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Otavalo: Unterschied zwischen den Versionen

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Südamerika : Ecuador : Otavalo
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Ecuadors]]. Die Stadt liegt auf etwa 2500m Höhe und ist umgeben von drei Vulkanen, dem Imbabura (4621m), dem Cotacachi (4935m) und dem zur Mojanda-Gruppe gehörenden Fuya Fuya (4263m).  
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Ecuadors]]. Die Stadt liegt auf etwa 2500m Höhe und ist umgeben von drei Vulkanen, dem ''Imbabura'' (4621m), dem ''Cotacachi'' (4935m) und dem zur ''Mojanda''-Gruppe gehörenden ''Fuya Fuya'' (4263m).  
 
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* '''Andere Märkte''': Otavalo ist seit jeher eine wichtige Handelsstadt aufgrund seiner geografischen Lage an alten Handelswegen zwischen den zwei Andenkordilleren. Im Laufe der Zeit haben sich regional bedeutende Märkte herausgebildet, wie z.B. der samstags stattfindende '''Tiermarkt''' (''mercado de animales''). Dort kommen frühmorgends Bauern aus dem Umland zusammen, um Nutz- und Haustiere zu (ver-)kaufen und zu tauschen. Der Trubel und das Geschrei ist nicht Jedermanns Sache, schon gar nicht wenn man sehr sensibel in Bezug auf Haltungsbedingungen von Tieren ist. Allerdings werden nicht nur Tiere gehandelt, sondern es gibt auch einige Garküchen, und den einen oder anderen Auftritt eines Quacksalbers, der seine Wundermittelchen mit allen möglichen Tricks und viel Rhetorik an den Mann und die Frau bringen will. Um die vielen Früchte und Gemüsearten der Region kennenzulernen, besucht man am besten den tagtäglich stattfindenden Markt '''Mercado 24 de Mayo''', nur zwei Straβenblöcke vom Hauptplatz ''Parque Bolivar'' entfernt. Dort gibt es auch eine Vielzahl von Garküchen, die typische Gerichte aus der Region anbieten. An Samstagen findet morgends auch die '''[http://www.cepcu.org.ec/index.php?option=com_content&task=view&id=67&Itemid=99 ''Feria Imbabio'']''' statt, wo hauptsaechlich Frauen aus dem Umland von Otavalo ihr frisch geerntetes Gemüse und Obst aus biologischem Anbau der Stadtbevölkerung anbieten.  
 
* '''Andere Märkte''': Otavalo ist seit jeher eine wichtige Handelsstadt aufgrund seiner geografischen Lage an alten Handelswegen zwischen den zwei Andenkordilleren. Im Laufe der Zeit haben sich regional bedeutende Märkte herausgebildet, wie z.B. der samstags stattfindende '''Tiermarkt''' (''mercado de animales''). Dort kommen frühmorgends Bauern aus dem Umland zusammen, um Nutz- und Haustiere zu (ver-)kaufen und zu tauschen. Der Trubel und das Geschrei ist nicht Jedermanns Sache, schon gar nicht wenn man sehr sensibel in Bezug auf Haltungsbedingungen von Tieren ist. Allerdings werden nicht nur Tiere gehandelt, sondern es gibt auch einige Garküchen, und den einen oder anderen Auftritt eines Quacksalbers, der seine Wundermittelchen mit allen möglichen Tricks und viel Rhetorik an den Mann und die Frau bringen will. Um die vielen Früchte und Gemüsearten der Region kennenzulernen, besucht man am besten den tagtäglich stattfindenden Markt '''Mercado 24 de Mayo''', nur zwei Straβenblöcke vom Hauptplatz ''Parque Bolivar'' entfernt. Dort gibt es auch eine Vielzahl von Garküchen, die typische Gerichte aus der Region anbieten. An Samstagen findet morgends auch die '''[http://www.cepcu.org.ec/index.php?option=com_content&task=view&id=67&Itemid=99 ''Feria Imbabio'']''' statt, wo hauptsaechlich Frauen aus dem Umland von Otavalo ihr frisch geerntetes Gemüse und Obst aus biologischem Anbau der Stadtbevölkerung anbieten.  
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*'''Parque Bolivar''' ist neben der ''Plaza de Ponchos'' der zweite groβe Marktplatz im Stadtzentrum Otavalos. Am südlichen Ende steht das imposante Rathaus und in der Mitte des Platzes findet man ein Denkmal für den Inka-General ''Rumiñahui'', welcher im 16. Jahrhundert eine Rebellion gegen die spanischen Eroberer anführte.  Der Platz ist weitaus weniger hektisch als die ''Plaza de Ponchos'', und insbesondere an sonnigen Tagen herrscht dort eine gemütliche Atmosphäre.   
 
