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Peking: Unterschied zwischen den Versionen

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China : Peking
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Die Fahrt in die Stadt dauert bei wenig Verkehr ungefähr 20 Minuten, kann in der Rushhour aber auch schnell mal eineinhalb Stunden vom Stadtzentrum dauern. Dies sollte man vorallem bei der Rückfahrt zum Flughafen beachten. Am Flughafen stehen verschiedene '''Bus'''unternehmen und Buslinien bereit. Tickets können bereits im Flughafenterminal an einem Ticketschalter gekauft werden oder an einem Stand außerhalb des Flughafengebäudes. Alle Busse kosten einheitlich 16 Yuan für eine Fahrt in die Innenstadt. Busse fahren praktisch rund um die Uhr, der Takt der einzelnen Linien ist jedoch unterschiedlich. Tagsüber verkehren einige Linien im 15 Minuten-Takt.  
 
Die Fahrt in die Stadt dauert bei wenig Verkehr ungefähr 20 Minuten, kann in der Rushhour aber auch schnell mal eineinhalb Stunden vom Stadtzentrum dauern. Dies sollte man vorallem bei der Rückfahrt zum Flughafen beachten. Am Flughafen stehen verschiedene '''Bus'''unternehmen und Buslinien bereit. Tickets können bereits im Flughafenterminal an einem Ticketschalter gekauft werden oder an einem Stand außerhalb des Flughafengebäudes. Alle Busse kosten einheitlich 16 Yuan für eine Fahrt in die Innenstadt. Busse fahren praktisch rund um die Uhr, der Takt der einzelnen Linien ist jedoch unterschiedlich. Tagsüber verkehren einige Linien im 15 Minuten-Takt.  
  
Eine Fahrt mit dem '''Taxi''' kostet je nach Verkehr ungefähr 70 bis 100 Yuan zuzüglich 10 Yuan Gebühr für die Benutzung des Flughafenzubringers. Vorsicht: Im Flughafengebäude und davor werden neuangekommene Touristen schnell von "Taxiunternehmern" angesprochen, die für eine Fahrt 300 - 400 Yuan verlangen. Unbedingt ein Taxi mit Taxameter nehmen, an dem außen an einer der hinteren Scheiben ein roter Aufkleber mit dem Kilometerpreis klebt (1.20, 1.60 oder 2.00 Yuan). Und dann darauf achten, dass das Taxameter auch bei Fahrtbeginn vom Fahrer eingeschaltet wird (siehe auch den entsprechenden Abschnitt unter [[Peking#Mobilität|Mobilität]].
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Eine Fahrt mit dem '''Taxi''' kostet je nach Verkehr ungefähr 70 bis 100 Yuan zuzüglich 10 Yuan Gebühr für die Benutzung des Flughafenzubringers. Vorsicht: Im Flughafengebäude und davor werden neuangekommene Touristen schnell von "Taxiunternehmern" angesprochen, die für eine Fahrt 300 - 400 Yuan verlangen. Unbedingt ein Taxi mit Taxameter nehmen, an dem außen an einer der hinteren Scheiben ein blauer Aufkleber mit dem Kilometerpreis klebt (2.00 Yuan). Und dann darauf achten, dass das Taxameter auch bei Fahrtbeginn vom Fahrer eingeschaltet wird (siehe auch den entsprechenden Abschnitt unter [[Peking#Mobilität|Mobilität]].
  
 
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Version vom 18. März 2007, 05:03 Uhr

Peking (chinesisch: 北京; Běijīng) ist die Hauptstadt von China und eine eigene Provinz. Die Stadt ist das kulturelle und politische Zentrum des Landes und hat ungefähr 11 Millionen Einwohner. Über 3000 Jahre Geschichte, davon mehrere Jahrhunderte als Hauptstadt des Chinesischen Kaiserreichs, machen Peking zu einem interessanten Reiseziel. 2008 werden die Olympischen Spiele in Peking ausgetragen.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile

Zentrum der Stadt ist die Verbotene Stadt, um die sich ringförmig die Stadt erstreckt. Die Innenstadt Pekings besteht aus acht verschiedenen Stadtteilen. Die Verbotene Stadt befindet sich in Dongcheng, das sich nach Norden erstreckt.

