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Peking: Unterschied zwischen den Versionen

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Asien : China : Peking
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Version vom 7. September 2011, 19:35 Uhr


Peking
Běijīng
noframe
Kurzdaten
Bevölkerung: 15.522.440
Fläche: 16.807,8 km²
Höhe über NN: 63 m
Koordinaten: 39° 55' 44" N, 116° 23' 17" O 
Postleitzahl: 100000–102600
Zeitzone: UTC+8
Website: offizielle Website von Peking




Peking (chinesisch: 北京; Běijīng) ist die Hauptstadt von China und eine eigene Provinz. Die Stadt ist eines der kulturellen Zentren und das politische Zentrum des Landes, mit ungefähr 11 Millionen Einwohner. Über 3000 Jahre Geschichte, davon mehrere Jahrhunderte als Hauptstadt des Chinesischen Kaiserreichs, machen Peking zu einem interessanten Reiseziel. 2008 wurden die Olympischen Spiele in Peking ausgetragen.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile

BeijingDistricts.png

Zentrum der Stadt ist die Verbotene Stadt, um die sich ringförmig die Stadt erstreckt. Die Innenstadt Pekings besteht aus acht verschiedenen Stadtteilen. Die Verbotene Stadt befindet sich in Dongcheng, das sich nach Norden erstreckt.

Der Kern Pekings besteht aus acht Stadtteilen:

Hintergrund

Geografie

Die Stadtprovinz Peking liegt im Nordosten Chinas, ungefähr 120 Kilometer von der nächsten Küste entfernt innerhalb der Provinz Hebei. Südöstlich der Stadt erstreckt sich die Nordchinesische Tiefebene, ansonsten ist Peking von den Bergen des Mongolischen Plateau umgeben. Zur 16.800 Quadratkilometer großen Provinz Peking gehören auch ausgedehnte ländliche Gebiete. Die Stadt liegt durchschnittlich 63 Meter über dem Meeresspiegel.

Klima

Klimadaten

Peking hat ein kontinentales Klima mit sehr kalten Wintern und sehr heißen Sommern. Die beste Reisezeit für Peking ist der Herbst. Dann ist das Wetter angenehm und die Hauptsaison ist schon wieder vorbei. Auch der Frühling ist eine gute Reisezeit, in der es wenig regnet, abgesehen von den Sandsturmwolken, die aus der inneren Mongolei kommen. Ab Mai beginnen die Temperaturen über 30 Grad zu klettern. Im eigentlichen Sommer werden es dann über 40 Grad und es kommt häufig zu Unwettern und starken Niederschlägen. Trotzdem ist dies die Hauptsaison und Hotels sind dann besonders teuer. Im Winter wird es sehr kalt (bis zu - 20 Grad), aber der Schnee auf den Dächern der Verbotenen Stadt oder der Großen Mauer strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus, die eine Reise wert sein kann.

Geschichte

Anreise

Flugzeug

Flughafen Peking

Der Bejing Capital International Airport (PEK) ist ein moderner internationaler Großflughafen und liegt ungefähr 20 Kilometer nordöstlich der Innenstadt. Er wird aus dem deutschsprachigen Raum von mehreren Fluggesellschaften direkt angeflogen:

  • Air China aus Düsseldorf, Frankfurt am Main und München
  • Austrian Airlines aus Wien
  • Edelweiss Air aus Zürich (saisonal)
  • Hainan Airlines aus Berlin-Tegel und Zürich
  • Lufthansa aus Frankfurt am Main und München
  • Swiss aus Zürich
Vom Flughafen in die Stadt

Die Fahrt in die Stadt dauert bei wenig Verkehr ungefähr 20 Minuten, kann in der Rushhour aber auch schnell mal eineinhalb Stunden vom Stadtzentrum dauern. Dies sollte man vorallem bei der Rückfahrt zum Flughafen beachten. Am Flughafen stehen verschiedene Busunternehmen und Buslinien bereit. Tickets können bereits im Flughafenterminal an einem Ticketschalter gekauft werden oder an einem Stand außerhalb des Flughafengebäudes. Alle Busse kosten einheitlich 16 Yuan für eine Fahrt in die Innenstadt. Busse fahren praktisch rund um die Uhr, der Takt der einzelnen Linien ist jedoch unterschiedlich. Tagsüber verkehren einige Linien im 15 Minuten-Takt.

Eine Fahrt mit dem Taxi kostet je nach Verkehr ungefähr 70 bis 100 Yuan zuzüglich 10 Yuan Gebühr für die Benutzung des Flughafenzubringers. Vorsicht: Im Flughafengebäude und davor werden neuangekommene Touristen schnell von "Taxiunternehmern" angesprochen, die für eine Fahrt 300 - 400 Yuan verlangen. Unbedingt ein Taxi mit Taxameter nehmen, an dem außen an einer der hinteren Scheiben ein blauer Aufkleber mit dem Kilometerpreis klebt (2.00 Yuan). Und dann darauf achten, dass das Taxameter auch bei Fahrtbeginn vom Fahrer eingeschaltet wird (siehe auch den entsprechenden Abschnitt unter Mobilität.

Nanyuan Airport

Ein zweiter ehemaliger Militär-Flughafen (IATA-Code NAY) operiert nur für Inlandflüge. Der Nanyuan Airport liegt etwa 15 km südlich von Downtown im Fengtai District. Es ist ein ziemlich kleiner Flughafen mit jahrlich etwa einer Million Passagieren. Der Flughafen wird nur von China United Airlines (einer Tochter von Shanghai Airlines) angeflogen. Die Airline bietet Fluege von und nach Wuxi, Dalian, Hohhot, Harbin, Chengdu, Hailaer und weiteren.

