Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Berlin-Mitte

Aus Wikitravel
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mitte

Mitte ist ein Berliner Ortsteil im gleichnamigen Bezirk und umfasst den historischen Teil von Berlin, mit Ausnahme des nördlichen Teil Kreuzbergs. Wenn der Berliner von Mitte spricht, dann meint er den Stadtteil, nicht den heute vergrößerten Bezirk. Hier liegen die meisten Sehenswürdigkeiten. Im Ortsteil Tiergarten liegen weitere Sehenswürdigkeiten: das Regierungsviertel mit dem Reichstagsgebäude, dem Quartier Potsdamer Platz und nebenan das Kulturforum mit der Philharmonie und mehreren Museen.

Seit 1999 ist Berlin wieder Parlaments- und Regierungssitz Gesamtdeutschlands. In Mitte befinden sich zahlreiche Einrichtungen des Bundes und viele Botschaften. Der Berliner Senat regiert im Roten Rathaus und das Abgeordnetenhaus von Berlin im ehemals Preußischen Landtag.

Hintergrund[Bearbeiten]

In Mitte liegt der mittelalterliche Kern der Doppelstadt Berlin-Cölln. Die Spreeinsel mit der Museumsinsel und dem Berliner Stadtschloss gehörten zu Cölln, der Bereich von der Spree bis zum Stadtbahnbogen waren die historischen Berliner Viertel Nikolaiviertel, Klosterviertel, Marienviertel und Heilig-Geist-Viertel. Die Dorotheenstadt mit der Prachtstraße unter den Linden ist die 2. Stadterweiterung. Das Brandenburger Tor bildete das Tor der westlichen Zoll- und Akzisemauer. Der Reitweg zum Tiergarten wurde mit Nuss- Lindenbäumen bepflanzt und die prachtvollsten Häuser wurden hier gebaut, wovon ein Teil noch heute steht, wie das Zeughaus, das Staatstheater und die Humboldt-Universität. Vom Berliner Stadtkern mit seiner mittelalterlichen Bebauung sind nur noch wenige Reste übrig geblieben. Lediglich das Nikolaiviertel vermittelt einen Hauch Alt-Berlins, auch wenn der größte Teil der Häuser mit Plattenbauten ersetzt wurde und viele Häuser Kopien von anderen Standorten sind. Andere Stadtviertel zwischen Alexanderplatz und Museumsinsel wurden planiert, um Platz für Freiflächen und den Fernsehturm zu schaffen.

Anreise[Bearbeiten]

Zentrale Orte erreicht man:

  • Brandenburger Tor und Unter den Linden: S+U-Bahn „Brandenburger Tor“, Bus 100
  • Museumsinsel: Tram M1 u. 12, S-Bahn „Hackescher Markt“ u. „Friedrichstraße“
  • Spandauer Vorstadt Hackesche Höfe und östlicher Teil (Scheunenviertel): S-Bahn „Hackescher Markt“, U-Bahn U8: „Weinmeister Straße“
  • Spandauer Vorstadt, westlicher Teil: S-Bahn „Oranienburger Straße“
  • Alexanderplatz: Regional-, S+U-Bahn „Alexanderplatz“, Bus 100 u. 200
  • Gendarmenmarkt: U-Bahn U2 „Hausvogteiplatz“ und U6 „Französische Straße“.
  • Potsdamer Platz: Regional-, S+U-Bahn „Potsdamer Platz“

Stadtviertel[Bearbeiten]

Karte von Berlin-Mitte

Der Stadtteil Mitte gliedert sich in:

  • das mittelalterliche Alt-Berlin mit seinen Vierteln (zwischen Spree und Stadtbahn):
    • Nikolaiviertel mit dem Molkenmarkt als erste Siedlung (ab 1230) und der wiederaufgebauten Nikolaikirche.
    • Klosterviertel (ab 1260) mit der Ruine der Klosterkirche und dem heutigen Roten Rathaus.
    • Marienviertel (ab 1270) mit der erhaltenen Marienkirche und dem heutigen Fernsehturm.
    • Heilige-Geist-Viertel (ab 1270) mit dem Heilig-Geist-Spital und der noch erhaltenen Heilig-Geist-Kapelle und dem heutigen Marx-Engels-Forum zwischen Schlossplatz und Fernsehturm.
  • Friedrichswerder der ersten Stadterweiterung (1662) im Westen der Doppelstadt Berlin-Cölln. Sie lag zwischen dem südlichen Spreearm und dem zugeschütteten Festungsgraben.
  • Neu-Cölln am Wasser entstand zur gleiche Zeit wie Friedrichswerder südlich der Doppelstadt.
  • Dorotheenstadt
  • Die Friedrichstadt mit dem Gendarmenmarkt entstand 1688. Der südliche Teil der Friedrichstraße mit der unterirdischen Friedrichspassage und die Leipziger Straße durchqueren die Friedrichstadt.

1710 wurden die Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur „Königlichen Haupt- und Residenzstadt“ Berlin vereinigt.

Im Verlauf des 18. Jahrhunderts entstanden weitere Vorstädte:

  • Luisenstadt im Süden bis zum Landwehrkanal im heutigen Kreuzberg (K36).
  • Stralauer Vorstadt – das heutige südliche Friedrichshain bis zum Bahnhof Ostkreuz.
  • Königsstadt (Alexanderplatz und nördlicher Friedrichshain)
  • Spandauer Vorstadt – Dieses Stadtviertel ist seit der Wende 1989 das angesagteste Ausgehviertel. Eine Mischung aus alten verfallenen und herausgeputzten sanierten Häusern mit vielen Boutiquen, Galerien, Kneipen und Restaurants.
    Im Mittelalter lagerten vor den Mauern im Nordosten Berlins in den Scheunen Getreide und Stroh, daher der Name Scheunenviertel. In der Berliner Vorstadt siedelten sich Hugenotten und ärmere Juden an. Viele Mietskasernen mit mehreren Hinterhöfen entstanden, unter anderem die sehenswerten Hackeschen Höfe, wo Geschäfte Handwerk und Wohnen nebeneinander standen. Die Oranienburger Straße mit der jüdischen Synagoge, dem Postfuhramt und dem Kunsthaus Tacheles ist heute Berlins beliebteste Ausgehmeile. In den Seitenstraßen, wie die Augustastraße, haben sich viele Galerien und Kneipen etabliert.
  • Friedrich-Wilhelm-Stadt – nordwestlich der Stadtbahn.
  • Oranienburger Vorstadt mit der heutigen Universitätsklinik Charité.
  • Rosenthaler Vorstadt

