Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Vereinigte Staaten von Amerika: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wikitravel
Nordamerika : Vereinigte Staaten von Amerika
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Mobilität)
(Sprache)
Zeile 183: Zeile 183:
  
 
== Sprache ==
 
== Sprache ==
 
+
[[Bild:Ardenwood Historic Farm-5.jpg|300px|thumb|Ardenwood Historic Farm in der Bay Area]]
 
Die Hauptsprache ist natürlich Englisch und die Beherrschung dieser Sprache macht die Konversation einfacher. Aber auch als Tourist mit geringen englischen Sprachkenntnissen hat man keine Probleme, da die Amerikaner sehr hilfsbereit und geduldig sind. Nach Englisch ist Spanisch die am weitesten verbreitete Sprache. In Touristenzentren findet man auch sehr oft deutsches Informationsmaterial und auch deutschsprechende Guides.
 
Die Hauptsprache ist natürlich Englisch und die Beherrschung dieser Sprache macht die Konversation einfacher. Aber auch als Tourist mit geringen englischen Sprachkenntnissen hat man keine Probleme, da die Amerikaner sehr hilfsbereit und geduldig sind. Nach Englisch ist Spanisch die am weitesten verbreitete Sprache. In Touristenzentren findet man auch sehr oft deutsches Informationsmaterial und auch deutschsprechende Guides.
  

Version vom 11. November 2006, 06:51 Uhr

Die Vereinigten Staaten von Amerika liegen in Nordamerika.


Flagge
Us-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Washington (D.C.)
Staatsform: Konstitutionelle, föderale Republik
Währung: US Dollar (USD)
Fläche: 9,63 Mio km²
Bevölkerung: 300 Mio
Sprachen: Englisch, Spanisch
Religionen: Protestanten (viele verschiedene Richtungen) 56%, Katholiken 28%, Juden 2%, Andere 4%, Keine Religion 10%
Telefonvorwahl: +1
Internet TLD: .us, .mil, .gov
Zeitzone: MEZ -6h bis -11h


Inhaltsverzeichnis

Regionen

Die Vereinigten Staaten erstrecken sich von der Atlantikküste im Osten bis zum Pazifik im Westen. Folglich sind auch die Regionen sehr verschieden. Hier eine vereinfachte Übersicht der Regionen, die für den Reisenden relevant sind (beginnend an der Ostküste):

  • Neuengland - bekannt für seine Holzarchitektur. Hier befinden sich die Wurzeln Amerikas, gleichzeitig ist Neuengland der am europäischsten geprägte Teil der USA. Die einzelnen Staaten sind klein, so dass alle innerhalb einer Woche besucht werden können.
  • Mittelatlantik-Staaten - reichen von New York im Norden bis nach Washington im Süden. In der dicht besiedelten Region befinden sich einige der größten Städte der USA, weiterhin wechseln sich hier sanfte Hügel mit traditionellen Seebädern an den Küsten von Long Island, Maryland und New Jersey ab.
Datei:Karte-us.png
Karte von Vereinigte Staaten von Amerika
  • Südstaaten - eigene Kultur und Traditionen.
  • Florida
  • Texas - der zweitgrößte Staat der USA.
  • Mittlerer Westen
  • Great Plains
  • Rocky Mountains
  • Südwesten - stark von der lateinamerikanischen Kultur beeinflusst. Der trockene Südwesten besitzt einige der spektakulärsten Naturdenkmäler in den USA und eine blühende Künstlerszene. Obwohl sehr dünn besiedelt, befinden sich in den Wüsten einige der größten Städte.
  • Pazifikküste
  • Pazifischer Nordwesten - im angenehm milden Nordwesten gibt es sowohl zahlreiche Wandergelegenheiten als auch kosmopolitische Städte.
  • Hawaii - vulkanischer Archipel im Pazifik, 2.300 Meilen von Kalifornien (dem nächstgelegenen Bundesstaat) entfernt. Urlaubsparadies!
  • Alaska - ein fünftel so groß wie der Rest der Vereinigten Staaten. Alaska reicht bis in die Polarregion und ist weitestgehend unberührt.
Old Dauphin Way in Mobile

Schnellzugriff für die Bundesstaaten:

Städte

In den USA gibt es über 10.000 Städte und Dörfer. Im folgenden ist eine Liste mit neun der wichtigsten aufgeführt. Weitere Städte können in den Regionsartikeln gefunden werden.

