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Waldkarpaten: Unterschied zwischen den Versionen

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Mitteleuropa : Polen : Waldkarpaten
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Das Ausgehen beschränkt sich in den Biesczady im wesentlichen auf den Besuch von Gaststätten.Im Ort Wetlina,am Rande des Nationalparks,gibt es in einigen Lokalen Konzerte(Jazz,Rock oder Country).
  
 
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Version vom 15. März 2013, 09:14 Uhr

Die Waldkarpaten sind ein Gebirgszug im südöstlichen Polen. Die Region ist Teil der Wojewodschaften Karpatenvorland und grenzt im Süden an die Slowakei, im Osten an die Ukraine, im Westen an Beskiden und im Norden an das Tal des San. Innerhalb der Wojewodschaft Karpathenvorland nehmen die Waldkarpaten den südlichen Teil ein. Der höchste Berg ist die Tarnica mit ca. 1300m. Die Bieszczady sind bis zu einer Höhe von ca. 1000m mit Mischwäldern bewachsen, woran sich Hochaue, sogenannte Polonina, anschließen und eignen sich sehr gut zum Wandern und Skifahren. Insbesonder der Skilanglauf ist in den Waldkarpaten sehr beliebt. Den Charm der Waldkarpaten machen die Poloniana aus, sie besonders zur Herbstzeit ein prächitiges Farbenkleid annehmen. Die Waldkarpaten sind seit dem Zweiten Weltkrieg so gut wie unbewohnt und im Nationalpark leben noch Bären, Wölfe und Luchse. Die Bäche der Waldkarpaten fließen in dem Fluss San zusammen, der nach Norden hin in den Solinastausee enwässert. FLoß und Kanufahren auf dem San sind sehr beliebt. Auf der Solina gibt es die Möglichkeit zu Segeln oder mit Ausflugsschiffen die zahlreichen einsamen Buchten des größten polnischen Stausees zu erkunden. Viele Gegenden sind nur über den Wasserweg zu erreichen.

Waldkarpaten von Commons

Inhaltsverzeichnis

Regionen

== Ort

Weitere Ziele

Hintergrund

Sprache

Amtssprache ist polnisch.Deutsch wird kaum verstanden,junge Leute sprechen aber oft englisch.

Anreise

Von Nordwesten kommend über Wroclaw,Krakau,Tarnow nach Sanok. Aus Mitteldeutschland empfiehlt sich die Strecke über Prag,Brno,Trecin,Poprad,Presov und Svidnik in die Biesczady. Aus Süddeutschland über Wien,Bratislava,Trencin und dann wie bei der Route von Mitteldeutschland. Die beiden letzten Routen lassen sich gut mit einem Besuch der Tatra verbinden.

Mobilität

Hauptknotenpunkt für Busse ist Sanok.Von dort gibt es zahlreiche Direktverbindungen in die Biesczady,nach Krakau,Lublin,Katowice,Przemysl,Zakopane und nach Warschau. Im Biesczadynationalpark fahren neben Linienbussen zahlreiche Kleinbusse,welche die Wanderparkplätze anfahren.

Sehenswürdigkeiten

Der Bieszczady-Nationalpark wurde im Süden der Waldkarpaten 1973 eingerichtet. Der Nationalpark hat eine Fläche von 29.000 Hektar. Er ist damit der größte polnische Gebirgs-Nationalpark. In der teilweise menschenleeren Region haben viele seltene Tiere ihr Rückzugsgebiet, es gibt hier auch Wölfe und Bären. Durch den Park führen einige ausgewiesene Wanderwege. Am Rande des Nationalparks gibt es einige Unterkünfte. Im 650 Meter hoch gelegenen Ort Ustrzyki Gorne hat die Verwaltung des Nationalparks ihren Sitz, hier laufen einige der schönsten Wanderwege zusammen.

Aktivitäten

Der Biesczady Nationalpark lädt zu wunderschönen Wanderungen durch Urwälder und über die Poloninas,das sind die mit Gras oder Heidelbeeren bewachsenen Gipfelgrate ein. Radfahrer kommen auf den Rundstraßen durch die Biesczady auf ihre Kosten.Radwege gibt es im Nationalpark nicht. Es lohnt sich einige der vielen traditionellen Holzkirchen zu besichtigen. In den größeren Orten werden Busfahrten nach Lemberg in der Ukraine angeboten (Reisepass nicht vergessen).

Küche

Ausgehen

Das Ausgehen beschränkt sich in den Biesczady im wesentlichen auf den Besuch von Gaststätten.Im Ort Wetlina,am Rande des Nationalparks,gibt es in einigen Lokalen Konzerte(Jazz,Rock oder Country).

Sicherheit

Die polnischen Waldkarpaten sind sicher.Bei Wanderungen im Biesczady Nationalpark sollte man die markierten Wege nicht verlassen(ist sowieso verboten). Für Autofahrer die sich unsicher fühlen gibt es überall bewachte Parkplätze.

Klima

In den Waldkarpaten herrscht Gebirgsklima. Typisch sind hier häufige Wetteränderungen.Im Sommer kommt es häufig zu kurzen,teils starken Gewittern. Kältester Monat ist der Februar.Im Juli ist es in den Walkarpaten am wärmsten.Jährlich fallen etwa 1200 Liter Niederschläge.Niederschlagsreichster Monat ist der Juli.Am trockensten ist es im Januar.Im Herbst sind die Walkarpaten, wegen der intensiven Baumfärbung, besonders schön.Die Hochlagen sind etwa 150 Tage mit Schnee bedeckt.

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