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Schweiz: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 17. März 2013, 13:42 Uhr


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Lage
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Flagge
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Kurzdaten
Hauptstadt: Bern
Staatsform: republikanischer Bundesstaat
Währung: Schweizer Franken (CHF)
Fläche: 41'300 km²
Bevölkerung: 7'952'600 (Dezember 2011) [1], davon sind 1'814'800 Ausländer (23%)
Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch
Religionen: 38.8% Römisch-Katholisch, 30.9% Protestantisch, 20.1% konfessionslos, 4.5% Muslime, 2.4% andere christliche Religionen, 1.1% andere Religionen, 0.24% Jüdisch [2]
Stromsystem: 230V/50Hz (spezielle Stecker!)
Telefonvorwahl: +41
Internet TLD: .ch
Zeitzone: UTC+1 (MEZ)
Sommerzeit: UTC+2 (MEZ+1)



Die Schweiz (franz. Suisse, ital. Svizzera, rätoroman. Svizra), ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Sie grenzt an Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien und Liechtenstein und besteht aus 23 Kantonen bzw. 26, wenn die Halbkantone einzeln gezählt werden.

Karte der Schweiz

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Es gibt die drei Grosslandschaften: Jura, Mittelland und Alpen.

Die Grossregionen sind zusammengesetzte Kantone:

  • Espace Mittelland
  • Tessin - Die Südschweiz ist der italienischsprachige Teil der Schweiz. Sie besteht im wesentlichen aus dem Kanton Tessin sowie drei Tälern des Kantons Graubünden: dem Misox, dem Puschlav und dem Bergell.

Touristisch sind die Regionen noch weiter untergliedert.

Kantone

Appenzell Ausserrhoden (Halbkanton), Appenzell Innerrhoden (Halbkanton), Aargau, Basel-Landschaft (Halbkanton), Basel-Stadt (Halbkanton), Bern, Freiburg, Genf, Glarus, Graubünden, Jura, Luzern, Neuenburg, Nidwalden (Halbkanton des Kantons Unterwalden), Obwalden (Halbkanton des Kantons Unterwalden), Uri, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis, Zug, Zürich

Städte

Die grössten Städte der Schweiz sind die Wirtschaftsmetropole Zürich, die internationale Stadt Genf, die Kulturstadt Basel, die olympische Stadt Lausanne und die Bundesstadt Bern. Beliebte Touristendestinationen sind Luzern, Lugano, Montreux, und Interlaken.

Neben den grossen Städten sind auch viele kleinere einen Besuch wert. Eine (nicht abschliessende Aufzählung) beinhaltet Ascona, Bellinzona, Biel/Bienne, Brig, Estavayer-le-Lac, Fribourg, Lichtensteig, Martigny, Solothurn, Murten, Neuchâtel, St. Gallen, Thun, Winterthur, Schwyz.

Weitere Ziele

Neben den Hochalpen im Berner Oberland dem Wallis und dem Engadin sind die Gebiete um die Seen beliebte Urlaubsgebiete. Dazu zählen inbesondere der Genfer See (Lac Léman), der Bodensee, der Zürichsee der Thunersee und der Vierwaldstättersee. Der Bieler-, der Murten- und der Neuenburgersee bilden zusammen das Seeland.

Wenig touristische, aber für das Land typische Regionen finden sich in den Voralpen und der "voralpinen Hügelzone", hier sind insbesondere das Appenzell, das Emmental und die Freiburger Alpen Gruyères einen Abstecher wert.

Hintergrund

Anreise

Flugzeug

Der grösste Flughafen der Schweiz ist Zurich Airport/Zürich-Kloten (ZRH), mit direkter Anbindung an den Bahnverkehr. Eine Fahrt in die Innenstadt dauert 10 Minuten. Internationale Flugverbindungen gibt es auch von den Flughäfen Genève-Contrain, Basel-Mulhouse/Euro Airport (BSL), Lugano-Agno, Bern-Belp und St.Gallen-Altenrhein.

