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Wien: Unterschied zwischen den Versionen
Version vom 13. Mai 2012, 21:41 Uhr
Wien, ist die Hauptstadt Österreichs und liegt an der Donau und am Übergang von den östlichsten Ausläufern der Alpen zur Pannonischen Tiefebene. Wien hat ca. 1,8 Millionen Einwohner wobei ca. 140.000 davon nur mit Zweitwohnsitz gemeldet sind, meist Studenten. Wien ist zugleich auch ein Bundesland, das komplett von Niederösterreich umschlossen ist.
Stadtteile
HintergrundWien ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Österreichs, obwohl die Stadt geografisch nicht in der Mitte des Landes, sondern weit östlich davon liegt. Diese Lage machte Wien Jahrhunderte lang zum natürlichen Zentrum des Habsburger Reiches, zu dem bis 1918 u. a. Tschechien, die Slowakei und Ungarn gehörten. Seit Ende 2007 sämtliche Grenzkontrollen zwischen diesen Ländern und Österreich weggefallen sind, wird der Lagevorteil Wiens wieder besonders deutlich. Gemeinsam mit Bratislava und den angrenzenden Gebieten von vier Staaten wurde die Europaregion Centrope gegründet, der überdurchschnittliche Wachstumschancen zugeschrieben werden. Wien-Reisen werden von Touristen aus vielen Ländern unternommen: Rund 60 % der Gäste sind fremdsprachig, rund 80 % kommen aus dem Ausland. Unter den ausländischen Gästen rangieren Deutsche seit Jahrzehnten auf Rang 1. Viele von ihnen sind Stammgäste der Wiener Kultur- und Eventszene und kommen fast jedes Jahr in die Stadt. Aus dem nahen Ausland sind weiters vor allem italienische Gäste zu erwähnen, die es aus Norditalien nicht weit nach Wien haben. Besonders gern werden internationale Kongresse in Wien veranstaltet. Die Bundeshauptstadt ist Sitz des Nationalrats und des Bundesrats, des Bundespräsidenten, der Bundesregierung, der Zentralbehörden des Bundes, der diplomatischen Vertretungen anderer Staaten sowie internationaler Organisationen wie der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) und der internationalen Atomenergiebehörde IAEA sowie diverser Dienststellen der UNO (UNO-City, dritte UNO-Stadt). Die Altstadt wurde 2001 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
GeschichteKulturKlassische KonzerteWiener Hofburg Orchester Das Wiener Hofburg Orchester veranstaltet klassische Konzerte in den Sälen der Wiener Hofburg. Das Programm setzt sich aus bekannten Melodien der Walzer- und Operettenmusik von Johann Strauss, Emmerich Kalman und Franz Léhar sowie Opernarien und Duetten von Wolfgang Amadeus Mozart zusammen. Das Orchester besteht aus 36 professionellen Orchestermusikern und 6 internationalen Gesangssolisten unter der Leitung des Dirigenten Gert Hofbauer. Die Konzert-Saison dauert von Mai bis Dezember. Am Abend des 31. Dezembers sowie am 1. Jänner jedes Jahres veranstaltet das Hofburg Orchester seine traditionellen Silvester- und Neujahrskonzerte. KlimaAnreiseFlugzeugDer Flughafen Wien (VIE) (auch Wien-Schwechat) ist ein internationaler Verkehrsflughafen etwa 20 km südöstlich des Stadtzentrums. Folgende Fluggesellschaften fliegen Wien aus dem deutschsprachigen Raum direkt an:
Der Wiener Flughafen besteht aus den beiden verbundenen Terminals 1 (u.A. Austrian Airlines, Lufthansa und Swiss) und 2 sowie dem provisorischen Terminal 1A (u.A. Niki, Air Berlin und Germanwings), das sich gegenüber von Terminal 1 auf dem Parkplatz befindet. Voraussichtlich Mitte 2012 eröffnet nach mehreren Verzögerungen das neue große und hochmoderne Terminal Skylink. Eine Alternative stellt unter Umständen der Flughafen Bratislava M. R. Štefánik (BTS) etwa 60 km östlich von Wien nahe der slowakischen Hauptstadt Bratislava dar. Er wird in erster Linie für Billigflüge und Verbindungen nach Osteuropa genutzt, aus dem deutschsprachigen Raum jedoch derzeit nicht angeflogen. Vom Flughafen nach WienFahrtroute Autobahn A4 Wien –> Flughafen Schwechat, Abfahrt