Der Flughafen kann mit dem Airport Shuttle Bus oder einem Taxi erreicht werden. Der Airport Shuttle Bus verkehrt zwischen Peking City (Airline Building bei Subway-Station Xidan) und dem Flughafen in unregelmässigen Abständen und ist für Besizer eines Flugtickets gratis. Ansonsten kostet der Bus ca. 16 Yuan. Ein Taxi kostet ca. 100 Yuan bis in die City. Achtung auch hier: unbedingt Taxi mit Taxameter nehmen. Die Fahrt dauert mit Bus oder Taxi je nach Tageszeit zwischen einer dreiviertel Stunde und ein einhalb Stunden.

Das Terminalgebäude hat eine Kapazität von ca. 200 Passagieren. Das Boarding ist nicht so kompliziert wie an grösseren Flughäfen und es reicht, eine halbe Stunde vor Abflug im Flughafen einzutreffen. Die manuelle Gepäckausgabe nach Ankunft dauert auch nur ca. 20 Minuten. Es ist von Vorteil, nach Erhalt des Gepäcks so schnell wie möglich auf den Shuttle Bus zu gehen, da dieser dann fährt wenn er genügend Passagiere hat. Es reicht in der Regel nur für eineinhalb Busse pro ankommenden Flieger und so kann es dann geschehen, dass der nächste Bus erst dann fährt, wenn die nächste Maschine gelandet ist.

Bahn

Peking verfügt über drei Grossbahnhöfe. Es ist Start- oder Endpunkt der Transsibirischen Eisenbahn.

  • Westbahnhof. Der Westbahnhof in Peking ist Ausgangspunkt der Transsibirischen Eisenbahn, sowie der Zugverbindung nach Hongkong. In der Schalterhalle ist ein Schalter mit einem englisch sprechendem Mitarbeiter gut erkennbar angeschrieben. Ein Ticket in einem Softsleeper 2er Abteil nach Hongkong kostet um die 1200 Yuan. Es gibt insgesamt 4 verschiedene Klassen.

Bus

Es verkehren mehr als 1000 Busse in Peking. Die Busse haben keine kalkulierbaren Fahrzeiten, d.h. es empfiehlt sich bei Fahrten mit dem Bus etwas mehr Zeit einzuplanen.

Neben den normalen Buslinien verkehren auf den selben Linien auch die sogenannten Expressbusse. Diese Expressbusse halten nicht an jeder Haltestelle. Das besondere daran ist, das die normalen Buslinien sowie die Expresslinien dieselbe Busnummer besitzen.

Die Fahrt mit einem Bus ist für europäische Verhältnisse sehr günstig und beträgt 1 RMB (ca. 0,10 EUR) pro Fahrt, im klimatisierten Bus 2 RMB. Die Busse sind allerdings meist überfüllt und die Chance einen Sitzplatz zu bekommen ist reine Glückssache.

Trotzdem ist es eine tolle Erfahrung einfach in einem Bus einzusteigen und mit diesem quer durch die Stadt zu fahren. Man kann während der Fahrt eine Menge Menschen beobachten und sieht - je nach gewählter Buslinie - auch etwas von den alten Bauten in Chinas Hauptstadt.

Zurück empfiehlt sich die Fahrt mit einem Taxi (nicht vergessen die Adresse der Unterkunft in chinesischer Schriftweise dabei zu haben!!).

Auto

Der deutsche oder der internationale Führerschein werden in Peking nicht anerkannt. Wer dort Autofahren möchte sollte ein Taxi nehmen und sich fahren lassen. Expats, die länger als ein Jahr in Peking wohnen, können sich dort einer chinesischen Fahrprüfung unterziehen und bei Bestehen in den Besitz eines chinesischen Führescheins gelangen.

Das Autofahren in Peking ist allerdings ein echtes Abenteuer. Die Regeln werden dort oft ignoriert und es regiert das Recht des Stärkeren oder des Mutigeren, d.h. Autos beanspruchen grundsätzliche die Vorfahrt vor Fahrrädern, LKWs und Busse die Vorfahrt vor Autos und alle zusammen die Vorfahrt vor Fußgängern.

An einigen Pekinger Kreuzungen sieht man mittlerweile die Bemühungen der dortigen Ordnungsbehörden, das Verkehrchaos in den Griff zu bekommen: Es werden Verkehrpolizisten postiert, um Herr der Lage zu werden und den Verkehr einigermaßen geregelt ablaufen zu lassen.

Eine weitere sehr bequeme Möglichkeit die verschiedensten Sehenswürdigkeiten zu erreichen, ist Nutzung eines Fahrers (natürlich plus Auto). Davon gibt es viele in Peking. Das Problem für den Reisenden besteht darin, diese Fahrer zu finden. Eine Möglichkeit gibt es unter Beijing Driver

Schiff

Da Peking nicht wirklich an einem Fluß liegt, dürfte sich die Anreise mit dem Schiff schwierig gestalten.

