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England

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England ist das größte Land des Vereinigten Königreichs. (Die anderen Länder sind Schottland, Wales und Nordirland.)

Regionen[Bearbeiten]

  • London - Hauptstadt Englands und des Vereinigten Königreichs.

England ist seit dem Mittelalter in Grafschaften unterteilt. Im letzten Jahrhundert wurden die Grafschaftseinteilung durch zahlreiche Verwaltungsreformen immer wieder geändert. Es ist daher nicht ungewöhnlich, wenn ein Ort in verschiedenen Quellen unterschiedlichen Grafschaften zugeordnet wird.

Städte[Bearbeiten]

Der englische Begriff city entspricht nicht dem deutschen Großstadt. Ursprünglich wurden alle Städte city genannt, die eine Kathedrale haben. Egal wie klein die Stadt ist. Mittlerweile wird city als Titel auch an andere Städte vergeben.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

England ist ein Teil des Vereinigten Königreichs, einer konstitutionellen Monarchie mit Königin (oder König) als Staatsoberhaupt und Premierminister als höchstem, demokratisch gewählten Amt. Der Premierminister wird nicht direkt sondern vom Parlament gewählt.

Man sollte die Begriffe England, Vereinigtes Königreich, Großbritannien und Britische Inseln sorgfältig auseinanderhalten:

  • Großbritannien ist die größte der Britischen Inseln. Auf ihr befinden sich England, Schottland und Wales.
  • Die Britischen Inseln bestehen aus Großbritannien, Irland und zahlreichen kleineren Inseln.
  • Das Vereinigte Königreich besteht aus England, Schottland, Wales und Nordirland.

Parlament und Regierung in London bestehen aus Vertretern aller vier Länder. Schottland, Wales und Nordirland haben eigene Parlamente und Regierungen, England hingegen nicht.

Sprache[Bearbeiten]

Englisch


Anreise[Bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten]

Die Anreise erfolgt bis London gewöhnlich mit dem Eurostar. Die Züge kommen im Bahnhof St Pancras International an.

Fahrkarten können über National Rail, bei den verschiedenen Eisenbahnunternehmen und auch bei der DB erworben werden. Auf National Rail werden, bei rechtzeitiger Buchung, stark ermäßigte "Advance"-Preise angeboten, die nur im gebuchten Zug gelten. Flexible, 2-Monate gültige, Ticktes verkauft auch die DB. Hierbei ist zu beachten, dass es eine sehr hohe Ermäßigung für Rückfahrkarten gibt. Mit BahnCard/Railplus gibt es weitere 25% Ermäßigung.

Alternativ können auch die Paßangebote Interrail und BritRail genutzt werden. Die Preise richten sich nach Geltungsdauer, Alter und Wagenklasse [1].

Fahrplan und Tarifauskünfte für alle Eisenbahnverkehrsunternehmen bietet National Rail. Das Kursbuch für ganz Großbritannien gibt es als pdf-Datei auf der Seite von Network Rail, dem Betreiber der Eisenbahninfrastuktur.

Mobilität[Bearbeiten]

Möglichkeiten zur Fortbewegung gibt es zahlreich in England.

Bahn[Bearbeiten]

In England gibt es, anders als in Deutschland, sehr viele und dennoch große Eisenbahngesellschaften. Dies kann einen zuerst ein wenig verwirren. Auf der Seite von National Rail findet man allerdings Streckenkarten, auf denen die jeweiligen Betreiber gekennzeichnet sind. Tickets kann man online entweder auf den Seiten der jeweiligen Streckenbetreiber kaufen, oder auf der Seite von National Rail, bei der alle Fahrkarten für alle Betreiber erworben werden können.

Als Nicht-Engländer bietet es sich an BritRail entsprechende Tickets für längere Routen zu kaufen, so genannte Point-to-Point-Tickets. Diese sind für einen Ausländer häufig günstiger. Ebenfalls können hier Rail-Pässe erworben werden mit denen man so viel Zug fahren kann wie man möchte.

Fernbus[Bearbeiten]

Als günstige Alternative bietet sich der Fernbus an, die sogenannten Coaches. National Express bietet hier das größte Streckennetz an. Größter Nachteil der Busse ist aber die zum Teil deutlich längere Reisedauer als eine Reise mit dem Zug.

Flugzeug[Bearbeiten]

Das Linienflugnetz von England ist sehr gut ausgebaut. Von und nach London wird von fast jedem Flughafen geflogen, im dezentralen Verkehr spielen insbesondere Eastern Airways, BMI Regional, Flybe und EasyJet eine große Rolle. Sie können die Reisezeit auf längeren Reisen deutlich verkürzen und sind mit Low-Cost Carriern häufig nicht deutlich teurer als eine Reise mit dem Zug.