Flughafen (ca. 25 Minuten Fahrtzeit). Je nach Tageszeit ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus zu rechnen. Fährt man mit dem Taxi zum Flughafen oder in die Stadt, empfiehlt es sich ein Flughafentaxi zu bestellen, da diese einen Pauschalfahrpreis anbieten, der ca. 1/3 günstiger als der Normalpreis ist. Jedenfalls gilt: Fahrpreis im Vorhinein festlegen! Eine Alternative zum Taxi ist die Miete eines Wagens mit Chauffeur um ca. 29 € (telefonische Reservierung notwendig) S-Bahn Wien Vom Flughafen Wien zum Bahnhof Wien Mitte in 24 Minuten Fahrzeit, dann weiter über Wien Praterstern Richtung Wien Florisdorf. Verkehrt im Halbstundentakt, Verkehrszeiten: 05:00-00:18. Kosten insgesamt: 4 € (2 Zonen, Stand 05/2012). Mit diesem Ticket kann man dann die Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von Wien fortsetzen. Wenn man nur bis Schwechat fährt, ohne in andere Wiener Verkehrsmittel umzusteigen, oder bereits einen anderen Fahrschein für Wien (z.B. Wien-Karte) hat, muss man nur EUR 1,80 zahlen. Die Flughafenschnellbahn stellt die günstigste Möglichkeit dar, in die Stadt oder zum Flughafen zu gelangen. Achtung: Die Ausschilderung am Flughafen lenkt den Passagierstrom zum teureren CAT. Richtung Flughafen werden die Züge mit S7 bezeichnet und mit ihrer Endstation (z.B. Wolfsthal) sowie einem stilisierten Flugzeug ausgezeichnet. Richtung Wien Mitte fahren die Züge meistens als S7 mit angeschriebener Fahrtrichtung Wien Floridsdorf oder Wien Südbahnhof sowie der Bemerkung via Vienna City Center, welche keine Haltestellenbezeichnung ist, sondern nur Orientierungspunkt, selten auch als S2 oder S3. Nicht verwirren lassen. City Airport Train ("CAT") Verkehrt täglich von ca. 05:30 Uhr bis 23:30 Uhr im Halbstundentakt ohne Zwischenhalte in 16 Minuten vom Flughafen zum Bahnhof Wien Mitte. Er verfügt sowohl am Flughafen als auch in der Stadt über eigene, gut ausgeschilderte, Bahnhofsbereiche. Kosten: 10 € (Stand: 07/2011), ermäßigte Rückfahrkarten und ermäßigte Online-Tickets. Der im Dezember 2003 eingerichtete CAT ist die schnellste Verbindung zwischen Stadt und Flughafen, allerdings nur ca. 8 Minuten schneller als die S7. Am CAT-Terminal am Bahnhof Wien Mitte kann von CAT-Passagieren ab 18:00 (für Austrian Airlines Flüge ab 24h Stunden (mit Ausnahmen)) bis 75 Minuten vor Abflug an Schaltern und Automaten für Flüge der Star Alliance (u.A. Austrian Airlines und Lufthansa) sowie von airberlin und NIKI eingecheckt sowie das Gepäck abgegeben werden - dieses wird dann automatisch in Containern im Zug zum Flughafen transportiert und dort in das Flugzeug umgeladen. Bus Vienna AirportLines der ÖBB-Postbus
Kosten: 7 € (Stand: 07/2011), ermäßigte Rückfahrkarten, Ermäßigungen für Besitzer einer ÖBB-Vorteilscard oder Wien-Karte. Kaum langsamer als der CAT und lange Betriebszeiten. Lokale Busse der ÖBB-Postbus Die Busse der Linien 373 und 572 verbinden den Flughafen mit dem Bahnhof und der U-Bahn-Station Simmering, verkehren ohne Taktfahrplan und sind nur für diejenigen interessant, die in den äußersten Südosten Wiens (Simmering, Kaiserebersdorf) oder von Simmering aus mit der S-Bahn weiterfahren wollen. Fahrtkosten: Wie bei der Schnellbahn EUR 3,60, Weiterfahrt mit anderen Verkehrsmitteln in Wien ist möglich. Wer schon einen Fahrschein für Wien hat, bezahlt nur EUR 1,80. Fahrtdauer ca. 20 Min. Öffentlicher VerkehrEin Einzelfahrschein kostet 2 €. Mit diesem ist die Fahrt in eine Richtung bis zur Erreichung des Ziels innerhalb der Stadtgrenze möglich. ("Gilt für eine Fahrt von Fahrtbeginn bis Fahrtziel innerhalb einer Zone. Sie können beliebig oft umsteigen, dürfen aber nicht im Kreis fahren, die Fahrt unterbrechen, zurück fahren oder eine Zonengrenze überschreiten (außer Sie zahlen für eine weitere Zone). Auch als Streifenkarten für 4 Fahrten erhältlich." [1])