Mobilität

Taxis sind in Pekings Verkehr praktisch allgegenwärtig und eine günstige Möglichkeit der Fortbewegung. Der Kilometerpreis beträgt einheitlich 2.00 Yuan pro km, mindestens aber 10 Yuan. Nachts (23 - 6 Uhr) ist ein 20 % Preisaufschlag vorgeschrieben. Wegen angestiegener Benzinpreise muss bei Strecken über der 10-Yuan-Grenze seit April 2011 ein pauschaler Zuschlag von 2 Yuan gezahlt werden. Taxifahrer sind immer dazu verpflichtet, das Taxameter einzuschalten und darauf sollte man auch achten, möchte man unangenehme Überraschungen verhindern. Sehr viele Taxifahrer sprechen kein Wort Englisch und verstehen auch nicht die englischen Bezeichnungen verschiedener Orte. Es empfiehlt sich daher - wenn man nicht zum Tiananmen-Platz oder zur Verbotenen Stadt möchte -, sich die Zielorte im Vorfeld in chinesischen Zeichen aufschreiben zu lassen oder sich einen Stadtplan mit chinesischen Schriftzeichen zu beschaffen.

Neben den offiziellen und registrierten Taxifahrern gibt es auch andere Menschen, die Taxidienste anbieten. Der Preis ist durchaus gleich oder zumindest ähnlich allerdings muß man vorher fragen wie der Preis ist. Bei einer gewissen Ortsunkenntnis sollte man daher auf diese privaten Taxis verzichten. Offzielle Taxis erkannt man den gelb- oder rot-grünen Autos. Einige ältere Modelle sind noch rot. Sie haben alle ein Taxischild auf dem Dach und ein B am Anfang des Nummernschildes.

Es gibt noch einen anderen, allerdings teueren Taxidienst. Es handelt sich dabei häufig um dunkle Audis mit einem E am Anfang des Nummernschildes.

In der Innenstadt kann es passieren, dass Taxis nicht anhalten und in eine Richtung zeigen. Das liegt daran, dass dort einige Halteverbotszonen existieren, die fast dauernd von Polizisten überwacht werden. Diese Polizisten sind jedoch häufig hilfsbereit und zeigen wo sich die Taxihaltezonen befinden.

Beijing subway map, ab Juli 2008

Pekings U-Bahn, die Subway, wird im Vorfeld der Olympischen Spiele stark ausgebaut. Momentan existieren nur drei Linien, fünf zusätzliche befinden sich im Bau. Eine der drei existierenden Linien ist eine komplett oberirdisch verlaufende Bahn (Linie 13), und nur die Linien 1 und 2 sind echte U-Bahnen. Eine Fahrt kostet unabhängig von der zurückgelegten Distanz seit Oktober 2007 2 Yuan (vorher 3 Yuan). Tickets kann man in den U-Bahnstationen kaufen, diese müssen beim Betreten über ein Feld der elektronischen Zugangskontrollen gehalten werden. Beim Verlassen einer Station muss man die Tickets erneut bereithalten und in eine dafür vorgesehene Öffnung schieben, das Ticket wird anschließend einbehalten. Die Bahnen fahren zu Stoßzeiten alle paar Minuten und es kann dann mitunter sehr eng werden. Die Bahnen fahren zwischen 5 Uhr morgens und 23 Uhr abends. U-Bahnstationen sind an einem Schild mit einem D und einem Kreis darum (ähnlich dem "@"-Zeichen) zu erkennen.

Die Circle Line (Linie 2) verläuft kreisförmig um die Innenstadt. Wichtige Stationen sind Beijingzhan unterhalb des Pekinger Bahnhofs (Beijing Railway Station), Qianmen am südlichen Ende des TianAnmen-Platzes, Fuxingmen und Jianguomen als Umstiegsstationen zur Linie 1, Xizhimen beim Nordbahnhof (Beijing North Train Station) und Umsteigebahnhof zu den Bussen Richtung Sommerpalast, sowie Dongzhimen in der Nähe des Hepingli Bahnhofs (Hepingli Train Station). Die beiden letzteren sind gleichzeitig auch Umsteigestationen zur Linie 13, die U-Förmig die nördlichen Stadtgebiete erschliesst. Die East-West Line (Linie 1) bildet eine Ost-West-Achse durch Peking. Wichtige Stationen sind die Umsteigestationen zur Linie 2 (Fuxingmen und Jianguomen), Wangfujing an der gleichnamigen Einkaufsstraße und Tiananmen Dong am Nordende des Tiananmenplatzes, sowie am Südeingang der Verbotenen Stadt.