*'''Parque Bolivar''' ist neben der ''Plaza de Ponchos'' der zweite groβe Marktplatz im Stadtzentrum Otavalos. Am südlichen Ende steht das imposante Rathaus und in der Mitte des Platzes findet man ein Denkmal für den Inka-General ''Rumiñahui'', welcher im 16. Jahrhundert eine Rebellion gegen die spanischen Eroberer anführte.  Der Platz ist weitaus weniger hektisch als die ''Plaza de Ponchos'', und insbesondere an sonnigen Tagen herrscht dort eine gemütliche Atmosphäre.   
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* '''Wasserfall von Peguche''' (''Cascada de Peguche''): Der etwa 20m hoher Wasserfall gehört zu den beliebtesten und am leichtesten erreichbaren Ausflugszielen um Otavalo. Der Wasserfall wird von den indigenen Otavalos verehrt, und man kann regelmäβig Einheimische beim rituellen Bad beobachten. Man kommt nach Peguche per Taxi (ca. 2,50US$), per Bus (0,25US$) oder zu Fuβ(ca. 30min). Den Wasserfall erreicht man nach 10min zu Fuβ auf einem gut ausgebauten Wanderweg durch einen schön angelegten Park mit groβen Eukalyptus-Bäumen. Auch das Dorf Peguche selbst ist sehenswert, insbesondere wegen seinen Webereien.  
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* '''Wasserfall von Peguche''' (''Cascada de Peguche''): Der etwa 20m hoher Wasserfall gehört zu den beliebtesten und am leichtesten erreichbaren Ausflugszielen um Otavalo. Der Wasserfall wird von den indigenen Otavalos verehrt, und man kann regelmäβig Einheimische beim rituellen Bad beobachten. Man kommt nach Peguche per Taxi (ca. 2,50US$), per Bus (0,25US$) oder zu Fuβ(ca. 30min). Den Wasserfall erreicht man nach 10min zu Fuβ auf einem gut ausgebauten Wanderweg durch einen schön angelegten Park mit groβen Eukalyptus-Bäumen. Auch das Dorf Peguche selbst ist sehenswert, insbesondere wegen seinen Webereien.
 
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*'''Lechero''':  Ein von der indigenen Bevölkerung verehrter Baum auf dem Hügel östlich von Otavalo. Der Baum ist eher unspektakulär, und von eingeritzten Liebesbekundungen gezeichnet. Allerdings ist der Blick vom Lechero auf Otavalo mit dem Vulkan Cotacachi im Hintergrund auf der einen Seite, und dem San Pablo See mit dem Vulkan Imbabura im Hintergrund auf der anderen Seite, spektakulär. Die Wanderung zum Lechero dauert etwa 1 Stunde und ist gröβtenteils bergauf. Man kann den Lechero aber auch per Taxi erreichen (ca. 3US$).
 
*'''Lechero''':  Ein von der indigenen Bevölkerung verehrter Baum auf dem Hügel östlich von Otavalo. Der Baum ist eher unspektakulär, und von eingeritzten Liebesbekundungen gezeichnet. Allerdings ist der Blick vom Lechero auf Otavalo mit dem Vulkan Cotacachi im Hintergrund auf der einen Seite, und dem San Pablo See mit dem Vulkan Imbabura im Hintergrund auf der anderen Seite, spektakulär. Die Wanderung zum Lechero dauert etwa 1 Stunde und ist gröβtenteils bergauf. Man kann den Lechero aber auch per Taxi erreichen (ca. 3US$).
  