Die südlichen Teile der Friedrichstadt und Luisenstadt gehören seit 1920 zu Kreuzberg und die östlichen Teile der Stralauer Vorstadt und Königsstadt zu Friedrichshain.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Berliner Dom
Neue Synagoge
Kronprinzenpalais
Neue Wache
Humboldt-Universität
Gendarmenmarkt
Brandenburger Tor
Bode-Museum
Pergamonmuseum
Alte Nationalgalerie
Friedrichstadt-Palast
Checkpoint Charlie
Hackesche Höfe
Fernsehturm mit Weltzeituhr
Holocaust-Mahnmal

Kirchen[Bearbeiten]

  • Berliner Dom auf der Museumsinsel. Öffnungszeiten Mo - Sa: 9 - 20 Uhr, So: 12 - 20 Uhr, von Okt. - März bis 19 Uhr. Das Eintrittsgeld von 7,- € (ermäßigt 4,- €, Kinder bis 18 J. frei) wird als Domerhaltungsgebühr bezeichnet. Audioguide: 3,- €. 20-minütige Domführen sind im Eintrittspreis enthalten.
  • St. Marien, um 1300 erbaut im ehemaligem Marienviertel von Altberlin am ehemaligem Neuen Markt. Heute ist sie mit dem Roten Rathaus das einzige historische Gebäude in der Umgebung.
  • Nikolaikirche - Feldsteinbasilika, 1230-50 erbaut, im Krieg völlig zerstört und erst 1980 - 83 wiederaufgebaut. Seit 2010 mit ständiger Ausstellung: "Vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze". - Geöffnet: tägl. 10 – 18 Uhr. Eintritt: 5,- €, ermäßigt: 3,- €, jeden 1. Mi. im Monat frei.
  • Sankt-Hedwigs-Kathedrale, erbaut 1747 - 73, während des Kriegs 1943 fast vollständig ausgebrannt, 1952 - 63 in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Auch die Innenraumgestaltung ist sehr nüchtern. - Nach Preußens Eroberung Schlesischer Gebiete genehmigte Friedrich der Große den Katholiken ihre erste Kirche in Preußen nach der Reformation. Sie ist eine der wenigen nicht protestantischen freistehenden Gotteshäuser. - Die Kirche ist heute Kathedrale des Erzbistums Berlin.
  • Friedrichswerdersche Kirche am Werderscher Markt − In der im neogotischen Stil erbauten Kirche ist heute das Schinkel-Museum untergebracht. Die Friedrichswerdersche Kirche ist bis auf Weiteres geschlossen (Stand Mai 2013).
  • Neue Synagoge in der Oranienburger Straße – Das 1866 im maurischen Stil eingeweihte Gotteshaus wurde 1943 bei Bombenangriffen beschädigt. 1958 wurde das teilzerstörte Bauwerk beseitigt. Nur die Fassadenseite blieb als Mahnmal erhalten. 1988 fand eine symbolische Grundsteinlegung für den Wiederaufbau statt. Die repräsentative Straßenfront mit der Hauptkuppel wurde originalgetreu rekonstruiert. Der nicht wiederaufgebaute Teil soll an die gewaltsame Zerstörung erinnern. 1993 waren die Erneuerungsarbeiten beendet. Es wurde nicht wieder zur Synagoge geweiht, nur ein kleiner Gebets- und Andachtsraum ist enthalten.
  • Parochialkirche – Die ab 1695 erbaute Kirche im Klosterviertel ist die Älteste der reformierten Gemeinde Berlins.
  • Ruine der Klosterkirche – Die dreischiffigen Basilika wurde Ende des 13. Jahrhundert. begonnen. Das Kloster wurde infolge der Reformation 1539 aufgelöst. 1902 musste die Kirche geschlossen werden und konnte 1936 neu geweiht werden. Im April 1945 wurde es zerstört. Während die Kirchenmauern 1959-63 gesichert wurden, wurden die Klostergebäude vollständig abgerissen.

Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Der Palast der Republik wurde nach Beseitigung des Asbest bis 2008 abgerissen. An dessen Stelle stand bis 1950 das Berliner Stadtschloss. Es wurde trotz erhaltenswerter Bausubtanz gesprengt. Der Wiederaufbau des Gebäudes als Humboldt-Forum hat im März 2013 begonnen. Das Humboldtforum wird als ein Forum für Kultur, Kunst und Wissenschaft in der teilweisen Rekonstruktion des Stadtschlosses errichtet. Dazu werden drei der Barockfassaden wiederaufgebaut, am Ostflügel zur Spree hin entsteht eine moderne Architektur. Die Eröffnung ist im Jahr 2019 geplant. Unter dem Schloss wird gegenwärtig die U-Bahn U5 gebaut. 2 Ausgänge des Bahnhofs Museumsinsel werden direkt am Schloss liegen.
  • Alte Kommandantur, Unter den Linden 1 – 1795/96 erbaut und seit 1799 Sitz des Kommandanten der Berliner Garnison. Das Haus wurde in den 50er Jahren abgerissen. An dessen Stelle wurde das Außenministerium der DDR errichtet, das 1995 abgerissen wurde. Bis 2004 wurde ein Neubau mit rekonstruierter historischer Fassade errichtet. Es ist seitdem die Bertelsmann-Repräsentanz in Berlin.
  • Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3 – Das im Zweiten Weltkrieg komplett zerstörte Palais von 1663 wurde 1968 wieder aufgebaut. Heute finden hier Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt.
  • Prinzessinnenpalais, Unter den Linden 5 – zwischen 1960 und 1962 wieder aufgebaut und bis 2012 als Operncafé genutzt.
  • Altes Palais (Kaiser-Wilhelm-Palais), Unter den Linden 9 – Es war die hauptstädtische Residenz des preußischen Königs und Deutschen Kaisers Wilhelms I. Es dient heute der Humboldt-Universität als Institutsgebäude.
  • Palais des Prinzen Heinrich – Seit 1909 ist es das Hauptgebäude der Humboldt-Universität.
  • Ehemaliges Niederländisches Palais – Es war seit 1977 eines der vornehmsten Stadthäuser Berlins im Übergangsstil von Rokoko zum Zopfstil. 1950 wurde das Palais bis auf das Erdgeschosses und den Portikus abgetragen; 1963 wurde es vollständig abgerissen und durch einen Stahlbeton-Skelettbau ersetzt, der von der gegenüberliegenden Humboldt-Universität genutzt wird.
  • Ephraim-Palais am Rande des Nikolaiviertels – Das viergeschossige Gebäude von 1769 war abgerundet und mit einem Balkon vorgelagert, der auf toskanischen Säulen lagerte und dessen vergoldetes Gitter reich verziert war. Bereits 1935 wurde das Palais wegen Straßenerweiterung abgebrochen, Fassaden und einzelne Bauteile im Wedding eingelagert. Bis 1987 wurde das Palais unter Verwendung der alten Fassadenteile um 12 m versetzt wieder aufgebaut. Die Innenräume wurden mit vereinfachter Rokoko-Ornamentik ausgestaltet. Heute werden auf drei Etagen wechselnde Ausstellungen zur Berliner Kunst- und Kulturgeschichte gezeigt, es beherbergt außerdem die Grafische Sammlung des Stadtmuseums.