Der Kern Pekings besteht aus acht Stadtteilen:

  • Dongcheng
  • Chaoyang
  • Chongwen
  • Xuanwu
  • Fengtai
  • Shijingshan
  • Xicheng
  • Haidian

Hintergrund

Geografie

Die Stadtprovinz Peking liegt im Nordwesten Chinas,, ungefähr 120 Kilometer von der nächsten Küste entfernt innerhalb der Provinz Hebei. Südöstlich der Stadt erstreckt sich die Nordchinesische Tiefebene, ansonsten ist Peking von den Bergen des Mongolischen Plateau umgeben. Zur 16.800 Quadratkilometer großen Provinz Peking gehören auch ausgedehnte ländliche Gebiete. Die Stadt liegt durchschnittlich 63 Meter über dem Meeresspiegel.

Klima

Klimadaten

Peking hat ein kontinentales Klima mit sehr kalten Wintern und sehr heißen Sommern. Die beste Reisezeit für Peking ist der Herbst. Dann ist das Wetter angenehm und die Hauptsaison ist schon wieder vorbei. Auch der Frühling ist eine gute Reisezeit, in der es wenig regnet, abgesehen von den Sandsturmwolken, die aus der inneren Mongolei kommen. Ab Mai beginnen die Temperaturen über 30 Grad zu klettern. Im eigentlichen Sommer werden es dann über 40 Grad und es kommt häufig zu Unwettern und starken Niederschlägen. Trotzdem ist dies die Hauptsaison und Hotels sind dann besonders teuer. Im Winter wird es sehr kalt (bis zu minus 20 Grad), aber der Schnee auf den Dächern der Verbotenen Stadt oder der Großen Mauer strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus, die eine Reise wert sein kann.

Geschichte

Siehe Wikipedia

Anreise

Flugzeug

Der internationale Flughafen von Peking liegt ungefähr 20 Kilometer nordöstlich der Innenstadt. Der Flughafen ist ein Knotenpunkt des inländischen Flugverkehrs und wird auch von vielen internationalen Fluglinien angeflogen. Dies sind unter anderen Air France, British Ariways, China Southern Airlines, DragonAir, Lufthansa, Quantas, Air China und Singapore Airlines .

Im Flughafen gibt es die üblichen Einrichtungen, wie verschiedene Banken, die Geldwechsel anbieten, Geldautomaten, Gepäckaufbewahrung, Hotelbuchungsschalter, eine relativ nutzlose Touristeninformation und sehr teure Restaurants und Souvenirgeschäfte.

Die Fahrt in die Stadt dauert bei wenig Verkehr ungefähr 20 Minuten, kann in der Rushhour aber auch schnell mal eineinhalb Stunden vom Stadtzentrum dauern. Dies sollte man vorallem bei der Rückfahrt zum Flughafen beachten. Am Flughafen stehen verschiedene Busunternehmen und Buslinien bereit. Tickets können bereits im Flughafenterminal an einem Ticketschalter gekauft werden oder an einem Stand außerhalb des Flughafengebäudes. Alle Busse kosten einheitlich 16 Yuan für eine Fahrt in die Innenstadt. Busse fahren praktisch rund um die Uhr, der Takt der einzelnen Linien ist jedoch unterschiedlich. Tagsüber verkehren einige Linien im 15 Minuten-Takt.