Sehenswürdigkeiten

Paläste

Die Verbotene Stadt, heute offiziell als Palastmuseum bezeichnet, war der Sitz der chinesischen Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie. Der Bau wurde 1406 begonnen und bis zur Absetzung des letzten Kaisers 1905 von 24 Kaisern bewohnt. Auf einem Areal von 720,000 Quadratmeter finden sich 9,000 Räume und Hallen. Seit 1987 ist die Verbotene Stadt Weltkulturerbe der UNESCO.
Anfahrt: Subway Tiananmen Dong. Eintritt: 60 Yuan, empfehlenswerter Audioguide 40 Yuan. Öffnungzeiten 8:30-15:30 Uhr Oktober bis April, 8:30-16:00 Uhr Mai bis September. Mehr...
Im Sommerpalast.
  • Sommerpalast
(chin. 颐和园/頤和園 Yíhéyuán)
Der Sommerpalast liegt in Pekings nordwestlichen Vororten, mitten in einem großen Parkareal rund um den Kunming See. Einst als kaiserlicher Garten und Sommersitz genutzt, ist der Sommerpalast eine der Hauptattraktionen Pekings. Begonnen wurde mit dem Bau der verschiedenen Gebäude in der Qing-Dynastie um 1750. Der Palast wurde 1860 und 1900 zerstört und jeweils wieder aufgebaut. Die meisten Gebäude befinden sich auf und um dem Hügel der Langlebigkeit (Hill of Longevity) im Nordosten des Areals. Wichtige Gebäude sind das Marmorboot, die Halle der Freude und Langlebigkeit, die Halle des Wohlwollens und der Langlebigkeit, Siebzehn-Bogen-Brücke, der Garten der Harmonie und des Vergnügens, der 728m lange Lange Korridor und der Turm des Wohlgeruchs des Buddhas.
Anfahrt: Subway Xizhimen, weiter mit dem Bus 375. Eintritt 20 Yuan, Audioguides 30 Yuan. Öffnungszeiten: 8:30-17:00 Uhr.
  • Alter Sommerpalast
(chin. 圆明园/圓明園 Yuánmíng)
Der Alte Sommerpalast liegt vier Kilometer östlich des (neuen) Sommerpalastes. Im Gegensatz zu diesem wurde der Alte Sommerpalast nach der Zerstörung durch englisch-französische Truppen nicht wieder neu aufgebaut. So können heute in einer schönen chinesischen Garten- und Parklandschaft die Ruinen besichtigt werden. Die Arbeiten begannen 1709 in der Quing-Dynastie und zur Zeit der Zerstörung 1860 bestand der Palast aus 140 Gebäuden. Der besterhaltene Teil des Palastes sind wahrscheinlich die Ruinen des Großen Brunnens (Eternal Fountain).
Anfahrt: Subway Xizhimen, weiter mit dem Bus 375 zum Sommerpalast und dann weiter mit dem Minibus. Eintritt: 10 Yuan. Öffnungszeiten: 7:00-19:00 Uhr.

Tempel

  • Himmelstempel (Tiantan)
Dieser Tempel ist von einem weit angelegten Park umgeben, der von vielen Chinesen am Wochenende zum Spielen und für andere Zerstreuungen genutzt wird. Zum Himmelstempel gelangt man mit der U-Bahn Linie 5. Der Osteingang des Parks befindet sich am Nordausgang der Haltestelle Tiantandongmen.
  • Lamatempel (Yonghegong)
Dieser buddhistische Tempel befindet sich 200m südlich vom Südausgang der gleichnamigen U-Bahn-Haltestelle. Dort hält sowohl die Linie 2 als auch die Linie 5.
Innerhalb des Tempels befinden sich sehr viele eindrucksvolle Figuren, die weitest gehend beschriftet und erklärt sind. Die Hauptattraktion ist der 18m große Buddha, der im nördlichsten Tempelbau steht.
  • Konfuzius-Tempel
Der Tempel des berühmten Philosophen, den viele Chinesen als sehr wichtig bezeichnen, ist auf vielen Karten verzeichnet, aber leider nicht ausgeschildert. Er ist nur ein paar Minuten vom Lamatempel (Yonghegong) entfernt. Vom dortigen Ausgang muß man nur die Straße überqueren und die Seitenstraße entlang laufen.
Der Name Konfuzius sagt kaum einem Chinesen etwas. Im Chinesischen heißt er Kung Zi, wobei das Z als sehr stimmhaftes 's' gesprochen wird.
  • Tempel der Weißen Pagode

Bauwerke

Maobildnis am Tor des Himmlischen Friedens.
  • Große Halle des Volkes
  • Kaisergräber der Ming-Dynastie
  • Große Mauer
Es gibt mehrere Besichtungsorte für die Große Mauer. Badaling ist der bekannteste davon, aber sehr überlaufen. Im November 2007 hat die Regierung einen Vorschlag veröffentlicht, der die Anzahl der Besucher begrenzen soll, weil die Mauer dem Besucherzuspruch nicht gewachsen ist.
Eine gute Alternative dazu ist der Ort Mutianyu (sprich Mutianjü), wo sehr wenige Touristen die Mauer besichtigen. Auf der Fahrt dorthin kann man noch viel vom ursprünglichen Landleben sehen. Allerdings wird dort mittlerweile vieles renoviert oder gar von Golf- oder Wohnanlagen verdrängt.

Eine sehr schöne Strecke, die zwar auch bekannt und beliebt ist, aber dennoch nicht überlaufen, ist die Strecke von Jinshanling nach Simatai (oder auch umgekehrt machbar). Auf dieser Strecke hat man die Gelegenheit verschiedene Abschnitte der Mauer zu besichtigen, sowohl die ganz frisch renovierten, wie auch noch sehr zerfallene Stellen. Die Strecke ist auch landschaftlich sehr schön, soweit das Auge reicht, erstrecken sich wunderschöne Berglandschaften und die Gegend ist unbebaut. Für diesen Abschnitt sollte man gute Kondition mitbringen, es gibt viele steile Stufen zu besteigen. Die Kosten für zwei Mal Mauerabschnitt 70 RMB und einmal Hängebrücke 5 RMB.

Besichtigen kann man die Mauer sehr gut mit lokalen Taxis, die sich stundenweise mieten lassen. Hierbei kann das Hotel zwecks Preisverhandlung und Organisation behilflich sein. Die Bezahlung erfolgt in aller Regel nach Abschluss der Fahrt

  • Sternwarte
  • Tor des Himmlischen Friedens
Das Tor des Himmlischen Friedens befindet sich direkt am westlichen Ausgang der U-Bahnstation Tiananmen Ost.

Denkmäler

  • Mao Zedong Mausoleum

Auf dem Platz des Himmlischen Friedens befindet sich das Mao-Mausoleum. Nicht nur zu Feiertagen bildet sich vor dem Eingang eine Warteschlange. Zu beachten ist auch, dass die Mitnahme von Rucksäcken und größeren Taschen nicht erlaubt ist.

