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Ruhrgebiet: Unterschied zwischen den Versionen

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Nordrhein-Westfalen : Ruhrgebiet
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Wer angesichts der erwähnten Fahrradfreundlichkeit nun vorschnell annimmt, dass das Ruhrgebiet dann wohl auch für Wanderer eine angenehme Region sein müsste, befindet sich (wiederum) auf dem Holzweg. Zwar wird man zumindest an der Peripherie unzählige Wanderwege finden, der sprichwörtliche Teufel steckt aber auch hier im Detail: Anders als bei Fahrradwegen gibt es hier nämlich grundsätzlich keine einheitliche und transparente Wegweisung, sondern stattdessen ein System aus zahlreichen kryptischen Zeichen, welches sich noch bis in die Zeit der Weimarer Republik zurückverfolgen lässt und heute vorrangig von ehrenamtlichen Vereinen, v.a. dem Sauerländischen Gebirgsverein, teilweise auch von örtlichen Stadtmarketingagenturen mehr oder – was häufiger der Fall ist – minder gepflegt wird. Dem Wanderer erschließt sich dieses System oftmals nur unter Zuhilfenahme einer Wanderkarte, deren Druck jedoch bereits vor einiger Zeit eingestellt wurde. Problematisch ist auch, dass die Instandhaltung der Wege an vielen Stellen mittlerweile ein Niveau erreicht hat, dass diese – gelinde ausgedrückt – schwierig zu begehen, besonders nach Regenfällen teilweise kaum bis gar nicht passierbar sind. Hervorzuhebende Ausnahme stellt lediglich der Emscher-Park-Weg (X E) von Kamen nach Duisburg dar – hier sind sogar in regelmäßigen Abständen Kilometerangaben angebracht, was daran liegen könnte, das zum einen dieser Weg bis auf einige wenige Treppen komplett fahrradtauglich ist und zum anderen die Renaturierung der Emscher ein Prestigeprojekt darstellt, welches den Regionalverband noch immer mit besonderem Stolz erfüllt.
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Wer angesichts der erwähnten Fahrradfreundlichkeit nun vorschnell annimmt, dass das Ruhrgebiet dann wohl auch für Wanderer eine angenehme Region sein müsste, befindet sich (wiederum) auf dem Holzweg. Zwar wird man zumindest an der Peripherie unzählige Wanderwege finden, der sprichwörtliche Teufel steckt aber auch hier im Detail: Anders als bei Fahrradwegen gibt es hier nämlich grundsätzlich keine einheitliche und transparente Wegweisung, sondern stattdessen ein System aus zahlreichen kryptischen Zeichen, welches sich noch bis in die Zeit der Weimarer Republik zurückverfolgen lässt und heute vorrangig von ehrenamtlichen Vereinen, v.a. dem Sauerländischen Gebirgsverein, teilweise auch von örtlichen Stadtmarketingagenturen mehr oder – was häufiger der Fall ist – minder gepflegt wird. Dem Wanderer erschließt sich dieses System oftmals nur unter Zuhilfenahme einer Wanderkarte, deren Druck jedoch bereits vor einiger Zeit eingestellt wurde. Problematisch ist auch, dass die Instandhaltung der Wege an vielen Stellen mittlerweile ein Niveau erreicht hat, dass diese – gelinde ausgedrückt – schwierig zu begehen, besonders nach Regenfällen teilweise kaum bis gar nicht passierbar sind. Hervorzuhebende Ausnahme stellt lediglich der Emscher-Park-Weg (X E) von Kamen nach Duisburg dar – hier sind sogar in regelmäßigen Abständen Kilometerangaben angebracht, was daran liegen könnte, dass zum einen dieser Weg bis auf einige wenige Treppen komplett fahrradtauglich ist und zum anderen die Renaturierung der Emscher ein Prestigeprojekt darstellt, welches den Regionalverband noch immer mit besonderem Stolz erfüllt.
  
 
==RUHR.2010==
 
==RUHR.2010==

Version vom 28. Juni 2012, 08:20 Uhr

Das Ruhrgebiet liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Es ist mit 5,2 Millionen Einwohnern das größte geschlossene Siedlungsgebiet in Deutschland und nach Moskau und London der drittgrößte Ballungsraum Europas.

Map Ruhr Area

Das Ruhrgebiet oft auch als der Ruhrpott oder als das Revier bezeichnet, ist in nur 150 Jahren zwischen Ruhr, Rhein, Emscher und Lippe zu einer riesigen Industrieregion zusammengewachsen. Von anderen traditionell gewachsenen Ballungsräumen unterscheidet sich das Ruhrgebiet dadurch, dass es aus vielen nahezu gleichgroßen Städten zusammen gewachsenen ist welche irgendwann mit ihren Stadtgrenzen an ihre Nachbarstädte stießen. Für viele Menschen von außerhalb ist es verwirrend eine Stadt zu verlassen, dieses jedoch nur am Ortsausgangsschild, welches gleichzeitig das Ortseingangsschild einer anderen Stadt ist, zu erkennen. Wohnen in Gelsenkirchen, Arbeiten in Dortmund, zum Einkaufen nach Oberhausen ins Centro und dann abends zum Feiern ins Bermudadreieck nach Bochum, das gibt es nur im Ruhrgebiet. Andererseits ist das Ruhrgebiet nicht ein großes Häusermeer, es gibt ebenso Freiflächen, Parks, Wald und sogar Landwirtschaft. Typisch ist die enge Verzahnung von Industrie, Wohngebieten und Naturflächen. Weidende Pferde von Industriekulisse, auch das ist Ruhrgebiet.

Die Schwerindustrie, aus der das Ruhrgebiet gewachsen ist, spielt heute nicht mehr die Hauptrolle, ist aber in der Westhälfte noch vertreten und im ganzen Ruhrgebiet durch ihre in Stahl verewigten Denkmähler allgegenwärtig. Industrielles Ambiente ist das kulturelles Erbe, welches die Stadtbilder des Ruhrgebietes prägt und von den Menschen bewahrt wird. Dieses ist, zusammen mit dem breiten Kulturangebot, der Grund warum das Ruhrgebiet mit Essen neben der ungarische Stadt Pécs und der türkischen Metropole Istanbul zur Kulturhauptstadt Europas 2010 ernannt worden ist.

Es soll aber keinesfalls der Eindruck entstehen, dass die Menschen im Ruhrgebiet der Gesellschaft vergangenen Jahrzehnte nachtrauern. Das Gegenteil ist der Fall. Die Probleme, die in ganz Europa gegenwärtig sind und im Ruhrgebiet besonders intensiv auftreten, Strukturwandel und Überalterung der Gesellschaft, haben die Menschen tolerant, neugierig und kreativ gemacht. Das Ruhrgebiet ist wie kaum eine andere Region zum Experimentierfeld geworden wo vieles möglich ist, nicht nur in der Kunst.

Ruhrgebietspanorama

Inhaltsverzeichnis

  • Küche
  • Ausgehen
  • Sicherheit
  • Klima
  • Weiter geht's
  • Regionen


    Schwerindustrie bei Bottrop
    und die grüne Seite des Ruhrgebietes: Ruhrauen bei Duisburg
    Bochumer Innenstadt: Massenberg Boulevard
    ... und auch das ist Ruhrgebiet: historische Altstadt von Hattingen
    offen zutage tretendes Kohleflöz im Muttental
    Theater im industriellen Ambiente: Colosseum Theater


    Orte

    Zum Ruhrgebiet zählen:

    • die zentralen Städte

    Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen

    • die Rand- und kleineren Städte

    Bottrop, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen

    • der Ennepe-Ruhr Kreis mit den Städten

    Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Herdecke, Schwelm, Sprockhövel, Wetter (Ruhr), Witten

    • der Kreis Unna mit dem Städten

    Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen, Lünen, Schwerte, Selm, Unna, Werne

    • der Kreis Recklinghausen mit den Städten

    Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Waltrop

    • der Kreis Wesel mit den Städten

    Alpen, Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Schermbeck, Sonsbeck, Wesel, Xanten

    Gewässer

    Hintergrund

    Die wirtschaftliche Stärke der einzelnen Städte hatte während des Kohlebooms die Bildung einer kommunalen Verwaltungseinheit verhindert. Die Eingemeindungswellen in den 1920.er und in den 1970.er Jahren waren folgerichtig in der Regel mit dem Niedergang der Kohleförderung in den kleineren Gemeinden verbunden. Allerdings war die Zersplitterung auch durchaus politisch gewollt. Ein vereinigtes Ruhrgebiet - es wäre bei weitem die größte Stadt in Deutschland und die drittgrößte Metropole in Mitteleuropa - hätte ein politisches Gewicht, welches zweifellos links vom (Mittel-)Bürgertum gelegen hätte.

    Die Kleinteiligkeit der Region beflügelt bis heute einen lebhaften Wettbewerb zwischen den Städten. Die Zersplitterung der Geldmittel der Region auf viele gleichberechtigte Entscheidungsträger sorgte für das dichteste Kultur-, Sport- und Naherholungsangebot in Deutschland, behinderte allerdings auch die Schaffung überregional bekannter Prestigeobjekte und wirkte sich nachteilig auf den ÖPNV aus. Gerade dies bedingt aber auch die Einzigartigkeit des Ruhrgebiets: Trotz seiner immensen Größe wirkt das Ruhrgebiet oft nicht wie eine Großstadt; die regionale, fast schon kleinstädtische Prägung ist überall deutlich zu erkennen. Die fehlende Augenhöhe zu anderen Metropolen wirkt sich nachteilig auf die Wahrnehmung von Außen aus, was aber dem Kulturangebot und der Dynamik der Region in keinster Weise gerecht wird.