Eine Fahrt mit dem Taxi kostet je nach Verkehr ungefähr 70 bis 100 Yuan zuzüglich 10 Yuan Gebühr für die Benutzung des Flughafenzubringers. Vorsicht: Im Flughafengebäude und davor werden neuangekommene Touristen schnell von "Taxiunternehmern" angesprochen, die für eine Fahrt 300 - 400 Yuan verlangen. Unbedingt ein Taxi mit Taxameter nehmen, an dem außen an einer der hinteren Scheiben ein blauer Aufkleber mit dem Kilometerpreis klebt (2.00 Yuan). Und dann darauf achten, dass das Taxameter auch bei Fahrtbeginn vom Fahrer eingeschaltet wird (siehe auch den entsprechenden Abschnitt unter Mobilität.

Bahn

Peking verfügt über drei Grossbahnhöfe. Es ist Start- oder Endpunkt der Transsibirische Eisenbahn.

Bus

Es verkehren mehr als 1000 Busse in Peking. Die Busse haben keine kalkulierbaren Fahrzeiten, d.h. es empfiehlt sich bei Fahrten mit dem Bus etwas mehr Zeit einzuplanen.

Neben den normalen Buslinien verkehren auf den selben Linien auch die sogenannten Expressbusse. Diese Expressbusse halten nicht an jeder Haltestelle. Das besondere daran ist, das die normalen Buslinien sowie die Expresslinien dieselbe Busnummer besitzen.

Die Fahrt mit einem Bus ist für europäische Verhältnisse sehr günstig und beträgt ca. 3 Remnimbi pro Fahrt. Die Busse sind allerdings meist überfüllt und die Chance einen Sitzplatz zu bekommen ist reine Glückssache.

Trotzdem ist es eine tolle Erfahrung einfach in einem Bus einzusteigen und mit diesem quer durch die Stadt zu fahren. Man kann während der Fahrt eine Menge Menschen beobachten und sieht - je nach gewählter Buslinie - auch etwas von den alten Bauten in Chinas Hauptstadt.

Zurück empfiehlt sich die Fahrt mit einem Taxi (nicht vergessen die Adresse der Unterkunft in chinesischer Schriftweise dabei zu haben!!).

Auto

Der deutsche oder der internationale Führerschein werden in Peking nicht anerkannt. Wer dort Autofahren möchte sollte ein Taxi nehmen und sich fahren lassen. Expats die länger als ein Jahr in Peking wohnen können sich dort einer chinesischen Fahrprüfung unterziehen und bei Bestehen in den Besitz eines chinesischen Führescheins gelangen.

Das Autofahren in Peking ist allerdings ein echtes Abenteuer. Die Regeln werden dort oft ignoriert und es regiert das Recht des Stärkeren oder des Mutigeren, d.h. Autos beanspruchen grundsätzliche die Vorfahrt vor Fahrrädern, LKWs und Busse die Vorfahrt vor Autos und alle zusammen die Vorfahrt vor Fußgängern.

An einigen Pekinger Kreuzungen sieht man mittlerweile die Bemühungen der dortigen Ordnungsbehörden, das Verkehrchaos in den Griff zu bekommen: Es werden Verkehrpolizisten postiert, um Herr der Lage zu werden und den Verkehr einigermaßen geregelt ablaufen zu lassen.

Schiff

Mobilität

Taxis sind in Pekings Verkehr praktisch allgegenwärtig und eine günstige Möglichkeit der Fortbewegung. Der Kilometerpreis ist bei Taxis auf einem roten Aufkleber auf den hinteren Scheiben angegeben: 1.20, 1.60 oder 2.00 Yuan. Mit dem Preis steigt in der Regel der Komfort. Die Taxis zu 1.20 haben meist keine Klimaanlage und sind meist kleiner als die teureren. Nachts (23 - 6 Uhr) ist ein 20 % Preisaufschlag vorgeschrieben. Taxifahrer sind immer dazu verpflichtet, das Taxameter einzuschalten und darauf sollte man auch achten, möchte man unangenehme Überraschungen verhindern. Sehr viele Taxifahrer sprechen kein Wort Englisch und verstehen auch nicht die englischen Bezeichnungen verschiedener Orte. Es empfiehlt sich daher - wenn man nicht zum Tiananmen-Platz oder zur Verbotenen Stadt möchte -, sich die Zielorte im Vorfeld in chinesischen Zeichen aufschreiben zu lassen.