  • Denkmal für die Helden des Volkes

Museen

  • Naturhistorisches Museum
  • Pekinger Kunst Museum

Straßen und Plätze

  • Tiananmen-Platz
(chin. 天安门广场 Tiān'ānmén Guǎngchǎng)
Der Tiananmen-Platz - Platz des Himmlischen Friedens - ist der weltweit größte befestigte Platz und es können sich bis zu einer Million Menschen darauf versammeln. Der Platz hat eine wichtige Rolle in der chinesichen Politik in der Nachkaiserzeit gespielt. Traurige Berühmtheit hat der Platz durch die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung am 4. Juni 1989 durch die Regierung erlangt. Auf dem Platz befindet sich das Mausoleum des 1976 verstorbenen Mao Zedong. Auch das Denkmal für die Helden des Volkes steht auf dem Platz. Rund um den Platz befinden sich u. a. das Tor des Himmlischen Friedens, die Große Halle des Volkes, das neue Nationaltheater und ein altes Stadttor im Süden.
Anfahrt: Subway Tiananmen Xi, Tiananmen Dong oder Qianmen.

Parks

  • Beihai Park
Der Beihai Park befindet sich nordwestlich der Stadt und grenzt im nördlicheren Osten fast direkt an den Jingshan Park. Auf der zentralen Halbinsel befindet sich auf einem Hügel eine weiße Pagode, die von mehreren Tempelgebäuden umrankt wird. Im Norden der Halbinsel befindet sich ein Restaurant.
  • Jingshan Park
Der Jingshan Park liegt nördlich der Verbotenen Stadt. Im Zentrum des Parks befindet sich ein Hügel mit einem Buddhatempel auf der Spitze, der einen einzigartigen Blick über die Verbotene Stadt bietet. Daneben hat man einen guten Blick auf den Beihai Park und über Peking. Im Park befindet sich auch ein Baum, an dem sich der letzte Kaiser der Ming-Dynastie während einer Revolution erhängt haben soll.
Anfahrt: Subway Tiananmen Xi, weiter mit dem Bus 5. Eintritt: 2 Yuan. Öffnungszeiten: 6:00-21:30 Uhr.
  • Ditan-Park
  • Botanischer Garten
Er liegt leicht außerhalb im Nordwesten der Stadt. In Norden des Parks befindet sich der Tempel des Liegenden Buddhas. Dort findet man kleine aber eindrucksvolle Tempel, die große Wächter und goldene Buddhas beheimaten. Man sollte in dieser Tempelanlage zurückhaltend auftreten, da er zur Religionsausübung genutzt wird. Innerhalb der Gebäude ist das Fotografieren verboten.
  • Fragrant Hills Park
Nur unweit (ca. 15 Minuten Fußweg) des botanischen Gartens befindet sich dieser Park. Er besteht aus zwei Teilen. Einerseits aus einem Park im Tal mit mehreren buddhistischen Tempeln und andererseits einer Anlage auf dem Berg. Dorthin gelangt man mit einer Seilbahn. Es existiert auch ein Fußweg für den man allerdings viel Zeit und Ausdauer mitbringen sollte.

Verschiedenes

  • Zoo

Aktivitäten

Einkaufen

Beim Einkaufen in Peking ist zu beachten, dass auf Straßenmärkten fast ausschließlich Fälschungen verkauft werden. Es existieren diverse Einkaufsmalls wo an kleinen Ständen Kleidung oder Technik verkauft werden. Hier gehört sowohl das Handeln als auch der genaue Blick auf die Qualität der Produkte zum Muss. Die Qualität ist oft mehr als schlecht. Gerade Kleidung verliert oft sehr schnell die Farbe. Umtausch defekter Ware ist jedoch oft kein Problem. Höherwertige Originalprodukte gibt es nur in den großen Einkaufszentren (hier wird in der Regel nicht verhandelt). DVDs können auf der Straße für 5 Yuan gekauft werden, Deutsch als Sprache ist jedoch oft nicht vorhanden, Originalfilme sind so gut wie nicht erhältlich.

Beim Einkaufen bei Händlern, lohnt es sich, auf das erste Angebot des Händlers mit einem eigenen Angebot, das bei 10-20% liegt, in die Verhandlung einzusteigen. Es lohnt sich bei mehreren Händlern zu verhandeln, oft gibt es das gleiche Produkt um die Ecke dort ebenfalls. Eine gute Methode ist es sich zu zum Ende der Verhandlung mit dem Vorwand zu entfernen es sei zu teuer. Wenn der Händler einem dann einen niedrigeren Preis hinterher ruft, kommt man dem tatsächlichen Verkaufspreis langsam näher. Wenn auf Mandarin verhandelt wird, erzielt man meist bessere Preise. Versuchen Sie darauf zu achten was andere (chinesische) Kunden für die Produkte bezahlen.

Das Verhandlungsverhalten der Verkäufer kann stark abweichen. Je teurer die Ware desto aggressiver die Verkäufer. Der Startpreis kann vor allem bei elektronischen Geräten bis zum 2,5fachen betragen. Hierbei sollte man nicht direkt ein Angebot vortragen, sondern eher Unentschlossenheit oder Desinteresse zeigen. Die Händler reagieren darauf häufig mit einem neuen Angebot. Der Preis fällt noch einmal deutlich, wenn man weg geht oder sagt, dass man sich wo anders umsehen will.

Selbst ehrliche Aussagen, wie z.B. dass man sich nur nach einem Preis erkundigen wollte, werden nicht selten als Handlungsversuch eingestuft. Generell sollte man freundlich bleiben und die Händler deutlich auf seine Absichten hinweisen, dann wird das auch verstanden.