Die U-Bahnen fahren wochentags ca von 5:00 Uhr bis 0:30 in der Nacht und am Wochenende durchgehend (In den Nächten vor Samstagen und Sonn- und Feiertagen von 0:00 - 24:00). Einige Bus- und Straßenbahnlinien fahren auch kürzer. Zwischen 1:00 Uhr und 4:30 fahren im Halbstundentakt Nachtbusse, am Wochenende auch häufiger. Auch dort gelten die normalen Fahrscheine und Tarife. Es gibt einen eigenen Nachtbusplan der Wiener Linien. Die S-Bahn fährt zwischen Floridsdorf und Meidling etwas länger als die U-Bahn. Informationsstellen der Wiener Linien gibt es zum Beispiel in der U-Bahnstation Stephansplatz, Praterstern, Westbahnhof und viele mehr. Für Smartphone-Benutzer gibt es das empfehlenswerte App "Qando" gratis. Seit 1. Mai 2012 ist die Mitnahme eines Fahrads in der U-Bahn kostenlos (Die Mitnahme eines Fahrads ist Mo. bis Fr. von 9 bis 15 Uhr und ab 18.30 Uhr sowie Sa., So., Feiertag ganztägig möglich) und Schwarzfahren kostet 100€ sofern man innerhalb von 3 Tagen bezahlt. BahnEs verkehren täglich Direktzüge oder direkte Kurswagen aus Köln, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin, München, Zürich, Moskau, Kiev, Bratislava, Budapest, Prag, Laibach, Zagreb, Rijeka, Belgrad, Bukarest, Sofia, Venedig, Mailand, Rom usw. Züge aus bzw. nach Westeuropa fahren den Westbahnhof bei der Mariahilfer Straße, der wichtigsten Einkaufsstraße Wiens, an bzw. von dort weg. Der Bahnhof wird restauriert und überbaut und ist daher teilweise Baustelle. Vom Bahnhof ist man mit der U-Bahn-Linie U3 in 10 Minuten im Zentrum (U3 Richtung Simmering); mit der Linie U6 gelangt man in den Norden und Süden Wiens. Richtung Schönbrunn und Hietzing nimmt man die Straßenbahnlinie 58 beim Ausgang Richtung äußere Mariahilfer Straße. Wenn das Ziel in Wien an der U-Bahn-Linie U4 liegt, verlässt man den Zug nach Möglichkeit bereits beim Bahnhof Wien Hütteldorf, wo man direkt zur U4 wechseln kann. Transitreisende gelangen vom Westbahnhof per Linienbus zum Flughafen Wien. Wer zum Südbahnhof will, nimmt die direkte Straßenbahnlinie 18. Der hauptsächlich von Zügen aus dem Osten angefahrene Südbahnhof wurde 2009 abgerissen, auf dessen Areal entsteht noch bis 2013 der neue moderne Wiener Hauptbahnhof. Vom Südbahnhof fährt die Straßenbahnlinie D (Richtung Nußdorf) in 10 Minuten direkt zum Ring (Stadtzentrum). Im Untergeschoss des Südbahnhofes bleiben die Schnellbahnzüge der so genannten Schnellbahn-Stammstrecke Richtung Meidling und Richtung Wien Mitte, Praterstern und Floridsdorf stehen. Mit der Autobuslinie 13A gelangt man direkt in die Bezirke 4, 5, 6, 7 und 8. Zum Westbahnhof nimmt man die Straßenbahnlinie 18. Die Züge der Südbahn enden im Bahnhof Wien Meidling, von wo man mit der Straßenbahnlinie 62 oder der Lokalbahn aus Baden ohne umzusteigen ins Zentrum (zur Oper) kommt. Vom Bahnhof Wien Meidling kommt man mit der U6 zum Westbahnhof und mit der Schnellbahn zum Südbahnhof und weiter über die Schnellbahn-Stammstrecke Richtung Praterstern. Achtung: Die Haltestelle der U6, der Straßenbahnen und der Busse heißt Philadelphiabrücke. Nicht verwirren lassen. Auch vom Bahnhof Wien Meidling gelangt man per Linienbus zum Flughafen Wien. BusAuto und Motorrad
Sind ebenso wie die Überlandautobahnen vignettenpflichtig! Es gibt Autobahnvignetten für 10 Tage, 2 Monate und 1 Jahr (14 Monate) Die A23 Südosttangente ist eine der meistbefahrenen Straßen Europas und wochentags im Berufsverkehr (8-10 Uhr, 16-18 Uhr) nicht zu empfehlen. Auf der A22 Donauuferautobahn wird im Kaisermühlentunnel (Bereich Alte Donau) mittels Streckenradar ("Section Control") die Geschwindigkeit überwacht, d.h. es wird jedes Fahrzeug am Tunneleingang und am Ausgang fotografiert und die gefahrene Geschwindigkeit auf dieser Strecke berechnet. Unbedingt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h einhalten! Häufig wird die Geschwindigkeitsbeschränkung dort auf 60 km/h gesenkt und auch kontrolliert.