Unter den Linden:[Bearbeiten]

  • Kommandantenhaus − Das ehemalige 1795-96 gebaute Palais war ab 1799 Sitz des Kommandanten der Berliner Garnison. 1873-74 wurde das Gebäude klassizistisch verändert. Auf dem Gelände des im Krieg völlig zerstörten Baus stand von 1967 bis 1995 das einfallslose Hochhaus des Außenministeriums der DDR. Von 2001-03 wurde der historische Vorgängerbau außen originalgetreu rekonstruiert. Heute ist es Sitz der Bertelsmann Stiftung.
  • Deutsches Historisches Museum − Unter den Linden 2, ehemaliges Zeughaus größtes Barockpalais Berlins und Waffenarsenal, heute zeigt das Museum rund 1500 Jahre deutscher Vergangenheit vom 5. Jahrhundert bis ins ausgehende 20. Jahrhundert. Geöffnet täglich von 10 - 18 Uhr.
  • Neue Wache – Schinkels tempelartiger Bau von 1818 war erst königliche Wache, 1931 dann Gefallenendenkmal, zu DDR-Zeiten Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus und seit 1993 Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft.
  • Staatsoper Unter den Linden - wegen Generalsanierung bis Sommer 2015 im Schiller-Theater in Charlottenburg
  • Staatsbibliothek zu Berlin - Haus Unter den Linden, Eingang: Dorotheenstraße 27
  • Humboldt-Universität − ehemaliges Palais des Prinzen Heinrich, errichtet zwischen 1748-66. Seit 1810 als Berliner Universität genutzt. Nur wenige Gebäudeteile wie das Treppenhaus im östlichen Kopf Bau sind original erhalten.
  • Hotel Adlon – Der Nachbau wurde am 23. August 1997 eröffnet. Das alte Hotel Adlon von 1907 brannte erst in den Tagen nach Ende des 2. Weltkrieges aus, als dort Rotarmisten feierten.

Pariser Platz:[Bearbeiten]

Der Pariser Platz bildet den Abschluss des Boulevards Unter den Linden mit dem Brandenburger Tor zum Tiergarten. Häufig positionieren sich hier Kleinkünstler in Russischer, DDR- oder amerikanischer Uniform um fotografiert zu werden. Manche stellen gegen eine geringe Gebühr Visa aus, um durch die nicht mehr vorhandene Mauer zu gelangen.

  • Brandenburger Tor mit der Quadriga, zwischen Pariser Platz und Tiergarten.
  • Amerikanische Botschaft
  • Französische Botschaft (bis 1945 Palais Beauvryé)
  • Wohnhaus des Malers Liebermann, Pariser Platz 7, nördlich an das Tor angrenzend

Auf dem Gendarmenmarkt:[Bearbeiten]

Um den als Markt angelegten großen Platz siedelten sich französische Einwanderer (Hugenotten) an. Nach 1701 wurden die französische und die lutherische Kirche ohne die jetzigen Kuppeltürme gebaut. Die beiden identischen Repräsentanten Turmbauten wurden erst 1780–1785 angebaut. Die Stallungen des Regiment Gensdarmes wurden 1773 abgerissen und der Platz mit dreistöckigen Häusern umbaut. Das kleine französisches Komödientheater zwischen den beiden Kirchen wurde 1802 durch ein neues Nationaltheater mit 2000 Sitzplätzen ersetzt, das 1817 abbrannte. 1821 war dann das königliche Schauspielhaus fertiggestellt. Nach dem 2. Weltkrieg war der Platz bis in die 80er Jahre ein Ruinenfeld.

  • Der Französischer Dom - steht auf dem ehemaligen Friedhof der Hugenottengemeinde – Der Turmbau seit 1935 als Hugenotten-Museum genutzt. Von der in 40 m Höhe stehenden Balustrade hat man einen schönen Blick. Die Französische Friedrichstadtkirche hat ihren Eingang auf der Rückseite.
  • Schauspielhaus - das heutige Konzerthaus
  • Schillerdenkmal - vor der Freitreppe zum Konzerthaus
  • Deutscher Dom - Ausstellung des Deutschen Bundestages zum Thema „Fragen an die Deutsche Geschichte“.

Museumsinsel[Bearbeiten]

Auf der Insel zwischen Spree und Kupfergraben wurde im südlichen Teil die Stadt Cölln gegründet. In der Mitte entstand die Burg, die zum Residenzschloss der Hohenzollern ausgebaut wurde. Der nördliche Teil war im Mittelalter eine sumpfige Flussaue, die als Garten des Schlosses genutzt wurde. Am Lustgarten wurde bereits 1750 der Vorgängerbau des heutigen Doms errichtet. 1830 begann der Ausbau der nördlichen Spreeinsel mit dem Alten Museum. Es folgte 1855 das neue Museum, 1876 die Alte Nationalgalerie, 1904 das Bode-Museum und 1930 das Pergamonmuseum. 1999 wurde das Ensemble zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt.