Version vom 27. April 2011, 19:45 Uhr

Otavalo mit dem Vulkan Imbabura im Hintergrund

Otavalo ist eine Kleinstadt mit ungefähr 50.000 Einwohnern in der nördlichen Andenregion Ecuadors. Die Stadt liegt auf etwa 2500m Höhe und ist umgeben von drei Vulkanen, dem Imbabura (4621m), dem Cotacachi (4935m) und dem zur Mojanda-Gruppe gehörenden Fuya Fuya (4263m). Otavalo ist die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, einer von sechs Kantonen in der Provinz Imbabura.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Otavalo ist eine der bekanntesten Andenstädte Südamerikas und ist fester Bestandteil aller klassischer Rundreisen durch Ecuador. Diese Bekanntheit ist vor Allem dem berühmten Handwerksmarkt im Stadtzentrum geschuldet, welcher als der größte in Südamerika gilt. Otavalo ist aufgrund seiner Lage in einem fruchtbaren Andental entlang der Haupt-Nordsüdachse zwischen zwei Andenkordilleren seit jeher eine wichtige Handelsstadt. Einen gewissen Reichtum erlangte die Stadt durch den Handel mit Webwaren und anderen Textilien, und in den letzten Jahrzehnten auch durch Tourismus. Viele der indigenen Otavalos bereisen die ganze Welt um ihre Waren auf Handwerksmärkten und in Fußgängerzonen zu verkaufen, während andere in Musikgruppen auf Welttournee gehen und mit Panflöten, Gitarren und Trommeln typische und folkloristische Andenmusik zum Besten geben. Otavalo ist insofern eine Besonderheit, weil viele der wohlhabendsten Bürger indigene Otavalos sind (dieser Wohlstand wird auch gerne v.a. durch riesige Pickup-Trucks zur Schau gestellt), und viele im direkten Gespräch von ihren vielen Reisen in Übersee erzählen. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die Mehrheit der Otavalos, insbesondere in den ländlichen Gemeinden, in Folge von Jahrhunderten der Unterdrückung und Diskriminierung nach wie vor in relativer Armut lebt. Die Otavalos gelten aber seit jeher als stolzes Volk mit einer intakten kulturellen Identität, und sie lieferten schon den Inkas, später den spanischen Conquistatores heftigen Widerstand. Anders als andere indigene Ethnien konnten sie sich besser an neue Gegebenheiten anpassen und relativ gut in die neue Wirtschaftsordnung eingliedern, ohne ihre kulturelle Identität dabei aufzugeben. Der rezente wirtschaftliche Erfolg bestärkt diese Identität, und deshalb ist auch die typische Tracht der Otavalos (weiße Hose und dunkler Poncho für die Männer; dunkler Rock, weiße bunt bestickte Bluse mit farbigem gewebtem Gürtelband für die Frauen) allgegenwärtig, ebenso wie das lange Haar bei Männern und Frauen. Allerdings ist nicht zu übersehen, dass das hohe Touristenaufkommen, als auch die mehrjährigen Auslandsaufenthalte einiger Otavalos ihre kulturellen Spuren in der Region hinterlassen haben, und westliche Musik, Jeans mit T-Shirt, und Kurzhaarfrisur mit Haargel sind auch bei den Otavalos auf dem Vormarsch. Andere Kichua-Ethnien, die man recht häufig in Otavalo antrifft, sind die Kayambis und die Karankis, die hauptsächlich am südlichen San Pablo-See bzw. am Fuß des Imbabura–Vulkans heimisch sind. In der Stadt Otavalo dürfte der Bevölkerungsanteil der Indigenen (Otavalos, Kayambis, Karankis und Andere) etwa 50% betragen (der Rest sind hauptsächlich Mestizos), während er im Umland je nach Entfernung von der Stadt 80% und mehr erreicht.