In den Bezirken 1-9 und 20 ist an Werktagen Kurzparkzone und zwar von 9-22 Uhr. Die Kurzparkzonen gelten nicht an Sonn- und Feiertagen, am Samstagen. In Teilen des 15. Bezirks (nähe der Stadthalle) ist täglich von 18-23 Uhr Kurzparkzone (außer Juli und August). Ausnahmen sind Geschäftsstraßen in denen abweichende lokal beschilderte Regelungen gelten (im Allgemeinen Mo-Fr zB nur bis 18 Uhr, dafür auch samstags) Homepage der Stadt Wien zum Thema Kurzparken Gelten nicht für Motorradfahrer > Kostenlose Benützung, auch ganztags (rein rechtlich müsste aber auch mit einspurigen Fahrzeugen nach zwei Stunden weggefahren werden). Parkscheine in Zigaretten-/Zeitungsgeschäften und Bezirksämtern. 1 Stunde parken kostet z.Z. 1,20 (2008) maximal 2 Stunden sind möglich.
In der Innenstadt (1. Bezirk innerhalb der Ringstraße) wochentags nur bedingt zu empfehlen (Parkplatznot! Teuer!) Entweder die gutliegenden Tiefgaragen benutzen (teilweise sehr teuer!) oder in einem Außenbezirk (10. bis 19., 21. bis 23. Bezirk) parken und auf öffentliche Verkehrsmittel (U-Bahn, Straßenbahn, Citybus) umsteigen. Achten sie bei der Wahl ihres Hotels/Unterkunft auf einen inkludierten Parkplatz oder suchen sie eine Unterkunft außerhalb der Parkraumbewirtschaftungszone. SchiffPer Schiff kann man von Budapest, Bratislava und Krems nach Wien reisen. Der so genannte Twin City Liner legt die Strecke von Bratislava dreimal pro Tag in nur 90 Minuten zurück, wobei man direkt im Stadtzentrum (Schwedenplatz U1, U4) ankommt, und eignet sich auch gut für Exkursionen in die Hauptstadt der Slowakei (Fahrtdauer 75 Minuten; 15 bis 25 Euro je Strecke). Daneben gibt es Tragflügelboote einer slowakischen und ungarischen Reederei, die bei der Reichsbrücke starten. In Westeuropa werden Donaukreuzfahrten bzw. Rhein–Main–Donau-Fahrten nach Wien angeboten. Eigner privater Schiffe bzw. Boote ankern am besten in der Marina Wien nahe der U-Bahn-Station Stadion der Linie U2 und des Hilton Vienna Danube Hotels. MobilitätAutoAuto: Prinzipiell ist in Wien selbst ein Auto nicht notwendig. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr dicht und praktisch jeder Ort ist innerhalb einer dreiviertel Stunde von überall zu erreichen. In den Bezirken 1-9, 20 und Teilen des 15. Bezirks (rund um die Stadthalle) gilt Parkraumbewirtschaftung, d.h. dass alle diese Bezirke zur Gänze Kurzparkzonen sind. Es ist nicht ratsam, ohne Parkschein (in Trafiken erhältlich) zu parken, die Frequenz der "Parksheriffs", die in diesen Zonen patroullieren, ist außerordentlich hoch. Für Ausflüge in die nähere Umgebung Wiens bietet sich ein Auto jedenfalls an, wenn das Ziel nicht mit der Schnellbahn (Verkehrsverbund Ostregion - VOR) erreichbar ist. Straßenbahn / BusWien verfügt über ein dichtes Netz von Straßenbahnen und Bussen. Es gelten die selben Fahrscheine wie auf den U-Bahnen. U-BahnEs gibt fünf U-Bahn Linien in Wien – U1, U2, U3, U4 und U6. Derzeit gibt es keine Linie U5.
