Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Vientiane

Aus Wikitravel
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vientiane ist die Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Laos.

Hintergrund

Um die Stadt von der gleichnamigen Präfektur und der Provinz zu unterscheiden, lautet der offizielle Name Vientiane Capital. Vientiane ist sowohl in wirtschaftlicher, wie auch in politischer und kultureller Hinsicht das Zentrum von Laos. Die Stadt selber hat offiziell etwa 350.000 Einwohner, im Großraum Vientiane leben etwa 620.000 Menschen.

Vientiane war schon um das Jahr 1000 unserer Zeitrechnung besiedelt. Im 1520 wurde es zur Hauptstadt des Königreichs Lan Xang (“Million Elephanten”) ernannt. Die Siamesen verwüsteten die Stadt 1828; erst die Franzosen machten Vientiane wieder zur Hauptstadt ihres Protektorates Laos (Ende des 19. Jahrhunderts). Hauptstadt ist sie seither geblieben, auch nach der Unabhängigkeit 1953 und nach der Machtübernahme durch die Kommunisten 1975.

Verglichen mit den hektischen Hauptstädten anderer südost-asiatischen Länder macht Vientiane eher den Eindruck eines Provinzstädtchens. Es ist vorallem die ganz besondere Atmosphäre hier, die den Ort für viele so anziehend macht. Zu sehen gibt es, ausser Tempeln (aber es gibt schönere in Luang Prabang) und wenigen Monumenten, und zum Teil schön renovierten Bauten aus der französischen Kolonialzeit, wenig. Nach all dem “Stress” des Herumstreunens in der Stadt kann man am Abend als Belohnung bei einem kühlen Beerlao am Flussufer entspannt den Sonnenuntergang über den Mekong geniessen.

In Vientiane kann man sich durchaus auf Englisch verständigen, zumal in Geschäften und Restaurants, und ältere Leute sprechen oft auch Französisch. Es gibt wenig Leute, die Deutsch sprechen (eigentlich nur solche, die mal zum Studium in die damalige DDR geschickt wurden).

Anreise

Flugzeug

Der Flughafen heisst Wattay Airport. Es gibt ein recht bescheidenes Angebot an internationalen Flügen, die Zahl der Vebindungen wächst aber zusehends.

Direkte Flugverbindungen:

  • Bangkok: Thai Airways hat täglich zwei Verbindungen und Lao Airlines eine.
  • Hanoi (Vietnam): Lao Airlines fliegt drei mal wöchentlich und Vietnam Airlines täglich.
  • Phnom Penh (Kambodscha): Es gibt tägliche Flüge mit Vietnam Airlines.
  • Siem Reap (Kambodscha): drei mal wöchentlich mit Lao Airlines.
  • Chiang Mai (Thailand): Lao Airlines sechs mal wöchentlich via Luang Prabang.

Lao Airlines fliegt täglich etwa 10 Inlanddestinationen an.

Viele Hotels bieten Transfers vom Flughafen an, oder man fährt mit dem Taxi oder einem Tuk-tuk in die Stadt (etwa US$ 6).

“Visas on arrival” sind am Flughafen ehältlich und kosten US$30. Diese waren bis vor kuzem 14 Tage gültig, nun sind es 30 Tage.

Eine Alternative zum direkten Flug nach Vientiane ist, nach Udon Thani (Thailand) zu fliegen, was einiges billiger kommt. Allerdings ist der Weg vom Flughafen via Freundschaftsbrücke nach Vientiane etwas umständlich: Shuttle Bus vom Flughafen an die Grenze; Shuttle Bus über die Brücke bis zum laotischen Grenzposten; Taxi (200 Baht), Tuk-tuk (etwa 150 Baht) oder Bus in das 17km entfernte Vientiane.