  • Museumsinsel mit:
  • Bode-Museum - mit der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst und dem Münzkabinett.
  • Pergamonmuseum – Der Pergamonaltar und der Nordflügel des Museums sind bis mind. 2019 geschlossen.
  • Neues Museum – mit dem Ägyptischen Museum und der Papyrussammlung sowie der Büste der Nofretete, das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten aus dem Schatz des Priamos sowie Teile der Antikensammlung. Zutritt nur mit Zeitfensterticket.
  • Altes Museum - das Hauptgeschoss beherbergt die griechische Antikensammlung im Obergeschoss wird die etruskische und römische Sammlung präsentiert.
  • Alte Nationalgalerie - Kunstmuseum mit Werken des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des Impressionismus und der beginnenden Moderne die zur Sammlung der Nationalgalerie Berlin gehören.
  • Berliner Dom
  • Staatsratgebäude der ehemaligen DDR mit dem Schlossportal IV des 1950 gesprengten Schlosses. Das Gebäude von 1964 am Schloßplatz (seinerzeit Marx-Engels-Platz) wird seit 2006 von der European School of Management and Technology (ESMT) genutzt.

Friedrichstraße:[Bearbeiten]

  • Weidendammer Brücke
  • Admiralspalast - traditionsreicher Veranstaltungsort von 1911
  • Tränenpalast, am Bahnhof Friedrichstraße mit der ständigen Ausstellung „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“ an. Der Eintritt ist frei.
  • KulturKaufhaus Dussmann
  • Friedrichstadt-Passagen unter den bekannten Quartieren 205, 206 und 207. In den letzten Jahren der DDR wurde das Warenhaus Centrum über drei Blöcke an der Friedrichstraße gebaut. Es war zu 60% fertig. Nach dem Fall der Mauer wollte kein Investor das Gebäude fertigstellen. Es wurde abgerissen und eine unterirdische Ladenpassage gebaut, die zwei Nebenstraßen unterquert. Die Passage mündet in die Feinschmecker-Abteilung des Kaufhauses Galeries Lafayette. Zwei weitere Blöcke wurden als Geschäftshäuser errichtet. Alle drei Gebäudekomplexe stehen im starken Kontrast zur historischen Bebauung.
  • Checkpoint Charlie – der ehemalige Grenzübergang für Ausländer auf der Westberliner-Seite
  • Haus am Checkpoint Charlie mit dem Mauermuseum
  • Adlerhaus am Checkpoint Charlie in Mitte, Die ersten historischen Aufzeichnungen datieren auf Mitte des 18. Jhd., als der Kurfürst Friedrich III. die Erweiterung der Stadt Berlin plante. 1769 wurde mit der ersten Bebauung des Grundstückes Friedrichstraße 206 begonnen. 1821 wurde das Haus von dem Apotheker Luis von Gusnar gekauft und zum drei stöckigem Geschäftshaus ausgebaut. Von 1961 bis zum Fall der Mauer wurden Teile des Adler-Hauses von der NSA – National Security Agency für Spionagezwecke requiriert und umfangreiche Abhörtechnik installiert – der Checkpoint Charlie wurde zum wichtigsten strategischen Diplomatenübergang zwischen Ost und West.

Spandauer Vorstadt[Bearbeiten]

  • Hackesche Höfe gegenüber dem Hackeschen Markt
    • Chamäleon (Musik Theater Varieté)
  • Sophie-Gips-Höfe – Durchgang von der Sophien- zur Gipsstraße
  • Sophiensaele im Handwerkervereinshaus in der Sophienstraße
  • Neue Synagoge - Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße 28/30, Tel.: +49 30 88028-300, [email protected]
  • Postfuhramt in der Oranienburger Straße
  • Kunsthaus Tacheles in der Oranienburger Straße – Es war ein Kunst- und Veranstaltungszentrum in der Oranienburger Straße und Teil der ehemaligen Friedrichstraßenpassage. Sie wurde 1907-09 gebaut und hatte zwei Portale in der Oranienburger und in der Friedrichstraße. Trotz mittelmäßiger Zerstörung wurde 1980 der Teil in der Friedrichstraße abgerissen. In den letzten Tagen der DDR sollte der Rest gesprengt werden. Es kam im Februar 1990 zu einer Hausbesetzung der Künstlerinitiative Tacheles. Am 4. September 2012 wurde es endgültig geräumt.
  • Friedrichstadtpalast in der Friedrichstraße
  • Clärchens Ballhaus in der Auguststraße
  • Kunst-Werke Berlin in der Auguststraße
  • Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Alexanderplatz[Bearbeiten]

Ursprünglich stand hier das Georgentor, vor dem sich ein Viehmarkt etablierte und die Georgenvorstadt und spätere Königsstadt entstand.

  • Fernsehturm (Telespargel) - Eintritt: 13,- €, ohne Wartezeit: 23,- €.
  • Rotes Rathaus - Sitz des Regierenden Bürgermeisters.

Klosterviertel[Bearbeiten]

  • Ruine der Franziskaner Klosterkirche, der Bau wurde 1250 begonnen.
  • Parochialkirche
  • Berliner Stadtmauer
  • Zur letzten Instanz, erbaut 1561, als Gaststätte genutzt seit 1621
  • Landgericht in der Littenstraße von 1904
  • Altes Stadthaus am Molkenmarkt von 1911

Nikolaiviertel[Bearbeiten]

Das noch zu DDR-Zeiten wiederaufgebaute Nikolaiviertel am östlichen Ufer der Spree wird Touristen als die Wiege des Alten Berlins angepriesen. Es jedoch nur eines der fünf mittelalterlichen Stadtteile von Berlin und Cölln. Es sind nur wenige historische Gebäude erhalten. Es besteht teils aus Plattenbauten und von anderen Orten versetzen Gebäuden, wie z.B. die Gerichtslaube und das Gasthaus Zum Nußbaum, das früher auf der anderen Spreeseite in Cölln stand.