Das U-Bahn-Netz wird von den Wiener Linien (http://www.wienerlinien.at) betrieben und ist mit allen Fahrscheinen des Verkehrsverbundes Ostregion, die in dessen Kernzone 100 gelten, benützbar. S-BahnSchnellbahnlinien verbinden regionale Ziele mit Wien. Bei einigen Linien tragen die Züge Liniensignale je nach Fahrtrichtung unterschiedlich. Am dichtesten sind die Intervalle (3–10 Minuten) auf der so genannten "Stammstrecke" quer durch Wien, von Wien Floridsdorf (U6, 21. Bezirk) über Wien Praterstern (U1, U2, 2. Bezirk), Wien Mitte (U3, U4, 3. Bezirk), Südbahnhof und Südtiroler Platz (U1, 4./10. Bezirk) nach Wien Meidling (U6, 12. Bezirk). Man fährt mit der Schnellbahn ins Umland Wiens; unter anderem:
In Wien sind die Schnellbahnzüge mit allen Fahrscheinen des Verkehrsverbundes Ostregion (VOR) oder der Wiener Linien für die Kernzone 100 benützbar. Wer Ziele im Umland ansteuert, ermittelt auf dem VOR-Netzplan in der Abfahrtsstation die Anzahl der aufzuzahlenden Außenzonen und entwertet auch diese auf dem Fahrschein vor dem Einsteigen. Zu FußVieles ist auch zu Fuß einfach erreichbar und Spaziergänge in der Stadt oder in einem der Parks und Gärten sind sehr zu empfehlen. Insbesondere im historischen Stadtzentrum (1. Bezirk) und in den Bezirken 4 bis 9 geht man (allenfalls nach Anfahrt per U-Bahn) am besten zu Fuß: Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche laden dazu ein. Zu längeren Spaziergängen sind die Ufer der Alten Donau (21./22. Bezirk), der Prater (2. Bezirk), der Lainzer Tiergarten (13. Bezirk) und der Wienerwald (14., 16.–19. und 23. Bezirk) - dort muss man mit Steigungen in der Hügellandschaft rechnen - sehr zu empfehlen, ebenso die Lobau (22. Bezirk) als Teil des Nationalparks Donauauen. Südlich von Wien findet man den Schlosspark von Laxenburg mit großem englischen Landschaftsgarten. RadTouristen können für 1 € eine Citybikecard erwerben und damit die öffentlichen Fahrräder von Citybike für eine Stunde kostenlos benutzen. Die 2. Stunde kostet 1 €, die 3. Stunde 2 € und jede weitere 4 €. Weiters stehen Radverleihe bereit. Radwege und Radrouten erleichtern das Genussradeln. In der U-Bahn darf das Fahrrad außerhalb der Verkehrsspitzenzeiten kostenlos mitgenommen werden, in der S-Bahn (Schnellbahn) den ganzen Tag über, in den städtischen Straßenbahnen und Autobussen nicht. Wer von weiter her mit dem Rad nach Wien kommen will, nimmt den Donauradweg, der von Passau über Wien bis Hainburg den Strom entlang verläuft. Dieser Radweg ist einer der meistbefahrenen Europas. Auch einzelne Etappen des Weges, etwa durch die Wachau, den schönsten Teil des österreichischen Donautals, lohnen sich. Vom Donauradweg zweigt unterhalb von Wien ein Radweg zum Neusiedler See, einem großen Steppensee im Burgenland an der Ostgrenze Österreichs, ab. Seit die Schengengrenzen weiter ostwärts verlaufen, kann man den ganzen See ohne Grenzkontrollen umrunden. Mountainbiker finden einschlägige Routen im Wienerwald und in den Wiener Alpen. SehenswürdigkeitenDie Wien-Karte (ca.18,50 Euro), mit der man 72 Stunden lang sämtliche öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann und (unterschiedlich hohe) Ermäßigungen bei den Eintrittspreisen der Museen, Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen, usw., erhält, kann in Hotels, der Tourist-Info (Albertinaplatz) oder an den Verkaufsstellen der Wiener Linien erworben werden. Sie lohnt sich aber nur, wenn man auch mehrere der ermäßigten Sehenswürdigkeiten besichtigen will. Auch sollte man prüfen, ob die Ermäßigungen nicht auch anderweitig zu erhalten sind. Beispielsweise hätte ich auf die bereits günstigere Kombikarte Wiener Riesenrad und Tiergarten Schönbrunn laut Auskunft der Verkäuferin am Riesenrad keinen zusätzlichen Rabatt bekommen. Hingegen galt der Rabatt für die ebenfalls schon günstigere Kombikarte Tierpark, Palmenhaus und Wüstenhaus. Wer in erster Linie Mobil sein will, dem sei die Wochenkarte der Wiener Linien nahegelegt. Mit dieser kann man sieben Tage für 14,-€ im gesamten Tarifgebiet 100 fahren. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass die Karte immer für eine Kalenderwoche gilt.