Thai Airways fliegt nach Vientiane von Bangkok-Suvarnabhumi, aber nach Udon Thani vom alten Flughafen Bangkok-Don Muang. Es gibt auch mehrmals täglich Flüge Bangkok - Udon Thani mit Air Asia (von Bangkok Suvarnabhumi) und mit Nok Air (Bangkok-Donmuang). Achtung: erkundige dich nach dem richtigen Abflugflughafen in Bangkok: die Situation kann sich ändern, wenn Thailands Probleme mit dem neuen Vorzeigeflughafen Suvarnabhumi mal behoben sind.

Bahn

Mit der Bahn kann man von Bangkok aus bis Nong Khai direkt vor der Grenze fahren, dort endet die Bahnlinie vorläufig. Der Bau der Verlängerung bis in Laos wurde Anfang 2007 in Angriff genommen; 2008 oder 2009 soll die Strecke bis auf der laotischen Seite der Brücke fertig sein, und die Weiterführung bis Vientiane ist in Planung.

Bis man mit der Bahn nach Laos reisen kann muss man vom Bahnhof Nong Khai per Tuk-tuk an die Grenze fahren und dann wie unten beschrieben weiter (Bus über die Brücke und nach dem laotischen Grenzposten mit Taxi, Tuk-tuk oder öffentlichem Bus weiter in die Stadt).

Überland (Bus, Fahrrad)

Von Thailand

Die Thai-Lao Freundschaftsbrücke bei Nong Khai ist der meistbenutzte Grenzübergang mit Thailand. Man kann nicht zu Fuss oder mit dem Fahrrad hinüber, sondern muss den Shuttle Bus nehmen (20 Baht; das Fahrrad wird in den Bus geladen).

Beim laotischen Grenposten kann man ein Visa on arrival beantragen. Es ist 30 Tage gültig und kostet US$30 (ausserhalb der normalen Arbeitszeit und am Wochenende 1 Dollar mehr). Wer mit Thai Baht bezahlen möchte muss mit einem höheren Preis rechnen. Es wird ein Passfoto benötigt, aber notfalls tut es auch eine Fotokopie des Passes. Ausserdem wird eine “Eintrittsgebühr” von 10 Baht verlangt; diese wird nach der Passkontrolle erhoben.

Es gibt mehrmals täglich direkte Busse zwischen Udon Thani und Vientiane (80 Baht) und zwischen Nong Khai und Vientiane (30 Baht): das ist eine recht bequeme und populäre Reisemöglichkeit. Allerdings kann man sie nicht benutzen wenn man am laotischen Grenzposten ein Visa on arrival beantragen muss: die Busse warten nicht lange genug. In Vientiane fahren die Busse bis zum Busbahnhof beim Talat Sao, dem “Morgenmarkt”.

Von Vietnam

Direkte Busse von Hanoi nach Vientiane kosten etwa US$ 15 - 20, und man muss mit mindestens 20 Stunden Reisezeit rechnen.

Von anderswo in Laos

Bussen nach Bestimmungen in der Präfektur Vientiane fahren vom Busbahnhof Talat Sao. Information über den Fahrplan und weitere Details sind dort am zentralen Gebäude angeschlagen. Hier kann man auch die Fahrkarten kaufen.

Der “Southern Bus Terminal”, der Endpunkt aller Busse von und nach dem Süden, ist recht weit vom Stadtzentrum entfernt. Ankommende Reisende sind den Tuk-tuk-Fahrern “ausgeliefert”. Der “Northern Bus Terminal”, für Busse mit Bestimmungen im Norden des Landes (zum Beispiel Luang Prabang) befindet sich etwas nord-west vom Stadtzentrum.

Auto

Über die Freundschaftsbrücke kann man mit dem Carnet de Passage einreisen.

Mobilität

Vientiane liegt am nord-östlichen Ufer in einer Flussbiegung des Mekong, der hier die Grenze zu Thailand bildet. Parallel zum Fluss gibt es drei wichtige ost-west orientierte Strassen: Thanon Fa Ngum, Thanon Setthathirat und Thanon Samsenthai. Von Thanon Setthathirat zweigt in nord-östliche Richtung die breiteste Strasse der Stadt ab, Thanon Lane Xang. Sie führt vom Präsidentenpalast (enthält Regierungsbüros und wird für Staatsempfänge benutzt) via Patuxai, Vientianes “Arc de Triomphe”, zum Wahrzeichen und wichtisten Monument des Landes, dem Pha That Luang, dem Grossen Stupa.

Der Flughafen liegt wenige Kilometer westlich des Stadtzentrums, die Brücke über den Mekong, der Grenzübergang nach Thailand, etwa 17km südöstlich.

Die Stadt erkunden

Es gibt nicht überall Strassenschilder, aber wo es sie gibt sind sie in der Regel zweisprachig lao/französisch. Dabei wird das Wort “Thanon” mal mit “rue”, mal mit “boulevard” oder “avenue” übersetzt − manchmal ohne ersichtliche Logik für die Wal. In diesem Artikel wird durchgehend “Thanon” verwendet.

Wegen des Fehlens durchgehender Strassenbeschilderung merkt man sich am Besten irgendein Wahrzeichen, wie einen Tempel, ein (grösseres) Hotel, u. dgl., zu welchem man sich durchfragen kann. Eine Strassenkarte, erhältlich in vielen Läden und Guest houses / Hotels, ist zu empfehlen.

Zu Fuss

Das Stadtzentrum kann bequem zu Fuss entdeckt werden, vorallem während der kühleren Jahreszeit, etwa vom Oktober/November bis Februar. Nur Pha That Luang ist dafür etwas zu weit, 4km vom Zentrum. Bürgersteige gibt es nicht überall, und vielerorts fehlt mal die Abdeckung eines Abwassergrabens, was eine besondere Aufmerksamkeit beim Gehen bedingt. Diese Abwassergraben dienen dem Regenwasserabfluss sowie dem Abfluss von Grauwasser aus Bädern, Küchen, Waschmaschinen usw. Obwohl das sogenannte Schwarzwasser (aus Toiletten) in der Regel in Sickergruben bei jedem Haus gesammelt wird und nicht in die Abwassergräben gelangen sollte, stinken diese Gräben doch oft erbärmlich.

Taxi

Es gibt wenige Taxis, die meisten sind ausgediente Vehikel aus Bangkok. Sie sind bei der Freundschaftsbrücke, am Flughafen und bei den grösseren Hotels zu finden. Der Fahrpreis ist vor Fahrtbeginn auszuhandeln (es gibt keine Taximeter). Der Preis sollte bei etwa US$0,50 pro Kilometer liegen; ein Taxi für einen ganzen Tag dürfte US$ 20 bis 40 betragen, abhängig vom Wagentyp und Distanz. Ein Mietwagen mit Fahrer kommt auf US$ 50 bis 70 pro Tag, ist aber um Einiges komfortabler als ein Taxi. Es gibt einige Mietwagenfirmen in Vientiane.

Tuk-tuk

Tuk-tuks gibt es überall, u.a bei Märkten, Krankenhäusern, Hotels, und wichtigen Strassenkreuzungen. Es fahren auch immer Tuk-tuks auf der Suche nach Fahrgästen herum. Auch hier gilt: Fahrpreis voher aushandeln. Für eine Strecke von vielleicht 2km wird der Fahrpreis um die 10000 Kip betragen (US$ 1). Von Ausländern wird immer mehr verlangt als von Einheimischen. Auf der Fahrt zum Ziel kann der Fahrer weitere Fahrgäste mitnehmen − und der Tourist kann natürlich auch ein Tuk-tuk anhalten, das schon mit Pssagieren unterwegs ist; das ergibt manchmal nette Begegnungen mit Einheimischen.

Bus

Minibussen verbinden das Zentrum mit den Aussenbezirken. Sie sind für Ausländer weniger empfehlenswert, unter anderem wegen der sehr beschränkten Platzverhältnisse.

Fahrrad, Moped

Ein Fahrrad ist wohl das empfehlenswerteste Fortbewegungsmittel in Vientiane. Die Strassen sind im Allgemeinen flach, und der Vekehr ist eher gemütlich. Allerdings verhalten sich die laotischen Verkehrsteilnehmer oft eher merkwürdig; viele haben keine Ahnung von der Bedeutung von Verkehrszeichen, sie spuren vor dem Abbiegen nicht regelkonform ein, usw. Einbahnstrassen sind nicht bei allen Kreuzungen und Einmndungen als solche gekennzeichnet.

Fahrräder können an vielen Orten gemietet werden, ebenso Mopeds. Beim Mopedfahren ist fast noch mehr Aufmerksamkeit erfordelich als beim Fahrradfahren (defensiv fahren ist das wichtigste Gebot!). Und bei regennassen Strassen ist besondere Vorsicht geboten: mit Wasser gefüllte Schlaglöcher können mörderisch sein.


Sehenswürdigkeiten

Tempel (Wat) und Stupas (That)

  • Pha That Luang (Grosse Stupa), etwa 4km vom Stadtzentrum entfernt. Das nationale Heiligtum und Wahrzeichen des Landes gehört an erste Stelle jeder Beschreibung von Vientiane und ist ein Muss für jeden Besucher. Der Legende nach errichteten Indische Missionare im 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung eine erste Stupa hier über eine Buddharelikwie. Die Stupa in der heutigen Form datiert vom Ende des 16. Jahrhunderts und wurde vom ersten König des Königreichs Lan Xang gebaut, der die Hauptstadt von Luang Prabang nach Vientiane verlegt hatte.
    Eintritt etwa 0,50 US$
    Die Stupa besteht aus drei Ebenen und ist umgeben von einer Mauer mit einem Klostergang auf der Innenseite, in welchem verschiedene Buddhastatuen ausgestellt sind. Nördlich und südlich der Stupa stehen zwei Tempel.
    Die Stupa ist das Zentrum der Feierlichkeiten des That Luang Festivals in den Tagen des ersten Vollmonds im November. Mönche aus dem ganzen Land kommen dann hierher und die Glaubigen spenden ihnen Opfergaben. Wer in dieser Zeit in Vientiane ist, muss unbedingt diesen Feierlichkeiten beiwohnen.
  • Wat Si Muang. Zwischen Thanons Setthathirat und Samsenthai, etwa 1km östlich vom Stadtzentrum. Hier befindet sich der “city pillar” (deutsch?).
  • That Dam (der Schwarze Stupa), in einer Querstrasse zum Thanon Samsenthai. Das Bauwerk wirkt ziemlich verfallen, obwohl erst 1995 renoviert, und wird langsam von Vegetation überwuchert. Man sagt, dass hier ein siebenköpfiger Drachen wohnt, also Vorsicht!
  • Wat Sok Pa Luang, Thanon Sok Pa Luang, etwa 3km vom Stadtzentrum. Bekannt für die erholsamen Kräutersaunas und massage.
  • Wat Onteu, Thanon Setthathirat. Dieser Wat ist der Sitz des buddhistischen Patriarchen von Laos. Er ist umgeben von vier weiteren Wats, Wat Haisok (nördlich), Wat Inpaeng (östlich) und Wat Mixai (westlich), alle drei an Thanon Setththirat, und südlich Wat Chan (an der Mekong-Uferpromenade).
  • Wat Si Saket, Ecke Thanon Lan Xang / Thanon Setthathirat, ist der älteste erhaltene Tempel Vientianes. Die Stadt wurde 1828 durch die Siamesen praktisch dem Erdboden gleich gemacht, nur Wat Si Saket liessen sie stehen, da er, sagt man, im siamesischen Stil gebaut war. Alle anderen Tempel im Stadtzentrum wurden zerstört.
  • Haw Pha Kaew, Thanon Setthathirat nahe bei Wat Si Saket. Es ist der frühere Tempel des Königshauses. Heute wird das Gebäude als Museum benutzt. Es beherbergt mehrere teils sehr interessante Buddhastatuen

Denkmäler

  • Patuxai, Vientianes “Arc de Triomphe” oder Siegestor. In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut als Denkmal für die Gefallenen der Unabhängigkeitskriege. Eher interessant als schön. Für eine bescheidenen Eintrittsgebühr kannst du auf die oberste Etage klettern, wo du eine gute Aussicht auf die Stadt hast. Souvenirläden im 1. Stock. Eine etwas steril anmutende Parkanlage rundherum, gestiftet vom grossen Bruder China. Populär bei den Einheimischen die hier abends herumjoggen oder die beleuchteten mit Musik untermalten Wasserspiele in zwei Brunnenanlagen bestaunen.

Museen

  • Revolutionsmuseum, Thanon Samsenthai neben dem Lao Plaza Hotel. Enthält Gegenstände, Dokumente und Fotos der Unabhängigkeitskämpe seit 1945 und der Revolutionskämpfe des Pathet Lao. Ausserdem einige Kulturgegenstände und weitere Sachen die man in einem solchen etwas amateurhaft eingerichteten Musem erwarten könnte.
  • Kaysone Phomvihane Memorial Museum an der Strasse Nr. 13 nach Süden, die für den Teil bis zum Museum in Thanon Kaysone Phomvihane umbenannt wurde. Man sollte eine Belohnung aussetzen für Leute die freiwillig hierher pilgern, dann gäbe es vielleicht mehr Besucher. Kaysone war der Führer der Pathet Lao und der erste Premier des neuen Laos nach der Machtübernahme 1975 bis zu seinem Tod 1992. Er ist der Mann, dessen Porträt auf jeder Banknote abgebildet ist und dessen Brustbild in jeder Amtsstube zu finden ist.

Straßen, Plätze, Parks

Der bekannteste Platz in Vientiane, und gewissermasses das eigentliche Stadtzentrum, ist der Nam Phu (Grosser Brunnen) und die kleine Parkanlage rundum. Wohl wegen Finanzmangels wird der Brunnen nur selten eingeschaltet. Da der Park erst vor einigen Jahren neu gestaltet wurde sind die Bäume noch zu klein um Schatten zu spenden, so ist es tagsüber meistens zu heiss um sich hier aufzuhalten. Rund um den Platz gibt es aber einige Cafes und Restaurantterassen (siehe weiter unten) wo es sich recht angenehm verweilen lässt.

Einige Strassen haben noch etwas vom Charme der französischen Kolonialzeit behalten: entlang Thanon Setthathirat zum Beispiel gibt es streckenweise noch Reste der früheren Baumreihen.

Die "Champs Elysees" von Vientiane ist der breite Thanon Lan Xang zwischen Präsidentenpalast und Patuxai - nur die vielen Restaurants, Cafes und Läden des Pariser Vorbilds fehlen hier.

Der Patuxai ist von einem vor kurzem neu angelegten Park umgeben: siehe oben unter "Denkmäler".

Ausserhalb der Stadt

Buddha Park
  • Der Buddha Park (Xieng Khuan) enthält eine etwas merkwürdig anmutende Sammlung von zum Teil riesigen Betonskulpturen von Buddhistischen und Hinduistischen Gottheiten. Die Skulpturensammlung wurde 1958 vom Mystiker Luang Pa Bunleua Sulilat erstellt. Ende der siebziger Jahre wanderte dieser nach Thailand aus, wo er bei Nong Khai einen ähnlichen Park baute (Sala Kaew Ku).
    Der Park befindet sich etwa 24km vom Stadtzentrum entfernt, 6km vorbei der Freundschaftsbrücke.
  • National Ethnic Cultural Park. An der gleichen Strasse (Thanon Thadeua), kurz bevor links die Zugangsstrasse zur Brücke abzweigt, befindet sich rechts zwischen Strasse und Fluss der National Ethnic Cultural Park. Hier stehen typische Wohnhäuser einiger laotischer Volksgruppen. Leider sind sie nur von aussen zu besichtigen, es sei denn, man trifft auf einen “Kurator”, der gerne bereit ist, einige der Häuser aufzuschliessen, und die darin ausgestellten Gegenstände zu erklären. Im Park sind auch Modelle einiger Dinosaurier zu bewundern, und gelegentlich finden Vorstellungen traditioneller laotischer Tänze statt. Veranstalter von Besichtigungstouren lotsen ihre Gäste auf dem Weg zum oder vom Buddha Park gerne hierhin; ein Besuch lohnt sich wirklich nur, wenn man ohnehin vorbei fährt.