Auto[Bearbeiten]

Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in England ein sehr gut ausgebautes Straßennetz, auf dem jedoch, anders als in Deutschland, auf der linken Seite gefahren wird. Besonders um die Ballungsräume kann es zur Rush-Hour voll werden, Staus sind dann keine Besonderheit.

Die Straßen sind in der Regel Mautfrei, nur an einigen Straßen und Tunnel wird eine Gebühr erhoben. Des weiteren gibt es die "London Congestion Charge" (auch Innenstadtmaut). In der Innenstadt muss von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12£ bezahlt werden, was auch schon im Vorraus auf der Internetseite gemacht werden kann.

Schiff[Bearbeiten]

Schiffe sind im Verkehr zur [Isle of Wight] und zu den [Scilly-Inseln] gengige Verkehrsmittel und verehren in der Regel tidenunabhängig, also nach festem Fahrplan.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Stonehenge; Tower of London; Buckingham Palace; Tower Bridge

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

England ist ein vielfältiges Land und hat für jeden Unternehmungstyp etwas zu bieten. Während Naturfreunde an der Küste auf ihre Kosten kommen, zieht es Stadtmenschen in die Hauptstadt London. Hier leben über acht Millionen Menschen und es ist immer etwas los.

Sightseeing[Bearbeiten]

Beliebt bei London-Touristen sind Touren mit den klassischen roten Doppeldeckerbussen: Bei einer Hop on Hop off Bustour kommt man bequem zu allen Wahrzeichen von London und ist zudem noch vor dem berühmt-berüchtigten Regenwetter sicher. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Londons zählen:

  • Buckingham Palace
  • Big Ben
  • Tower Bridge
  • London Eye
  • Tower of London
  • Westminster Abbey
  • St Paul’s Cathedral.

Für Filmfreunde ist zudem die Warner Bros. Studio Tour in London sehr empfehlenswert, die ihre Besucher in die magische Welt von Harry Potter entführt. Fans können hier die Sets und Kulissen besuchen sowie Kostüme und Requisiten besichtigen. Wer eine Begeisterung für Stars und Sternchen hat, sollte Madame Tussauds weltberühmtes Wachsfigurenkabinett besuchen. Lebensgroße und sehr realistische Nachbildungen vieler Prominenter laden hier zu gemeinsamen Schnappschüssen ein.

Shopping[Bearbeiten]

London gilt als absolutes Shoppingparadies. Besonders bekannt sind Londons Märkte wie beispielsweise Borough Market, Portobello Market oder Covent Garden mit ihren unverkennbaren Markthallen. Hier lässt es sich herrlich schlendern und von Lebensmitteln über Blumen bis hin zu Kunst und Mode bekommt man einiges geboten. Vor allem Liebhaber von Vintagekleidung und Einzelstücken kommen hier auf ihre Kosten und auch ein schönes Mitbringsel ist schnell gefunden.

Zu den weiteren Shopping-Hotspots in England zählen Secondhandläden. Vor allem London ist berühmt für seine thrift shops. Hier lassen sich Vintagemode und Unikate finden, die sonst niemand trägt – und das zu vergleichsweise günstigen Preisen.

Falls Englands Wetter sich mal wieder von seiner feuchten Seite zeigt, ist man in einer der riesigen Shopping Malls gut aufgehoben. Das MetroCentre in Gateshead in der Nähe von Newcastle ist eines der größten Einkaufszentren Europas. Zwischen 330 Geschäften kann man hier als Kunde wählen. Hinzu kommen zahlreiche Restaurants und sogar Autoscooter und Bowling werden im Shoppingcenter angeboten.


Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die englische Küche ist im Ausland meist als einseitig, fettig und ungesund bekannt. Wer sich für längere Zeit in England aufhält, wird feststellen, dass diese Annahme teilweise berechtigt ist - man jedoch, ließe man sich von Vorurteilen leiten, fantastisches Essen verpassen würde, welches im Ausland eben nicht so bekannt ist.

Es gibt Gerichte, die besonders an den Küsten zur Grundversorgung gehören. Dazu zählt unbedingt Fish and Chips, meist in Verbindung mit Mushed Peas und Vinegar, also pürierten Erbsen und Essig. Man begehe nicht den typischen Touristenfehler und verwechsle Chips mit dem bei uns bekannten Knabberwerk - Chips sind in England Pommes frites, während die Chips, die man abends vor dem Fernseher isst, Crisps genannt werden. Fish and Chips werden sowohl von kleinen Imbissständen als auch von guten Restaurants angeboten - fast auf jeder Karte lässt sich dieses Nationalgericht finden. Dabei sind erhebliche Qualitätsunterschiede festzustellen. Die an kleinen Imbissständen oder in kleinen Fish and Chips - Läden angebotene Ware ist häufig nicht ganz so schmackhaft: der Fisch schwimmt in Frittierfett, die Chips sind ungesalzen und matschig. Essig macht man sich meistens selbst auf das Essen, bevorzugt tränkt man die Chips damit. Gereicht wird das Gericht in einer Pappschachtel oder in Zeitungen, so dass es unterwegs gegessen werden kann. Doch Vorsicht: lässt man sein Essen unbeachtet neben sich auf einer Mauer stehen, kommen schnell die Möwen und stehlen den Fisch! Das Angebot in Restaurants ist meist erheblich besser in der Qualität. Sehr gut isst man auch bei Harry Ramsden´s, einer Restaurantkette, die sich auf Fish and Chips spezialisiert hat und bei der bereits das Kids Meal wirklich sättigend ist. Die Preise sind human, in sehr touristischen Ecken auch mal teurer; Grundpreis um die 3 £.

Ein weiterer Favorit der Engländer ist die indische Küche. Diese präsentiert sich auf der Insel um einiges schärfer, als man es vom europäischen Festland (oder zumindest aus Deutschland) gewöhnt ist. Sie ist originaler und weniger europäisiert. Viele Take Aways oder Take Outs, also Lieferdienste, bieten eine große Auswahl an indischen Menüs an: zuerst wählt man die Art des Curries, also die Würzung und den Schärfegrad. Ein kleiner Tipp: Kurma (oder Korma) ist meist sehr mild, während Vindaloo oder Madras durchaus sehr scharf sein kann. In England unterscheidet man meist zwischen mild, medium, fairly hot und very hot. Die Preise sind meist human bis günstig, oft bekommt man ein leckeres Essen bereits für ca. 5 £, je nach Fleischart oder Extras. Als Side Dishes, also Beilagen, wählt man verschiedene Gemüse oder Joghurt, dazu gibt es Brot oder Reis.

Sehr schmackhaft und auf fast jeder Speisekarte zu finden ist der Sunday Roast. Das ist ein traditioneller Sonntagsbraten, gereicht mit Gemüse und Kartoffeln. Da in vielen Pubs gegessen wird, stehen grundsätzlich eher rustikale Gerichte auf der Karte. Man kann zum Pint auch nur ein paar Crisps oder scharfe Erdnüsse knabbern; Crisps gibt es in den in England allgegenwärtigen kleinen Portionstüten in so ungewohnten Geschmacksrichtungen wie Roasted Chicken oder Prawn Cocktail. Überhaupt scheinen die Briten ein Faible für Ungewöhnliches zu haben: wo sonst bekommt man Kartoffeln aus der Dose, Pizza mit Reis oder sogar frittierte Schokoriegel?

Zur Küche eines Landes gehören auch Getränke. Natürlich gibt es auch auf der Insel die obligatorischen Softdrinks in diversen Sorten. Wirklich interessant sind die unglaublich vielen Teesorten, die das Herz eines jeden Schwarztee-Liebhabers höher schlagen lassen. Ob Assam, Darjeerling oder Earl Grey: Sorten, Verpackungen und Füllmengen variieren schier unendlich. Englisches Bier unterscheidet sich häufig deutlich von deutschen Bieren. Gängige Biersorten sind beispielsweise Stella Artois, Carling oder Fosters. Weit verbreitet ist auch Cider (z.B. Strongbow), der ähnlich wie der französische Cidre schmeckt.

Vom Full English Breakfast, das gerne mit Baked Beans, Würstchen, Speck, gegrillten Tomaten und Eiern serviert wird, über klassisch englische Fish & Chips mit Essig bis hin zur heiß geliebten 5pm teatime kann man es sich kulinarisch in England richtig gut gehen lassen. Historische Einflüsse aus der Kolonialzeit lassen sich auch heute noch an der englischen Küche erkennen. Insbesondere indische und afrikanische Esskultur hat Einfluss auf die Landesküche genommen. Ungewohnte Kombination wie beispielsweise Lammfleisch mit Minzsauce wurden so zu typisch englischen Gerichten.


Zudem hat die Pubkultur eine lange Tradition in Großbritannien. Diese landestypische Kneipe hat festen Platz im sozialen Leben der Engländer und gehört unbedingt auf die To Do Liste für einen Englandbesuch. Neben englischen Bieren wie Ale, Porter und Stout können auch Softdrinks, Cider und einfache deftige Speisen bestellt werden. Der Pub ist ein beliebter Ort für ein Feierabendgetränk, zudem wird gerne Billard oder Dart gespielt. Auch Pub-Quiz-Abende sind sehr beliebt und definitiv einen Besuch wert.

Ausgehen[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

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