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Serbien: Unterschied zwischen den Versionen

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Europa : Südeuropa : Serbien
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Version vom 29. Januar 2013, 21:38 Uhr


800px-Golubac.jpg
Lage
LocationSerbia.png
Flagge
Flag of Serbia (state).png
Kurzdaten
Hauptstadt: Belgrad
Staatsform: Parlamentarische Republik
Währung: Serbischer Dinar (RSD), Euro (€)
Fläche: 88.361 km²
Bevölkerung: 7,1 Mio.
Sprachen: Serbisch (Regional sind auch Minderheitensprachen als Amtssprache anerkannt)
Religionen: Orthodox, Muslimisch, Römisch-Katholisch
Telefonvorwahl: +381
Internet TLD: .rs , früher .yu
Zeitzone: UTC+1 (MEZ)
Sommerzeit: UTC+2 (MEZ+1)


Karte von Serbien

Serbien liegt in Südeuropa. Angrenzende Länder sind Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Kosovo, Albanien und Montenegro.

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Städte

Weitere Ziele

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen:

Kloster Sopocani, Stari Ras (UNESCO Weltkulturerbe), Hauptstadt Belgrad, Thermalquellen, Kurorte, Kloster Studenica, Wolkenkratzerstadt Kragujevac, Festung und Stadt Novi Sad, Vrnjacka Banja (bekanntester Kurort Serbiens), Nationalparks: Djerdap und Fruska Gora und die Skigebiete: Zlatibor und Kopaonik Vrsacka Kula

Hintergrund

Am 21. Mai 2006 entschied sich die Bevölkerung Montenegros in einem knapp ausgegangenen Referendum für die Loslösung aus dem bisherigen Staatenbund "Serbien und Montenegro".

Die Entscheidung um den entgültigen Status der serbischen Provinz Kosovo-Metohija steht auf internationaler Ebene weiterhin noch aus.

Anreise

Seit dem 12. Juni 2010 benötigen Bürger der Europäischen Union, der Schweiz, Norwegens und Islands zur Einreise nach Serbien keinen Reisepass mehr, der Personalausweis genügt für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen.

Die Einreise ist für Deutsche in der Regel völlig unproblematisch. Ein Visum wird nicht mehr benötigt. Ausländer müssen sich in Serbien innerhalb von 24 Stunden am Ort des Aufenthaltes polizeilich anmelden. Dabei wird eine Bescheinigung für Nachweiszwecke ausgestellt. Reisende müssen diese Bescheinigung bei der Ausreise, aber auch bei Kontrollen im Lande, vorlegen können. Die serbischen Sicherheitskräfte fragen in jüngster Zeit verstärkt danach.

Verstöße gegen die Meldepflicht werden u.U. streng geahndet bzw. können zu Problemen bei der Ausreise führen. Bei Unterkunft in einem Hotel wird die Anmeldung von diesem übernommen, nicht jedoch bei Privataufenthalten.

Flugzeug

Der wichtigste Flughafen Serbiens ist Belgrad BEG -Nikola Tesla, nur wenige Kilometer außerhalb der Innenstadt von Belgrad gelegen. Die wichtigsten europäischen Fluggesellschaften sowie inzwischen auch Low Cost Airlines (Germanwings, AirBerlin) fliegen diesen Flughafen an. Zwischen Flughafen und Belgrad (Zentrum) fährt in der Regel stündlich ein Bus (nonstop). Kostenpunkt ca. 250 Dinar (ca. 2,70 €).

Bahn

Die Eisenbahn wurde in Serbien lange Jahre vernachlässigt. Es gibt in Serbien eine Haupt-Bahnstrecke, sie führt von Budapest über Novi Sad nach Beograd. Auf dieser Strecke fahren mittlerweile nur noch sehr wenige und eher langsame Züge. Im Nahverkehrbereich um Belgrad verkehren in letzter Zeit jedoch moderne Züge mit Neigetechnik, welche wenigstens diese Reisezeit erheblich reduziert haben. Der Ausbau einer komfortablen Schnellzug-Trasse ist für die nächsten Jahre geplant.