Karte der U-Bahnlinien in Peking

Pekings U-Bahn, die Subway, wird im Vorfeld der Olympischen Spiele stark ausgebaut. Momentan existieren nur drei Linien, fünf zusätzliche befinden sich im Bau. Eine der drei existierenden Linien ist eine komplett oberirdisch verlaufende Bahn (Linie 13), und nur die Linien 1 und 2 sind echte U-Bahnen. Eine Fahrt kostet unabhängig von der zurückgelegten Distanz 3 Yuan. Tickets kann man in den U-Bahnstationen kaufen und müssen vor Betreten der Bahnsteige abgegeben bzw. abgerissen werden. Die Bahnen fahren zu Stoßzeiten alle paar Minuten und es kann dann mitunter sehr eng werden. Die Bahnen fahren zwischen 5 Uhr morgens und 23 Uhr abends. U-Bahnstationen sind an einem Schild mit einem D und einem Kreis darum (ähnlich dem "@"-Zeichen) zu erkennen.

Die Circle Line (Linie 2) verläuft kreisförmig um die Innenstadt. Wichtige Stationen sind Beijingzhan unterhalb des Pekinger Bahnhofs (Beijing Railway Station), Quianmen am südlichen Ende des TianAnmen-Platzes, Fuxingmen und Jianguomen als Umstiegsstationen zur Linie 1, Xizhimen beim Nordbahnhof (Beijing North Train Station) und Umsteigebahnhof zu den Bussen Richtung Sommerpalast, sowie Dongzhimen in der Nähe des Hepingli Bahnhofs (Hepingli Train Station). Die beiden letzteren sind gleichzeitig auch Umsteigestationen zur Linie 13, die U-Förmig die nördlichen Stadtgebiete erschliesst. Die East-West Line (Linie 1) bildet eine Ost-West-Achse durch Peking. Wichtige Stationen sind die Umsteigestationen zur Linie 2 (Fuxingmen und Jianguomen), Wangfujing an der gleichnamigen Einkaufsstraße und Tiananmen Dong am Nordende des Tiananmenplatzes, sowie am Südeingang der Verbotenen Stadt.

Sehenswürdigkeiten

Besuchermassen in der Verbotenen Stadt.

