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Riobamba: Unterschied zwischen den Versionen
Aktuelle Version vom 20. März 2013, 21:24 Uhr
Riobamba ist die Hauptstadt der Provinz Chimborazo und das Agrar- und Handelszentrum des Hochlands von Ecuador [Bearbeiten] Stadtteile[Bearbeiten] HintergrundRiobamba liegt zentral im Hochland Ecuadors in Turi-Hochebene ist von namhaften Vulkanen umgeben: im Westen erhebt sich der eisgepanzerte Gipfel des Chimborazo (6.267 m), höchster Berg Ecuadors, im Nordwesten befindet sich der Carihuairazo (5.020 m), im Nordosten den regelmäßig aktive und gefährliche Tungurahua (5.016 m) und im Osten der Altar (5.319 m). Die Stadtgründung als "San Pedro de Riobamba" unter den Spaniern wird in den Zeitraum um das Jahr 1534 datiert, Riobamba gilt als eine der ersten Stadtgründungen unter den Spaniern überhaupt. Wegen der günstigen Verhältnisse für die Landwirtschaft war aber die gesamte Region zuvor schon unter den Puruhá-Indianern als Siedlungsraum erschlossen gewesen und wurde damals von den Inkas kontrolliert. In den Anfängen der Stadt hatte Riobamba auch noch eine strategische Bedeutung und entwickelte sich später zum regionalen Zentrum. Das koloniale Riobamba war seinerzeit eine der reichsten Städte des Landes seine Bauwerke zählten zu den schönsten ganz Amerikas. Im Jahre 1797 wurde das alte Riobamba durch ein schweres Erdbeben nahezu vollständig zerstört, mindesten 10.000 Menschen kamen ums Leben. Zwei Jahre später und in 15 Kilometer Entfernung wurde Ribamba völlig neu wieder aufgebaut. Es wird vermutet, das noch zahlreiche Ruinen des alten Riobamba unter einer bis zu 30 Meter dicken Erdschicht verschüttet sind. Nach der Befreiung der damaligen spanischen Kolonien wurde Riobamba in den ersten Jahren der Unabhängigkeit Ecuadors ab 1830 für über drei Jahrzehnte lang die Landeshauptstadt, stand dabei aber immer im Schatten der heutigen Hauptstadt Quito. Bei den Einheimischen gilt Riobamba als die "Wiege der Nation", hier enstand die erste Verfassung des Landes. Riobamba ist heute vor allem das Agrarzentrum der Sierra von Ecuador. Der Schwerpunkt liegt auf dem Anbau von Kartoffeln, Mais, Gerste, Weizen, und Gemüse. Es gibt auch eine Weide- und Milchwirtschaft. [Bearbeiten] Anreise[Bearbeiten] FlugzeugDie nächsten internationalen Flughäfen sind die in Quito (ca. 240 km) und der Flughafen Guayaquil (210 km). [Bearbeiten] BahnEine großräumige Anfahrt mit der Bahn ist nicht möglich. Riobamba hat einen Bahnhof, von wo eine Bahnstrecke bis zur Teufelsnase (Nariz del Diablo) und bis Alausí führt. Dieses Teilstück gehörte zur historischen Bahnverbindung an die Küste, die aber derzeit unterbrochen ist. Auf der landschaftlich teilweise spektakulären Strecke verkehren Züge als Touristenattraktion. [Bearbeiten] BusAus Riobamba verkehren täglich mehrfach Fernbussse in die wichtigsten Städte des Landes, u.A. Quito (3 h), Guayaquil (4 h) und Baños (1.5 h). Preis je Stunde Fahrzeit rund 1$. Vom Zentralen Terminal aus (Av León Borja / Av de la Prensa), zwei Kilometer nordwestlich des Zentrums gelegen, verkehren die Busse in den Norden des Landes und in die Küstenregion. Vom Oriente bus terminal (Ecke Espejo & Luz Elisa Borja) aus und im Osten der Stadt gelegen verkehren die Busse in die Amazonasregion im Osten des Landes. [Bearbeiten] AutoRiobamba liegt direkt an der Panamericana und rund 200 Kilometer südlich von Quito bei ca. drei Stunden Fahrzeit. Riobamba ist ein bedeutender regionaler Verkehrsknoten: Von der Panamericana zweigt eine Fernstraße nach Westen in den Küstenregion und nach Guayaquil ab. Über Baños führt eine Route nach Osten und weiter in die Amazonasregion. [Bearbeiten] MobilitätTaxis in Riobamba sind günstig: tagsüber pro Stunde 1$. Abends etwas mehr, es empfiehlt sich, den Preis vorab auszuhandeln. [Bearbeiten] SehenswürdigkeitenRiobamba wurde im Jahre 1797 durch das Erdbeben nahezu vollständig zerstört und neu aufgebaut, es gibt daher keine echten historischen Gebäude im Stadtbild. Eine gute Aussicht über die Stadt aus einer erhöhten Position hat man vom Hügel im Parque 21 de Abril, etwas nordwestlich vom Zentrum gelgen.
Es gibt in der Stadt eine Anzahl ansehnlicher Parkanlagen mit den typischen Araukarien und Palmen:
[Bearbeiten] Aktivitäten[Bearbeiten] EinkaufenIm Zentrum von Riobamba gibt es eine große Auswahl an Geschäften und Einkaufsmöglichkeiten. Zu beachten ist die Clusterbildung der Fachgeschäfte nach ihrer Auswahl: Blumengeschäfte, Kleidungsgeschäfte oder Touristenläden sind oft gemeinsam in einem Straßenzug direkt nebeneinander angeordnet: Wenn man einen passenden Laden gefunden hat, hat man gleich mehrere, dafür sucht man woanders vergebens.
[Bearbeiten] Küche[Bearbeiten] Günstig[Bearbeiten] Mittel[Bearbeiten] Gehoben[Bearbeiten] Nachtleben[Bearbeiten] Günstig[Bearbeiten] Mittel[Bearbeiten] Gehoben[Bearbeiten] Unterkunft[Bearbeiten] Günstig[Bearbeiten] Mittel[Bearbeiten] Gehoben[Bearbeiten] LernenRiobamba hat zwei Universitäten, die allgemeinbildende National-Universität und die politechnische Hochschule. [Bearbeiten] Arbeiten[Bearbeiten] Sicherheit[Bearbeiten] Gesund bleiben[Bearbeiten] Klarkommen[Bearbeiten] Kommunizieren[Bearbeiten] Weiter geht's
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