Küche

Die Pekinger Küche ist recht vielfältig und mit der eines europäischen Chinarestaurants oft nicht zu vergleichen. Die Preise variieren stark von einfachem Essen auf der Straße (1-15Yuan) bis hin zu Preisen auf europäischem Durchschnitt in den eher westlich geprägten Vierteln. Für viele Besucher ein Muss ist der Verzehr der bekannten Peking Ente. Sie wird meist in speziellen Restaurants angeboten. Eine mittlere Ente reicht in der Regel für 3-4 Personen. Ebenfalls interessant sind die zahlreichen Garküchen an der Straße. Im Dampf gegarte Produkte und durch gebratenes Fleisch ist in der Regel gesundheitlich unbedenklich. In Peking gibt is immer mehr Bäckereien, meist in der Nähe der U-Bahnstationen. Teigwaren sind in China immer süß, was vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist. Alle größeren internationalen Fast-Food-Ketten (KFC, McDonalds, Subway, 7eleven...) sind vertreten aber zum Teil recht teuer.

Für Vegetarier und Veganer gibt es sehr viele Gaumenfreuden. Allerdings gibt es diese beiden Begriffe weder als Adjektiv noch als Hauptwort im Chinesischen und viele Restaurantangestellte sprechen wenig Englisch, aber sie sind allerdings äußerst hilfsbereit und helfen mitunter mehrere Minuten bei der Speisenauswahl. Viele Gerichte sind wenig eindeutig beschrieben oder tragen nur einen kurzen Namen. Nachfragen dazu werden immer gerne beantwortet.

Da in China Milch praktisch nicht zum Kochen benutzt wird, sind viele vegetarische Gerichte vegan. Unter Umständen ist Ei in einer Form enthalten, die einem Spiegelei ähnelt.

Nördlich des Himmelstempels befindet sich ein rein vegetarisches, buddhistisches Restaurant, der viele scheinbare Fleisch- und Fischgerichte bietet. Vorsicht ist hier allerdings bei der Schärfe geboten. Wenn man dort ein Gericht als scharf bestellt, dann besteht das Gericht zum größten Teil aus Chili.

Nachtleben

Club Banana ist die wohl angesagteste Disco der Stadt. Eintritt kostet moderate 30 RMB, Garderobe 5. Fotoapparate besser im Hotel lassen, die Security lässt keine innerhalb der Disco zu. Die Musik ist 100% House, leider jedoch viel zu laut! Tinnitusgefahr! Ohrenstöpsel mitbringen.

Rund um den Hou Hai, einem kleinen See mitten in Peking, gibt es eine große Auswahl an modernen Bars und Restaurants. Eine wirklich schöne Gegend.

Unterkunft

Budget

Red Lantern House hostel
  • Red Lantern House, No.5 Zhengjue Hutong, Xinjie Kou, Xicheng District, +8610 66115771/66169477 (), [1]. Sehr schönes und ursprüngliches Hostel; Abholen vom Flughafen für 160 Yuan; Schlafsaalbett ab 45 Yuan, Einzelzimmer ab 130 Yuan, Doppelzimmer ab 140 Yuan..
  • Chinese Box Courtyard, NO.52 Xi Si Bei 2 Tiao Hutong, Xicheng District, +86-10-66186768 (). Gemütliches, kleines und sauberes Hostel

Gehoben

  • Kempinski Hotel Beijing Lufthansa Center, No.50 Liangmaqiao Road, Chaoyang District, +86 10 6465 3388 (, fax: +86 10 6465 3366), [2]. checkin: 14:00; checkout: 12:00. Modernes, europäisches fünf Sterne Hotel im nördlichen Teil von Chaoyang, dass sich durch seine Lage, seinen Service, seine sieben Restaurants und seinen Komfort auszeichnet. Errichtet in 1992 ist das Kempinski Hotel primär auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden ausgerichtet.

Lernen

  • Beijing Language and Culture University, [3]. Die BLCU ist eine Universität mit die Mission zu lehren internationale Studenten chinesische Sprache und Kultur.
  • Beijing Institute of Technology, 5 South Zhongguancun Street, [4].
  • Beijing Normal University, [5].
  • Peking University, [6].
  • Renmin University of China, [7].
  • Beiyan Language and Culture Institute(贝彦语言文化培训学校) (http://www.beiyaninstitute.com), +86.10.6360.3883 (), [8]. 09:30-18:00 Montag bis Freitag.

Arbeiten

Sicherheit

Generell ist Peking eine sehr sichere Stadt. Vom Straßenverkehr abgesehen wird man sich kaum einer größeren Gefahr ausgesetzt sehen, allerdings sind Touristen oft das Ziel kleiner Gaunereien und Tricks. Überall zahlt man als Tourist einen Preisaufschlag und man kann oft auch erleben, dass Verkäufer Preisschilder entfernen, sobald man sich nach dem Preis eines Artikels erkundigt. Außerhalb von Märkten sollte man in der Regel nicht mehr als die Hälfte bezahlen, auf Märkten sind die Anfangspreise noch sehr viel teurer (bis zum zehnfachen des realistischen Preises). Generell gilt es zu verhandeln.