  • Boston - Die Hauptstadt von Massachusetts hat viele Aspekte seines kolonialen Charmes behalten, ist aber trotzdem jung durch seine Vielzahl von Studenten.
  • Chicago - Chicagos Spitzname lautet "Windy City". Geschäftiges Herz des Mittleren Westens, Verkehrsdrehscheibe der Nation und bekannt für ihre architektonischen Wunderwerke sowie für ihre mächtigen Wolkenkratzer.
  • Los Angeles - Heimatstadt von Hollywood und der Filmindustrie, bietet das mit Palmen gesegnete LA Berge, Strände, Sonnenschein, und geradezu alles, was sich Besucher von Kalifornien erträumen.
  • Miami - In Miami erstrecken sich einige der größten Strände des Landes; hier treffen Sonnenliebhaber aus dem Norden auf Immigranten aus Lateinamerika und der Karibik, die nach einer neuen Perspektive suchen.
  • New Orleans - Trotz des zerstörerischen Hurrikans ist "the Big Easy" immer noch berühmt für seine atmosphärischen Stadtteile aus der Franzosenzeit sowie für das alljährlich stattfindende Mardi-Gras-Festival.
  • New York - Die größte Stadt Amerikas mit einer Küche von Weltklasse, einmaligen Kunstausstellungen, einer in der Welt nur selten vorzufindenden Bevölkerungsdiversität und vielen anderen großartigen Highlights. Sowohl ein nationales Symbol als auch höchst international geprägt.
  • San Francisco - Eine der fotogensten Städte der Welt. Das eigentümliche San Francisco bietet Attraktionen aller Richtungen und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Touren entlang der Küste oder zum Yosemite-Nationalpark.
  • Seattle - Die grüne und regenreiche Stadt ist bekannt für ihre Trendsetterszene und die Präsenz internationaler Hightechriesen.
  • Washington (D.C.) - Die Hauptstadt des Landes; hier befinden sich die berühmtesten Gebäude des Landes und eine gedeihende multikulturelle Szene.

Weitere Ziele

Blick auf den "Delicate Arch"
Blick auf den Grand Canyon
Monument Valley - "Marlboro-Country"

Hintergrund

Jedes Land und seine Bewohner haben Besonderheiten, Sitten und Gebräuche, die mit den heimischen nicht immer übereinstimmen. Besonders als Erstbesucher stößt man dann auf mehr oder weniger große Stolpersteine.

Anreise

Seit dem 26. Oktober 2004 ist eine Einreise nur noch mit einem maschinenlesbaren Reisepass (bordeauxfarbener Reisepass der EU) möglich. Dies gilt auch für Kinder! Vorläufige Reisepässe (in grün) berechtigen nicht mehr zur Einreise.

Bei der Einreise muss man als Tourist (Aufenthaltsdauer geringer als 90 Tage) ein grünes Einreiseformular (Form I-94 W) ausfüllen. Dieses Formular erhält man entweder im Flugzeug oder aber am Zielflughafen. Einen Teil dieses Formulars muss man während seines Aufenhalts mit sich führen und bei der Ausreise wieder abgegeben. Verliert man diesen Abschnitt kann man zwar ausreisen, eine Wiedereinreise kann aber von den amerikanischen Behörden verweigert werden. Das Vorgehen in so einem Fall ist auf den Webseiten der US-Botschaft in Deutschland sehr gut beschrieben (man muss Unterlagen, die den Aufenthalt nach dem vorgeblichen Ausreisetermin außerhalb der USA nachweisen an eine bestimmte amerikanische Regierungstelle einsenden, zum Beispiel Gehaltsabrechnungen, Bordkarten oder Abrechnungen von Kreditkarten)

Ab dem 4. Oktober 2005 müssen Flugreisende Richtung USA vor dem Abflug ein Formular mit der Adresse der ersten Übernachtung beziehungsweise des ersten Mietwagenunternehmens in den USA ausfüllen.