Anreise

Otavalo liegt an der Panamericana, der Hauptverkehrsader Ecuadors, und ist deshalb gut mit Busen zu erreichen. Busse von Quito fahren vom Busterminal Carcelen im Norden Quitos ab. Die Reise dauert je nach Verkehr etwa zwei Stunden und kostet 2,0 US$. Die Busunternehmen Otavalo und Los Lagos fahren das Busterminal von Otavalo im Zentrum der Stadt direkt an. Alternativ kann man auch Busse anderer Unternehmen nach Ibarra oder Tulcan im Norden Ecuadors nehmen. Diese Busse halten aber nur direkt an der Panamericana an, von wo aus man das Stadtzentrum nach ca. 10min zu Fuβ erreicht. Busse aus nördlicher Richtung fahren über Tulcan an der Kolumbianischen Grenze und Ibarra. Diese Busse machen meist nur Stop an der Panamericana. Es gibt Pläne, die alte Bahnlinie Otavalo-Ibarra wieder instandzusetzen, allerdings ist nicht absehbar, ob und wann dieses Projekt verwirklicht wird, und ob die Bahnlinie nur touristischen Ausflugsfahrten dienen wird, oder ob auch ein regelmäβiger Reiseverkehr stattfinden soll.

Mobilität

Das Stadtzentrum von Otavalo ist relativ klein, und man kann alle Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt leicht zu Fuβ erreichen. Taxifahrten innerhalb der Stadt kosten 1 US$, und sind v.a. nachts zu empfehlen, obwohl die Stadt im Allgemeinen als sicher gilt. Auch die sogenannten taxis piratas - Privatpersonenn die in ihren Autos Taxi-Dienste anbieten - sind allgegenwärtig, allerdings sollte man sie aus Sicherheitsgründen meiden. Auβerdem gibt es ein Vielzahl von Bussen in die umliegenden Gemeinden und Städte, wie z.B. Cotacachi und Cayambe, von denen die meisten vom zentralen Busterminal abfahren.

Sehenswürdigkeiten

Innerhalb der Stadt

  • Handwerksmarkt in der Plaza de Ponchos: Der Handwerksmarkt von Otavalo gilt als der gröβte seiner Art in ganz Südamerika. Zwar findet der Markt jeden Tag im Stadtzentrum statt, allerdings ist er samstags weitaus gröβer, umtriebiger und bunter als an den anderen Tagen. Hunderte von Verkäufern aus Otavalo und dem Umland verkaufen dort von etwa 8:00 - 17:00 Uhr Kunst und Krempel aus der Region, aber auch aus ganz Ecuador und den Nachbarländern Peru und Kolumbien. Otavalo ist v.a. für seine Webwaren aus Wolle bekannt, aber man findet ebensogut Silberschmuck, Holzschnitzereien, Gemälde, Panama-Hüte (welche ursprünglich eigentlich aus Ecuador kommen), Musikinstrumente und allen möglichen Schnickschnack aus Wolle, Holz, Stein und Plastik, umgeben von Garküchen, Gemüseverkäufern und einer Vielzahl von fliegenden Händlern und Marktschreiern. Nicht Jedermanns Sache, schon gar nicht für Leute mit Agoraphobie, allerdings ein Schauspiel allemal, und das Paradies auf Erden für Souvenirjäger.
  • Andere Märkte: Otavalo ist seit jeher eine wichtige Handelsstadt aufgrund seiner geografischen Lage an alten Handelswegen zwischen den zwei Andenkordilleren. Im Laufe der Zeit haben sich regional bedeutende Märkte herausgebildet, wie z.B. der samstags stattfindende Tiermarkt (mercado de animales). Dort kommen frühmorgends Bauern aus dem Umland zusammen, um Nutz- und Haustiere zu (ver-)kaufen und zu tauschen. Der Trubel und das Geschrei ist nicht Jedermanns Sache, schon gar nicht wenn man sehr sensibel in Bezug auf Haltungsbedingungen von Tieren ist. Allerdings werden nicht nur Tiere gehandelt, sondern es gibt auch einige Garküchen, und den einen oder anderen Auftritt eines Quacksalbers, der seine Wundermittelchen mit allen möglichen Tricks und viel Rhetorik an den Mann und die Frau bringen will. Um die vielen Früchte und Gemüsearten der Region kennenzulernen, besucht man am besten den tagtäglich stattfindenden Markt Mercado 24 de Mayo, nur zwei Straβenblöcke vom Hauptplatz Parque Bolivar entfernt. Dort gibt es auch eine Vielzahl von Garküchen, die typische Gerichte aus der Region anbieten. An Samstagen findet morgends auch die Feria Imbabio statt, wo hauptsaechlich Frauen aus dem Umland von Otavalo ihr frisch geerntetes Gemüse und Obst aus biologischem Anbau der Stadtbevölkerung anbieten.
Parque Bolivar im Stadtzentrum
  • Parque Bolivar ist neben der Plaza de Ponchos der zweite groβe Marktplatz im Stadtzentrum Otavalos. Am südlichen Ende steht das imposante Rathaus und in der Mitte des Platzes findet man ein Denkmal für den Inka-General Rumiñahui, welcher im 16. Jahrhundert eine Rebellion gegen die spanischen Eroberer anführte. Der Platz ist weitaus weniger hektisch als die Plaza de Ponchos, und insbesondere an sonnigen Tagen herrscht dort eine gemütliche Atmosphäre.