Verschiedenes

Ausflüge

Es gibt mehrere Möglichkeiten lohnenswerter Ausflüge aus der Stadt hinaus. Einige kann man auf eigene Faust unternehemen, für andere ist es ratsam, sich einem der hierauf spezialisierten Reiseunternehmen anzuvertrauen. Im Umkreis von wenigen Stunden (Fahrzeit) von Vientiane gibt es Kajaktouren, Wildwasser-rafting, und Urwaldtrekking durch Naturreservaten. Ein auf solche Touren spezialisiertes Unternehmen ist Green Discovery Laos in Thanon Setthathirat neben Khop Chei Deu.

Populär bei den Einwohnern Vientianes sind Picknick-Ausflüge an irgendeinen Fluss oder ans Ufer der Nam Ngum See, ungefähr 90km nördlich von Vientiane. Dort gibt es schwimmende Restaurants (Spezialität: Fisch frisch aus dem See), und man kann ein Boot chartern für eine erholsame Kreuzfahrt zwischen den Inseln im See.

Dein Guest house oder Hotel wird dir gerne Tipps geben, oder wende dich an eines der Reisebüros (wo sie dir dann einen ihrer Touren verkaufen wollen - wenn du dich einer Gruppe anschliessen kannst werden die Kosten im Rahmen bleiben).

Traditionelle Massage

Schmerzen die Beine nach dem Stadtbummel? Lass dich mit einer traditionellen Laotischen Massage verwöhnen. Es gibt überall Massagesalons, von “primitiven” ein-Raum Etablissements bis zu Spas gehobenen Zuschnitts. Die Preise bewegen sich von 3 bis 5 oder 6 Dollar die Stunde; erheblich mehr für die Luxus-Einrichtungen (z.B. Papaya Spa an einer Strasse parallel zum Fluss, gegenüber Wat Xieng Veh, etwa 2km vom Stadtzentrum).

Alle diese Etablissements sind 100% legitim und es gibt keine “Spezialbehandlungen” - Vientiane ist nicht Bangkok! Die Angestellten werden ein kleines Trinkgeld sehr zu schätzen wissen. Und sie werden froh sein wenn der Kunde vorher geduscht hat. Sie würden sich hüten, ihnen etwas anmerken zu lassen, aber nach Schweiss riechende Ausländer machen ihren Job wirklich nicht angenehmer…

Benehmen

Auch wenn es heiss sein kann in der Stadt, ein Mindestmass an Anstand verlangt doch eigentlich, dass der Besucher nicht mit entblösstem Oberkörper herumflaniert. Vientiane liegt nicht am Strand, und die Einheimischen haben wirklich nichts für diese Art Exhibitionismus übrig.

Aktivitäten

Einkaufen

Küche

Günstig

Mittel

Gehoben

Nachtleben

Günstig

Mittel

Gehoben

Unterkunft

Günstig

Mittel

Gehoben

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Gesund bleiben

Klarkommen

Kommunizieren

Weiter geht's

Weblinks

Exclamation mark red.png
Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch äußerst unvollständig und benötigt deine Aufmerksamkeit.
Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und überarbeite ihn, damit ein guter Artikel daraus wird !

Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen