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Svalbard

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Svalbard (russisch Grumant), besser bekannt als Spitzbergen, ist ein zu Norwegen gehörender Archipel im Nordpolarmeer.

Flagge
Flagge
Kurzdaten
Hauptstadt Longyearbyen
Staatsform von Norwegen abhängiges Gebiet
Währung 1 Norwegische Krone (NOK)
= 100 Øre
Fläche 62.049 km²
Bevölkerung 2.868
Amtssprache Norwegisch, Russisch
Telefonvorwahl +47
Internet TLD .sj
Zeitzone ME(S)Z

Inseln

Karte

Bis auf die Hauptinsel Spitzbergen sind alle anderen Inseln unbesiedelt und nur mit spezieller Erlaubnis zugänglich. Die Inseln können in zwei Gruppen aufgeteilt werden: in die Spitzbergen-Gruppe mit Barentsøya, Edgeøya, Nordaustlandet und Prins Karls Forland sowie in die abgelegenen Inseln Bjørnøya, Hopen, Kong Karls Land und Kvitøya.

Orte

Alle Siedlungen Svalbards befinden sich auf der Hauptinsel Spitzbergen (oder Vest-Spitsbergen):

  • Barentsburg - letzte verbliebene russische Siedlung mit 700 Einwohnern.
  • Hornsund - polnische Forschungsstation, etwa 10 Einwohner.
  • Longyearbyen - die "Hauptstadt" und wichtigste Siedlung mit 1.800 Einwohnern.
  • Ny-Ålesund - nördlichste Siedlung der Welt, weniger als 100 Einwohner.
  • Sveagruva - 210 Einwohner.

Hintergrund

Svalbard ist der nördlichste Landstrich Europas und das nördlichste permanent besiedelte Gebiet der Welt. Zwischen dem 76. und 81. Breitengrad gelegen, befinden sich die Inseln nördlicher als Alaska und nördlicher als die meisten kanadischen Nordpolarmeerinseln. Wäre nicht der milde Golfstrom vorhanden, wären sie permanent mit Eis bedeckt, so aber sind sie sogar dauerhaft bewohnbar. Die Inseln nehmen eine Fläche von 62.050 km² ein, die größten von ihnen sind Spitsbergen, Nordaustlandet und Edgeøya. Die permanente Einwohnerzahl liegt bei weniger als 3.000 und verteilt sich vor allem auf die beiden Hauptsiedlungen Longyearbyen und Barentsburg.

Die Inseln werden von einem Sysselmann på Svalbard, einer Art Gouverneur, verwaltet. Den Gouverneuer stellt keine einzelne Person, sondern ein Team, das für Polizei, Feuerschutz, Rettungsdienst und andere öffentliche Dienstleistungen zuständig ist.

Svalbard wurde im 12. Jahrhundert von den norwegischen Wikingern entdeckt und diente im 17. und 18. Jahrhundert als Walfangbasis. 1920 beanspruchte Norwegen das Territorium und übernahm es fünf Jahre später offiziell. Der Svalbard-Vertrag sah jedoch vor, allen anderen Ländern ebenfalls freien Zutritt zu den nicht wenigen Rohstoffen zu gewähren. Russland nutzt bis heute diese Option und unterhält mit Barentsburg eine Siedlung.

stillgelegte Kohlenmine bei Longyearbyen

Der wichtigste Wirtschaftssektor ist der Kohlenbergbau. Der Vertrag vom 9. Februar 1920 gab allen 41 Unterzeichnerstaaten das Recht, Bodenschätze zu fördern. Obwohl in der Vergangenheit auch US-amerikanische, britische, schwedische und holländische Firmen von diesem Recht gebrauch machten, sind heute nur noch Norwegen und Russland aktiv.

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Klima

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