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Valle Gran Rey: Unterschied zwischen den Versionen

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Kanarische Inseln : La Gomera : Valle Gran Rey
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Infos dazu gibt es in Vueltas gegenüber der Autovermietung und am Hafen und im Internet unter [http://www.ocean-la-gomera.com '''"Die Küstenregion der Insel La Gomera"'''].
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Infos dazu gibt es in Vueltas gegenüber der Autovermietung und am Hafen.
 
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* [http://www.garajonayexpres.com// Fähre 'Garajonay Express' von 'Los Christianos nach Vueltas (VGR)]
 
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* [http://www.gomeralive.de/webcams.22663.0.html 11 webcams aus dem VGR]
 
* [http://www.gomeralive.de/webcams.22663.0.html 11 webcams aus dem VGR]
* [http://www.ocean-la-gomera.com/ Die Küstenregion vor dem Valle Gran Rey] Meeresbiologie von Christoph Schmitt
 
  
 
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Version vom 23. Januar 2007, 14:50 Uhr

Das Valle Gran Rey (Tal des großen Königs) liegt im Südwesten der zweitkleinsten Kanarischen Insel La Gomera.

Inhaltsverzeichnis

Ortsteile

Das Valle Gran Rey, kurz auch "Valle" oder "VGR" genannt, ist eines der wichtigsten Tourismuszentren auf Gomera. Der Tourismus spielt sich dabei vor allem in den fünf Ortschaften im Delta an der Bucht des Tals ab: La Calera, dem alten Hauptort des Tals. Vueltas, der alte Hafenort. Borbalan und La Puntilla, zwei "künstliche" Orte, die mit Vueltas zusammengewachsen sind, und La Playa, ein neuerer Touristenort an der Bucht. Im oberen Tal gibt es weitere kleine Ortschaften.

Hintergrund

Das Valle Gran Rey wurde Ende der 60er Jahre von den Hippies und Aussteigern entdeckt. Auch heute findet man hier noch einige "alternative" Urlauber oder "Sinn-Sucher".

Seit den 90er erlebt das Valle Gran Rey einen Tourismusboom, der mit dem Bau zahlreicher neuer Straßen und Appartmentanlagen einhergeht. Trotzdem sind die Orte wesentlich geruhsamer als die Touristenzentren auf Teneriffa.

Wer vor allem Ruhe sucht, ist allerdings im Norden Gomeras besser aufgehoben.

Anreise

Die Anreise erfolgt in der Regel mit dem Flugzeug nach Teneriffa Süd. Vom Flughafen dauert die Fahrt per Bus oder Taxi ca. eine halbe Stunde bis nach Los Cristianos auf Teneriffa. Vom dortigen Hafen nimmt man am bequemsten die Schnellfähre Garajonay Expres direkt nach Vueltas im VGR. Bei schlechtem Wetter (was nur sehr selten vorkommt) kann die Schnellfähre ausfallen. Alternativ nimmt man von Los Christianos die Autofähre nach La Gomera bis nach San Sebastian. Von dort geht es mit Bus, Mietauto oder Taxi die 50 km ins VGR. Der Busfahrplan ändert sich immer wieder. Derzeit gibt es pro Tag vier Busverbindungen (Sonntag leider nur 2) nach San Sebastian. Zweimal täglich fährt eine Buslinie zum Flughafen.

Mobilität

Zwischen den fünf Orten kann man bequem zu Fuß gehen. Von La Calera und La Playa braucht man etwa eine halbe Stunde nach Vueltas, Borbalan oder La Puntilla. Von La Calera nach La Playa gut zehn Minuten.

Um zu anderen Inselorten zu gelangen, benötigt man Mietauto oder Taxi.

Die Busverbindungen sind sehr schlecht und sind auf die Fähre in San Sebastian und die Ankunftszeiten der Flugzeuge auf dem kleinen Inselflugplatz ausgerichtet.

In der Nebensaison sind die Busverbindungen besser. Wer nach dem Grund dieser widersinnigen Regelung sucht, stößt recht bald auf die Taxifahrergewerkschaft, die auch für andere Absonderlichkeiten verantwortlich ist.

Wer wandern will, aber seinen Ausgangspunkt nicht im Valle Gran Rey hat, sondern im El Cedro, dem Lorbeerwald, muss so zu unmöglichen Zeiten den Bus nehmen, oder sich per Taxi bringen lassen. Wanderer sind sozusagen das Melkvieh der Taxifahrer.

Auch wenn man seinen Kindern eine Radtour mit einem ansässigen Radfahrverleih spendiert hat, und fragt, ob man im halbvollen Bus mitfahren darf, um dann von da aus zu wandern, bekommt man ein forsches "Nein". Man bestelle wohl sehr gerne ein Taxi, das dann hinter dem halbvollen Bus herfährt.

So muss auch in der Idylle der Umweltschutz dem schnöden Mammon weichen. Eigentlich schade.

Sehenswürdigkeiten

  • Künstlerviertel in El Guro
  • Tropischer Fruchtgarten Argaga, 1,5 km östlich von Vueltas (Fahrweg am Rand des Hafens folgen, dann Beschilderung ins Seitental). Di und Fr, 10-17 Uhr, Führung ca. 90 min. Da man sich an verschiedenen Stellen der Führung anschließen kann, entstehen keine langen Wartezeiten. Bei der Führung werden zahlreiche Obstbäume aus allen Teilen der Welt gezeigt und erläutert, die Dank des milden Klimas auf den Kanaren gedeihen können. 12-15 Obstsorten kann man auch probieren. 10 € Eintritt.

Aktivitäten

Radfahren

  • Mountain Biking

Von der Bike Station in La Puntilla aus kann man sich auf die Berge chauffieren lassen und dann ins Valle hinunterfahren. Man kann auch einfach so Fahrräder für ein paar Tage mieten und eigene Touren planen. Fahrradmitnahme ist im Linienbus nicht möglich, so dass man um den beschwerlichen Aufstieg kaum herumkommt.

Schiffstouren

  • Schiffstouren mit Wal und Delfinbeobachtung.

Infos dazu gibt es in Vueltas gegenüber der Autovermietung und am Hafen.

Strand und Schwimmen

  • Die Strände des Valle

sind nicht dessen Aushängeschild, die sind eher bescheiden. Von Vueltas aus die Straße entlang sieht man schon fast alles, was das Valle an Strandleben zu bieten hat.

Gegenüber des TUI-Bunkers ist der sogenannte Babystrand. Hier können sich Kleinkinder in einer flachen Minilagune vergnügen. Bei Flut schwappt das Meerwasser in die Gumpe hinein und das Wasser wird gewechselt. Nach ein paar Stunden Sonnenbestrahlung ist das Wasser in der Gumpe aber wieder so weit aufgeheizt, dass die Kleinen sich prächtig amüsieren können.

Weiter Richtung Ortsteil Playa findet man den eigentlichen Strand des Valle, ein schmaler Streifen schwarzen Strandes hinter einer niedrigen Mauer. Der Strand ist nicht bewirtschaftet, man kann also keine Liegestühle oder Sonnenschirme mieten, dafür sollte man selber sorgen. Etwas breiter wird der Strand dann an der Casa Maria, neuerdings kann man da auch Tretboote ausleihen.

Zwei Strände gilt es noch zu erwähnen: den Strand im Hafenbecken von Vueltas und den wilden Strand hinter dem Ortsteil Playa. Der Hafenstrand ist naturgemäß sehr ruhig und Geschmackssache. Mir persönlich passt es weniger, im Hafenbecken zwischen alten Plastikflaschen zu schwimmen.

Den wilden Strand erreicht man wenn man bei der Casa Maria zum Wasser sehend rechts abbiegt, vor dem kleinen Dorfplatz entlang. Man schlägt sich zwischen die Restaurants in die Straßen, bald entlang einer Appartmentanlage links, vorbei an einem Sportplatz und einem Hubschrauberlandeplatz rechts, und erreicht dann nach wenigen Minuten einen Strand mit starker Brandung. Hier sollte man nur vorsichtig schwimmen, gelegentlich herrschen hier starke Strömungen und so mancher Tourist hat schon seinen Leichtsinn mit dem Leben bezahlt. Wellenhüpfen und Wasserschlachten sind also eher zu empfehlen. Einheimische findet man hier so gut wie nie, die scheuen die Gefahr. Dennoch ist der Strand wunderschön und wirklich wild. Wer auf ausgedehntes Schwimmen verzichten kann und an der rauhen Landschaft Gefallen findet, ist hier goldrichtig. Gelgentliches Abkühlen ohne großen Schwimmanteil ist auch hier nicht wirklich gefährlich.

Wandern

Gomera eignet sich gut für Bergwanderungen. Die wichtigsten Wanderwege, die man ohne Anfahrt vom Valle Gran Rey aus starten kann:

  • Zum Wasserfall: 1-2 Stunden ab El Guro. Anfang markiert mit gelben Pfeilen und gelb-blauer Markierung. Dann weiter im Bachbett. Wegverlauf ändert sich mit Wasserstand. Teilweise muss man etwas klettern.
  • Über Risco La Merica nach Arure von da nach Las Hayas und Abstieg ins Valle Gran Rey. Einstieg im oberen Calera an der großen Zisterne hinter einem Haus mit Terrasse und vielen Blumen. Nicht zu verfehlen.
  • Las Hayas evtl. Weiterwanderung in den Lorbeerwald. Nach Las Hayas gibt es 2 Aufstiege, die beide im oberen Teil des Tales knapp unterhalb der Kirche starten. Der erste beginnt auf der Straße nach Casa de la Seda gleich nach der Brücke links. Dort steigt man über große Findlinge in den Baranco ein und findet bald oberhalb der Terrassenfelder den Weg nach Las Hayas. Leider wird dieser Weg nicht mehr gepflegt. Zum 2. Aufstieg muss man auf der kleinen Straße noch weiter laufen. Nach ca. 8 Minuten trifft man auf einen kleinen Bambuswald in einer scharfen Rechtskurve. Von da aus wenige Meter zurücklaufen und man findet rechts den beschilderten Wanderweg nach Las Hayas.
  • El Cercado, von da aus weiter über Chipude zum Tafelberg La Fortaleza oder Abstieg über die Alm La Mantanza und den Kirchenweg ins Valle Gran Rey. Einstig in die Wanderung bei der Ermita de los Reyes, dort nach dem Kirchplatz den Wanderweg weiter, durch kleine Dörfer bis zum ausgeschilderten Aufstieg nach El Cercado.
  • Baranco de Argaga nach Gerian - schwierige Wanderung mit Klettern, von da über die Alm La Mantanza und den Kirchenweg zurück ins Valle Gran Rey (Ankunft an der Ermita de los Reyes). Achtung! Bei Feuchtigkeit, z.B. nach Regen ist diese Wanderung hochgefährlich, da etliche Stellen sehr glatt werden und ein Abrutschen kaum zu vermeiden ist. Noch gefährlicher ist es, bei jeder Wetterlage, in den Baranco de Argaga über diesen Weg abzusteigen. Man kann sich sehr leicht versteigen. An vielen steilen Kletterstellen, die von unten nach oben noch zu meistern sind, beißt man sich von oben nach unten die Zähne aus und provoziert Unfälle. Einheimische raten vom Abstieg immer ab!

Auf jeden Fall sollten Wanderer für genügend Wasser (im Sommer nicht unter 3 Liter je Person, besser mehr!) und zweckmäßige Kleidung sorgen. Teilweise sind die Wanderungen auf Gomera sehr anspruchsvoll! Man sollte auch nie alleine wandern und auf jeden Fall ein Handy mitnehmen. Idealerweise kann man sich für den Anfang auch einer geführten Wanderung anschließen, die im Valle von mehreren Anbietern angeboten werden.

Wer gern auf eigene Faust wandert, sollte sich einen Wanderführer in Buchform anschaffen. "Bergwandern auf La Gomera" ist der Titel des wohl beliebtesten Buches, erhältlich in vielen Touristenläden in Strandnähe.

Man sollte ein gutes Orientierungsvermögen haben und nach den Steinmännchen Ausschau halten, die andere Wanderer als Wegmarkierung aufgestellt haben. Mit ein paar Brocken Spanisch kann man auch Einheimische fragen, leider nur in den Dörfern, unterwegs trifft man eher selten andere Menschen.

Die Abstiege sind nach einer langen Wanderung manchmal etwas beschwerlich und erfordern viel Konzentration, da der Boden manchmal etwas rollig ist. Das gilt besonders für den Kirchenpfad, der sehr viel Konzentration erfordert. Wer das vermeiden will, kann mit dem Bus ins Tal zurückfahren. Haltestellen gibt es in Chipude nahe der Kirche, auf der Straße zwischen Chipude und EL Cercado, und in El Cercado an der Bar Maria.

In Arure ist die Haltestelle an der Hauptstraße gegenüber von einem großen Restaurant, in Las Hayas ist die Bushaltestelle sehr versteckt. Da sollte man vor Ort nachfragen.

Man sollte sich unbedingt nach den Buszeiten erkundigen, im Winter z.B. geht sonn- und feiertags gar kein Bus. Busfahrpläne hängen in vielen Bars aus, einfach bei der Bedienung fragen.

Noch ein wichtiges Wort zum Wasservorrat: Keinesfalls am Wasser sparen. 3 Liter je erwachsener Person sind das absolute Minimum bei ausgedehnten Wanderungen. Eigene Erfahrung hat im Sommer gezeigt, dass eine Wanderung nach Arure mit 6 Litern Wasservorrat je Person wegen Wassermangels abgebrochen werden musste. Allerdings war es an jenem Tag auch besonders heiß, insbesondere war es oben heißer als im Tal. Diese Inversionswetterlage ist normal für die Kanaren, im Sommer senkt sich die Inversionsschicht aber oft so weit hinunter, dass man beim Aufstieg innerhalb weniger Höhenmeter plötzlich in staubtrockener, sehr heißer Luft geht, obwohl es im Tal noch immer angenehm temperiert ist. Da ist Vorsicht also angesagt.

"Nachtanken" von Wasser ist auf Gomera schwer, da die Wanderungen sehr einsam sind. Kleine Läden gibt es in El Cercado, in Chipude, Arure und (selten geöffnet) in Las Hayas.

Bei der Wanderung vom Baranco de Argaga nach Gerian und zurück über die Alm La Mantanza gibt es untwerwegs keine Zivilisation. "Nachtanken" geht da nur per Rinnsal im Baranco, das im Sommer oder Herbst allerdings selten Wasser führt. Und wenn, dann ist das so mit Leben erfüllt, dass man es kaum trinken mag.

Einkaufen

In allen Ortsteilen im Valle sind ausreichend kleine Supermärkte vorhanden, die ganz gut sortiert und auf Selbstversorger eingerichtet sind. Die Supermärkte haben in der Regel auch sonntags geöffnet.

Die Preise sind für den deutschen discounter-verwöhnten Touristen allerdings erschreckend hoch. Wesentlich preiswerter kauft man im Supermarkt in San Sebastian ein, der Unterschied liegt zwischen 20 und 50%.

Wenn man gut plant, kann man in den ersten Tagen des Urlaubs einen Leihwagen nehmen und zum Einkaufen fahren. Das gesparte Geld finanziert locker den Wagen, obendrein hat man die Gelegenheit auch andere Teile der Insel zu besuchen.

  • Post befindet sich im Ortsteil Borbalan
  • Banken gibt es in den Ortsteilen La Calera, Borbalan und Puntilla. Geldautomaten befinden sich in allen Ortsteilen. Nur Vueltas ist von der Bargeldversorgung abgeschnitten, da der Geldautomat am Telemaco vor zwei Jahren abgebaut wurde.

Küche

Typische Gerichte für Gomera sind:

  • Kaninchen
  • Chocos a la Plancha: gegrillte ganze kleine Tintenfische
  • Gegrillter Thunfisch
  • Seezunge
  • Potaje de Berros: Brunnenkressesuppe

Oft gibt es Papas Arrugadas, die typischen Runzelkartoffeln, die von einer Salzkruste umgeben sind (nur Gomera-Anfänger pellen die Kartoffeln!).

Mojo, eine scharfe Soße aus Chilli, Öl, Knoblauch, wird den meisten Gerichten gereicht. Es gibt sie in der grünen und der roten Variante.

Bei Almogrote, den man in einigen Bars erhalten kann, handelt es sich um einen mit Öl angemachten Hartkäse. In einigen Bars kann man darüber hinaus Tapas erhalten. So z.B. in der Hafenbar direkt auf dem Gelände der Fähre.

Ausgehen

Das Valle Gran Rey bietet eine Vielzahl von Ausgehmöglichkeiten.

In La Playa:

  • Cafe Ethnico: Hier werden wöchentlich im Hinterzimmer Kinofilme gezeigt.
  • Gecko Bar: Freundliche Atmosphäre und viele Stammgäste.
  • Diskothek Club del Mar: Hier kann der Gomera-Besucher mehrfach die Woche bis tief in die Nacht das Tanzbein schwingen.
  • Tasca Bar: von einem Engländer geführt und oft gut besucht.
  • Casa Maria: DER Treff zum Sonnenuntergang. Hier kann man auch ganz gut inseltypisch essen.Maria spart neuerdings an der Größe der Portionen, was den immerschlanken Strandnixen passt, Wanderer aber mit knurrenden Mägen zurücklässt.
  • Las Ondas neben Casa Maria. Gut um ein paar Drinks einzuwerfen, wenn es bei Maria zu voll ist. Zum Essen sollte man besser einen Betonmagen mitbringen. Schlechter kann man auf der Insel nicht essen.
  • El Paraiso, gleich nebenann, ist ebenfalls nicht besser. Zwar verfügt es über eine nette Atmosphäre, da sich die Lolalität etwas zurückgelegen an der Strandstraße zwischen Casa Maria und dem Hafen befindet, aber sowohl die Qualität der Bedienung als auch die des Essen lässt arg zu wünschen übrig. Vom Fisch sollte man die Finger lassen, die Suppe bekommt man woanders leckerer und günstiger und das Wechselgeld sollte man nachzählen, da sich die Bedienung zum eigenen Vorteil gerne verrechnet.

In La Calera:

  • Bar La Pista am Fuße La Caleras Nähe Taxistand. Gutes Essen zum moderaten Preis, viele einheimische Gäste
  • Im unteren La Calera Los Descansillos, ein Restaurant mit palmwedelbedeckter Terasse und dem Charme der späten 80er.

In "La Vueltas"

  • Guten und frischen Fisch zu morderaten Preisen bekommt man direkt am Hafen in der gleichnamigen Bar. Hafenbar auf spanisch. Immer voll und duftet nach Fisch. Durchschnittlicher Preis für einen "Frischer Fisch des Tages" ca. 6,50€ (inkl. Kartoffeln und Mojo).

Berühmt im Valle Gran Rey ist das sogenannte "Bermuda-Dreieck" zwischen La Calera, La Playa und Vueltas, wo schon manche Nachtschwärmer Nacht für Nacht "verloren" gingen. La Tasca, eine nette Cocktailbar mit Karibikambiente, Cocktails ab 3.80 EUR.