    Obwohl sich nach dem Ende des deutschen Kohle- und Stahlbooms zahlreiche Firmen aller Branchen im Ruhrgebiet niedergelassen haben, ist die Arbeitslosigkeit hier sehr hoch (Bundesdurchschnitt 7,7%, Ruhrgebiet 11,5%, Stand Juli 2008). Dieses hat mehrere Gründe. Zum einen halten viele Einwandererfamilien an den Lebens- und Bildungsidealen ihrer Herkunftsländer fest. Zum anderen sind die Bewohner aller Nationen sehr bodenständig, da sie in der Regel in starke informelle soziale Netzwerke eingebunden sind, die die schlimmsten Folgen der Arbeitslosigkeit abmildern. Zudem ist qualitativ guter Wohnraum im Ruhrgebiet im Überfluss vorhanden und demzufolge sehr preiswert, die Abwanderungsbereitschaft dementsprechend niedrig. Und schließlich genügen die nunmehr überflüssig gewordenen Arbeitskräfte aus der industriellen Produktion regelmäßig nicht den Anforderungen der in den neuen Branchen engagierten Arbeitgeber und können auch nicht einfach kurzfristig umgeschult werden.

    Klischees und Wahrheit

    • Alles ist zugebaut, es gibt keine Grünflächen.
      • Stimmt nicht. Es gibt zwar nicht den Gegensatz von hier Stadt und da ländliches Umland - zumindest nicht im Kernbereich des Ruhrgebietes. Typisch ist die enge Verzahnung von bebauten Flächen und Natur. 17% der Fläche sind Waldgebiete, insgesamt sind mehr als die Hälfte der Gesamtfläche als Grünflächen ausgewiesen.
    • Das Ruhrgebiet ist grau und voller Ruß. Weiß ist ein Traum.
      • Stimmt nicht. Zwar ist das Ruhrgebiet keine Postkartenidylle, zumindest die Luft ist aber spätestens seit den 80er Jahren sauber. Viele Innenstädte sind von einem dichten Grünflächennetz durchzogen.
    • Im Ruhrgebiet lebt man um zu arbeiten.
      • Kommt darauf an, was man unter „Arbeit“ versteht. Das Meer von Fabriken, welches sicherlich einst der Anlass für viele Gastarbeiter war, das Ruhrgebiet aufzusuchen, trocknet zunehmend aus. Gleichzeitig wächst – wenn auch langsamer – die Vielfalt an Kreativ- und Dienstleistungsberufen ebenso wie die Möglichkeiten zur aktiven wie passiven Freizeitgestaltung. Die klassische Industriearbeiterschaft ist zwar immer noch vorhanden, stellt jedoch nur noch eine Minderheit dar. Im Ruhrgebiet von heute finden vornehmlich Künstler und Studenten einen attraktiven Lebensraum vor, aber auch Senioren schätzen die Kombination von teilweise ländlich anmutenden Landschaften und urbaner Infrastruktur.
    • Die Menschen sprechen so einen komischen Dialekt, mit 'dat' und 'wat' und von der 'Maloche aufm Pütt'.
      • Stimmt, aber nur auf der Bühne. Auf der Straße werden Sie niemanden so sprechen hören.
    • Typisch für das Ruhrgebiet sind Bergleute und Zechen.
      • Stimmt nicht ganz. Es gibt nur noch 5! aktive Zechen, direkt im Bergbau sind noch ca. 36.000 beschäftigt, in der Kreativwirtschaft gibt es bereits 40.000 Beschäftigte. Das Ruhrgebiet ist eine Kreativ- und Dienstleistungsregion. Wahr ist allerdings, dass im Ruhrgebiet das Andenken an seine industrielle Vergangenheit wie in keiner vergleichbaren Region gepflegt wird – viele Gebäude mit Industriebezug sind dementsprechend gut erhalten bzw. restauriert und wurden oftmals sogar einer neuen – kulturellen – Nutzung zugeführt. Nicht ohne Grund wurde der Zollverein-Komplex zum Weltkulturerbe ernannt.
    • Im Ruhrgebiet liebt man den Fußball.
      • Stimmt, Schalke (Gelsenkirchen) und Borussia (Dortmund) sind magische Namen, von den Einwohnern der zugehörigen Städte verehrt wie im Mittelalter die Heiligen. Dementsprechend vorsichtig sollte man mit diesbezüglichen Witzen sein, die nach abendlichem Umtrunk durchaus schon mal ins Auge gehen können.
    • Das Ruhrgebiet ist sozialer Brennpunkt.
      • Übertreibung. Zwar ist die in einigen Vierteln hohe Arbeitslosigkeit nicht nur für deren Bewohner alles andere als angenehm, Gewaltausbrüche, wie man sie aus bestimmten Berliner Stadtteilen kennt, sind hier jedoch die absolute Ausnahme, da starke soziale Bindungen existieren. Auch das Zusammenleben verschiedener ethnischer und religiöser Gruppen funktioniert besser als andernorts in Deutschland.

    Sprache

    Der ausgeprägte Ruhrgebietsdialekt (Herbert Knebel, Dr.Stratmann, Atze Schröder) des 20. Jahrhundert ist auch regional geächtet und wird kaum noch gesprochen. Die Offenheit der Menschen der Region formt seit einigen Jahren einen neuen Dialekt, der von Sprach- und Grammatikelementen der Einwanderer aus 167 Nationen bereichert wird.

    Anreise

    Flugzeug

    Relevante Flughäfen sind Dortmund (DTM), Düsseldorf (DUS), Mönchengladbach (MGL), Weeze-Niederrhein (NRN) sowie Köln-Bonn (CGN).

    Der Flughafen Dortmund ist per Non-Stop Shuttlebus (kostenpflichtig, Spezialtarif) mit dem Dortmunder Hauptbahnhof und dem Bahnhof Holzwickede/Flughafen Dortmund verbunden. Außerdem verkehren reguläre Linienbusse zu den Bahnhöfen DO-Aplerbeck (RB) und DO-Aplerbeck (U) sowie zum Unnaer Bahnhof.

    Der Flughafen Düsseldorf verfügt über einen eigenen Bahnhof (Düsseldorf Flughafen Terminal, von dort S11 nach Düsseldorf-Unterrath (Umstieg zur S1 (Duisburg - Essen - Bochum - Dortmund)), Düsseldorf-Derendorf (Umstieg zur S6 (Kettwig - Werden - Essen)) bzw. Düsseldorf Hbf (Umstieg zur RE4, s.u.), sowie über eine (häufig defekte) Kabinenbahnverbindung (skytrain) zum 2 km entfernt gelegenen Bahnhof Düsseldorf Flughafen (zahlreiche Züge auf der Relation Duisburg - Essen - Bochum - Dortmund - Hamm sowie RE2 (Duisburg - Essen - Gelsenkirchen - Recklinghausen - Haltern) und RE3 (Duisburg - Oberhausen - Essen-Altenessen - Gelsenkirchen - Herne - Rauxel - Dortmund - Kamen - Hamm)).

    Der Flughafen Mönchengladbach ist durch die Buslinie 10 mit dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof verbunden. Ab dort verkehren jeweils stündlich die Linien RE4 (Ennepetal/Gevelsberg - Hagen - Witten - Dortmund) und RE11 (Duisburg - Mülheim - Essen - Bochum - Dortmund - Kamen - Hamm).

    Vom Flughafen Weeze-Niederrhein verkehrt ein Linienbus (begrenzte Sitzplatzanzahl, Reservierung daher empfehlenswert) nach Duisburg, Essen und Moers.

    Der Flughafen Köln/Bonn verfügt über einen eigenen Fernbahnhof.

    Alle Flughäfen befinden sich in Autobahnnähe; Düsseldorf und Köln/Bonn haben jeweils einen eigenen Autobahnanschluss.

    An der Peripherie des Ruhrgebiets finden sich 12 Landeplätze, die regelmäßig von Teilnehmern der Mitflugzentrale angeflogen werden.

    Bahn

    Abgesehen vom Bottroper, Castrop-Rauxeler, Gelsenkirchener, Gevelsberger, Mülheimer, Recklinghäuser und Wittener Hauptbahnhof sind alle Hauptbahnhöfe des Ruhrgebiets nicht nur wichtige Knotenpunkte im nationalen und internationalen Eisenbahnverkehr, sondern auch gut durch den örtlichen ÖPNV erschlossen; die Anreise per Eisenbahn sollte insofern kein größeres Problem darstellen.

    Auto

    In das Ruhrgebiet führen aus allen Richtungen Autobahnen. In Nord-Süd Richtung führt die A1 (Hamburg-Köln) durch das östliche Ruhrgebiet. Die A3 (Arnheim-Köln-Frankfurt) erschließt das westliche Oberhausen um Duisburg und Oberhausen. In Ost-West Richtung führt die A2 (Oberhausen-Hannover) durch den nördlichen Teil des Ruhrgebietes. Der zentrale und südliche Bereich um Duisburg, Essen und Dortmund wird von das A40 (Ruhrschnellweg) erschlossen. Östlich von Dortmund wird die A40 zur A44. Aus Norden durch das Münsterland führt zudem noch die A31 und aus Süden die A45 (Sauerlandlinie) in das Ruhrgebiet. Dazu kommen noch zahlreiche weitere Autobahnen, die durch die verschiedenen Regionen des Ruhrgebietes führen.