Bei Geschäften jeder Art sollte man die Banknoten, die man bekommt, genauer in Augenschein nehmen. Ebenso wird man beobachten, dass die Einheimischen jeden größeren Schein einer Prüfung unterziehen. In der Tat scheint eine nicht geringe Menge an Falschgeld in Umlauf zu sein. Misstrauisch sollte man werden, wenn Händler versuchen, bewusst größere Scheine zurückzugeben, indem sie den Preis noch einmal freiwillig absenken oder nach einer passenden zusätzlichen Zahlung fragen. Man sollte sich nie unter Zeitdruck fühlen und ruhig auch bei größeren Mengen an Wechselgeld die Summe nachzählen und vorallem die 50 Yuan und 100 Yuan Geldscheine prüfen. Dabei sollte man auf das Papier achten. Wenn es sich ungewohnt anfühlt, kann man ruhig nach einem anderen Geldschein fragen. Das wird grundsätzlich nicht als Beleidigung aufgefasst und ist ein normaler Vorgang. Das Wasserzeichen sollte leicht unscharf und verschwommen sein und keine genauen Kanten oder Ränder aufweisen. Der grüne Aufdruck sollte als Relief spürbar sein. Ausgewaschene Farben wiederum müssen kein Indikator für Falschgeld sein.

Überall in Peking wird man von sogenannten Hawkern angesprochen, die einem alle möglichen Dinge verkaufen wollen. Oft Straßenkarten, Postkarten, Spielzeug und allerlei Tand. Gauner bedienen sich dabei allerlei Tricks und Geschichten, um den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen, hier sollte man sich immer vor Augen halten, dass der gewöhnliche Chinese eher zurückhaltend ist. Keinesfalls sollte man beispielsweise selbsterklärten "Kunststudenten" folgen, bei denen man im besten Falle noch in einem schäbigen Geschäft landet, und mehr oder weniger genötigt wird, etwas zu kaufen. Des Weiteren ist es eine beliebte Masche sich als aufgeschlossene Englischstudentin vorzustellen, um den ahnungslosen Touristen dann in ein eigenes Lokal zu locken. Hier blüht einem eine horrende Rechnung und aggressives Gegenüber bei nichtbezahlen. Auch bei Angeboten über Trips zur Großen Mauer sollte man ein gewisses Maß an Vorsicht walten lassen. Viele der billigen (und auch teuren) Anbieter von Touren, die Flyer z. B. an der Verbotenen Stadt oder am Pekinger Bahnhof verteilen, fahren Touristen zu Geschäften mit traditioneller Medizin und Billigschmuck außerhalb Pekings, um dann teilweise Aufpreis für die eigentliche Fahrt zur Mauer zu verlangen.

Eine gewisse Umsicht ist auch bei Taxis angebracht. Abgesehen von den teilweise sehr teuren Flughafentaxis (siehe Anreise) sollte man in der Stadt keinen Preis vorher verhandeln, sondern immer auf dem Taxameter bestehen. Die Fahrer können die Preise sehr gut abschätzen und würden keinen Verhandlungspreis akzeptieren, der unter dem Taxameterpreis liegt. Für längere Trips ins Umland sollte man jedoch einen Festpreis ausmachen. Selbstverständlich sollte man nur Taxis benutzen, die auch einen roten Aufkleber an den hinteren Seitenscheiben kleben haben, der den Kilometerfahrpreis angibt (siehe Mobilität). Zu Beginn der Fahrt darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet wird und die Kilometer auf dem Taxameter ungefähr mit dem Tageskilometer gleich laufen. (Sehr häufig wird das Taxameter allerdings auch erst nach den ersten paar hundert Metern angeschaltet - sofortiges forsches nachhaken ist dann in diesem Fall für einen selbst unangenehm.)

Vorsicht ist an Zebrastreifen und Fußgängerampeln geboten. Fahrer halten sich nicht unbedingt daran oder können zu betrunken sein. Wenn es eine Ober- oder Unterführung gibt, sollte man diese auch benutzen.

Gesund bleiben

Die Gesundheitsvorsorge ist bei einem Aufenthalt im Ausland sicherlich eines der wichtigsten Bereiche denen man sich als Reisender oder Expat zuwenden sollte.

Vor der Reise empfiehlt es sich eine Reiseapotheke zusammenszustellen, welche die gängigsten Medikamente enthält. Dies sind unter Anderem: Schmerzmittel, Fiebersenkende Präparate, Desinfektionsmittel, Iod, Nasenspray, Hustensaft, Mittel gegen Übelkeit, Mittel gegen Durchfall. Nicht zu vergessen sind natürlich die Medikamente die ein chronisch Kranker regelmäßig einnehmen muss.

Als Basisschutzimpfung werden u.a. die Standardimpfungen gegen Polio, Diphterie und Tetanus sowie eine Impfung gegen Hepathitis A und (bei längerem Aufenthalt >3 Monate) B empfohlen.

Mehr dazu kann man von seinem jeweiligen Arzt / Apotheker erfahren.

Die Wasserqualität in China unterliegt nicht solchen hohen Qualitätsanforderungen wie die Wasserversorgung in Deutschland. Vom Trinken von Leitungswasser wird abgeraten. Auch abgekochtes Wasser sollte nicht getrunken oder zum Kochen genutzt werden, ebenso nicht zum Zähneputzen. Für solche Zwecke stehen in den meisten Hotel- und Privatwohnungen (insbesondere von Expats) Wasserspender zur Verfügung, welche mit einer Art einfachem Mineralwasser oder gereinigtem frisch befüllt werden. Auch Wasserfilter sind üblich und in jedem Supermarkt günstig zu erhalten. Zum Duschen eignet sich das Wasser aus der Leitung ohne Probleme.

Beim Verzehr von jeglicher Art Fleisch und Fisch/Meeresfrüchten sollte man darauf achten, das es gut durchgegart und frisch ist. Sollte man mit der Qualität nicht zufrieden sein, so sollte man das Gericht zurückgehen lassen. Bei Früchten ist darauf zu achten, dass das Obst nur geschält gegessen wird. Ungeschältes Obst und Gemüse sollte man nicht essen.

Sollte man dennoch krank werden, so stehen einem die Krankenhäuser in Peking zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung. Die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen muss im Anschluß an die Behandlung (manchmal auch vorher als Sicherheit) in Bar oder per Kreditkarte in voller Höhe bezahlt werden. Es wird empfohlen eine Auslandskrankenversicherung für die Dauer des Aufenthalts abzuschließen. Insebsondere im Botschaftsviertel Chaoyang gibt es einige ausländische Ärzte.

Auf dem Gelände der Deutschen Botschaft ist eine Arztpraxis angesiedelt, welche im Wechsel vom Deutschen und vom Französischen Botschaftsarzt besetzt ist: Ta Yuan Office Building, 2. Stock, Peking 100600. Tel.-Nr. Anmeldung: +86 (0)10 6532 3515, Fax: 0086-10-6532 3529. Die Abrechnung basiert auf der deutschen Gebührenordnung für Ärzte (3.5-facher Satz).

Da Peking grundsätzlich von einer Dunstglocke überlagert wird, kann der Aufenthalt für Asthmatiker oder kleine Kinder / ältere Menschen etwas beschwerlich werden.

Klarkommen

Öffnungszeiten: Banken und Regierungsstellen haben an fünf Tagen in der Woche geöffnet, meist von 9:00 bis 17:00 Uhr mit einer Mittagspause. Geldautomaten stehen aber rund um die Uhr zur Verfügung. Museen haben in der Regel auch am Wochenende geöffnet und schließen teilweise bereits sehr früh. Parks haben teilweise länger geöffnet.

Die meisten Steckdosen haben mehrere Arten von Dosen oder eine Universaldose in den zwar alle Standardstecker passen, aber kaum einer wirklich hält. Die Spannung ist 220 Volt bei 50 Hertz Wechselstrom, so dass ein Adapter nicht benögt wird. Wenn doch, können Adapter an vielen Stellen in Peking gekauft werden.

Volljährig ist, wer das 18. Lebensjahr erreicht hat. Das gilt vor allem für das Auto fahren; für den Konsum von Alkohol oder Tabak gibt es kein gesetzlich vorgeschriebenes Mindestalter. Bei Drogen verstehen chinesische Behörden keinen Spaß und verhängen drakonische Strafen. Bei großen Mengen kann das auch die Todesstrafe sein.

In China wird offiziell das metrische System verwendet. Teilweise stößt man aber noch auf die alten Gewichtseinheiten jin (0,6 Kilogramm) und liang (37,5 Gramm).

Nicht überall kann mit Kreditkarten bezahlt werden. Große Hotels und sehr touristische Restaurants akzeptieren mittlerweile in der Regel Kreditkarten, eventuell sollte man aber auch hier nachfragen. Oft wird ein Aufschlag der Kreditkartengebühr auf dem Preis vorgenommen (bis zu 4 Prozent). Günstiger ist es in der Regel, mit Bargeld zu bezahlen. Mittlerweile unterstützen aber viele Automaten der chinesischen Banken auch deutsche EC-Karten. Hier gilt es, auf das Maestro-Zeichen am Automaten zu achten. Der Betrag wird direkt in RMB ausgezahlt und vom Konto zum aktuellen Wechselkurs abgebucht. Dabei wird aber von den Kreditinstituten eine Gebühr fällig, welche bei 3 bis 4 Euro pro Abbuchung liegen kann. Es ist ratsam, vorher die Konditionen der eigenen Bank für diesen Fall nachzuprüfen. In der Jianguomennei Dajie gibt es eine Filliale der Citybank mit Geldautomat. Die Wechselkurse bei Nutzung von Geldautomaten sind zumeist schlechter als beim Wechsel von Bargeld.

Geld kann am besten in Banken getauscht werden, was aber teilweise sehr lange dauern kann, da meistens erst noch eine Nummer gezogen werden muss und sich die Schalterbeamten sehr gerne Zeit lassen. Hotels bieten teilweise auch einen Geldwechsel an. Beim Geldwechsel sollte man immer einen Ausweis dabei haben. Die Quittungen sollte man nicht wegwerfen, da man diese eventuell beim Rücktausch am Ende des Aufenthalts vorzeigen muss.

Kommunizieren

Um es kurz und knapp zu sagen: Wer in China kein Chinesisch spricht und/oder die Schriftzeichen nicht lesen kann ist wie Taubstumm. Aber keine Angst, im Zuge der Globalisierung und ebenso im Hinblick auf die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2008 verbreitet sich Englisch in Peking immer mehr.

In westlichen Hotels sprechen die Angestellten oftmals gutes Englisch.

Problematisch hingegen ist das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Taxi. Dort wird überwiegend gar kein Englisch gesprochen was zur Folge hat, dass man sich die Anschriften sowohl seines Zielortes als auch - und das ist sehr wichtig - die Anschrift seiner Unterkunft unbedingt in chinesischen Schriftzeichen aufschreiben lassen muss, damit man wieder zurück findet. In den U-Bahnen sind die Stationen für gewöhnlich auch in Englisch angeschrieben.

Sollte man doch mal jemanden um Hilfe bitten müssen, wendet man sich am besten an Jugendliche, da diese seit den Olympischen Spielen vermehrt Englischunterricht bekommen.

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