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Seoul

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Seoul
Namdaemun Buildings.JPG
Kurzdaten
Bevölkerung: 10.924.870 (2006)
Fläche: 605,52 km²
Koordinaten: 37° 33' 56" N, 126° 58' 41" O 
Zeitzone: UTC+9
Website: offizielle Website von Seoul
Website: Fremdenverkehrsamt




Seoul ist die Hauptstadt Südkoreas.

Stadtteile

Seoul ist in 25 Bezirke unterteilt die 1988 von reinen Verwaltungseinheiten für die Stadtverwaltung in politisch eigenständige Distrikte umgewandelt wurden. Seit 1995 besitzt jeder dieser Stadtteile einen eigenen, vom Volk gewählten Bürgermeister, ist relativ autonom und hat teilweise eigenständige, wirtschaftlich bedeutende Stadtzentren ausgebildet. Die 25 Bezirke (gu) sind in 522 Stadtviertel (dong) und diese wiederum in 13787 tong und 102796 ban unterteilt.

Die 25 Bezirke in alphabetischer Reihenfolge:

Hintergrund

Anreise

Auch wenn Seoul auf einer Halbinsel liegt ist die Anreise eigentlich nur mit dem Flugzeug möglich, da die einzige Landesgrenze die nach Nordkorea ist, welche durch UN-Soldaten bewacht wird.

Flugzeug

Direktflüge aus Deutschland sind nur vom Flughafen Frankfurt und München zum internationalen Airport Incheon möglich. Von hier aus fliegen die Linien KoreanAir, Lufthansa und Asiana. Preiswerter sind in der Regel Umsteigeverbindungen, beispielsweise mit Emirates über Dubai. Die Reisezeit ist hier entsprechend länger.

Vom Airport Incheon aus erreicht man Seoul City am einfachsten mit Bussen. Die Kosten pro Person und Weg starten bei ca. 4 EUR (je nach Ziel und Komfortklasse [1]).

Bahn

Bus

Auto

Schiff

Mobilität

Seoul U-Bahn Netz

Seoul verfügt über ein bestens ausgebautes U-Bahn Netz, das sich auch bis weit außerhalb der Kernstadt erstreckt. Für kürzere Strecken eignen sich vor allem die sehr preiswerten Taxis.

Sehenswürdigkeiten

Changdeokgung Palace 99, Yulgong-ro, Jongno-gu, Seoul 110-360 [2] U-Bahn Linie 3, Exit Nr. 3, Anguk Station Der Changdeokgung Palace ist seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe und ausser donnerstags nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen (April - Nov). Die Eintrittsgebühr inkl. Führung beträgt 3000 Won für Erwachsene, 1500 WON für Kinder ab 6 Jahren. Sie sogenannte "Self-Guided Tour" am Donnerstag kostet 15000 WON pro Erwachsenen und 7500 WON für Kinder. Täglich um 11.00 Uhr wird ein Art "Changing the Guards" zelebriert, Führungen in englischer Sprache um 11.30 Uhr, 13.30 Uhr, 15.30. Tragen Sie bequemes Schuhwerk, es sind rund 4 km Fussweg zu bewältigen.

Geschichte: Der Changdeokgung Palace wurde 1405, dem fünften Jahr der Regentschaft König Taejongs als zweiter Palast nach dem Hauptpalast Gyeongbokgung der Joseon Dynastie erbaut. Die Paläste in Seoul fielen alle der Imjin Invasion durch die Japaner zum Opfer, Changdeokgung wurde unmittelbar danach von König Gwanghaegung (1608 - 1623) als Hauptpalast unter Berücksichtigung der natürlichen Begebenheiten wie Berge und geographische Lage wieder aufgebaut.

National Museum of Korea = Koreanisches Nationalmuseum 135 Seobinggo-ro, Yongsan-gu, Seoul 140-026 [3], U-Bahn Linie 4, Exit Nr. 2, Ichon Station Öffnungzeiten: Dienstag, Donnerstag, Freitag 09.00 Uhr - 18.00 Uhr; Mittwoch, Samstag, 09.00 Uhr - 21.00 Uhr, Sonn- und Feiertags 09.00 Uhr - 19.00 Uhr, Montags und am 01.01. geschlossen. Keine Eintrittsgebühr für die permanente Ausstellung und das Kindermuseum von 01.05. - 31.12. ausgenommen Sonderausstellungen.