Paläste

Die Verbotene Stadt, heute offiziell als Palastmuseum bezeichnet, war der Sitz der chinesischen Kaiser der Ming- und Quing-Dynastie. Der Bau wurde 1406 begonnen und bis zur Absetzung des letzten Kaisers 1905 von 24 Kaisern bewohnt. Auf einem Areal von 720,000 Quadratmeter finden sich 9,000 Räume und Hallen. Seit 1987 ist die Verbotene Stadt Weltkulturerbe der UNESCO.
Anfahrt: Subway Tiananmen Dong. Eintritt: 60 Yuan, empfehlenswerter Audioguide 40 Yuan. Öffnungzeiten 8:30-15:30 Uhr Oktober bis April, 8:30-16:00 Uhr Mai bis September. Mehr...
Im Sommerpalast.
  • Sommerpalast
(chin. 颐和园/頤和園 Yíhéyuán)
Der Sommerpalast liegt in Pekings nordwestlichen Vororten, mitten in einem großen Parkareal rund um den Kunming See. Einst als kaiserlicher Garten und Sommersitz genutzt, ist der Sommerpalast eine der Hauptattraktionen Pekings. Begonnen wurde mit dem Bau der verschiedenen Gebäude in der Quing-Dynastie um 1750. Der Palast wurde 1860 und 1900 zerstört und jeweils wieder aufgebaut. Die meisten Gebäude befinden sich auf und um dem Hügel der Langlebigkeit (Hill of Longevity) im Nordosten des Areals. Wichtige Gebäude sind das Marmorboot, die Halle der Freude und Langlebigkeit, die Halle des Wohlwollens und der Langlebigkeit, Siebzehn-Bogen-Brücke, der Garten der Harmonie und des Vergnügens, der 728m lange Lange Korridor und der Turm des Wohlgeruchs des Buddhas.
Anfahrt: Subway Xizhimen, weiter mit dem Bus 375. Eintritt 30 Yuan, Audioguides 30 Yuan. Öffnungszeiten: 8:30-17:00 Uhr.
  • Alter Sommerpalast
(chin. 圆明园/圓明園 Yuánmíng)
Der Alte Sommerpalast liegt vier Kilometer östlich des (neuen) Sommerpalastes. Im Gegensatz zu diesem wurde der Alte Sommerpalast nach der Zerstörung durch englisch-französische Truppen nicht wieder neu aufgebaut. So können heute in einer schönen chinesischen Garten- und Parklandschaft die Ruinen besichtigt werden. Die Arbeiten begannen 1709 in der Quing-Dynastie und zur Zeit der Zerstörung 1860 bestand der Palast aus 140 Gebäuden. Der besterhaltene Teil des Palastes sind wahrscheinlich die Ruinen des Großen Brunnens (Eternal Fountain).
Anfahrt: Subway Xizhimen, weiter mit dem Bus 375 zum Sommerpalast und dann weiter mit dem Minibus. Eintritt: 10 Yuan. Öffnungszeiten: 7:00-19:00 Uhr.

Tempel

  • Himmelstempel (Tiantan)
  • Lamatempel (Yonghegong)
  • Tempel der Weißen Pagode

Bauwerke

Maobildnis am Tor des Himmlischen Friedens.
  • Große Halle des Volkes
  • Kaisergräber der Ming-Dynastie
  • Große Mauer
  • Sternwarte
  • Tor des Himmlischen Friedens

Denkmäler

  • Mao Zedong Mausoleum

Auf dem Platz des Himmlischen Friedens befindet sich das Mao-Mausoleum. Nicht nur zu Feiertagen bildet sich vor dem Eingang eine Warteschlange. Zu beachten ist auch, dass die Mitnahme von Rucksäcken und größeren Taschen nicht erlaubt ist.

  • Denkmal für die Helden des Volkes

Museen

  • Naturhistorisches Museum
  • Pekinger Kunst Museum

Straßen und Plätze

  • Tiananmen-Platz
(chin. 天安门广场 Tiān'ānmén Guǎngchǎng)
Der Tiananmen-Platz - Platz des Himmlischen Friedens - ist der weltweit größte befestigte Platz und es können sich bis zu einer Million Menschen darauf versammeln. Der Platz hat eine wichtige Rolle in der chinesichen Politik in der Nachkaiserzeit gespielt. Traurige Berühmtheit hat der Platz durch die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung am 4. Juni 1989 durch die Regierung erlangt. Auf dem Platz befindet sich das Mausoleum des 1976 verstorbenen Mao Zedong. Auch das Denkmal für die Helden des Volkes steht auf dem Platz. Rund um den Platz befinden sich u. a. das Tor des Himmlischen Friedens, die Große Halle des Volkes, das neue Nationaltheater und ein altes Stadttor im Süden.
Anfahrt: Subway Tiananmen Xi, Tiananmen Dong oder Qianmen.