Auβerhalb der Stadt

  • Wasserfall von Peguche (Cascada de Peguche): Der etwa 20m hoher Wasserfall gehört zu den beliebtesten und am leichtesten erreichbaren Ausflugszielen um Otavalo. Der Wasserfall wird von den indigenen Otavalos verehrt, und man kann regelmäβig Einheimische beim rituellen Bad beobachten. Man kommt nach Peguche per Taxi (ca. 2,50US$), per Bus (0,25US$) oder zu Fuβ(ca. 30min). Den Wasserfall erreicht man nach 10min zu Fuβ auf einem gut ausgebauten Wanderweg durch einen schön angelegten Park mit groβen Eukalyptus-Bäumen. Auch das Dorf Peguche selbst ist sehenswert, insbesondere wegen seinen Webereien.
  • Lechero: Ein von der indigenen Bevölkerung verehrter Baum auf dem Hügel östlich von Otavalo. Der Baum ist eher unspektakulär, und von eingeritzten Liebesbekundungen gezeichnet. Allerdings ist der Blick vom Lechero auf Otavalo mit dem Vulkan Cotacachi im Hintergrund auf der einen Seite, und dem San Pablo See mit dem Vulkan Imbabura im Hintergrund auf der anderen Seite, spektakulär. Die Wanderung zum Lechero dauert etwa 1 Stunde und ist gröβtenteils bergauf. Man kann den Lechero aber auch per Taxi erreichen (ca. 3US$).
  • Parque del Condor: Etwa 30min Wanderung vom Lechero (s.o.), auch per Taxi zu erreichen (ca. 3 US$), befindet sich das Raubvogel-Gehege Parque del Condor[1]. Beschlagnahmte Greifvögel aus illegalem Handel oder Haustierhaltung werden hier gehalten, um gegebenenfalls wieder ausgewildert zu werden, was sich aber oft als unmöglich herausstellt, da die Tiere zu sehr an den Menschen gewöhnt sind. Außerdem wird versucht, Touristen und Einheimische über die Wichtigkeit und die Bedrohtheit vieler Greifvögel zu informieren, die auch heute noch vielerorts gejagt werden, weil sie angeblich den Nutztierbestand der Bauern drastisch reduzieren (ein völliger Irrglauben). Zweimal täglich (11:30, 16:30) werden Flugshows angeboten. Höhepunkt des Parks ist sicherlich der Andenkondor, wobei dieser in freier Wildbahn weitaus majestätischer wirkt, als in einem noch so großen Käfig.
  • San Pablo-See (Lago San Pablo, Imbakucha in Kichua): Der größte See im Kanton Otavalo, die Ufer dicht besiedelt mit Indigenen-Gemeinden. Mit großen Beständen an Totora-Schilf (Schoenoplectus californicus ssp. tatora), welches in einigen Gemeinden, z.B. San Rafael, zu Matten und Kunsthandwerk verarbeitet wird. Der See ist ziemlich verschmutzt (Kläranlagen sind aber in Bau), und auch sonst etwas kalt zum Baden. Allerdings stellt er ein beliebtes Ausflugsziel dar, es werden Bootsfahrten angeboten, und es gibt einige Hotels und See-Restaurants, z.B. Puertolago [2], oder das überteuerte Cabañas del Lago [3] direkt am See, mit toller Aussicht und der weltweit schwierigsten, aber sehr originellen Minigolf-Anlage. Bootsfahrten auf dem See können von hier unternommen werden bzw. deutlich günstiger, wenn auch weniger professionell, vom Parque Aquatico in der Gemeinde Araque. Der See ist einfach per Bus (0,25US$) und Taxi (ca. 3US$) zu erreichen, oder zu Fuß über den Lechero/Parque del Condor (s.o., ca. 2Std einfacher Weg).
