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Jarosławiec

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Jarosławiec
2007 jaroslawiec 8 04.JPG
Lage
Lage von Jarosławiec
Jarosławiec
Jarosławiec
Kurzdaten
Koordinaten: 54° 32' 22" N, 16° 32' 31" O 




Jarosławiec (deutsch Jershöft) ist ein Fischerdorf und Seebad an der Ostsee in Hinterpommern. Es liegt heute in der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Jarosławiec liegt 28 Kilometer nördlich von Sławno und 20 Kilometer nordöstlich von Darłowo (Rügenwalde). Der Ort ist zu erreichen über zwei Stichstraßen, die von der Küstenstraße abzweigen.

Die nächste Bahnstation ist Darłowo an der Linie Korzybie (Zollbrück) - Sławno - Darłowo.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das Wahrzeichen des Ortes ist der 33,3 Meter hohe Leuchtturm. Mit seinen 50,20 Kilometern weit reichendem Blinkfeuer ist er - zwischen den beiden Nachbarleuchttürmen in Darłowo (Rügenwalde) und Ustka (Stolpmünde) der stärkste Leuchtturm der Ostseeküste, mit Nebelhorn.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Aquapark Panorama Morska

Wandern[Bearbeiten]

gesperrter Strand bei Jarosławiec

Am Strand kann man nur nach Westen wandern.

von Dąbki über Darłówko und Wicie[Bearbeiten]

Die Strecke ist ca 24km lang und Teil des E-9. Hier die Wegbeschreibung in umgekehrter Richtung (Quelle mit Karte: highwaytohelblog).

Der Sand zwischen Dąbki und Darłówko (km 8) ist grob und oft matschig, daher ist der Durchgang am Strand beschwerlich. So lange wie möglich halten wir uns am Pfad im Wald, der parallel zum Strand führt. Das sind die ersten zwei Kilometer, denn dann biegt der Pfad Richtung Bobolin ab. Der rote Wanderweg umgeht das Militätgebiet im grossen Bogen und führt über Darłowo.

Der Kanal an den alten Bunkeranlagen, den wir überwinden müssen (km 2,8), heißt je nach Nachschlagwerk Martwa Woda oder Leniwiec. Manchmal ist die Mündung versandet, dann kommt man gut durch. Sonst Schuhe ausziehen oder an einer engen Stelle springen. Wenn es nicht anders geht, muß man einen Umweg bis zum Steg gehen.

In Darłówko könnte man einen der vielen Spazierpfade nehmen. Wir laufen bis zum Pier und nehmen den Letzten zur weißblauen Schubbrücke über die Wiepsza mit dem ufoartigem Steuerhaus. Am anderen Ufer besuchen wir kurz den Leuchtturm und gehen dann die ul.Słowiańska Richtung Osten. Am Ortsende, wo die Strasse nach rechts abbiegt, nahmen wir geradeaus den Weg zum betonierten Damm. Die nächsten Kilometer laufen wir auf dem Dünenweg, weil der Sand hier wieder tief und schwer zu laufen ist. Am westlichen Ufer des Kopań Sees (km 12) sieht man zwischen den Bäumen einige Zelte. Hier werden regelmäßig Wandervögel beringt. Der Dünenweg endet bei km 14 am Kanal. Meistens ist er versandet und gut passierbar. Es gibt auch einen Steg.

Am Damm geht es weiter bis nach Wicie (km 18). Dieser Ort wächst rasant. Vor zehn Jahren konnte man vom Wanderweg nur zwei Häuser erkennen. Inzwischen gibt es unzählige Hotels, Ferienhäuser und Restaurants. Der Ort macht auf sich mit allen Mitteln aufmerksam. Auf der Promenade wurde ein Findling aufgestellt, der die Mitte der polnischen Ostseeküste markieren soll. Dies ist eine postfaktische Tatsache, ein Werbegag, der sich durch keine Messmethode bestätigen läßt. Selbst die Kilometerangabe (262) am Stein ist ungenau, denn auf gleicher Höhe am Strand findet man eine andere, offizielle Markierung (261) der Maritimbehörde. Wir haben seit unserem Start in Swinemünde ca 180 km zurückgelegt.

Von Wicie gehen wir auf dem Wanderweg weiter, weil wir dadurch wörtlich auf dem Holzweg sind. Die ca zwei Meter breiten Balken, mit denen der Weg gepflastert ist, sind mal da, dann verschwinden sie wieder im Waldboden. Das ganze Versteckspiel endet jäh bei km 20, wo eine Strassenlandepiste aus dem kalten Krieg beginnt. Inzwischen wird sie als Zufahrt und Parkplatz von den Badegästen genutzt. Hier wechseln wir wieder zum Starnd, der gut begehbar ist. In der Ferne sehen wir schon den Wellenbrecher. Auf diesem Betonweg erreichen wir das Zentrum von Jarosławiec mit seinem Leuchtturm. Nicht weit vom Turm ist auch unsere Unterkunft. Ankunft wieder mit Musik – Folklore.

nach Ustka[Bearbeiten]

Wanderung von Jaroslawiec nach Ustka

Der Strandabschnitt östlich von Jarosławiec ist für Touristen gesperrt. Das Gebiet gehört den Luftstreitkräften Wicko Morskie. Der Kommandant erteilt aber regelmäßig Genehmigungen an die Baltischen Weitwanderer. Diese müssen schriftlich oder per email vorab beantragt werden. Also habe ich geschrieben und relativ schnell eine Antwort erhalten. Negativ. Also Plan B: wir gehen südlich um den Wicko See rum. Die Sperrzone ist größer als auf den Karten angegeben. Es is nicht möglich direkt östlich vom See wieder Richtung Norden und dann nach Ustka zu laufen.

Streckenbeschreibung

Wir verlassen Jarosławiec auf der ul.Bałtycka und folgen dem rotem E-9 und dem Radweg R10. Bei km 2 kommen wir am bewachten Eingang zum Sperrgebiet vorbei. Nach einem Kilometer vor dem langen Zaun wenden wir nach links obwohl der Radweg neben der Straße recht einladend ausschaut. Bald erreichen wir das Ufer des Wicko Sees. Das ist das einzige Wasser, das wir bei dieser Etappe sehen werden.

Bei km 6 verlassen wir den Uferweg und gehen durch die Ortschaft Łącko. Es gibt Storchennachwuchs im Nest. Ab jetzt erleben wir eine ganz andere Landschaft. Blaue Luzerne, Wiesen und grosse Windparkanlagen begleiten uns. Der E-9 (manchmal findet man tatsächlich die rote Markierung) führt entlang einer mäßig befahrenen Strasse ohne Seitenstreifen. Aber die Autofahrer sind rücksichtsvoll und machen einen grossen Bogen um uns. Wir passieren die Dörfer Korlino, Królewound Złakowo (km 16). In Zaleskie kommen wir auf die stärker befahrene Strasse 203. Über Duninowo nach Ustka liesse sich die Strecke auf der Strasse um einiges abkürzen. Aber es gibt keinen Seitenstreifen und das macht den Weg sehr unangenehm. Zum Glück zweigt der Eurovelo R10 kurz hinter Zaleskie nach rechts ab (km 20). Eine kleine Schlange, keine Blindschleiche, kreuzt unseren Weg. Da wir auf die 32km lange Etappe vorbereitet waren, haben wir unsere Übernachtung im Westen von Ustka gewählt.

Wer direkt nach Stolpmünde will, besucht bei km 30 das Naturreservat Buczyna am Słupia Fluß. Es soll sehr schön sein. Wir biegen vorher ab und gehen daran vorbei.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Weiter geht's[Bearbeiten]