  • Nikolaikirche – Berlins älteste Kirche wurde um 1200 erbaut und 1380 beim Stadtbrand zerstört. Bis 1470 dauerte der vergrößerte Wiederaufbau. Die unsymmetrische Einturmfassade wurde 1876–1878 durch eine neugotische Doppelturmfassade ersetzt. 1938 wurde sie profaniert, öffentlich sprach man von einer Umnutzung als Musikdom. 1944 verlor die Kirche das Dach und einen Teil der Gewölbe. 1949 stürzten alle Gewölbe mitsamt der nördlichen Pfeilerreihe ein. Bis 1983 wurde die Kirche wiederaufgebaut und ab 1987 für Ausstellungen des Märkischen Museums genutzt.
  • Gasthaus Zum Nußbaum – Kopie der Traditionsgaststätte, das von 1507 bis 1943 in der Fischerstraße 21 in Cölln stand. Es war einst Stammlokal prominenter Künstler und dem Milieuzeichner und -fotografen Heinrich Zille.
  • Gasthaus Zur Rippe – 1935 abgerissen, 1987 um einige Meter versetzt wiederaufgebaut.
  • Gerichtslaube – Kopie des Anbaus des alten Berliner Rathauses als verputzter Betonfertigteilbau. Es wird heute als Restaurant genutzt. Das Original im sichtbaren Backstein steht seit 1871 im Park von Babelsberg (Potsdam).
  • Knoblauchhaus in der Poststraße 23 Ecke Nikolaikirchplatz – Das 1761 fertiggestellte Haus ist eines der wenigen am ursprünglichen Standort verbliebenen Berliner Bürgerhäuser des 18. Jahrhunderts. Das Restaurant die „Historischen Weinstuben“ ist seit 2012 geschlossen. Im 1. und 2. Stockwerk kann die Ausstellung „Berliner Wohnkultur des Biedermeier“ besichtigt werden.
  • Ephraim-Palais – 1935 abgerissen, 1987 um 12 m versetzt wiederaufgebaut.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Neue Wache - Unter den Linden 4, ist die Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
  • Schillerdenkmal - auf dem Gendarmenmarkt
  • Holocaust-Mahnmal Cora-Berliner-Straße 1 - ein Mahnmal für die unter der Herrschaft der Nationalsozialisten im Holocaust ermordeten Juden Öffnungszeiten Ausstellung unter dem Stelenfeld: April-Sept. Di-So, 10-20 Uhr; Okt.-März: Di-So, 10-19 Uhr
  • Gedenkstätte Berliner Mauer - Bernauer Straße 111/119, Besucherzentrum und Dokumentationszentrum mit Turm und Aussichtsplattform im alten Westberliner Stadtteil Gesundbrunnen gegenüber der ehemaligen Mauer, − freier Eintritt

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Unter den Linden – Die 1,3 km lange Prachtstraße Berlins führt von der Schloßbrücke bei der Museumsinsel und dem ehemaligen Stadtschloß zum Pariser Platz, der mit dem Brandenburger Tor abschließt. Hier reihen sich die historischen Gebäude aneinander: Zeughaus, Kommandantenhaus, Kronprinzenpalais, Prinzessinnenpalais, Neue Wache, Bebelplatz mit der St.-Hedwigs-Kathedrale, Staatsoper (im Umbau), Königliche Bibliothek, Altes Palais, Humboldt-Universität und Staatsbibliothek. Am Pariser Platz befinden sich das Hotel Adlon, mehrere Botschaften und die Akademie der Künste.
  • Bebelplatz – mit der der St.-Hedwigs-Kathedrale zwischen Staatsoper und Altes Palais, früher auch als Platz am Opernhaus und als Forum Fridericianum bekannt.
  • Platz des 18. März - (Platz westlich vor dem Brandenburger Tor), er gehörte noch zum Grenzstreifen der DDR.
  • Friedrichstraße - und die Friedrichstadt-Passage
  • Gendarmenmarkt in der Friedrichsstadt mit - Deutscher Dom, Französischer Dom, Schiller-Denkmal vor dem Schauspielhaus, offiziell: "Konzerthaus".
Beisheim-Center am Potsdamer Platz
  • Alexanderplatz mit der Weltzeituhr und den Kaufpalästen rund herum.
  • Hackescher Markt - in der Spandauer Vorstadt
  • Oranienburger Straße - mit der Neuen Synagoge, dem ehemaligem Postfuhramt und dem ehemaligem Kunsthaus Tacheles in der Spandauer Vorstadt.
  • Lustgarten - auf der Spreeinsel zwischen Stadtschloss und Altem Museum
  • Potsdamer Platz – Er umfasst neben dem Platz auf gesamte neugebaute Areal mit dem Sony-Center. Er liegt größtenteils im Stadtteil Tiergarten, da er im Gegensatz zum Leipziger Platz vor den Toren des Alten Berlins liegt.

Im Tiergarten:

  • Platz der Republik - vor dem Reichstagsgebäude mit der Fahne der Einheit
  • Großer Stern - mit der Siegessäule
  • Marlene Dietrich Platz - am Potsdamer Platz
Eingang Elefantentor zum Zoologischen Garten Berlin

Parks[Bearbeiten]

  • Monbijoupark
  • Marx-Engels-Forum

Im Ortsteil Tiergarten

  • Großer Tiergarten
    • Spreebogenpark
    • Skulpturengarten
    • Schlosspark Bellevue
    • Englischer Garten mit dem Teehaus
    • Neuer See
    • Rosengarten
  • Tilla-Durieux-Park – südlich des Potsdamer Platz
  • Zoologischer Garten, Hardenbergplatz 8, Tel: 25 40 10, ist der älteste Zoo Deutschlands und der artenreichste Tiergarten der Welt. Er ist wesentlich kleiner als der als Landschaftstiergarten angelegte Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde, bietet jedoch mehr Arten auf der kleineren Fläche. Ihm angeschlossen sind auch noch das Aquarium und ein Nachttierhaus. Öffnungszeiten: Mo bis So ab 9 Uhr. Der Park schließt im Winter (vom 4.10.-20.3.) um 17 Uhr und im Sommer (21.3.-3.10.) um 19.00 Uhr. Das Aquarium hat das gesamte Jahr bis 18 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise liegen für Zoo oder Aquarium bei 13,- € (Erwachsene), 10,- € (Studenten u.ä.) und 6,50 € (Kinder zwischen 5 und 15 Jahren sowie Schüler) bzw. bei 20,- €, 15,- € und 10,- € für beide Häuser (Stand 2011).