Insgesamt verfügt Wien über mehr als 300 Museen und Sammlungen. Wer die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten lieber selbständig erkunden möchte, kann auf verschieden Angebote von Audiostadtführungen zugreifen. Es gibt diese Audioguides als zu bezahlenden Download für den eigene iPod oder mp3-Player, oder wer keine eigene Hardware besitzt oder Downloads zu umständlich findet, kann sich einen Audioguide auch online ausleihen. In diesem Fall wird der Audioführer an die Wiener (Hotel)-Adresse zugesendet! AktivitätenAls erste Annäherung an das historische Wien ist es ratsam, eine Fahrt mit einer der "Ringlinien" zu unternehmen. Besonders sehenswert sind die historischen Gebäude und Parks links und rechts der Prachtstraße aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Fahrt einmal rundherum dauert etwa eine halbe Stunde. Die Straßenbahnlinien 1 und 2 fahren jedoch seit Oktober 2008 nicht mehr eine Runde entlang der gesamten Ringstraße rund um den 1. Bezirk, sondern nur noch eine Teilstrecke und dann jeweils in Außenbezirke, da sich dies als verkehrstechnisch zweckmäßiger erwiesen hat. Die Linie 1 ist aber nach wie vor interessant, da sie heute im Innenstadtbereich in beide Richtungen ab Oper/Karlsplatz über die westliche Ringstraße fährt, wie bisher weiter über den Franz-Josefs-Kai beim Donaukanal, anschließend vorbei am Hundertwasserhaus und weiter in den Prater. Weiters gibt es die speziell für Stadtrundfahrten ausgerüstete "Vienna Ring Tram", welche eine komplette Runde fährt, für die jedoch ein Sondertarif gilt. Man kann die Ringrunde auch mit 1 & 2 fahren, dazu muß man bei "Kärnterring, Oper" von 1 auf 2 und am "Schwedenplatz" von 2 auf 1 umsteigen (wenn man gegen den Uhrzeigersinn fährt.) Vienna á la carte bietet private Besichtigungstouren in Wien mit professionellen Stadtführern. Neben Stadtbesichtigungen zu Fuß, mit Segway, Fahrrad oder Limousine werden auch geführte Ausflüge nach Bratislava oder in den Wienerwald angeboten. EinkaufenZum Einkaufen in Wien empfehlen sich die folgende Einkaufsstraßen:
Um das typische Flair Wiens zu erleben und auch regionale Produkte zu erwerben, empfiehlt sich ein Einakuf in den Wiener Bezirksmärkten.
Im 1. Bezirk lohnt es sich auch immer, in den Seitengassen zu stöbern! KücheEssenOb 5-Sterne-Restaurant, Gasthaus, Beisl oder Würstelstand - das Gastronomieangebot ist in Wien umfassend und trotz eines Teuerungsschubs nach der Einführung des Euros im europäischen Vergleich sehr günstig. Besonders zu empfehlen sind die Wiener Kaffee- und Gasthäuser, in denen neben einer großen Auswahl an Kaffee auch typische Wiener Küche angeboten wird. Berühmt ist Österreich für seine Süßspeisen, wie z.B. die Sachertorte, der Kaiserschmarrn, der Germknödel oder die Palatschinken. Die ausländische Küche ist durch viele Pizzerien, chinesische, griechische Restaurants, Sushi-Bars usw. vertreten. Auch die internationalen Fast-Food-Ketten wie McDonalds, Burger King, Starbucks und KFC findet man hier, ergänzt durch europäische Gegenstücke wie Schnitzel- und Kebabhäuser.
