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Guatemala-Stadt

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Guatemala-Stadt
Kurzdaten
Bevölkerung: 1.010.253 (2006)
Fläche: 228 km²
Höhe über NN: 1.533 m
Koordinaten: 14° 37' 54" N, 90° 31' 24" W 
Zeitzone: UTC-6

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Website: offizielle Webseite von Guatemala-Stadt

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Website: Tourismusseite




Guatemala-Stadt (span. Ciudad de Guatemala, umgangssprachlich La Capital) ist die Hauptstadt des in Mittelamerika gelegenen Staates Guatemala.

Hintergrund[Bearbeiten]

Nachdem die alte Hauptstadt Guatemalas, Antigua Guatemala, am 26.Juli 1773 durch ein heftiges Erdbeben größtenteils zerstört wurde, wurde Guatemala-Stadt 1775 zur neuen Hauptstadt erklärt.

Orientierung: Guatemala-Stadt ist mit den umliegenden Städten wie Mixco, Villa Nueva, Villas Canales und anderen zum einem Ballungsraum verwachsen. Außerdem pendeln Hundertausende Menschen täglich oder wöchentlich in die Hauptstadt. Guatemala-Stadt ist in Zonen (zonas) eingeteilt. Die Lage der Zonen und ihre Größe hat sich historisch entwickelt. Das koloniale Stadtzentrum bildet die Zona 1. Je höher die Zahl, um so später ist die Zone entstanden und um so weiter, ist sie vom Stadtzentrum entfernt. Innerhalb der Zonen gibt es parallel verlaufende Calles und diese quer kreuzende Avenidas, die wie in den meisten spanischen Kolonialstädten vom Zentralplatz im Zentrum aufwärts zählen. Nur die größeren oder wichtigen Straßen haben Eigennamen.

Beipiel: Eine Adresse kann lauten Zone 1, 15 Calle 18-3. Das heißt, das Haus liegt in der Zone 1, in der 15.Calle, die nächste Querstraße ist die 18.Avenida und es hat die Hausnummer 3. Um die Adresse eines Museums, eines Parks oder einer Privatperson zu finden, muss man mehrere Informationen haben. Befinde ich mich in Guatemala-Stadt (oder in Mixco), befinde ich mich in der richtigen Zone. Erst dann kann ich nach Calle und Avenida suchen.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Bus[Bearbeiten]

Achtung! Wegen der Corona Krise sollte man sich tagesaktuell informieren, da kurzfristig Grenzschließungen stattfinden können.

1.Klasse Busse: Die wichtigsten grenzüberschreitenden Routen sind Tapachula (Mexico)- Guatemala-City mit Galgos, sowie San Salvador- Guatemala-City (mehrere Busunternehmen z.B. Ticabus). Die Preise liegen auf beiden Routen zwischen 50$ und 100$. Die Rückfahrttickets nach Mexico / El Salvador können an den Busstationen in der Zona 1, direkt vor der Abfahrt erworben werden. Für frühe Abfahrten am Vortag kaufen. In Tapachula fahren die Busse vom Busbahnhof Cristobal Colon / ADO ab. Die Tickets, werden aber an einer Verkaufsstelle außerhalb des Terminals, auf der Straßenseite gegenüber verkauft. Wenn die Busse die Grenze erreichen, müssen die Passagiere aussteigen, die Grenze zu Fuß (mit ggf. Formalitäten an den jeweiligen Grenzposten) überqueren und auf der anderen Seite der Grenze zur Weiterfahrt wieder einsteigen.

Mit 2.Klasse Bussen / Camionetas / Chicken bus (umgebauter Schulbus): Etliche Grenzübergänge von Mexico, El Salvador und Honduras sind nur mit 2.Klasse Bussen zu erreichen. Die Busse fahren nur bis kurz vor den Grenzübergang. Nachdem man die Grenze überquert hat, findet man immer eine Camioneta, die bis Guatemala-City (Guate) oder zumindest bis in die nächste größere Stadt fährt. Manchmal wartet auch ein so genannter Pullmanbus. In Guatemala ist damit ein Reisebus gemeint, der oft weniger Haltepunkte anfährt, bequemer ist und nur wenig mehr kostet. Der Zustand und die Fahrpreise können aber sehr stark variieren.

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Der Bus ist sowohl für Touristen, als auch für Einheimische das ultimative Verkehrsmittel innerhalb Guatemala-Stadts, als auch die beste Verbindung nach Außerhalb. Innerhalb von Guatemala-Stadt fahren, abgesehen von Schulbussen und Firmenbussen für Mitarbeiter, vier Arten von Bus.

1.Die berüchtigten roten Stadtbusse,

Tomates genannt, vor denen das auswärtige Amt warnt.

Die Busse sind meist in einem erbärmlichen Zustand. An Schrauben, kaputten Sitzen und beschädigten Fenstern kann man sich schneiden oder die Kleider einreißen. In vielen Stadtteilen, hat man in den roten Stadtbussen, die beste Chance überfallen zu werden. Aber: Wer weiß wo er sich befindet, und nur eine kurze Wegstrecke in einer relativ sicheren Gegend überbrücken will, kann sehr wohl eine Tomate nutzen. Beim Fahrer einsteigen, Münzen (umgerechnet 25 Cent) in Kiste werfen und durchgehen. Nach 3-6 Blocks wieder aussteigen. Tagsüber wird nichts passieren und oft gibt es keine preiswerte Alternative.

2. Die grünen Busse der Transmetro Die Busse der Transmetro sind die sicherste und angenehmste Transportmöglichkeit. Es gibt einen festen Linienplan. Die Busse halten nur an den gesicherten Busstationen. Es ist immer Sicherheitspersonal der Buslinie an den Stationen und meist auch im Bus. Alle wichtigen Ziele in der Stadtmitte sind erreichbar Zonas 1,2,3,4,9,10,11. Auch der südliche Busbahnhof (Centra Sur). Kleines Problem: Seit kurzem braucht man eine wiederaufladbare Karte zur Nutzung. Wenn man sich öfter in Guatemala-Stadt bewegt, fragt man am Besten einen einheimischen Bekannten, ob er einem eine Prepaid Karte besorgt oder leiht.

3. Die blau-weißen Busse der Transurbano

Die Busse verbinden die verschiedenen Randbezirke von Guatemala-Stadt und sind sehr sicher. Ein Urlauber wird diese Busse wohl nur aus einem Grund nutzen. Er will vom Zentrum zum nördlichen Busbahnhof, oder umgekehrt. Auch hier muss man im Voraus eine Prepaidkarte kaufen. Man kann nicht im Bus zahlen. Ausweg: Man fragt an der Bushaltestelle einen Wartenden, ob er bitte eine Fahrt verkauft. Die Fahrt kostet 5Quetzales (50 Eurocent). Es findet sich immer jemand der für 5-10 Quetzales seine Karte an den Sensor, am Drehkreuz im Bus hält, damit man mitfahren kann.

4. 2.Klasse Busse unterschiedlicher Farben An verschiedenen Stellen im Stadtzentrum, fahren alternativ verschiedenen Buslinien, zu den abgelegeneren Stadtteilen. Bitte nur einsteigen, wenn man die Route genau bekannt ist. Wenn die Endstation in einem Slum liegt und man aussteigen muss: Viel Glück!

Auch Taxis sind zur Genüge vorhanden. Taxifahren ist relativ billig. Das auswärtige Amt rät nur lizensierte Taxis zu nutzen. Guatemalteken und Ex-Pats beachten meist folgende Tipps: Den Preis IMMER vor Antritt der Fahrt aushandeln! Nie in ein Taxi steigen in dem bereits 2 oder mehr fremde Personen sitzen (das gilt nicht führt Taxis-collectivos, die AUSSERHALB der Hauptstadt, an manchen Orten als Busersatz dienen). Nur Zusteigen wenn der Fahrer zuverlässig wirkt und bei Zufriedenheit mit dem Service, die Visitenkarte des Fahrers oder seine Telefonnummer für die nächste Fahrt aufheben. Besonders bei Nachtfahrten und längeren Strecken, sollte man auf bekannte Fahrer zugreifen. Das bedeutet aber nicht, dass man nachts nicht bei fremden Taxifahrern zusteigen kann.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Museo del ferrocarril Das Eisenbahnmuseum befindet sich in der Zona 1, am Rande der Plaza Barrios. Mit den grünen Transmetro Bussen, gelangt man am einfachsten hierher. Direkt an der anderen Seite des Platzes, liegt die Busstation. Es handelt sich um ein kleines Museum, mit 3 alten Lokomotiven und Waggons. Eisenbahnfans, die einen kleinen Einblick in die Eisenbahngeschichte Guatemala haben wollen, werden sicher gern vorbeischauen. Mehr als eine halbe Stunde wird aber kaum jemand bleiben. Ein weiteres Eisenbahnmuseum existiert übrigens in Quetzaltenango. Dort gibt es aber keine Züge, sondern lediglich die Überreste des ehemaligen Hauptbahnhofs der dortigen Bahn zu sehen.

Museo del ejercito Das Militärmuseum befindet sich ebenfalls in der Zona 1 in der 24 calle. Es liegt unweit des Stadttheaters (großes weißes Gebäude), im Kulturzentrum Miguel Angel Asturias. Vom Verkehrsknotenpunkt El Trebol am Einfachsten mit den grünen Busen der Transmetro zu erreichen. An der Station El Bosco aussteigen, zurück auf die Hauptstraße gehen (El Bolivar) und der Straße nach unten, rechts abbiegend folgen. Man muss an einem Schlagbaum mit Wachsoldaten vorbei. Einfach sagen, dass man zum Militärmuseum will (museo del ejercito) und man wird durchgelassen. Der Eintritt kostet etwa einen Euro. Das eigentliche Museum, scheint wohl nur für eingefleischte Militaria Fans interessant zu sein. Man sieht vor allem alte Uniformen und Orden etc. Eine Treppe führt jedoch nach oben, auf das Dach des Museums. Hier stehen einige alte Kanonen und Geschütze, sowie ein Militärhelikopter und ein altes Flugzeug. Der Clue ist jedoch die schöne Aussicht. Das Dach des Militärmuseums ist einer der wenigen, absolut sicheren und ruhigen Plätze, mit einer sehr guten Sicht auf große Teile von Guatemala-City.

Museo Miraflores Das kleine Museum Miraflores, befindet sich hinter dem Einkaufscenter Miraflores, welches wiederum in der Nähe des unübersehbaren Hotels Tikal Futuro, an der Hauptstraße Carretera Roosevelt liegt. Da es ein privates Museum ist, ist der Eintrittspreis (etwa 3Euro) für Einheimische und Ausländer gleich. Die archäologische Sammlung, die man besichtigen kann, zeigt vor allem Stücke der Cotzumalguapa Kultur, also keine Funde der klassischen Maya. Zu dem Museum gehört ein kleiner Park, mit einem Hügel, unter dem bisher nicht freigelegte Mayaruinen liegen. Das komplette Gelände, ebenso wie andere von modernen Gebäude überbaute Gebiete, wird Kaminaljuyu zugerechnet ( Ruinenstätte in der nahegelegenen Zona 7). Museum und Park werden unter der Woche wenig besucht. Ideal um vom Großstadtlärm zu entspannen.

Straßen, Plätze und Parks[Bearbeiten]

La sexta

La sexta Avenida, d.h. die sechste Avenida ist eine der atrakktivsten Fußgängerzonen in Guatemala-City. Die sexta durchquert den größten Teil des Zentrums der Zona 1. Von der Zona 4 oder der Bolivar kommend, kommt man an vielen Restaurants ( fast food und gute Küche) vorbei. Es gibt Boutiquen und Supermärkte. Man kommt an Kinos und Bars vorbei. Das Ende der Sexta bildet der große Zentralplatz, la Plaza Central mit der Kathedrale, der ehemaligen Stadtverwaltung und dem Regierungspalast den man besuchen kann (am Eingang muss man seinen Pass abgeben). Die Sexta ist tagsüber und bis in die frühen Abendstunden sehr belebt und ziemlich sicher. Am Wochenende und um besondere Feiertage gibt es auch Straßenmusik und Musikgruppen zu hören. Zur Weihnachtszeit ist die Einkaufsmeile mit zusätzlicher Festbeuchtung bestückt. Achtung! Frühmorgens und nach Einbruch der Dunkelheit, sollte man sich nicht mehr als einen Häuseblock von der Sexta in die Seitenstraßen begeben. Dieser Teil der Zona 1, ist Abends entweder menschenleer oder verwandelt sich in eine Rotlichtzone. Im Zweifel, lieber mit dem Taxi unterwegs sein.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Sehr zu empfehlen ist hier der Zentralmarkt (Mercado central) in der Zone 1, auf dem man sowohl Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Gewürze oder auch ganze Mittagsmenüs, als auch typische Kleidung, Schnitzarbeiten und Souvenirs aus den guatemaltekischen Dörfern erstehen kann.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Bitte die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes, bzw. weiterer europäischer Botschaften in Guatemala lesen. Sie spiegeln die Realität wider.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]