Die permanente Ausstellung ist in 6 Hauptthemen unterteilt: Archäologische Gallerie, Historische Gallerie, Gallerie der feinen Künste 1 + 2, Spendengallerie, Asisatische Kunst; Im Kindermuseum werden die Kleinen spielerisch an die Koreanische Geschichte und Kultur herangeführt. Die Einrichtungen sind zum "angreifen" und "erleben". Dauer ca. 90 min.

Aktivitäten

Einkaufen

Eine der größten Shoppingmalls befindet sich im Coex-Gebäude, das auch Veranstaltungsort zahlreicher großer Messen ist. U-Bahnlinie 2 bis 'Samseong'.

Mit der U-Bahn Linie 1 Station: Yong San gelangen Sie direkt zur Park-Mall. Geöffnet täglich 10.30 Uhr bis 20.00 Uhr (Wochenende 20.30 Uhr) mit großer Elektronik Abteilung. www.iparkmall.co.kr

Für alltägliche Gebrauchsgegenstände lohnt es sich meistens nicht in einen der großen Supermärkte zu gehen, obwohl diese auch in der Innenstadt zu finden sind (zum Beispiel direkt am Hauptbahnhof). Die bessere Wahl ist einer der 24h-Convinientstores von 7-Eleven oder Family Mart.

Küche

Seoul ist übersät mit kleineren und größeren Restaurants die überwiegend landestypische Küche anbieten. Die meisten Restaurants haben sich auf eine Art von Mahlzeit spezialisiert, in einem Lokal gibt es nur Nudelgerichte, in einem anderen Eintöpfe und im nächsten Gegrilltes etc. Für Sprachunkundige ist es sehr hilfreich, dass die verschiedenen angebotenen Speisen in großen Fotos, meist direkt mit Preisangabe, vorgestellt werden. So kann man sich bereits vor dem Betreten das passende Lokal und die passende Speise aussuchen. Zu jeder Mahlzeit wird kostenlos Wasser bereitgestellt. Es wird nicht unbedingt erwartet, dass man andere Getränke mit Ihrem Essen bestellt.

Gewöhnungsbedürftig für Mitteleuropäer - jedoch absolut empfehlenswert - sind sicher die mobilen Zeltrestaurants. Sie finden sich zwar immer wieder am selben Platz, jedoch erst am Abend. Erwarten Sie nicht, dass jemand dort englisch spricht, jedoch können Sie den Fisch und die dort angebotenen Meerestiere beruhigt essen. Verständigen Sie sich mit deuten auf die einzelnen Speisen oder fragen Sie im Zelt, ob einer der anwesenden Gäste weiterhelfen kann.

Für Kenner ist Korea ist ein lukullisches Paradies – viele bezeichnen es auch als das Frankreich Asiens. Unzählige Gemüsesorten und Meeresfrüchte, auf die unterschiedlichsten Arten raffiniert zubereitet und mit vielfältigen Gewürzen abgeschmeckt, ergeben nicht nur ein äußerst schmackhaftes, sondern auch gesundes Essen. Grundbestandteile einer jeden Mahlzeit, gleichgültig ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen, sind Suppe und Reis. Die Suppe ist meist eine klare Brühe, oft mit Einlagen wie Bohnenkeimlingen, Tofu oder anderem. Dazu gibt es eine Vielzahl von Beilagen, an erster Stelle Kimchi (scharf eingelegtes Gemüse) das bei keiner Mahlzeit fehlen darf. Die anderen Beilagen sind unterschiedlichste Gemüse-, Fisch- oder Fleischzubereitungen. Alles wird gleichzeitig gegessen, entweder direkt aus den Servierschüsseln oder man legt sich eine kleine Portion auf seine Reisschale. Das Besteck besteht aus einem Löffel für die Suppe und den Reis sowie zwei Metallstäbchen für die festeren Bestandteile. Ein Messer wird nicht benötigt, da in der Regel bereits alles mundgerecht zubereitet ist. Grillfleisch wird mit einer dann bereitgelegten Schere zerkleinert, während z. B. ganze Fische nach etwas Übung auch mit Stäbchen perfekt zerlegt und entgrätet werden können. Die meisten koreanischen Speisen sind recht scharf und je nach Veranlagung gewöhnungsbedürftig. Falls Ihr Magen empfindlich reagiert, essen Sie zu scharfen Speisen viel Reis (bestellen Sie gegebenenfalls eine Extraschale), trinken Sie viel von dem kostenlos bereitgestellten Wasser (man wird Ihnen gerne eine neue Flasche bringen) und greifen Sie überwiegend bei den mild gewürzten Beilagen zu.


Eine Auswahl der wichtigsten Gerichte:

  • Kimchi

Kimchi ist DIE koreanische Beilage und wird zu jedem Essen gereicht. Das Alltagskimchi besteht aus eingelegtem und scharf gewürztem Chinakohl. Es ist sehr vitaminreich und enthält viele Mineralien. Kimchi wird allerdings auch aus anderen Gemüsesorten, wie z. B. aus Gurken, Rettich oder Lauch hergestellt. Außerdem unterscheidet sich Kimchi durch sein Alter (Reifezeit) und durch die bei der Herstellung verwendeten Gewürze.

  • Samgyeobsal (gegrillter Speck)

Dünn geschnittener Schweinebauch, der am Tisch gegrillt, mit der Schere mundgerecht zerkleinert und mit Sojabohnenpaste in Salatblätter gewickelt mit den Fingern verspeist wird.

  • Bulgogi (gegrilltes Rindfleisch)

Dünne, scharf marinierte Rindfleischstreifen. Werden ähnlich wie Samgyeobsal am Tisch gegrillt und mit grünem Gemüse gegessen.

  • Kimbap

Koreanische Reisröllchen meist gefüllt mit Rinderfleisch, Odeng (Fischkuchen), Krebsfleisch, gelben Rettich, Möhren und säuerlich marinierter Gurke. Sehr herzhafte koreanische Variante der japanischen Sushi-Röllchen.

  • Mandu

Mit Fleisch und Gemüse gefüllte koreanische Maultaschen, die in verschiedenen Formen und Größen gedämpft (jjin-mandu), gebraten (gun-mandu) oder in Rinderbrühe (mandu-guk) angeboten werden.

  • Bibimbap

Ein Eintopf, der neben Reis und mehreren Gemüsesorten auch Fleisch und Ei enthalten kann. Variante: Dolsot-Bibimbap, in einem heißen Topf serviert

  • Jeongol (Eintopf)

Ein Hauptgericht aus Nudeln, Pilzen, Meeresfrüchten, Gemüse und Gewürzen. Meist kann im Restaurant die Art und Menge der Zutaten bestimmt werden, die dann frisch geputzt an den Tisch gebracht und in einer Kasserolle gegart werden.

  • Naengmyeon

Buchweizennudeln werden in einer erfrischend kühlen Rinderbrühe serviert. Besonders beliebt an heißen Sommertagen.

  • Seolleongtang (Rindfleischsuppe)

Rinderknochen werden etwa 10 Stunden in Brühe eingekocht, dann gewürzt und mit Reis serviert.

Ausgehen

Ein beliebtes Viertel zum abendlichen Ausgehen ist Gangnam. Zahlreiche koreanische und internationale Restaurants und Bars befinden sich in diesem südlich des Han-Flusses gelegenen Viertel. Zu erreichen über die U-Bahnlinie 2, Station 'Gangnam'.

Ein weiteres beliebtes und sehr lebendiges Pflaster in Seoul ist das Viertel 'Hongdae'. Hier befinden sich rund um die Universität 'Hongik' eine Vielzahl an unterschiedlichen Bars, Pubs und Diskotheken. Jeden letzten Freitag im Monat ist 'Club Day'. Ein Ticket, zu erstehen um 15000 Won (rund 8eur), ermöglicht freien Eintritt in eine große Anzahl an Diskotheken.

Unterkunft

Lernen

Wer die koreanische Sprache erlernen will kann an kostenlosen Koreanischkursen teilnehmen, die recht zahlreich in Seoul angeboten werden.

Arbeiten

Sicherheit

Hinsichtlich Kriminalität ist Seoul wohl eine der sichersten Städte der Welt. Sie ist im öffentlichen Leben so gut wie nicht vorhanden. Obwohl im Großraum Seoul ca. 22 Mio. Menschen leben, hatte ich nie das Gefühl, dass mir irgendetwas passieren könnte. Zum Beispiel gibt es keinerlei mutwillige Zerstörungen. Öffentliche Toiletten in den U-Bahnen sind auf höchstem Niveau und werden weder mit Grafitti besprüht noch zerstört. Obwohl man beim Reisen immer eine Grundvorsicht beibehalten sollte, braucht sich in Seoul wirklich niemand unsicher fühlen. Meiner Meinung nach kann einem in jedem Ort in Deutschland mehr passieren als in Seoul. Im öffentlichen Straßenverkehr sollte man aber gerade als Fußgänger sehr vorsichtig sein, da allgemein nach dem Motto „Auto hat Vorfahrt“ gehandelt wird. Dies gilt auch auf Zebrastreifen und sogar auf Bürgersteigen. Fahrräder und Mopeds benutzen vorrangig den Bürgersteig. Als Fußgänger sollte man darauf achten. --Grommitt de 12:02, 29. Jun. 2007 (CEST)

Gesund bleiben

Spitäler

Apotheken

  • MediPharm, mit der U-Bahn Linie 2 nach Sinchon fahren, beim Ausgang 8 rausgehen und vom Ausgang einfach ca. 5 Minuten geradeaus laufen. Man kommt auf dem Weg zu MediPharm an sicher 3 oder 4 (nur koreanisch angeschriebenen) Apotheken vorbei, davon nicht beirren lassen und weitergehen, bis man auf der linken Seite das MediPharm-Schild sieht. Die Apothekerin spricht einigermassen gut Englisch.

Klarkommen

Kommunizieren

Die Kommunikation gestaltet sich in Seoul, obwohl noch bei weitem besser als im Rest des Landes, doch recht schwierig, da Koreaner zwar gerne englisch sprechen, sich in den meisten Fällen die Kenntnisse aber auf Bruchstücke beschränken. Dies liegt daran, dass englisch in den Schulen viel gelehrt, aber fast nie praktiziert wird. Zudem haben sie überwiegend einen starken koreanischen Akzent (konglisch), der die Kommunikation noch schwieriger werden lässt. Zum Teil gibt es bestimmte Buchstaben in der koreanischen Sprache nicht, wofür dann Ersatzbuchstaben aus dem koreanischen eingesetzt werden . Zum Beispiel wird für F das koreanische P verwendet, L und R teilen sich im koreanischen einen Buchstaben, V und W werden häufig mit koreanischen Buchstabenkombinationen dargestellt. Dies führt dann dazu dass Wörter wie if = ip, recent = lecent ausgesprochen werden. Zudem wird sehr häufig im englischen das endende E mit einem langen I interpretiert (strange, nice usw. = strändschi, neici).

Um Sprachhindernisse zwischen Ausländern und Koreanern zu lösen, wurde während der FIFA Weltmeisterschaft 2002 die bbb gegründet. Das koreanische Ministerium für Kultur und Tourismus erkannte den Nutzen dieser Organisation weiter an, sodass die bbb heute noch besteht. Die bbb Interpretation Service (Before Babel Brigade) ist ein kostenloser Übersetzungsdienstleister welcher viele Sprachen umfasst und das um jede Uhrzeit (24h/7d). Unter den 17 umfassenden Sprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Italienisch uvw. vertreten. Um die Dienste in Anspruch zu nehmen, wählt man die Nummer #1588-5644# und seine bestimmte Sprache. Man wird dann zu dem jeweiligen Übersetzer durchgestellt.[4]

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