TrinkenDas Wiener Wasser ist von höchster Qualität und kann bedenkenlos aus der Leitung getrunken werden. Es stammt aus zwei Hochquellen in den Alpen und wird kilometerweit über historische Wasserleitungen ins Stadtgebiet transportiert. In der Inneren Stadt und in den größeren Parks finden sich immer wieder Trinkwasserbrunnen. In den Wintermonaten werden diese jedoch aufgrund Vereisungsgefahr abgedreht. In diesem Fall kann man auf ein 16er-Blech zurückgreifen, dem Bier der letzten Wiener Großbrauerei. NachtlebenIn Wien gibt es außerordentlich viele Möglichkeiten das Nachtleben zu genießen, zeichnet sich die Stadt doch durch eine der weltweit höchsten Dichte an Lokalen pro Einwohnern aus. Zur besseren Übersicht sind die Lokale in den jeweiligen Bezirksseiten unter "ausgehen" zu finden. Saisonale Events: Vor allem im Sommer sind auch die Events im Kursalon Hübner, den Gasometern und andere spezielle Events, wie das jährliche Donauinsel-Fest zu beachten. Eine sehr empfehlenswerte Location im Sommer ist in jedem Fall der Rathausplatz, auf dem in den Monaten Juli und August täglich bei Einbruch der Dunkelheit Opernfilme (oder auch Operetten oder Konzerte) auf Großleinwand gezeigt werden, während man die Möglichkeit hat, an verschiedenen Ständen den ganzen Tag über Speisen und Getränke aus Wien und aller Welt zu probieren. Weitere Open-Air-Filmveranstaltungen, bei denen für das leibliche Wohlergehen gesorgt ist, gibt es unter anderem im Wiener Augarten, bei der Augarten-Porzellanmanufaktur, im Prater, in der Wiener Krieau und im Schloss Neugebäude in Simmering. Die "Strandbar Hermann" (U1 / U4 Schwedenplatz, bei der Urania) bietet im Sommer dank Sand und Sonnenliegen einen angenehmen Rahmen um einen netten Abend mit Freunden zu verbringen. Ebenfalls Open-Air findet man bei U4 Roßauer Lände die sogenannte "Summer Stage" - hier lässt sich unter freiem Himmel kulinarisches Programm genießen. Da in Wien, im Vergleich zu anderen Grossstädten Europas, relativ spät ausgegangen wird (oft ist bis 1 oder 2 Uhr in der Früh nicht viel los und die Höhepunkte der Parties werden gegen 4 oder 5 erreicht), gibt es viele Möglichkeiten Afterparties zu besuchen. Dafür bieten sich zum Teil speziell dafür ausgerichtete Lokale, wie zum Beispiel das Robert Goodman (4., Rechte Wienzeile 23) oder das Studio 54 (1., Riemergasse 13) an. Öfters finden Afterparties auch im Empire Club (1., Rothgasse 9) statt. Auch für Lesben, Schwule und Transgender hat Wien eine vielfältige Szene zu bieten, welche sich besonders im Bereich um den Naschmarkt (U4 Kettenbrückengasse, U4 Pilgramgasse) etabliert hat. Die Szene für Lesben befindet sich jedoch eher nicht dort; lustige Abende erlebt man im Camera Club (G-Spot) im U96 (Hot Stuff) und im Studio 54 (las chicas). Aktuelle Informationen dazu sowie Partytipps findet man auf gayboy.at [6] oder auf rainbow.at [7] Auf Event-Homepages wie hauptstadt.at [8], oe4.com [9], cycamp.at [10], eventszene.at [11] und ubivo.de [12], können sich Nachtschwärmer einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen machen. Zu den bekanntesten Clubs gehören der "Volksgarten" [13] und die "Passage" [14]. Von Hip-Hop über House wird hier szenekundigem Publikum viel bei gehobenen Eintrittspreisen (€ 10-15,-) geboten, die Türpolitik ist hart: auf gute Kleidung wird stets geachtet! Alternatives Publikum findet sich z. B. im "FLEX" [15] sowie in der "Arena" [16]. In beiden Locations ist aufgrund des hohen Lärmpegels (enorme Musikanlagen) gratis Gehörschutz erhältlich. Das Publikum des "Flex" (jetzt oftmals auch recht junges Publikum), wie auch das Lokal selbst, hat sich in den letzten Jahren jedoch stark verändert. Ein Blick auf das Programm lohnt sich dennoch stets, auch wenn man hier nach wie vor jeden Tag eine recht gute Veranstaltung besuchen kann (natürlich abhängig davon, welche alternative Musik man bevorzugt). Zur "Arena" sollte man jedoch ausschließlich fahren, wenn man weiß, was dort stattfindet, sonst sitzt man mit ein paar Punks recht allein im Pub der Location. Das was vor einigen Jahren noch das "Flex" war - "der angesagteste alternative Club der Stadt" - ist wohl heute das "Fluc" (U Praterstern). Ebenso interessant für ein Publikum, welches vorwiegend an elektronischer Musik interessiert ist, sind die "Pratersauna", das "Planetarium" oder das kleine "Rhiz". Wer auf britische Gitarrenmusik steht, sollte sich das "Chelsea" oder das "B-72" ansehen. Abgesehen