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Schöneck

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Schöneck
Blick auf Schöneck
Kurzdaten
Bevölkerung: 3.524 (31. Dez. 2008)
Fläche: 54,91 km²
Höhe über NN: 707 m ü. NN
Koordinaten: 50° 23' 38" N, 12° 20' 24" O 
Vorwahlnummer: 037464
Postleitzahl: 08261
Zeitzone: UTC+1 (MEZ)

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Website: offizielle Webseite von Schöneck

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Website: Tourismusseite




Schöneck ist eine Stadt und staatlich anerkannter Erholungsort im Vogtland.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung von Schöneck datiert auf das Jahr 1225 zurück, wobei die erste Besiedlung schon um 1180-1200 stattgefunden haben dürfte. Schon 1370 wurde Schöneck das Stadtrecht verliehen. Im Laufe ihrer Geschichte kam es zu mehreren verheerenden Bränden, die nur wenig von der Stadt übrig ließen. Zur Zeit der Industrialisierung siedelte sich die Zigarrenindustrie in Schöneck an, 1875 erhielt die Stadt ihren ersten Bahnhof mit Verbindung nach Falkenstein. Zu Ende des zweiten Weltkriegs wurde Schöneck häufig beschossen und es zogen - ebenso wie im gesamten heutigen Vogtlandkreis - zunächst die Amerikaner ein. Später wurde das Gebiet gegen Westberlin eingetauscht, woraus resultierte, dass Schöneck unter sowjetische Verwaltung fiel.

Anreise[Bearbeiten]

Zug[Bearbeiten]

Es verkehren Züge der Vogtlandbahn GmbH im Stundentakt zwischen Zwickau und Kraslice beziehungsweise Sokolov in der Tschechischen Republik. Schöneck besitzt zwei Bahnhöfe, einmal den "Bahnhof Schöneck/Vogtl." in der Nähe des Stadtzentrums und "IFA-Ferienpark" direkt neben dem gleichnamigen Hotel.

Mobilität[Bearbeiten]

In Schöneck ist alles problemlos zu Fuß zu erreichen. Die Stadt besitzt ein wenig ausgebautes Busnetz zu den Nachbargemeinden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Vom Wintersport-Zentrum IFA-Ferienpark, der sich am höchsten Punkt der Stadt befindet, hat man die beste Aussicht. Ein weiterer Aussichtspunkt ist der ehemalige Burgfels "Alter Söll" in der Nähe der Pfarrkirche St. Georg in der Unterstadt.

Auf geführten Wanderungen kann die das Umfeld der Stadt erkundet werden. Ein Höhepunkt ist die Leuchtmooshöhle, die eng mit der Legende des Moosmännchens verbunden ist - ein kleiner, moosbedeckter Mann, der - der Legende nach - in den vogtländischen Wäldern heimisch sein soll und armen Menschen in der Not hilft.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Der Schönecker Bahnhof im Winter

Das einzige Hotel der Stadt ist gleichzeitig das Freizeit-Zentrum. Es gibt dort ein Hallenbad mit Sauna, eine Kegelbahn, ein Tanzlokal, Restaurants und Cafés, und natürlich mehrere Ski-Lifte und -Pisten, da Schöneck vor allem bei Wintersportlern beliebt ist. Es gibt ein 40 km langes Loipennetz und im Wald versteckt liegt die Imbissgaststätte Meilerhütte, die im Winter draußen Glühwein ausschenkt.

Auch im Sommer ist Schöneck ein beliebtes Erholungsgebiet aufgrund der Wandermöglichkeiten und der vielen kleinen Seen und Teiche, die jedoch nicht zum Baden geeignet sind. Die Jugendlichen der Stadt nutzen dafür den stillgelegten Steinbruch unterhalb der Haselmühle. Nicht weit mit dem Auto entfernt befindet sich etwa die Talsperre Muldenberg oder Pöhl.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt nur wenige Einkaufsmöglichkeiten in Schöneck: Einige kleine Läden für Gebrauchsgegenstände in der Innenstadt, einen Supermarkt unterhalb der Plattenbau-Siedlung "Am Sohr", ein Geschäft für traditionelle Schnitzkunst in der Nähe des Rathauses und weitere Souvenirläden im IFA-Ferienpark.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Schönecker Küche unterscheidet sich nicht von der vogtländischen Küche; Spezialitäten sind beispielsweise Grüne Klöße, Bambes (Buttermilch-Kartoffelpuffer) und ein Pilzeintopf, der "Schwammespalken" genannt wird.

Nachtleben[Bearbeiten]

Im Gebäude des Rathauses befindet sich die Musikkneipe Zausel.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das 3-Sterne-Hotel der Kette IFA bietet Hotelzimmer oder Ferienwohnungen an. Die Schönecker Jugendherberge befindet sich außerhalb der Innenstadt, ist aber innerhalb von 10 Minuten von beiden Bahnhöfen zu Fuß erreichbar. Des weiteren gibt es eine Reihe privater Pensionen.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Es besteht eine direkte Zugverbindung nach Klingenthal, in der sich die Vogtland Arena befindet. Ebenfalls nicht weit entfernt liegt die Musikstadt Markneukirchen.