Dennoch gibt es von München zwei tägliche direkte Zugverbindungen nach Belgrad:

  • ein Nachtzug mit Schlaf-, Liege und Sitzwagen startet in München täglich um 23.40 Uhr und erreicht Belgrad am Folgetag um 15.35 Uhr.
  • tagsüber verkehrt ein Eurocity morgens ab München und erreicht Belgrad am späten Abend. Ab Villach führt dieser Zug einen Speisewagen.

Preislich lohnt sich der Erwerb eines Europa-Spezial-Kroatien bis Vinkovci (ab 29 € mit BahnCard25 sonst 39 € in der 2. Klasse) und eine Anschlussfahrkarte nach TCV-Tarif (ab 14 € mit Railplus).

Über Wien und Budapest - von dort gibt es täglich zwei Verbindungen mittags und abends Belgrad - Budapest ab 15 € mit Sitz-, Liege- und Schlafwagen

Der Nachtzug von Wien (D 347) fährt täglich um 18.50 vom Westbahnhof über Bruck/Leitha (19.33), Budapest-Kelenföld (22.03) und Budapest-Keleti pu (23.00). Ankunft in Beograd ist um 6.29. Liegewagen und Schlafwagen sind reservierungspflichtig, die Reservierung für einen Liegeplatz liegt bei 16,40 € im 6er-Abteil, bei 4er-Belegung bei 23,- €. Die Reservierung für den Schlafwagen kostet 39,- € bei 3er-Belegung, 52,- € im Double und 101,- € Single.

Weitere direkte Verbindungen Belgrad gibt es ab Zürich, Wien und Villach und Venedig.

Fahrplanauskunft der Serbischen Bahn: http://www.zeleznicesrbije.com/active/en/home.html

Bus

Es gibt Kurzstreckenbusse in Serbien und zwar sowohl in den Städten als auch auf dem Land, mit denen man in die regionalen Zentren fahren kann. Jedes kleine Dorf wird in Serbien von mindestens einer Buslinie angefahren. Auch die Langstreckenbusse sind in der Regel komfortabler und schneller als die Bahn.

Die Tickets gibt es am Schalter - und wenn keiner vorhanden ist, im Bus.

Auto

Bei der Einreise mit dem Auto muss die Grüne Versicherungskarte unbedingt mitgeführt werden. Der Verkehr hat in den letzten Jahren enorm zugenommen, die Infrastruktur ist nicht mitgewachsen, was zu teils abenteuerlichem Verkehrsverhalten beiträgt. Mit etwas Umsicht und freundlicher Gelassenheit ist dem aber beizukommen. Bei Nachtfahrten durch Serbien besteht ein erhöhtes Risiko: U.a. mindere Qualität des Straßenbelags sowie der Straßen- und Kfz-Beleuchtung erfordern höchste Aufmerksamkeit. Die serbische Polizei widmet im Rahmen von Verkehrskontrollen Fahrzeugen mit ausländischem Kennzeichen besondere Aufmerksamkeit. Bei Reisen in oder durch Serbien sind Mautgebühren zu zahlen. Landstraßen sind gebührenfrei. Autobahnen sowie autobahnähnlich ausgebaute Straßen sind hingegen gebührenpflichtig.

Seit kurzem wird bei der Einreise nach Serbien ein internationaler Führerschein verlangt. Bei Verstößen wird eine Geldstrafe in Höhe von ca. 150 € fällig. Das Auswärtige Amt rät daher dazu, sich vor der Ein- bzw. Durchreise durch Serbien einen solchen internationalen Führerschein zu besorgen.

Tempolimits:

Für PKW, Motorräder und Wohnmobile bis 3,5 t innerorts 50 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, auf Kraftfahrstraßen 120 km/h und auf Autobahnen 130 km/h (für Wohnmobile 100 km/h). PKWs mit Anhänger und Wohnmobile über 3,5 t dürfen innerorts ebenfalls 60 km/h fahren, außerorts überall nur 100 km/h.