  • Cuicocha See: Einer der schönsten Seen in Ecuador und sehr einfach zu erreichen (von Otavalo fahren Busse nach Quiroga für 0,25 US, danach per Taxis oder camioneta zum See für 4US$). Der Kratersee Cuicocha (gerne irrtümlich als "Meerschweinchen-See" übersetzt) liegt auf 3000m Höhe südlich des Vulkans Cotacachi (Gipfel leider oft in Wolken gehüllt). Im See ragen zwei Lava-Inseln aus dem Wasser, zwischen denen eine enger Kanal verläuft, der sogenannte Kanal der Träume. Am See gibt es ein kleines Hotel, ein Restaurant und einige Souveniershops. Es werden auch Bootsfahrten auf dem See angeboten, ein Betreten der beiden Inseln ist aber nicht erlaubt. Empfehlenswert ist das Restaurant El Mirador, etwa 10min einen steilen Trampelpfad vom Besucherparkplatz hinauf, mit tollem Ausblick und guten Forellen-Gerichten. Um den See führt ein 5-6stündiger Wanderweg mit tollen Ausblicken auf den See, und bei gutem Wetter auf den Gipfel des Cotacachi. Man bezahlt ein kleines Eintrittsgeld (ca. 1US$ je nach Alter und Herkunft) kurz vor Erreichen des Sees, denn der See bildet die südliche Grenze des Naturschutzgebiets Cotacachi-Cayapas. Es gibt auch ein kleines, sehenswertes Besucherzentrum nahe beim Besucherparkplatz.
  • Mojanda: Atemberaubende Paramo-Landschaft mit dem Kratersee Laguna Grande de Mojanda und zwei kleineren Seen (Laguna Chiquita und Laguna Negra) auf etwa 3700m Höhe, ca 15km südlich von Otavalo. Keine touristische Infrastruktur am See vorhanden, aber Campen ist möglich. Beliebt bei Anglern. Unbedingt warme Kleidung und Regenjacke mitnehmen. Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Gipfel Fuya Fuya (4263m) mit sehr steilem Anstieg, aber der Ausblick lohnt (ca. 3-4Std). Es gibt auch einen Rundwanderweg (ca. 5-6Std) um die Laguna Grande, allerdings führt er am nordöstlichen Ufer durch dichtes Gebüsch und mooriges Terrain, und der Weg ist in schlechtem Zustand und nicht ausgeschildert. Taxis zum See kosten ca. 10US$ (dem Fahrer Bescheid sagen, wann man abgeholt werden möchte, ansonsten zurücklaufen oder trampen). Man kann vom See auch Richtung Süden nach Tabacundo entlang der alten Straße von Otavalo nach Quito wandern (ca. 4Std), und von dort einen Bus zurück nach Otavalo nehmen.
  • Ortschaften um Otavalo: Es gibt eine Vielzahl von kleineren Indigenen-Gemeinden um Otavalo, wo man auch typische Handwerksbetriebe besuchen kann. Peguche ist nicht nur berühmt für seinen Wasserfall, sondern auch für seine Webereien. Etwas weiter nördlich liegt Ilumán, berühmt für seine vielen Quacksalber und echten Schamanen. Nordwestlich von Otavalo liegt die Kleinstadt Cotacachi, im ganzen Land bekannt für sein Leder-Handwerk. Und etwa 20min per Bus nördlich Otavalo liegt San Antonio, wo es eine Vielzahl von Holzschnitzern gibt. Nur 30min nördlich auf der Panamericana liegt die Provinzhauptstadt Ibarra, mit deutlich wärmeren Klima, welches man am besten mit einem leckeren “Helado de Paila”, einer Art Sorbet, genießt.

Aktivitäten

  • Shopping: Otavalo´s Kunsthandwerksmarkt eignet sich hervorragend, um noch ein paar originelle Souvenirs aus Ecuador vor der Heimreise zu erstehen. Viele Händler bieten die gleichen Waren an, so dass man leicht Preise vergleichen kann. Unter der Woche sind die Preise meist niedriger als an den überlaufenen Samstagen, allerdings ist die Auswahl auch geringer. Wer lieber in Ruhe einkauft als auf dem hektischen Markt, kann auch die vielen Läden in der Umgebung der Plaza de Ponchos auskundschaften. Feilschen ist zwar üblich, im Ausmaß allerdings deutlich geringer als etwa auf orientalischen Märkten. Außerdem sollte man bedenken, dass viele Verkäufer des Marktes nur Zwischenhändler sind, die den eigentlichen Produzenten der Waren nur Spottpreise zahlen. Deswegen sollte man Besuche in den umliegenden Gemeinden nutzen, um direkt bei den Produzenten zu fairen Preisen einzukaufen.
  • Wandern: Die besten Wandergebiete um Otavalo sind die Paramo-Landschaft um die Laguna Mojanda und das Gebiet um den Cuicocha-See. Ebenso kann man die Vulkane Imbabura (4621m) und Cotacachi (4935m) besteigen, aber dazu sind gute Kondition und eine gute Ausrüstung nötig (zwecks möglicher Routen am besten bei lokalen Reisebüros fragen). Auch gibt es mehrtägige Wanderungen, z.B. zwischen dem Cuicocha-See und den Lagunas Mojanda (3 Tage), oder von den Lagunas Mojanda zu der Archäologischen Stätte Cochasqui (2 Tage) oder zum Äquator-Denkmal Mitad del Mundo nördlich von Quito (3 Tage). Allerdings erfordern diese Touren einiges an Planung, gute Ausrüstung und gutes Kartenmaterial. Einfachere Wanderungen führen zum Lechero, zum Peguche-Wasserfall oder zum San Pablo-See. Eine schöne, etwa sechsstündige Wanderroute führt über den Lechero, hinunter zum San Pablo-See und anschließend zum Peguche-Wasserfall, schließlich zurück nach Otavalo. Es ist auch möglich Pferde zum Reiten und Maultiere als Lasttiere anzumieten.
  • Abenteuersportarten: Verschiedene Reisebüros bieten Downhill-Mountainbiking, Klettern, Rafting und Bergsteigen an. Meistens gibt es eine Mindestzahl an Teilnehmern, Individualreisende sollten deshalb etwas Zeit mitbringen und notfalls warten können, bis eine Gruppe zustande kommt. Unbedingt immer Ausrüstung auf ihre Qualität hin untersuchen.
  • Sprachkurse: Verschieden Sprachschulen in Otavalo bieten Gruppen- oder Individualkurse in Spanisch und Kichua an, z.B. Mundo Andino [4] oder Otavalo Spanish Institute [5]. In der Regel wird man dabei bei einer einheimischen Gastfamilie untergebracht, und bekommt dadurch zusätzliche Übung in der neuen Sprache. Außerdem lernt man so am besten Land und Leute kennen. Preise richten sich nach Größe der Gruppen und Dauer des Kurses.
  • Kulturelle Begegnung und Austausch: Aufgrund ihrer starken kulturellen Identität und des lebendigen Brauchtums bieten die ländlichen Gemeinden um Otavalo zahlreiche Möglichkeiten für anthropologisch und kulturell interessierte Besucher. Einige Gemeinden bieten Übernachtungen in einfachen Familienunterkünften an, und laden Besucher ein, mehr über das Leben in den Gemeinden zu erfahren und bei gemeinschaftlichen Projekten, den sogenannten mingas, mitzuhelfen. Gute Kontaktstellen für diese Art des nachhaltigen Gemeindetourismus sind die lokale NGO Centro de Estudios Pluriculturales [6], die Gemeindetourismus-Initiative Sumak Pacha [7], und das in Otavalo ansässige Reisebüro Runa Tupari [8].

