Rostock ist stark von der geografischen Lage der Stadt an der Unterwarnow nahe der Mündung in die Ostsee geprägt.
+
Bereits ein slawischer Handelsplatz an diesem Ort war in ein überregionales Seehandelsnetz eingebunden. Ab dem späten 12. Jahrhundert entwickelte sich eine deutsche Siedlung, der 1218 das lübische Stadtrecht bestätigt wurde und die rasch wuchs, so dass bald drei selbstständige Teilstädte existierten, die sich in den Jahren 1262 bis 1265 vereinigten.
+
Rostock wurde zum Zentrum der Herrschaft Rostock und war seit Mitte des 13. Jahrhunderts Mitglied der Hanse. Während der Blüte der Hansestadt, die ihren Höhepunkt im 15. Jahrhundert erreichte, wurden repräsentative Profan- und Kirchenbauten im Stil der Backsteingotik errichtet und 1419 die Universität gegründet. Als mecklenburgische Landesstadt, der nie der Schritt zur Freien Stadt gelang, ist die Geschichte Rostocks von einem ständigen Gegen- und Miteinander mit den mecklenburgischen Herzögen geprägt. Dabei standen vor allem die wirtschaftlichen Interessen der Stadt den politischen und militärischen der Landesherren gegenüber. 1531 führte der Rat der Stadt offiziell die Reformation ein.
+
Mit dem Niedergang der Hanse, dem Dreißigjährigen Krieg und einem Stadtbrand im Jahre 1677 sank Rostock in die Rolle einer Provinzstadt zurück, blieb jedoch das geistige und wirtschaftliche Zentrum Mecklenburgs. Die Industrialisierung setzte in Rostock relativ spät ein.
+
+
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Stadt, vor allem mit den Heinkel-Flugzeugwerken, ein Zentrum der deutschen Rüstungsindustrie und in dieser Folge eines der ersten Ziele des Bombenkriegs, der Rostock schwer in Mitleidenschaft zog. In der DDR war die Stadt Bezirksstadt und wurde systematisch ausgebaut. Auch nach der deutschen Wiedervereinigung ist Rostock die bedeutendste Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommerns.
Rostock ist stark von der geografischen Lage der Stadt an der Unterwarnow nahe der Mündung in die Ostsee geprägt.
Bereits ein slawischer Handelsplatz an diesem Ort war in ein überregionales Seehandelsnetz eingebunden. Ab dem späten 12. Jahrhundert entwickelte sich eine deutsche Siedlung, der 1218 das lübische Stadtrecht bestätigt wurde und die rasch wuchs, so dass bald drei selbstständige Teilstädte existierten, die sich in den Jahren 1262 bis 1265 vereinigten.
Rostock wurde zum Zentrum der Herrschaft Rostock und war seit Mitte des 13. Jahrhunderts Mitglied der Hanse. Während der Blüte der Hansestadt, die ihren Höhepunkt im 15. Jahrhundert erreichte, wurden repräsentative Profan- und Kirchenbauten im Stil der Backsteingotik errichtet und 1419 die Universität gegründet. Als mecklenburgische Landesstadt, der nie der Schritt zur Freien Stadt gelang, ist die Geschichte Rostocks von einem ständigen Gegen- und Miteinander mit den mecklenburgischen Herzögen geprägt. Dabei standen vor allem die wirtschaftlichen Interessen der Stadt den politischen und militärischen der Landesherren gegenüber. 1531 führte der Rat der Stadt offiziell die Reformation ein.
Mit dem Niedergang der Hanse, dem Dreißigjährigen Krieg und einem Stadtbrand im Jahre 1677 sank Rostock in die Rolle einer Provinzstadt zurück, blieb jedoch das geistige und wirtschaftliche Zentrum Mecklenburgs. Die Industrialisierung setzte in Rostock relativ spät ein.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Stadt, vor allem mit den Heinkel-Flugzeugwerken, ein Zentrum der deutschen Rüstungsindustrie und in dieser Folge eines der ersten Ziele des Bombenkriegs, der Rostock schwer in Mitleidenschaft zog. In der DDR war die Stadt Bezirksstadt und wurde systematisch ausgebaut. Auch nach der deutschen Wiedervereinigung ist Rostock die bedeutendste Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommerns.
Anreise
Flugzeug
Der Flughafen Rostock-Laage (RLG) liegt etwa 30 km südöstlich der Stadt und wird aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:
germanwings aus Köln/Bonn und Stuttgart
Helvetic aus Zürich (saisonal)
Lufthansa aus Frankfurt am Main (saisonal) und München (ganzjährig)
Der Flughafen ist unweit der Autobahn A19 gelegen und daher schnell von Rostock zu erreichen. Ohne Auto ist der Flughafen mit einem auf die Linienflüge abgepassten Shuttlebus ab der Rostocker Innenstadt zu erreichen.
Bahn
Die größeren Bahnhöfe der West-Ost-Achse sind Hamburg, Schwerin (und Bad Kleinen), Rostock und Stralsund. Bewegt man sich auf dieser Strecke hauptsächlich in Regionalzügen, ist vor allem für Gruppen das MV-Ticket der DB zu empfehlen. Außerdem fahren auf dieser Strecke auch regelmäßig IC-Züge. Von Süden aus führt die Strecke aus Berlin über Waren nach Rostock. Hier fährt alle zwei Stunden ein Regionalexpress, außerdem einmal täglich ein ICE, und am Wochenende der InterConnex.
Es gibt noch eine weitere Bahnlinie, Die Strecke (Lübeck-) Bützow - Neubrandenburg - Pasewalk / Ueckermünde / Szczecin. Über diese Linie ist Rostock mit Umsteigen in Güstrow aus Ostvorpommern und Polen zu erreichen.
Bus
Auto
Von Westen bzw. Osten kommend, ist Rostock über die Ostseeautobahn A 20 zu erreichen. Fährt man den Abzweig Rostock-West ab, gelangt man auf einer Schnellstraße schnell in den Stadtteil Ostseebad Warnemünde. Von Süden her führt die A 19 nach Rostock. Diese Autobahn endete früher direkt im Überseehafen, seit September 2003 führt jedoch der mautpflichtige Warnow-Tunnel unter der Warnow hindurch auf die Schnellstraße Richtung Warnemünde.
In Warnemünde sind Parkplätze vor allem in der Hauptsaison sehr rar. Die wichtigen Hotels haben eigene Parkhäuser und Passierkarten. Tagestouristen sollten ihr Auto direkt am Ortseingang abstellen oder westlich außerhalb parken und die Park+Ride Angebote in Anspruch nehmen. Das Stadtzentrum ist extrem verkehrsberuhigt. Auch hier sind wenig Parkplätze vorhanden.
Zoo Rostock, Rennbahnallee 21 - Der Rostocker Zoo ist einer der größten an der Ostsee und unter anderem spezialisiert auf Tiere der Arktis und der nördlichen Meere. Geöffnet 9 - 19 Uhr (November - März nur bis 17 Uhr), Straßenbahnlinien 3 und 6.
Die Kröpeliner Straße ist die Fußgängerzone im Stadtzentrum, wo man verschiedenste Läden findet. Hübsch anzusehen sind dabei Passagen wie der Rostocker Hof und der Hopfenmarkt.
Zahlreiche kleine Läden und ein Flair großer Gemütlichkeit begegnen einem im Barnstorfer Weg.
Küche
La Dolce Vita, Am Warnowufer 60, Stadthafen. Neues, modern und geschmackvoll eingerichtetes italienisches Ristaurante mit Gelateria im Bereich der neuen Hafenterrassen.
Günstig
Café in der Likörfabrik, Große Wasserstr. 30, östliche Altstadt. Gemütliches Szenelokal in der alten Likörfabrik mit großer Außenterrasse.
Tel.: 377 76 54
Cafe Central, Leonhardtstraße 22, KTV, Nähe Doberaner Platz. Fast identisches Angebor und Flair wie in der Likörfabrik. Von Frühstückszeit bis in die Nachtstunden immer gut besucht.
Tel.: 490 46 48
Heumond, Herrmannstraße 36, Innenstadt, Nähe Universitätsplatz. Drinnen wie auch draußen einladende Sitzmöglichkeiten. Untergebracht in der Ökovilla.
Tel.: 45 59 70
Mittel
Don Camillo, Ulmenstraße 51, Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV). Italienische Küche.
Tel.: 0381/ 1 21 66 40
-www.doncamillo-rostock.de
-geöffnet montags 17.30 Uhr bis 22.30 Uhr, dienstags bis sonntags von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr und 17.30 bis 23.00 Uhr
Old Western, Lange Straße 23, Innenstadt, neben der Marienkirche. Amerikanische Küche und California Cousin. 110 Außen- und 75 Innenplätze
Tel.: 499 52 52
Gehoben
albert & emile, Altschmiedestraße 28, östliche Altstadt. Französische Küche.
Tel.: 493 43 73
-www.albert-emile.info
-geöffnet dienstags bis samstags von 18.30 Uhr bis 24.00 Uhr
Nachtleben
Es gibt einige Möglichkeiten, in Rostock auszugehen. Das Preisniveau ist im Allgemeinen - außer in Warnemünde - eher niedrig.
In der Innenstadt und der Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV) sind Kneipen unterschiedlichster Art anzutreffen, das Klientel ist studentisch geprägt. Clubs findet man in der Innenstadt und in der Nähe der Studentenwohnheime in der Südstadt.
Dienstags geht man in den S(chiffs)T(echnik)-Club zur 112-Studentenparty, mittwochs in den Studentenkeller. Donnerstags ist die After-Work-Party in der Bacio Lounge am Stadthafen die meist besuchte Tanzveranstaltung.
Am Wochenende gibt es verschiedenste Möglichkeiten tanzen zu gehen.
Stadtpalast, Am Vögenteich 19, Nähe Deutsche Med. Schickes 20er Jahre Ambiente. Ein Zusammenschluss von Helga's Kitchen und ehemals Momo ermöglicht es, tagsüber für € 3 Mittag zu essen und am Wochenende zu tanzen. Bis auf den Kleiderwechsel ist vieles wie gehabt: Café, Bar, Biergarten, Bühne (gutes Konzertprogramm!), Tanzfläche. Selbstbedienung. Kicker und Shisha stehen da nicht mehr zur Verfügung. Toiletten sind immer noch semiakzeptabel, aber alles in allem eine gute Adresse und ein Besuch wert.
Cocoo, Fritz-Reuter-Straße 36, KTV. Café-Kneipe-Bistro. Leider darf hier geraucht werden.
Pirat, Leonhardtstraße 19, KTV. Urige Einrichtung, ab 24.00 Uhr Seemannsmusik. Sehr günstige Getränkepreise. Kreative Namen für Altbewährtes Karte zu finden. Zu empfehlen: Enterhaken und Met (unbedingt probieren!). Auch eine Raucherkneipe.
Pleitegeier², Fritz-Reuter-Str 69 (Kröpeliner Tor-Vorstadt): Der "Geier" ist eine studentische, etwas alternative Kneipe mit günstigen Preisen. Ab und zu finden auch Konzerte statt.
Hanse-Hostel, Doberaner Str 136. Hostel, mit Einzel bis Achtbettzimmern.
Mittel
Die kleine Sonne***, Steinstraße 7. Hotel Garni in der Innenstadt am Neuen Markt, im Jahr 2003 neu geöffnet mit modernem Innendesign.
Gehoben
Yachthafenresidenz Hohe-Duene, Am Yachthafen 1. Schönes Hotelkomplex Gebäude, liegt in Warnemünde auf der Hohen-Düne Insel und ist mit der Fähre gut erreichbar.
Hotel rostock apartment, Große Wasserstraße 10. Apartment-Hotel liegt im Herzen von Rostock und ist ideal auch für längere Aufenthalte.
Die Innenstadt und Warnemünde sind relativ sicher. Kriminalitätsprobleme gibt es eher in den nördlichen Plattenbauvierteln, die für Touristen ohnehin weniger interessant sind.
Gesund bleiben
Klarkommen
Vor allem die Rostocker Innenstadt und Warnemünde sind sehr touristisch geprägt. Hier helfen die Einwohner bei Fragen gern weiter. Ein freundliches "Moin" als Begrüßung in kleinen Geschäften hilft auch, um mit Verkäufern oder Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Abfällige Kommentare über Hansa Rostock sollte man sich sparen. Möwen füttern kann bis zu 5000 € Strafe kosten.
Gottesdienste
Evangelische Gottesdienste
Marienkirche, Neuer Markt. [10] So 09:30 Uhr, außerdem täglich Mittagsgebet.
Petrikirche, Alter Markt (Östliche Altstadt). [11] So 11.00 Uhr.
Universitätskirche, bzw. ehemalige Klosterkirche "Zum Heiligen Kreuz", hinter dem Uni-Hauptgebäude. [12] So 19:00 Uhr.
Nikolaikirche, Bei der Nikolaikirche 1, Östliche Altstadt. [13]. Hier finden keine regelmäßigen Gottesdienste mehr statt; zu bestimmten Anlässen allerdings werden gemeinsame Gottesdienste der Innenstadtgemeinde hier gefeiert. An diesen Tagen finden oft keine Gottesdienste in den o.gen. Kirchen statt.
Hl. Messe in kath. Kirchen
Christuskirche, Häktweg 4 (nächstgelegene Kirche vom HBf).[14] So: 09:00, 10:30, 18:30; Mo-Sa: 08:30; Do: 18:30
St. Josef, Reutershäger Weg 4 (Reutershagen; westl. "Komponistenviertel").[15] Sa: 17:30; So: 09:30; Mo, Mi, Fr: 08:00; Di: 09:00; Do: 18:00
St. Thomas Morus, Thomas-Morus-Str. 4 (Stadtteil Evershagen).[16] Sa: 17:00; So: 10:00; Mo, Do, Fr: 08:00
Maria Meeresstern, Schillerstraße 1 (Stadtteil Warnemünde).[17] Sa: 18:30; So: 08:30; Di: 08:00; Do: 18:00
Gottesdienste in Freikirchen
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Hermannstr. 15 (Innenstadt) [18], So: 9:30
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Brüdergemeinde), Margaretenstrasse 24 (Kröpeliner-Tor-Vorstadt) [19], So: 10:00
Christliches Zentrum (Pfingstgemeinde), Charles-Darwin-Ring 4 (Südstadt) [20], So: 10:00
Gospelzentrum Klenow-Tor, Schiffbauerring 61 (Stadtteil Groß-Klein) [21], So: 10:00