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Tayrona Nationalpark

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Der Tayrona Nationalpark befindet sich im Norden von Kolumbien an der Karibikküste, östlich der Stadt Santa Marta, mit tropischen Urwald und weißen Stränden.

Hintergrund

Der Tayrona Nationalpark wurde benannt nach den Tayrona Indianern, die dort bis zum 16. Jahrhundert gelebt haben, bis sie von Kolonialmächten vertrieben und ausgerottet wurden. Heute leben nur noch wenige Nachkommen der Tayronas, die Koguis, in einem Dorf in den Bergen des Nationalparks: ¨Pueblito¨ für das moderne Volk, und ¨Chairama¨ für die Ureinwohner.

Geschichte

Der Tayrona Nationalpark wurde Ende der 1960er Jahre gegründet.

Landschaft

Die Landschaft ist wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte. Von tropischen Stränden über Trockenwälder, Nebelwälder bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada gibt es hier alles. In der touristischenen Zone des Parks ist man aber meist an den tropsichen Stränden. Auf der Ausgrabungsstelle in Pueblito kann man allerdings bei guter Sicht die verschneiten Berge sehen und das obwohl man im Regenwald steht.

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Flora und Fauna

Klima

Es herrscht tropisches Klima.

Anreise

Am einfachsten startet man seine Reise von Santa Marta. Hier fahren Busse den ganzen Tag von der Calle 11 Ecke Carrera 11 regelmäßig im halbstunden Takt am Haupteingang des Parks vorbei. Den richtigen Bus erkennt man an der Tafel mit den Haupthaltepunkte, wenn "Parque Nacional Tayrona" oder etwas ähnliches drauf steht. Die Fahrt dauert ~1 Stunde und kostet ~5000 COP. Alternativ ist auch eine Anreise von Santa Marta per Taxi möglich. Je nach Verhandlung ist hier mit ca. 60.000 COP zu rechnen.

Für Low Budget-Reisende empfiehlt es sich Verpflegung mitzunehmen. Innerhalb des Nationalparks gibt es zwar einige wenige Restaurants, jedoch sind die Preise für kolumbianische Verhältnisse eher teuer (z.B. 0,3l Erfrischungsgetränk 3.000 COP).

Eintritt

  • Einheimische: 11.000 COP
  • Ausländer: 35.000 COP

Eine Gelbfieberimpfung ist empfehlenswert. Ein Nachweis wird manchmal überprüft.

Verwaltung

Der touristische Betrieb des Nationalparks wurde von der kolumbianischen Regierung im Rahmen einer Ausschreibung dem privaten Touristikunternehmen Aviatur übertragen. Aviatur verwaltete einen grossen Teil der Übernachtungsmöglichkeiten, es gibt aber auch andere Anbieter.

Camps

Es gibt zwei Campingplätze im Tayrona Park; einer befindet sich am Strand Arrecifes und der andere am Strand El Cabo de San Juan . Arrecifes ist der erste Strand, an welchen man gelangt, wenn man den üblichen Eingang des Parkes,Cañaveral, wählt. In Arrecifes herrscht ein Schwimmverbot wegen starker Strömungen, weshalb man zum Baden zu den etwa 30- 45 Minuten entfernten Stränden La Piscina und El Cabo wandern muss. Reisende, die über Pueblito in den Park kommen, treffen hingegen zuerst auf den Strand Cabo de San Juan del Guía, welcher ein perfektes Ambiente direkt neben dem ruhigen Strand bietet.

Beide Zeltplätze sind verhältnismássig einfach eingerichtet und man kann zwischen Unterkunf in Hängematten oder in Doppelzelten wählen. Erstere kosten etwa 15'000 pesos pro Person und Nacht, und letztere 25'000 Pesos pro Person. Du kannst aber auch dein eigenes Zelt mitbringen, was sich vor allem für Leute eignet, die längere Zeit im Park verbringen wollen.