Parks

  • Beihai Park
  • Jingshan Park
Der Jingshan Park liegt nördlich der Verbotenen Stadt. Im Zentrum des Parks befindet sich ein Hügel mit einem Buddhatempel auf der Spitze, der einen einzigartigen Blick über die Verbotene Stadt bietet. Daneben hat man einen guten Blick auf den Beihai Park und über Peking. Im Park befindet sich auch ein Baum, an dem sich der letzte Kaiser der Ming-Dynastie während einer Revolution erhängt haben soll.
Anfahrt: Subway Tiananmen Xi, weiter mit dem Bus 5. Eintritt: 2 Yuan. Öffnungszeiten: 6:00-21:30 Uhr.
  • Ditan Park

Verschiedenes

  • Zoo

Aktivitäten

Einkaufen

Beim Einkaufen in Peking ist zu beachten, dass oft Fälschungen verkauft werden. Orginale gibt es in den großen Einkaufszentren. Bei Fälschungen lohnt sich das handeln. DVDs können auf der Straße für 5 Yuan gekauft werden. Beim Einkaufen bei Händlern, lohnt es sich, auf das erste Angebot des Händlers mit einem eigenen Angebot, das bei 10-20% liegt, in die Verhandlung einzusteigen. Die härteste Variante ist, dem Händler den Geldschein unter die Nase zu halten und anzudeuten, dass man gehen will. Meistens wird dann das Angebot akzeptiert.

Küche

Ausgehen

Unterkunft

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Generell ist Peking eine sehr sichere Stadt. Vom Straßenverkehr abgesehen wird man sich kaum einer größeren Gefahr ausgesetzt sehen, allerdings sind Touristen oft das Ziel kleiner Gaunereien und Tricks. Überall zahlt man als Tourist einen Preisaufschlag und man kann oft auch erleben, dass Verkäufer Preisschilder entfernen, sobald man sich nach dem Preis eines Artikels erkundigt. Außerhalb von Märkten sollte man in der Regel nicht mehr als die Hälfte bezahlen, auf Märkten sind die Anfangspreise noch sehr viel teurer (bis zum zehnfachen des realistischen Preises). Generell gilt es zu verhandeln.

Bei Geschäften jeder Art sollte man die Banknoten, die man bekommt, genauer in Augenschein nehmen. Ebenso wird man beobachten, dass die Einheimischen jeden größeren Schein einer Prüfung unterziehen. In der Tat scheint eine nicht geringe Menge an Falschgeld in Umlauf zu sein. Misstrauisch sollte man werden, wenn Händler versuchen, bewusst größere Scheine zurückzugeben, indem sie den Preis noch einmal freiwillig absenken oder nach einer passenden zusätzlichen Zahlung fragen. Man sollte sich nie unter Zeitdruck fühlen und ruhig auch bei größeren Mengen an Wechselgeld die Summe nachzählen und vorallem die 50 Yuan und 100 Yuan Geldscheine prüfen. Dabei sollte man auf das Papier achten. Wenn es sich ungewohnt anfühlt, kann man ruhig nach einem anderen Geldschein fragen. Das wird grundsätzlich nicht als Beleidigung aufgefasst und ist ein normaler Vorgang. Das Wasserzeichen sollte leicht unscharf und verschwommen sein und keine genauen Kanten oder Ränder aufweisen. Der grüne Aufdruck sollte als Relief spürbar sein. Ausgewaschene Farben wiederum müssen kein Indikator für Falschgeld sein.

Überall in Peking wird man von sogenannten Hawkern angesprochen, die einem alle möglichen Dinge verkaufen wollen. Oft Straßenkarten, Postkarten, Spielzeug und allerlei Tand. Keinesfalls sollte man selbsterklärten "Kunststudenten" folgen, bei denen man im besten Falle noch in einem schäbigen Geschäft landet, und mehr oder weniger genötigt wird, etwas zu kaufen. Auch bei Angeboten über Trips zur Großen Mauer sollte man ein gewisses Maß an Vorsicht walten lassen. Viele der billigen (und auch teuren) Anbieter von Touren, die Flyer z. B. an der Verbotenen Stadt oder am Pekinger Bahnhof verteilen, fahren Touristen zu Geschäften mit traditioneller Medizin und Billigschmuck außerhalb Pekings, um dann teilweise Aufpreis für die eigentliche Fahrt zur Mauer zu verlangen.

Eine gewisse Umsicht ist auch bei Taxis angebracht. Abgesehen von den teilweise sehr teuren Flughafentaxis (siehe Anreise) sollte man in der Stadt keinen Preis vorher verhandeln, sondern immer auf dem Taxameter bestehen. Die Fahrer können die Preise sehr gut abschätzen und würden keinen Verhandlungspreis akzeptieren, der unter dem Taxameterpreis liegt. Für längere Trips ins Umland sollte man jedoch einen Festpreis ausmachen. Selbstverständlich sollte man nur Taxis benutzen, die auch einen roten Aufkleber an den hinteren Seitenscheiben kleben haben, der den Kilometerfahrpreis angibt (siehe Mobilität). Zu Beginn der Fahrt darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet wird.

Vorsicht ist an Zebrastreifen und Fußgängerampeln geboten. Fahrer halten sich nicht unbedingt daran oder können zu betrunken sein. Wenn es eine Ober- oder Unterführung gibt, sollte man diese auch benutzen.

Gesund bleiben

Die Gesundheitsvorsorge ist bei einem Aufenthalt im Ausland sicherlich eines der wichtigsten Bereiche denen man sich als Reisender oder Expat zuwenden sollte.

Vor der Reise empfiehlt es sich eine Reiseapotheke zusammenszustellen, welche die gängigsten Medikamente enthält. Dies sind unter Anderem: Schmerzmittel, Fiebersenkende Präparate, Desinfektionsmittel, Iod, Nasenspray, Hustensaft, Mittel gegen Übelkeit, Mittel gegen Durchfall. Nicht zu vergessen sind natürlich die Medikamente die ein chronisch Kranker regelmäßig einnehmen muss.

Als Basisschutzimpfung werden u.a. die Standardimpfungen gegen Polio, Diphterie und Tetanus sowie eine Impfung gegen Hepathitis A und (bei längerem Aufenthalt >3 Monate) B empfohlen.

Mehr dazu kann man von seinem jeweiligen Arzt / Apotheker erfahren.

Die Wasserqualität in China unterliegt nicht solchen hohen Qualitätsanforderungen wie die Wasserversorgung in Deutschland. Vom Trinken von Leitungswasser wird abgeraten. Auch abgekochtes Wasser sollte nicht getrunken oder zum Kochen genutzt werden, ebenso nicht zum Zähneputzen. Für solche Zwecke stehen in den meisten Hotel- und Privatwohnungen (insbesondere von Expats) Wasserspender zur Verfügung, welche mit einer Art einfachem Mineralwasser frisch befüllt werden. Zum Duschen eignet sich das Wasser aus der Leitung ohne Probleme und ohne.

Beim Verzehr von jeglicher Art Fleisch und Fisch/Meeresfrüchten sollte man darauf achten, das es gut durchgegart und frisch ist. Sollte man mit der Qualität nicht zufrieden sein, so sollte man das Gericht zurückgehen lassen.

Bei Früchten ist darauf zu achten, dass das Obst nur geschält gegessen wird. Ungeschältes Obst und Gemüse sollte man nicht essen.

Aufgrund der derzeitigen Gefahr der H5N1 wird von einem Besuch der traditionellen chinesischen Geflügelmärkte abgeraten.

Sollte man dennoch krank werden, so stehen einem die Krankenhäuser in Peking zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung. Insebsondere im Botschaftsviertel Chaoyang gibt es einige ausländische Ärzte. Auf dem Gelände der Deutschen Botschaft ist eine Arztpraxis angesiedelt, welche im Wechsel vom Deutschen und vom Französischen Botschaftsarzt besetzt ist.

Die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen muss im Anschluß an die Behandlung (manchmal auch vorher als Sicherheit) in Bar oder per Kreditkarte in voller Höhe bezahlt werden.

Es wird empfohlen eine Auslandskrankenversicherung für die Dauer des Aufenthalts abzuschließen.