von ein paar kleineren Pubs und Clubs gibt es also 2 zentrale Orte für alternative Clubs in Wien: einerseits entlang der Gürtelstraße (B-72, Chelsea, Rhiz; alle Lokale liegen entlang der U6) oder aber in der Gegend des Praters (Fluc, Pratersauna, Planetarium). Das "Flex" befindet sich an der Grenze der Innenstadt, von wo aus man sehr gut einige mainstreamigere Clubs im "Bermuda Dreieck" (nur verbal kommunizierte Bezeichnung eines Gebietes der Wr. Innenstadt) besuchen kann, der Weg zum Prater jedoch auch nicht mehr weit ist. Die Stadtzeitung "Falter" hat auf ihrem Internetportal auch einen Veranstaltungskalender, der wohl für die meisten WienerInnen, die wichtigste Anlaufstelle bzgl. aktueller Events darstellt (http://www.falter.at/). Eine weitere Stadtzeitung, jedoch weniger links-politisch-intellektuell ausgerichtet, ist "City" (http://www.city-online.at/) UnterkunftIn einer Großstadt wie Wien ist das Angebot an Unterkünften entsprechend vielfältig. Das Angebot reicht von Luxus-5-Sternhotels, vornehmlich am inneren Ring, bis zu Pensionen, Apartments und Jugendherbergen. Gerade zu den Feiertagen, wie Ostern und Silvester, sowie von Mai bis September kann die Suche für den Touristen mit eher geringerem Budget zu einem Albtraum werden. Die Reservierung sollte man daher möglichst früh vornehmen. siehe auch Stadtteilartikel. GünstigEinem Jugendlichen oder Studenten mit zumeist schmalem Geldbeutel bietet sich für einen kurzfristigen Aufenthalt neben der Jugendherberge wie hier z. B. direkt im Zentrum von Wien Jugendherberge - Myrthengassebzw. Vienna City Hostel auch eines der zahlreichen Kolpinghäuser an. Kolping-Wien. Backpacker finden Gleichgesinnte im wombats City Hostel oder im Red Carpet Hostel. Für den längeren Aufenthalt sollte man sein Glück in einer Wohngemeinschaft oder einem Studentenwohnheim versuchen.
Mittel
Gehoben
CampingWikitravel hilft bei der Suche eines Campingplatzes in Wien mit der Liste der Campingplätze. LernenArbeitenSicherheitWien ist eine der sichersten Städte der Welt. Auch Frauen können sich rund um die Uhr in praktisch allen Stadtteilen bedenkenlos bewegen. Übergriffe auf Lesben, Schwule und TransGender-Personen kommen praktisch nicht vor und beschränken sich in der Regel auf verwunderte Blicke.
Gesund bleibenDer Rettungsdienst (auch Notarztdienst) ist unter der Notrufnummer 144 erreichbar. Bei Beschwerden ausserhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten steht auch der Ärztliche Funkdienst unter der Nummer 141 zur Verfügung. KlarkommenGratis-Stadtpläne des WienTourismus sind zu erhalten:
Es gibt eigene Stadtpläne für Lesben/Schwule/Bisexuelle/TransGender. Diese sind in der Rosa Lila Villa im 6. Bezirk, U-Bahn-Station Pilgramgasse U4, erhältlich. Große Faltpläne und Buchpläne sind in Buchhandlungen und einigen Tabak-Trafiken zu kaufen. Offizielle Website des WienTourismus in 12 Sprachen: [31] Offizielle Website der Stadtverwaltung mit interaktivem Stadtplan bis zu 1:1000: [32] Botschaften, Konsulate
KommunizierenBegrüßung: Ein herzliches "Grüß Gott" hat sicherlich nichts mehr mit dem tiefen Glauben der Österreicher zu tun, sondern ist eine der vielen liebgewonnen Traditionen. Auch als Gast - egal welcher Religion - kann man diesen Gruß daher verwenden. Will man den Wiener Nerv bei einer Begrüßung treffen, so verwendet man ein beherztes "Grüß' Sie!". Um die Mittagszeit herrscht in vielen öffentlichen Gebäuden/Ämtern/etc. die Grußformel "Mahlzeit" vor. Diese hat nichts mit dem Essen zu tun, sondern dient dem Gruß in der Zeit von 11-14h. Wien ist zwar eine Weltstadt, aber das goldene Wienerherz kann man im Prinzip nur dadurch gewinnen, wenn man sich wissentlich bemüht österreichische Bezeichnungen zu wählen. Bitte keine "Stullen", "rote Beete" oder "Weißweinschorle" ordern, das wird maximal mit einem Stirnrunzeln belohnt. Belassen Sie die Intonation ihrer Sprache und versuchen Sie sich mit den so fremd klingenden österreichischen Wörtern. Die Wiener werden es Ihnen mit einem Lächeln danken. Sie ahnen gar nicht wie schnell sich eine lustige Runde bildet, die versuchen wird, Ihnen bei der richtigen Aussprache das "rl" in "Sackerl" und "Mäderl" zu helfen. (Nicht wundern - genießen!) Gewichtsangaben beim Einkauf von Wurst oder Käse werden in Dekagramm (1 Deka = 10 Gramm) getätigt. Wien hat ein umfassendes Netz an gratis WLAN Hotspots: Liste freier Internetzugänge.
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