Mobilität

Innherlab des Tayrona Nationalparks kommt man vor allem nur zu Fuß weiter. Die Strecke vom Haupteingang Canaveral (wo der Bus hält) nach Cañaveral selbst kann man auch per Kleintransporter (~4.000 COP) oder eigenem PKW zurücklegen; dies ist dann aber auch schon die einzige asphaltierte Strecke, alle anderen Wege sind unbefestigt. Von Canaveral nach Arrecifes kann man Pferde nehmen, oder wáhrend 45 Minuten einen ökologischen Wanderweg geniessen.

Sehenswürdigkeiten

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten und ein Ziel, wenn man nur einen Tagesausflug zum Tayrona Nationalpark macht, ist "La Piscina", westlich von Canaveral. Läuft man vom Haupteingang Canaveral die komplette Strecke nach "La Piscina" ist man ungefähr 2,5 Stunden unterwegs. "La Piscina" ist ein wunderschöner Strand und gehört zu den wenigen Stränden des Nationalparks, wo man überhaupt Baden gehen darf. Viele andere Strände sind aufgrund gefährlicher Strömungen für das Baden gesperrt. Wer eine mehrtägige Wanderung durch den Urwald machen will, kann eine geführte Tour zur Ciudad Perdida unternehmen.

Pflanzen

Tiere

Von 15 cm großen Heuschrecken über Schlangen bis hin zu Echsen und Krokodilen kann man eigentlich alle möglichen Tiere sehen, die in den Tropen vorkommen. Wer Glück hat, kann auch schwarz-weiß-gemusterte Affen in den Bäumen entdecken.

Aktivitäten

Kaufen

Im Nationalpark selber gibt es keinerlei Supermärkte oder ähnliches. Es gibt jedoch kleinere Kioske die das notwendigste verkaufen, jedoch sehr teuer sind. Alternativ besteht die Möglichkeit aus dem Park zu gehen und sich beim Parkeingang mit Essen und Getränken einzudecken.

Essen

Am Parkeingang wird das Gepäck nach Alkohol und Drogen durchsucht. Rum und Bier wird allerdings auch im Park verkauft, wenn auch zu überhöhten Preisen.

Schlafen

Es gibt die Möglichkeit auf geschützten Zeltplätzen, in Hängematten oder in festen Unterkünften zu übernachten, wobei die Preise für feste Unterkünfte die sonst üblichen Preise für Budget-Unterkünfte in Kolumbien bei weitem übersteigen. Die luxuriöste Variante findet man in den sog. Ecohabs, das sind 14 Bungalows in den Bergen mit Blick aufs Meer, die im Lounge-Stil eingerichtet sind und über eine gute Ausstattung verfügen (ca. 200€/Nacht). Bei Interesse empfiehlt es sich die Ecohabs im Vorfeld zu reservieren, da sie oft ausgebucht sind. Der Nationalpark ist in staatlicher Hand. Dies ist der Grund dafür, dass es hier keine Angebote für Massentourismus (Wasserski etc.) gibt, sondern sich alles auf naturbelassenes Beaching & Wandern konzentriert.

Auf den Zeltplätzen "El Paraiso" und "Bukaru" in Arrecifes kann man für ca. 120000 Pesos (ca. 48 Euro) pro Nacht eine einfache Hütte mieten. Die Hütten verfügen über eine rudimentäres Badezimmer und elektrische Beleuchtung.

Außerhalb des Parks

Sicherheit

Innerhalb des Nationalparks ist man sicher, wobei natürlich auf mögliche Gefahren aus der Tierwelt geachtet werden sollte. Gerade vor Schlangen wird immer wieder gewarnt. Es empfielt sich auf den Campingplätzen zu übernachten und vor Anbruch der Dunkelheit wieder zum Camp zurückzukehren, da die meisten Insekten und Tiere während der Dämmerung hervorkommen. Wer schon zuhause Probleme mit Mückenstichen hat, vorhat in einer Hängematte zu übernachten und emfindlich ist nimmt besser ein Mückennetz mit. Geht aber auch wirklich so.

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