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Reisenachrichten: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Reisethema}}
 
'''Reisenachrichten''' aus den Vorjahren befinden sich im [[Wikitravel:Reisenachrichten/Archiv|'''Archiv''']].
 
'''Reisenachrichten''' aus den Vorjahren befinden sich im [[Wikitravel:Reisenachrichten/Archiv|'''Archiv''']].
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==Juni 2015==
  
==März 2012==
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{{Reisenachrichten|Angst vor Mers: Strengere Gesundheitskontrollen in Hongkong|7. Juni 2015|[[Hongkong]] - Hongkong kontrolliert derzeit Urlauber bei der Einreise strenger auf ihre Gesundheit. Grund ist die Angst vor der Ausbreitung der in Südkorea ausgebrochenen Mers-Erkrankung. Besucher mit Fieber oder Atemwegsbeschwerden müssen sich bei der Einreise künftig untersuchen lassen und eine Erklärung über ihre Gesundheitszustand abgeben. Auch das Auswärtige Amt gibt in seinen  Reisehinweisen zu Hongkong an, dass einige chinesische Flughäfen verschärfte Maßnahmen zur Seuchenkontrolle angekündigt haben. Dazu gehöre die Messung der Körpertemperatur bei der Einreise aus Mers-Gebieten. Darüber hinaus berichtet das Reiseportal, dass Details zum Reiseverlauf und mögliche Kontakte zu Mers-Erkrankten abgefragt werden. Bei falschen oder unvollständigen Angaben drohen Geldstrafen und sechs Monate Gefängnis. Mers ist eine Atemwegs-Lungenerkrankung mit Fieber, Lungenentzündung und Nierenversagen. In Südkorea gab es bereits vier Todesopfer, 41 sind infiziert (Stand 5. Juni). Mehr als 1600 Menschen, die sich angesteckt haben könnten, wurden unter Quarantäne gestellt. }}
  
{{Reisenachrichten|Auswärtiges Amt rät von Ausflügen auf die Malediven ab|07. März 2012|[[Berlin]] Die Proteste auf Male halten bereits seit drei Wochen an. Die dortigen Demonstranten werden mittlerweile von Soldaten bekämpft.
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{{Reisenachrichten|Orlando bricht eigenen Besucherrekord - Neue Attraktionen|7. Juni 2015|[[Orlando]] - Orlandos Beliebtheit ist noch einmal gewachsen: Insgesamt 62 Millionen Gäste besuchten die Stadt in [[Florida]] im Jahr 2014. Damit knackt sie ihren eigenen Rekord von 59 Millionen Besuchern aus dem Vorjahr. Orlando ist zugleich die erste US-Metropole, die von mehr als 60 Millionen Gästen pro Jahr besucht wurde, erklärte Visit Orlando anlässlich der Reisemesse IPW (30. Mai bis 3. Juni). Sie liegt damit noch vor New York, das im vergangenen Jahr 56,4 Millionen Besucher zählte - ebenfalls ein neuer Rekord. 
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Orlando ist vor allem für seine Freizeitparks wie Walt Disney World, Seaworld oder Legoland bekannt. Eine neue Attraktion ist das rund 122 Meter hohe Riesenrad «Orlando Eye». Zu dem angegliederten Entertainment-Komplex gehören auch ein Madame Tussauds, ein Sea-Life-Aquarium und diverse Restaurants.
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Für die Zukunft kündigt Visit Orlando bereits jede Menge neue Sehenswürdigkeiten an: 2017 soll die höchstgelegene Achterbahn der Welt fertiggestellt werden. Sie thront auf einem 174 Meter hohen Turm namens Skyplex und umfährt diesen. Neu wird dort auch die Attraktion Skyfall sein, bei der Besucher wie im freien Fall mit einer Geschwindigkeit von knapp 145 km/h rund 140 Meter nach unten rauschen - was ebenfalls einen neuen Höhenrekord für diese Form von Fahrgeschäft aufstellen soll. Die Universal Studios Orlando widmen dem Kinoaffen King Kong eine neue Attraktion: Die «Skull Island: Reign of Kong» soll 2016 öffnen. Im gleichen Jahr soll in der Seaworld die schnellste und längste Achterbahn Orlandos an den Start gehen. Und in Disney World entsteht ein neuer Erlebnisbereich, der vom Kinofilm «Avatar» inspiriert ist und 2017 fertig sein soll}}
  
Es wurde zwar verlautbart, dass Urlauber von der Krise nicht betroffen seinen. Dennoch rät das Auswärtiges Amt von Ausflügen nach Male ab. }}
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{{Reisenachrichten|1000 Jahre Leipzig: 3 geheime Schätze entdecken|1. Juni 2015|[[Leipzig]] - Nikolaikirche, Völkerschlachtdenkmal oder das Alte Rathaus am Markt - um diese Orte kommen die meisten Besucher Leipzigs nicht herum. Doch abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt, die in diesem Jahr ihr 1000. Jubiläum feiert, geheime Schätze. Hier eine kleine Auswahl:
  
''Quelle: [http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,813829,00.html Spiegel Online]
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Sachsenbrücke: Die Fußgängerbrücke im Clara-Zetkin-Park ist Treffpunkt für das junge Leipzig. "Hier gibt es Straßenkünstler und viel Leben", erzählt Andreas Schmidt von Leipzig Tourismus und Marketing. Jeder kann etwas mitbringen und es sich auf der Brücke gemütlich machen. Oft gibt es Musik. "Es ist idyllisch und chillig", beschreibt Schmidt die Atmosphäre. Besucher können hier einen entspannten Abend mit etwas Bier verbringen oder nachmittags die Sonne genießen und das Treiben auf der Brücke beobachten. Im Sommer lädt der grüne Clara-Zetkin-Park zum Picknicken oder Verweilen ein.  
  
==Oktober 2011==
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Fockeberg: Der Stadtberg in der Leipziger Südvorstadt ist eine klassische Trümmerkippe, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus Bauschutt entstand. "Der Berg bietet einen ganz besonderen Blick auf die Leipziger Innenstadt", sagt Schmidt. Viele Familien kommen auf den Fockeberg zum Picknicken. Nachtschwärmer genießen dort ein Gläschen Wein oder ein Bier. Der Fockeberg ist auch Austragungsort eines Seifenkistenrennens - dem "Prix de Tacot".
  
{{Reisenachrichten|Preise der Deutschen Bahn erneut angehoben|13. Oktober 2011|[[Berlin]] Mit dem Fahrplanwechsel der Bahn am 11.12.2011 werden erneut die Ticketpreise angeboben, im Regionalverkehr um 2,7%, im Fernverkehr um 3,9%. Auch die Preise für BahnCards steigen.  
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LindenauerHafen: Leerstehende Fabriken und Brachland - das klingt im ersten Moment nicht besonders einladend. "Der Hafen im Leipziger Stadtteil Lindau hat einen ganz morbiden Charme und erzählt ein Stück Industriegeschichte", erklärt Schmidt. Die Besonderheit: Er war auf dem Wasserweg nicht erreichbar, diente bislang also nie als Hafen. Erst Anfang diesen Jahres wurde eine Gewässerverbindung zum Karl-Heine-Kanal geflutet. Die Speicher- und Lagergebäude wurden bis in die 1990er Jahre genutzt, seitdem verfallen sie. Ab Sommer soll der Hafen nun auch mit dem Boot erreichbar sein. Doch wer den maroden Charme dieses vergessenen Ortes noch erleben möchte, muss sich beeilen: In den nächsten Jahren soll dort ein Yachthafen entstehen.}}
  
Die Bahn begründet die Erhöhungen mit gestiegenen Personal- und Energiekosten.}}
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{{Reisenachrichten|Ab 1. Juni: Schiffe auf Oberlandkanal legen wieder ab|1. Juni 2015|[[Berlin]] - Auf dem Oberlandkanal im Nordosten [[Polen]]s starten wieder Ausflugsschiffe. Mehr als zwei Jahre lang war er wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Für den 1. Juni um 8.00 Uhr ist geplant, dass der erste Ausflugsdampfer im Hafen der westmasurischen Kleinstadt [[Ostróda]] (Osterode) ablegt. Die Fahrt über den Oberlandkanal (Kanal Ostródzko-Elblaski) bis ins 80 Kilometer entfernte [[Elblag]] (Elbing) am Frischen Haff dauert rund elf Stunden, teilt das Polnische Fremdenverkehrsamt mit. Der Dampfer bewegt sich mit rund acht Stundenkilometern durch den schmalen Kanal. Das Besondere daran: Die Schiffe fahren abschnittsweise auch auf Schienen.  
  
''Quelle: [http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,791597,00.html Spiegel Online]
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Ebenfalls am 1. Juni eröffnet in einem früheren Aufsichtsgebäude in Buczyniec (Buchwalde) ein kleines Kanal-Museum. Es informiert unter anderem über die Entstehung des Kanals sowie über die Sanierungsarbeiten. Dabei wurden zum Beispiel hydrotechnische Anlagen sowie Schienen, Elektro- und Sicherheitsanlagen erneuert und die Ufer befestigt. Entlang der Kanalstrecke gibt es fünf geneigte Ebenen, die auf einer Länge von zehn Kilometern einen Höhenunterschied von fast 100 Metern ausgleichen. Gäbe es sie nicht, wären mehr als 30 weitere Schleusen erforderlich, um diesen Effekt zu erzielen. Die Kanalkreuzfahrten kosten umgerechnet rund 30 Euro, inklusive ist der Rücktransport per Bus.}}
  
==Juni 2011==
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==Mai 2015==
  
{{Reisenachrichten|ADAC rechnet mit Verkehrskollaps|22. Juni 2011|[[München]] Aufgrund des Endes des Pfingstferien sowie des Beginns der Sommerferien in mehreren Bundesländern warnt der ADAC vor langen Staus auf den Autobahnen. Die meisten Behinderungen werden für Mittwoch, Donnerstag und Samstag auf folgenden Strecken erwartet:
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{{Reisenachrichten|Einreisebedingungen für Kinder werden verschärft|7. Mai 2015|[[Südafrika]] - Ab dem 1. Juni 2015 müssen Personen unter 18 Jahren bei der Ein- und Ausreise nach und von Südafrika eine internationale Geburtsurkunde vorzeigen. Sollte keine internationalen Geburtsurkunde vorliegen, genügt auch eine nationale, für die eine in englischer Sprache beglaubigte Übersetzung vorliegen muss. Weitere Infos über die neuen Einreisebestimmungen gibt das Auswärtige Amt auf seiner Website.}}
  
*A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
 
*A 3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
 
*A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
 
*A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
 
*A 7 Hamburg – Flensburg
 
*A 7 Hannover – Würzburg – Füssen       
 
*A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
 
*A 9 Nürnberg – München 
 
*A 81 Stuttgart – Singen
 
*A 93 Inntaldreieck – Kufstein
 
*A 95 München – Garmisch-Partenkirchen
 
*A 99 Umfahrung München
 
  
Auch in Frankreich, der Schweiz, Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien muss man auf allen wichtigen Reiseautobahnen längere Fahrtzeiten einplanen. Besondere Engpässe sind dabei am Tauerntunnel in Österreich, am Karawankentunnel zwischen Österreich und Slowenien und rund um den Gotthardtunnel in der Schweiz zu erwarten. Überall dort muss mit Blockabfertigung und erheblichen Wartezeiten gerechnet werden. An vielen Mautstellen der ausländischen Fernstraßen sind ebenfalls lange Autoschlangen angesagt.}}
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{{Reisenachrichten|U-Bahn in Sofia verbindet Flughafen und Stadtzentrum|7. Mai 2015|[[Sofia]] - Urlauber in der bulgarischen Hauptstadt Sofia kommen jetzt leichter zum Flughafen: Eine neue U-Bahnstrecke verbindet den internationalen Airport Sofia mit dem Stadtzentrum. Die Fahrtzeit beträgt etwa eine Viertelstunde. Städtereisende können mit der U-Bahn auch vom Flughafen bis zum Hauptbahnhof fahren - dann allerdings mit einmaligem Umsteigen und einer Fahrtzeit von gut 50 Minuten. Mit der U-Bahn ist jetzt auch der internationale Busbahnhof Sofia, der neben dem Hauptbahnhof liegt, besser erreichbar.}}
  
''Quelle: [http://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/Stauprognose.aspx?ComponentId=47608&SourcePageId=6729 ADAC]
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==April 2015==
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{{Reisenachrichten|G7-Gipfel in Elmau: Einschränkungen für Urlauber |25. April 2015|[[Elmau]] - Innerhalb eines äußeren Sperrkreises ist mit verstärkten Personenkontrollen zu rechnen, teilt der ADAC mit. Der Gipfel findet am 7. und 8. Juni statt. Besonders während dieser zwei Tage ist auch mit Staus zu rechnen: Einmal auf der A 95 zwischen Garmisch-Partenkirchen und München, zum anderen auf der Strecke zwischen Münchner Innenstadt und Flughafen. Auch bei der Bahn gibt es Einschränkungen: Die Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald wird während der Gipfeltage komplett stillgelegt. Am Flughafen wird für die Ankunft und den Abflug der Staatsgäste kurzzeitig der reguläre Luftverkehr unterbrochen - für Passagiere kann es deshalb zu Verspätungen kommen. Während des Gipfels sowie einige Tage davor und danach werden laut ADAC auch die Grenzen wieder kontrolliert. Autofahrer, die nach Österreich wollen oder von dort nach Deutschland, müssen mit Wartezeiten rechnen. Wichtig ist, Ausweispapiere dabei zu haben.}}
  
==Mai 2011==
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{{Reisenachrichten|Geldabheben in Nicht-EU-Land: Abrechnung in Landeswährung |5. April 2015|[[Berlin]] - Touristen in Nicht-EU-Ländern sollten beim Geldabheben immer eine Abrechnung in der Landeswährung wählen. Denn wer die Abrechnung in Euro wählt, zahlt oft einen Aufschlag von vier bis zehn Prozent der abgehobenen Summe, warnt der Bundesverband deutscher Banken. Der Grund: Die lokale Bank legt dann bei der Auszahlung des Betrags einen eigenen Wechselkurs zugrunde. Das nennt sich «Dynamic Currency Conversion». Was ansprechend klingt, ist aber nur ein Weg, damit die Bank beim Abheben mit kassiert.  Wenn der Urlauber am Automat dagegen die Abrechnung in Landeswährung wählt, wird der Ausgabebetrag nicht von der lokalen Bank umgerechnet, sondern erst von der Heimatbank des Kunden in Deutschland. Und diese rechnet das Geld in den meisten Fällen zu einem günstigeren Kurs um, erklärt der Bundesverband deutscher Banken. }}
  
{{Reisenachrichten|Beeinträchtigungen im Luftverkehr durch Aschewolke|24. Mai 2011|[[London]]/[[Offenbach am Main|Offenbach]] Nach Einschätzung des Volcanic Ash Advisory Centre in London und des Deutschen Wetterdienstes wird die Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn am Mittwoch Norddeutschland erreichen. Eine Sperrung des betroffenen Luftraums gilt als wahrscheinlich. Hiervon betroffen sein werden voraussichtlich u.a. die Flughäfen in Hamburg, Hannover und Bremen. Es ist mit erheblichen Verspätungen und Flugausfällen zu rechnen. Auch in Großbritannien und Skandinavien wird es Einschränkungen im Flugverkehr geben. Passagiere sollten sich vor dem Abflug rechtzeitig bei ihrer Fluggesellschaft über den Status ihres Fluges informieren.
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==März 2015==
  
''Quellen: [http://www.metoffice.gov.uk/volcano/public/natlantic.html Volcanic Ash Advisory Centre], [http://www.dwd.de/ Deutscher Wetterdienst], [http://www.airport.de/de/index.phtml Flughafen Hamburg], [http://www.hannover-airport.de/index.php Flughafen Hannover], [http://www.airport-bremen.de/ Flughafen Bremen] }}
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{{Reisenachrichten|Neues Grab von Richard III. in der Kathedrale von Leicester|27. März 2015|[[Leicester]] - Wer das neue Grabmal von König Richard III. in der Kathedrale von Leicester besichtigen will, hat dazu auf täglichen Führungen durch das Gotteshaus die Gelegenheit. Die Touren starten jeweils um 14.00 Uhr. Darauf weist die Tourismusorganisation Visit Britain hin. Der Geschichte des Monarchen lässt sich auch auf einem Spazierweg nachspüren, dem «King Richard III Walking Trail». Außerdem gibt es ein Besucherzentrum, das sowohl das Leben des Königs als auch den überraschenden Fund des Leichnams unter einem Parkplatz im Jahr 2012 beleuchtet. In der Kathedrale fand Richard III., der vor allem durch das Stück des Dramatikers William Shakespeare bekannt wurde, nun eine neue Ruhestätte. }}
  
==März 2011==
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{{Reisenachrichten|Neues Terminal am Flughafen Tokio-Narita |27. März 2015|[[Tokio]] - Am internationalen Flughafen Tokio-Narita eröffnet am 8. April ein neues Terminal 3. Dort werden in Zukunft die Flüge der südkoreanischen Fluggesellschaft Jeju Air sowie der japanischen Billigairlines Jetstar, Vanilla Air und Spring Japan abgefertigt.}}
  
{{Reisenachrichten|Reisewarnung für Japan|18. März 2011|[[Berlin]] Das Auswärtige Amt warnt aufgrund der aktuellen Lage vor Aufenthalten im Krisengebiet im Nordosten der Insel Honshu (Teilreisewarnung). Von nicht erforderlichen Reisen nach Japan wird abgeraten. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Deutschen aus der Region um die Atomkraftwerke Fukushima und dem Großraum Tokyo/Yokohama vorübergehend nach Osaka oder über Osaka ins Ausland auszuweichen.  
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{{Reisenachrichten|Auswärtiges Amt rät nach Zyklon Pam von Vanuatu-Reisen ab|16. März 2015|[[Berlin]] -  Der Zyklon «Pam» hat die Inseln des kleinen Pazifikstaates Vanuatu schwer verwüstet. Das Auswärtige Amt rät Urlaubern vorerst von Reisen in das Land ab, solange das Ausmaß der Schäden und Risiken nicht absehbar ist, heißt es im Reisehinweis für Vanuatu. Der gewaltige Tropensturm war in der Nacht zu Samstag über den Inselstaat nordöstlich von Australien gefegt. Derzeit laufen die Aufräumarbeiten, das Schicksal vieler Menschen ist ungewiss. [http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/VanuatuSicherheit_node.html Reisehinweis für Vanuatu] }}
  
Die deutsche Botschaft in Tokyo hat ihren Dienstbetrieb vorübergehend nach Osaka-Kobe verlagert. Telefon: +81-6-6440-5070 •
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{{Reisenachrichten|Nepals einziger internationaler Flughafen wieder offen |12. März 2015|[[Kathmandu]] - Aufatmen für Tausende in Nepal gestrandete Touristen: Der einzige internationale Flughafen des Landes ist am Samstag nach viertägiger Schließung wieder geöffnet worden. Am Abend sei eine erste Maschine der Nepal Airlines Richtung der indischen Hauptstadt Neu Delhi gestartet, berichtete die Zeitung "Nepali Times". Weitere Flüge sollten in der Nacht folgen. Am Mittwoch hatte eine Passagiermaschine vom Typ A330 der Turkish Airlines eine Bruchlandung hingelegt und war gefährlich nahe neben der Landebahn liegengeblieben. Deswegen waren seither alle etwa 40 Landungen und 40 Starts pro Tag ausgefallen. Einige der etwa 24 000 festsitzenden Touristen hatten sich auf den beschwerlichen Landweg Richtung Indien gemacht, aber die meisten warteten die Wiedereröffnung des Flughafens ab. Derzeit beginnt die Touristensaison, und Bergliebhaber aus aller Welt gehören zu den Haupteinnahmequellen des armen Himalaya-Landes.}}
''Quelle: [http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JapanSicherheit.html Auswärtiges Amt: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)]}}
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{{Reisenachrichten|Spanien senkt Tempolimit auf Autobahnen|10. März 2011|[[Madrid]] Seit dem 7. März gilt auf spanischen Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h, zuvor lag das Tempolimit bei 120 km/h. Als Grund für diese Maßnahme gibt die spanische Regierung die steigenden Preise für Benzin und Diesel an.
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{{Reisenachrichten|In asiatischen Städten vor Smog schützen|11. März 2015|[[Berlin]] - Über vielen asiatischen Metropolen liegt gesundheitsgefährdender Smog. Um sich vor dem Feinstaub zu schützen, können Reisende einige Maßnahmen ergreifen: So sollten sie nur kurze Aufenthalte in der City einplanen, keinen Sport im Freien treiben und sich überwiegend in Innenräumen aufhalten, empfiehlt das Centrum für Reisemedizin (CRM). Das Hotel sollte eine hochwertige Klimaanlage mit Filterfunktion haben. Rauchen belastet die Lungen zusätzlich und wird deshalb möglichst vermieden. Wenn der Smog besonders schlimm ist, können auch Atemschutzmasken helfen, die auch von den Menschen vor Ort genutzt werden. Dabei sollte es sich allerdings um partikelfilternde Atemschutzmasken nach der Europäischen Norm EN 149 handeln, rät das CRM. Einfache Hygienemasken sind gegen Feinstaub nutzlos. Durch den Smog besonders gefährdet sind Schwangere, Kinder und Menschen, die bereits an einer chronischen Lungen- oder Herz-Kreislauferkrankungen leiden, so das CRM.}}
  
''Quelle: [http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-02/spanien-tempolimit-benzin Spanien verschärft Tempolimit wegen steigender Ölpreise]}}
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{{Reisenachrichten|Neue Economy-Tarife für Europa bei Lufthansa|10. März 2015|[[Berlin]] -  Lufthansa führt ab Herbst 2015 im europäischen Streckennetz ein neues Tarifkonzept in der Economy Class ein. Beim Tarif «Light» ist nur Handgepäck erlaub Umbuchungsmöglichkeiten gibt es nicht, wie die Airline in Berlin mitteilte. Der Standardtarif «Classic» schließt ein Freigepäckstück, den Wunschsitzplatz und die Umbuchung gegen Aufpreis ein. Beim Tarif «Flex» ist die Umbuchung kostenlos. Passagiere können etwa ohne Gebühr auf einen früheren Flug am gleichen Tag umsteigen. Das neue Tarifsystem sei keine Annäherung an die Billigflieger, erklärte Vorstandsmitglied Jens Bischof. «Wir werden damit kein Low-Cost-Carrier.» So seien in allen Kategorien Snacks und Getränke kostenlos. Die Preise für die jeweiligen Tarife stünden noch nicht fest, sagte Bischof. 
  
==Februar 2011==
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Mehr Service will Deutschlands größte Airline in der Business Class bieten: Beim sogenannten Signature Service wird der Tisch individuell eingedeckt, Speisen und Getränke werden direkt aus der Bordküche serviert. Die Passagiere haben einen persönlichen Ansprechpartner, der sich um eine bestimmte Gruppe an Gästen kümmert. Dazu wird pro Flug ein Flugbegleiter zusätzlich eingesetzt. Bischof zufolge soll der neue Service den Passagieren «Restaurant-Charakter» bieten. Die neue Zwischenklasse Premium Economy, die Lufthansa im Oktober 2014 eingeführt hat, soll bis Oktober 2015 auf allen Interkontinentalflügen verfügbar sein. Bisher wird sie in 30 Flugzeugen angeboten. «Unsere neue Klasse hat die kommerziellen Erwartungen weit übertroffen», sagte Bischof. Bisher seien 60 000 Passagiere damit geflogen. Wenn die Flotte ganz umgerüstet ist, rechnet Lufthansa mit einer Million Passagieren in der Premium Economy pro Jahr.}}
  
{{Reisenachrichten|World Airline Awards 2010|22. Februar 2011|[[London]] Bei den Skytrax World Airline Awards 2010 wurde Asiana Airlines als beste Fluggesellschaft der Welt ausgezeichnet, gefolgt von Singapore Airlines und Qatar Airways. Die Auszeichnung als beste europäische Airline erhielt die Lufthansa. Air Berlin wurde zur besten europäischen Billigfluggesellschaft gewählt, die Oneworld Alliance um British Airways und American Airlines zur besten Luftfahrtallianz.  
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{{Reisenachrichten|ITB stellt neuen Besucherrekord auf  |9. März 2015|[[Berlin]] - Die Deutschen sind reisewütig, im vergangenen Jahr gaben sie mehr Geld für Urlaube aus als je zuvor. Das zeigt sich auch auf der ITB 2015: Die Veranstalter verkündeten am letzten Tag neue Rekorde. Noch nie besuchten so viele Menschen die größte Tourismus-Messe der Welt. Und noch nie machten die Reiseunternehmen dort so viele Geschäfte.
  
''Quelle: [http://www.worldairlineawards.com/main/2010Awards.htm World Airline Awards 2010]}}
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Die Veranstalter der ITB in Berlin haben am Sonntag zum Abschluss der größten Tourismus-Börse der Welt eine Rekordbilanz verkündet: Innerhalb der fünf Messetage kamen mit 175.000 Menschen mehr Besucher als je zuvor, zwei Drittel davon waren Fachbesucher. Laut den Veranstaltern setzten die Tourismusfirmen auf der ITB noch nie soviel Geld um wie in diesem Jahr, auf 6,7 Milliarden Euro schätzten sie das Volumen der getätigten Geschäfte. Die Messehallen waren ausgebucht. Mit diesen neuen Bestmarken übertrumpfte die ITB das Rekordergebnis vom vergangenen Jahr. Sinkende Energiepreise, niedrige Zinsen, geringe Inflation und positive Konjunkturaussichten in Europa und Nordamerika sorgten für große Erwartungen in der Reisebranche, hieß es. Von positiven Tarifabschlüssen und der stabilen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitiere in Deutschland insbesondere das Segment der Luxusreisen.  Auch das Reiseland Deutschland breche weiterhin alle Rekorde. Für Urlaub gaben die Deutschen 2014 so viel Geld wie noch nie aus: Nach einer Studie waren es rund 67 Milliarden Euro. Die Buchungszahlen für die neue Saison deuten auf einen weiteren Rekord in diesem Jahr hin.}}
  
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{{Reisenachrichten|Abu Dhabi setzt auf Halal-Tourismus|8. März 2015|[[Berlin]] - Abu Dhabi will mehr muslimische Reisende anlocken und entwickelt dafür spezielle Halal-Reisen. Das Emirat ist in Verhandlungen mit den weltweit größten Halal-Reiseveranstaltern, teilte die Abu Dhabi Tourism & Culture Authority mit. Insgesamt 18 Reisevorschläge wurden in einer neuen Broschüre auf der ITB vorgestellt. Der Begriff «halal» steht in der muslimischen Kultur für Produkte, deren Herstellung den Regeln des Islam entspricht. Abu Dhabi sieht in Reisen für Muslime einen wachsenden Zukunftsmarkt.}}
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{{Reisenachrichten|Nachbau der Chauvet-Höhle öffnet im April|6. März 2015|[[Ardèche]] - Der Nachbau der berühmten Chauvet-Höhle in der Ardèche-Schlucht öffnet am 25. April. Mit Hilfe von Computermodellen und 6.000 digitalen Fotos wurde die Höhle mit ihren Wandbildern innerhalb von 30 Monaten für 55 Million Euro in Teilen nachgebaut. Neben dem Replikat wird ein Besucher- und Bildungszentrum eröffnen, teilt die touristische Vertretung des Projekts mit. Die Originalhöhle, die zum Unesco-Welterbe zählt, ist für Besucher zum Schutz der mehr als 20.000 Jahre alten Höhlenmalereien nicht zugänglich. Im Dezember 1994 hatten Forscher die Höhle entdeckt.}}
  
{{Reisenachrichten|Reisewarnung für Libyen|22. Februar 2011|[[Berlin]] Aufgrund anhaltender Unruhen und der instabilen Sicherheitslage in Libyen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in das Land. Touristen, die sich derzeit in Libyen aufhalten, wird die schnellstmögliche Ausreise empfohlen.
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{{Reisenachrichten|In einem Tag um die Welt|5. März 2015|[[Berlin]] - Eine Reise um die Welt, in einem statt in 80 Tagen: Das verspricht die Internationale Tourismusmesse ihren Besuchern. Bei der 49. ITB Berlin präsentieren sich über 10.000 Aussteller und werben für ihre Reiseziele - vom Partnerland Mongolei bis nach Brandenburg. Am Wochenende ist die Messe auch für Privatbesucher geöffnet. Vom Bollywood-Tanzkurs der Indien-Aussteller über Gewürz- und Dattelproben am arabischen Basar bis hin zu Oktoberfeststimmung in der Bayern-Halle: Die 49. Internationale Tourismusbörse Berlin lädt dazu ein, an einem Tag die Welt zu entdecken. Am 7. und 8. März öffnet die ITB auch für Privatbesucher ihre Tore und präsentiert sich mit über 10.000 Ausstellern. Das offizielle Partnerland der ITB ist in diesem Jahr die Mongolei. Auch bei den Besuchern wirbt das zwischen Russland und China gelegene Land für sich - zum Beispiel mit traditionellen Kostümen und Folklore, oder einer Lesung des Schamanen Galsan Tschinag. Etwa 180 Länder sind auf der ITB vertreten, von Spanien bis Pakistan. Über die regionale Kultur- und Tourismuslandschaft von Berlin-Brandenburg können sich Besucher in Halle 12 informieren. Wie in den vergangenen Jahren ist es auch diesmal wieder möglich, Reisen direkt auf der Messe zu buchen.
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Am Samstag dreht sich außerdem alles rund um Reiseabenteuer: Wilfried Erdmann erinnert sich an seine Segeltörns rund um die Welt, Reisebloggerinnen erzählen von ihren Erlebnissen und ein Familienvater berichtet, wie er mit kleinen Kindern in das arabische Land Oman gereist ist. '''Die Messe gibt sich am Wochenende besonders familienfreundlich und wartet mit Kinderkino sowie einem mongolischen Kinderland inklusive Pferderennen und Jurtenbasteln auf. Die Kinderbetreuung ist dort kostenlos.
  
''Quelle: [http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/01-Reisewarnungen-Liste_node.html Aktuelle Reisewarnungen des Auswärtigens Amts]}}
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'''Öffnungszeiten Privatbesucher: 7. + 8. März, 10 – 18 Uhr'''}}
  
==Januar 2010==
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{{Reisenachrichten|90 Prozent Stornopauschale ist ungültig|4. März 2015|[[Köln]] - Krank geworden, Flug verpasst, mit dem Partner überworfen - manchmal platzt die Reiseplanung erst in letzter Minute. Ein Trost: Ein bisschen Geld gibt es zurück. Der Reiseveranstalter kann nicht einfach pauschal den Großteil des Preises einbehalten. Bucht man eine Reise und tritt sie dann nicht an, ist der Großteil des Geldes wahrscheinlich verloren. Allerdings darf der Reiseveranstalter nicht einfach pauschal 90 Prozent des Reisepreises einbehalten. Das hat jetzt das Landgericht Köln entschieden (Az.: 26 O 196/14.) Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gegen den Veranstalter DER Touristik geklagt. Den Verbraucherschützern ist die pauschale Regelung der Rücktrittskosten ein Dorn im Auge. Kunden des Reiseveranstalters sollen bei Nichterscheinen nämlich grundsätzlich 90 Prozent des Reisepreises zahlen – egal, ob sie eine Pauschalreise, eine Rundreise, einen Flug, einen Mietwagen oder ein Hotel gebucht haben. Wer eine Kreuzfahrt nicht antritt, bekommt sogar den vollen Reisepreis in Rechnung gestellt. Kabinen auf dem Schiff könnten schließlich nicht kurzfristig neu vergeben werden, argumentierte DER. Der vzbv hatte die hohen Stornopauschalen kritisiert, weil sie den zu erwartenden Schaden des Reiseveranstalters weit überstiegen. "Wenn der Kunde einen Flug nicht antritt, spart der Veranstalter allein schon an Steuern und Flughafengebühren etwa zehn Prozent des Flugpreises", sagt Kerstin Hoppe, Rechtsreferentin beim vzbv. Mietwagen, Hotels und Ferienwohnungen könnten kurzfristig anderweitig vermietet werden. "Das muss der Veranstalter bei der Kalkulation der Rücktrittskostenpauschale berücksichtigen", so Hoppe. Die Richter stellten klar: Ein Reiseveranstalter muss seine Kalkulation offenlegen und belegen, dass sich seine Stornopauschalen am tatsächlichen Schaden orientieren. Diesen Nachweis blieb DER Touristik allerdings schuldig. So konnte das Unternehmen den Richtern nicht erklären, warum die strittige Stornopauschale für völlig verschiedene Reiseleistungen nahezu einheitlich 90 Prozent des Reisepreises betragen sollte. Wenig plausibel fanden die Richter auch, dass bei Stornierungen bis zu einem Tag vor der Abreise teilweise nur 75 Prozent Stornopauschale verlangt werden, bei Nichtantritt dann aber 90 Prozent. Das Gesetz verlangt, dass ersparte Aufwendungen und anderweitige Verwertungsmöglichkeiten differenziert für jede Reiseart ermittelt werden. Außerdem hat der Reiseveranstalter eine Schadensminderungspflicht, er muss also versuchen, zumindest einzelne Bestandteile der Reise noch anderweitig loszuwerden. Seit 2012 hat der vzbv mehrere Reiseveranstalter wegen überhöhter Stornopauschalen und Anzahlungen abgemahnt. Das Urteil gegen die DER Touristik GmbH ist aber noch nicht rechtskräftig.}}
  
{{Reisenachrichten|Neues Germanwings Drehkreuz in Hannover|13. Januar 2010|[[Hannover]]/[[Köln]] Die Billigfluglinie [http://www.germanwings.com/index.de.shtml Germanwings] wird ab Ende April ein neues Drehkreuz am [[Flughafen Hannover-Langenhagen|Flughafen Hannover]] einrichten. Mit drei dort stationierten Flugzeugen des Typs Airbus A319 werden ab dem 29. April Barcelona, Bastia, Budapest, Dubrovnik, Heraklion, London-Stansted, Mailand, Moskau, Palma de Mallorca, Rom, Split, Stuttgart, Wien, Zadar und Zagreb angeflogen.  
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{{Reisenachrichten|Hasir-Gründer eröffnet Luxushotel in Berlin|3. März 2015|[[Berlin]] - Die Unternehmerfamilie des angeblichen Döner-Erfinders Mehmet Aygün eröffnet in Berlin ein Luxushotel. Herzstück des "Titanic Deluxe" an der Französischen Straße in Mitte ist der Hamam. Für eine Doppelsuite muss man 2500 Euro pro Nacht zahlen.  
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Berlins Tourismusindustrie schreibt ihre Rekordgeschichte ungebrochen fort: 28,7 Millionen Übernachtungen im Jahr, 11,9 Millionen Gäste, 4,5 Millionen davon aus dem Ausland. Klar, dass sich auch die Zahl der Hotels in der Stadt permanent vergrößert, schließlich wollen viele an dem Boom mitverdienen. Allein vierzehn neue Hotels sollen noch dieses Jahr eröffnen. Doch nur eines davon gehört zum Luxussegment: Das Titanic Deluxe an der Französischen Straße in Mitte mit seinen fünf Sternen ist ab Sonntag geöffnet, ab Mitte März können Zimmer gebucht werden. Dabei ist das neue Haus eigentlich ein altes. Das Gemäuer aus dem 19. Jahrhundert diente lange als Kulissenhaus der Staatsoper. Dann bot der Liegenschaftsfonds das zum Denkmal ernannte Gebäude zum Verkauf an. Im Jahr 2010 ging das Geschäft über die Bühne. Bis zuletzt wurde an dem völlig neuen Haus hinter der alten Fassade, die aus Denkmalschutzgründen stehenbleiben musste, gearbeitet. 600 Tonnen Marmor wurden dabei verbaut, sie stammen aus Steinbrüchen in Italien, Indien und der Türkei. Das mag protzig klingen, für Faouzi Jlassi ist es schlicht sichtbarer Ausdruck dessen, was seine Chefs meinen, wenn sie sagen, dass das Haus „Tradition und Moderne vereinen“ soll. Wie das zusammenpassen kann mit dem „bescheidenen Produkt“, das man nach eigener Aussage auch gerne sein möchte, das wird eine der Fragen sein, die der Betriebsleiter, 33 Jahre alt, Franzose tunesischer Abstammung, in täglicher Arbeit beantworten muss. [http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neues-hotel--titanic-deluxe--in-mitte-hasir-gruender-eroeffnet-luxushotel-in-berlin,10809148,30003616.html]}}
  
''Quelle: [http://www.germanwings.com/de/Unternehmen-Pressearchiv_Hannover.htm Germanwings Presseerklärung]'' }}
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{{Reisenachrichten|Härtere Strafen für Visum-Überziehung|2. März 2015|[[Thailand]] - Wer länger in Thailand bleibt, als die in seinem Visum eingetragenen 90 Tage, muss künftig mit härteren Strafen rechnen. Ausländer die über die erlaubten 90 Tage im Land bleiben, müssen mit einem Einreiseverbot von einem Jahr rechnen. Eine Überziehung von über einem Jahr, zieht ein Einreiseverbot von drei Jahren nach sich. Wer über drei Jahre zu lange in Thailand bleibt, darf fünf Jahre nicht mehr einreisen. Bei fünf Jahren Overstay darf man sogar für zehn Jahre nicht mehr einreisen. Das sind aber nur die Strafen, bei denen der Ausländer sich selber gestellt hat. Wird man von den Behörden erwischt, fallen diese noch härter aus: weniger als ein Jahr Visum-Überziehung bedeuten dann fünf Jahre und mehr als ein Jahr sogar zehn Jahre Einreiseverbot, berichtet der Wochenblitz}}
  
==Dezember 2009==
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{{Reisenachrichten|450-Jahr-Feierlichkeiten in Rio de Janeiro|1. März 2015|[[Rio de Janeiro]] - Die Metropole am Zuckerhut feiert in diesem Jahr ihren 450. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen, bei denen auch Urlauber mitfeiern können. Auf der Internetseite http://www.rio450anos.com.br sind alle Festivitäten aufgelistet, allerdings auf Portugiesisch. Dazu zählt beispielsweise die 30. Auflage des Rockfestivals im September: US-Sängerin Katy Perry hat demnach schon ihren Auftritt bestätigt.}}
  
{{Reisenachrichten|Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen auf Nordamerika-Flügen|27. Dezember 2009|[[Frankfurt]] Aufgrund des versuchten Anschlags auf Northwest Airlines Flug 253 am 25. Dezember sind die Sicherheitskontrollen für Flüge nach Nordamerika erhöht worden. Sowohl an den Flughäfen wie auch an Bord der Flugzeuge ist mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen zu rechnen. Hierdurch kann es zu verlängerten Wartezeiten am Flughafen sowie Flugverspätungen kommen. Es wird daher empfohlen zusätzliche Zeit für die Sicherheitskontrollen am Flughafen einzuplanen. Des Weiteren darf jeder Passagier nur noch ein Handgepäckstück mit an Bord der Flugzeugs nehmen. Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen gelten für alle Flüge in die USA und Kanada sowie für Flüge innerhalb der USA. }}
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==Februar 2015==
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{{Reisenachrichten|China investiert in Luxus-Toiletten|28. Februar 2015|[[China]] - China plant Hunderte Luxustoiletten für Touristen. Bis 2017 sollen laut der Nachrichtenagentur China News Service jährlich 30 Millionen Yuan (umgerechnet 4,2 Millionen Euro) in der bei Besuchern beliebten Südwestprovinz Yunnan in neue Aborte und den Ausbau bestehender Toiletten investiert werden. Insgesamt sollen 600 Hightechtoiletten entstehen. Gerade in ländlichen Gegenden Chinas haben Häuser häufig kein eigenes stilles Örtchen, sondern lediglich Gemeinschaftslatrinen – oft ohne Trennwände, Türen und Handwaschbecken. Das war immer wieder ein Kritikpunkt von Ausländern. In China heißen die stillen Örtchen übrigens "Hallen der inneren Harmonie". Das Toilettenpapier sollten Reisende allerdings sicherheitshalber mitbringen.}}
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{{Reisenachrichten|Chicago bekommt ersten Nationalpark|28. Februar 2015|[[Chicago]] - Die Metropole Chicago im US-Bundesstaat [[Illinois]] bekommt ihren ersten Nationalpark. Das Pullman National Monument soll an die industrielle Vergangenheit und an Meilensteine der Arbeiter- und Menschenrechtsbewegung erinnern. Das berichtet die US-Nationalparkverwaltung (http://www.nps.gov). Das Monument befindet sich in Chicagos South Side, wo in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts der Ort Pullman von der Pullman Palace Car Company gegründet wurde. In Zukunft soll ein Besucherzentrum auf dem Gelände unter anderem Ausstellungen zeigen}}
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{{Reisenachrichten|Der Boom geht weiter - Superlative und große Namen|26. Februar 2015|[[Macau]] - In der chinesischen Sonderverwaltungsregion Macau stehen 2015 rund um den Cotai-Strip Neueröffnungen der Superlative bevor. In der Macau Studio City im Stile von Gotham City dreht sich bald das höchste Riesenrad Asiens. In Phase II des Galaxy Resorts gehen das größte JW Marriott Asiens und das weltweit erste All Suiten Ritz-Carlton an den Start. Und vor dem The Parisian thront ein dem Original in Paris nachempfundener Eiffelturm. Zudem verwirklichen internationale Mode-Ikonen wie Karl Lagerfeld und Donatella Versace sowie die Stararchitektin Zara Hadid ihre Ideen. Erste Komponente bei der Umgestaltung von Fisherman's Wharf unweit des Fähranlegers auf der Halbinsel Macau ist die Fertigstellung des Harbourview Hotels.}}
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{{Reisenachrichten|Messe «Reise und Camping» 25.02. - 1.03.2015|24. Februar 2015|[[Essen]] - Wohin soll die Reise gehen? Auf der Suche nach einem Urlaubsziel können sich Besucher von Mittwoch an auf der Messe «Reise und Camping» in Essen inspirieren lassen. Wer es sportlich mag, den könnte auch die parallel laufende Schau «Fahrrad Essen» interessieren. Insgesamt werden rund 1000 Aussteller aus 18 Nationen erwartet, wie die Messe Essen am Montag mitteilte. So präsentieren sich neben internationalen Reisezielen unter anderem Freizeitparks, Campingplätze, Wohnwagen-Hersteller und Bäder. Die Veranstalter erwarten rund 90 000 Besucher. Bei 220 Ausstellern aus sieben Ländern dreht sich alles ums Rad. Auf einer Indoor-Testfläche kann Probe gefahren werden, für E-Bikes gibt es einen Extra-Parcours. Als mögliches Ziel für eine exotische Fahrradtour präsentieren sich auf der Messe unter anderem Argentinien, Chile oder Südafrika. 2014 habe der Tourismus weltweit um fünf Prozent zugelegt, wie die Messe mitteilte. Erstmals sei die Marke von 1,1 Milliarden Reisen durchbrochen worden. Europa sei dabei die am meisten besuchte Region der Welt. In Deutschland seien drei Prozent mehr Gästeübernachtungen verzeichnet worden - die Zahl kletterte auf 424 Millionen. Gezählt wird in allen Betrieben mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten.}}
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{{Reisenachrichten|Roboter “HitchBOT” beendet seine Reise durch Deutschland|24. Februar 2015|[[München]] - Das blau-gelbe Ding am Straßenrand – kennt inzwischen fast jeder in Deutschland: «hitchBOT», die trampende Tonne. Nach gut einer Woche geht die Reise quer durch Deutschland zu Ende. Kann ein Roboter reisen? Na klar – kein Problem: Er hält den Daumen raus und lässt sich mitnehmen. «hitchBOT», die ulkige Tonne mit dem Lächeln auf dem Display, ist gut eine Woche durch Deutschland «getrampt». Das 90 Zentimeter große Werk aus Plastikeimer, blauen Schwimmnudeln, gelben Kinder-Gummistiefeln und einem «Hirn» aus einem Tablet-Computer wurde zum Medienstar. Seine Erfinder, Frauke Zeller von der Ryerson Universität in Toronto und David Harris Smith von der McMaster Universität in Hamilton hatten «hitchBOT» am Freitag, den 13. Februar, in München an einer Tankstelle nahe der Autobahn ausgesetzt. Die Mission: Als Anhalter sollte er durchs Land reisen und markante Ziele erreichen: Schloss Neuschwanstein, den Kölner Karneval, das Brandenburger Tor. «Nach dem Blitzlichtgewitter und TV-Auftritten der vergangenen Tage bin ich wieder unterwegs, frei wie ein Vogel und so gespannt, wohin meine Reise mich als nächstes führt», hieß es nach der Hauptstadtvisite auf der Facebook-Seite, auf der das Konstrukt als «Person des öffentlichen Lebens» firmiert und die bis Sonntagvormittag gut 63 800 «Gefällt mir»-Klicks verzeichnete. [http://www.news4teachers.de/2015/02/am-ziel-roboter-hitchbot-beendet-seine-reise-durch-deutschland/]}}
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{{Reisenachrichten|Bahn will eigenes Fernbus-Angebot verdoppeln|23. Februar 2015|[[Berlin]] - Die Deutsche Bahn will ihr Fernbus-Angebot offenbar stark ausbauen. Wie das "Handelsblatt" am Freitag berichtet, will der Konzern seinen Marktanteil im Fernbusgeschäft in den nächsten Jahren "mindestens verdoppeln". Im Bahn-Vorstand wächst laut der Zeitung die Sorge, vor allem junge Fernbusfahrer auf Dauer als Kunden zu verlieren. Die Bahn wollte den Bericht zunächst nicht bestätigen. Bahn-Vorstand Ulrich Homburg stellt am Montag die neue Fernbus-Strategie des Konzerns vor. Die Bahn hat mit ihren beiden Fernbuslinien IC Bus und BerlinLinienBus nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Iges rund neun Prozent Marktanteil in Deutschland - und liegt damit weit hinter dem neuen Branchenriesen MeinFernbus Flixbus. Anfang Januar fusionierten MeinFernbus und Flixbus und decken zusammen über 70 Prozent des Marktes ab. Die Deutsche Bahn hatte die Fernbusse zunächst unterschätzt, dabei setzt die Billigkonkurrenz und der von ihr entfachte Preiskampf den Konzern inzwischen gehörig unter Druck. Nach eigenen Angaben entgingen der Deutschen Bahn durch die Fernbusse im vergangenen Jahr 120 Millionen Euro an Umsatz. Konzern-Chef Rüdiger Grube hatte deshalb im Januar ein neues Konzept für die eigenen Fernbuslinien angekündigt. Im März will die Bahn eine neue Strategie für den Fernverkehr vorlegen.}}
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{{Reisenachrichten|Reise-Messen begeistern Besucher mit Menschlichkeit|20. Februar 2015|[[Essen]] - Reise-Messen bieten ähnliche Informationen wie das Internet und sind dennoch gut besucht. Woran das liegt, erklärt Christian Leetz. Ein bisschen scheinen sie wie aus einer anderen Zeit: Reise-Messen. In Essen beginnt in der nächsten Woche die „Reise+Camping“ mit mehr als 1000 Ausstellern. Und in Berlin startet in der ersten März-Woche die weltgrößte Reisemesse ITB mit rund 10.000 Ausstellern aus aller Welt.Dabei scheint es in Zeiten des Internets fraglich, ob sich der Weg in die oft übervollen, lauten Messehallen überhaupt noch lohnt. Bekommt man doch an den Ständen meist auch nur die Prospekte, die man sich im Netz auf den Seiten der jeweiligen Fremdenverkehrsämter gratis herunterladen kann. Mit Glück trifft man natürlich auf einer Messe auf einen Touristiker, der für seine Region brennt, und der einem ein paar Tipps aus erster Hand gibt. Doch oft genug haben Informationsgespräche auf Messen nicht mehr Hand und Fuß als die Beratung in einem guten Reisebüro. Dennoch: Reisemessen haben ihren ganz eigenen Reiz. Man sieht zum Beispiel wie die Menschen eines Landes aussehen und wie sie gekleidet sind. Oft kann man an den Ständen Kulinarisches kosten. Und kleine Shows zu kulturellen Besonderheiten, zum Beispiel traditionelle Tanzeinlagen, runden das Ganze ab. Zumindest das, dieses Menschliche, kann das Internet noch nicht.}}
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{{Reisenachrichten|Schiersteiner Brücke wird Ende März wieder geöffnet|18. Februar 2015|[[Mainz]] -  Die Schiersteiner Brücke im Zuge der A 643 kann voraussichtlich ab Ende März wieder für den Pkw-Verkehr geöffnet werden. Bis dahin werden nach derzeitigem Stand die Reparaturarbeiten an der beschädigten Vorlandbrücke auf der Mainzer Seite andauern. „Nach den Planungen der Experten könnte somit vor Ostern wieder der Pkw-Verkehr über die A 643 rollen und dadurch Mainzer Ring und Weisenauer Brücke entlastet werden“, so Infrastrukturminister Roger Lewentz. Anschlusstelle Mainz-Mombach ist bereits wieder offen. Aus Richtung Mainz ist die A 643 seit Montag, 16. Februar, wieder bis zur Anschlussstelle Mainz-Mombach befahrbar. Die Sperrung ab dem Autobahndreieck Mainz sowie die Sperrung der Anschlussstelle Gonsenheim und die Sperrung von Teilbereichen der Anschlussstelle Mainz-Mombach wurde aufgehoben.}}
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{{Reisenachrichten|«hitchBOT» ist auf seiner Deutschlandreise in Berlin eingetroffen|18. Februar 2015|[[Berlin]] - Der reiselustige Roboter «hitchBOT» ist auf seiner Deutschlandreise in Berlin eingetroffen. Am Brandenburger Tor umringten ihn heute zahlreiche Neugierige. Der Roboter aus Kanada war am vergangenen Freitagabend zu seiner Deutschlandreise aufgebrochen. Er hat seitdem Schloss Neuschwanstein in München und den Kölner Rosenmontagsumzug besucht. In der Hauptstadt will der Roboter zum Reichstag gelangen. Der Fernsehsender ProSieben hat «hitchBOT» nach Deutschland geholt und verfolgt mit seiner Wissenssendung die trampende Maschine.}}
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{{Reisenachrichten|Verseuchtes Leitungswasser in Hurghada|18. Februar 2015|[[Hurghada]] - Urlauber lassen in Ägyptens Badeort Nummer eins besser die Finger von Leitungswasser. Man sollte es in Hurghada »auf keinen Fall trinken«, warnt der österreichische Automobilclub ÖAMTC unter Berufung auf einen internen Bericht des Gesundheitsministeriums. Es gehe von einer »Vermischung von Trink- und Abwasser in der Region« aus. Neben Koli-Bakterien sei auch »eine hohe Konzentration an Ammoniak« festgestellt worden. Vorsicht ist deshalb auch geboten beim Verzehr von Obst und Salaten: Es wird, bevor es auf den Tisch kommt, mit Leitungswasser gewaschen.}}
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{{Reisenachrichten|Ein zweiter Reisepass hilft, Ärger zu vermeiden|18. Februar 2015|[[Bonn]] - Ein zweiter Pass empfiehlt sich für Vielreisende, die häufig in visumspflichtigen Ländern unterwegs sind. Er ist aber auch nützlich, wenn ein Zielland den Sichtvermerk aus einem anderen Staat nicht akzeptiert. Ein zweiter Pass empfiehlt sich für Vielreisende, die häufig in visumspflichtigen Ländern unterwegs sind. Er ist aber auch nützlich, wenn ein Zielland den Sichtvermerk aus einem anderen Staat nicht akzeptiert. Man muss nicht James Bond heißen, um einen zweiten Reisepass zu beantragen. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe, erklärt Alexander Braun vom Visa Dienst Bonn. Ein zweiter Pass empfiehlt sich zum einen für Vielreisende, die häufig in visumspflichtigen Ländern unterwegs sind. Der erste Pass wird dann für die Ein- und Ausreise in und aus einem Land genutzt, während der zweite Pass bei der Botschaft eines weiteren Staates zur Erteilung des Visums vorliegt. "Zwei Pässe sind vor allem etwas für Menschen, die beruflich viel unterwegs sind", erläutert Braun. "Es gibt viele Reisende, die das nutzen, das ist recht häufig." Der Zweitpass ist zum anderen nützlich, wenn das Zielland den Sichtvermerk aus einem anderen Staat nicht akzeptiert. Der Iran und arabische Länder zum Beispiel verweigern Reisenden mit einem israelischen Sichtvermerk die Einreise. "Der Pass ist für den Iran dann tot", sagt Braun. Zwar stempelt Israel den Pass aus diesem Grund nicht mehr, sondern arbeitet mit Zettelchen. Doch viele Reisende haben schon einen israelischen Stempel im Pass. Andersherum kann es sein, dass Reisende bei der Einreise in die USA mit dem Stempel zum Beispiel des Irans Probleme bekommen. "Man wird einer gesonderten Sicherheitsprüfung unterzogen", erklärt der Visaexperte. Das kostet Zeit und Nerven. Wer häufig in die USA einreist, hat es mit einem Zweitpass leichter. rundsätzlich hat ein Reisender ein Anrecht auf zwei Pässe, wie Braun erklärt. Um diesen zu bekommen, muss man die Notwendigkeit bei der Einwohnermeldebehörde begründen können. Die Ausstellung des zweiten Dokuments obliegt der Behörde. "Manche Ämter wollen eine Bestätigung der Firma. Aber in aller Regel reicht es, wenn man die Lage erklärt."}}
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{{Reisenachrichten|Disneyland Paris: Micky-Maus bekommt Geld|15. Februar 2015|[[Paris]] - Die Partylaune bei der Micky Maus steigt wieder: Der kriselnde Vergnügungspark Disneyland Paris kann mit einer Unterstützung von über einer Milliarde Euro rechnen. Das US-Mutterhaus The Walt Disney Company rettet den Freizeitpark in Paris. Die Hauptversammlung der Betreibergesellschaft Euro Disney stimmte dem Notplan zur Rettung des Parks am Dienstag in der französischen Hauptstadt mit großer Mehrheit zu. Rund 420 Millionen Euro will das US-Mutterhaus The Walt Disney Company direkt zur Verfügung stellen, zudem sollen 600 Millionen Euro Schulden in Anteile umgewandelt werden. Der Freizeitpark rund um Mickey Mouse in Marne-la-Vallée bei Paris, der zu den wichtigsten Touristenattraktionen in Frankreich zählt, schreibt seit vielen Jahren rote Zahlen. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 ging die Besucherzahl erneut auf 14,1 bis 14,2 Millionen zurück. Im Vorjahr war die Zahl auf 14,9 Millionen gesunken, nachdem im Jubiläumsjahr 2012 zum 20. Geburtstag ein Rekord von 16 Millionen Besuchern vermeldet worden war.}}
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{{Reisenachrichten|Kostenloses Internet in 143 Tokioter Metro-Stationen|14. Februar 2015|[[Tokio]] - Touristen in Tokio können jetzt in 143 Metro-Stationen kostenlos im Internet surfen. Dazu gehören die großen Bahnhöfe in Ginza, Shinjuku und Shibuya, teilt die Stadtregierung Tokios mit. Urlauber laden einmal die App »Japan Connected free Wi-Fi« herunter und registrieren sich. Sie müssen sich dann nicht mehr an jeder Station neu einwählen. Hinweisschilder an den Bahnstationen weisen Reisende auf das kostenlose WiFi hin.}}
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{{Reisenachrichten|Kündigung für Mieter wegen Airbnb-Angebot ist rechtens|10. Februar 2015|[[Berlin]] - Das Anbieten einer Wohnung auf dem Vermittlerportal AirBnB kann zur fristlosen Kündigung führen. Das Landgericht Berlin billigte das Vorgehen eines Vermieters, der seinen Mieter zuvor deswegen abgemahnt hatte. Wer seine Wohnung gegen den Willen des Vermieters über die Website Airbnb an Touristen vermietet, riskiert die fristlose Kündigung. Das sei vertragswidrig, entschied das Landgericht Berlin. Werde die Wohnung trotz einer Abmahnung weiter im Netz angeboten, dürfe der Vermieter dem Mieter fristlos kündigen. Es komme dabei nicht darauf an, ob tatsächlich auch ein Tourist in der Wohnung übernachtet. Der Mieter schützt sich demnach auch nicht damit, dass er jemand anderen auf der Website als Gastgeber nennt. Wie das Gericht am Freitag mitteilte, beruft sich die Kammer auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs. Bei Airbnb bieten Privatleute Zimmer und Wohnungen an. Ähnliche Portale sind 9flats und Wimdu.}}
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{{Reisenachrichten|ITB mit [[Mongolei]] als Partnerland|9. Februar 2015|[[Berlin]] - Vom 4. bis 8. März präsentiert sich die Mongolei auf der größten Touristikmesse der Welt in den Berliner Messehallen. Die Messe Berlin verspricht auf der ITB 2015 zahlreiche Überraschungen und bietet mit dem ITB Kongress ein Dialogforum der besonderen Art. Auf keiner anderen Touristikmesse der Welt treffen so viele Touristikspezialisten aufeinander wie auf der ITB in Berlin. Die steigenden Wachstumszahlen im weltweiten Tourismus spiegeln dies auch bei der großen Zahl der Aussteller und Fachbesucher wieder. Im letzten Jahr waren ca. 190 Länder vertreten - das ist weltweit einzigartig. In diesem Jahr werden Airlines wie Qatar Airways mit ihrem neuen Flottenzugang, dem weltweit ersten Airbus A350 XWB auf der ITB werben. Das neue Partnerland Mongolei wird einzigartige Naturschauplätze, eine intakte Natur und kulturelle Höhepunkte auf der ITB 2015 präsentieren. Vom 4. bis 6. März sind Fachbesuchertage. Weitere Infos: [http://www.messe-berlin.de/ www.messe-berlin.de]  [http://www.itb-berlin.de/ www.itb-berlin.de]}}
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{{Reisenachrichten|Flughafen von Helsinki bekommt Bahnanschluss|9. Februar 2015|[[Helsinki]] - Der Flughafen von Helsinki wird mit einer neuen Ringbahn noch besser an das Stadtzentrum angeschlossen. Die Ring Rail Line verbindet den Airport in einer halben Stunde mit der Innenstadt, erklärt die Finnish Transport Agency. Die Züge sollen alle zehn Minuten fahren. Die Bauarbeiten am Flughafen begannen nach Angaben des Airports 2009 und sollen diesen Sommer abgeschlossen sein.}}
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{{Reisenachrichten|Bremer Wissenschaftszentrum mit neuer Dauerausstellung|6. Februar 2015|[[Bremen]] - Das Universum Science Center in Bremen hat eine komplett neue Dauerausstellung konzipiert, die im März an den Start geht. Das teilt die Bremer Tourismus-Zentrale mit. Auf rund 4000 Quadratmetern gibt es 250 Mitmach- und Multimedia-Stationen zu den Themen Natur, Mensch und Technik. Neu ist unter anderem ein Schülerlabor, in dem junge Gäste mit verschiedenen Bausystemen selbst konstruieren dürfen.}}
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{{Reisenachrichten|Inka Trail nach Machu Picchu im Februar geschlossen|3. Februar 2015|[[Peru]] - Der Inka-Trail nach Machu Picchu in Peru ist im Februar wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Rund 60 Spezialisten kümmern sich in dem Monat unter anderem um die Restaurierung der Campingplätze und den Erhalt der Denkmäler und archäologischen Stätten in der Umgebung, berichtet »Agência Latinapress«. Der Inka-Trail ist einer der berühmtesten Wanderwege Südamerikas. Er führt vom Ufer des Rio Urubamba zur ehemaligen Inkastadt Machu Picchu. Weitere Inka-Ruinen liegen entlang des Weges. Der Pfad darf nur im Rahmen einer geführten Tour begangen werden. Er wird regelmäßig für Instandhaltungsarbeiten geschlossen.}}
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{{Reisenachrichten|Iglu-Hotel in Lappland: Ab ins Bett, die Polarlichter-Show geht los|3. Februar 2015|[[Lappland]] - So sieht der perfekte Blick auf den Sternenhimmel aus: Aus dem Glasiglu von Kakslauttanen, rund 250 Kilometer nördlich des Polarkreises, schaut der Besucher aus seinem Bett heraus auf schimmernde Nordlichter. Mitten in der verschneiten, einsamen Wildnis Lapplands wirken die ungewöhnlichen Kugelhütten wie warme Kokons. "Auf die Idee kam ich, weil viele meiner Gäste selbst bei minus 30 Grad im Schlafsack vor den Holzhütten oder den Schneeiglus kampierten, damit sie auf keinen Fall die Nordlichter verpassen", sagt Jussi Eiramo, Besitzer des Kakslauttanen Arctic Resort. "Als ich dann vom Thermoglas hörte, bauten Freunde und ich den Prototypen." Das war 1999.
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Zwar wusste Eiramo, wie man Schneeiglus anfertigt, doch bei den Glasbauten dauerte es eine Weile, bis der Finne die richtige Form fand. Hätte er die Halbkugel aus Fünf- oder Sechsecken wie bei einem Fußball gebaut, wäre es zu Einbußen bei der Isolierung gekommen - nicht so bei den nun gewählten Drei- und Vierecken. Aus rund 40 Stück ist das Glasiglu konstruiert. Etwa 15 Quadratmeter Platz, zwei Betten und eine winzige Toilette bietet das Hotelzimmer. In die größeren Modelle mit 33 Quadratmeter passen vier Betten, eine Toilette und eine Dusche.
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[http://www.spiegel.de/reise/europa/lappland-glasiglu-hotel-in-kakslauttanen-mit-blick-auf-nordlichter-a-1016312.html] }}
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==Januar 2015==
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{{Reisenachrichten|Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach [[Bangladesch]]|17. Januar 2015|[[Berlin]] - Auf nicht notwendige Reisen nach Bangladesch sollten Urlauber derzeit besser verzichten. Das rät das Auswärtige Amt in seinem Reisehinweis. Die Sicherheitslage sei in Folge des ersten Jahrestages der Parlamentswahlen schwankend. Fast täglich gebe es landesweite oder örtliche Generalstreiks oder Blockaden. Dabei komme es üblicherweise zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei, bei denen Gefahr für Leib und Leben bestehe. Das betreffe auch von Ausländern besuchte Gegenden. }}
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{{Reisenachrichten|EU-Gericht: Online-Kunden müssen Flugpreis sofort sehen können|15. Januar 2015|[[Luxemburg]] - Kunden müssen bei Online-Buchungen eines Fluges sofort den Endpreis inklusive Steuern und Gebühren erkennen können. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag in einem Urteil klar gestellt (Rechtssache C-573/13). Die Luxemburger Richter erklärten die Praxis von Air Berlin aus dem Jahr 2008 für nicht rechtens. Airlines müssten bei jedem Flug von einem Flughafen in der EU schon von Anfang an den Endpreis anzeigen. Das gelte nicht nur für den vom Kunden ausgewählten Flug, sondern auch für alternative Verbindungen.
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Die Vorwürfe sind nach Angaben von Air Berlin inzwischen überholt, weil das Unternehmen die Preisanzeige auf seiner Internetseite geändert habe. Verbraucherschützer sehen dennoch das Urteil als Signal zur Stärkung der Rechte der Kunden. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Gerd Billen, drückte seine Hoffnung aus, «dass sich dieses wichtige Grundsatzurteil insgesamt positiv auf die Preistransparenz bei Online-Buchungsportalen auswirken wird».
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Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte in Deutschland gegen Air Berlin geklagt, weil der Endpreis nicht in jedem Fall ersichtlich gewesen sei. So habe Air Berlin in einer Tabelle Preise ohne Steuern, Flughafengebühren oder Kerosinzuschläge angezeigt. Damit habe die Airline sich nicht an die EU-Regeln zur Transparenz von Preisen gehalten. Der Streit ging bis vor den Bundesgerichtshof, der den Europäischen Gerichtshof um Hilfe bei der Auslegung von EU-Recht bat.
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Laut einer EU-Verordnung muss dem Kunden sofort der Endpreis für Flüge inklusive Steuern, Gebühren und Entgelten gezeigt werden, damit er Angebote besser vergleichen kann. Die EU-Gesetzgebung schreibt auch vor, dass der Kunde Extras wie Hotels, Mietwagen oder Versicherungen bei der Online-Flugbuchung ausdrücklich wählen muss. Auch in diesem Fall hatte der Luxemburger Gerichtshof schon die Rechte von Verbrauchern gestärkt, weil Billigfluggesellschaften in der Vergangenheit solche Zusatzleistungen teils einfach automatisch beim Online-Ticketkauf dazugebucht hatten. 
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Bei Online-Portalen, die Flüge verschiedener Gesellschaften verkaufen, gebe es noch immer «Schummeleien», kritisierte die Rechtsexpertin des Verbraucherzentralen-Bundesverbands, Kerstin Hoppe, in Berlin. So öffneten sich beim Buchungsvorgang zum Beispiel Fenster, die vor Nachteilen warnten, wenn eine Versicherung nicht hinzugebucht werde. Gegen solche Praktiken schreite die Verbraucherzentrale im Einzelfall bei Gericht ein, teils mit und teils ohne Erfolg. [http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/eu-gericht--online-kunden-muessen-flugpreis-sofort-sehen-koennen,10808230,29574960.html]}}
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{{Reisenachrichten|Touristen sollen für Balkon-Blick zahlen|14. Januar 2015|[[Verona]] - Die Stadt Verona will an William Shakespeares weltberühmter Tragödie stärker mitverdienen als bislang: Touristen sollen zukünftig dafür zahlen, einen Blick auf den Balkon der Julia zu werfen. Gratis vor dem Balkon wie Romeo und Julia zu schmachten ist bald vorbei: Die italienische Stadt Verona will eine Gebühr für den legendären Vorbau einführen, auf dem Julia gemäß der Tragödie von William Shakespeare auf ihren Romeo gewartet haben soll.
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Der Eintritt in den Hof, in dem Millionen Touristen auch die Statue der Hauptdarstellerin bewundern, soll künftig 2,50 Euro kosten. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Für das Haus, in dem Julia gewohnt haben soll, muss man bereits sechs Euro Eintritt bezahlen. Pro Jahr kommen rund 1,5 Millionen Menschen zur „Casa di Giulietta“ und lichten sich vor dem wohl berühmtesten Balkon der Weltliteratur ab. Shakespeares Drama soll sich in Verona abgespielt haben. Allerdings ist die Liebesgeschichte Fiktion - und Julia hat nie wirklich in dem Haus gewohnt. Auch soll der Balkon erst nachträglich angebaut worden sein
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[http://www.berliner-zeitung.de/reise/romeo-und-julia-touristen-sollen-fuer-balkon-blick-zahlen,10808656,29563730.html]}}
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{{Reisenachrichten|Eisskulpturenfestival in Jelgava|9. Januar 2015|[[Jelgava]] - Das Eisskulpturenfestival im [[Lettland|lettischen]] Jelgava wird vom 1. bis. 8. Ferbuar 2015 die besten Eisbildhauer aus vielen Ländern zusammenbringen. Während des Festivals ist es möglich, mehr als 50 Eisskulpturen zu besichtigen, die dem Thema „Das Eismärchen” („Icy Fairy Tail“) gewidmet sind. Das Festival bringt jedes Jahr mehr als dreißig professionelle Bildhauer und Künstler aus verschiedenen Länder der ganzen Welt zusammen und schafft eine Plattform für neue Entdeckungen und Erfahrungsaustausch in der Bildhauerei aus Eis und Schnee. Für die Kunstwerke des Wettbewerbs werden mehr als zehn Tonnen von kristallklarem künstlich gefrorenem Eis verwendet. Gleichzeitig sind verschiedene Eis- und Schneeaktivitäten für Kinder, verschiedene Konzertprogramme, Vorstellungen für Kinder, Shows mit beleuchteten Eisskulpturen usw. vorgesehen. Sollte die Wetterlage günstig sein, werden nach Abschluss des Festivals die Eisskulpturen im Siegespark noch zehn Tage lang zu besichtigen sein. Weitere Informationen unter [http://www.visit.jelgava.lv/en}}]
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{{Reisenachrichten|Neues Wassersportzentrum in Holland|9. Januar 2015|[[Loenen]] - Zu Beginn der Sommersaison öffnet in Loenen (bei Hilversum) ein neues Touristenzentrum seine Tore. Das Zentrum für Liebhaber des Wassersports bietet Zeltplatz, Caravan-Stellplätze, Ferienwohnungen, Restaurant, Sportplatz und zwei Yachthäfen mit 450 Anlegestellen für Segelboote.}}
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{{Reisenachrichten|Ruinen in Kazimierz Dolny sind wieder zugänglich|7. Januar 2015|[[Kazimierz Dolny]] - Nach vier Jahren Restaurierung ist der Schlosshügel im polnischen Kazimierz Dolny wieder für Besucher zugänglich. Von mittelalterlichen Ruinen blickt man über die Renaissance-Stadt in der Nähe von [[Lublin]]. Erneuert wurden die historische Mauerkrone, Schlosshof, Turm und Aussichtsterrasse, erklärt das Polnische Fremdenverkehrsamt. Neue archäologische Funde sind ausgestellt.}}
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{{Reisenachrichten|FlixBus und MeinFernbus Großfusion auf deutschem Fernbusmarkt|7. Januar 2015|[[Berlin]]/[[München]] -
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Der Markt für Fernbusse in Deutschland wird übersichtlicher. Die beiden größten Anbieter Flixbus und MeinFernbus wollen sich zusammenschließen. Das vergangene Jahr endete mit Pleiten und prominenten Aussteigern auf dem Fernbusmarkt, 2015 startet mit einer Großfusion: Die beiden Unternehmen MeinFernbus und Flixbus wollen sich zusammenschließen. Die beiden größten Anbieter wollen ihre Streckennetze in den nächsten Monaten flächendeckend verbinden. Ziel sei auch ein europaweites Fernbusliniennetz. "Wir wollen nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander arbeiten", sagte der Sprecher. MeinFernbus-Gründer Torben Greve kündigte dichtere Fahrttakte und mehr Expressverbindungen an.
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Details wollen beide Unternehmen an diesem Freitag in Berlin bekannt geben. Über die finanziellen Details sei Schweigen vereinbart worden, hieß es.
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MeinFernbus hatte im vergangenen Jahr 7,2 Millionen Fahrgäste befördert, FlixBus 3,5 Millionen. Gemessen an den Fahrgastzahlen dürften sie damit etwa die Hälfte des Fernbusmarktes abdecken. Diesen schätzte das Berliner Iges-Institut für 2014 auf etwa 20 Millionen Fahrgäste. Der Markt wächst seit seiner Freigabe Anfang 2013 stark.
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Der Wettbewerb auf dem Fernbusmarkt gilt als hart und hat bereits einige Anbieter ins Aus getrieben. So meldete untere anderem das Offenbacher Unternehmen DeinBus.de Insolvenz an. Im Oktober hatte die Frankfurter Firma City2City - hinter der allerdings der britische Branchenriese National Express stand - den Betrieb eingestellt. Der Anbieter ADAC war zuletzt zudem aus dem Joint Venture mit der Post ausgestiegen. [http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/flixbus-und-meinfernbus-fusionieren-a-1011637.html]}}
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{{Reisenachrichten|Vollgestopft|4. Januar 2015|[[München]] - Fluggesellschaften sparen an Platz und Service, damit sich der Betrieb ihrer Flugzeuge noch lohnt. Zumindest in der Economy Class wird Fliegen schon bald unangenehmer - manche Passagiere versuchen sich auf ihre eigene Art zu wehren.
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Die Fluggesellschaft Emirates gilt als sehr servicebewusst. Sie bietet ihren Kunden opulente und ziemlich bequeme Sitze an Bord. Gerade erst hat sie angekündigt, dass bald alle Passagiere an Bord kostenlos im Internet surfen können, sobald die Technik das zulässt. Bis zuletzt hat Emirates allerdings auch in einem Projekt geprüft, ob und wie nicht doch noch ein paar extra Sitze in die Economy Class des Airbus A380 unterzubringen wären.
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Wenn schon Emirates darüber nachdenkt, den Passagieren ein wenig Platz zu klauen, dann muss die Lage ernst sein. Und in der Tat haben die meisten großen Fluggesellschaften zumindest in Europa und den USA Ähnliches beschlossen und - zum Leidwesen der Passagiere - vieles davon auch bereits umgesetzt. Viele Airlines stellen die Sitzreihen an Bord enger aneinander als noch vor ein paar Jahren und schaffen es dadurch, mehr Reisende in ihren Maschinen unterzubringen. Gerade erst hat die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue für einen Schock bei ihren Fans - die gibt es wirklich - gesorgt. Seit dem Start im Jahr 2000 galt Jetblue praktisch als die einzige Airline in den USA, die auf Inlandsflügen guten Service bot. Dazu gehörte auch, dass der Sitzabstand deutlich generöser war als bei der Konkurrenz. Doch das will Jetblue nun teilweise zurücknehmen: Die Airbus A320-Jets werden künftig mit 165 Sitzen ausgestattet, bisher waren es nur 150.[http://www.sueddeutsche.de/reise/preiskampf-bei-airlines-vollgestopft-1.2264518]}}
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==Dezember 2014==
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{{Reisenachrichten|Fernbusunternehmen gerettet: Investor übernimmt DeinBus.de|23. Dezember 2014|[[Offenbach am Main]] - Der insolvente Fernbus-Anbieter DeinBus.de ist offenbar gerettet. Das Unternehmen teilte mit, man habe einen neuen Investor gefunden. Ein branchenfremder Unternehmer aus Süddeutschland habe den Kaufvertrag zur Übernahme des Unternehmens mit allen 25 Arbeitsplätzen unterschrieben, teilte DeinBus.de am Dienstag mit. Der Busbetrieb solle aufrechterhalten und im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden. Für die Kunden ändere sich nichts. Rechtlich handele es sich um eine übertragene Sanierung des Betriebs, die alte DeinBus.de-Gesellschaft werde abgewickelt. Der Fernbus-Pionier hatte wegen Überschuldung im November Insolvenz angemeldet. Zuvor waren Gespräche über den Einstieg eines Partners gescheitert.
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[http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fernbus-markt-deinbus-de-hat-nach-insolvenz-neuen-investor-a-1010083.html]}}
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{{Reisenachrichten|Mögliche Auslösehemmung: ABS ruft Tausende Lawinenrucksäcke zurück|23. Dezember 2014|[[Gräfelfing]] -
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Für viele Freerider und Skitourengeher gehört der Lawinenrucksack mit Airbag schon zur Grundausrüstung. Marktführer ABS muss jetzt 95 Prozent seiner seit 1996 ausgelieferten Rucksäcke zurückrufen. Die Nachricht dringt wie ein kleiner Knall in die sonst eher leise Welt der Tiefschneefahrer: ABS, der weltweit führende Hersteller von Lawinen-Airbags, ruft alle Rucksäcke mit integriertem Doppelairbag und einer Auslöseeinheit aus Stahl zurück. Das betrifft etwa 95 Prozent der Rucksäcke, die zwischen 1996 und dem 2. Dezember 2014 verkauft wurden. Der Grund: Die Stahlpatrone, die den Airbag auslöst, könnte mit Rückständen verunreinigt sein. Rucksäcke mit Carbonpatronen und Mono-Airbags fallen nicht unter die Rückrufaktion. Allerdings sind auch Modelle der ABS-Partner Bergans, Dakine, Deuter, Haglöfs, Ortovox, Salewa, The North Face, Vaude betroffen. "Tausende" Rucksäcke müssten überprüft werden. Wie viele es genau sind, möchte ABS nicht kommunizieren. Schuld an der Rückrufaktion ist ein Zulieferer. Der Produzent und Abfüller der ABS-Stahlpatronen, Voest Alpine Rotec, hatte Probleme im Befüllungsprozess festgestellt. [http://www.spiegel.de/reise/aktuell/abs-ruft-fast-alle-lawinenrucksaecke-zurueck-a-1009960.html]}}
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==November 2014==
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{{Reisenachrichten|Kulturhauptstadt 2015: Pilsen öffnet sich|4. November 2014|[[Pilsen]] - Bier, Skoda und vielleicht noch die einst berühmten tschechischen Puppenspieler - mehr fällt vielen zu Pilsen nicht ein. Das soll sich 2015 ändern, wenn die viertgrößte Stadt [[Tschechien]]s Kulturhauptstadt Europas ist. Mit Handel und Industrie ist der heute fast 170.000 Einwohner zählende Ort reich geworden, mit Maschinenbau, Metallindustrie - und einer der größten Brauereien der Welt. Für seine Bier-Geschichte ist Pilsen noch heute weltbekannt. [http://www.spiegel.de/reise/europa/tschechien-pilsen-ist-kulturhauptstadt-2015-und-mehr-als-bier-a-1000685.html] }}
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{{Reisenachrichten|Das "Traumschiff" ist pleite|3. November 2014|[[Neustadt]] - Die als ZDF-"Traumschiff" bekannte MS "Deutschland" ist in einen finanziellen Schlingerkurs geraten. Die Geschäftsführung der MS-"Deutschland"-Beteiligungsgesellschaft, die Eigentümerin des Schiffes ist, stellte beim Amtsgericht Eutin in Schleswig-Holstein einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. Auf dem 1998 in Betrieb genommenen Schiff hat das ZDF die Serien "Das Traumschiff" und "Kreuzfahrt ins Glück" gedreht. [http://www.spiegel.de/reise/aktuell/zdf-traumschiff-deutschland-reederei-hat-insolvenz-beantragt-a-1000049.html] }}
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==Oktober 2014==
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{{Reisenachrichten|InterConnex wird eingestellt|15. Oktober 2014|[[Berlin]] - Die Veolia Verkehr GmbH wird den Betrieb ihres täglich verkehrenden Fernverkehrszuges InterConnex zwischen [[Leipzig]], [[Berlin]] und [[Rostock]]/Warnemünde wegen stetig zurückgehender Fahrgastzahlen zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember nach 12 Jahren einstellen. Der letzte Betriebstag des InterConnex wird Samstag, der 13. Dezember 2014 sein. [http://www.interconnex.com/ueber-uns/aktuelle-nachrichten/107-veolia-verkehr-zieht-sich-aus-dem-schienenfernverkehr-zuruck] }}
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==September 2014==
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{{Reisenachrichten|Erstes Fernbus-Unternehmen gibt auf|24. September 2014|[[Frankfurt am Main]] - Der hart umkämpfte deutsche Fernbusmarkt konsolidiert sich weiter. Das Frankfurter Unternehmen City2City bestätigte am Dienstag einen Bericht der "Berliner Zeitung", demzufolge es seinen Betrieb zum 13. Oktober einstellt. Als Grund wurden "andauernd herausfordernde Marktbedingungen" in der Branche genannt. Fahrgäste, die bereits ein Ticket für eine spätere Fahrt erworben haben, würden vom Unternehmen kontaktiert und erhielten den gesamten Fahrpreis erstattet. Hinter City2City steht der britische Branchenriese National Express. Das Unternehmen war nach Daten des Branchenverbands BDO bislang die Nummer fünf im deutschen Markt. [http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fernbus-reisen-city2city-stellt-betrieb-ein-a-991916.html]}}
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{{Reisenachrichten|Zugspitze bekommt neue Seilbahn|22. September 2014|[[Garmisch-Partenkirchen]] - Auf der Zugspitze kann eine neue Seilbahn gebaut werden. Nach dem Landratsamt Garmisch-Partenkirchen haben nun auch der Aufsichtsrat der Bayerischen Zugspitzbahn und der Verwaltungsrat der Gemeindewerke grünes Licht für das auf 50 Millionen Euro geschätzte Projekt an Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) gegeben. Mit dem Bau wird auch ein neuer Superlativ aufgestellt: Die Stütze der neuen Pendelseilbahn wird die weltweit höchste sein. Ende 2017 soll die technische Meisterleistung vollendet sein, wie die Zugspitzbahn berichtete. Sie löst die 1963 in Betrieb genommene Eibsee-Seilbahn auf bayerischer Seite der Zugspitze ab.
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Die neue Seilbahn soll statt bisher zwei mit nur einer 127 Meter hohen Stütze auskommen. Ziel des Neubaus sei es, die Wartezeiten in den Sommermonaten wesentlich zu reduzieren, erläuterte der technische Vorstand Peter Huber. Baubeginn an der bereits bestehenden Trasse soll im kommenden Frühjahr sein.[http://www.spiegel.de/reise/deutschland/zugspitze-bekommt-neue-seilbahn-a-992465.html]}}
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{{Reisenachrichten|Angkor Wat in Kambodscha: Zertrampelt von Millionen|12. September 2014|[[Siem Reap]] - Ein Meer aus Sonnenhüten und Schirmen verdeckt den steinernen Eingang zum Angkor-Wat-Tempel in [[Kambodscha]]. Zahllose Touristen strömen dem Tor entgegen. Die Anlage war das Zentrum der Khmer, deren Reich vom 9. bis 15. Jahrhundert bestand. Auf ihrem Weg zum Eingang bleiben die Besucher alle paar Meter stehen und machen mit ihren Smartphones Fotos und Selfies. Auch wenn sie es endlich in den Tempel geschafft haben, hört weder das Klicken der Kameras noch das Tönen der Touristenführer auf. Auf Spanisch, Englisch oder Chinesisch erklären diese den Besuchermassen die faszinierende Geschichte des Bauwerks. Mit seinen Wänden voller Ornamente zählt es zu den kostbarsten Sehenswürdigkeiten der Welt.
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"Ich wünschte schon, hier wären weniger Leute", stöhnt Isabelle, eine Touristin aus Chile, die ohne Gruppe in den Tempel gekommen ist. "Aber es ist so schön, dass ich dafür Verständnis habe." Der Tempel hat sich in den vergangenen 15 Jahren - nach Ende des Bürgerkriegs in Kambodscha - zu einem Besuchermagneten entwickelt. [http://www.spiegel.de/reise/fernweh/angkor-wat-in-kambodscha-touristenmassen-bedrohen-tempel-a-989608.html]}}
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==August 2014==
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{{Reisenachrichten|Smartphone-App für Wanderrouten|31. August 2014|[[München]] - Mit dem Handy über alle Berge. Ein Navi für Bergsteiger: Die Alpenvereine aus [[Deutschland]], [[Österreich]] und [[Südtirol]] haben eine eigene Smartphone-App für Wanderrouten in den Alpen entwickelt. Das ist praktisch, birgt aber auch Gefahren. Im strömenden Regen zeigt das Smartphone stur geradeaus, mitten über den Parkplatz, der knöcheltief unter Wasser steht. "Wir gehen außen herum, das geht auch", entscheidet Georg Rothwangl. Er muss es wissen, schließlich hat er die Smartphone-App mitentwickelt und kennt die Strecke gut.
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Die rote Spur auf dem Telefon blinkt wütend, dann justiert sie nach und führt den Wanderer schließlich um Pfützen, Parkplatz und Bauernhof herum: "Nach sieben Metern links abbiegen", steht auf dem Display wie bei einem Navigationsgerät für Autos. Weiter geht's. Nach ein paar hundert Metern geht es auf den Wanderweg der Bayerischen Voralpen. Mit dem Handy in die Berge zu gehen, die Idee ist nicht ganz neu. Mit [http://www.alpenvereinaktiv.com www.alpenvereinaktiv.com], einer Smartphone-Anwendung mit Internetauftritt, wagen sich jetzt aber zum ersten Mal auch die Alpenvereine Deutschland, Österreich und Südtirol gemeinsam ans Netz. [http://www.sueddeutsche.de/reise/smartphone-app-fuer-wanderrouten-mit-dem-handy-ueber-alle-berge-1.2085163]}}
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==July 2014==
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{{Reisenachrichten|Statt Lübeck: Ryanair fliegt künftig ab Hamburg|19. July 2014|[[Lübeck]] - Der irische Billigflieger Ryanair weicht nach der Einstellung seiner Flüge von und nach Lübeck nach [[Hamburg]] aus. Von Oktober an werde das Unternehmen einmal täglich von Hamburg nach [[Lissabon]] und dreimal wöchentlich nach [[Porto]] fliegen, teilte die irische Firma am Dienstag mit. Im Juni hatte Ryanair angekündigt, seinen Flugbetrieb von und nach Lübeck wegen der unsicheren Situation des insolventen Flughafens Blankensee von August an komplett einzustellen. Inzwischen hat der Regionalflughafen einen neuen Betreiber. Ob Ryanair Lübeck 2015 wieder in seinen Flugplan aufnimmt, ist noch unklar. Dem Flughafen Lübeck soll ein Investor helfen. Vergangene Woche wurde vom Lübecker Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) verkündet, dass der Flughafen Lübeck doch nicht komplett geschlossen werden muss, da es einen neuen Investor aus China gibt: Yongqiang Chen. In die Insolvenz geriet der Flughafen, nachdem der bisherige Besitzer Mohammad Rady Amar mit seiner inzwischen aus dem Handelsregister gestrichenen Firma Yasmina untergetaucht war. Pacht war der Deutsch-Ägypter der Stadt schon länger schuldig geblieben, hatte aber auf vertraglich zugesicherte Hilfen zum Ausbau gepocht. Über Yongqiang Chens Puren-Gruppe (oder Po Yan) ist kaum etwas bekannt, angeblich betreibt sie in China unter anderem Krankenhäuser. Dennoch haben die Ratsherren der Hansestadt Lübeck schon einmal in einer geschlossenen Sondersitzung dem Kaufvertrag zugestimmt. Der Chinese habe kein Rückgaberecht, und er übernehme den alten Vertrag der insolventen Yasmina, teilten sie mit. Das bedeutet zwar für Lübeck Kosten von 5,5 Millionen Euro als Zuschuss für den geplanten Ausbau, dafür muss die Kommune aber nicht mehr den Flughafen mit potenziell noch höheren Betriebs- oder Abwicklungskosten unterhalten - und hat die Aussicht auf 400.000 Euro Pacht im Jahr. Zunächst könnte es jedoch eher in Richtung null gehen. Für August, wenn der Vertrag mit Puren gültig wird, hat Hauptkunde Ryanair den Stopp aller Flüge in Lübeck angekündigt. Schon zuvor hatte die irische Fluglinie sich weitgehend zurückgezogen, mit der 1999 der Traum vom internationalen Flughafen in Lübeck begann. Wie andernorts auch hat der Billigflieger den Provinzflugplatz mit Dumping-Gebühren und Marketingzuschüssen des Flughafens an die Airline ausgenutzt. Eine Rückkehr zum Winterflugplan hat Ryanair zwar nicht ausgeschlossen, aber dafür müsste Lübeck wohl abermals etwas bieten. Die Fluglinie selbst müht sich derzeit, vom Discount-Image wegzukommen und auch die zentralen Flughäfen anzufliegen statt nur abgelegene Regional-Airports. [http://www.spiegel.de/reise/aktuell/ryanair-fliegt-ab-hamburg-und-nicht-mehr-ab-luebeck-a-981149.html]}}
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==Mai 2014==
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{{Reisenachrichten|Flughafen São Paulo eröffnet neuen Terminal|17. Mai 2014|Die brasilianische Metropole São Paulo hat einen Monat vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft einen neuen Flughafen-Terminal bekommen. Der 2012 begonnene, 192.000 Quadratmeter große Bau wurde Flughafen São Paulo-Guarulhos am Sonntag eröffnet und damit kurz vor Ablauf der anvisierten Frist, wie die Nachrichten-Website "G1" berichtete. In dem Gebäude mit Glasfassade und hohem Dach habe es zuletzt einige Probleme gegeben, schrieb "G1", unter anderem mit undichten Stellen und der Beschilderung. Zudem seien Toiletten nicht benutzbar gewesen. Als erstes Flugzeug wurde am Sonntag eine Lufthansa-Maschine am Terminal abgefertig, gefolgt Flugzeugen von Swiss und der portugiesischen TAP. Noch vor Beginn der Weltmeisterschaft am 12. Juni wollen unter anderem United Airlines, Air Canada und China Airlines zu der neuen Halle umziehen. [http://www.spiegel.de/reise/aktuell/fussball-wm-flughafen-sao-paulo-eroeffnet-neuen-terminal-a-968940.html]}}
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{{Reisenachrichten|Größtes Aquarium der Welt hat in China eröffnet|17. Mai 2014|Das größte Aquarium der Welt hat Ende März auf der Insel Henqgin nahe der südchinesischen Provinz Macau eröffnet. Wie die Redaktion von "Guinness Buch der Rekorde" bestätigt, hält die Anlage mit einem Fassungsvermögen von rund 50 Millionen Liter Wasser gleich fünf Weltrekorde: für den größten Unterwasser-Dom, das größte Becken, das größte Sichtfenster sowie das größte Acrylglas-Panel. Das Aquarium ist Teil des Freizeitparks Chimelong Ocean Kingdom in Zhuhai. Unter anderem leben in einer der sieben Ozeanwelten Walhaie, die Besucher durch eine 39,6 mal 8,3 Meter große Acrylglasscheibe bestaunen können.  [http://www.spiegel.de/reise/aktuell/guiness-rekord-groesstes-aquarium-der-welt-in-china-a-969349.html]
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==April 2014==
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{{Reisenachrichten|Japanische Werft kann "Aida Prima" nicht pünktlich liefern|5. April 2014|Der Bau der "Aida Prima" braucht mehr Zeit als geplant. Die japanische Mitsubishi-Werft kann die neue Schiffsklasse der Rostocker Reederei erst ein halbes Jahr später abliefern. Die Frühlings-Jungfernfahrt wird zur Herbsttour. Die Champagnerflaschen zum Dienstbeginn der "Aida Prima" werden nicht im März 2015 geköpft - sondern erst im Herbst. Und statt am 20. März wird das neue Flaggschiff von Aida Cruises am 1. Oktober kommenden Jahres ihre Jungfernfahrt beginnen. [http://www.spiegel.de/reise/aktuell/mitsubishi-werft-kann-aida-prima-nicht-puenktlich-liefern-a-963292.html]}}
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{{Reisenachrichten|Angeln auf der Ostsee: Das Zucken in der Leine|5. April 2014|Dorsche fischt man nicht. Man pilkt sie. Die Anglersprache lernen Anfänger schnell bei einer Bootstour vor [[Rügen]]. Seit [[Mecklenburg-Vorpommern]] den Fischereischein auf den Markt gebracht hat, wagen sich hier immer mehr Laien an die Rute. Seit Mecklenburg-Vorpommern als erstes Bundesland im Jahr 2005 den Touristenfischereischein auf den Markt gebracht hat, bringt Balkow nicht mehr nur die Profis hinaus aufs Meer, zur Jagd nach besonders großen Lachsen. Zunehmend wollen auch Anfänger ihr Glück auf dem Wasser versuchen. "Der Angeltourismus in [[Schaprode]] wächst", sagt auch Bürgermeister Rüdiger Gau. "Die Auslastung der Vermieter in der Vor- und Nachsaison hat durch die Angler stark zugenommen." [http://www.spiegel.de/reise/deutschland/angeln-auf-der-ostsee-dorsch-fischen-vor-ruegen-a-961368.html]}}
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{{Reisenachrichten|Höchstes Riesenrad der Welt dreht sich in Las Vegas|5. April 2014|Immer höher, immer größer - die Rekordjagd gilt auch für Riesenradbauer. Den Superlativ hielt bisher der Singapore Flyer in Singapur mit 165 Metern Höhe. Den Titel des höchsten Riesenrads der Welt hat nun ein US-amerikanisches Fahrgeschäft den Asiaten weggeschnappt: Der gerade eröffnete Las Vegas High Roller ist 167 Meter hoch, teilte das Tourismusbüro der Stadt mit. [http://www.spiegel.de/reise/aktuell/riesiges-riesenrad-in-las-vegas-eroeffnet-a-961884.html]}}
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==März 2014==
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{{Reisenachrichten|Castel Gandolfo: Papstresidenz öffnet Tore für Touristen|8. März 2014|Das Gelände misst 55 Hektar, auf Besucher warten idyllische Gärten und interessante Architektur: Ab jetzt können Touristen die Papstresidenz Castel Gandolfo besichtigen. Dass sie dort tatsächlich dem Pontifex begegnen, ist jedoch wenig wahrscheinlich. Führungen für den Barberini-Garten werden für Einzelpersonen zunächst nur samstags und in italienischer Sprache angeboten. Der Eintritt in den Park mit seinen botanischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten kostet 26 Euro pro Person. Während die Vatikanischen Gärten schon länger für Besucher offen stehen, war der Park des Castel Gandolfo bislang den Päpsten vorbehalten.[http://www.spiegel.de/reise/aktuell/castel-gandolfo-papstresidenz-offen-fuer-touristen-a-956714.html]}}
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{{Reisenachrichten|Touristen dürfen Chinesische Mauer mit Graffiti verzieren|8. März 2014|Wenn Touristen berühmte Stätten besichtigen, verewigen sich manche von ihnen trotz Verbot gerne an den alten Mauern. Der eine schnitzt, der andere kratzt, der dritte zückt Kugelschreiber oder Filzstift, um heimlich einen Gruß zu hinterlassen - an der Chinesischen Mauer soll nun endlich Schluss sein mit den unkontrollierten Kritzeleien. Wie die Zeitung "China Daily" berichtet, wird in dem beliebten Abschnitt Mutianyu etwa 70 Kilometer nördlich von Peking eine besondere "Graffiti-Zone" eingerichtet. In dem gekennzeichneten Bereich dürfen Reisende ausdrücklich, was anderswo verboten ist: unterschreiben und ihre Grüße hinterlassen. Zunächst gibt es eine solche Fläche in dem Wachturmgebäude mit der Nummer 14, später folgen weitere in den Türmen Nummer 5 und 10, heißt es.[http://www.spiegel.de/reise/fernweh/chinesische-mauer-bekommt-graffiti-zone-fuer-touristenkritzeleien-a-956882.html]}}
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{{Reisenachrichten|Kreuzfahrtmarkt: Reedereien bauen Angebot ab deutschen Häfen aus|8. März 2014|Das Interesse an Kreuzfahrten nimmt stetig zu. Im vergangenen Jahr gingen bereits 1,69 Millionen Deutsche an Bord von Aida und Co. Dabei sind nicht nur Mittelmeertrips gefragt: Die Reedereien verstärken ihre Flotten vor allem im Norden. Bei den beliebtesten Fahrtgebieten liegen die Region um Norwegen, Island, Grönland und Spitzbergen seit langem hinter dem Mittelmeer auf Platz zwei. Daran hat sich auch 2013 nichts geändert, 14,5 Prozent aller Kreuzfahrten der Deutschen führten dorthin. Der Abstand zum Mittelmeer (33,5 Prozent) ist gleichwohl noch groß. Die Ostsee kommt auf 9,5 Prozent, Westeuropa-Fahrten auf 8 Prozent.[http://www.spiegel.de/reise/aktuell/kreuzfahrtmarkt-reedereien-bauen-angebot-ab-deutschland-aus-a-957079.html]}}
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{{Reisenachrichten|Lufthansa: Neue Premium Economy fliegt ab Herbst|8. März 2014|Die Sitze sind bis zu drei Zentimeter breiter als in der Economy Class, die Sitzlehnen lassen sich weiter zurückklappen. Es gibt mehr Beinfreiheit, und wer die neuen Premium Economy gebucht hat, darf mehr Freigepäck mitnehmen: Die Lufthansa hat auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin die schon länger angekündigte neue Edel-Holzklasse vorgestellt. [http://www.spiegel.de/reise/aktuell/premium-economy-lufthansa-praesentiert-ihre-neue-zwischenklasse-a-957085.html]}}
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==Januar 2014==
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{{Reisenachrichten|Diese Fluglinien sind am sichersten|16. Jan. 2014|Über den Wolken sollte die Sicherheit hoch im Kurs stehen: Laut einem neuen Ranking ist die sicherste Fluglinie der Welt die Air New Zealand. Mit der Lufthansa liegt die beste deutsche Airline auf Platz 18. Schlusslicht ist die indonesische Gesellschaft Lion Air.
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Die sicherste Fluggesellschaft der Welt ist Statistikern zufolge die Air New Zealand. Das geht aus der Sicherheitsbilanz des deutschen Unfalluntersuchungsbüros JACDEC für 2013 hervor, die das Magazin „Aero International“ in seiner jüngsten Ausgabe veröffentlicht. Gemessen an Verkehrsleistung und Zwischenfällen verdrängte Airline aus Neuseeland die bisher führende Finnair. Die Lufthansa als beste deutsche Airline fiel vom 11. auf den 18. Platz, Konkurrent Air Berlin von Rang 23 auf 26.[http://www.berliner-zeitung.de/reise/-ranking-2013-diese-fluglinien-sind-am-sichersten,10808656,25873064.html]}}
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{{Reisenachrichten|Flughafen Mumbai eröffnet neues Riesen-Terminal|11. Jan. 2014|[[Mumbai]]: Mit zwei Jahren Verspätung wurde am Flughafen Mumbai das neue Terminal 2 fertiggestellt. Ab Mitte Januar sollen hier im Westen Indiens Passagierflüge starten und landen, die Kapazität reicht nunmehr für 40 Millionen Fluggäste pro Jahr, zehn Millionen mehr als zuvor. Kontroversen hatten den Bau verzögert. Zum Beispiel konnten einige Bereiche nicht wie geplant gebaut werden, weil Slums mit Zehntausenden Einwohnern den dafür nötigen Platz einnehmen. 500 Familien wurden bisher umgesiedelt, der Rest der Anwohner sperrt sich seit Jahren erfolgreich gegen einen Zwangsumzug.[http://www.spiegel.de/reise/aktuell/mambai-neues-terminal-am-flughafen-eroeffnet-a-942828.html]}}
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{{Reisenachrichten|Senat gibt grünes Licht für neuen Kreuzfahrt-Terminal|11. Jan. 2014|[[Hamburg]]: Mehr Kapazität für Kreuzfahrtschiffe: Im Hamburger Hafen wird ein neuer Terminal gebaut. Für insgesamt 75 Millionen Euro entsteht auf der südlichen Elbseite ein Abfertigungsgebäude mit Zu- und Abfahrten, Gepäckumschlag, Parkplätzen und einem Anlieger für Hafenschiffe, teilte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) am Dienstag in Hamburg mit. Der Senat habe entsprechende Pläne verabschiedet, die Bürgerschaft soll im Februar zustimmen.[http://www.spiegel.de/reise/deutschland/hamburg-baut-drittes-kreuzfahrt-terminal-a-942293.html]}}
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{{Reisenachrichten|Marriott eröffnet höchstes Hotelgebäude der USA|11. Jan. 2014|[[New York]]: 230 Meter und 68 Etagen hoch, mit einem Fitnessclub im 35. Stock und einer Sonnenterrasse: In einem neuen Wolkenkratzer in New York hat die US-Hotelkette Marriott International am Dienstag zwei Hotels offiziell eröffnet. Das Courtyard und das Residence Inn mit insgesamt 639 Zimmern bieten ihren Gästen einen Blick auf den Broadway, Central Park und den Times Square.[http://www.spiegel.de/reise/staedte/marriott-eroeffnet-hoechstes-hotel-nordamerikas-a-942395.html]}}
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==Dezember 2013==
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{{Reisenachrichten|USA vereinfachen Visa-Verfahren|19. Dez. 2013|Die USA haben das Antragsverfahren für Visa deutlich vereinfacht und preiswerter gemacht. Eine Erleichterung vor allem für Austauschstudenten und Geschäftsreisende. Ab sofort entfielen beispielsweise die Gebühren für die Terminvereinbarung, teilte die Diplomatische Vertretung der USA in Deutschland mit. Bislang wurden 15 Euro für einen Anruf im Callcenter fällig und 10 Euro für die Online-Vereinbarung.[http://www.spiegel.de/reise/aktuell/usa-visum-antragsverfahren-schneller-und-einfacher-a-939656.html]}}
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{{Reisenachrichten|Aussicht in den Abgrund Glaskubus eröffnet im Mont-Blanc-Massiv|19. Dez. 2013|In den Alpen eröffnet eine neue spektakuläre Aussichtsplattform: Auf der 3842 Meter hohen Aiguille du Midi können Schwindelfreie den Blick auf den Mont Blanc genießen - und durch einen Glasboden in den tausend Meter tiefen Abgrund spähen. [http://www.spiegel.de/reise/europa/glaskubus-eroeffnet-im-mont-blanc-massiv-a-939979.html]}}
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Aktuelle Version vom 7. Juni 2015, 10:11 Uhr

Dieser Artikel ist ein Reisethema.

Reisenachrichten aus den Vorjahren befinden sich im Archiv.

Inhaltsverzeichnis

Juni 2015[Bearbeiten]

Angst vor Mers: Strengere Gesundheitskontrollen in Hongkong[Bearbeiten]

7. Juni 2015

Hongkong - Hongkong kontrolliert derzeit Urlauber bei der Einreise strenger auf ihre Gesundheit. Grund ist die Angst vor der Ausbreitung der in Südkorea ausgebrochenen Mers-Erkrankung. Besucher mit Fieber oder Atemwegsbeschwerden müssen sich bei der Einreise künftig untersuchen lassen und eine Erklärung über ihre Gesundheitszustand abgeben. Auch das Auswärtige Amt gibt in seinen Reisehinweisen zu Hongkong an, dass einige chinesische Flughäfen verschärfte Maßnahmen zur Seuchenkontrolle angekündigt haben. Dazu gehöre die Messung der Körpertemperatur bei der Einreise aus Mers-Gebieten. Darüber hinaus berichtet das Reiseportal, dass Details zum Reiseverlauf und mögliche Kontakte zu Mers-Erkrankten abgefragt werden. Bei falschen oder unvollständigen Angaben drohen Geldstrafen und sechs Monate Gefängnis. Mers ist eine Atemwegs-Lungenerkrankung mit Fieber, Lungenentzündung und Nierenversagen. In Südkorea gab es bereits vier Todesopfer, 41 sind infiziert (Stand 5. Juni). Mehr als 1600 Menschen, die sich angesteckt haben könnten, wurden unter Quarantäne gestellt.


Orlando bricht eigenen Besucherrekord - Neue Attraktionen[Bearbeiten]

7. Juni 2015

Orlando - Orlandos Beliebtheit ist noch einmal gewachsen: Insgesamt 62 Millionen Gäste besuchten die Stadt in Florida im Jahr 2014. Damit knackt sie ihren eigenen Rekord von 59 Millionen Besuchern aus dem Vorjahr. Orlando ist zugleich die erste US-Metropole, die von mehr als 60 Millionen Gästen pro Jahr besucht wurde, erklärte Visit Orlando anlässlich der Reisemesse IPW (30. Mai bis 3. Juni). Sie liegt damit noch vor New York, das im vergangenen Jahr 56,4 Millionen Besucher zählte - ebenfalls ein neuer Rekord. Orlando ist vor allem für seine Freizeitparks wie Walt Disney World, Seaworld oder Legoland bekannt. Eine neue Attraktion ist das rund 122 Meter hohe Riesenrad «Orlando Eye». Zu dem angegliederten Entertainment-Komplex gehören auch ein Madame Tussauds, ein Sea-Life-Aquarium und diverse Restaurants. Für die Zukunft kündigt Visit Orlando bereits jede Menge neue Sehenswürdigkeiten an: 2017 soll die höchstgelegene Achterbahn der Welt fertiggestellt werden. Sie thront auf einem 174 Meter hohen Turm namens Skyplex und umfährt diesen. Neu wird dort auch die Attraktion Skyfall sein, bei der Besucher wie im freien Fall mit einer Geschwindigkeit von knapp 145 km/h rund 140 Meter nach unten rauschen - was ebenfalls einen neuen Höhenrekord für diese Form von Fahrgeschäft aufstellen soll. Die Universal Studios Orlando widmen dem Kinoaffen King Kong eine neue Attraktion: Die «Skull Island: Reign of Kong» soll 2016 öffnen. Im gleichen Jahr soll in der Seaworld die schnellste und längste Achterbahn Orlandos an den Start gehen. Und in Disney World entsteht ein neuer Erlebnisbereich, der vom Kinofilm «Avatar» inspiriert ist und 2017 fertig sein soll


1000 Jahre Leipzig: 3 geheime Schätze entdecken[Bearbeiten]

1. Juni 2015

Leipzig - Nikolaikirche, Völkerschlachtdenkmal oder das Alte Rathaus am Markt - um diese Orte kommen die meisten Besucher Leipzigs nicht herum. Doch abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt, die in diesem Jahr ihr 1000. Jubiläum feiert, geheime Schätze. Hier eine kleine Auswahl:

Sachsenbrücke: Die Fußgängerbrücke im Clara-Zetkin-Park ist Treffpunkt für das junge Leipzig. "Hier gibt es Straßenkünstler und viel Leben", erzählt Andreas Schmidt von Leipzig Tourismus und Marketing. Jeder kann etwas mitbringen und es sich auf der Brücke gemütlich machen. Oft gibt es Musik. "Es ist idyllisch und chillig", beschreibt Schmidt die Atmosphäre. Besucher können hier einen entspannten Abend mit etwas Bier verbringen oder nachmittags die Sonne genießen und das Treiben auf der Brücke beobachten. Im Sommer lädt der grüne Clara-Zetkin-Park zum Picknicken oder Verweilen ein.

Fockeberg: Der Stadtberg in der Leipziger Südvorstadt ist eine klassische Trümmerkippe, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus Bauschutt entstand. "Der Berg bietet einen ganz besonderen Blick auf die Leipziger Innenstadt", sagt Schmidt. Viele Familien kommen auf den Fockeberg zum Picknicken. Nachtschwärmer genießen dort ein Gläschen Wein oder ein Bier. Der Fockeberg ist auch Austragungsort eines Seifenkistenrennens - dem "Prix de Tacot".

LindenauerHafen: Leerstehende Fabriken und Brachland - das klingt im ersten Moment nicht besonders einladend. "Der Hafen im Leipziger Stadtteil Lindau hat einen ganz morbiden Charme und erzählt ein Stück Industriegeschichte", erklärt Schmidt. Die Besonderheit: Er war auf dem Wasserweg nicht erreichbar, diente bislang also nie als Hafen. Erst Anfang diesen Jahres wurde eine Gewässerverbindung zum Karl-Heine-Kanal geflutet. Die Speicher- und Lagergebäude wurden bis in die 1990er Jahre genutzt, seitdem verfallen sie. Ab Sommer soll der Hafen nun auch mit dem Boot erreichbar sein. Doch wer den maroden Charme dieses vergessenen Ortes noch erleben möchte, muss sich beeilen: In den nächsten Jahren soll dort ein Yachthafen entstehen.


Ab 1. Juni: Schiffe auf Oberlandkanal legen wieder ab[Bearbeiten]

1. Juni 2015

Berlin - Auf dem Oberlandkanal im Nordosten Polens starten wieder Ausflugsschiffe. Mehr als zwei Jahre lang war er wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Für den 1. Juni um 8.00 Uhr ist geplant, dass der erste Ausflugsdampfer im Hafen der westmasurischen Kleinstadt Ostróda (Osterode) ablegt. Die Fahrt über den Oberlandkanal (Kanal Ostródzko-Elblaski) bis ins 80 Kilometer entfernte Elblag (Elbing) am Frischen Haff dauert rund elf Stunden, teilt das Polnische Fremdenverkehrsamt mit. Der Dampfer bewegt sich mit rund acht Stundenkilometern durch den schmalen Kanal. Das Besondere daran: Die Schiffe fahren abschnittsweise auch auf Schienen.

Ebenfalls am 1. Juni eröffnet in einem früheren Aufsichtsgebäude in Buczyniec (Buchwalde) ein kleines Kanal-Museum. Es informiert unter anderem über die Entstehung des Kanals sowie über die Sanierungsarbeiten. Dabei wurden zum Beispiel hydrotechnische Anlagen sowie Schienen, Elektro- und Sicherheitsanlagen erneuert und die Ufer befestigt. Entlang der Kanalstrecke gibt es fünf geneigte Ebenen, die auf einer Länge von zehn Kilometern einen Höhenunterschied von fast 100 Metern ausgleichen. Gäbe es sie nicht, wären mehr als 30 weitere Schleusen erforderlich, um diesen Effekt zu erzielen. Die Kanalkreuzfahrten kosten umgerechnet rund 30 Euro, inklusive ist der Rücktransport per Bus.

Mai 2015[Bearbeiten]

Einreisebedingungen für Kinder werden verschärft[Bearbeiten]

7. Mai 2015

Südafrika - Ab dem 1. Juni 2015 müssen Personen unter 18 Jahren bei der Ein- und Ausreise nach und von Südafrika eine internationale Geburtsurkunde vorzeigen. Sollte keine internationalen Geburtsurkunde vorliegen, genügt auch eine nationale, für die eine in englischer Sprache beglaubigte Übersetzung vorliegen muss. Weitere Infos über die neuen Einreisebestimmungen gibt das Auswärtige Amt auf seiner Website.


U-Bahn in Sofia verbindet Flughafen und Stadtzentrum[Bearbeiten]

7. Mai 2015

Sofia - Urlauber in der bulgarischen Hauptstadt Sofia kommen jetzt leichter zum Flughafen: Eine neue U-Bahnstrecke verbindet den internationalen Airport Sofia mit dem Stadtzentrum. Die Fahrtzeit beträgt etwa eine Viertelstunde. Städtereisende können mit der U-Bahn auch vom Flughafen bis zum Hauptbahnhof fahren - dann allerdings mit einmaligem Umsteigen und einer Fahrtzeit von gut 50 Minuten. Mit der U-Bahn ist jetzt auch der internationale Busbahnhof Sofia, der neben dem Hauptbahnhof liegt, besser erreichbar.

April 2015[Bearbeiten]

G7-Gipfel in Elmau: Einschränkungen für Urlauber[Bearbeiten]

25. April 2015

Elmau - Innerhalb eines äußeren Sperrkreises ist mit verstärkten Personenkontrollen zu rechnen, teilt der ADAC mit. Der Gipfel findet am 7. und 8. Juni statt. Besonders während dieser zwei Tage ist auch mit Staus zu rechnen: Einmal auf der A 95 zwischen Garmisch-Partenkirchen und München, zum anderen auf der Strecke zwischen Münchner Innenstadt und Flughafen. Auch bei der Bahn gibt es Einschränkungen: Die Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald wird während der Gipfeltage komplett stillgelegt. Am Flughafen wird für die Ankunft und den Abflug der Staatsgäste kurzzeitig der reguläre Luftverkehr unterbrochen - für Passagiere kann es deshalb zu Verspätungen kommen. Während des Gipfels sowie einige Tage davor und danach werden laut ADAC auch die Grenzen wieder kontrolliert. Autofahrer, die nach Österreich wollen oder von dort nach Deutschland, müssen mit Wartezeiten rechnen. Wichtig ist, Ausweispapiere dabei zu haben.


Geldabheben in Nicht-EU-Land: Abrechnung in Landeswährung[Bearbeiten]

5. April 2015

Berlin - Touristen in Nicht-EU-Ländern sollten beim Geldabheben immer eine Abrechnung in der Landeswährung wählen. Denn wer die Abrechnung in Euro wählt, zahlt oft einen Aufschlag von vier bis zehn Prozent der abgehobenen Summe, warnt der Bundesverband deutscher Banken. Der Grund: Die lokale Bank legt dann bei der Auszahlung des Betrags einen eigenen Wechselkurs zugrunde. Das nennt sich «Dynamic Currency Conversion». Was ansprechend klingt, ist aber nur ein Weg, damit die Bank beim Abheben mit kassiert. Wenn der Urlauber am Automat dagegen die Abrechnung in Landeswährung wählt, wird der Ausgabebetrag nicht von der lokalen Bank umgerechnet, sondern erst von der Heimatbank des Kunden in Deutschland. Und diese rechnet das Geld in den meisten Fällen zu einem günstigeren Kurs um, erklärt der Bundesverband deutscher Banken.

März 2015[Bearbeiten]

Neues Grab von Richard III. in der Kathedrale von Leicester[Bearbeiten]

27. März 2015

Leicester - Wer das neue Grabmal von König Richard III. in der Kathedrale von Leicester besichtigen will, hat dazu auf täglichen Führungen durch das Gotteshaus die Gelegenheit. Die Touren starten jeweils um 14.00 Uhr. Darauf weist die Tourismusorganisation Visit Britain hin. Der Geschichte des Monarchen lässt sich auch auf einem Spazierweg nachspüren, dem «King Richard III Walking Trail». Außerdem gibt es ein Besucherzentrum, das sowohl das Leben des Königs als auch den überraschenden Fund des Leichnams unter einem Parkplatz im Jahr 2012 beleuchtet. In der Kathedrale fand Richard III., der vor allem durch das Stück des Dramatikers William Shakespeare bekannt wurde, nun eine neue Ruhestätte.


Neues Terminal am Flughafen Tokio-Narita[Bearbeiten]

27. März 2015

Tokio - Am internationalen Flughafen Tokio-Narita eröffnet am 8. April ein neues Terminal 3. Dort werden in Zukunft die Flüge der südkoreanischen Fluggesellschaft Jeju Air sowie der japanischen Billigairlines Jetstar, Vanilla Air und Spring Japan abgefertigt.


Auswärtiges Amt rät nach Zyklon Pam von Vanuatu-Reisen ab[Bearbeiten]

16. März 2015

Berlin - Der Zyklon «Pam» hat die Inseln des kleinen Pazifikstaates Vanuatu schwer verwüstet. Das Auswärtige Amt rät Urlaubern vorerst von Reisen in das Land ab, solange das Ausmaß der Schäden und Risiken nicht absehbar ist, heißt es im Reisehinweis für Vanuatu. Der gewaltige Tropensturm war in der Nacht zu Samstag über den Inselstaat nordöstlich von Australien gefegt. Derzeit laufen die Aufräumarbeiten, das Schicksal vieler Menschen ist ungewiss. Reisehinweis für Vanuatu


Nepals einziger internationaler Flughafen wieder offen[Bearbeiten]

12. März 2015

Kathmandu - Aufatmen für Tausende in Nepal gestrandete Touristen: Der einzige internationale Flughafen des Landes ist am Samstag nach viertägiger Schließung wieder geöffnet worden. Am Abend sei eine erste Maschine der Nepal Airlines Richtung der indischen Hauptstadt Neu Delhi gestartet, berichtete die Zeitung "Nepali Times". Weitere Flüge sollten in der Nacht folgen. Am Mittwoch hatte eine Passagiermaschine vom Typ A330 der Turkish Airlines eine Bruchlandung hingelegt und war gefährlich nahe neben der Landebahn liegengeblieben. Deswegen waren seither alle etwa 40 Landungen und 40 Starts pro Tag ausgefallen. Einige der etwa 24 000 festsitzenden Touristen hatten sich auf den beschwerlichen Landweg Richtung Indien gemacht, aber die meisten warteten die Wiedereröffnung des Flughafens ab. Derzeit beginnt die Touristensaison, und Bergliebhaber aus aller Welt gehören zu den Haupteinnahmequellen des armen Himalaya-Landes.


In asiatischen Städten vor Smog schützen[Bearbeiten]

11. März 2015

Berlin - Über vielen asiatischen Metropolen liegt gesundheitsgefährdender Smog. Um sich vor dem Feinstaub zu schützen, können Reisende einige Maßnahmen ergreifen: So sollten sie nur kurze Aufenthalte in der City einplanen, keinen Sport im Freien treiben und sich überwiegend in Innenräumen aufhalten, empfiehlt das Centrum für Reisemedizin (CRM). Das Hotel sollte eine hochwertige Klimaanlage mit Filterfunktion haben. Rauchen belastet die Lungen zusätzlich und wird deshalb möglichst vermieden. Wenn der Smog besonders schlimm ist, können auch Atemschutzmasken helfen, die auch von den Menschen vor Ort genutzt werden. Dabei sollte es sich allerdings um partikelfilternde Atemschutzmasken nach der Europäischen Norm EN 149 handeln, rät das CRM. Einfache Hygienemasken sind gegen Feinstaub nutzlos. Durch den Smog besonders gefährdet sind Schwangere, Kinder und Menschen, die bereits an einer chronischen Lungen- oder Herz-Kreislauferkrankungen leiden, so das CRM.


Neue Economy-Tarife für Europa bei Lufthansa[Bearbeiten]

10. März 2015

Berlin - Lufthansa führt ab Herbst 2015 im europäischen Streckennetz ein neues Tarifkonzept in der Economy Class ein. Beim Tarif «Light» ist nur Handgepäck erlaub Umbuchungsmöglichkeiten gibt es nicht, wie die Airline in Berlin mitteilte. Der Standardtarif «Classic» schließt ein Freigepäckstück, den Wunschsitzplatz und die Umbuchung gegen Aufpreis ein. Beim Tarif «Flex» ist die Umbuchung kostenlos. Passagiere können etwa ohne Gebühr auf einen früheren Flug am gleichen Tag umsteigen. Das neue Tarifsystem sei keine Annäherung an die Billigflieger, erklärte Vorstandsmitglied Jens Bischof. «Wir werden damit kein Low-Cost-Carrier.» So seien in allen Kategorien Snacks und Getränke kostenlos. Die Preise für die jeweiligen Tarife stünden noch nicht fest, sagte Bischof.

Mehr Service will Deutschlands größte Airline in der Business Class bieten: Beim sogenannten Signature Service wird der Tisch individuell eingedeckt, Speisen und Getränke werden direkt aus der Bordküche serviert. Die Passagiere haben einen persönlichen Ansprechpartner, der sich um eine bestimmte Gruppe an Gästen kümmert. Dazu wird pro Flug ein Flugbegleiter zusätzlich eingesetzt. Bischof zufolge soll der neue Service den Passagieren «Restaurant-Charakter» bieten. Die neue Zwischenklasse Premium Economy, die Lufthansa im Oktober 2014 eingeführt hat, soll bis Oktober 2015 auf allen Interkontinentalflügen verfügbar sein. Bisher wird sie in 30 Flugzeugen angeboten. «Unsere neue Klasse hat die kommerziellen Erwartungen weit übertroffen», sagte Bischof. Bisher seien 60 000 Passagiere damit geflogen. Wenn die Flotte ganz umgerüstet ist, rechnet Lufthansa mit einer Million Passagieren in der Premium Economy pro Jahr.


ITB stellt neuen Besucherrekord auf[Bearbeiten]

9. März 2015

Berlin - Die Deutschen sind reisewütig, im vergangenen Jahr gaben sie mehr Geld für Urlaube aus als je zuvor. Das zeigt sich auch auf der ITB 2015: Die Veranstalter verkündeten am letzten Tag neue Rekorde. Noch nie besuchten so viele Menschen die größte Tourismus-Messe der Welt. Und noch nie machten die Reiseunternehmen dort so viele Geschäfte.

Die Veranstalter der ITB in Berlin haben am Sonntag zum Abschluss der größten Tourismus-Börse der Welt eine Rekordbilanz verkündet: Innerhalb der fünf Messetage kamen mit 175.000 Menschen mehr Besucher als je zuvor, zwei Drittel davon waren Fachbesucher. Laut den Veranstaltern setzten die Tourismusfirmen auf der ITB noch nie soviel Geld um wie in diesem Jahr, auf 6,7 Milliarden Euro schätzten sie das Volumen der getätigten Geschäfte. Die Messehallen waren ausgebucht. Mit diesen neuen Bestmarken übertrumpfte die ITB das Rekordergebnis vom vergangenen Jahr. Sinkende Energiepreise, niedrige Zinsen, geringe Inflation und positive Konjunkturaussichten in Europa und Nordamerika sorgten für große Erwartungen in der Reisebranche, hieß es. Von positiven Tarifabschlüssen und der stabilen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitiere in Deutschland insbesondere das Segment der Luxusreisen. Auch das Reiseland Deutschland breche weiterhin alle Rekorde. Für Urlaub gaben die Deutschen 2014 so viel Geld wie noch nie aus: Nach einer Studie waren es rund 67 Milliarden Euro. Die Buchungszahlen für die neue Saison deuten auf einen weiteren Rekord in diesem Jahr hin.


Abu Dhabi setzt auf Halal-Tourismus[Bearbeiten]

8. März 2015

Berlin - Abu Dhabi will mehr muslimische Reisende anlocken und entwickelt dafür spezielle Halal-Reisen. Das Emirat ist in Verhandlungen mit den weltweit größten Halal-Reiseveranstaltern, teilte die Abu Dhabi Tourism & Culture Authority mit. Insgesamt 18 Reisevorschläge wurden in einer neuen Broschüre auf der ITB vorgestellt. Der Begriff «halal» steht in der muslimischen Kultur für Produkte, deren Herstellung den Regeln des Islam entspricht. Abu Dhabi sieht in Reisen für Muslime einen wachsenden Zukunftsmarkt.


Nachbau der Chauvet-Höhle öffnet im April[Bearbeiten]

6. März 2015

Ardèche - Der Nachbau der berühmten Chauvet-Höhle in der Ardèche-Schlucht öffnet am 25. April. Mit Hilfe von Computermodellen und 6.000 digitalen Fotos wurde die Höhle mit ihren Wandbildern innerhalb von 30 Monaten für 55 Million Euro in Teilen nachgebaut. Neben dem Replikat wird ein Besucher- und Bildungszentrum eröffnen, teilt die touristische Vertretung des Projekts mit. Die Originalhöhle, die zum Unesco-Welterbe zählt, ist für Besucher zum Schutz der mehr als 20.000 Jahre alten Höhlenmalereien nicht zugänglich. Im Dezember 1994 hatten Forscher die Höhle entdeckt.


In einem Tag um die Welt[Bearbeiten]

5. März 2015

Berlin - Eine Reise um die Welt, in einem statt in 80 Tagen: Das verspricht die Internationale Tourismusmesse ihren Besuchern. Bei der 49. ITB Berlin präsentieren sich über 10.000 Aussteller und werben für ihre Reiseziele - vom Partnerland Mongolei bis nach Brandenburg. Am Wochenende ist die Messe auch für Privatbesucher geöffnet. Vom Bollywood-Tanzkurs der Indien-Aussteller über Gewürz- und Dattelproben am arabischen Basar bis hin zu Oktoberfeststimmung in der Bayern-Halle: Die 49. Internationale Tourismusbörse Berlin lädt dazu ein, an einem Tag die Welt zu entdecken. Am 7. und 8. März öffnet die ITB auch für Privatbesucher ihre Tore und präsentiert sich mit über 10.000 Ausstellern. Das offizielle Partnerland der ITB ist in diesem Jahr die Mongolei. Auch bei den Besuchern wirbt das zwischen Russland und China gelegene Land für sich - zum Beispiel mit traditionellen Kostümen und Folklore, oder einer Lesung des Schamanen Galsan Tschinag. Etwa 180 Länder sind auf der ITB vertreten, von Spanien bis Pakistan. Über die regionale Kultur- und Tourismuslandschaft von Berlin-Brandenburg können sich Besucher in Halle 12 informieren. Wie in den vergangenen Jahren ist es auch diesmal wieder möglich, Reisen direkt auf der Messe zu buchen.

Am Samstag dreht sich außerdem alles rund um Reiseabenteuer: Wilfried Erdmann erinnert sich an seine Segeltörns rund um die Welt, Reisebloggerinnen erzählen von ihren Erlebnissen und ein Familienvater berichtet, wie er mit kleinen Kindern in das arabische Land Oman gereist ist. Die Messe gibt sich am Wochenende besonders familienfreundlich und wartet mit Kinderkino sowie einem mongolischen Kinderland inklusive Pferderennen und Jurtenbasteln auf. Die Kinderbetreuung ist dort kostenlos.

Öffnungszeiten Privatbesucher: 7. + 8. März, 10 – 18 Uhr


90 Prozent Stornopauschale ist ungültig[Bearbeiten]

4. März 2015

Köln - Krank geworden, Flug verpasst, mit dem Partner überworfen - manchmal platzt die Reiseplanung erst in letzter Minute. Ein Trost: Ein bisschen Geld gibt es zurück. Der Reiseveranstalter kann nicht einfach pauschal den Großteil des Preises einbehalten. Bucht man eine Reise und tritt sie dann nicht an, ist der Großteil des Geldes wahrscheinlich verloren. Allerdings darf der Reiseveranstalter nicht einfach pauschal 90 Prozent des Reisepreises einbehalten. Das hat jetzt das Landgericht Köln entschieden (Az.: 26 O 196/14.) Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gegen den Veranstalter DER Touristik geklagt. Den Verbraucherschützern ist die pauschale Regelung der Rücktrittskosten ein Dorn im Auge. Kunden des Reiseveranstalters sollen bei Nichterscheinen nämlich grundsätzlich 90 Prozent des Reisepreises zahlen – egal, ob sie eine Pauschalreise, eine Rundreise, einen Flug, einen Mietwagen oder ein Hotel gebucht haben. Wer eine Kreuzfahrt nicht antritt, bekommt sogar den vollen Reisepreis in Rechnung gestellt. Kabinen auf dem Schiff könnten schließlich nicht kurzfristig neu vergeben werden, argumentierte DER. Der vzbv hatte die hohen Stornopauschalen kritisiert, weil sie den zu erwartenden Schaden des Reiseveranstalters weit überstiegen. "Wenn der Kunde einen Flug nicht antritt, spart der Veranstalter allein schon an Steuern und Flughafengebühren etwa zehn Prozent des Flugpreises", sagt Kerstin Hoppe, Rechtsreferentin beim vzbv. Mietwagen, Hotels und Ferienwohnungen könnten kurzfristig anderweitig vermietet werden. "Das muss der Veranstalter bei der Kalkulation der Rücktrittskostenpauschale berücksichtigen", so Hoppe. Die Richter stellten klar: Ein Reiseveranstalter muss seine Kalkulation offenlegen und belegen, dass sich seine Stornopauschalen am tatsächlichen Schaden orientieren. Diesen Nachweis blieb DER Touristik allerdings schuldig. So konnte das Unternehmen den Richtern nicht erklären, warum die strittige Stornopauschale für völlig verschiedene Reiseleistungen nahezu einheitlich 90 Prozent des Reisepreises betragen sollte. Wenig plausibel fanden die Richter auch, dass bei Stornierungen bis zu einem Tag vor der Abreise teilweise nur 75 Prozent Stornopauschale verlangt werden, bei Nichtantritt dann aber 90 Prozent. Das Gesetz verlangt, dass ersparte Aufwendungen und anderweitige Verwertungsmöglichkeiten differenziert für jede Reiseart ermittelt werden. Außerdem hat der Reiseveranstalter eine Schadensminderungspflicht, er muss also versuchen, zumindest einzelne Bestandteile der Reise noch anderweitig loszuwerden. Seit 2012 hat der vzbv mehrere Reiseveranstalter wegen überhöhter Stornopauschalen und Anzahlungen abgemahnt. Das Urteil gegen die DER Touristik GmbH ist aber noch nicht rechtskräftig.


Hasir-Gründer eröffnet Luxushotel in Berlin[Bearbeiten]

3. März 2015

Berlin - Die Unternehmerfamilie des angeblichen Döner-Erfinders Mehmet Aygün eröffnet in Berlin ein Luxushotel. Herzstück des "Titanic Deluxe" an der Französischen Straße in Mitte ist der Hamam. Für eine Doppelsuite muss man 2500 Euro pro Nacht zahlen. Berlins Tourismusindustrie schreibt ihre Rekordgeschichte ungebrochen fort: 28,7 Millionen Übernachtungen im Jahr, 11,9 Millionen Gäste, 4,5 Millionen davon aus dem Ausland. Klar, dass sich auch die Zahl der Hotels in der Stadt permanent vergrößert, schließlich wollen viele an dem Boom mitverdienen. Allein vierzehn neue Hotels sollen noch dieses Jahr eröffnen. Doch nur eines davon gehört zum Luxussegment: Das Titanic Deluxe an der Französischen Straße in Mitte mit seinen fünf Sternen ist ab Sonntag geöffnet, ab Mitte März können Zimmer gebucht werden. Dabei ist das neue Haus eigentlich ein altes. Das Gemäuer aus dem 19. Jahrhundert diente lange als Kulissenhaus der Staatsoper. Dann bot der Liegenschaftsfonds das zum Denkmal ernannte Gebäude zum Verkauf an. Im Jahr 2010 ging das Geschäft über die Bühne. Bis zuletzt wurde an dem völlig neuen Haus hinter der alten Fassade, die aus Denkmalschutzgründen stehenbleiben musste, gearbeitet. 600 Tonnen Marmor wurden dabei verbaut, sie stammen aus Steinbrüchen in Italien, Indien und der Türkei. Das mag protzig klingen, für Faouzi Jlassi ist es schlicht sichtbarer Ausdruck dessen, was seine Chefs meinen, wenn sie sagen, dass das Haus „Tradition und Moderne vereinen“ soll. Wie das zusammenpassen kann mit dem „bescheidenen Produkt“, das man nach eigener Aussage auch gerne sein möchte, das wird eine der Fragen sein, die der Betriebsleiter, 33 Jahre alt, Franzose tunesischer Abstammung, in täglicher Arbeit beantworten muss. [1]


Härtere Strafen für Visum-Überziehung[Bearbeiten]

2. März 2015

Thailand - Wer länger in Thailand bleibt, als die in seinem Visum eingetragenen 90 Tage, muss künftig mit härteren Strafen rechnen. Ausländer die über die erlaubten 90 Tage im Land bleiben, müssen mit einem Einreiseverbot von einem Jahr rechnen. Eine Überziehung von über einem Jahr, zieht ein Einreiseverbot von drei Jahren nach sich. Wer über drei Jahre zu lange in Thailand bleibt, darf fünf Jahre nicht mehr einreisen. Bei fünf Jahren Overstay darf man sogar für zehn Jahre nicht mehr einreisen. Das sind aber nur die Strafen, bei denen der Ausländer sich selber gestellt hat. Wird man von den Behörden erwischt, fallen diese noch härter aus: weniger als ein Jahr Visum-Überziehung bedeuten dann fünf Jahre und mehr als ein Jahr sogar zehn Jahre Einreiseverbot, berichtet der Wochenblitz


450-Jahr-Feierlichkeiten in Rio de Janeiro[Bearbeiten]

1. März 2015

Rio de Janeiro - Die Metropole am Zuckerhut feiert in diesem Jahr ihren 450. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen, bei denen auch Urlauber mitfeiern können. Auf der Internetseite http://www.rio450anos.com.br sind alle Festivitäten aufgelistet, allerdings auf Portugiesisch. Dazu zählt beispielsweise die 30. Auflage des Rockfestivals im September: US-Sängerin Katy Perry hat demnach schon ihren Auftritt bestätigt.

Februar 2015[Bearbeiten]

China investiert in Luxus-Toiletten[Bearbeiten]

28. Februar 2015

China - China plant Hunderte Luxustoiletten für Touristen. Bis 2017 sollen laut der Nachrichtenagentur China News Service jährlich 30 Millionen Yuan (umgerechnet 4,2 Millionen Euro) in der bei Besuchern beliebten Südwestprovinz Yunnan in neue Aborte und den Ausbau bestehender Toiletten investiert werden. Insgesamt sollen 600 Hightechtoiletten entstehen. Gerade in ländlichen Gegenden Chinas haben Häuser häufig kein eigenes stilles Örtchen, sondern lediglich Gemeinschaftslatrinen – oft ohne Trennwände, Türen und Handwaschbecken. Das war immer wieder ein Kritikpunkt von Ausländern. In China heißen die stillen Örtchen übrigens "Hallen der inneren Harmonie". Das Toilettenpapier sollten Reisende allerdings sicherheitshalber mitbringen.


Chicago bekommt ersten Nationalpark[Bearbeiten]

28. Februar 2015

Chicago - Die Metropole Chicago im US-Bundesstaat Illinois bekommt ihren ersten Nationalpark. Das Pullman National Monument soll an die industrielle Vergangenheit und an Meilensteine der Arbeiter- und Menschenrechtsbewegung erinnern. Das berichtet die US-Nationalparkverwaltung (http://www.nps.gov). Das Monument befindet sich in Chicagos South Side, wo in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts der Ort Pullman von der Pullman Palace Car Company gegründet wurde. In Zukunft soll ein Besucherzentrum auf dem Gelände unter anderem Ausstellungen zeigen


Der Boom geht weiter - Superlative und große Namen[Bearbeiten]

26. Februar 2015

Macau - In der chinesischen Sonderverwaltungsregion Macau stehen 2015 rund um den Cotai-Strip Neueröffnungen der Superlative bevor. In der Macau Studio City im Stile von Gotham City dreht sich bald das höchste Riesenrad Asiens. In Phase II des Galaxy Resorts gehen das größte JW Marriott Asiens und das weltweit erste All Suiten Ritz-Carlton an den Start. Und vor dem The Parisian thront ein dem Original in Paris nachempfundener Eiffelturm. Zudem verwirklichen internationale Mode-Ikonen wie Karl Lagerfeld und Donatella Versace sowie die Stararchitektin Zara Hadid ihre Ideen. Erste Komponente bei der Umgestaltung von Fisherman's Wharf unweit des Fähranlegers auf der Halbinsel Macau ist die Fertigstellung des Harbourview Hotels.


Messe «Reise und Camping» 25.02. - 1.03.2015[Bearbeiten]

24. Februar 2015

Essen - Wohin soll die Reise gehen? Auf der Suche nach einem Urlaubsziel können sich Besucher von Mittwoch an auf der Messe «Reise und Camping» in Essen inspirieren lassen. Wer es sportlich mag, den könnte auch die parallel laufende Schau «Fahrrad Essen» interessieren. Insgesamt werden rund 1000 Aussteller aus 18 Nationen erwartet, wie die Messe Essen am Montag mitteilte. So präsentieren sich neben internationalen Reisezielen unter anderem Freizeitparks, Campingplätze, Wohnwagen-Hersteller und Bäder. Die Veranstalter erwarten rund 90 000 Besucher. Bei 220 Ausstellern aus sieben Ländern dreht sich alles ums Rad. Auf einer Indoor-Testfläche kann Probe gefahren werden, für E-Bikes gibt es einen Extra-Parcours. Als mögliches Ziel für eine exotische Fahrradtour präsentieren sich auf der Messe unter anderem Argentinien, Chile oder Südafrika. 2014 habe der Tourismus weltweit um fünf Prozent zugelegt, wie die Messe mitteilte. Erstmals sei die Marke von 1,1 Milliarden Reisen durchbrochen worden. Europa sei dabei die am meisten besuchte Region der Welt. In Deutschland seien drei Prozent mehr Gästeübernachtungen verzeichnet worden - die Zahl kletterte auf 424 Millionen. Gezählt wird in allen Betrieben mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten.


Roboter “HitchBOT” beendet seine Reise durch Deutschland[Bearbeiten]

24. Februar 2015

München - Das blau-gelbe Ding am Straßenrand – kennt inzwischen fast jeder in Deutschland: «hitchBOT», die trampende Tonne. Nach gut einer Woche geht die Reise quer durch Deutschland zu Ende. Kann ein Roboter reisen? Na klar – kein Problem: Er hält den Daumen raus und lässt sich mitnehmen. «hitchBOT», die ulkige Tonne mit dem Lächeln auf dem Display, ist gut eine Woche durch Deutschland «getrampt». Das 90 Zentimeter große Werk aus Plastikeimer, blauen Schwimmnudeln, gelben Kinder-Gummistiefeln und einem «Hirn» aus einem Tablet-Computer wurde zum Medienstar. Seine Erfinder, Frauke Zeller von der Ryerson Universität in Toronto und David Harris Smith von der McMaster Universität in Hamilton hatten «hitchBOT» am Freitag, den 13. Februar, in München an einer Tankstelle nahe der Autobahn ausgesetzt. Die Mission: Als Anhalter sollte er durchs Land reisen und markante Ziele erreichen: Schloss Neuschwanstein, den Kölner Karneval, das Brandenburger Tor. «Nach dem Blitzlichtgewitter und TV-Auftritten der vergangenen Tage bin ich wieder unterwegs, frei wie ein Vogel und so gespannt, wohin meine Reise mich als nächstes führt», hieß es nach der Hauptstadtvisite auf der Facebook-Seite, auf der das Konstrukt als «Person des öffentlichen Lebens» firmiert und die bis Sonntagvormittag gut 63 800 «Gefällt mir»-Klicks verzeichnete. [2]


Bahn will eigenes Fernbus-Angebot verdoppeln[Bearbeiten]

23. Februar 2015

Berlin - Die Deutsche Bahn will ihr Fernbus-Angebot offenbar stark ausbauen. Wie das "Handelsblatt" am Freitag berichtet, will der Konzern seinen Marktanteil im Fernbusgeschäft in den nächsten Jahren "mindestens verdoppeln". Im Bahn-Vorstand wächst laut der Zeitung die Sorge, vor allem junge Fernbusfahrer auf Dauer als Kunden zu verlieren. Die Bahn wollte den Bericht zunächst nicht bestätigen. Bahn-Vorstand Ulrich Homburg stellt am Montag die neue Fernbus-Strategie des Konzerns vor. Die Bahn hat mit ihren beiden Fernbuslinien IC Bus und BerlinLinienBus nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Iges rund neun Prozent Marktanteil in Deutschland - und liegt damit weit hinter dem neuen Branchenriesen MeinFernbus Flixbus. Anfang Januar fusionierten MeinFernbus und Flixbus und decken zusammen über 70 Prozent des Marktes ab. Die Deutsche Bahn hatte die Fernbusse zunächst unterschätzt, dabei setzt die Billigkonkurrenz und der von ihr entfachte Preiskampf den Konzern inzwischen gehörig unter Druck. Nach eigenen Angaben entgingen der Deutschen Bahn durch die Fernbusse im vergangenen Jahr 120 Millionen Euro an Umsatz. Konzern-Chef Rüdiger Grube hatte deshalb im Januar ein neues Konzept für die eigenen Fernbuslinien angekündigt. Im März will die Bahn eine neue Strategie für den Fernverkehr vorlegen.


Reise-Messen begeistern Besucher mit Menschlichkeit[Bearbeiten]

20. Februar 2015

Essen - Reise-Messen bieten ähnliche Informationen wie das Internet und sind dennoch gut besucht. Woran das liegt, erklärt Christian Leetz. Ein bisschen scheinen sie wie aus einer anderen Zeit: Reise-Messen. In Essen beginnt in der nächsten Woche die „Reise+Camping“ mit mehr als 1000 Ausstellern. Und in Berlin startet in der ersten März-Woche die weltgrößte Reisemesse ITB mit rund 10.000 Ausstellern aus aller Welt.Dabei scheint es in Zeiten des Internets fraglich, ob sich der Weg in die oft übervollen, lauten Messehallen überhaupt noch lohnt. Bekommt man doch an den Ständen meist auch nur die Prospekte, die man sich im Netz auf den Seiten der jeweiligen Fremdenverkehrsämter gratis herunterladen kann. Mit Glück trifft man natürlich auf einer Messe auf einen Touristiker, der für seine Region brennt, und der einem ein paar Tipps aus erster Hand gibt. Doch oft genug haben Informationsgespräche auf Messen nicht mehr Hand und Fuß als die Beratung in einem guten Reisebüro. Dennoch: Reisemessen haben ihren ganz eigenen Reiz. Man sieht zum Beispiel wie die Menschen eines Landes aussehen und wie sie gekleidet sind. Oft kann man an den Ständen Kulinarisches kosten. Und kleine Shows zu kulturellen Besonderheiten, zum Beispiel traditionelle Tanzeinlagen, runden das Ganze ab. Zumindest das, dieses Menschliche, kann das Internet noch nicht.


Schiersteiner Brücke wird Ende März wieder geöffnet[Bearbeiten]

18. Februar 2015

Mainz - Die Schiersteiner Brücke im Zuge der A 643 kann voraussichtlich ab Ende März wieder für den Pkw-Verkehr geöffnet werden. Bis dahin werden nach derzeitigem Stand die Reparaturarbeiten an der beschädigten Vorlandbrücke auf der Mainzer Seite andauern. „Nach den Planungen der Experten könnte somit vor Ostern wieder der Pkw-Verkehr über die A 643 rollen und dadurch Mainzer Ring und Weisenauer Brücke entlastet werden“, so Infrastrukturminister Roger Lewentz. Anschlusstelle Mainz-Mombach ist bereits wieder offen. Aus Richtung Mainz ist die A 643 seit Montag, 16. Februar, wieder bis zur Anschlussstelle Mainz-Mombach befahrbar. Die Sperrung ab dem Autobahndreieck Mainz sowie die Sperrung der Anschlussstelle Gonsenheim und die Sperrung von Teilbereichen der Anschlussstelle Mainz-Mombach wurde aufgehoben.


«hitchBOT» ist auf seiner Deutschlandreise in Berlin eingetroffen[Bearbeiten]

18. Februar 2015

Berlin - Der reiselustige Roboter «hitchBOT» ist auf seiner Deutschlandreise in Berlin eingetroffen. Am Brandenburger Tor umringten ihn heute zahlreiche Neugierige. Der Roboter aus Kanada war am vergangenen Freitagabend zu seiner Deutschlandreise aufgebrochen. Er hat seitdem Schloss Neuschwanstein in München und den Kölner Rosenmontagsumzug besucht. In der Hauptstadt will der Roboter zum Reichstag gelangen. Der Fernsehsender ProSieben hat «hitchBOT» nach Deutschland geholt und verfolgt mit seiner Wissenssendung die trampende Maschine.


Verseuchtes Leitungswasser in Hurghada[Bearbeiten]

18. Februar 2015

Hurghada - Urlauber lassen in Ägyptens Badeort Nummer eins besser die Finger von Leitungswasser. Man sollte es in Hurghada »auf keinen Fall trinken«, warnt der österreichische Automobilclub ÖAMTC unter Berufung auf einen internen Bericht des Gesundheitsministeriums. Es gehe von einer »Vermischung von Trink- und Abwasser in der Region« aus. Neben Koli-Bakterien sei auch »eine hohe Konzentration an Ammoniak« festgestellt worden. Vorsicht ist deshalb auch geboten beim Verzehr von Obst und Salaten: Es wird, bevor es auf den Tisch kommt, mit Leitungswasser gewaschen.


Ein zweiter Reisepass hilft, Ärger zu vermeiden[Bearbeiten]

18. Februar 2015

Bonn - Ein zweiter Pass empfiehlt sich für Vielreisende, die häufig in visumspflichtigen Ländern unterwegs sind. Er ist aber auch nützlich, wenn ein Zielland den Sichtvermerk aus einem anderen Staat nicht akzeptiert. Ein zweiter Pass empfiehlt sich für Vielreisende, die häufig in visumspflichtigen Ländern unterwegs sind. Er ist aber auch nützlich, wenn ein Zielland den Sichtvermerk aus einem anderen Staat nicht akzeptiert. Man muss nicht James Bond heißen, um einen zweiten Reisepass zu beantragen. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe, erklärt Alexander Braun vom Visa Dienst Bonn. Ein zweiter Pass empfiehlt sich zum einen für Vielreisende, die häufig in visumspflichtigen Ländern unterwegs sind. Der erste Pass wird dann für die Ein- und Ausreise in und aus einem Land genutzt, während der zweite Pass bei der Botschaft eines weiteren Staates zur Erteilung des Visums vorliegt. "Zwei Pässe sind vor allem etwas für Menschen, die beruflich viel unterwegs sind", erläutert Braun. "Es gibt viele Reisende, die das nutzen, das ist recht häufig." Der Zweitpass ist zum anderen nützlich, wenn das Zielland den Sichtvermerk aus einem anderen Staat nicht akzeptiert. Der Iran und arabische Länder zum Beispiel verweigern Reisenden mit einem israelischen Sichtvermerk die Einreise. "Der Pass ist für den Iran dann tot", sagt Braun. Zwar stempelt Israel den Pass aus diesem Grund nicht mehr, sondern arbeitet mit Zettelchen. Doch viele Reisende haben schon einen israelischen Stempel im Pass. Andersherum kann es sein, dass Reisende bei der Einreise in die USA mit dem Stempel zum Beispiel des Irans Probleme bekommen. "Man wird einer gesonderten Sicherheitsprüfung unterzogen", erklärt der Visaexperte. Das kostet Zeit und Nerven. Wer häufig in die USA einreist, hat es mit einem Zweitpass leichter. rundsätzlich hat ein Reisender ein Anrecht auf zwei Pässe, wie Braun erklärt. Um diesen zu bekommen, muss man die Notwendigkeit bei der Einwohnermeldebehörde begründen können. Die Ausstellung des zweiten Dokuments obliegt der Behörde. "Manche Ämter wollen eine Bestätigung der Firma. Aber in aller Regel reicht es, wenn man die Lage erklärt."


Disneyland Paris: Micky-Maus bekommt Geld[Bearbeiten]

15. Februar 2015

Paris - Die Partylaune bei der Micky Maus steigt wieder: Der kriselnde Vergnügungspark Disneyland Paris kann mit einer Unterstützung von über einer Milliarde Euro rechnen. Das US-Mutterhaus The Walt Disney Company rettet den Freizeitpark in Paris. Die Hauptversammlung der Betreibergesellschaft Euro Disney stimmte dem Notplan zur Rettung des Parks am Dienstag in der französischen Hauptstadt mit großer Mehrheit zu. Rund 420 Millionen Euro will das US-Mutterhaus The Walt Disney Company direkt zur Verfügung stellen, zudem sollen 600 Millionen Euro Schulden in Anteile umgewandelt werden. Der Freizeitpark rund um Mickey Mouse in Marne-la-Vallée bei Paris, der zu den wichtigsten Touristenattraktionen in Frankreich zählt, schreibt seit vielen Jahren rote Zahlen. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 ging die Besucherzahl erneut auf 14,1 bis 14,2 Millionen zurück. Im Vorjahr war die Zahl auf 14,9 Millionen gesunken, nachdem im Jubiläumsjahr 2012 zum 20. Geburtstag ein Rekord von 16 Millionen Besuchern vermeldet worden war.


Kostenloses Internet in 143 Tokioter Metro-Stationen[Bearbeiten]

14. Februar 2015

Tokio - Touristen in Tokio können jetzt in 143 Metro-Stationen kostenlos im Internet surfen. Dazu gehören die großen Bahnhöfe in Ginza, Shinjuku und Shibuya, teilt die Stadtregierung Tokios mit. Urlauber laden einmal die App »Japan Connected free Wi-Fi« herunter und registrieren sich. Sie müssen sich dann nicht mehr an jeder Station neu einwählen. Hinweisschilder an den Bahnstationen weisen Reisende auf das kostenlose WiFi hin.


Kündigung für Mieter wegen Airbnb-Angebot ist rechtens[Bearbeiten]

10. Februar 2015

Berlin - Das Anbieten einer Wohnung auf dem Vermittlerportal AirBnB kann zur fristlosen Kündigung führen. Das Landgericht Berlin billigte das Vorgehen eines Vermieters, der seinen Mieter zuvor deswegen abgemahnt hatte. Wer seine Wohnung gegen den Willen des Vermieters über die Website Airbnb an Touristen vermietet, riskiert die fristlose Kündigung. Das sei vertragswidrig, entschied das Landgericht Berlin. Werde die Wohnung trotz einer Abmahnung weiter im Netz angeboten, dürfe der Vermieter dem Mieter fristlos kündigen. Es komme dabei nicht darauf an, ob tatsächlich auch ein Tourist in der Wohnung übernachtet. Der Mieter schützt sich demnach auch nicht damit, dass er jemand anderen auf der Website als Gastgeber nennt. Wie das Gericht am Freitag mitteilte, beruft sich die Kammer auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs. Bei Airbnb bieten Privatleute Zimmer und Wohnungen an. Ähnliche Portale sind 9flats und Wimdu.


ITB mit Mongolei als Partnerland[Bearbeiten]

9. Februar 2015

Berlin - Vom 4. bis 8. März präsentiert sich die Mongolei auf der größten Touristikmesse der Welt in den Berliner Messehallen. Die Messe Berlin verspricht auf der ITB 2015 zahlreiche Überraschungen und bietet mit dem ITB Kongress ein Dialogforum der besonderen Art. Auf keiner anderen Touristikmesse der Welt treffen so viele Touristikspezialisten aufeinander wie auf der ITB in Berlin. Die steigenden Wachstumszahlen im weltweiten Tourismus spiegeln dies auch bei der großen Zahl der Aussteller und Fachbesucher wieder. Im letzten Jahr waren ca. 190 Länder vertreten - das ist weltweit einzigartig. In diesem Jahr werden Airlines wie Qatar Airways mit ihrem neuen Flottenzugang, dem weltweit ersten Airbus A350 XWB auf der ITB werben. Das neue Partnerland Mongolei wird einzigartige Naturschauplätze, eine intakte Natur und kulturelle Höhepunkte auf der ITB 2015 präsentieren. Vom 4. bis 6. März sind Fachbesuchertage. Weitere Infos: www.messe-berlin.de www.itb-berlin.de


Flughafen von Helsinki bekommt Bahnanschluss[Bearbeiten]

9. Februar 2015

Helsinki - Der Flughafen von Helsinki wird mit einer neuen Ringbahn noch besser an das Stadtzentrum angeschlossen. Die Ring Rail Line verbindet den Airport in einer halben Stunde mit der Innenstadt, erklärt die Finnish Transport Agency. Die Züge sollen alle zehn Minuten fahren. Die Bauarbeiten am Flughafen begannen nach Angaben des Airports 2009 und sollen diesen Sommer abgeschlossen sein.


Bremer Wissenschaftszentrum mit neuer Dauerausstellung[Bearbeiten]

6. Februar 2015

Bremen - Das Universum Science Center in Bremen hat eine komplett neue Dauerausstellung konzipiert, die im März an den Start geht. Das teilt die Bremer Tourismus-Zentrale mit. Auf rund 4000 Quadratmetern gibt es 250 Mitmach- und Multimedia-Stationen zu den Themen Natur, Mensch und Technik. Neu ist unter anderem ein Schülerlabor, in dem junge Gäste mit verschiedenen Bausystemen selbst konstruieren dürfen.


Inka Trail nach Machu Picchu im Februar geschlossen[Bearbeiten]

3. Februar 2015

Peru - Der Inka-Trail nach Machu Picchu in Peru ist im Februar wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Rund 60 Spezialisten kümmern sich in dem Monat unter anderem um die Restaurierung der Campingplätze und den Erhalt der Denkmäler und archäologischen Stätten in der Umgebung, berichtet »Agência Latinapress«. Der Inka-Trail ist einer der berühmtesten Wanderwege Südamerikas. Er führt vom Ufer des Rio Urubamba zur ehemaligen Inkastadt Machu Picchu. Weitere Inka-Ruinen liegen entlang des Weges. Der Pfad darf nur im Rahmen einer geführten Tour begangen werden. Er wird regelmäßig für Instandhaltungsarbeiten geschlossen.


Iglu-Hotel in Lappland: Ab ins Bett, die Polarlichter-Show geht los[Bearbeiten]

3. Februar 2015

Lappland - So sieht der perfekte Blick auf den Sternenhimmel aus: Aus dem Glasiglu von Kakslauttanen, rund 250 Kilometer nördlich des Polarkreises, schaut der Besucher aus seinem Bett heraus auf schimmernde Nordlichter. Mitten in der verschneiten, einsamen Wildnis Lapplands wirken die ungewöhnlichen Kugelhütten wie warme Kokons. "Auf die Idee kam ich, weil viele meiner Gäste selbst bei minus 30 Grad im Schlafsack vor den Holzhütten oder den Schneeiglus kampierten, damit sie auf keinen Fall die Nordlichter verpassen", sagt Jussi Eiramo, Besitzer des Kakslauttanen Arctic Resort. "Als ich dann vom Thermoglas hörte, bauten Freunde und ich den Prototypen." Das war 1999.

Zwar wusste Eiramo, wie man Schneeiglus anfertigt, doch bei den Glasbauten dauerte es eine Weile, bis der Finne die richtige Form fand. Hätte er die Halbkugel aus Fünf- oder Sechsecken wie bei einem Fußball gebaut, wäre es zu Einbußen bei der Isolierung gekommen - nicht so bei den nun gewählten Drei- und Vierecken. Aus rund 40 Stück ist das Glasiglu konstruiert. Etwa 15 Quadratmeter Platz, zwei Betten und eine winzige Toilette bietet das Hotelzimmer. In die größeren Modelle mit 33 Quadratmeter passen vier Betten, eine Toilette und eine Dusche. [3]

Januar 2015[Bearbeiten]

Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Bangladesch[Bearbeiten]

17. Januar 2015

Berlin - Auf nicht notwendige Reisen nach Bangladesch sollten Urlauber derzeit besser verzichten. Das rät das Auswärtige Amt in seinem Reisehinweis. Die Sicherheitslage sei in Folge des ersten Jahrestages der Parlamentswahlen schwankend. Fast täglich gebe es landesweite oder örtliche Generalstreiks oder Blockaden. Dabei komme es üblicherweise zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei, bei denen Gefahr für Leib und Leben bestehe. Das betreffe auch von Ausländern besuchte Gegenden.


EU-Gericht: Online-Kunden müssen Flugpreis sofort sehen können[Bearbeiten]

15. Januar 2015

Luxemburg - Kunden müssen bei Online-Buchungen eines Fluges sofort den Endpreis inklusive Steuern und Gebühren erkennen können. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag in einem Urteil klar gestellt (Rechtssache C-573/13). Die Luxemburger Richter erklärten die Praxis von Air Berlin aus dem Jahr 2008 für nicht rechtens. Airlines müssten bei jedem Flug von einem Flughafen in der EU schon von Anfang an den Endpreis anzeigen. Das gelte nicht nur für den vom Kunden ausgewählten Flug, sondern auch für alternative Verbindungen.

Die Vorwürfe sind nach Angaben von Air Berlin inzwischen überholt, weil das Unternehmen die Preisanzeige auf seiner Internetseite geändert habe. Verbraucherschützer sehen dennoch das Urteil als Signal zur Stärkung der Rechte der Kunden. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Gerd Billen, drückte seine Hoffnung aus, «dass sich dieses wichtige Grundsatzurteil insgesamt positiv auf die Preistransparenz bei Online-Buchungsportalen auswirken wird».

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte in Deutschland gegen Air Berlin geklagt, weil der Endpreis nicht in jedem Fall ersichtlich gewesen sei. So habe Air Berlin in einer Tabelle Preise ohne Steuern, Flughafengebühren oder Kerosinzuschläge angezeigt. Damit habe die Airline sich nicht an die EU-Regeln zur Transparenz von Preisen gehalten. Der Streit ging bis vor den Bundesgerichtshof, der den Europäischen Gerichtshof um Hilfe bei der Auslegung von EU-Recht bat.

Laut einer EU-Verordnung muss dem Kunden sofort der Endpreis für Flüge inklusive Steuern, Gebühren und Entgelten gezeigt werden, damit er Angebote besser vergleichen kann. Die EU-Gesetzgebung schreibt auch vor, dass der Kunde Extras wie Hotels, Mietwagen oder Versicherungen bei der Online-Flugbuchung ausdrücklich wählen muss. Auch in diesem Fall hatte der Luxemburger Gerichtshof schon die Rechte von Verbrauchern gestärkt, weil Billigfluggesellschaften in der Vergangenheit solche Zusatzleistungen teils einfach automatisch beim Online-Ticketkauf dazugebucht hatten.

Bei Online-Portalen, die Flüge verschiedener Gesellschaften verkaufen, gebe es noch immer «Schummeleien», kritisierte die Rechtsexpertin des Verbraucherzentralen-Bundesverbands, Kerstin Hoppe, in Berlin. So öffneten sich beim Buchungsvorgang zum Beispiel Fenster, die vor Nachteilen warnten, wenn eine Versicherung nicht hinzugebucht werde. Gegen solche Praktiken schreite die Verbraucherzentrale im Einzelfall bei Gericht ein, teils mit und teils ohne Erfolg. [4]


Touristen sollen für Balkon-Blick zahlen[Bearbeiten]

14. Januar 2015

Verona - Die Stadt Verona will an William Shakespeares weltberühmter Tragödie stärker mitverdienen als bislang: Touristen sollen zukünftig dafür zahlen, einen Blick auf den Balkon der Julia zu werfen. Gratis vor dem Balkon wie Romeo und Julia zu schmachten ist bald vorbei: Die italienische Stadt Verona will eine Gebühr für den legendären Vorbau einführen, auf dem Julia gemäß der Tragödie von William Shakespeare auf ihren Romeo gewartet haben soll.

Der Eintritt in den Hof, in dem Millionen Touristen auch die Statue der Hauptdarstellerin bewundern, soll künftig 2,50 Euro kosten. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Für das Haus, in dem Julia gewohnt haben soll, muss man bereits sechs Euro Eintritt bezahlen. Pro Jahr kommen rund 1,5 Millionen Menschen zur „Casa di Giulietta“ und lichten sich vor dem wohl berühmtesten Balkon der Weltliteratur ab. Shakespeares Drama soll sich in Verona abgespielt haben. Allerdings ist die Liebesgeschichte Fiktion - und Julia hat nie wirklich in dem Haus gewohnt. Auch soll der Balkon erst nachträglich angebaut worden sein [5]


Eisskulpturenfestival in Jelgava[Bearbeiten]

9. Januar 2015

Jelgava - Das Eisskulpturenfestival im lettischen Jelgava wird vom 1. bis. 8. Ferbuar 2015 die besten Eisbildhauer aus vielen Ländern zusammenbringen. Während des Festivals ist es möglich, mehr als 50 Eisskulpturen zu besichtigen, die dem Thema „Das Eismärchen” („Icy Fairy Tail“) gewidmet sind. Das Festival bringt jedes Jahr mehr als dreißig professionelle Bildhauer und Künstler aus verschiedenen Länder der ganzen Welt zusammen und schafft eine Plattform für neue Entdeckungen und Erfahrungsaustausch in der Bildhauerei aus Eis und Schnee. Für die Kunstwerke des Wettbewerbs werden mehr als zehn Tonnen von kristallklarem künstlich gefrorenem Eis verwendet. Gleichzeitig sind verschiedene Eis- und Schneeaktivitäten für Kinder, verschiedene Konzertprogramme, Vorstellungen für Kinder, Shows mit beleuchteten Eisskulpturen usw. vorgesehen. Sollte die Wetterlage günstig sein, werden nach Abschluss des Festivals die Eisskulpturen im Siegespark noch zehn Tage lang zu besichtigen sein. Weitere Informationen unter [6]


Neues Wassersportzentrum in Holland[Bearbeiten]

9. Januar 2015

Loenen - Zu Beginn der Sommersaison öffnet in Loenen (bei Hilversum) ein neues Touristenzentrum seine Tore. Das Zentrum für Liebhaber des Wassersports bietet Zeltplatz, Caravan-Stellplätze, Ferienwohnungen, Restaurant, Sportplatz und zwei Yachthäfen mit 450 Anlegestellen für Segelboote.


Ruinen in Kazimierz Dolny sind wieder zugänglich[Bearbeiten]

7. Januar 2015

Kazimierz Dolny - Nach vier Jahren Restaurierung ist der Schlosshügel im polnischen Kazimierz Dolny wieder für Besucher zugänglich. Von mittelalterlichen Ruinen blickt man über die Renaissance-Stadt in der Nähe von Lublin. Erneuert wurden die historische Mauerkrone, Schlosshof, Turm und Aussichtsterrasse, erklärt das Polnische Fremdenverkehrsamt. Neue archäologische Funde sind ausgestellt.


FlixBus und MeinFernbus Großfusion auf deutschem Fernbusmarkt[Bearbeiten]

7. Januar 2015

Berlin/München - Der Markt für Fernbusse in Deutschland wird übersichtlicher. Die beiden größten Anbieter Flixbus und MeinFernbus wollen sich zusammenschließen. Das vergangene Jahr endete mit Pleiten und prominenten Aussteigern auf dem Fernbusmarkt, 2015 startet mit einer Großfusion: Die beiden Unternehmen MeinFernbus und Flixbus wollen sich zusammenschließen. Die beiden größten Anbieter wollen ihre Streckennetze in den nächsten Monaten flächendeckend verbinden. Ziel sei auch ein europaweites Fernbusliniennetz. "Wir wollen nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander arbeiten", sagte der Sprecher. MeinFernbus-Gründer Torben Greve kündigte dichtere Fahrttakte und mehr Expressverbindungen an.

Details wollen beide Unternehmen an diesem Freitag in Berlin bekannt geben. Über die finanziellen Details sei Schweigen vereinbart worden, hieß es.

MeinFernbus hatte im vergangenen Jahr 7,2 Millionen Fahrgäste befördert, FlixBus 3,5 Millionen. Gemessen an den Fahrgastzahlen dürften sie damit etwa die Hälfte des Fernbusmarktes abdecken. Diesen schätzte das Berliner Iges-Institut für 2014 auf etwa 20 Millionen Fahrgäste. Der Markt wächst seit seiner Freigabe Anfang 2013 stark.

Der Wettbewerb auf dem Fernbusmarkt gilt als hart und hat bereits einige Anbieter ins Aus getrieben. So meldete untere anderem das Offenbacher Unternehmen DeinBus.de Insolvenz an. Im Oktober hatte die Frankfurter Firma City2City - hinter der allerdings der britische Branchenriese National Express stand - den Betrieb eingestellt. Der Anbieter ADAC war zuletzt zudem aus dem Joint Venture mit der Post ausgestiegen. [7]


Vollgestopft[Bearbeiten]

4. Januar 2015

München - Fluggesellschaften sparen an Platz und Service, damit sich der Betrieb ihrer Flugzeuge noch lohnt. Zumindest in der Economy Class wird Fliegen schon bald unangenehmer - manche Passagiere versuchen sich auf ihre eigene Art zu wehren.

Die Fluggesellschaft Emirates gilt als sehr servicebewusst. Sie bietet ihren Kunden opulente und ziemlich bequeme Sitze an Bord. Gerade erst hat sie angekündigt, dass bald alle Passagiere an Bord kostenlos im Internet surfen können, sobald die Technik das zulässt. Bis zuletzt hat Emirates allerdings auch in einem Projekt geprüft, ob und wie nicht doch noch ein paar extra Sitze in die Economy Class des Airbus A380 unterzubringen wären.

Wenn schon Emirates darüber nachdenkt, den Passagieren ein wenig Platz zu klauen, dann muss die Lage ernst sein. Und in der Tat haben die meisten großen Fluggesellschaften zumindest in Europa und den USA Ähnliches beschlossen und - zum Leidwesen der Passagiere - vieles davon auch bereits umgesetzt. Viele Airlines stellen die Sitzreihen an Bord enger aneinander als noch vor ein paar Jahren und schaffen es dadurch, mehr Reisende in ihren Maschinen unterzubringen. Gerade erst hat die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue für einen Schock bei ihren Fans - die gibt es wirklich - gesorgt. Seit dem Start im Jahr 2000 galt Jetblue praktisch als die einzige Airline in den USA, die auf Inlandsflügen guten Service bot. Dazu gehörte auch, dass der Sitzabstand deutlich generöser war als bei der Konkurrenz. Doch das will Jetblue nun teilweise zurücknehmen: Die Airbus A320-Jets werden künftig mit 165 Sitzen ausgestattet, bisher waren es nur 150.[8]

Dezember 2014[Bearbeiten]

Fernbusunternehmen gerettet: Investor übernimmt DeinBus.de[Bearbeiten]

23. Dezember 2014

Offenbach am Main - Der insolvente Fernbus-Anbieter DeinBus.de ist offenbar gerettet. Das Unternehmen teilte mit, man habe einen neuen Investor gefunden. Ein branchenfremder Unternehmer aus Süddeutschland habe den Kaufvertrag zur Übernahme des Unternehmens mit allen 25 Arbeitsplätzen unterschrieben, teilte DeinBus.de am Dienstag mit. Der Busbetrieb solle aufrechterhalten und im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden. Für die Kunden ändere sich nichts. Rechtlich handele es sich um eine übertragene Sanierung des Betriebs, die alte DeinBus.de-Gesellschaft werde abgewickelt. Der Fernbus-Pionier hatte wegen Überschuldung im November Insolvenz angemeldet. Zuvor waren Gespräche über den Einstieg eines Partners gescheitert. [9]


Mögliche Auslösehemmung: ABS ruft Tausende Lawinenrucksäcke zurück[Bearbeiten]

23. Dezember 2014

Gräfelfing - Für viele Freerider und Skitourengeher gehört der Lawinenrucksack mit Airbag schon zur Grundausrüstung. Marktführer ABS muss jetzt 95 Prozent seiner seit 1996 ausgelieferten Rucksäcke zurückrufen. Die Nachricht dringt wie ein kleiner Knall in die sonst eher leise Welt der Tiefschneefahrer: ABS, der weltweit führende Hersteller von Lawinen-Airbags, ruft alle Rucksäcke mit integriertem Doppelairbag und einer Auslöseeinheit aus Stahl zurück. Das betrifft etwa 95 Prozent der Rucksäcke, die zwischen 1996 und dem 2. Dezember 2014 verkauft wurden. Der Grund: Die Stahlpatrone, die den Airbag auslöst, könnte mit Rückständen verunreinigt sein. Rucksäcke mit Carbonpatronen und Mono-Airbags fallen nicht unter die Rückrufaktion. Allerdings sind auch Modelle der ABS-Partner Bergans, Dakine, Deuter, Haglöfs, Ortovox, Salewa, The North Face, Vaude betroffen. "Tausende" Rucksäcke müssten überprüft werden. Wie viele es genau sind, möchte ABS nicht kommunizieren. Schuld an der Rückrufaktion ist ein Zulieferer. Der Produzent und Abfüller der ABS-Stahlpatronen, Voest Alpine Rotec, hatte Probleme im Befüllungsprozess festgestellt. [10]

November 2014[Bearbeiten]

Kulturhauptstadt 2015: Pilsen öffnet sich[Bearbeiten]

4. November 2014

Pilsen - Bier, Skoda und vielleicht noch die einst berühmten tschechischen Puppenspieler - mehr fällt vielen zu Pilsen nicht ein. Das soll sich 2015 ändern, wenn die viertgrößte Stadt Tschechiens Kulturhauptstadt Europas ist. Mit Handel und Industrie ist der heute fast 170.000 Einwohner zählende Ort reich geworden, mit Maschinenbau, Metallindustrie - und einer der größten Brauereien der Welt. Für seine Bier-Geschichte ist Pilsen noch heute weltbekannt. [11]


Das "Traumschiff" ist pleite[Bearbeiten]

3. November 2014

Neustadt - Die als ZDF-"Traumschiff" bekannte MS "Deutschland" ist in einen finanziellen Schlingerkurs geraten. Die Geschäftsführung der MS-"Deutschland"-Beteiligungsgesellschaft, die Eigentümerin des Schiffes ist, stellte beim Amtsgericht Eutin in Schleswig-Holstein einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. Auf dem 1998 in Betrieb genommenen Schiff hat das ZDF die Serien "Das Traumschiff" und "Kreuzfahrt ins Glück" gedreht. [12]

Oktober 2014[Bearbeiten]

InterConnex wird eingestellt[Bearbeiten]

15. Oktober 2014

Berlin - Die Veolia Verkehr GmbH wird den Betrieb ihres täglich verkehrenden Fernverkehrszuges InterConnex zwischen Leipzig, Berlin und Rostock/Warnemünde wegen stetig zurückgehender Fahrgastzahlen zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember nach 12 Jahren einstellen. Der letzte Betriebstag des InterConnex wird Samstag, der 13. Dezember 2014 sein. [13]

September 2014[Bearbeiten]

Erstes Fernbus-Unternehmen gibt auf[Bearbeiten]

24. September 2014

Frankfurt am Main - Der hart umkämpfte deutsche Fernbusmarkt konsolidiert sich weiter. Das Frankfurter Unternehmen City2City bestätigte am Dienstag einen Bericht der "Berliner Zeitung", demzufolge es seinen Betrieb zum 13. Oktober einstellt. Als Grund wurden "andauernd herausfordernde Marktbedingungen" in der Branche genannt. Fahrgäste, die bereits ein Ticket für eine spätere Fahrt erworben haben, würden vom Unternehmen kontaktiert und erhielten den gesamten Fahrpreis erstattet. Hinter City2City steht der britische Branchenriese National Express. Das Unternehmen war nach Daten des Branchenverbands BDO bislang die Nummer fünf im deutschen Markt. [14]


Zugspitze bekommt neue Seilbahn[Bearbeiten]

22. September 2014

Garmisch-Partenkirchen - Auf der Zugspitze kann eine neue Seilbahn gebaut werden. Nach dem Landratsamt Garmisch-Partenkirchen haben nun auch der Aufsichtsrat der Bayerischen Zugspitzbahn und der Verwaltungsrat der Gemeindewerke grünes Licht für das auf 50 Millionen Euro geschätzte Projekt an Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) gegeben. Mit dem Bau wird auch ein neuer Superlativ aufgestellt: Die Stütze der neuen Pendelseilbahn wird die weltweit höchste sein. Ende 2017 soll die technische Meisterleistung vollendet sein, wie die Zugspitzbahn berichtete. Sie löst die 1963 in Betrieb genommene Eibsee-Seilbahn auf bayerischer Seite der Zugspitze ab.

Die neue Seilbahn soll statt bisher zwei mit nur einer 127 Meter hohen Stütze auskommen. Ziel des Neubaus sei es, die Wartezeiten in den Sommermonaten wesentlich zu reduzieren, erläuterte der technische Vorstand Peter Huber. Baubeginn an der bereits bestehenden Trasse soll im kommenden Frühjahr sein.[15]


Angkor Wat in Kambodscha: Zertrampelt von Millionen[Bearbeiten]

12. September 2014

Siem Reap - Ein Meer aus Sonnenhüten und Schirmen verdeckt den steinernen Eingang zum Angkor-Wat-Tempel in Kambodscha. Zahllose Touristen strömen dem Tor entgegen. Die Anlage war das Zentrum der Khmer, deren Reich vom 9. bis 15. Jahrhundert bestand. Auf ihrem Weg zum Eingang bleiben die Besucher alle paar Meter stehen und machen mit ihren Smartphones Fotos und Selfies. Auch wenn sie es endlich in den Tempel geschafft haben, hört weder das Klicken der Kameras noch das Tönen der Touristenführer auf. Auf Spanisch, Englisch oder Chinesisch erklären diese den Besuchermassen die faszinierende Geschichte des Bauwerks. Mit seinen Wänden voller Ornamente zählt es zu den kostbarsten Sehenswürdigkeiten der Welt.

"Ich wünschte schon, hier wären weniger Leute", stöhnt Isabelle, eine Touristin aus Chile, die ohne Gruppe in den Tempel gekommen ist. "Aber es ist so schön, dass ich dafür Verständnis habe." Der Tempel hat sich in den vergangenen 15 Jahren - nach Ende des Bürgerkriegs in Kambodscha - zu einem Besuchermagneten entwickelt. [16]

August 2014[Bearbeiten]

Smartphone-App für Wanderrouten[Bearbeiten]

31. August 2014

München - Mit dem Handy über alle Berge. Ein Navi für Bergsteiger: Die Alpenvereine aus Deutschland, Österreich und Südtirol haben eine eigene Smartphone-App für Wanderrouten in den Alpen entwickelt. Das ist praktisch, birgt aber auch Gefahren. Im strömenden Regen zeigt das Smartphone stur geradeaus, mitten über den Parkplatz, der knöcheltief unter Wasser steht. "Wir gehen außen herum, das geht auch", entscheidet Georg Rothwangl. Er muss es wissen, schließlich hat er die Smartphone-App mitentwickelt und kennt die Strecke gut.

Die rote Spur auf dem Telefon blinkt wütend, dann justiert sie nach und führt den Wanderer schließlich um Pfützen, Parkplatz und Bauernhof herum: "Nach sieben Metern links abbiegen", steht auf dem Display wie bei einem Navigationsgerät für Autos. Weiter geht's. Nach ein paar hundert Metern geht es auf den Wanderweg der Bayerischen Voralpen. Mit dem Handy in die Berge zu gehen, die Idee ist nicht ganz neu. Mit www.alpenvereinaktiv.com, einer Smartphone-Anwendung mit Internetauftritt, wagen sich jetzt aber zum ersten Mal auch die Alpenvereine Deutschland, Österreich und Südtirol gemeinsam ans Netz. [17]

July 2014[Bearbeiten]

Statt Lübeck: Ryanair fliegt künftig ab Hamburg[Bearbeiten]

19. July 2014

Lübeck - Der irische Billigflieger Ryanair weicht nach der Einstellung seiner Flüge von und nach Lübeck nach Hamburg aus. Von Oktober an werde das Unternehmen einmal täglich von Hamburg nach Lissabon und dreimal wöchentlich nach Porto fliegen, teilte die irische Firma am Dienstag mit. Im Juni hatte Ryanair angekündigt, seinen Flugbetrieb von und nach Lübeck wegen der unsicheren Situation des insolventen Flughafens Blankensee von August an komplett einzustellen. Inzwischen hat der Regionalflughafen einen neuen Betreiber. Ob Ryanair Lübeck 2015 wieder in seinen Flugplan aufnimmt, ist noch unklar. Dem Flughafen Lübeck soll ein Investor helfen. Vergangene Woche wurde vom Lübecker Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) verkündet, dass der Flughafen Lübeck doch nicht komplett geschlossen werden muss, da es einen neuen Investor aus China gibt: Yongqiang Chen. In die Insolvenz geriet der Flughafen, nachdem der bisherige Besitzer Mohammad Rady Amar mit seiner inzwischen aus dem Handelsregister gestrichenen Firma Yasmina untergetaucht war. Pacht war der Deutsch-Ägypter der Stadt schon länger schuldig geblieben, hatte aber auf vertraglich zugesicherte Hilfen zum Ausbau gepocht. Über Yongqiang Chens Puren-Gruppe (oder Po Yan) ist kaum etwas bekannt, angeblich betreibt sie in China unter anderem Krankenhäuser. Dennoch haben die Ratsherren der Hansestadt Lübeck schon einmal in einer geschlossenen Sondersitzung dem Kaufvertrag zugestimmt. Der Chinese habe kein Rückgaberecht, und er übernehme den alten Vertrag der insolventen Yasmina, teilten sie mit. Das bedeutet zwar für Lübeck Kosten von 5,5 Millionen Euro als Zuschuss für den geplanten Ausbau, dafür muss die Kommune aber nicht mehr den Flughafen mit potenziell noch höheren Betriebs- oder Abwicklungskosten unterhalten - und hat die Aussicht auf 400.000 Euro Pacht im Jahr. Zunächst könnte es jedoch eher in Richtung null gehen. Für August, wenn der Vertrag mit Puren gültig wird, hat Hauptkunde Ryanair den Stopp aller Flüge in Lübeck angekündigt. Schon zuvor hatte die irische Fluglinie sich weitgehend zurückgezogen, mit der 1999 der Traum vom internationalen Flughafen in Lübeck begann. Wie andernorts auch hat der Billigflieger den Provinzflugplatz mit Dumping-Gebühren und Marketingzuschüssen des Flughafens an die Airline ausgenutzt. Eine Rückkehr zum Winterflugplan hat Ryanair zwar nicht ausgeschlossen, aber dafür müsste Lübeck wohl abermals etwas bieten. Die Fluglinie selbst müht sich derzeit, vom Discount-Image wegzukommen und auch die zentralen Flughäfen anzufliegen statt nur abgelegene Regional-Airports. [18]

Mai 2014[Bearbeiten]

Flughafen São Paulo eröffnet neuen Terminal[Bearbeiten]

17. Mai 2014

Die brasilianische Metropole São Paulo hat einen Monat vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft einen neuen Flughafen-Terminal bekommen. Der 2012 begonnene, 192.000 Quadratmeter große Bau wurde Flughafen São Paulo-Guarulhos am Sonntag eröffnet und damit kurz vor Ablauf der anvisierten Frist, wie die Nachrichten-Website "G1" berichtete. In dem Gebäude mit Glasfassade und hohem Dach habe es zuletzt einige Probleme gegeben, schrieb "G1", unter anderem mit undichten Stellen und der Beschilderung. Zudem seien Toiletten nicht benutzbar gewesen. Als erstes Flugzeug wurde am Sonntag eine Lufthansa-Maschine am Terminal abgefertig, gefolgt Flugzeugen von Swiss und der portugiesischen TAP. Noch vor Beginn der Weltmeisterschaft am 12. Juni wollen unter anderem United Airlines, Air Canada und China Airlines zu der neuen Halle umziehen. [19]


{{Reisenachrichten|Größtes Aquarium der Welt hat in China eröffnet|17. Mai 2014|Das größte Aquarium der Welt hat Ende März auf der Insel Henqgin nahe der südchinesischen Provinz Macau eröffnet. Wie die Redaktion von "Guinness Buch der Rekorde" bestätigt, hält die Anlage mit einem Fassungsvermögen von rund 50 Millionen Liter Wasser gleich fünf Weltrekorde: für den größten Unterwasser-Dom, das größte Becken, das größte Sichtfenster sowie das größte Acrylglas-Panel. Das Aquarium ist Teil des Freizeitparks Chimelong Ocean Kingdom in Zhuhai. Unter anderem leben in einer der sieben Ozeanwelten Walhaie, die Besucher durch eine 39,6 mal 8,3 Meter große Acrylglasscheibe bestaunen können. [20]

April 2014[Bearbeiten]

Japanische Werft kann "Aida Prima" nicht pünktlich liefern[Bearbeiten]

5. April 2014

Der Bau der "Aida Prima" braucht mehr Zeit als geplant. Die japanische Mitsubishi-Werft kann die neue Schiffsklasse der Rostocker Reederei erst ein halbes Jahr später abliefern. Die Frühlings-Jungfernfahrt wird zur Herbsttour. Die Champagnerflaschen zum Dienstbeginn der "Aida Prima" werden nicht im März 2015 geköpft - sondern erst im Herbst. Und statt am 20. März wird das neue Flaggschiff von Aida Cruises am 1. Oktober kommenden Jahres ihre Jungfernfahrt beginnen. [21]


Angeln auf der Ostsee: Das Zucken in der Leine[Bearbeiten]

5. April 2014

Dorsche fischt man nicht. Man pilkt sie. Die Anglersprache lernen Anfänger schnell bei einer Bootstour vor Rügen. Seit Mecklenburg-Vorpommern den Fischereischein auf den Markt gebracht hat, wagen sich hier immer mehr Laien an die Rute. Seit Mecklenburg-Vorpommern als erstes Bundesland im Jahr 2005 den Touristenfischereischein auf den Markt gebracht hat, bringt Balkow nicht mehr nur die Profis hinaus aufs Meer, zur Jagd nach besonders großen Lachsen. Zunehmend wollen auch Anfänger ihr Glück auf dem Wasser versuchen. "Der Angeltourismus in Schaprode wächst", sagt auch Bürgermeister Rüdiger Gau. "Die Auslastung der Vermieter in der Vor- und Nachsaison hat durch die Angler stark zugenommen." [22]


Höchstes Riesenrad der Welt dreht sich in Las Vegas[Bearbeiten]

5. April 2014

Immer höher, immer größer - die Rekordjagd gilt auch für Riesenradbauer. Den Superlativ hielt bisher der Singapore Flyer in Singapur mit 165 Metern Höhe. Den Titel des höchsten Riesenrads der Welt hat nun ein US-amerikanisches Fahrgeschäft den Asiaten weggeschnappt: Der gerade eröffnete Las Vegas High Roller ist 167 Meter hoch, teilte das Tourismusbüro der Stadt mit. [23]

März 2014[Bearbeiten]

Castel Gandolfo: Papstresidenz öffnet Tore für Touristen[Bearbeiten]

8. März 2014

Das Gelände misst 55 Hektar, auf Besucher warten idyllische Gärten und interessante Architektur: Ab jetzt können Touristen die Papstresidenz Castel Gandolfo besichtigen. Dass sie dort tatsächlich dem Pontifex begegnen, ist jedoch wenig wahrscheinlich. Führungen für den Barberini-Garten werden für Einzelpersonen zunächst nur samstags und in italienischer Sprache angeboten. Der Eintritt in den Park mit seinen botanischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten kostet 26 Euro pro Person. Während die Vatikanischen Gärten schon länger für Besucher offen stehen, war der Park des Castel Gandolfo bislang den Päpsten vorbehalten.[24]


Touristen dürfen Chinesische Mauer mit Graffiti verzieren[Bearbeiten]

8. März 2014

Wenn Touristen berühmte Stätten besichtigen, verewigen sich manche von ihnen trotz Verbot gerne an den alten Mauern. Der eine schnitzt, der andere kratzt, der dritte zückt Kugelschreiber oder Filzstift, um heimlich einen Gruß zu hinterlassen - an der Chinesischen Mauer soll nun endlich Schluss sein mit den unkontrollierten Kritzeleien. Wie die Zeitung "China Daily" berichtet, wird in dem beliebten Abschnitt Mutianyu etwa 70 Kilometer nördlich von Peking eine besondere "Graffiti-Zone" eingerichtet. In dem gekennzeichneten Bereich dürfen Reisende ausdrücklich, was anderswo verboten ist: unterschreiben und ihre Grüße hinterlassen. Zunächst gibt es eine solche Fläche in dem Wachturmgebäude mit der Nummer 14, später folgen weitere in den Türmen Nummer 5 und 10, heißt es.[25]


Kreuzfahrtmarkt: Reedereien bauen Angebot ab deutschen Häfen aus[Bearbeiten]

8. März 2014

Das Interesse an Kreuzfahrten nimmt stetig zu. Im vergangenen Jahr gingen bereits 1,69 Millionen Deutsche an Bord von Aida und Co. Dabei sind nicht nur Mittelmeertrips gefragt: Die Reedereien verstärken ihre Flotten vor allem im Norden. Bei den beliebtesten Fahrtgebieten liegen die Region um Norwegen, Island, Grönland und Spitzbergen seit langem hinter dem Mittelmeer auf Platz zwei. Daran hat sich auch 2013 nichts geändert, 14,5 Prozent aller Kreuzfahrten der Deutschen führten dorthin. Der Abstand zum Mittelmeer (33,5 Prozent) ist gleichwohl noch groß. Die Ostsee kommt auf 9,5 Prozent, Westeuropa-Fahrten auf 8 Prozent.[26]


Lufthansa: Neue Premium Economy fliegt ab Herbst[Bearbeiten]

8. März 2014

Die Sitze sind bis zu drei Zentimeter breiter als in der Economy Class, die Sitzlehnen lassen sich weiter zurückklappen. Es gibt mehr Beinfreiheit, und wer die neuen Premium Economy gebucht hat, darf mehr Freigepäck mitnehmen: Die Lufthansa hat auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin die schon länger angekündigte neue Edel-Holzklasse vorgestellt. [27]

Januar 2014[Bearbeiten]

Diese Fluglinien sind am sichersten[Bearbeiten]

16. Jan. 2014

Über den Wolken sollte die Sicherheit hoch im Kurs stehen: Laut einem neuen Ranking ist die sicherste Fluglinie der Welt die Air New Zealand. Mit der Lufthansa liegt die beste deutsche Airline auf Platz 18. Schlusslicht ist die indonesische Gesellschaft Lion Air.

Die sicherste Fluggesellschaft der Welt ist Statistikern zufolge die Air New Zealand. Das geht aus der Sicherheitsbilanz des deutschen Unfalluntersuchungsbüros JACDEC für 2013 hervor, die das Magazin „Aero International“ in seiner jüngsten Ausgabe veröffentlicht. Gemessen an Verkehrsleistung und Zwischenfällen verdrängte Airline aus Neuseeland die bisher führende Finnair. Die Lufthansa als beste deutsche Airline fiel vom 11. auf den 18. Platz, Konkurrent Air Berlin von Rang 23 auf 26.[28]


Flughafen Mumbai eröffnet neues Riesen-Terminal[Bearbeiten]

11. Jan. 2014

Mumbai: Mit zwei Jahren Verspätung wurde am Flughafen Mumbai das neue Terminal 2 fertiggestellt. Ab Mitte Januar sollen hier im Westen Indiens Passagierflüge starten und landen, die Kapazität reicht nunmehr für 40 Millionen Fluggäste pro Jahr, zehn Millionen mehr als zuvor. Kontroversen hatten den Bau verzögert. Zum Beispiel konnten einige Bereiche nicht wie geplant gebaut werden, weil Slums mit Zehntausenden Einwohnern den dafür nötigen Platz einnehmen. 500 Familien wurden bisher umgesiedelt, der Rest der Anwohner sperrt sich seit Jahren erfolgreich gegen einen Zwangsumzug.[29]


Senat gibt grünes Licht für neuen Kreuzfahrt-Terminal[Bearbeiten]

11. Jan. 2014

Hamburg: Mehr Kapazität für Kreuzfahrtschiffe: Im Hamburger Hafen wird ein neuer Terminal gebaut. Für insgesamt 75 Millionen Euro entsteht auf der südlichen Elbseite ein Abfertigungsgebäude mit Zu- und Abfahrten, Gepäckumschlag, Parkplätzen und einem Anlieger für Hafenschiffe, teilte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) am Dienstag in Hamburg mit. Der Senat habe entsprechende Pläne verabschiedet, die Bürgerschaft soll im Februar zustimmen.[30]


Marriott eröffnet höchstes Hotelgebäude der USA[Bearbeiten]

11. Jan. 2014

New York: 230 Meter und 68 Etagen hoch, mit einem Fitnessclub im 35. Stock und einer Sonnenterrasse: In einem neuen Wolkenkratzer in New York hat die US-Hotelkette Marriott International am Dienstag zwei Hotels offiziell eröffnet. Das Courtyard und das Residence Inn mit insgesamt 639 Zimmern bieten ihren Gästen einen Blick auf den Broadway, Central Park und den Times Square.[31]

Dezember 2013[Bearbeiten]

USA vereinfachen Visa-Verfahren[Bearbeiten]

19. Dez. 2013

Die USA haben das Antragsverfahren für Visa deutlich vereinfacht und preiswerter gemacht. Eine Erleichterung vor allem für Austauschstudenten und Geschäftsreisende. Ab sofort entfielen beispielsweise die Gebühren für die Terminvereinbarung, teilte die Diplomatische Vertretung der USA in Deutschland mit. Bislang wurden 15 Euro für einen Anruf im Callcenter fällig und 10 Euro für die Online-Vereinbarung.[32]


Aussicht in den Abgrund Glaskubus eröffnet im Mont-Blanc-Massiv[Bearbeiten]

19. Dez. 2013

In den Alpen eröffnet eine neue spektakuläre Aussichtsplattform: Auf der 3842 Meter hohen Aiguille du Midi können Schwindelfreie den Blick auf den Mont Blanc genießen - und durch einen Glasboden in den tausend Meter tiefen Abgrund spähen. [33]



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