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Sevilla
StadtteileHintergrundNach der Legende wurde Sevilla von Herkules gegründet. Im römischen Reich war Sevilla als Hispalis bekannt, unter den Mauren hieß die Stadt Isbiliya (أشبيليّة). Sevilla erlebte seine Blütezeit nach der Entdeckung Amerikas. Die Stadt liegt an den Ufern des langsam dahinfließenden Guadalquivir, der die Stadt in zwei Hälften teilt: Sevilla und Triana. Zwei große internationale Ausstellungen fanden in Sevilla statt, die Ibero-Amerikanische Ausstellung von 1929 und die Weltausstellung 1992. Die Einwohner von Sevilla sind als Sevillanos bekannt. AnreiseFlugzeugDer Aeropuerto de Sevilla (SVQ) befindet sich etwa 10 km nordöstlich des Stadtzentrums von Sevilla und ist aus dem deutschsprachigen Raum direkt bzw. mit einmaligem Umsteigen zu erreichen:
Eine Taxifahrt vom Flughafen Sevilla ins Stadtzentrum dauert ca. 15 Minuten und kostet zwischen 15€ und 25€, abhängig von Tageszeit und Ziel. Eine Busfahrt vom Flughafen zum Stadtzentrum kostet 2,30€ und dauert zwischen 20 und 30 Minuten. In der Zeit von 6:00 bis 23:00 fährt alle 30 Minuten ein Bus ab. Der Flughafen ist zwischen 01:00 Uhr und 04:00 Uhr morgens geschlossen und die Passagiere müssen das Flughafengebäude verlassen, es ist also nicht möglich im Flughafen zu übernachten. BahnDer Bahnhof Sevilla Santa Justa befindet ca. 20 Gehminuten östlich des historischen Stadtzentrums an der Avenida de Kansas City. Von hier aus ist Madrid via Córdoba in ca. 3, Barcelona in ca. 5,5 und Zaragoza in 3,5 Stunden mit dem Schnellzug AVE zu erreichen. Sonstige Ziele sind Almeria via Granada, Jaén via Cordoba, Huelva, Málaga, Mérida und Cádiz. Zugtickets können online bei Renfe, an Ticketschaltern vor Ort oder im Voraus an Ticketschaltern der Deutschen Bahn gekauft werden. BusDer Bus für den Stadtverkehr kostet 1,30 Euro pro Fahrt. Neben dem Stadtverkehr gibt es zwei zentralen Busbahnhöfe von dem Überlandbusse in die nähere Umgebung und in verschiedene Städte in Spanien, Portugal und auch in andere europäische Länder fahren:
AutoSevilla ist an das spanische Autobahnnetz angeschlossen. Direkte Verbindungen Richtung Cordoba, Antequera/Malaga, Jerez/Cadiz und Huelva. Eine Ringautobahn umgibt das Stadtzentrum. Aufgrund des spanischen Temperaments, welches auch beim Autofahren zu spüren ist, sollte man besonders umsichtig sein, wenn man mit dem Auto im Stadtzentrum unterwegs ist. SchiffMobilitätDie meisten Sehenswürdigkeiten im Zentrum sind gut zu Fuß zu erreichen, ein eigenes Auto eher hinderlich. Es ist ratsam, das Auto in einer der Tiefgaragen der Innenstadt (z.B. unter dem Paseo Colon) zu parken. Wenn man jedoch einen Parkplatz in ca. 15 Minuten Entfernung zu Fuß vom Plaza de Espana, der Kathedrale und des Alcázar sucht, hat man meistens Glück in der Avenida de Santiago Montoto. Sie ist am Ufer des Canal de Alfonso XIII gelegen und am besten per Anfahrt über die Stadtviertel Triana und Los Remedios und dann nach Überquerung der Puente del Generalísimo rechts zu erreichen. Auf dem Guadalquivir werden Bootsfahrten mit Erläuterungen angeboten, ebenso gibt es touristische Buslinien, die die Sehenswürdigkeiten anfahren. Die romantischste und auch teuerste Methode, Sevilla zu entdecken ist mit einer Pferdekutsche. Seit einiger Zeit gibt es außerdem die Möglichkeit, Sevilla auf dem Fahrrad zu erkunden. An den Stationen von "Sevici" kann man nach Anmeldung Räder leihen und an einer beliebigen anderen Station wieder abstellen. Sehenswürdigkeiten