Kultur[Bearbeiten]

Martin-Gropius-Bau
Neue Nationalgalerie
Kammerspiele (links) und Deutsches Theater (rechts)
Admiralspalast und Kabarett-Theater Distel
Theater am Schiffbauerdamm Spielstätte des Berliner Ensembles
Staatsoper Unter den Linden

Museen[Bearbeiten]

  • Auf der Museumsinsel befinden sich 5 weltberühmte Museumshäuser mit jeweils verschiedenen Museumsabteilungen. – Der Eintritt liegt bei 10,- € bis 12,- €, ermäßigt: 5 € / 6 €. Die Tages-Bereichskarte für die 5 Museen der Museumsinsel kostet: 18,- €, ermäßigt: 9,- €, Kinder bis 18 Jahre sind frei. Die 3-Tageskarte für 55 Berliner Museen kostet 24,- €, ermäßigt: 12,- €. Ein Audioguide wird in allen 5 Museen kostenlos gestellt. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollte man die Karten im Bode-Museum, im Alten Museum oder in der Touristen-Information kaufen und dort die Zeitfenster-Einlasskarte für das Neue Museum buchen.
  • Pergamonmuseum mit dem Pergamonaltar – Der Nordflügel ist seit 2013 und die Halle mit dem Pergamonaltar ist seit Sept. 2014 wegen Sanierung geschlossen. Dort wird zukünftig das Museum für Islamische Kunst vom Südflügel umziehen. Die Antikensammlung mit dem Markttor von Milet ist im Quergebäude und das Vorderasiatische Museum im Südflügel. Der Eingang befindet sich jetzt an der Südseite zwischen Neuem Museum und Alte Nationalgalerie. • Täglich geöffnet.
  • Alte Nationalgalerie – Hier ist der Hauptteil der Antikensammlung mit den Skulpturen und antike Kleinkunst und dem betenden Knaben zu Hause.
  • Bodemuseum – Skulpturensammlung, Museum für Byzantinische Kunst und Münzkabinett.
  • Altes Museum – Antikensammlung mit griechischer Sammlung und Kunstwerke des römischen Altertums.
  • Neues Museum mit dem Ägyptischen Museum und seiner Büste der Königin Nofretete und dem Museum für Vor- und Frühgeschichte. • Täglich geöffnet, aber nur mit Einlass-Zeitfenster.
  • Unter den Linden:
  • Deutsches Historisches Museum im Zeughaus – 1500 Jahre Geschichte spannend inszeniert. • Geöffnet täglich von 10 - 18 Uhr, Eintritt: 8,- €, ermäßigt: 4,- €, Kinder bis 18 Jahre frei. Tel.: +49 (0)30 20304 - 0, Unter den Linden 2.
  • Naturkundemuseum - Invalidenstraße 43, Di bis Fr: 9.30 - 18 Uhr, Sa, So und an Feiertagen:10 - 18 Uhr, Mo geschlossen.
  • Märkisches Museum - Am Köllnischen Park 5, Di – So 10–18 Uhr, 5,00 € bis 18 Jahre Eintritt frei
  • Schinkel-Museum in der Friedrichswerderschen Kirche - zur Zeit geschlossen
  • Zille-Museum - Propststraße 11 im Nikolaiviertel, Mo - Sa 11.00 Uhr - 18.00 Uhr, So 13.00 Uhr - 18.00 Uhr, Eintritt 6,00 €


  • Neue Nationalgalerie
  • Gemäldegalerie
  • Kupferstichkabinett und Kunstbibliothek
  • Kunstgewerbemuseum
  • Musikinstrumenten Museum
  • Martin-Gropius-Bau − Das ehemalige Kunstgewerbemuseum in Kreuzberg ist ein Ausstellungshaus, das große temporäre Ausstellungen beherbergt. · Niederkirchnerstraße 7, Ecke Stresemannstr. 110 · S1, S2, S25: „Anhalter Bahnhof“ oder U+S-Bahnhof „Potsdamer Platz“.
  • Berliner Mauer-Gedenkstätte - Bernauer Straße 119, mit Besucherzentrum, Dokumentationszentrum mit Aussichtsturm. Ein Stück der ehemaligen Grenze ist erhalten und wird mit Tafeln vor Ort erklärt. • Eintritt frei. Tram M10 „Gedenkstätte Berliner Mauer“, S-Bahn S1, S2, S25, „Nordbahnhof“. Im Ausgang des Nordbahnhofs findet eine Ausstellung über die Geisterbahnhöfe statt.
  • AquaDom & Sea Life - Spandauer Str. 3, Geöffnet täglich 10 – 19 Uhr, Eintritt: 17,50 €, Kinder 3-14 J.: 12,50 €, , Tram M4,M5,M6 „Spandauer Str./Marienkirche“, S-Bahn „Hackescher Markt“.

Museen in Charlottenburg und Schloss Charlottenburg sind im dortigen Ortsartikel zu finden.

Galerien[Bearbeiten]

  • art place berlin – Forum für zeitgenössische Kunst zeigt von abstrakt bis figurativ eine große Bandbreite internationaler Kunst. Schwerpunkte der Ausstellungen im EG und 1.OG des Park Inn am Alexanderplatz bilden Malerei und Fotografie. Jede Ausstellung zeigt etwa 25 – 50 zum Teil großformatige Arbeiten. Täglich bei freiem Eintritt zu besichtigen von 9 – 22 Uhr.

Theater[Bearbeiten]

  • Theater am Schiffbauer Damm - Spielstätte des Berliner Ensembles am Bertolt-Brecht-Platz, 1892 eröffnet – Es ist eines der prächtigsten Theatergebäude Berlins. Der Zuschauerraum mit 2 Rängen ist im Barockstil errichtet. Haupteingang und Turm sind allerdings nach dem 2. Weltkrieg in stark vereinfachter Form wiedererrichtet worden. Das klassische deutsche Repertoire reicht von den Stücken Goethes, Kleists und Schillers bis zu Stücken von Gotthold Ephraim Lessing und Büchner. Neben der deutschen Klassik und der klassischen Moderne ist der Kosmos der dramatischen Welt William Shakespeares ein weiteres Zentrum der Theaterarbeit.
  • Deutsches Theater (mit Kammerspielen) - Schumannstrasse 12-13A,
  • Maxim-Gorki-Theater/Sing-Akademie
  • Theaterhaus Berlin Mitte
  • Kleines Theater Berlin-Mitte

Kabarett und Varieté[Bearbeiten]

Musik und Oper[Bearbeiten]

  • Staatsoper Unter den Linden - bis 2015 geschlossen, der Spielbetrieb findet während der Sanierung im Schillertheater in Charlottenburg statt.
  • Komische Oper - Die Komische Oper Berlin war seit dem Bau des Hauses an der Behrenstraße (Eröffnung 1892 als »Theater Unter den Linden«) zu unterschiedlichen Zeiten immer wieder ein internationaler Schrittmacher auf dem Gebiet des Musiktheaters. In den 1920er Jahren prägte sie als führendes Operetten- und Revuetheater maßgeblich die Berlinerische und damit internationale Unterhaltungsszene.

