger Ablehnung ist diese zu respektieren.

In kleineren Orten und Dörfern sollte sich unmittelbar nach Ankunft nach dem Ortsvorsteher bzw. Ortältestem erkundigt werden um diesem durch einen Besuch den erwarteten Respekt zu erweisen. Hierbei sollte die formelle Erlaubnis nach einer Besichtigung, für Fotos etc. eingeholt werden. Vom Besucher kann ggf. hierfür eine kleine und eher symbolische Spende/Gebühr/Unterstützung für den Ort verlangt/eingefordert/gewünscht werden.

Kommunizieren[Bearbeiten]