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:30-19:30 Uhr, Sa 10:00-14:00 und 16:00-18:00, Son 10:00-14:00 Uhr (Juli und August: Mo-Fr 9:00-15:00, Sa 10:00-14:00, Son - geschlossen)http://palaciodelebrija.com
Öffnungszeiten Mo-So 9:00-19:00 Uhr, Eintritt: Erw. 10€, Schüler und Studenten 8€ und Kinder 6€. Das Museo bietet an ausgewählten Freitagen und Samstagen Flamencoshows. http://www.museoflamenco.com Aktivitäten
EinkaufenDie beliebteste Einkaufsmeile ist die Calle Sierpes (Schlange) mit Läden vieler internationaler Labels. In Sevilla gibt es auch mehrere große Kaufhäuser (z.B. im El Corte Inglés kann man so gut wie alles kaufen) und Einkaufszentren (sehr schön ist das an der Plaza de Armas, ein ehemaliger Bahnhof). Dort und im Keller des Corte Inglés an der Calle San Pablo gibt es auch einen Supermarkt. KücheSevilla ist die Stadt der Tapas. Spezialitäten sind unter anderem Schnecken (caracoles und cabrillas), Spinat mit Kichererbsen (espinacas con garbanzas), frittierte Stockfischstücke (pavias) und marinierter Dornhai (cazon en abado). Viele Tapasbars befinden sich in der Nähe der Calle Sierpes und im Viertel Santa Cruz, dort insbesondere in der Nähe des Plaza Alfalfa. In der Calle San Eloy findet man ebenfalls einige Bars mit günstigen Tapas. AusgehenIn der Innenstadt von Sevilla befinden sich sehr viele kleine Kneipen und Bars. Wenn man in die kleinen Gassen geht, trifft man ausschließlich auf Spanier und auf normale Preise. In Kneipen kostet das 0,4 Liter Bier meistens 1,20 Euro. An den Sehenswürdigkeiten zahlt man ca. 3 €. Die meisten Bars und Kneipen schließen zwischen 5 und 6 Uhr morgens. Auch Werktags sind Kneipen morgens um 5 Uhr noch sehr gut besucht. Nahe dem Plaza Alfalfa und auch an der Alameda de Hercules finden sich einige Clubs, die bis in die Morgenstunden geöffnet haben. In der Calle Betis gibt es ebenfalls viele Ausgehmöglichkeiten. Unterkunft
CampingLernenEs gibt einige Sprachschulen die sowohl Spanisch als auch Englisch Unterricht anbieten. Eine davon ist die Sprachschule Babylon Idiomas Sevilla in der Calle Amor de Dios 50 - 52 direkt an der Alameda de Hercules. Außerdem kann man stundenweise Unterricht im Flamenco Tanz und Gitarre nehmen. ArbeitenSicherheitAllgemein kann man sich in der Innenstadt sicher bewegen. Man sollte sich in Menschenmengen oder engen Bars allerdings vor Taschendieben in Acht nehmen. Vor der Kathedrale verteilen einige Frauen Rosmarin und wollen aus der Hand lesen. Danach verlangen sie Geld, auch wenn sie es vorher als "regalo" also als Geschenk anbieten. Bezahlt man nicht, werden manche sehr laut und unfreundlich. Außerdem gibt es drei Stadtteile die, vor allem Nachts, recht gefährlich werden können. Das sind das Polygon norte, Polygon sur und vor allem das Viertel "Tres Mil Viviendas", welches nach der Bahnstrecke am Stadion des Betis Sevilla beginnt. Hier sollte man sich auf keinen Fall ohne Spanischkenntnisse oder mehrere spanische Begleiter hinbegeben. Gesund bleibenKlarkommenKommunizierenUnterhalten kann man sich mit Sevillanos meist nur in Spanisch. Englisch wird so gut wie überhaupt nicht gesprochen. In Hotels trifft man jedoch manchmal auf Englisch oder Deutsch sprechendes Personal. In Touristeninformationen wird immer Englisch teilweise auch Deutsch gesprochen. Weiter geht's
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