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Simbabwe

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Lage
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Flagge
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Kurzdaten
Hauptstadt: Harare
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: 1 Simbabwe-Dollar (Z$)
= 100 Cents
Fläche: 390.757 km²
Bevölkerung: 12,7 Mio
Sprachen: Englisch (offiziell), Bantusprachen
Religionen: Protestanten 17 %, Afrikanische Christen 14 %, Katholiken 12 %, Animisten 40 %
Telefonvorwahl: +263
Internet TLD: .zw
Zeitzone: UTC+2 (MEZ+1)


Karte von Simbabwe

Simbabwe (engl. Zimbabwe) liegt in Afrika. Angrenzende Länder sind Sambia, Mosambik, Südafrika und Botsuana.

Regionen

Städte

Weitere Ziele

Hintergrund

Simbabwe ist ein sehr armes Land, es hat ein Bruttoinlansprodukt von nur etwas mehr als 1000US$ pro Kopf und Jahr, Tendenz sinkend. Besonders seitdem die Regierung im Jahr 2000 damit begann, die weißen Farmer zu enteignen und des Landes zu verweisen (bzw. zu ermorden) geht es mit der Wirtschaft immer weiter bergab. Simbabwe (einst ein relativ reiches und fruchtbares Land) muss seitdem in den Nachbarländern Getreide kaufen, angeblich auch von den Farmern, die sich nach ihrem Rausschmiss dort niedergelassen haben. Eine von Touristenführern oft gestellte zynische Frage lautet: "Mit was haben die Simbabwer ihre Häuser beleuchtet, bevor sie Kerzen benutzen? - Mit Elektrizität..."

Geschichte

Kultur

Politik

Klima

Anreise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise ist ein Visum erforderlich, das problemlos bei Ankunft an einem Grenzposten zu bekommen ist (zumindest für deutsche Staatsbürger). Fotos etc. sind nicht notwendig, letztendlich dient das Visum nur dem Zweck, dem Staat 30 US$ aus der Tasche des Touristen dem Staat Simbabwe zuzuführen. Es gilt einen Monat lang und man benötigt es auch für einen Tagesausflug, um z.B. die Viktoriafälle zu besichtigen. Für ein Doppel-Einreisevisum werden 45 US$, für ein mehrfaches Einreisevisum 55 US$ fällig.

Flugzeug

Der einzige internationale Flughafen des Landes befindet sich in der Hauptstadt Harare, für weitere Informationen siehe Harare#Anreise.

Bahn

Bus

Es fahren recht komfortable Überlandbusse etwa aus Johannesburg (16-19 Stunden, umgerechnet ca. 40 € pro Weg).

Auto

Schiff

Mobilität

Sprache

Englisch ist Handelssprache, mit dem man in der Regel sehr weit kommt.

Kaufen

Afrikanisches Kunsthandwerk kann auf lokalen Märkten günstig erworben werden. Es werden auch gerne gebrauchte Kleidungsstücke zum Tausch angenommen.

Man sollte sich vor der Einreise genügend US$ besorgen, da diese inzwischen als Zahlungsmittel fungieren; auch südafrikanische Rand werden gelegentlich akzeptiert. Es gilt zu beachten, dass kaum US-Dollar-Münzen im Umlauf sind, dementsprechend sind die meisten Preise auf volle US-Dollar gerundet.

Sind keine Preise ausgezeichnet, kann (und sollte) man gesunden Menschenverstand anwenden, um einen vernünftigen Preis zu erzielen und nicht übers Ohr gehauen zu werden.

Küche

Die simbabwische Küche wie sie heute ist, hat vieles aus der britischen Küche übernommen und dieses mit heimischen Rezepten kombiniert. Wie in den meisten Ländern Afrikas ist auch in der Küche Simbabwes der allgegenwärtige Brei die traditionelle Grundlage der Gerichte. Mit dem Namen Sadza wird der dicke Maismehlbrei mit Fleisch und Soße und einem Dip gereicht. Zudem auch Fleischspeisen und frische Fischgerichte. Zu besonderen Anlässen wird das traditionelle Maisbier Hwahwa gebraut.

Ausgehen

Unterkunft

Das Holiday Inn in Harare (wenige Minuten vom Busbahnhof entfernt) bietet für den entsprechenden Preis alle Annehmlichkeiten, die man in dieser Kette erwartet, auch wenn man dem Hotel ansieht, dass es schon bessere Tage hatte.

Klima

Von Mai bis Oktober herrscht ein gemäßigtes, fast mediterranes Wetter mit warmen Tagen, kühlen Nächten und absoluter Trockenheit. Zwischen November und April kommt es zu Regenfällen, die in den höher gelegenen Gebieten stärker ausfallen als im übrigen Land (1000 - 1400 mm im Jahr). Tagsüber steigen die Temperaturen bis über 30°C. In den Wintermonaten Juni und Juli ist es abends und nachts empfindlich kalt, in den Hochlagen kann es sogar zu Nachtfrost kommen. Die besten Reisemonate sind April und Mai oder August bis Oktober.

Arbeiten

Feiertage

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

Sicherheit

Simbabwe ist sehr arm, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beim Bereisen eines Landes der dritten Welt sind unbedingt zu beachten. Dass immer weniger Touristen das Land bereisen, liegt weniger an der (im afrikanischen Vergleich so schlechten) Sicherheitslage, sondern eher an horrenden Visagebühren und Eintrittspreisen der staatlichen Nationalparks.

Händler und Schlepper sind oft sehr aufdringlich. Ein deutliches "No thank you!" reicht meistens, aber nicht immer.

Wichtig: Geld darf nur bei offiziellen Stellen (Banken, Wechselstuben) getauscht werden. Ein Tausch auf der Straße bringt nicht nur die Gefahr mit sich, betrogen zu werden, es ist auch illegal. Vor der Aus- und Einfuhr der lokalen Währung sollte man sich über die Bestimmungen informieren (und diese anschließend hier eintragen!). Ein Umtausch von US-Dollars ist nicht notwendig, da der US-Dollar inzwischen die Funktion der simbabwischen Währung übernommen hat.

Gesund bleiben

Die medizinische Versorgung ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Aufgrund der sich verschlechternden medizinischen Versorgung in den staatlichen Krankenhäusern und mangelhafter Ausstattung der Apotheken mit Medikamenten sollten Reisende eine gut sortierte individuelle Reiseapotheke mit sich führen.

Respekt

Kommunizieren

In Ermangelung von US-Dollar-Münzen kostet eine Briefmarke für eine Postkarte nach Europa einen US-Dollar.

Weblinks




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