Ab dem 26. Oktober 2005 müssen Länder, deren Einwohner weiterhin ohne Visum einreisen dürfen, in der Lage sein Reisepässe mit biometrischen Daten beziehungsweise einem digitale Photo auszustellen. Dann ist es auch weiterhin möglich mit maschinenlesbaren Reisepässen einzureisen, die diese Merkmale nicht besitzen. Ein Reisepass mit biometrischen Daten ist also nicht erforderlich.

Flugzeug

Viele Städte der USA lassen sich von Deutschland aus per Direktflug erreichen. Aus Kostengründen kann es hilfreich sein auf dem Flug zur gewünschten Stadt einmal umzusteigen. Bedenken sollte man dabei, dass die Einreiseformalitäten am ersten Ort, den man in den USA oder auch Kanada erreicht durchgeführt werden müssen. Dies kann bis zu 1 1/2 Stunden dauern. Diese Zeit sollte man unbedingt bei der Umsteigezeit berücksichtigen. Aufgrund der scharfen Sicherheitsvorkehrungen sollte man bei Inlandsflügen mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein und bei Flüge innerhald die USA mindestens eine Stunde vor Abflug am Flughafen sein.

Schiff

Anders als früher ist die Anreise mit dem Schiff ein heutzutage eher selten gewählter Weg. Gut sechs Tage dauert die Transatlantikreise von Southampton nach New York, eine langsame, aber unschlagbar luxuriöse und entspannende Form, Amerika zu erreichen. Das einzige Schiff, das diese Route noch heute im Liniendienst fährt, ist die im 14-tägigen Abstand verkehrende "Queen Mary 2" der Cunard Line, die als Nachfolger der "Queen Elisabeth 2" erst 2004 in Betrieb genommen wurde und zugleich das größte, höchste, längste und teuerste Passagierschiff aller Zeiten ist. Inklusive der Anreise kostet die Reise je nach Kabinenkategorie von ca. 1300 bis zu 30.000 Euro.

Meaher State Park in Spanish Fort

Mobilität

In vielen Gebieten der USA kann man ohne Auto kaum auskommen, weil es die Städte sehr weitläufig sind. Entgegen der üblichen Meinung gibt es aber in den Städten ein ausgebautes Nahverkehrssystem, man muss es nur finden. Städte wie Los Angeles sind ohne Auto wegen der riesigen Entfernungen ohne Auto schwierig, hingegen kleinere Städte wie Las Vegas sind mit Bus gut befahrbar und man kommt nicht in Probleme mit der Polizei, wenn man im Casino mal einen Cocktail zuviel getrunken hat.

Auto

Die einfachste Möglichkeit zum Reisen im Land ist sicher das Auto. Für kürzere Aufenthalte empfiehlt sich ein Leihwagen. Die Leihwagen mietet man am besten am Flughafen. Jeder größerer Flughafen hat einen Bereich, wo man Mietwagen abholen kann. Diese Bereiche sind, wenn außerhalb des Flughafens gelegen, entweder per Monorail oder kostenlosem Bustransfer erreichbar.

Zwar gibt es zwischen Europa und den USA keine riesigen Unterschiede bei der Straßenverkehrsordnung, aber bei der Vorfahrtsregelung gilt bei gleichrangingen Straßen nicht das bei uns übliche Rechts vor Links (Tipps zum Straßenverkehr USA).

Calico Ghost Town in Kalifornien

Das Fahren in den Staaten ist recht geruhsam. Auf dem Highway oder der Interstate den Tempomaten einrasten lassen und einfach rollen.

Aber Vorsicht, bitte immer und überall auf die Geschwindigkeit achten. Die Ordnungshüter sind im Bereich 'Speeding' sehr aktiv und im Gegensatz zu unseren Gepflogenheiten gilt die Aussage eines Sheriffs als Beweismittel vor Gericht. Es werden also keine Fotos oder andere Dinge benötigt. Aus diesem Grund sind Diskussionen mit der Ordnungsmacht auch meist recht aussichtslos.