Ein paar Meter weiter liegt die Cacatua, ehemaliger Treffpunkt der buntesten Mischung aus Hardcore-Hippies und Gomero-Jugend. Heute machts sie's gemütlicher mit freundlicher Ausstattung und gemäßigterer Musikbeschallung. Ein Tip für alt und jung.

Gleich nebenan die Cacatua-Terrasse. Schon für's Frühstück zu empfehlen, gerne Kinder

An der Hauptstraße das kleine "Bistro", oder auch "Cafe der anderen Art" genannt. Liebevolle Frühstücksteller und kreative Crepes sind der Geheimtip.

Ausserdem gibt es gegenüber der Cacatua-Terrasse das Restaurant "Abisinia". Dort gibt es typisch gomerianische Küche, aber auch einige internationale Gerichte. Die Preise sind bislang mehr als moderat, und die Köchin versteht ihr Handwerk. Unbedingt zu empfehlen!

Unterkunft

Alleinreisende oder Paare brauchen im Allgemeinen keine Vorbestellung. Außerhalb der Hochsaison (die ist im europäischen Winter) gibt es genügend Appartamentos vor Ort zu mieten. Wer mit Kindern reist, tut gut daran, die Unterkunft zu allen Jahreszeiten vorzubestellen, Appartments mit mehreren Schlafräumen sind im Valle Gran Rey nicht die Regel.

Die Appartamentos sind einfach eingerichtet, haben immer einen Kühlschrank und oft eine kleine Küche. Sehr häufig haben die Appartments einen Balkon, wenn nicht, dann einen Zugang zum Dach, so dass man im Freien frühstücken kann oder am Abend unter herrlichem Sternenhimmel Bier oder Wein genießen kann. Man kann sich fast immer gut selbst versorgen und ist nicht von Restaurants und Bars abhängig.

Reisende sollten sich im Klaren sein, welche Hauptaktivität sie im Urlaub bevorzugen wollen. Schwimmer und Strandgänger sind in den strandnahen Ortsteilen La Playa, Borbalan und Puntilla gut aufgehoben. Wanderer sollten besser nach Unterkünften im oberen Calera suchen, da man von da aus die Einstiege zu den meisten Wanderungen erreichen kann, ohne dass man zu lange auf der Straße laufen muss.

Die Preise für die Unterkünfte schwanken stark nach Lage (Strandnähe ist teurer) und Saison, sind im internationalen Vergleich aber noch immer moderat.

Stand 2005 für ein Studio zwischen 25 und 35 Euro die Nacht, Appartments mit 2 Schlafzimmern um 50 Euro die Nacht.

Nachrechnen zeigt fast immer, dass es sich kaum lohnt, zu Pauschalarrangements zu greifen. Flug, Fähre und Unterkunft selbst zusammenzustellen kommt in der Regel preiswerter. Dass man damit der lokalen Bevölkerung einen größeren Anteil am Tourismuskuchen sichert und die Menschen aus der Region nicht als Bedienstete in Appartmentanlagen versauern lässt, beruhigt obendrein das Gewissen. Ein paar Brocken Spanisch sollte man allerdings aus dem Sprachführer gelernt haben, mit Englisch kommt man nicht weit. Es reicht meist die freundliche Frage: Hay un appartamento libre por aqui? (Gibt es hier in der Gegend ein freies Appartment?) Die setzt bei den Einheimischen oft eine Welle der Hilfsbereitschaft in Gang. Nachbarn werden gefragt, der Onkel wird angerufen und wenige Versuche reichen um eine angenehme Unterkunft zu finden.

Im Valle Gran Rey gibt es natürlich auch Unterkünfte für Pauschalreisende. Die finden sich in Strandnähe und sind, verglichen mit den Hotelburgen auf Teneriffa, optisch erträglich.

Etwas ab vom Schuss ist das Leben in den Ortsteilen oberhalb von La Calera. Wen es in die Orte El Guro bis Casa de la Seda zieht, sollte einen Leihwagen einplanen und darf sich im Gegenzug auf recht viel Ruhe freuen. Wenn die Hauptstraße nicht wäre ...

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