    Alle Autobahnen sind sehr stauanfällig. Dieses gilt besonders für die A3 im Bereich Düsseldorf und Oberhausen, die A1 im Bereich Dortmund sowie die A40 auf der gesamten Länge zwischen Mülheim und Dortmund. Eine Straßenkarte sollte auf keinen Fall im Gepäck fehlen. Ideal ist ein Navigationssytem. Doch auch dann sollte man sich vor der Abreise die Route schon einmal angucken.

    Mobilität

    Öffentlicher Nahverkehr

    Zuständig für den ÖPNV im Ruhrgebiet sind Verkehrsverbund Rhein Ruhr VRR und Tarifraum Münsterland/Ruhr-Lippe VRLan der Nord- und Ostgrenze. Fahrkarten gelten je nach Preisstufe im Tarifgebiet und berechtigen zur Benutzung von Bus, Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn, H-Bahn und Regionalzügen. Im Verkehr innerhalb bzw. zwischen einigen Stadtteilen werden teilweise sog. Bürgerbusse (für den Linienverkehr umgebaute Kleintransporter) eingesetzt, diese unterliegen jeweils einem eigenen Tarif, der beim Busfahrer zu entrichten ist.

    Innerhalb der Städte ist das Bahn- und Busnetz prinzipiell gut ausgebaut, viele Buslinien verkehren jedoch nur im Stundentakt, im südlichen Ruhrgebiet oftmals noch seltener, an Wochenenden dort teilweise gar nicht, im Kreis Wesel sind die Verbindungen teilweise noch erheblicher eingeschränkt (auf vielen Linien nur bis zu 3 Fahrten an Schultagen, teilweise nur bei angemeldetem Bedarf); für Verbindungen zwischen den Städten benutzen Sie falls möglich besser U-Bahn (alle 5-10 Minuten, abends und an Wochenenden teilweise seltener), S-Bahn (generell alle 20 Minuten, an Wochenenden alle 30 Minuten, S2 westlich von Gelsenkirchen und nördlich von Herne im Stundentakt, abends/nachts sowie ganztägig an Wochenenden kein Direktverkehr zwischen Herne Bf und Recklinghausen, S9 nördlich von Bottrop im Stundentakt), Regionalzüge (zumeist Stundentakt) oder Schnellbusse (verkehren an Wochenenden stark eingeschränkt, teilweise nur zur werktäglichen Hauptverkehrszeit).

    Nachts stellen Nachtbusse, Taxen sowie die Nachtstraßenbahn von Mülheim nach Oberhausen neben den an Wochenenden teilweise die ganze Nacht verkehrenden Verbindungen der Deutschen Bahn zumindest in den größeren Städten ein Grundangebot sicher. Anders als in anderen Ballungsräumen sind diese im Regelfall sicher; Übergriffe in diesen bzw. auf diese sind die absolute Ausnahme, in Marl allerdings bereits passiert.

    Wegen der teilweise großen Taktabstände ist es empfehlenswert, vor der Fahrt die Fahrplanauskunft des VRR zu konsultieren; diese informiert auch über Eisenbahnverbindungen sowie die Verbindungen der Nachbarverbünde.

    Fahrkahrten gibt es an Verkaufsstellen mit diesen Zeichen (VRR), an Büros den Verkehrsgesellschaften, bei den meisten Busfahrern (teilweise eingeschränktes Sortiment) und an den Fahrkartenautomaten.

    Vergessen Sie nicht die Fahrkarten vor Fahrtantritt abzustempeln, offiziell heißt es entwerten. Die orangefarbenen Entwerter stehen an allen Zugängen der Bahnsteige und in den Bussen.

    Schienenverkehrsenthusiasten und Liebhabern von Kuriositäten bietet sich die Möglichkeit, die wahrscheinlich längste Straßen-/Stadtbahnfahrt der Welt zu unternehmen. Diese verläuft wie folgt: Witten-Heven – 310 – Bochum – 302 – Gelsenkirchen – 107 – Essen Hbf – U18 – Mülheim Hbf – 901 – Duisburg – U79 – Düsseldorf Heinrich-Heine-Allee – U76 (oder zur HVZ die Express-Stadtbahn U70) – Krefeld Rheinstraße – 44 – Krefeld-Hüls. Für diese Fahrt muss man montags-freitags ca. 5:15 h veranschlagen (bei Benutzung der U70 evtl. etwas weniger, an Wochenenden etwas mehr), was angesichts der Luftliniendistanz (die tatsächlich zurückgelegte Entfernung beträgt über 100 km) von ca. 65 km einer Reisegeschwindigkeit von ca. 12 km/h entspricht.

    Auto

    Die mitunter recht großen Entfernungen sowie die Grobmaschigkeit des Schienenschnellverkehrsnetzes machen die Benutzung eines eigenen oder gemieteten Automobils zu einer zumindest nicht vollständig abwegigen Alternative. Allerdings ist das Autofahren gerade in einer Metropolregion wie dem Ruhrgebiet speziell für diejenigen, die solche Verkehrsverhältnisse nicht gewohnt sind, extrem gewöhnungsbedürftig; die Rushhour sollte deshalb auf jeden Fall gemieden werden. Alle Autobahnen sind sehr stauanfällig; dieses gilt insbesondere für die A1 rund um Dortmund, die A3 zwischen Düsseldorf und Oberhausen, die A40 auf der gesamten Länge zwischen Duisburg und Dortmund, die A42 zwischen Oberhausen und Herne sowie die A43 zwischen Bochum und Recklinghausen. Derzeit wird die A40 zwischen Bochum und Gelsenkirchen ausgebaut, was zusätzliche Staugefahr bedeutet; diese Autobahn wird von Einheimischen nicht ohne Grund „Ruhrschleichweg“ genannt.
    In den Radioprogrammen des WDR werden während der Rushhour nur die größeren Staus durchgesagt. Alle Staus werden zu diesen Zeiten pausenlos es auf der Mittelwelle 720 kHz durchgesagt. Wer sich auskennt oder über ein entsprechendes Navigationssystem verfügt, kann Staus aufgrund der hohen Autobahndichte gut umfahren. Stauprognosen für die nächste Stunde gibt es zudem mit großer Genauigkeit von Straßen NRW. Dort werden auch Langzeitprognosen sowie Fahrzeitenrechner angeboten.
    Parkraum ist grundsätzlich in den Innenstädten sowie an wichtigen Touristenattraktionen in mehr als ausreichendem Maße vorhanden, kann jedoch bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen, der Cranger Kirmes oder Weihnachtsmärkten schon einmal knapp werden.

    Taxi

    Preise für Taxifahrten liegen bei ca. 1,60 € pro Kilometer plus Grundgebühr für die Anfahrt. Zwischen einigen Stadtteilen verkehren nach Vorbestellung Sammeltaxen zu (günstigeren) Festpreisen zu festgelegten Zeiten von speziell gekennzeichneten AST-Haltestellen.

    Fahrrad

    Angesichts der geographischen Gegebenheiten (dichte Besiedlung, Hügellandschaft im Süden) neigen Touristen mitunter zur Annahme, dass das Ruhrgebiet keine fahrradfreundliche Region wäre. Auch dieses ist ein Vorurteil; mittlerweile ist geradezu das Gegenteil wahr: Der Regionalverband Ruhr kauft stillgelegte Industriebahntrassen auf und wandelt sie zu Radwegen um. Eine Liste der Trassen findet man unter Sport. Aber auch außerhalb dieser Wege wird allerorten an Radfahrer gedacht: Kaum eine Hauptstraße kommt ohne parallel geführte Fahrradwege, ausgewiesene Fahrradspuren oder zumindest Fahrrad-Schutzstreifen aus. Die größtenteils exzellente Wegweisung bevorzugt möglichst autofreie bzw. -arme Strecken und weist neben den Entfernungen sogar größere Steigungen aus. Vielerorten betreibt der Regionalverband Fahrradverleihstationen. Diese Fahrradfreundlichkeit bringt allerdings auch Nachteile mit sich: Das Fahrrad ist mittlerweile dermaßen beliebtes Fortbewegungsmittel, dass in Zügen nicht selten der Platz in den dafür vorgesehenen Mehrzweckabteilen nicht mehr ausreicht und Fahrgäste auf nachfolgende Züge verwiesen werden müssen. Weiterhin ist die Zuweisung der erwähnten Trassen für den Radverkehr ein erhebliches Hindernis auf dem Weg zu einem fahrgastfreundlichen Nahverkehr, der diese ebenso benötigen würde.