Es gibt keine gesonderten Geschwindigkeitsbegrenzungen für LKW. Auch diese dürfen auf der Interstate bis zu 70 Meilen pro Stunde fahren. Und natürlich auch überholen. Also nicht erschrecken, wenn ein Riesen-Truck links oder rechts vorbeifährt (im Gegensatz zu Deutschland darf man rechts überholen, auch auf einer Interstate!), und die Trucks sind zum Teil wirklich riesig.

Besondere Vorsicht ist bei Kindern angebracht. In der Nähe von Schulen gelten oft Geschwindigkeitsbegrenzungen wenn sich die Schulkinder auf der Straße befinden könnten. Wenn Schulbusse anhalten, um Schulkindern das Ein- oder Aussteigen zu ermöglichen, stoppt der Straßenverkehr in allen Richtungen.

Wer Auto fährt muss tanken, und das geht ein wenig anders als gewohnt. An den meisten Tanksäulen gibt es einen Hebel, Schalter oder eine Art Klappe die man umlegen, drehen oder bewegen muss, damit das Benzin fließen kann. Fast an allen Tankstellen muss man vor dem Tanken bezahlen. Im Voraus zuviel Bezahltes wird einem nach dem Tanken wieder zurück erstattet. Meist kann man auch direkt an der Zapfzäule (Tankautomat) mittels Kreditkarte bezahlen.

Kern County Museum in Kalifornien

Interessanterweise geben die Amerikaner Entfernungen häufig in Stunden an. Ungewohnt, aber recht genau.

Geöffnete alkoholische Getränke darf man nur im Kofferraum transportieren.

Sprache

Ardenwood Historic Farm in der Bay Area

Die Hauptsprache ist natürlich Englisch und die Beherrschung dieser Sprache macht die Konversation einfacher. Aber auch als Tourist mit geringen englischen Sprachkenntnissen hat man keine Probleme, da die Amerikaner sehr hilfsbereit und geduldig sind. Nach Englisch ist Spanisch die am weitesten verbreitete Sprache. In Touristenzentren findet man auch sehr oft deutsches Informationsmaterial und auch deutschsprechende Guides.

Kaufen

Die USA sind die Erfinder der Kreditkarte und so kann man auch fast alles mit den gängigen Kredikarten bezahlen. Aber auch hier wird bei kleinen Beträgen lieber Bargeld genommen, wobei Geldscheine ab 50 Dollar nur sehr ungern akzeptiert werden. Erfahrungsgemäß muss man damit rechnen, dass man ungefähr ein Drittel seiner Ausgaben mit Bargeld bestreitet.

Wer keine Kreditkarte hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit vor Ort kaum ein Auto oder einen Wohnwagen ausleihen können! Die Verleiher akzeptieren fast alle weder Bargeld noch Reiseschecks. Wer also ohne Kreditkarte in den USA ein Auto mieten will, muss es bei einem der großen Autovermieter dann schon von zu Hause aus bezahlen.

Preisangaben verstehen sich meist netto, ohne die von Bundesstaat zu Bundesstaat verschiedene "Sales Tax", die ähnlich der Mehrwertsteuer auf den Nettopreis aufgeschlagen wird. An der Kasse zahlt man dann durchschnittlich 6,26% mehr als auf dem Preisschild steht, in San Francisco jedoch beträgt die Sales-Tax z.B. 8,5%.

Bargeld

Wenn man vor Ort Bargeld benötigt holt man es am besten mittels Kreditkarte am Geldautomaten (ATM). Dies ist günstiger und auch bequemer als in der Bank, da die Banken in den USA recht kurze Öffnungszeiten haben. Noch billiger und einfacher geht es am Geldautomaten mit der MaestroCard (früher: EC-Karte) und der Geheimnummer. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich vor Reiseantritt bei Ihrer Bank Travelers Checks zu besorgen. Sie können eine Stückelung bestimmen (z,B. 20er, 50er, 100er Noten). Dieses Zahlungsmittel hat mehrere Vorteile: 1) Auch wenn Sie erst in ein paar Monaten Reisen wollen können Sie sich damit einen günstigen Kurs sichern. 2) Travelers Checks sind gegen Verlust und Diebstahl versichert. 3) Mit Travelers Checks zahlen Sie wie mit Bargeld, das Wechselgeld wird Ihnen in $ Noten ausgezahlt.