Kino[Bearbeiten]

  • IMAX 3D, Potsdamer Straße 4, Tel: 260 66 400, das weltweit anerkannte Kino.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Stadtrundfahrt mit der Buslinie 100 oder 200 zum Stadttarif. Beide Linien fahren am Bahnhof Zoologischer Garten ab und fahren auf unterschiedlichen Strecken an den wichtigsten Berliner Sehenswürdigkeiten vorbei, bis zum Bahnhof Alexanderplatz.

Kinderattraktionen[Bearbeiten]

  • Legoland Discovery Centre, Potsdamer Straße 4, Tel: 30 10 400. Eintritt für Kinder ab 3 Jahre und Erwachsene: jeweils 16,- €.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Friedrichstadt-Passagen –
  • Das KulturKaufhaus Dussmann beim S+U - Bahnhof Friedrichstraße bietet das umfangreichste Angebot mit Bücher und Musik an. Es hat von 10 bis 24 Uhr geöffnet, samstags nur bis 23.30 Uhr.
  • Alexa - am Alexanderplatz zwischen Alexander- und Dircksenstraße, 180 Geschäfte, geöffnet von 10:00 - 21:00 Uhr
  • Bibliotheca-Culinaria – Größtes deutschsprachiges Kochbuchantiquariat mit über 15.000 Titeln.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die meisten Cafés befinden sich in der Spandauer Vorstadt im Bereich Oranienburger Straße / Hackescher Markt. Rund um den Alexanderplatz findet man neben Fast-Food-Ketten auch einige gute Restaurants.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Restaurant Brasserie Am Gendarmenmarkt, Taubenstraße 30, 10117 Berlin, 030 / 20 45 35 01 (, fax: 030 / 20 45 35 02), [1]. Unmittelbar am Gendarmenmarkt gelegen, hervorragende Küche. Schönes Interieur, aufmerksamer und freundlicher Service, stilvoll, aber nicht "schnöselig". Hauptgerichte von 8,00 bis 20,00 Euro, andere Gänge 6,00 bis 13,00 Euro.  edit
  • Hackescher Hof (in der Nähe vom Hackeschen Markt), gutes Restaurant mit einer großen Auswahl an Weinen. Freundliches Personal, empfehlenswert für das sonntägliche Frühstück, 15 bis 25 € pro Person.
  • KoKeBe, Anklamer Straße 38 (im 2. Hof), 10115 Berlin, 030/48493578 (). täglich ab 17 Uhr. Äthiopisches Restaurant mit Garten; sehr gutes Essen und afrikanisches Bier. Gerichte ca. 10 Euro.  edit
  • Cafe Exxpressobar, Cora Berliner Str. 2 (am Holocaust Mahnmal) (Crêpes-Spezialitäten, Kaffee, Hot Dog's), 030 221607020, [2]. Crêpes von 2,00 € bis 4,50 €.  edit
  • Restaurant Schoenbrunn, Am Schwanenteich (Volkspark Friedrichshain), +49 (0)30 - 45 30 565 - 25, [3]. 10:00 - 24:00.  edit
  • Oranium Corner, Oranienburger Straße 33, 030/24020910. täglich 09h00 - 17h00 17h00 - 02h00. 8 € bis 22 €.  edit Mediterran, Steak und Grillspezialitäten, Regional Deutsch

Gehoben[Bearbeiten]

  • Restaurant Daimlers | Unter den Linden, Unter den Linden 14, 10117 Berlin, ☎ 030/39011698. In der Mercedes-Benz Gallery, für Mercedes-Liebhaber ein muss, alle anderen können sich entspannt zurücklehnen und das Essen genießen. Lunch ab 8,50 Euro und Hauptgerichte von 6,00 bis 20,00 Euro.

Ausgehen[Bearbeiten]

In der Spandauer Vorstadt[Bearbeiten]

War in den 80er Jahren der Ku'damm Berlins Hauptausgehviertel, so hat sich seit den 90er das meiste in die Spandauer Vorstadt verlagert. In der Oranienburger Straße und seinen Nebenstraßen, sowie rund um die Hackeschen Höfe und im Scheunenviertel ist immer was los.

  • Clärchens Ballhaus ist tagsüber ein Restaurant mit Biergarten. Abends wird es zum Tanzlokal, gleich auf zwei Ebenen. Es eines der letzten erhaltenen Ballhäuser der 1920er Jahre in Berlin. Im 1. Stock befindet sich der historische Spiegelsaal wo bei Kerzenschein die Tangonächte stattfinden.
  • Verkehrsberuhigte OstZone, Stadtbahnbogen 153, am Monbijoupark, 24 62 87 81, [4]. tgl. ab 18 Uhr. Softdrinks ab 1€, Bier (0,3 l) ab 2,10€, Wein (0,2 l) ab 3,20€, Longdrinks ab 4,50€, Cocktails ab 4€.  edit

Dorotheen - und Friedrichstadt[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Treffpunkt Berlin, Mittelstr. 55 (S+U-Bahnhof Friedrichstraße oder U-Bahnhof U6 Französische Straße). Alt-Berliner Kneipe, rustikal, Berliner Küche  edit
  • Gaffel Haus, Taubenstr. 26 (U-Bahnhof Hausvogteiplatz), [5]. Kölschkneipe, Essen preiswert und bodenständig  edit

Mittel[Bearbeiten]

  • Ständige Vertretung, Schiffbauerdamm 8 (S+U-Bahnhof Friedrichstraße), [6]. Kölschkneipe mit viel Flair und Atmosphäre  edit
  • Bierbroker (Bierbörse), Schiffbauerdamm 8 (S+U-Bahnhof Friedrichstraße), [7]. Der Bierpreis variiert, er wird alle paar Minuten nach Angebot und Nachfrage neu ermittelt. Es gibt auch manchmal einen Crash, dann kostet das Bier fast nur die Hälfte.  edit
  • Hackendahl - Destille, Friedrichstraße 128 (S-Bahnhof Friedrichstraße / U-Oranienburger Tor), (), [8]. Altberliner Kneipe mit ausgefallenen Spirituosen, rustikalen Snacks und einem Kachelofen  edit

Gehoben[Bearbeiten]

Nikolai- und Klosterviertel[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Letzte Instanz, Waisenstr. 14-16 (U-Bahnhof U2 Klosterstraße). Urige, alte Kneipe. Angeblich älteste Kneipe Berlins.  edit

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Siehe auch die zum Bezirk Mitte gehörenden Ortsteile Moabit (Hauptbahnhof und Alt-Moabit) und Tiergarten (Quartier Potsdamer Platz).

Hotel Adlon Kempinski
Park Inn by Radisson Berlin
Westin Grand Berlin

Günstig[Bearbeiten]

  • A&O Hostel, Köpenicker Str. 127-129 (auch Einzel- u. Doppelzimmer mit Dusche/WC.), [9]. ab 10 bis über 100 €,.  edit
  • Cityhostel Berlin, Glinka Str. 5-7, 10117 Berlin, 030 23 88 66 850 (, fax: 030 23 88 66 851), [10]. checkin: ab 14:00 Uhr; checkout: bis 10:00 Uhr. ab 12,00 €.  edit
  • baxpax downtown Hostel Hotel, Ziegelstr. 28, 10117 Berlin, 030 2787 4880 (, fax: 030 2787 488 99), [11]. checkout: 10:00. Hotelstandarts mit Hostelflair - Live your own style! ab 15 €.  edit
  • baxpax Mitte Hostel (Mittes Backpacker Hostel), Chausseestr. 102, 10115 Berlin (S Friedrichsstr.), 030 283 909 65 (, fax: 030 283 909 55), [12]. checkin: 14:00; checkout: 11:00. Seit 1994 erstes Backpacker Hostel in Deutschland - Das Original! ab 14 €.  edit
  • Heart of Gold Hostel, Johannisstr. 11, 10117 Berlin, 030 2900 3300 (, fax: 030 290 44 717), [13]. checkin: 14:00; checkout: 12:00. Themen-Hostel für Douglas Adams Fans "Per Anhalter durch die Galaxis" - Don't panic! ab 14 €.  edit
  • Helter Skelter Hostel, Johannisstr. 2, 10117 Berlin, 030 280 44997 (, fax: 030 280 44 965), [14]. checkin: 14:00; checkout: 12:00. Backpackerhostel mit Club im Haus - Achtung Party! - Back to the roots! ab 13 €.  edit
  • Eastseven Hostel Berlin, Schwedter Str. 7, 10119 Berlin, 030 936 222 40 (, fax: 030 936 222 39), [15]. checkout: 12:00. ab 13 €.  edit
  • St. Christopher's Hostel, Rosa-Luxemburg-Straße 41, [16]. ab 20 € pro Bett (Frühstück inklusive).  edit Zum Hostel gehört eine umfangreich ausgestattete Bar.
  • Pangea People Hostel, Karl-Liebknecht-Str. 55 (Alexanderplatz), +49 30 8866958 14 (, fax: +49 30 8866958 13), [17].  edit
  • Wombats City Hostel Berlin, Alte Schönhauserstr. 2, +49 30 84710820, [18]. 17 bis 60 €.  edit Neben Mehr- und Doppelbettzimmern gibt es auch Appartements mit kleiner Kitchenette und Balkon.
  • Smarthostel & Hotel Berlin, Genter Str. 53 a/b, 13353 Berlin, +49 30 45486454 (, fax: +49 30 454 86 500), [19].  edit
  • One 80° Hostel Berlin, Otto-Braun-Str. 65, 10178 Berlin (Alexanderlatz), +49 30 280 44 62 0 (, fax: +49 30 280 44 62 22), [20].  edit

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel Albrechtshof - Albrechtstraße 8, 10117 Berlin, ☎ 030 / 308 86 0 ([email protected]). Sehr gastfreundliches 3 Sterne Hotel mit Charme und 100jähriger Tradition in der Nähe der Friedrichstraße. Preise: EZ ab 89 €, DZ ab 176 €.
  • Das Zarenhof Berlin Mitte - liegt nahe der U6-Station Naturkundemuseum und dem S-Bahnhof Nordbahnhof. Alle Zimmer und Apartments (mit Küche ausgestattet) liegen im ruhigen Innenhof. Täglich wird ein Frühstücksüffet mit internationalen und russischen Spezialitäten angeboten. Preise: EZ - ab 59 Euro, DZ - ab 69 Euro. Kontakt: [email protected] oder ☎ 030 9700 5233.
  • Courtyard by Marriott Berlin Mitte - Axel-Springer-Str. 55, ☎ 030 800 928 0. Das Hotel der 4-Sterne-Kategorie liegt zentral mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
  • Maritim proArte - Friedrichstraße 151, ☎ +49 (0) 30 2033-5, [email protected], 403 Zimmer und Suiten, 2 Restaurants und eine Bar, Check-in ab 15 Uhr, Check-out bis 12 Uhr

Gehoben[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]

Benachbarte Stadtviertel[Bearbeiten]

des Stadtteils Mitte:

  • Tiergarten mit Berlins größter Parkanlage Großer Tiergarten, dem Potsdamer Platz und dem Kulturforum.
  • Moabit mit dem Hauptbahnhof.
  • Wedding und Gesundbrunnen - nördlich der Bernauer Straße
  • Prenzlauer Berg im Nordosten, mit den Szenevierteln Kastanienallee / Oderberger Straße und um den Kollwitz Platz.
  • Friedrichshain im Osten mit dem Szeneviertel Simon-Dach-Straße.
  • Kreuzberg im Süden mit den Szenevierteln Oranienstraße (SO36) und Bergmannstraße (SW61) und dem neuen Szeneviertel am Schlesischen Tor.

des Bezirks Mitte zusätzlich: