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Guatemala

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Hotel in Guatemala
Lage
Karte von Guatemala
Flagge
Flagge von Guatemala
Kurzdaten
Hauptstadt: Guatemala-Stadt
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: a) 1 Quetzal (GTQ)
= 100 Centavos
Fläche: 109.000 km²
Bevölkerung: 12.728.111
Sprachen: Spanisch 60 %, indogene Sprachen 40 %
Religionen: Katholiken, Protestanten, Naturreligionen
Stromsystem: 115-230V, 60Hz (USA Stecker)
Telefonvorwahl: +502
Internet TLD: .gt
Zeitzone: UTC−6
Website: Tourismusseite


Karte von Guatemala

Die Republik Guatemala ist ein Staat in Mittelamerika. Im Süden der Halbinsel Yucatan gelegen, grenzt Guatemala im Norden an Mexiko, im Nordosten an Belize und im Süden an Honduras und El Salvador.

Regionen[Bearbeiten]

Guatemala ist ein landschaftlich sehr vielfältiges Land, deshalb kann man es in mehrere touristisch interessante Regionen einteilen:

  • El Petén. Das im Nordosten gelegene, größte Bundesland Guatemalas El Petén ist größtenteils von dichtem Regenwald bewachsen. Obwohl der Petén fast ein Drittel der Fläche ganz Guatemalas ausmacht, ist er nur gering besiedelt. Aufgrund der in Tikal gelegenen Maya-Ruinen ist er jedoch eines der Haupttouristenziele Guatemalas.
  • Das Hochland Guatemalas. Das im Zentrum von Guatemala gelegene Hochland ist mit den wichtigsten Städten, wie Guatemala-Stadt (La Ciudad) und Antigua Guatemala, das am dichtesten besiedelte Gebiet und gleichzeitig kulturelles Zentrum des Landes. Die Landschaft des Hochlandes ist von zahlreichen Vulkanen (Volcán de Agua, Volcán de Fuego, Pacaya,...) geprägt und bis zu 4.000 Meter hoch.
  • Pazifikküste. Die Pazifikküste Guatemalas erstreckt sich von der Grenze zu Mexico im Norden bis zur Grenze zu El Salvador im Süden. Sie ist bekannt für ihre dunklen Sandstrände und ist, im Vergleich zu vielen anderen wunderschönen Küsten noch ziemlich unberührt und nicht mit Hotels zugepflastert. Wichtige guatemaltekische Städte an der Pazifikküste sind Monterrico, Puerto San José und Puerto Quetzal.
  • Lago de Izabal und Karibikküste. Im Osten des Landes - nahe der Karibikküste - liegt der Lago de Izabal (Izabalsee), der auch einen wichtigen Touristenanziehungspunkt in Guatemala darstellt. Er ist der größte See Guatemalas und mündet, durch den Rio Dulce, in das Karibische Meer. Guatemala hat, im Vergleich zu anderen Staaten, nur einen kleinen Anteil an der Karibik. Im Norden verläuft die Karibikküste in Belize weiter, im Süden in Honduras. Die wichtigsten Städte an der guatemaltekischen Ostküste sind Puerto Barrios und Livingston.
  • Der Osten. Manche betrachten den Osten, als eine eigene Region. Wenn Guatemalteken vom Oriente; dem Osten sprechen, sind die Departamentos Jutiapa, Chiquimula und Zacapa gemeint. Die Landschaft umfasst, außer dem sehr kleinen Küstenanteil Jutiapas, hauptsächlich Hügelland in Höhen von 600 - 1200m über dem Meeresspiegel. Das Klima ist eher trocken bis wüstenhaft. Die Temperaturen liegen etwas niedriger als an der Küste und sind wegen der geringen Luftfeuchtigkeit leichter zu ertragen.

Städte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Aus Europa gibt es Flugverbindungen über Madrid (IBERIA), Mexiko (Lufthansa/Mexican) und Paris/USA (Air France über Atlanta bzw. Miami), wobei IBERIA den einzigen Direktflug anbietet. Üblicherweise wird der direkt in der Hauptstadt liegende Flughafen Aurora angeflogen. Von dort gibt es auch Direktverbindungen nach Cancun (mx) welches auch von europäischen Billigairlines angeflogen wird.

Die bekannten Maya-Ausgrabungen in Tikal werden zudem aus Mexiko und Belize angeflogen (Flughafen bei Flores).

Bahn[Bearbeiten]

Die Linien aus Tapachula in Mexiko und Santa Ana in El Salvador sind inzwischen eingestellt. Laut einer Meldung der Bundesagentur für Außenwirtschaft vom Januar 2006 plant allerdings El Salvador, sein Schienennetz wieder in Betrieb zu nehmen und auch mit Guatemala zu verbinden. Ob jedoch auch Reisezüge verkehren werden, ist momentan unklar.

Bus[Bearbeiten]

"Chickenbusse" (leider hat sich diese abwertende US-amerikanische Wortschöpfung unter Lonely-Planet-Anhängern wohl durchgesetzt, gemeint sind die landestypischen Busse mit bunter Lackierung, die in Guatemala "Camionetas" genannt werden) düsen durch das ganze Land. Sie sind günstig und relativ sicher. Touristenunternehmen bieten auch kleine Busse an, die sind aber teurer und werden von BanditInnen auch gerne mal ausgeraubt. Das passiert häufig an der Grenze zu El Salvador. An Sonntagen sind die Busse übervoll. Nichts Wertvolles in den Rucksäcken lassen, die dann auf dem Dachträger transportiert werden. Aktuelle Fahrpläne findet man auf horariodebuses.com

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Vor allem bei Auskünften und beim Einkaufen ist Spanisch unersetzlich. Es wird sehr wenig Englisch gesprochen, vor allem die einfacheren Leute wie die Bauern (campesinos) sprechen, wenn überhaupt spanisch oder ihre eigene Sprache. Die Analphabetenquote liegt bei derzeit 29%.

Kleidung[Bearbeiten]

Bei der Reiseplanung sollte beachtet werden, dass sich Guatemala über verschiedene Klimazonen erstreckt. Auf einer Fahrstrecke von 100km , kann sich die Temperatur von tropisch heiß, nach eher kalt und frostig ändern. Entsprechend der Reiseroute Kleider mitnehmen. Wer bei eher konservativen Einheimischen, außerhalb der Tourismus -hot spots- punkten will, kann sich bei der Kleiderwahl anpassen. Einheimische tragen vorwiegend lange Hosen, besonders in Kirchen und bei allen besonderen Anlässen. Kaum eine Guatemaltekin trägt einen Bikini. Selbst am Strand, tragen fast alle Frauen noch ein T-shirt über dem Badeanzug. Wer von Indigenas auf einem Markt im Hochland Kleiderkaufen möchte, sollte auf jeden Fall handeln. Erstens macht es Spass, und außerdem zahlt man am Ende trotzdem noch mindestens um die Hälfte mehr, als Einheimische.

Die Kleidung in Guatemala ist oft sehr chick und bunt. Die Schnitte kommen häufig von Touristen die ihre Markensachen bei den Näherinnen lassen und diese sie dann neu designen. Hosen, Wollpullis, Schal oder Jacke alles ist hübsch und wird sogar in Mexiko verkauft. Viele Traveller kaufen dort kistenweise ein und verkaufen die Sachen dann auf Festivals in Europa oder USA. Netter Verdienst, wobei aber darauf zu achten ist, das solche Deals mit den ProduzentInnen direkt vereinbart werden und die Preise auch für sie annehmbar sind.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die guatemaltekische Küche ist nichts für Gourmets. Wer aber offen für Neues ist, und bereit sich an andere Geschmäcker zu gewöhnen, hat viel zu entdecken.

Zu jeder Mahlzeit werden, relativ fade, ungesalzene Tortillas gereicht. Am besten schmecken sie, wenn sie frisch gebacken und noch warm sind. Ebenfalls aus Mais, sind die berühmten Tamalas (weicher Maisteig in Bananenblättern) und die Chuchos (kleiner und fester Maisteig). Beide enthalten meist ein kleines Stück Huhn in Tomatensoße oder scharfer Soße. Es wird sehr viel Reis und Pollo (Hühnchen) gegessen. Sehr zu empfehlen sind Früchte wie zum Beispiel Ananas, die nirgends bei uns so gut schmecken, wie dort. Unbedingt probieren sollte man: aromatische Zapotes (Breiapfel), zuckersüße Chicos (ähnlich Zapote aber kleiner und heller), süßsaure Jocotes de maranon (Cashewapfel) und natürlich Mangos und Papayas in verschiedenen Größen und Geschmacksrichtungen. An Gemüse das wir nicht kennen, kann man Guisquil erwähnen (weiße oder grüne Frucht, mit Geschmack ähnlich Kartoffel). Bei Früchten sollte man allerdings darauf achten, dass sie frisch, bei anderen Speisen insbesondere Fleisch, dass sie frisch zubereitet, gebraten oder gekocht sind. Verdauungsprobleme wird sowieso jeder bekommen und sind nicht schlimm!

Die Guatemalteken lieben übrigens die sogenannten Frijoles (Bohnen). So mancher Tourist kennt sie nur als Bohnenbrei (hash brown). Das kommt daher, das pürierte Bohnen in Dosen, billig im Supermarkt verkauft werden. Von Gastfamilien in Antigua, wegen der einfachen Zubereitung, gern an Gringos verfüttert. Der erste Anblick ist wohl nicht sehr berauschend. Aber natürlich gibt es Frijoles auf verschiedene Arten: Gekocht mit Sahne (crema) zum Frühstück, scharf gewürzt mit Chilli, zum Mittagessen mit Reis oder als zuckersüßer Brei in Bananenblättern (rellenitos de frijol). Außer Tortillas gehört eigentlich zu jedem guatemaltekischen Frühstück Chirmol. Es handelt sich um eine Art gewürzte Tomatensauce, die man nach Bedarf mit scharfer Soße aufpeppt.

Das bekannteste Bier dort ist Gallo. Das wird jedem sofort klar, denn in jedem hinterwäldlerischen Dorf gibt es Reklame von Pepsi und Gallo (ihr werdet den Hahn nie wieder vergessen). Der Ursprung des Bieres ist übrigens ein Deutscher. Gallo schmeckt wie ein ordentliches Pils, ist aber teurer als die meisten deutschen Biere. Es gibt für den schmalen Geldbeutel, aber auch günstige, mexikanische Importbiere, die man am besten eiskalt trinkt, da sie eher dünn schmecken (vergleichbar mit manchem englischen Ale).

Wer es riskieren möchte, sollte im Chicken bus oder an einem Straßenstand chilles rellenos (mit Teig überbackene Paprikastücke) und die aus El Salvador stammenden pupusas (Tortillas mit Käse.- oder Kräuterfüllung) ausprobieren. Bei gekochten und gebackenen Happen, ist das Risiko begrenzt. Etwas mehr Vorsicht eventuell bei Tostadas. Das sind ganz dünne, knusprig gebackene Maisfladen (wie große Chips) mit Guacamole, geraspeltem Rotkohl oder Weißkohl, Eiern und Ähnlichem belegt. Bei Einheimischen nach Hygiene erkundigen.

Guatemaltekische Spezialitäten kann man bedenkenlos in den besseren Restaurants z.B. in Antigua probieren. Sehr zu empfehlen sind lokale Rezepte wie Pepian, Hilachas, Cack-ik (eine pikante Truthahnsuppe), Pollo Guisado oder einfach eine Caldo de Res (Rindfleischsuppe). Auch das Guacomole auf guatemaltekische Art ist ein Genuss. Wer einen unempfindlichen Magen hat sollte es sich aber nicht entgehen lassen diese Dinge in einem Comedor auf den Märkten in Antigua oder Guatemala City zu kosten.

Unterkünfte[Bearbeiten]

Auch die Unterkünfte sind hier so vielfältig wie das Land und die Leute. In Guatemala eine geeignete Unterkunft zu finden ist gar nicht so leicht. Man findet zwar Angebote in allen Preiskategorien, aber oft wird viel versprochen und wenig gehalten. Auch sind viele Hotelbeschreibungen aus "guatemaltekischer Sicht" verfasst. Da kann es leicht vorkommen, dass europäische Touristen unliebsame Überraschungen erleben. Besonders außerhalb der Hauptstadt ist es keine Seltenheit, dass man die Nächtigungen im Voraus bezahlen muss, um ein Zimmer fix zu reservieren. Umso wichtiger ist es sich gut zu informieren.

Ausgehen[Bearbeiten]

Überall in den größeren Städten gibt es Discotecas und jede Menge Bars. Das Nachtleben muss also nicht unbedingt langweilig sein. Allerdings trauen sich zumindest die Einwohner meist nachts nicht mehr vor die Tür, denn überall, insbesondere Nachts sind Ladrones (Räuber) unterwegs.

Lernen[Bearbeiten]

Guatemala ist voll von Sprachschulen. Ob in Antigua Guatemala, Xela (Quetzaltenango), in den Bergen oder am Atitlansee, nirgendwo auf der Welt ist Spanisch so günstig und gut zu lernen. Da das guatemaltekische Spanisch recht akzentfrei ist, ist Guatemala zusammen mit Ecuador einer der idealen Orte, um diese Sprache zu lernen.

In der Regel buchen Touristen vier Stunden Einzelunterricht am Tag. Da der Unterricht sehr intensiv ist und man noch für sich selbst Vokabeln lernen sollte, ist von mehr als vier Stunden am Tag abzuraten.

Die meisten Sprachschulen bieten zudem günstige Unterkunft bei Familien an, in der drei Mahlzeiten pro Tag (außer Sonntag) enthalten sind. Die Preise lagen im Jahr 2000, bei etwa 50$ pro Woche für 20 Stunden Unterricht und nochmals 50$ für Unterkunft und Verpflegung in einer Gastfamilie. Heute (Stand 2020) liegen die Preise etwa doppelt so hoch (je 100$). Je nach Schule, Ansprüchen und Verhandlungsgeschick, können es aber 20-30% mehr oder weniger sein. Manche Schulen bieten auch Unterricht in Mayasprachen an.

Die Kultur und die abwechslungsreiche Landschaft sorgen dafür, dass auch an den Nachmittagen und Wochenenden genügend zu tun bleibt.

Seine Sprachschule sollte man in der Regel nicht von Zuhause aus buchen, da man dann wesentlich mehr zahlt und Flexibilität vor Ort verliert. Wenn man eine Schule gefunden hat, sollte man zunächst nur für eine Woche bezahlen, bis man sich sicher ist, dass man mit Schule, dem eigenen Lehrer und der Unterkunft zufrieden ist. Ein Wechsel des Lehrers oder der Unterkunft ist normalerweise einfach möglich, man muss sich nur bei der Leitung der Sprachschule melden. Um deine Wahlen der Sprachenschulen zu vergleichen beraten Entremundos und Guatemala's Spanish School.

Wenn man schon, z.B. über Empfehlung, weiß, zu welcher Sprachschule man möchte, dann sollte man sich anmelden. So bekommt man vorab eine Unterkunft reserviert und kann sich vom Flughafen abholen lassen. Reservierungen sind vor allem während der Osterfeierlichkeiten zu empfehlen. Nach Erfahrung, ist eine Buchung vor Ort, allerdings meist deutlich preisgünstiger.

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar Neujahrstag
20. März 2008 Gründonnerstag
21. März 2008 Karfreitag
1. Mai Tag der Arbeit
30. Juni Tag der Streitkräfte
15. August Mariä Himmelfahrt
15. September Unabhängigkeitstag
12. Oktober Día de la Raza Kolumbustag
20. Oktober Tag der Revolution
1. November Allerheiligen
24. Dezember Heiliger Abend
25. Dezember Navidad Weihnachtstag
31. Dezember Silvester

Sicherheit[Bearbeiten]

Guatemala verzeichnet im Vergleich zu Deutschland und vielen anderen, auch lateinamerikanischen Ländern, eine hohe Kriminalitätsrate.

Guatemala-Stadt Von der Benutzung der roten Stadtbusse wird dringend abgeraten. Die Benutzung der grünen Stadtbusse („Transmetro“) und der blauen Busse ("Transurbano“) gilt als relativ sicher. Für Taxifahrten in der Stadt wird empfohlen, die gelben Taxis (Taxi amarillo) zu nutzen. Die Fahrten sollten immer vorbestellt werden (Tel.Nr. 1766).

Bei Überfällen sollte man mit den Gangstern kooperieren und sich strikt an deren Anweisungen halten. Guatemala war in der jüngeren Geschichte ein Bürgerkriegsschauplatz mit zahlreichen grausamen Massakern.

Bei Reisen in das Landesinnere Guatemalas ist Vorsicht geboten (nächtliche Reisen außerhalb der Städte und abgelegene Strecken auf jeden Fall vermeiden, nicht alleine reisen). Das Risiko beraubt zu werden besteht – wenn auch in geringerem Maße – ebenfalls in Touristenzentren wie Antigua, Flores, Tikal und am Atitlán-See. Die Vulkane Acatenango, Santa Maria und Agua sind immer wieder Schauplätze krimineller Übergriffe auf Touristen. Es wird empfohlen, bei der Polizeistation in Antigua, Polizeibegleitung für die Besteigung dieser Vulkane anzufordern.