Eine gute Alternative zu Traveller Cheques ist die American Express Traveller Cheque Card. Sie bietet die gleichen Vorteile wie herkömmliche Traveller Cheques und ist im Prinzip eine Pre-Paid Kreditkarte. Sie wird überall als solche akzeptiert, wo man mit Amex-Karten zahlen kann. Das "Aufladen" funktioniert einfach und unkompliziert per Bankeinzug über's Internet.

Es lohnt sich zu fragen, ob Kooperationen der eigenen Hausbank mit Geschäftsbanken in den USA bestehen: So können Kunden der Deutschen Bank an den Automaten der Bank of America (BofA) ohne Gebühren Geld abheben.

Küche

Das Essen ist ist sehr unterschiedlich.

Das "typisch Amerikanische" Essen ist sehr fettig und kalorienreich. Dies fängt beim Fühstück an, bei dem es Speck, Würstchen und Kartoffeln gibt, Pfannkuchen mit Ahornsirup (gelegentlich auch andere Siruparten) oder French Toast, dass heißt warmes Toastbrot, das in Ei gebraten ist. Auch Speisen mit Eiern findet man in allen Variationen. Die Portionen sind mehr als ausreichend. Da man in den viele Motels kein Frühstück vorfindet, gibt es eine Vielzahl von Cafes und Restaurants, wo man ein reichhaltiges Frühstück genießen kann. Die Preise liegen zwischen 5 und 12 Dollar (inklusive "bodenlosem Kaffee" - Free Refill). Die meisten Amerikaner essen selten so ein Frühstück. Es ist üblicher, dass man ein Bagel, Muffin oder Cornflakes ißt--Deshalb ist das "typisch Amerikanische" Essen (besonders in Großstädten) oft schwierig zu bekommen.

Am Mittag und am Abend gibt es ganz unterschiedliche Gerichte. Man kann z.B. Restaurants mit chinesischer, italienischer, mexikanischer und indischer Küche in viele kleineren Städten finden.

Fast Food ist eine sehr übliche Wahl für unterwegs. Die meisten Amerikaner essen nicht so oft bei McDonald's und Burger King, sondern bei Subway, Panera, Culver's, Hardee's, etc.

Trinken ist sehr unterschiedlich. Durchschnittlich trinken Amerikaner 600mL Cola oder ähnliche Getränke am Tag. Man bekommt überlicherwiese bei allen Resturants Leitungswasser gratis. Wenn man Wasser mit Kohlensäure will muss man Mineralwasser bestellen.

Amerikanisches Bier schmekt wenigen Deutschen, aber auch viele Amerikaner sind nicht stolz darauf. Deshalb sind Biere wie Wahrsteiner, Beck's, Heineken und Bitburger bekannt. In Amerika darf unter 21 Jahren kein Alkohol konsumiert werden. Trinken von alkoholischen Getränke in der Öffentlichkeit ist weitgehend verpönt, wenn nicht sogar verboten. Man sollte sich bei Einheimischen erkundigen, wie öffentlicher Alkoholkonsum jeweils gehandhabt wird.

Ausgehen

In ein Restaurant geht man in den USA nur zum Essen. Den üblichen Ausklang des Essens wie in Europa kennt man in den USA nicht. In der Regel wartet man am Eingang, bis einem der Ober einen Tisch zuweist. Man kann dies ablehnen und einen anderen Tisch verlangen. Jedoch wird man mit zwei Personen den großen Tisch für 6 Personen nicht bekommen. Eventuell wird man auch erst an die Bar gebeten, wenn noch kein Tisch frei ist. Nach dem Essen wird einem unaufgefordert die Rechnung gebracht, da die Restaurants darauf angewiesen sind, die Tische möglichst oft wieder zu besetzen. Als Trinkgeld werden etwa 15 % des Rechnungsbetrags erwartet, da die Bedienung im Essenspreis nicht eingeschlossen ist. Es ist oft üblich, dass der "Tip" (Trinkgeld) bereits auf der Rechnung enthalten ist.

In vielen Restaurants ist das Rauchen entweder ganz verboten oder nur in kleinen Bereichen erlaubt, da in vielen Bundesstaten das Rauchen in öffentlichen Gebäuden (Restaurantes und Bars sind ebenfalls öffentliche Gebäude) verboten ist

Oft wird in Restaurants ein 'Refill' angeboten. Man kauft ein 'Softdrink', ein nicht alkoholisches Getränk, und dies wird dann beliebig oft vom Personal nachgefüllt.

Ungewohnt, aber oft lohnend, sind die 'Buffet-Restaurants'. Hier gilt 'All you can eat'. Man zahlt den Eintritt und ein Getränk um sich dann durch das oft reichhaltige Essensbuffet zu arbeiten. (Dieser Eintritt lag 2003 in South Carolina zwischen ca 7$ und 19$.)

Schlafen

Grundsätzlich sind die meisten amerikanischen Hotels und Motels recht sauber. Gewöhnungsbedürftig ist der Einrichtungsgeschmack, meist ist er das Gegenteil von dem was wir schön finden. Dazu kommt die allgemeine Auffassung, dass dunkel bzw. düster gleich elegant sei - so ist leider häufig sehr dunkel in Hotelzimmern, selbst wenn alle Lichtquellen eingeschaltet sind. In den Hotelpreisen ist Frühstück i.d.R. nicht enthalten. Vor allem in größeren Städten kommen teils noch saftige Parkgebühren hinzu (z.B. in San Francisco bis 40 US$ pro Tag). Auch bei den Zimmermädchen ist das Trinkgeld Teil des Lohns und so hinterlässt man auf der Matraze etwa 2-3 US$ an jedem Morgen für ein Doppelzimmer. Buchungen von Deutschland aus können sehr viel billiger sein, vor allem wenn es sich um Bausteine deutscher Pauschalreiseveranstalter handelt, zum Beispiel halten hier DER und FTI ein großes Angebot bereit.

Motels

Eine gute und meist bezahlbare Variante vor allem für Autoreisende sind Motels, da sie auch in großen Städten immer einen Parkplatz vor der Tür haben (in den großen Städten sind Parkplätze sehr teuer und rar). Die Preise sind jedoch stark von der Saison abhängig und können sich innerhalb einer Woche stark verändern (Feiertage, Wochenende). Besonders an Feiertagen erhöhen sich die Preise sehr stark und es kann in Touristengegenden zu einem Engpass an Zimmern kommen. Daher sollte man diese Zimmer vorab reservieren. Die großen Motelketten wie z.B. Motel 6 bieten einen gleichbleibenden Standard über das ganze Land. Bei "freien" Motels kann es jedoch vorkommen, dass es nicht so sauber zugeht, ist jedoch nicht die Regel. Die freien Motels sind in der Regel ein paar Dollar billiger als die Motelketten. Praktisch jedes Motelzimmer ist mit Telefon und Fernseher ausgerüstet, sehr oft findet man auch einen Föhn oder ein Bügeleisen vor.

Fast alle Motels bieten kein Frühstück an. Teilweise gibt es aber ein kleines Frühstück mit Selbstbedienung mit Kornflakes, Milch, Kaffee, Toast, Marmelade und Orangensaft oder in guten Motels sind Frühstückgutscheine im Übernachtungspreis inbegriffen, die dann aber nur einen Teil der Kosten für ein Frühstück abdecken.

Als Mitglied eines Automobilclubs mit einer Kooperation mit dem amerikanischen Automobilclub AAA bekommt man teilweise Rabatte auf die Zimmerpreise. Am besten fragt man einfach vor der Buchung freundlich nach.

Lernen

Arbeiten

Feiertage

Feiertage in den USA werden immer auf einen Montag gelegt. Falls der Feiertag auf ein Wochenende fällt, dann ist entweder der Freitag davor oder der Montag danach kein regulärer Arbeitstag. An den folgenden Tagen sind Banken, Postämter und viele Museen geschlossen:

  • 1. Januar (Neujahr)
  • Dritter Montag im Januar (Martin Luther King Day)
  • Dritter Montag im Februar (Washington´s Birthday)
  • Letzter Montag im Mai (Memorial Day)
  • 4. Juli (Independence Day)
  • Erster Montag im September (Labor Day)
  • Erster Dienstag im November, jedes Jahr aber besonders wichtig alle vier Jahre bei der Präsidentschaftswahl
  • 11. November (Veterans Day)
  • Vierter Donnerstag im November (Thanksgiving Day)
  • 25. Dezember (Christmas Day)

An diesen Tagen müssen Sie bei Motels und Hotels mit deutlich höheren Preisen rechnen.

Sicherheit

Gerade nachts sollte man unbekannte Gegenden meiden. Gute Motels und Hotels haben eigenes Wachpersonal.

Gesund bleiben

Da die deutschen gesetzlichen Krankversicherungen in den USA nicht wirksam sind, benötigt man eine Auslandskrankenversicherung. Diese kostet pro Person und Jahr meist nicht mehr als 20 € bzw. nicht mehr als 40 € für eine Familie. Unbedingt das Kleingedruckte lesen, da nicht alle Versicherungen die USA mit abdecken bzw. nur eine maximale Reisedauer von 4 Wochen absichern.

Klima

So unterschiedlich wie die Landschaften der USA, so unterschiedlich sind auch die Temperaturen. Im Süden ist es naturgemäß heißer als in den dichten Wäldern der Nationalparks im Norden. Generell besteht hohe Luftfeuchtigkeit im Osten und niedrige im Westen. In den hoch gelegenen Nationalparks im Südwesten und in den Rocky Mountains der USA kann es bis Mai und ab September kühler sein. Eine Jacke oder ein warmer Pulli gehören immer ins Gepäck, schon wegen der allseits anzutreffenden Klimaanlagen. Aufpassen muss man bei Staaten wie Kalifornien, Nevada und Arizona. Während es in einigen Gegenden kaum einen Winter mit Schnee und Eis gibt, kann es 100 Meilen weiter schon tiefster Winter sein. Bestes Beispiel ist da Los Angeles. Nur 100 Meilen nordöstlich liegt das Wintersportgebiet Big Bear Lake in den San Bernardino Mountains. Wenn man sich landschaftlich nicht auskennt, sollte man seinem Autoverleiher schon mal sagen, wohin es gehen soll, damit man mit Sommerreifen nicht sein Fiasko erlebt. Einige Routen wird Ihnen ein guter Verleiher gleich ausreden, wenn Sie vielleicht im Winter von Los Angeles über die Nordroute zum Grand Canyon wollen, womöglich noch mit dem Wohnmobil um nur ein Beispiel zu nennen.

Respekt

  • Schwarze Amerikaner bezeichnen Sie unbedingt als "African Americans", wenn Sie nicht unangenehm auffallen wollen.
  • Vordrängeln an Schlangen gilt als extrem unhöflich, auch bei Kurzfragen
  • Wird eine Frau von einem Mann zum Essen eingeladen, gilt es als extrem frech, wenn er dann nicht bezahlt.
  • Man stellt immer seine(n) Begleiter(in) vor, wenn man jemanden begrüßt.

Kommunizieren

Es gibt fast überall Internetcafes, wo man meist mittels Kreditkarte surfen kann. Die Verfügbarkeit von Mobilfunknetzen ist aufgrund der großen Entfernungen eingeschränkt, in den meisten Orten ist aber das Telefonieren möglich. Am besten bestellt man sich eine Telefonkarte in Deutschland (z.B. DeTeCard), dann erspart man sich die hohen Gebühren für Gespräche vom Handy aus nach Deutschland. Eine sonstige Möglichkeit ins Internet zu kommen ist in der Stadtbibliothek - oft umsonst.

Weblinks

Vorlage:Koordinate


Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten