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Rabat

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Rabat

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Rabat
Tor am Königspalast in Rabat
Kurzdaten
Bevölkerung: 1.622.860 (2004)
Höhe über NN: 20 m
Vorwahlnummer: +212 (0)37
Postleitzahl: 10000
Zeitzone: GMT
Website: offizielle Webseite von Rabat




Rabat die weiße Königstadt ist die Hauptstadt von Marokko und nach Casablanca die größte Stadt des Landes. Sie liegt im Nord-Westen Marokkos.

Hintergrund[Bearbeiten]

Rabat ist als Hauptstadt Marokkos Sitz des königlichen Palastes. Außerdem beherbergt es fast alle Verwaltungsorgane und Ministerien des Landes. Auch die meisten Botschaften sind hier zu finden. Deshalb gibt es auch viele internationale Gäste. Da Rabat aber außer der Oudaya, der Medina und der Chellah wenig zu bieten hat findet man fast ausschließlich Botschafter und Regierungsangehörige unter den internationalen Gästen. Die Stadt ist sehr dadurch geprägt, so gibt es Viertel mit schönen Villen und hohen Mieten, wo die internationale Szene wohnt.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

  • Mit dem Flugzeug kann man Rabat nur über Paris-Orly oder Paris-CDG erreichen.
  • Es gibt jeden Tag bis zu 4 Nonstop Flüge nach Paris.
  • Ab Paris fliegen Royal Air Maroc (Paris-Orly/CDG), Aigle Azur (Paris Orly) und Air France (Paris-CDG) Rabat an.
  • Im Sommer fliegen Air Buraq und Afriqiyah nach Tripolis.
  • Außerdem gibt es Billigflüge ab Paris Orly mit Jet4You.

Bahn[Bearbeiten]

Ab Rabat fährt täglich zweimal ein Zug Richtung Tanger (05:30h und 19:00h).U.a gibt es auch Züge nach Casablanca (tagsüber alle halbe Stunde, 1h Fahrtzeit), Marrakesch und Ouarzazates. Die Strecke Rabat-Agadir wurde eingestellt.

Bus[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Wenn man ab Deutschland nach Rabat mit dem Auto fahren will muss man durch ganz Frankreich (1600km) und ganz Spanien (1450km). Dann ab Algericas mit der Linien Fähre (FRS, Nautas de Balearias, Comarit, Comanav, Euro Ferry, Boquebus und Bismillah). Dann durch Tanger und Richtung Autorouté de Rabat Fahrzeit etwa 4-5 Stunden (240km).

Schiff[Bearbeiten]

Ab Rabat gibt es kaum Linientransfer mit dem Schiff außer im Sommer einmal die Woche nach Santa Cruz de la Palma.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Es gibt mehrere Kirchen in Rabat, etwa die Kolequere Church die liegt außerhalb der Stadt.
  • Tour Hassan. Er war einst als Minarett für ein mächtiges Bauwerk der Meriniden geplant, bevor ein Erdbeben die laufende Konstruktion zerstörte. Heute ist der Turm statt der geplanten 60m nur 44m hoch und ist umgeben von Pfeilern, die einmal die Säulen der Moschee werden sollten. Auf dem Gelände befindet sich auch das Mausoleum, welches man von einer Galerie aus betrachtet werden kann.
  • Mausoleum. Im Mausoleum liegen die beiden Könige Muhammad V. und Hassan II begraben. Es handelt sich um eines der beeindruckendsten modernen islamischen Bauwerke.
  • Medina. Die Medina Rabats ist verhältnismäßig übersichtlich, da die Gassen alle orthogonal verlaufen. Von der Avenue Mohammed V kommend und die Medina betretend finden sich links Elektronikwaren und DVDs. Geradeaus findet man ein Mix aus Waren und am Ende den Zugang zum alten Friedhof, über den das Meer erreicht werden kann. Rechts finden sich die schönsten Waren wie Lederwaren, Schmuck, Töpferwaren, Gewürze, traditionelle Kleidung und anderes. Zwischen 16h und 19h ist die Medina sehr voll. Lohnenswert ist auch ein Blick in die Seitengassen abseits der Händler, mit engen Gassen und jedermenge Geheimnissen.
  • Chellah. Die Chellah besteht aus Überresten einer befestigten Stadt, heute zeugen nur noch Ruinen und die große Mauer außenrum von der damaligen Pracht. Es ist ein mystischer Ort und ein Besuch lohnt sich. Bewacht wird er von vielen Störchen, die auf dem alten Turm der Moschee und anderen Gebäuden nisten und mit dem Schnabel klappern. Achtung: am Eingang wird man gerne zu einer Führung überredet!

Chellah ist der berberische Name der usprünglichen Siedlung, nach der heute die Nachbarstadt Salé benannt ist. Die ältesten sichtbaren Überreste vor Ort sind römische Baureste, unter anderem auch ein Stein mit dem Namen der Stadt: SALA. Weiterhin folgen Gebäude aus islamischer Zeit und wunderschön angelegte Gärten mit zahlreichen Zitrusbäumen, in deren Schatten man sich erholen kann. Der Eintritt kostet 10 Dh. pro Person.

  • Oudaya. Die Oudaya ist der älteste Teil der Stadt und zeugt von der wilden Vergangenheit. Direkt aus dem Meer steigen die mächtige Mauern der ehemaligen Piratensiedlung empor, sie schützten die Einwohner vor allen Seemächten, die versuchten sie zu erobern. Noch heute zeugen portugiesische Türen im Inneren davon. Durchquert man die Gassen kommt man am Ende auf der linken Seite zu einer großen Terasse mit Blick auf Strand und Meer, wo sich abends gerne die Verliebten tummeln. Richtung Fluss erwartet einen eine kleine Terasse, wo man mit Blick auf die Nachbarstadt einen (überteuerten) Tee trinken kann. Vorsicht, auch hier warten "Führer" auf ihre Gelegenheit.
  • Andalusischer Garten. Im Komplex der Kasbah Ouddayya befindet sich ein sehr schön angelegter andalusischer Garten, der Eintritt ist kostenlos. Der Garten ist von der Außenmauer der Kasbah zu erreichen oder von der bereits erwähnten Terasse über dem Flussufer.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Am Strand von Rabat gibt es einen Surfclub, wo man Kurse belegen kann. Der Anfängerkurs kostet 150 DH für 1,5 Std. inkl. Material. Nördlich von Rabat gibt es den Strand der Nationen. In Rabat gibt es nur wenige Kinos, die (aufgrund der vielen gefälschtan DVDs) fast keine Hollywoodfilme zeigen, bestenfalls Bollywoodkino. Im Insitut Francaise gibt es allerdings Kinoabende mit französichen Filmen. Wer sportlich sein will, ist außer in den vielen Fitness Centern im Wald des Hilton Hotels am besten aufgehoben, es gibt einen Joggingparcours mit Wegstrecke.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig einkaufen lässt sich in der Medina. Hier ist handeln angesagt, am besten skeptisch schauen und dabei die Hälfte dessen sagen, was der Händler sagt. Handeln macht Spaß und schnell erlernt. Es gibt hier viel gefälschte und günstige Markenware, aber auch günstige traditionelle Sachen und Mitbringsel. Ansonsten gibt es zwei riesige Marjane (etwa mit REWE oder Walmart vergleichbar) etwa 2 km vom Zentrum. Wer auf Töpferwaren steht findet in Oulja in Salé was er sucht. Das ist eine Art Handwerksvillage. Auch andere Sachen gibt es, die passen aber in keinen Koffer (Teppiche, Mosaiktische u.a.). Schön zum schauen und einen Besuch wert.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In der Medina findet man leckere Sandwiches mit Kefta (Hackfleisch) für wenig Geld. Es gibt aber auch viele teure Restaurants, zB in Agdal. Nationalgericht Tajine sollte man mal probiert haben, am besten in einer süßen Variante mit Obst etc. Freitag ist Couscous-Tag. Für alle mit Heimweh: McDoof gibts in Agdal.

Nachtleben[Bearbeiten]

Es gibt einige Clubs und Bars, die oft von reichen Marokkanern besucht werden. Alokohol gibt es dann ganz selbstverständlich.

  • Amnesia. Frauen haben freien Eintritt, Männer zahlen gern mal 200DH. In der Nähe von Av. M' V und Medina. Große, grimmig schauende Türsteher.
  • Privilege. Eintritt frei. Musik: je nach Wochentag House bis Dance oder Salsamusik, manchmal auch Livebands. Etwas laut. Sirzecken und Tische. Buddha Bar Stil. Oft Sonderveranstaltungen. Rue Oued Ziz, Agdal.
  • Tex Mex. Große mexikanische Bar mit vielen gemütlichen Sitzecken. Ab und zu Livebands. Agdal.
  • Harrolds. In Souissi. Techno oder Salsa.
  • Bar Pietri. Hotelbar, donnerstags mit Jazz live.
  • 5ième Avenue. Club mit Billiard und manchmal Prostituierte. Nähe Rue Okba, Agdal.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Günstig:

Hotel Doughmi: sehr sauber, einfach gehalten, günstig, fast immer ausgebucht. Eine Art schlichter Riad, der Inhaber ist freundlich und diskret. Gemeinschaftsdusche gegen Aufpreis (10 DH). Einbettzimmer ca 140 DH, Zweibettzimmer ca. 280 DH. Im Zimmer gibt es ein Waschbecken. Lage: Gleich am Eingang der Medina bei Bab al-Hadd, Eingang Rue Mohammed V, bei der Polizeistation.

Sicherheit[Bearbeiten]

Da sich nur wenige Touristen hierher verirren gibt es auch nur wenige Nepper, Schlepper und Bauernfänger, und andere finstere Gestalten, was ganz angenehm ist. Trotzdem gilt wie überall auf der Welt: im Dunkeln nicht in Seitengassen gehen usw.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]




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