Bahn

Die Schweiz ist aufgrund ihrer zentralen Lage aus allen umliegenden Ländern (mit Ausnahme von Liechtenstein: Bus nach Buchs SG und Sargans) hervorragend mit der Bahn zu erreichen. In der Schweiz fahren mit Ausnahme der Brienzer Rothornbahn alle Bahnen elektrisch. Es gibt sehr viele interessante Bergbahnen.

Bus

Es verkehren auch diverse Fernbuslinien in die Schweiz, vor allem aus/nach den osteuropäischen Ländern, dem Balkan sowie Spanien und Portugal besteht ein breites Angebot. Angesteuert werden vor allem die Städte Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Lausanne und Genf. Informationen zum Fahrplan- und Preisangebot liefern vor allem die Seiten von EuroLines Schweiz sowie diejenige des Busbahnhofs Genf. Nationale Fernbuslinien hingegen sind wegen des dichten Bahnnetzes bis auf die PostAuto-Linien Chur - Bellinzona (praktisch stündlich) und St. Moritz - Lugano (selten) keine vorhanden.

Auto

Von Deutschland: Die Hauptverbindung geht über die A5 nach Basel. Es gibt aber auch Übergänge bei Schaffhausen,oder bei Lindau über die Grenze nach Bregenz und dann nach St.Margarethen (CH).

Von Österreich: 1. A14 bis Hohenmess (zwischen Feldkirch und Dornbirn),durch Diepoldsau (CH), danach auf die A13 2. A14 bis Dornbirn ,durch Dornbirn,über die Grenze nach Au und auf die A13. 3. Für ins Engadin A13 nach Zams,dann nach Prutz und auf der Hauptstrasse nach Vinadi(CH).

Achtung : Um auf Schweizer Autobahnen zu fahren brauchen Sie die Autobahnvignette für 40.00 CHF.

Schiff

Obwohl die Schweiz ein Binnenland ist, kann sie theoretisch mit dem Schiff erreicht werden, z.B. mit einer Flusskreuzfahrt auf dem Rhein oder über den italienischen Teil des Langensees (Lago Maggiore), ebenso auch mit der Bodensee-Fähre Friedrichshafen-Romanshorn (mit Autoverlad). Die vielen prächtigen Seen lohnen Ausflüge per Schiff: so etwa zwei der grössten Seen Europas, der Boden- und der Genfersee, die grösste Raddamperflotte Europas auf dem verwinkelten Vierwaldstättersee oder eine Dreiseen-Rundfahrt im westlichen Mittelland.

Besonders attraktiv: Die Fahrscheine der Bahn gelten oft auch für Schiffe, die dieselben Ortschaften verbinden. In Zürich zum Beispiel gilt das Tram-/Busbillett auch fürs Limmatschiff, mit dem man für sehr wenig Geld eine herrliche Rundfahrt in Limmat und See geniessen kann. Entsprechendes gilt für die Strecke Zürich-Rapperswil und auf anderen Seen.

Mobilität

Öffentlicher Verkehr

Das öffentliche Verkehrssystem in der Schweiz ist sehr gut ausgebaut. Die meisten Dörfer haben im Halbstunden-Takt Verbindungen in die nächstgrössere Stadt. Selbst abgelegene Dörfer können meist mit der Bahn oder dem Postauto erreicht werden. Die grösseren Städte mit ihren Agglomerationen verfügen über ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz. Der Fahrplan lässt sich online abrufen.

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bieten für Reisende aus dem Ausland diverse Pauschalangebote an. Mit dem "Swiss Pass" etwa erhalten Reisende während 4, 8, 15, 22 Tagen oder einem Monat freie Fahrt auf den meisten Bahn-, Postauto- und Schifffahrtslinien. Davon ausgenommen sind allerdings viele Bergbahnen. Gültig sind auch Interrail-Tickets. Mit dem Halbtaxabonoment fährt man 1 Jahr für 165.- CHF zum halben Preis Zug, Bus, Tram, Schiff und viele Bergbahnen.

Reservationen sind nicht notwendig. Ausnahmen sind der Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt und der Bernina Express von St. Moritz nach Tirano, für welche zudem ein Zuschlag zu bezahlen ist. Lokalzüge fahren übrigens die gleiche attraktive Strecke (einfach mit mehr Haltestellen) und erfordern weder Zuschlag noch Reservation.

Wer einen Tagesausflug plant, findet vielleicht unter Railaway ein vergünstigtes Angebot.

Günstige Tageskarten gibt es auch bei fast allen Gemeinden in der Schweiz, die für ihre Einwohner unpersönliche Generalabonnements zur Verfügung stellen (Fr. 35 - 42 pro Tageskarte). Dazu braucht man kein Halbtaxabo. Hier die Liste der angeschlossenen Gemeinden: Tageskarten Gemeinde

2004 wurde die Fahrplanreform Bahn2000 eingeführt. Grössere Städte wurden, soweit nicht schon geschehen, im Halbstunden-Takt miteinander verbunden. In der Agglomeration Zürich konnte jedoch der Fahrplan nicht stark ausgebaut werden, da das Netz des Zürcher Verkehrsverbunds schon beinahe ausgelastet ist.

Auto

Kleinere Bergstrassen sind sehr kurvig und können für Flachlandbewohner anstrengend zu fahren sein. Abgesehen davon ist das schweizer Strassennetz gut ausgebaut.

Verschiedene, wichtige Verkehrsregeln (Missachtung wird bestraft [3]):

1. Den Rechtsvortritt beachten, der überall in der Schweiz gilt, solange nicht anderweitig signalisiert. Wichtigste Aufhebungen (Ausnahmen entsprechend signalisiert): Hauptstrasse (dies ist keine Frage der Grösse der Strasse, sondern signalisiert durch das entsprechende Verkehrszeichen (gelbes Quadrat mit breitem, weissen Rand auf einer Ecke stehend [4])), Kreisel (Fahrzeuge im Kreisel haben Vortritt, weil die heranführenden Strassen entsprechend ohne Vortritt signalisiert sind). Busse bei Nichtbeachtung: CHF 100.-
2. Fussgänger haben an und auf Fussgängerübergängen immer Vortritt/Vorfahrt (solange nicht durch Ampeln gesteuert): Wartet ein Fussgänger an einem Fussgängerübergang, muss jedes heranfahrende Fahrzeug anhalten. Das gilt insbesondere an Haltestellen von Trams. Busse bei Nichtbeachtung: CHF 140.-
3. Halten auf einem Fussgängerübergang ist verboten; auch bei stockendem Verkehr. Busse bei Nichtbeachtung: CHF 60.-
4. Trams dürfen grundsätzlich nur rechts überholt werden, jedoch auf keinen Fall an einer Haltestelle; insbesondere dann, wenn keine Fussgängerinsel an der Haltestelle existiert.
5. Abfahrende Autobusse haben Vortritt/Vorfahrt
6. Jede Richtungsänderung muss mit Blinken angezeigt werden; auch beim Wechseln der Spur, oder beim Wiedereinspuren nach einem Überholvorgang. Busse bei Nichtbeachtung: CHF 100.-
7. Der Postbus hat auf Bergstrassen immer Vortritt/Vorfahrt
8. Auf Bergstrassen hat das aufwärts fahrende Fahrzeug Vortritt/Vorfahrt vor dem abwärts fahrenden


Und ein kleiner, aber wichtiger Tipp: Nicht so schnell wie die Einheimischen fahren, diese kennen die Strecke besser!

Um die Autobahnen benutzen zu dürfen, muss eine Vignette für 40 CHF gekauft werden. Man kann sie an der Grenze bei der Einreise erwerben, sie gilt für beliebig viele Fahrten innerhalb eines Jahres. Es gibt keine Wochen- oder Monatskarten.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:

PKW 50 km/h innerorts, 80 km/h auf Landstrassen und 120 km/h auf Autobahnen. PKW + Anhänger 50 km/h innerorts, 80 km/h auf Landstrassen und 80 km/h auf Autobahnen. Es empfiehlt sich, diese Grenzen einzuhalten, die Strafen können empfindlich teuer werden.

Alkohol am Steuer: Promillegrenze 0,5. Generell sollte bei Konsum von Alkohol das Auto stehengelassen und der ÖPNV genutzt werden.

Fahrrad

Auch Fahrradreisen sind möglich und haben ihren besonderen Reiz. In Verlängerung des Rheintalradweges lässt sich die Schweiz erreichen oder im Rahmen einer Bodenseeumrundung. Innerhalb der Schweiz gibt es ein gut konzipiertes Fernradwegenetz, darüber hinaus bieten die diversen Alpenpässe Herausforderungen für sportliche Insider.

Die meisten Transportunternehmungen erlauben den Fahrradtransport. Alternativ können Fahrräder auch bei der SBB gemietet werden.

Vorbildlich ist auch die Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern innerhalb des ÖPNVs geregelt. In beinahe sämtlichen Zügen der SBB (Ausnahmen sind in den Fahrplänen mit einem durchgestrichenen Fahrrad-Symbol extra gekennzeichnet) sowie auf vielen weiteren Privatbahnen und Schiffslinien können Fahrräder problemlos mitgenommen werden. Das gleiche gilt prinzipiell für die Linien der Postautos. Wegen der Einschränkung auf 4 Fahrräder pro Postauto empfiehlt es sich jedoch eine Reservierung vorzunehmen. Die Tageskarte für die Mitnahme eines Fahrrades in der SBB beträgt 18.- CHF (12.- CHF mit Halbtax- Abonnement), sie gilt auch für das Postauto.

zu Fuss

Am besten kann man die Schweiz kennenlernen, wenn man sie zu Fuss durchwandert.

Die Schweiz hat ein dichtes, gut ausgebautes und markiertes Netz von Wanderwegen mit in der ganzen Schweiz einheitlichen gelben Wegweisern, die Richtung, Zeitbedarf und Zwischenziele angeben, wobei Wanderwege mit gelben Rauten, Bergwege mit rot-weiss-roten Streifen und alpine Routen (schwierig) blau-weiss-blau markiert sind. Markierung der Wanderwege

Die Schweizer Landkarten sind traditionellerweise ebenfalls ausgezeichnet, für Wanderungen empfehlen sich die 1:25 000 oder 1:50 000 Ausgaben oder die speziellen Wanderkarten 1:50 000 Schweizerische Landestopografie: Kartenindex.

Daneben erleichtern verschiedene digitale Online-Karten das Planen. Für Wanderer am geeignetsten ist jene von Wanderland Schweiz. Das gesamte Wanderwegnetz der Schweiz ist darin grün eingezeichnet; die Karte kann vergrössert und ausgedruckt werden.

Eine weitere digitale Karte ist Mapplus.ch; speziell sind hier die Zusatzinformationen, die man auswählen kann, wie Haltestellen, Hangneigung, Kartennummern, Schlösser, Schlittelwege, Wasserfälle, Hütten, B&B, Schlafen im Stroh, usw.


Es gibt Dutzende von Fernwanderrouten kreuz und quer durch die Schweiz, zum Beispiel:

Sprache

In der Schweiz gibt es vier Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Über 60 Prozent der Bevölkerung sind deutscher Muttersprache. Gut 30 Prozent sprechen Französisch, 6 Prozent Italienisch, knapp ein Prozent spricht Rätoromanisch. Vier sprachig sind die Schweizer also nicht. Die meisten können sich aber in Englisch und in einer oder mehrerer der anderen Landessprachen verständigen.

In der Deutschschweiz gibt es eine Vielzahl regional unterschiedlicher Dialekte. Die Hochsprache lernen die Kinder erst aus den Medien und in der Schule. Für die Dialekte gibt keine einheitliche Schreibweise. Dennoch kann es für Deutsche äußerst schwierig sein den Schweizer Dialekt zu verstehen und es kann vereinzelt zu Verständigungsproblemen kommen. Nebst der deutschen Hochsprache werden in der Regel zwei Fremdsprachen unterrichtet. In den meisten Kantonen ist die erste Fremdsprache Französisch, in einigen Kantonen Italienisch oder Deutsch. Derzeit gibt insbesondere in der Ostschweiz Bestrebungen, Englisch zur ersten Fremdsprache in den Schulen zu machen.

Kaufen

Die in der Schweiz verwendete Währung ist der Schweizer Franken (CHF). Werte unter einem Franken werden in der Deutschschweiz "Rappen", in der Romandie "Centimes" und im Tessin "Centesimi" genannt. Der Euro wird in vielen Läden (und auch auf vielen Poststellen) als Zahlungsmittel akzeptiert. Wegen des Wechselkursverlustes ist die Verwendung von Euro als Zahlungsmittel aber nur im Einzelfall (z.B. auf der Durchreise) sinnvoll. Geld gewechselt wird von der SBB (Wechselstuben in den grösseren Bahnhöfen), den Banken und grösseren Poststellen (letztere allerdings nur Euro). Ausserdem wird bei Bezahlung in Euro grundsätzlich nur in Schweizer Franken das Wechselgeld herausgegeben (ausser in grösseren Geschäften und Autobahnraststätten, sowie wenn Euro in der Kasse vorhanden ist).

Küche

Typische Schweizer Gerichte sind das Käsefondue, Raclette, Älplermagronen, Rösti und Birchermüesli.

Sehr beliebte Schweizer Produkte sind Schweizer Käse sowie Schweizer Schokolade wie z.B. Toblerone oder die lokalen Spezialitäten wie Basler Läckerli, Vermicelles, Appenzeller Biber, Meringue, die Aargauer Rüeblitorte oder die Zuger Kirschtorte.

Beliebte Getränke sind das Süssgetränk Rivella oder auch die Ovomaltine.

Ausgehen

In den grossen schweizer Städten, aber auch in den eher kleineren Gemeinden, ist das Angebot vielfältig. Freitag- und Samstagabend werden bevorzugt, was auch dazu führt, dass an den Bahnhöfen zu diesem Zeitpunkt eine regelrechte Völkerwanderung stattfindet. Viele Restaurants haben abends bis 24:00 Uhr geöffnet. In den grossen Städten wie Basel, Genf, Bern und vorallem Zürich gibt es zahlreiche Clubs und Discos, die ohne weiteres innert wenigen Minuten zu Fuss erreichbar sind (Richtpreis eintritt: 20.- CHF) Aufgrund dieses Angebotes und der vielen Nachtschwärmern fahren z.B. in Zürich am Freitag und Samstag auf Sonntag die Züge und Busse die ganze Nacht durch (angepasster Fahrplan).

Aktivitäten

Sportliche Betätigung wird in der Schweiz gross geschrieben. Viele Leute gehen regelmässig ins Fitnesszentrum, Turnen, Schwimmen, Wandern oder Velofahren. Touristen staunen immer wieder, wie an einem Sonntag morgen die Zürcher Bahnhofhalle im Sommer von Leuten mit Rucksäcken, im Winter von Sportlern mit Sportgeräten bevölkert ist. Dank den günstigen Mobilität-Ausflugsbilletten und den guten Zugsverbindungen wird das Angebot rege benützt.

Unterkunft

Betreffend Schlafmöglichkeiten gibt es in der Schweiz, wie auch in den meisten Europäischen Ländern, ein sehr breites Angebot. Dies beginnt bei 5-Stern-Hotels und geht bis hin zum Campingplatz, Jugendherberge oder einer Übernachtungsgelegenheit in einer Scheune im Stroh. Preislich gesehen sind Übernachtungen in der Schweiz eher dem oberen Preissegment zuzuordnen.

Richtpreise:

  • 5-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 350 pro Person & Nacht;
  • 4-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 180 pro Person & Nacht;
  • 3-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 120 pro Person & Nacht;
  • 2-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 80 pro Person & Nacht;
  • Herbergen: ab ca. CHF 30 pro Person & Nacht.

Die Preise der Schweizer Jugendherbergen befinden sich auf dem in Europa üblichem Niveau. Die Unterbringung ist etwas einfacher als in Deutschland, dafür stellen sich das Frühstück und Abendessen meist besser dar.

Wikitravel hilft mit der Liste der Campingplätze bei der Suche nach Orten mit einem Campingplatz.

Lernen

Die Freizeit wird oft auch zur Weiterbildung benutzt. Gemäss einer Studie sind schweizer Erwachsene Weltmeister der Weiterbildung. Sprach-, Koch- und Computerkurse haben regen Zulauf. Viele Schweizer engagieren sich in Vereinen, so gibt es kaum jemanden, der nicht in einem Verein oder einer anderen Gesellschaft Mitglied ist.

Feiertage

In der Schweiz gibt es nur 4 Feiertage, die im gesamten Land arbeitsfrei sind: Neujahr, Auffahrt (in Deutschland: Christi Himmelfahrt), Bundesfeier (1. August, Nationalfeiertag) und Weihnachtstag (in Deutschland: 1. Weihnachtsfeiertag). In weiten Teilen der Schweiz werden außerdem Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag und Stephanstag (in Deutschland: 2. Weihnachtsfeiertag) begangen.

Außer dem 1. August ist die Regelung der Feiertage Angelegenheit der Kantone, so dass es von Kanton zu Kanton erhebliche Unterschiede gibt. Weiterhin wird an bestimmten traditionellen Festtagen nicht oder nur eingeschränkt bzw. verkürzt gearbeitet, obwohl diese Tage nicht als gesetzliche Feiertage anerkannt sind. Nicht selten betreffen solche Ereignisse nur bestimmte Bezirke eines Kantons oder sogar nur einzene Gemeinden.

Sicherheit

Die Kriminalitätsrate in der Schweiz ist sehr niedrig. In den Städten besteht ein leicht erhöhtes Risiko Opfer von Taschendieben zu werden. Fahrräder sollten immer abgeschlossen werden, wenn sie aus den Augen gelassen werden. In grösseren Städten ist auch bei älteren Fahrrädern ein massives Schloss empfehlenswert.

Gesund bleiben

Es bestehen keine Probleme mit Nahrungsmitteln in der Schweiz. Wasser ist grundsätzlich überall trinkbar, ausser es ist speziell deklariert. Praktisch in jedem Ort gibt es Brunnen mit Trinkwasser.

Klima

Erhebliche Unterschiede sind bedingt durch die Höhenlage und die Richtung der Gebirge. In den Alpen bleibt von ungefähr 2'600 m an der Schnee an allen Stellen liegen, wo er haften kann; daher die Firnmeere der hohen Bergmulden, während schroffe Felswände, auch wenn sie über der Schneegrenze liegen, das nackte Gestein zeigen. Der grössere Teil des Landes, das gesamte Rheingebiet, ist nach Norden ausgerichtet; umgekehrt die Südseite des Gebirges, z.B. das Tessin. Daher der grosse Unterschied beider alpiner Seiten nach Klima und Organismen. Die mittlere Jahreswärme der Hochebene beträgt 8-10° C, in Lugano 11,6°C. Auch das untere Rhonethal zeichnet sich durch eine hohe Sommerwärme und geringe sommerliche Niederschläge aus. In St. Gallen, am Eingang in das Voralpenland, erreicht das Jahresmittel bloss 7,4°C, in dem hohen, von Schnee- und Gletschermassen umgebenen Zermatt nur 3,5°C. Man zählt im Süden ca. 120, im Norden 145 bis 165 jährliche Regentage. Die Regenmenge (der Schnee in Wasser verwandelt) bewegt sich zwischen 700 und 2'000 mm; sie beträgt z. B. in Sion (Wallis) 598, in Bern 1'028, in Neuenburg 932, in Einsiedeln 1'753 und in Lugano 1'545 mm. Höhere Alpengegenden besitzen einen beträchtlichen Schneefall. Bei dem Hospiz des St. Bernhard z.B. beträgt er oft in einem Monat weit über 2 m, und um Bevers (Oberengadin) liegt, bei einem Gesamtschneefall von über 3 m, die weisse Decke nicht selten 5-6 Monate lang auf der Talfläche. Nebel sind im Mittelland häufig, besonders in Sumpf- und Wassergegenden, z. B. im Seeland. Ein eigentümlicher Wind ist der warme Föhn. Im ganzen ist das Schweizer Klima der Gesundheit zuträglich, namentlich die Bergluft rein und stärkend. Darum stehen die Alpenkurorte im günstigsten Ruf, während einige milde, vor rauhem Wind geschützte Lagen (Gersau, Montreux, Lugano) zum Herbst- und Winteraufenthalt sich empfehlen.

Durchschnittliche Tagestiefstwerte/Tageshöchstwerte:

Ort/Monat Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Luzern -2/3 -2/5 1/10 4/14 9/19 12/22 14/25 14/24 11/19 7/14 2/8 -1/4
Bern -4/2 -2/4 0/8 3/12 7/17 10/20 12/23 12/23 9/19 5/14 1/7 -3/3
Zürich -3/2 -2/4 1/8 4/13 8/17 11/21 13/23 12/22 10/19 6/13 1/7 -2/3
Basel -2/4 -1/6 2/10 4/14 8/18 11/22 13/24 13/23 10/20 7/15 2/8 -1/4
St.Gallen -4/2 -3/3 0/6 4/10 7/15 10/18 12/21 12/20 9/17 5/12 1/6 -3/3
Genf -2/4 -1/6 1/10 4/14 8/19 11/23 13/26 13/25 10/21 7/15 2/8 -1/4
Sion -4/3 -2/6 1/11 4/15 8/20 11/23 13/26 12/25 9/21 5/16 0/9 -3/4
Lugano 0/6 1/8 4/12 7/15 11/19 14/23 17/26 16/25 13/21 9/17 4/11 1/7

Respekt

Grundsätzlich gelten in der Schweiz ähnliche Regeln des Anstandes und des gegenseitigen Respekts wie in anderen westeuropäischen Ländern auch. Dennoch sind einige kleine Unterschiede erwähnenswert:

  • Beim Anstossen mit einem Glas Bier oder Wein ist mit dem Partner Augenkontakt herzustellen. Die französische Art, sich bereits der nächsten Person zuzuwenden gilt als eher unhöflich.
  • Bei der Begrüssung sollte man auf einen angenehm festen Händedruck achten. Zaghafter, schwammiger Händedruck wird nicht sehr geschätzt.
  • Freunde und gute Bekannte geben sich 3 (drei!) Küsse auf die Wangen - links, rechts, links. Es gilt als versnobbt, wenn sich die Wangen nicht berühren.
  • Zur Begrüssung ist ein deutsches 'Guten Tag' besser als ein einfaches 'Hallo'. Ebenfalls wird bei einem Abschied das deutsche 'Tschüss' gar nicht geschätzt. Man sollte daher lieber 'Auf Wiedersehen' sagen.

Kommunizieren

Die Internationale Vorwahl lautet: +41

Privatkunden haben die Wahl zwischen drei Mobilnetzanbietern, die jeweils ein eigenes Netz betreiben: Swisscom, Sunrise und Orange. Alle Netzbetreiber bieten eine GSM-Abdeckung von über 99 % der Schweizer Bevölkerung. Die Betreiber versorgen sämtliche Schweizer Autobahnen und Bahnstrecken inklusive Tunnels. Die Abdeckung ist auch in ländlichen und abgelegenen Gebieten bei allen Netzbetreibern vorbildhaft. Alle Betreiber bieten Prepaid-Karten an, welche an vielen Orten gekauft werden können (Netzbetreiber, Warenhaus, Fachgeschäft, Kiosk etc.). Für Prepaid-Karten gilt eine Registrierpflicht. Günstige Preise bieten vor allem die Provider. Für Touristen besonders interessant ist das Angebot von yallo: Anrufe im Inland sowie ins europäische Ausland (Mobil- oder Festnetz) kosten einheitlich 39 Rappen (0,23 €) pro Minute, SMS 10 Rappen (€ 0,06). Oder besser M-Budget-Mobile: Ansonsten gleiche Bedinnungen aber nur 28 Rappen pro Minute(dafür kein MMS) Erhältlich in Migros Kaufhäusern.

Regionale Vorwahl: Auch bei Gesprächen vom Festnetz innerhalb derselben Ortsvorwahl ist diese mitzuwählen.





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