    Fußgänger

    Wer angesichts der erwähnten Fahrradfreundlichkeit nun vorschnell annimmt, dass das Ruhrgebiet dann wohl auch für Wanderer eine angenehme Region sein müsste, befindet sich (wiederum) auf dem Holzweg. Zwar wird man zumindest an der Peripherie unzählige Wanderwege finden, der sprichwörtliche Teufel steckt aber auch hier im Detail: Anders als bei Fahrradwegen gibt es hier nämlich grundsätzlich keine einheitliche und transparente Wegweisung, sondern stattdessen ein System aus zahlreichen kryptischen Zeichen, welches sich noch bis in die Zeit der Weimarer Republik zurückverfolgen lässt und heute vorrangig von ehrenamtlichen Vereinen, v.a. dem Sauerländischen Gebirgsverein, teilweise auch von örtlichen Stadtmarketingagenturen mehr oder – was häufiger der Fall ist – minder gepflegt wird. Dem Wanderer erschließt sich dieses System oftmals nur unter Zuhilfenahme einer Wanderkarte, deren Druck jedoch bereits vor einiger Zeit eingestellt wurde. Problematisch ist auch, dass die Instandhaltung der Wege an vielen Stellen mittlerweile ein Niveau erreicht hat, dass diese – gelinde ausgedrückt – schwierig zu begehen, besonders nach Regenfällen teilweise kaum bis gar nicht passierbar sind. Hervorzuhebende Ausnahme stellt lediglich der Emscher-Park-Weg (X E) von Kamen nach Duisburg dar – hier sind sogar in regelmäßigen Abständen Kilometerangaben angebracht, was daran liegen könnte, dass zum einen dieser Weg bis auf einige wenige Treppen komplett fahrradtauglich ist und zum anderen die Renaturierung der Emscher ein Prestigeprojekt darstellt, welches den Regionalverband noch immer mit besonderem Stolz erfüllt.

    RUHR.2010

    Unter dem Titel RUHR.2010 [1] präsentiert das Ruhrgebiet sein Programm zur Kulturhauptstadt 2010.

    Detailierte Informationen gibt es in den Besucherzentren:

    • Besucherzentrum Bochum, Deutsches Bergbaumuseum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum
    • Besucherzentrum Dortmund, Dortmunder U, Brinkhoffstraße 4, 44137 Dortmund
    • Besucherzentrum Duisburg, CityPalais
    • Besucherzentrum Essen, Zeche Zollverein-Kohlenwäsche, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen
    • Besucherzentrum Oberhausen, Centro/Neue Mitte

    Informationen zum Programm für Menschen mit Behinderung gibt es unter RUHR.2010-Barrierefrei

    Sehenswürdigkeiten

    An dieser Stelle alle Sehenswürdigkeiten der Region aufzulisten würde bei weitem den Rahmen sprengen. Im Folgenden werden nur die Highlights der Region aufgezählt, daher sollte man auf jeden Fall auch die Seiten der einzelnen Städte besuchen.

    Was man gesehen haben muss

    • Bochum: Bergbaumuseum: umfassende Ausstellung zum Thema Bergbau mit Schaubergwerk
    • Bottrop: Tetraeder: Kunstwerk mit – bei klarem Wetter – imposanter Aussicht
    • Dortmund: DASA: multimediale Ausstellung über alles, was Deutschland tut, um seine Arbeiter zu schützen
    • Duisburg: Hafenrundfahrt: Einblicke in einen der größten Binnenhäfen der Welt
    • Essen: Weltkulturerbe Zollverein: einst größtes Bergbaukombinat des Ruhrgebiets, heute Zentrum der Kreativität
    • Essen: Ruhr Museum: Dauerausstellung zur Kultur, Natur und Geschichte des Ruhrgebiets auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zollverein
    • Hagen: Freilichtmuseum: vorindustrielle Produktion lebendig erleben
    • Waltrop: Schiffshebewerk Henrichenburg: auch Schiffe fahren Aufzug
    • Witten: Muttental: Wiege des Bergbaus mit Museum, Rundwanderweg, Besucherstollen und Feldbahn

    Was man gesehen haben sollte

    • Bochum: Eisenbahnmuseum: eines der größten seiner Art
    • Dortmund: Zeche Zollern: eine Zeche wie ein Palast
    • Duisburg: Innenhafen: vom Industriehafen zum architektonischen Meisterwerk
    • Duisburg: Landschaftspark Nord: die ehemalige Meidericher Eisenhütte mit begehbarem Hochofen und diversen Freizeitangeboten (Klettergarten, Hochseilparcours, Tauchmöglichkeit im ehemaligen Gasometer)
    • Duisburg: Ruhrort: Keimzelle der Binnenschifffahrt mit sehenswertem Museum zu diesem Thema
    • Essen: Alte Synagoge: eine Ausstellung über jüdisches Leben und Kultur
    • Essen: Grugapark: eine der größten Grünanlagen Deutschlands, die einst neue Maßstäbe für Gartenbauausstellungen setzte
    • Essen: Margarethenhöhe: zu Krupp-Zeiten schönste Arbeitersiedlung Deutschlands, heute begehrtes Wohnviertel des deutschen Mittelstandes
    • Essen: Villa Hügel: der Palast der Krupps
    • Gelsenkirchen: ZooM Erlebniswelt: ein Park, der mehr sein will als nur ein Zoo
    • Hagen: Hohenhof: Villa des Hagener Impulses, ein Gesamtkunstwerk des Jugendstils
    • Hamm: Sri Kamadchi Ampal: eines der größten tamilischen Heiligtümer außerhalb Asiens
    • Marl: Chemiepark: ein Chemiebaukasten der Superlative
    • Mülheim an der Ruhr: Aquarius: eine interaktive Ausstellung des Rheinisch-Westfälischen Wasserwerkes zum Thema Trinkwasser
    • Oberhausen: CentrO./Neue Mitte und Gasometer: postmodernes Einkaufszentrum und Ausstellungshalle

    Industriekultur

    Route der Industriekultur

    Um sich über die industriekulturelle Vergangenheit und Gegenwart des Ruhrgebietes einen Überblick zu verschaffen, begibt man sich am besten auf die Route der Industriekultur. Der Entdecker Pass Route der Industriekultur vermittelt einen guten Überblick über die Route und kann als pdf-Datei hier heruntergeladen werden.

    Objekte

    Marina Duisburg, Freizeit, Arbeiten und Wohnen am Wasser
    • Innenhafen Duisburg, aus dem ehemaligen Innenhafen ist ein moderner Stadtteil entstanden mit Büros, Wohnungen, Cafés, Restaurants, Kunstausstellungen und Wassersport-Einrichtungen
    • Landschaftspark Duisburg-Nord [2], stillgelegtes Hüttenwerk inmitten eine ca. 230 Hektar großen Parks, Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur
    • Gasometer Oberhausen Oberhausen, größter Scheibengasbehälter und heute höchste Ausstellungshalle Europas
    • Zeche Hannover - Malakowturm Bochum
    • Zeche Zollverein Essen
    • Schiffshebewerk Henrichenburg Waltrop
    • Zeche Zollern II/IV Dortmund
    • Jahrhunderthalle Bochum
    • Henrichshütte Hattingen

    Charakteristisch für das Ruhrgebiet sind die Arbeitersiedlungen und Bergehalden.

    Die Einwohnerzahl des Ruhrgebietes hatte sich zwischen 1850 und 1935 etwa verfünfzigfacht. Für private Investoren und die öffentliche Hand wäre es unmöglich gewesen Wohnraum in ausreichender Menge und Infrastruktur bereitzustellen. Hier sprang die Industrie ein, die Werkssiedlungen, Konsumanstalten (Vorläufer heutiger Supermärkte) und Gemeinschaftseinrichtungen für ihre Arbeiter und Angestellten gleich neben der Fabrik errichtete. Auch wenn die jeweiligen Firmen damit ihre eigenen Interessen zu verbinden wussten, war es auch ein sozialer Akt. Das durchschnittliche Einkommen eines Bergarbeiters lag im 19. Jahrhundert an der Existenzgrenze und ohne die Einrichtungen hätten Armut und Leben in Elendsvierteln für viele Menschen gedroht. Diese Siedlungen wurden meist als Gartenstadt mit ländlichem Charakter angelegt und gehören jetzt, renoviert und heutigen Bedürfnissen angepasst, zu begehrten Wohnobjekten. Die interessantesten Siedlungen dieser Art sind:

    Arbeitersiedlungen

    Bergarbeiter Siedlung Dahlhauser Heide
    • Eisenheim in Oberhausen entstand ab 1846 für die Beschäftigten der späteren Gutehoffnungshütte. Die heute noch stehenden 38 Häuser bilden die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebietes.
    • Margarethenhöhe in Essen ist die bekannteste und gilt als die schönste Siedlung des Ruhrgebietes. Die Siedlung entstand als Stiftung Margarethe Krupps als Gartenstadt nach den Plänen Georgs Metzendorfs.
    • Dahlhauser Heide in Bochum-Hordel, für die Musterzeche des Krupp-Konzern, die Zeche Hannover, wurde zwischen 1907 und 1915 eine Mustersiedlung errichtet, ebenfalls in Stil einer Gartenstadt.
    • Siedlung Teutoburgia in Herne-Börnig, eine der schönsten Gartenstadt-Siedlungen an der Ruhr. Bestehend aus nur 4 unterschiedlichen Haustypen ergibt sich ein sehr abwechslungsreiches Gesamtbild. Erbaut wurde die Siedlung zwischen 1909 und 1923 für die Beschäftigten der Zeche Teutoburgia.

    Bergehalden

    Die Bergehalden, bestehend aus tauben Gestein, das mit der Kohle ans Tageslicht gefördert wurde, sind zum größten Teil aufgeforstet und der Öffentlichkeit zugänglich. Sie werden genutzt von Mountain-Bikern (Hoppenbruch), Drachenfliegern oder Spaziergängern. Alle bieten einen großartigen Ausblick auf die Landschaft des Ruhrgebietes.

    • Halde Haniel in Bottrop ist mit 158 m eine der höchsten Halden im Ruhrgebiet. Auf dem Südgipfel steht ein Kreuz aus Spurlatten das den Abschluß eines Kreuzweges darstellt. Elemente aus der Arbeitswelt des Bergbaus bilden die 15 Stationen des Kreuzweges, Kupfertafeln nach Vorlagen der Künstlerin Tisa von Schulenburg – Schwester Paula – stellen die Verbindung zu religiösen Inhalten her. Hier finden regelmäßig am Karfreitag Prozessionen statt. Neben dem Gipfelkreuz befindet sich ein Amphitheater mit 800 Plätzen, die Bergarena - Schauplatz regelmäßiger Kultur- und Theaterveranstaltungen. Und nicht zuletzt trägt die Halde eine Installation des spanischen Bildhauers Agustin Ibarrola, die „Totems“. Sie bestehen aus über 100 Eisenbahnschwellen. Die Aussage besteht in der Verbindung der „scheinbaren Gegensätze von Industrieraum und Natur“.
    • Halde der Zeche Prosper in Bottrop, ca. 90 Meter, mit dem Tetraeder, einem begehbaren Stahlgerüst von 60 Meter Höhe. Hier erfahren Sie ob sie wirklich schwindelfrei sind. Die Aussicht auf das Ruhrgebiet ist phantastisch. Nachts ist der Tetraeder beleuchtet und bildet ein weithin sichtbares Lichtzeichen.
    • Hoppenbruch in Herten, Höhe ca. 70 Meter, schon seit einigen Jahren aufgeforstet ermöglicht Hoppenbruch Spaziergänge sowohl auf breiten Wegen als auch auf schmalen Pfaden zwischen dichter Vegetation. Auf dem Nordgipfel steht ein Windrad sowie etliche Hinweistafeln. Anfahrtsplan. Die Halde wird auch von Mountainbikern benutzt.
    • Hoheward in Herten, besitzt mit ca. 150 Meter schon eine respektable Höhe, in direkter Nachbarschaft zu Hoppenbruch. Zusammen bilden beide Halden die größten Haldenlandschaften Europas. Der östliche Teil ist für die Öffentlichkeit freigegeben, auf dem Haldenplateau steht das Horizontobservatorium. Geplant ist ein Veranstaltungsplatz mit Gastronomie unter dem Plateau, Baubeginn 2009. Auch läuft eine Machbarkeitsstudie über die Realisierung eines 'Himmels Sees'. Der östliche Teil befindet sich noch in Schüttung.

    Burgen/Villen/Schlösser/Klöster

    • Villa Hügel Essen, Ausstellung, teilweise im Originalzustand zu besichtigen
    • Ruine der Isenburg Hattingen
    • Burgruine Hardenstein Witten
    • Burg Blankenstein Hattingen, Restaurant
    • Burg Linn Krefeld, Museum
    • Burg Kemnade Hattingen, Museen, Restaurant
    • Burg Vondern Oberhausen, Museum
    • Wasserschloss Werdringen Hagen, Museum
    • Schloss Broich Mülheim an der Ruhr, Museum, Veranstaltungsort
    • Wasserschloss Ringenberg Hamminkeln, Restaurant
    • Wasserschloss Strünkede Herne, Museum
    • Wasserschloss Wittringen Gladbeck, Museum, Vogelpark
    • Schloss Horst Gelsenkirchen, Museum, Restaurant
    • Schloss Beck Bottrop, Freizeitpark
    • Schloss Heessen Hamm, Landschulheim
    • Schloss Oberhausen Oberhausen, Gemäldegalerie, Restaurant
    • Haus Opherdicke Holzwickede, Veranstaltungsort
    • Schloss Herten Herten, psychiatrische Klinik, Veranstaltungsort
    • Schloss Bodelschwingh Dortmund, in Privatbesitz
    • Schloss Borbeck Essen, Schulen, Restaurant
    • Kloster Saarn Mülheim an der Ruhr, Museum
    • Schloss Hugenpoet Essen, Hotel, Restaurants

    Museen

    Technische Museen

    • Das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum ist eines der bedeutendsten Bergbaumuseen der Welt. Was sie schon immer über Bergbau wissen wollten, hier können Sie es erfahren. Attraktionen: Schaubergwerk unter Tage, Fahrt auf den Förderturm.
    • Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen ist eines der größten Museen seiner Art: Mitfahrten auf dem Führerstand, Museumszug. Öffnungszeiten: Mi, Fr: 10:00 - 17:00; So: 10:00 - 13:00; Dr.-C.-Otto-Straße 191; Tel. +49 234 492516
    • DASA Deutsche ArbeitsSchutz Ausstellung in Dortmund, lassen Sie sich durch den uninteressantet klingenden Namen nicht täuschen, die Ausstellung Mensch - Arbeit - Technik beschäftigt sich mit der Frage, wie unsere Zukunft angesichts des Wandels in der Arbeitswelt aussehen sollte - mit vielen Möglichkeiten zum Ausprobieren und zum Mitmachen. Öffnungszeiten: Di. - Sa.: 09:00 - 17:00, So. und Feiertag 10:00 - 17:00, Mo. sowie an einigen Feiertagen geschlossen. Adresse: DASA, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund, der Eintrittspreis ist mit 3 € für Erwachsene sehr moderat.
    • Muttental bei Witten, die Wiege des Ruhrbergbaus - entlang eines Wanderweges durch die landschaftlich schöne Umgebung finden sich zahlreiche Relikte des frühen Bergbaus wie Stollenmundlöcher, Pingen, Schächte und alte Zechen, freier Eintritt. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Ruine der Burg Hardenstein sowie das Museum Zeche Nachtigall mit Besucherstollen.
    • Freilichtmuseum Hagen vermittelt einen Einblick in Handwerk und Technik des ausgehenden 18. und 19. Jahrhunderts. Etwa 60 Handwerks- und Gewerbebetriebe zeigen wie geschmiedet, gebacken, gedruckt oder gebraut wurde. Für den Besuch des Freilichtmuseums sollte man sich gutes Wetter aussuchen.
    • Brauerei-Museum Dortmund, 44145 Dortmund, Steigerstraße 16, Tel: 0231/84 00 20 0

    Kunstmuseen

    Kirchen/Tempel

    Aktivitäten

    Freizeitparks/Zoos

    • In Bottrop findet man Jochen Schweizer Indoor SkydivingHier kann man sich den Traum des Fliegens erfüllen. In der rundum einsehbaren Flugkammer des weltweit modernsten Windkanals können selbst Kinder ab einem Alter von vier Jahren den Traum des Fliegens unter Anleitung eines Instruktors hautnah erleben. Egal ob Groß oder Klein, ob Jung oder Alt – spezielle Vorkenntnisse oder sportliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich.
    • In Bottrop gibt es den Movie Park Germany, einen Freizeitpark mit zahlreichen Fahrgeschäften und Shows besonders für Kinder, Jugendliche und Adrenalinsüchtige. Da der Park einst von Warner betrieben wurde, gibt es bis heute einige Bezüge zum Thema Film. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Filmmuseum. Der Park hat durch das alljährlich im Herbst stattfindendende "Halloween-Horror-Fest", welches nicht nur in Fachkreisen als das beste seiner Art in Deutschland gilt, eine gewisse Berühmtheit erlangt.
    • Sea Life Oberhausen - Deutschlands größtes Süß- und Meerwasseraquarium. Die Gestaltung in Form einer Erlebniswelt macht es besonders für kleinere Kinder attraktiv; wer hingegen mehr Wert auf wissenschaftlichen Anspruch legt, dem sei an dieser Stelle der Aquazoo in Düsseldorf empfohlen.
    • ZOOM Erlebniswelt (ehemals Ruhrzoo Gelsenkirchen) - besucher- und kinderfreundlich gestalteter Erlebnis-Zoo mit besonders hinsichtlich der Atmosphäre ansprechender euro-asiatischer Gastronomie
    • Zoo Duisburg - interessant für Liebhaber von Delfinvorführungen
    • Zoo Dortmund - "Klassischer" Tierpark, der denjenigen, die keinen übermäßigen Wert auf Gestaltung legen, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Abgesehen vom Eisenbahnanschluss (Dortmund Tierpark) befindet sich zudem in Form der Tierpark-Stuben eine angesichts der Tierparknähe ungewöhnlich gute Gastronomie in unmittelbarer Umgebung.
    • Westfalenpark - Park am Florian (Fernsehturm) in Dortmund
    • Grugapark in Essen - bedeutendster Botanischer Garten im Ruhrgebiet, besonders schön zur Rhododendronblüte; zugleich Tierpark und Naherholungsgebiet; lässt sich gut mit einer Radtour von Essen-Steele nach Mülheim verbinden
    • Nordsternpark (Bundesgartenschau 1997) in Gelsenkirchen, freier Eintritt, Freizeitpark mit Kinderspielplatz, großer Modelleisenbahnanlage (kostenpflichtig)
    • Landschaftspark Duisburg-Nord in Duisburg, freier Eintritt, die ehemalige Meidericher Eisenhütte als Park mit Industrie zum Anfassen
    • Botanischer Garten der RUB in Bochum. Wer Wert auf üppige Bepflanzung und Wissenschaftlichkeit legt, ist hier trotz freiem Eintritts womöglich besser aufgehoben als im Essener Grugapark.
    • Chinesischer Garten Qian Yuan, freier Eintritt, einziger Garten im südchinesischem Stil in Deutschland, Teil des Botanischen Gartens

    Revierparks

    Unter Revierparks - einer Besonderheit des Ruhrgebiets - versteht man in der Regel bewaldete Gebiete, in denen neben einem Bad noch weitere einfache Freizeit- und Wellnessangebote konzentriert sind.

    • Freizeitzentrum Xanten, Adresse: Karthaus 2, 46509 Xanten
      • Nibelungenbad mit Sauna, Familien-Badelandschaft, Spaßbecken, Hot-Whirl-Pool, Saunalandschaft, Solarien
      • Strandbadelandschaft - 1000 m Sandstrand, FKK- und Familienstrand, Wasserski-Seilbahn
      • Xantener Südsee mit 2 Bootshäfen, Segeln, Surfen, Tauchen, Angeln, Kanu-Touren, Party-Floßfahrten
    • Revierpark Mattlerbusch, Anschrift: Wehofer Straße 42, 47169 Duisburg
      • Sole- und Saunalandschaft, separate Damen- und Herrensauna, große gemischte Saunaanlage
      • Dampfbad, Biosaunarien, Trockensaunen, Hot-Whirlpools
      • ganzjährig geöffnete Außenanlage
      • Solarien, Römerbar, mediterraner Palmengarten
      • Bäder- und Massagepraxis, Fango, Unterwassermassage
    • Revierpark Vonderort, Adresse: Bottroper Strasse 322, 46117 Oberhausen
      • Aktivarium: Solbad mit Frei- und Wellenbad, Spielanlagen für Mutter und Kind, Saunabereich mit Dampfbad und Solarien, drei Biobäder, finnische Blockbohlensauna
      • Freizeithaus: Italienisches Restaurant mit internationaler Küche, Geselligkeitsräume
      • Eislaufhalle: 1800 qm Eislauffläche von Oktober - März, im Sommer Mehrzweckhalle
      • Park: Jedermannsportbereich für Fußball, Handball, Tischtennis, Spielplätzen, Bocciabahnen, Wasserspielplatz, Teiche mit Ruder- und Tretbooten
    • Revierpark Nienhausen. Der Revierpark befindet sich an der Stadtgrenze zwischen Essen und Gelsenkirchen und bietet:
      • ein Solebad activarium mit Soleaussenbecken, Sauna, Solarien, Restaurant, etc.
      • Freibad mit integriertem Sport-, Wellen- und Nichtschwimmerbecken sowie Kleinkindbereich und großen Rasenflächen
      • Parkbereich, 30 ha großer Sport- und Spielbereich. Großzügige Wiesen, alter Baumbestand, verschiedene Kinderspielplätze, Tennisplätze, Schachfelder (der Schlüssel ist am Kiosk zu holen), Tischtennisplatten, Anlagen für Ball-, Kugel- und Wurfspiele stehen zur freien Verfügung. Im Zuge der Sparmaßnahmen wird auf viele Aktivitäten Eintritt erhoben.
      • Kinderspielpark mit Elektrobooten und -autos, Kindereisenbahn, Karussel und Minigolfanlage.
      • Forum Nienhausen, ein Kultur- und Begegnungszentrum für Veranstaltungen wie Konzerte, Theater, Ausstellungen, Kleinkunst/Kabarett, Parkfest, Tage des deutschen Puppenspiels, ökumenischer Arbeitskreis.
      • Veranstaltungen, wie z.B. Live-Musik, Kindertheater
    • Revierpark Gysenberg, Adresse: Am Revierpark 40, 44627 Herne
      • LAGO-Therme:überdachtes Wellenbecken, Warmbecken, Schwimmer- und Spaßbecken, Solebecken, Riesenrutsche, Fittnessbereich
      • Sport und Fittness: Sporthalle mit 8 Bundeskegelbahnen, Grünflächen mit Hart- und Rasensportfeldern, Tennis, Beach-Volleyball, Minigolf, Streetbasketball, Fußball
      • Freizeithaus: Mehrzwecksaal, Tagesräume
      • Kinderspielhaus: Geselligkeitszone mit Promenade, Kinderspielplätzen, Tischtennis, Bereich für Go-Kart, Parkgolf, Kinderautos
    • Freizeitzentrum Kemnade, Adresse: Querenburger Straße 29 "Luhns Mühle", 58455 Witten
      • Schwerpunkt Heveney: Bootsverleih, Segelschule, Ausflugsdampfer
      • Freizeitbad Heveney: Innen- und Außen-SoleschwimmbeckenHor-Whirlpool, Massagedüsen, Holz- und Dampfsauna, Sonnen- und Saunagarten, Fitnessräume
      • Schwerpunkt Oveney: Boot- und Sufbrettverleih, Radverleih, Inline-Scater Verleih, Spielplätze
      • Schwerpunkt Herbede: ruhige Sport- und Spielangebote für die Familie, Ökologie-Parcours
      • Haus Herbede: Mittelalterliche Burg mit Atelier, Standesamt der Stadt Witten, Ausstellungen bildender Künstler und Gastronomie im spätgotischen Rittergewölbe, Konzerte im Rittersaal
      • Wasserburg Haus Kemnade: Heimatmuseum mit historischer Musikinstrumentensammlung
    • Revierpark Wischlingen, Adresse: Höfkerstraße 12, 44149 Dortmund
      • Solebad: Termalbad, Solebecken, Sprudelbecken, Massagedüsen, Schwall- und Nackenduschen, UV-durchlässiges Sonnendach
      • Saunalandschaft: Schwitzbad, Dampfbad, Whirlpool, gemütlicher Innenbereich
      • Freibad: Wellen- Springer- und Kinderplanschbecken, Liege- und Spielwiese
      • Eislaufhalle: geöffnet von Ende September bis zum letzten Freitag vor der Karwoche, zwei durch Ramper verbundene Eislaufflächen, Pistenbar, Lightshow und Disco
      • Park: Bootsverleih, Minigolf, Tennis, Spiel- und Sportflächen, kindgerechte Spielanlagen, Wasserspielplatz, Hochseilklettergarten

    Baden & Wellness

    Familienbad und Erlebnisbad - das Lago (Herne) Freizeitbad Heveney (Witten)

    Sport

    • Trabrennbahn in Gelsenkirchen, Nienhausenstraße 42, 45883 Gelsenkirchen
    • Windhundrennbahn in Gelsenkirchen, Wiedehopfstrasse, 45892 Gelsenkirchen, Tel: 0209 783947
    • Karstadt Ruhr Marathon (Laufen/Inline) durch die Städte: (Strecke West) Dortmund - Bochum - Herne - Gelsenkirchen - Essen (Strecke Ost) Oberhausen - Bottrop - Gladbeck - Gelsenkirchen - Essen
    • SparkassenGiro Bochum, Straßenrennen der Radprofis am 1. Wochenende nach der Tour de France und Jedermann-Giro am Vortag
    Fussball
    • BVB Dortmund
    • VfL Bochum
    • Schalke 04 (Veltins Arena)
    • Rot Weiß Essen
    • MSV Duisburg
    • SC Rot-Weiß Oberhausen

    aktiv

    • In Bottrop gibt es das Alpincenter, es ist eine Skihalle die an 365 Tagen in Jahr geöffnet hat. Sie besitzt eine 640m Länge und 30m Breite Abfahrt und ist somit die längste Skihalle der Welt.
    • Das Ruhrgebiet lockt mit zahlreichen Kletterhallen, Klettergärten und Hochseilgärten.
    • Auch Eislaufhallen sind in ausreichender Zahl vorhanden.
    • Indoor Beachsport Center in Witten
    • Motorsport in Form von Go-Kart-Bahnen findet man viele in Ruhrgebiet (z.B. die Monza Indoor Kart Bahn in Herne), Hier steht mehr der Spaß als die sportliche Herausvorderung im Vordergrund.
    • Indoor Skydiving Bottrop, Schweben im Luftstrom eines Hochleistungs-Winkanal. Auch Zuschauer sind willkommen. Adresse: Prosperstraße 297, 46238 Bottrop, Service Hotline: +49 1805 151010
    • Sommerrodelbahn am Alpincenter Bottrop, Adresse: Prosperstraße 299 – 301, 46238 Bottrop, Tel.: +49 2041 - 7095 – 0, Fax: +49 2041 - 7095 - 152
    Bahntrassenwege
    • 21,5 km PanoramaRadweg niederbergbahn: Kettwig vor der Brücke – Wülfrath
    • 18 km Klöcknerbahnweg: Kamen – Bergkamen-Overberge – Heeren-Werve – Bönen
    • 12 km Duisburg-Walsum – Oberhausen-Sterkrade (ehem. HOAG-Bahn)
    • 12 km Kohlenbahn: Sprockhövel – Hattingen
    • 11 km Grugaweg: Mülheim-Heißen – Essen-Steele Süd
    • 10,5 km Hagen-Haspe – Breckerfeld
    • 9 km Dortmund-Hörde – Dortmund-Asseln
    • 9 km Drevenack – Dorsten-Holsterhausen
    • 9 km ErlebnisTrasse Erzbahn: Bochum-Westpark – Hafen Grimberg (Rhein-Herne-Kanal)
    • 9 km Unna-Königsborn – Flierich
    • 8,2 km Grafschafter Rad- und Wanderweg: Krefeld, Hülser Berg – Moers
    • 7,5 km Xanten – Marienbaum
    • 7 km Ahlen – Hamm-Haaren
    • 7 km Sprockhövel-Schacht Hövel – Gevelsberg-Silschede
    • 6,5 km Grüner Pfad: Duisburg-Meiderich – Oberhausen-Sterkrade
    • 6 km Dortmund
    • 6 km Radweg Rheinische Bahn: Duisburg-Hochfeld – Mülheim – Essen (teilw. fertig)
    • 5,5 km Witten-Annen – Dortmund-Löttringhausen ("Rheinische Bahn")
    • 5 km Essen Baldeneysee – Essen-Kupferdreh (Ruhrtalbahn)
    • 5 km Essen Mechtenberg – Gelsenkirchen-Ückendorf (ehem. Kray-Wanner Bahn)
    • 5 km Hugo-Bahntrasse: Gelsenkirchen-Buer – Schalke-Nord
    • 4,7 km Bochum-Gerthe – Hiltrop – Bochum-Kornhapen
    • 4,5 km Oberhausen-Osterfeld – Bottrop-Fuhlenbrock
    • 4,5 km Zollvereinweg: Essen-Katernberg – Essen Mechtenberg
    • 4 km Bochum-Weitmar – Bochum-Dahlhausen
    • 4 km Lünen-Süd – Dortmund-Derne (Zeche Gneisenau)
    • 4 km Werne – Bergkamen
    • 4 km Witten-Herbede – Wetter-Wengern (Ruhrtalbahn)
    • 3,7 km Mülheim-Styrum – Mülheim-Saarn (Untere Ruhrtalbahn)
    • 3,5 km "König-Ludwig-Trasse": Castrop-Rauxel – Recklinghausen-Suderwich
    • 3 km Essen-Burgaltendorf: Anschlussbahn Zeche Altendorfer Tiefbau
    • 3 km Essen-Steele Ost – Essen-Freisenbruch (ehem. Veltenbahn)
    • 3 km Hamm – Rhynern
    • 3 km Harkortsche Kohlebahn: Gevelsberg-Silschede – Wetter-Grundschöttel
    • 3 km Haus Scheppen (Baldeneysee) – Hesperkrug (ehem. Hespertalbahn)
    • 2,7 km Gelsenkirchen-Erle – Eichkamp
    • 2,6 km Essen-Altenessen (Teilstück Emscher Park Radweg)
    • 2,5 km Gelsenkirchen-Bismarck (ConsolPark)
    • 2,5 km PanoramaRadweg niederbergbahn: Abzweig Wülfrath – Flandersbacher Straße
    • 2,3 km ehem. Zechenbahn General Blumenthal VIII: Oer-Erkenschwick
    • 2,2 km Essen-Karnap: rund um "Oberland-Glas"
    • 2 km Bork – Selm-Beifang
    • 2 km Gelsenkirchen-Resse – Herten (ehem. Ewaldbahn)
    • 2 km Recklinghausen (Zechenbahntrasse Blumenthal 1/2/6)
    • 1,8 km Gelsenkirchen-Ückendorf – Gelsenkirchen (östl. des Hbf)
    • 1,7 km Bochum-Leithe
    • 1,5 km Duisburg-Hochfeld
    • 1,5 km Duisburg-Rheinhausen – Duisburg-Trompet
    • 1,5 km Kohlenbahntrasse Hamm
    • 1,5 km Skulpturenpfad Marxloh (Duisburg: ehem. Wolfsbahntrasse)
    • 1,3 km Diergardttrasse: Duisburg-Winkelhausen – Duisburg-Werthausen
    • 1,2 km Bochum-Hiltrop (Constantin X) – Bergen
    • 1,2 km Bottrop-Batenbrock
    • 1,2 km Herne: Revierpark Gysenberg (ehem. Zeche Constantin IV/V)
    • 1,1 km Gelsenkirchen-Erle: ehem. Verbindungsbahn Graf Bismarck 2/6/9 zu 3/5
    • 1,1 km Gelsenkirchen-Ückendorf: Anschluss Bergwerk Rheinelbe
    • 1 km Gelsenkirchen-Schalke
    • 1 km Oberhausen-Borbeck – Knappensiedlung
    • 0,9 km Essen-Altenessen: südlich der Schonnefeldstraße
    • 0,8 km Essen-Altenessen: Bf Altenessen – Stauderkreisel
    • 0,7 km Castrop-Rauxel: Zechenbahntrasse Victor 3/4 – Ickern 1/2
    • 0,3 km Essen-Altenessen: parallel zur Kolpingstraße
    • Nordsternweg: Zollverein – Triple Z – Schurenbachhalde
    • Die Erzbahntrasse ist ein 10 Km langer Rad- und Gehweg vom Westpark bis zum Hafen Grimberg in Gelsenkirchen mit Anschluß an den Emscher-Radweg. Keine nennenswerten Steigungen, tolle Aussicht auf Industrieanlagen und Siedlungen, bis auf eine wenig befahrene Straße kreuzungsfrei, auch für Familien mit Kindern geeignet.
    • Die Kray-Wanner Trasse führt von der Erzbahntrasse ca. 5 Km hinter dem Westpark ab zum Zeche Zollverein in Essen. Leider 4 ebenerdige, vielbefahrene Straßenkreuzungen, Länge ca. 10 Km. Führt direkt an der Halde Rhein-Elbe vorbei, einfacher aber lohnender Aufstieg mit Blick auf das mittlere Ruhrgebiet.
    • Die Kohlenbahn zwischen Hattingen und Wuppertal-Nord über Sprockhövel - ca. 10 Km - die vielleicht landschaftlich schönste Strecke, Tunnel (195 Meter) inclusive. Der Anfangspunkt in Hattingen liegt am Schulenbergtunnel, Parkplatz mit ca. 30 Stellplätzen ist vorhanden.
    auch zum Inline Skating geeignet sind die Strecken
    • Rundweg Kemnader See, ca 9 Km (kleine Runde) oder 11 Km
    • Rundweg Baldeney See, ca 15 Km
    • Ruhrtal-Radweg, ca. 230 Km Radreisen in natürlicher Landschaft

    Für ambitionierte Radsportler bietet sich die Elfringhauser Schweiz an, ein Bergland südlich von Witten/Hattingen mit Nebenstraßen und wenig Autoverkehr. Das Münsterland nördlich des Ruhrgebietes ist flach und ideal für weite Touren.

    Wassersport
    • Segeln auf dem Kemnader See. Bootsverleih in Heveney, Segelschein ist erforderlich, keine privaten Boote.
    • Surfen auf dem Kemnader See
    • Tretboot und Ruderboot Verleih in Heveney und Oveney am Kemnader See.
    Klettergärten
    • Big Tipi, Lindenhorster Str. 6 (im Fredenbaumpark in Dortmund), 0231 28668980. Klettersaison ab April Mi-So 10-18 Uhr.
    • Klettergarten im Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstr. 71 (Duisburg), 0203 428120. täglich rund um die Uhr. Tageskarte 8,- Euro für Erwachsene, 3,- Euro für Jugendliche.
    • Wasserwelt Wedau, Adresse: Kalkweg/Grüner Weg, 47279 Duisburg
    • am Gasometer, Adresse: Arenastrasse 13, 46047 Oberhausen
    • tree2tree im Revierpark Wischlingen, Adresse: Höfkerstrasse 12, 44149 Dortmund
    Ruhrgebiet Touren

    Theater/Musical

    Events

    • AufRuhr 1225, vom 27.02.2010 bis 28.11.2010 im LWL Museum für Archäologie in Herne - Ausstellung zum Mittelalter im Ruhrgebiet. Über 800 Exponate aus dem In- und Ausland, ein separater Ausstellungsbereich mit Objekten zum Anfassen und Ausprobieren, viele Events, Workshops, Führungen und Mittelaltermärkte machen die Ausstellung zu einem der größten Erlebnisse der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010!
    • ExtraSchicht, die Nacht der Industriekultur - jährlich im Juli finden auf ausgesuchten ehemaligen Industriestandorten kulturelle Events zwischen 18 Uhr und 2 Uhr statt. Shuttle-Busse verbinden die Veranstaltungsorte.
    • Bochum Total das Ruhrgebietsfestival ist eine jährliches, mehrtägiges Musikfestival in Bochum. Bochum Total startet immer am Donnerstag nach dem Sommerferienbeginn in NRW und ist mittlerweile das größte "für umsonst" Musikfestival Europas.
    • Jedes Jahr im Sommer öffnet die Fiege Brauere in Herzen Bochums ihre Tore für das Fiege Kino Open Air. Hier kann man bei einem

    kühlen Moritz Fiege Pils und ein paar Snacks im Freien Film Blockbuster genießen.

    • Bochum7up in Bochum (Langendreer)
    • Uemminger-Summertime in Bochum am Uemminger See
    • Kemnader See in Flammen
    • Kemnader See & Hafenfest
    • Bei Essen-Original finden auf verschiedenen Plätzen in der Innenstadt parallele Veranstaltungen statt. Das Festival geht über drei Tage. [3]
    • Lichterfest im Dortmunder Westfalenpark

    Kirmes

    • Die Cranger Kirmes ist mit 4 Millionen Besuchern mit eine der größten in Deutschland, im Ruhrgebiet ist sie die größte Kirmes. Entstanden aus einem Pferdemarkt, findet die Kirmes jedes Jahr im August im Herner Stadtteil Crange statt. Start ist immer am ersten Freitag im August, beendet am Sonntags eine Woche nach Beginn.
    • Die Beecker Kirmes ist eine der ältesten Volksfeste am Niederrhein. Schon 1539 hat das Kirchweihfest im Duisburger Stadtteil Beeck stattgefunden. Inzwischen beginnt die Beecker Kirmes am Freitag vor dem letzten Wochenende im August.
    • Die Saarner Kirmes findet an den Ruhrwiesen im gleichnamigen Mülheimer Stadtteil statt und ist auch zu den bedeutenderen ihrer Art zu zählen.
    • Als größte Straßenkirmes Europas gilt die Fronleichnamskirmes in Oberhausen-Sterkrade, vom Mittwoch vor Fronleichnam bis zum darauf folgenden Montag.

    Weihnachtsmärkte

    • Über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus bekannt ist der Dortmunder Weihnachtsmarkt, einer der größten in Deutschland. Als besondere Attraktion gibt es den "Größten Weihnachtsbaum", der aus ca. 1700 speziell für diesen Zweck gepflanzten Sauerland-Rotfichten aus dem Rothaargebirge besteht.
    • Großer Beliebtheit erfreut sich auch der Essener "Internationale" Weihnachtsmarkt. Neben Krippenlandschaft mit lebenden Tieren und Kreuzweg bietet dieser Markt auch einen "mittelalterlichen" Teil.
    • Der Hattinger Weihnachtsmarkt besticht vor allem durch seine malerische Altstadtlage.
    • Klein aber fein ist der Oberhausener Weihnachtswald mit über 300 Fichten. Wege aus Rindenmulch führen zu den Hütten und einer Waldbühne.

    Küche

    Speisen

    Entsprechend der früher vorherrschenden harten Arbeitsbedingungen bietet das Ruhrgebiet eine einfache, günstige (bezogen auf die Zutatenpreise, das Preisniveau in einigen Restaurants ist mitunter alles andere als günstig), herzhafte Küche. Typische Zutaten dieser Küche sind u.a. Flönz (Blutwurst), Endivien und Kartoffeln. Ebenso (besonders an Imbißbuden) anzutreffen sind Klassiker der Fast-Food-Küche wie Currywurst, Frikadelle und Pommes, welche zwar keine Spezialitäten im wörtlichen Sinne sind aber (zumindest nach Meinung der Einheimischen) besonders gut zubereitet werden; besonders beliebt ist die Bochumer Imbißkette Dönninghaus; Imbißküche auf Gourmetniveau gibt es im Bistro Brendel am Rheinhauser Bahnhof.

    Die klassische Ruhrgebietsküche ist nur noch in wenigen Fällen zu finden, stattdessen trifft man das - hinsichtlich der Nationalitäten - wahrscheinlich vielfältigste Gastronomieangebot Deutschlands an: Bedingt durch die vielen Gastarbeiter sind im Ruhrgebiet nämlich viele Länderküchen anzutreffen, darunter neben den fast überall anzutreffenden italienischen Restaurants elsässer (in Duisburg und Herne), französische (in Duisburg und Essen), ghanaische (in Essen), griechische (in Hattingen), indische (in Essen und Gelsenkirchen), irakische (in Essen), iranische (in Dortmund), japanische (in Essen), marokkanische (in Castrop-Rauxel, Dortmund und Duisburg), spanische (in Duisburg und Essen), türkische (in Essen) und westfälische (in Dortmund und Hamm) Küche. Um die zahlreichen China-Restaurants macht man am besten einen großen Bogen, da diese eine Küche bieten, die mit der chinesischen in der Regel nur die Bezeichnung gemein hat; auch wer die türkische Küche genießen möchte, sollte bedenken, dass diese weitaus erlesenere Genüsse als Döner (der streng genommen nicht einmal wirklich türkisch ist) zu bieten hat, die jedoch ebenfalls nur von den allerwenigsten „türkischen“ Restaurants offeriert werden.

    Eine weitere Besonderheit sind die Brauhäuser, welche - sofern sie nicht in erster Linie auf Touristen ausgerichtet sind - durchweg gutes Bier, ansonsten aber eine offensichtlich von Fertiggerichten dominierte Karte bieten. Zu erwähnen bleibt noch, dass sich an vielen Standorten der Route der Industriekultur eine verlässliche und keineswegs überteuerte Küche etabliert hat, am nennenswertesten das Casino der Zeche Zollverein in Essen, womit das Ruhrgebiet eine der besten Museumsgastronomien weltweit bietet.

    Getränke

    Das Ruhrgebiet ist eine Bierlandschaft par excellence. Natürlich hat jedes Restaurant auch eine Weinkarte, aber beim gemütlichen Zusammensein wird Bier getrunken. Gemeint ist ein Bier nach Pilsener Brauart (Pils) mit einem Stammwürzegehalt von 11-12%. Einst war Dortmund die Stadt mit den meisten Brauereien, aber im Zuge der Globalisierung sind viele Brauereien verschwunden. In Familienbesitz sind nur noch 2 Großbrauereien, Fiege in Bochum und Stauder in Essen. Weitere über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus bekannte Marken sind König (Duisburg), Brinkhoffs, Hövels, Kronen, DAB (Dortmund) und Feldschlösschen (Hamminkeln). Die am meisten getrunkenen Biere - Krombacher, Veltins und Warsteiner - werden allerdings gar nicht im Ruhrgebiet gebraut, sondern im nahen Sauerland. Auf der Suche nach Spezialitäten wird man in kleineren Brauereien fündig, z.B. in der Borbecker Dampfbier- oder der Rüttenscheider Hausbrauerei - beide in Essen.

    Aber im Ruhrgebiet ist man in Belangen des Trinkens tolerant. Sie werden nicht schief angesehen, wenn Sie z.B. ein Kölsch, ein Alt oder sonstiges Bier bestellen. Auch etliche Irische Pubs sind – womöglich zahlreicher als die Iren selbst – in den meisten Städten vertreten, wobei auch dort die einzig wahren Delikatessen von flüssiger Konsistenz sind.

    Da es sich beim Ruhrgebiet um eine ehemalige Industrieregion handelt, hat selbstverständlich auch der Schnapskonsum seit langem eine hohe Bedeutung. Die nächsten größeren Produktionsstätten befinden sich in Bonn (Verpoorten), Haselünne (Berentzen), Oelde (Schwarze) und Rheinberg (Underberg), also bis auf Letztgenannte allesamt außerhalb des Ruhrgebiets. Aber auch im östlichen Ruhrgebiet wird heute noch Schnaps hergestellt - wenn auch nicht im großen Stil; eine große Auswahl bietet z.B. die Destillerie & Brennerei Heinrich Habbel in Sprockhövel.

    Ausgehen

    • Bermudadreieck ist der populäre Name des größten und bekanntesten Kneipen- und Sceneviertels in Ruhrgebiet. Es liegt in der Bochumer Innenstadt rund um den Engelbert-Brunnen. Hier reihen sich unzählige gastronomische Betriebe aneinander. Im Frühjahr wenn die ersten schönen Tage des Jahres die Menschen aus den Häusern treibt, wird dieses alljahrlich mit dem Motto "Stühle raus" gefeiert. Aber auch den Rest des Jahres ist hier schwer was los!!!
    • In Essen-Rüttenscheid entlang der Rüttenscheider Str. hat sich ein Viertel mit zahlreichen – großenteils durchaus empfehlenswerten – Kneipen und Gaststätten entwickelt.

    Brauhäuser

    • Brauhaus am Ring, Bottrop-Kirchhellen, Kirchhellener Ring 80-82, Tel: 02045/95 90 00
    • Brauhaus Bottich, 46236 Bottrop, Gladbecker Str. 78, Tel: 02041/26 23 35
    • Brauhaus Mattlerhof, 47169 Duisburg, Wehofer Str. 42, Tel: 0203/99 58 777
    • Walsumer Brauhaus Urfels, 47179 Duisburg, Römerstraße 109, Tel: 0203/99 19 450
    • Brauhaus Schacht 4/8, 47051 Duisburg, Düsseldorfer Str. 71, Tel: 0203/28 10 00
    • Brauhaus Zeche Jacobi, 46047 Oberhausen, Promenade 30 (im Centro), Tel:0208/80 22 00
    • Dampfe, 45355 Essen-Borbeck, Heinrich-Brauns-Str. 9-15, Tel: 0201/63 00 70
    • Rüttenscheider Hausbrauerei, 45131 Essen, Giradetstr. 2, Tel: 0201/79 00 60
    • Hausbrauerei Boente, 45657 Recklinghausen, Augustinessenstraße 4, Tel: 02361/176 09
    • Fiege Stammhaus, 44787 Bochum, Bongardstraße 23, Tel: 0234/41 74 68 8

    Sicherheit

    Trotz seiner hohen Bevölkerungsdichte ist das Ruhrgebiet verhältnismäßig sicher; wie überall empfiehlt es sich aber auch hier, auf sein Gepäck zu achten.

    Klima

    Das Kleinklima ist wie in Metropolen üblich milder als im Umland. Die Temperaturen liegen im Winter meist knapp über dem Gefrierpunkt, im Sommer steigen die Temperaturen im Schnitt leicht über 20°C. Die durchschnittliche Niederschlagsmengen liegen zwischen 50 und 100 mm.

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