Schiff

Über die Donau mit dem Schiff nach Serbien einreisen. Diese Möglichkeit wird von vielen Donau Touristen angenommen. Die Hauptziele liegen hier in Novi Sad und Belgrad.

Mobilität

Das öffentliche Verkehrsnetz besteht v.a. aus Buslinien verschiedenster kleiner Unternehmen, die das ganze Land erschließen. Am besten vor Ort erkundigen. In größeren Städten kauft man die Tickets an der Kasse des Busbahnhofes, ohne Tickets ist dort aus Sicherheitsgründen kein Betreten der Busperrons möglich, ansonsten direkt im Bus.

In den Städten gibt es eine große Zahl von durchaus sehr günstigen Taxis. Die Taxiflotte verjüngt sich v.a. in den großen Städten zusehends.

Sprache

Landessprache ist Serbisch, welches regulär im kyrillischen Alphabet geschrieben wird, da per Gesetz mittlerweile alle öffentlichen Beschriftungen zur Wahrung des kulturellen Erbes in Kyrillisch ausgeführt sein müssen. Daneben ist jedoch die lateinische Schrift weithin in Gebrauch. Viele Ortsschilder in der Hauptstadt Belgrad, oder auch in größeren Städten sind sowohl in Lateinisch, wie auch in Kyrillisch ausgeführt, oftmals sogar mit einer zusätzlichen englischen Übersetzung. Viele Serben sprechen Englisch und/oder Deutsch.

In Hotels mit deutschen Reiseführern kommt man schon oft mit Deutsch zurecht. Englisch ist in manchen Gegenden recht häufig, aber nicht in allen. Vor allem in kleineren Orten können sich schnell Sprachprobleme ergeben - ein paar Brocken Serbisch können also nicht schaden, durch einen kleinen Reiseguide lernt man schnell das Wichtigste.

Die junge Generation spricht fast ausnahmslos ziemlich gut Englisch. Die ältere Garde kann dafür noch oft Deutsch. In der Schule wird noch heute Deutsch als 3. Fremdsprache (nach Englisch) unterrichtet.

Kaufen

In Serbien ist das Kaufen von Kleidung oder anderen Gütern ein wahrer Genuss. In den Städten befinden sich moderne neue große Einkaufszentren (z.B. die "City Passage" in Belgrad). Man kann auch bequem auf den großen Bazaren, die es in jeder Stadt gibt, alles mögliche kaufen - und dabei meist mit dem Verkäufer um den Verkaufspreis handeln.

Es gibt auch schon sehr viele Geschäfte die man hier bei uns kennt, welche Filialen in Serbien eröffnet haben.

Küche

Die Küche in Serbien ist regional sehr unterschiedlich. Zu den Nationalgerichten gehören Plejsakvice (Hackbraten vom Rost), Prsut (Schinken, geräuchert oder luftgetrocknet), Raznjici (Fleischspieß) und Sarma (Krautwickel, gefüllt) oder Japrak (mit Fleisch gefüllte Wein- oder Kohlblätter), Pihtije (Schwein oder Ente in Sülze).

Traditionell Essen in Serbien bedeutet das Mahl mit einem Schnaps zu beginnen und mit einem solchen auch abzuschließen. Begonnen wird mit einer leichten Vorspeise, serviert mit Brot, gefolgt von einem deftigen Hauptgang. Zum Abschluss folgt vielleicht ein Lokum (in der Landessprache "ratluk" genannt).

Eine Spezialität der Vojvodina (nördlicher Landesteil) ist das entlang der Donau überall zu genießende Fischpaprikasch (Riblji paprikas), ein Fischgulasch, das in einem Kessel über dem offenen Feuer zubereitet wird.

Ausgehen

Wenn man die lokalen Bars besucht hat man vielleicht Glück und man trifft auf eine traditionelle Bar wo es dann turbulent zugeht. Die Serben sind ein sehr tempramentvolles und tanzliebendes Volk und das wird beim Ausgehen schnell ersichtlich. Das ganz besondere Flair bietet vor allem die Hauptstadt Belgrad mit all ihren diversen Clubs, aber auch den zahlreichen Hausbooten, auf denen in jeder Nacht fantastische Partys stattfinden.

Vielleicht hat man Glück und kann eine traditionelle serbische Hochzeit besuchen - dort geht es oftmals auch sehr lebhaft zu.

Ein ganz besonderes Erlebnis bietet das mittlerweile weithin bekannte Festival "GUCA", das der traditionellen serbischen Trompetenmusik gewidmet.Es dauert ca. 5 Tage und die Gäste tanzen Tag und Nacht zu den aufregenden Klängen der traditionellen Trompeten- und Blech-Bands. Das Fest wird jährlich von mehr als 200.000 Besuchern besucht (auch aus Deutschland) - link zu der Seite: www.guca.co.yu

Musikfestival EXIT zieht als einwöchiges jährliches Musik-Festival im Juli immer mehr junge Menschen (2007: 150.000 Gäste) als Besucher aus ganz Europa nach Novi Sad. Bekannte Bands aus der ganzen Welt gastieren bei diesem außergewöhnlichen Ereignis, das sich bei den Fans immer mehr herumspricht. Die Stadt tut viel, bis hin zur Erstellung provisorischer Zeltplätze direkt an der Donau gegenüber der Festung, um den Besuchern einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Die sprichwörtliche Toleranz der Einwohner dieser schönen, multikulturellen Universitätsstadt gilt auch dem bis tief in die Nacht anhaltenden musikalischen Spektakel - immerhin open air und teils im Stadtbereich.

Das kulturelle Angebot in Serbien ist ungewöhnlich vielfältig und auf sehr hohem Niveau. Gute Theateraufführungen und Konzerte gibt es in allen größeren Städten. Das kulturelle Leben auch auf dem Gebiet der klassischen Kunst findet selbst bei jungen Menschen in Serbien guten Zuspruch. Die universitären Ausbildungsstätten haben einen sehr guten Ruf.

Unterkunft

Für die Unterkunft in Serbien ist bestens gesorgt, günstige Unterkünfte finden sich viele. Diese zum größten Teil modernen Unterkünfte findet man in jedem Ort. Freundliches und kompetentes Hotel- bzw. Servicepersonal sorgt sich um das Wohlbefinden ihrer Gäste. Eine ausgezeichnete Küche sowie saubere Hotels erwarten sie. Wer es doch eher traditionell mag, sollte eines der vielen sogenannten ethnischen (etno) Herbergen besuchen. Diese glänzen mit auf traditionell hergestellten frischen Speisen. Die alten kulturellen Bauwerke/Unterkünfte sind eine wahre Pracht. Zum rehabilitieren gibt es zum Beispiel die Unterkünfte bzw. Kurorte Vrnjacka Banja, Soko Banja oder Prolom Banja sowie viele weitere. Für die Unterkunft ist in Serbien also bestens gesorgt!

Lernen

Die Schul- und Berufsausbildung in Serbien hat einen guten Stand im internationalen Vergleich. Insbesondere wird Wissen systematisch gefördert und in regelmäßigen Prüfungen auch abverlangt.

Ein Studium auf hohem Niveau ist in Serbien auch für Ausländer möglich. Dieses kann in einigen Fächern - z.B. Medizin an der Universität Novi Sad - auch auf englisch absolviert werden. Die Studiengebühren für diesen englischsprachigen Studiengang betragen ca. 1800 € im Jahr. Die Universität Novi Sad bietet an der Philosophischen Fakultät auch vorbereitende Sprachkurse in Serbisch sowie Sommerkurse u.a. auch für Studenten im Fach Slawistik an, die jedes Jahr von vielen Studenten aus ganz Europa besucht werden.