Da Peking grundsätzlich von einer Dunstglocke überlagert wird, kann der Aufenthalt für Asthmatiker oder kleine Kinder / ältere Menschen etwas beschwerlich werden.

Klarkommen

Öffnungszeiten: Banken und Regierungsstellen haben an fünf Tagen in der Woche geöffnet, meist von 9:00 bis 17:00 Uhr mit einer Mittagspause. Geldautomaten stehen aber rund um die Uhr zur Verfügung. Museen haben in der Regel auch am Wochenende geöffnet und schließen teilweise bereits sehr früh. Parks haben teilweise länger geöffnet.

Die meisten Steckdosen haben mehrere Arten von Steckern, unter anderem auch die schlanken deutschen Stecker. Die Spannung ist 220 Volt bei 50 Hertz Wechselstrom, so dass ein Adapter nicht benögt wird. Wenn doch, können Adapter an vielen Stellen in Peking gekauft werden.

Volljährig ist, wer das 18. Lebensjahr erreicht hat. Das gilt vor allem für das Auto fahren; für den Konsum von Alkohol oder Tabak gibt es kein gesetzlich vorgeschriebenes Mindestalter. Bei Drogen verstehen chinesische Behörden keinen Spaß und verhängen drakonische Strafen. Bei großen Mengen kann das auch die Todesstrafe sein.

In China wird offiziell das metrische System verwendet. Teilweise stößt man aber noch auf die alten Gewichtseinheiten jin (0,6 Kilogramm) und liang (37,5 Gramm).

Nicht überall kann mit Kreditkarten bezahlt werden. Große Hotels und sehr touristische Restaurants akzeptieren mittlerweile in der Regel Kreditkarten, eventuell sollte man aber auch hier nachfragen. Oft wird ein Aufschlag der Kreditkartengebühr auf dem Preis vorgenommen (bis zu 4 Prozent). Günstiger ist es in der Regel, mit Bargeld zu bezahlen. Mittlerweile unterstützen aber viele Automaten der chinesischen Banken auch deutsche EC-Karten. Hier gilt es, auf das Maestro-Zeichen am Automaten zu achten. Der Betrag wird direkt in RMB ausgezahlt und vom Konto zum aktuellen Wechselkurs abgebucht. Dabei wird aber von den Kreditinstituten eine Gebühr fällig, welche bei 3 bis 4 Euro pro Abbuchung liegen kann. Es ist ratsam, vorher die Konditionen der eigenen Bank für diesen Fall nachzuprüfen. In der Jianguomennei Dajie gibt es eine Filliale der Citybank mit Geldautomat.

Geld kann am besten in Banken getauscht werden, was aber teilweise sehr lange dauern kann, da meistens erst noch eine Nummer gezogen werden muss und sich die Schalterbeamten sehr gerne Zeit lassen. Hotels bieten teilweise auch einen Geldwechsel an. Beim Geldwechsel sollte man immer einen Ausweis dabei haben. Die Quittungen sollte man nicht wegwerfen, da man diese eventuell beim Rücktausch am Ende des Aufenthalts vorzeigen muss.

Kommunizieren

Um es kurz und knapp zu sagen: Wer in China kein Chinesisch spricht und/oder die Schriftzeichen nicht lesen kann ist wie Taubstumm. Aber keine Angst, im Zuge der Globalisierung und ebenso im Hinblick auf die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2008 verbreitet sich Englisch in Peking immer mehr.

In westlichen Hotels sprechen die Angestellten oftmals gutes Englisch.

Problematisches hingegen ist das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Taxi. Dort wird überwiegend gar kein Englisch gesprochen was zur Folge hat, dass man sich die Anschriften sowohl seines Zielortes als auch - und das ist sehr wichtig - die Anschrift seiner Unterkunft unbedingt in chinesischen Schriftzeichen aufschreiben lassen muss, damit man wieder zurück findet.

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