Seit das Internet existiert, warnt das auswärtige Amt und ähnliche Institutionen in anderen westlichen Ländern, mit eindringlichen Beschreibungen vor der Lage in Mittelamerika. Die vielen Warnhinweise haben schon manchen von einer Reise abgeschreckt. Damit man die Warnhinweise einordnen kann, sollte man jedoch zwei Punkte beachten: 1. Die Zahl der Touristen, die wirklich Opfer von schweren Verbrechen werden, liegt im Promillebereich. Das ist immer noch zu viel, aber es bedeutet das die Mehrheit der Erfahrungen sehr positiv sind. 2. Die Hinweise sind sinnvoll für jeden Kurzurlauber und alle die keine Reiseerfahrung in Mittelamerika haben. Vorsicht und gesunder Menschenverstand sind immer angebracht. Je mehr Erfahrung man jedoch sammelt, umso eher ist es möglich fast alle Reisehinweise des auswärtigen Amtes, zu ignorieren und trotzdem sicher zu reisen. 3. Der Großteil der negativen Vorkommnisse, ist auf falsches und unvernünftiges Verhalten zurückzuführen.

Tipp: An das Verhalten der Einheimischen anpassen. Niemals Wertsachen offen zeigen! Lieber teure Elektronik zu Hause oder im Hotel lassen! Saubere, aber einfache Kleidung tragen. Keine offensichtlich teuren Markenklamotten tragen! Nicht erzählen wie hoch das Gehalt zu Hause ist. Der Mindestlohn in Guatemala liegt z.Z. (2020) bei etwa 250 Euro im Monat und viele Arbeitgeber zahlen weniger als das Gesetz fordert.


Gesund bleiben[Bearbeiten]

  1. Möglichst kein Leitungswasser trinken oder zumindest abkochen oder desinfizieren. Es gibt in Apotheken Tabletten die man ins Wasser schmeißen und danach gefahrlos trinken kann.
  2. Wenn möglich auf Eis (Sin hielo = ohne Eis) in Getränken verzichten.
  3. Den guten alten Spruch: "koch es, schäl es oder vergiss es" beherzigen.
  4. Unbedingt etwas gegen die Moskitos mitnehmen (nicht erschrecken, wegen der Blutflecken, wenn man die kaputt schlägt, die Moskitos saugen sich insbesondere im Peten im Dschungel randvoll)! Am besten Stiche vermeiden indem man bei Sonnenuntergang in langärmelige Kleidung wechselt.
  5. Ausreichend Medikamente mitnehmen.
  6. Malariaprophylaxe muss mit einem Tropenarzt abgesprochen werden.
  7. Nach der Reise auf Parasiten untersuchen lassen!

Klima[Bearbeiten]

In Guatemala gibt es extreme klimatische Unterschiede. Der Norden ist bedeckt von Urwald und sehr heiß und schwül. Unbedingt auf Reisen für ausreichend Wasser (agua) sorgen. Die ehemalige Haupt-Stadt Antigua ist eher gemäßigt und nachts relativ kühl. Am westlichen Strand (mit seinem aufgrund des vulkanischen Ursprungs schwarzen Sand) von Monterrico sind selbst die Nächte mit großen Ventilatoren fast nicht zu ertragen und innerhalb einer Stunde setzt der erste Sonnenbrand ein.

Ideale Reisezeit sind die Monate Februar bis April / Mai. Von Juni bis September ist Regenzeit, was einer Reise nicht widerspricht, den Genuss aber etwas einschränken kann. Besonders ein Besuch des Dschungels und der Ruinen von Tikal kann in dieser Zeit nur eingeschränkt möglich sein. Oktober und November ist wieder ein recht guter Reisezeitraum. In Dezember und Januar kann es, besonders nachts, empfindlich kalt werden.

Respekt[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Wie überall auf dem lateinamerikanischen Festland gibt es auch in Guatemala eine hohe Anzahl Internetcafés. Die Preise liegen zwischen 5 und 15 Quetzales. Die Hauptstadt und der Atitlansee sind teurer. Telefon und Fax lassen sich ebenfalls leicht finden, wobei die hohen Preise für Auslandsgespräche das Internettelefonieren zu einer billigeren Alternative machen. Benötigt wird hierfür ein Headset.