Arbeiten

Feiertage

Termin Name Bedeutung
1. und 2. Januar Nova godina Neujahr
7. Januar Božić Orthodoxes Weihnachtsfest
14. Januar Srpska nova godina Serbisches Neujahr
15. Februar Dan državnosti Srbije Tag der serbischen Staatlichkeit
1. und 2. Mai Praznik rada Tag der Arbeit
9. Mai Dan pobede Tag des Sieges
28. Juni Vidovdan Tag der für das Vaterland gefallenen Serben

Sicherheit

Serbien ist relativ sicheres Urlaubsziel. Gaunereien, bei denen Touristen betrogen werden, kommen allerdings auf dem ganzen Balkan vor. Daher ist es generell ratsam, sein Wechselgeld zu überprüfen und sich vorher über Wechselkurse etc. informieren. Dies kommt aber nicht überproportional vor.

In Serbien wird die Sicherheit durch die Polizei gewährleistet. Leider sprechen die meisten Polizisten, im Gegensatz zu den meisten Bürgern, jedoch kein Englisch und meist auch kein Deutsch, was die Kommunikation erheblich erschweren kann. Hier kann es also hilfreich sein, einen sprachkundigen Einheimischen zur Übersetzungshilfe heranzuziehen.

Wenn sich ein Zwischenfall ereignen sollte, wählen sie die 92 als Notfall-Rufnummer oder kontaktieren sie ihre jeweilige Botschaft in Belgrad.

Die einzige Ausnahme von der im Obigen ausgeführten Sicherheitsbeschreibung bildet jedoch Südwestserbien: wegen häufigen Grenzzwischenfällen und Schießereien mit der albanisch-stämmigen Bevölkerung wird dem fremden Besucher allgemein davon abgeraten, sich im Gebiet des Sandzak und vor allem in der Provinz Kosovo-Metohija aufzuhalten. Außerdem sollten Schilder, die vor Minen warnen, unbedingt ernst genommen werden.

Weiterhin ist es zu empfehlen, die Reiseunterlagen immer bei sich zu tragen.

Gesund bleiben

Krankenhäuser sind insbesondere in den großen Städten wie Belgrad, Novi Sad, Nis auf höchstem westlichen Standard, auch kleinere örtliche Krankenhäuser sind mit elementaren medizinischen Geräten ausgerüstet.

Klima

gemäßigt Kontinental

Respekt

Als Tourist sollte man den Respekt gegenüber anderen Leuten aufrechterhalten. Wenn Sie eine ältere Person oder eine schwangere Frau im Bus anspricht, bedeutet dies meistens, ob sie so nett wären und aufstehen könnten.

Die Menschen in Serbien sind von sehr herzlichem Wesen und dem Leben gegenüber optimistisch und positiv eingestellt. Der Umgang miteinander ist lebhaft, gelegentlich auch temperamentvoll doch stets von Respekt vor dem anderen gezeichnet. Dies kennzeichnet auch den Umgang der Geschlechter miteinander. Frauen sind privat wie im öffentlichen Leben völlig gleichberechtigt und in vielen wichtigen Funktionen und Ämtern anzutreffen.

Fremden begegnet man aufgeschlossen und fast ausnahmslos freundlich und hilfsbereit. Die Menschen Serbiens sind stolz und selbstbewusst auf eine angenehme Weise. Sie zeichnen sich durch warmherzige und offene Gastfreundlichkeit aus, wie man sie selten anderenorts findet.

Das Bildungsniveau ist gut, viele bedeutende Wissenschaftler und Künstler hat das Land hervorgebracht. In Serbien ist wohl am stärksten auch der multikulturelle Charakter des ehemaligen Jugoslawien erhalten. Im Lande lebt seit je eine Vielzahl unterschiedlicher ethnischer Gruppen wie Serben, Bosniaken, Ungarn, Albaner und Roma.

Kommunizieren

Für Gespräche ins Ausland muss üblich - 00 und anschließend die Landesvorwahl (Deutschland: 49) vorgewählt werden. (Deutschland: 0049).






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