Einkaufen

  • Souvenirs kauft man am besten direkt von den Produzenten in und um Otavalo. Wenn es schnell gehen muss, einfach zur Plaza de Ponchos oder in den naheliegenden Geschäften. Für Qualitätsware muss man aber oft etwas länger suchen.
  • Lebensmittel: Für Obst und Gemüse geht man zum Markt 24 de Mayo, oder in eines der Lebensmittelgeschäfte nahe beim Busterminal. Samstag morgens öffnet die beschauliche Feria IMBABIO [9], wo man frische Nahrungsmittel aus biologischem Anbau bekommt. 5 min nördlich vom Busterminal findet man den Supermarkt Aki, wo es die größte Auswahl an Nudeln, Konserven, Milchprodukten und hygienisch abgepacktem Fleisch gibt. Einen Block nördlich vom Parque Bolivar findet man den Supermarkt Tia.

Küche

Für eine Kleinstadt in den Anden bietet Otavalo eine überraschend große Auswahl an Restaurants, was sicherlich den steigenden Touristenzahlen der letzten Jahre zu verdanken ist. So gibt es neben "typischen" Restaurants (mit kitschiger Andenmusik im Hintergrund), auch die allgegenwärtigen Pizzerien und Chifas (China-Restaurants). Ebenso gut wird man mexikanische und asiatische Gerichte finden, und auch Vegetarier müssen in Otavalo nicht verhungern. Erstklassige Restaurants sucht man aber in der Stadt vergebens (wobei Feinschmecker hier aber Alternativen in Cotacachi [10] und San Pablo [11] finden). Auf den Märkten gibt es eine Vielzahl von Garküchen die gegrilltes Meerschweinchen, Spanferkel, frittierte Tilapia (ein Süßwasserfisch) und Vielerlei mehr anbieten.

Nachtleben

Für eine Kleinstadt im konservativen Hochland Ecuadors ist das Nachtleben in Otavalo relativ lebhaft. Allerdings ist es keineswegs vergleichbar mit touristischen Städten ähnlicher Größe an der Küste oder im Oriente. Nachteulen werden unter der Woche am ehesten um die Plaza de Ponchos und in den Straßen Morales und Sucre fündig, wo es einige Kneipen und Bars gibt. An Wochenenden tanzt der Bär in der Straße 31 de Octubre, wo sich Bars, Discos und die typischen Peñas (oft mit Live-Musik) aneinanderreihen.

Unterkunft

In Otavalo und in der direkten Umgebung gibt es etwa 50 verschiedene Hotels, Backpacker-Hostels und Pensionen. Besonders reizvoll für eine Übernachtung sind einige ehemalige Haciendas in der Gegend, z.B. die Hacienda Cusin [12] oder die Hacienda Pinsaqui [13], welche sich neuerdings auf den Tourismus spezialisieren und eine äußerst komfortable und geschichtsträchtige, allerdings auch kostspielige Unterkunft anbieten. In Otavalo selbst sucht man vergebens nach Hotels der gehobenen Klasse, allerdings gibt es eine Reihe von Hotels im Drei-Sterne-Bereich, z.B. das Hotel El Indio Inn [14], das sehr charmante Hostal Doña Esther [15], oder die sehr schön angelegten Hotels Acoma [16] und Posada del Quinde [17]. Für ein Doppelzimmer in diesen Hotels zahlt man zwischen 35-60 US$, je nach Saison. Sofern man sich für ein ganz bestimmtes Hotel entschlossen hat, empfiehlt sich eine Reservierung an Wochenenden, während man unter der Woche in der Regel auch ohne Reservierung leicht ein Zimmer bekommt. Wer etwas offener in seiner Hotelwahl ist, findet auch an Wochenenden ohne Probleme ein freies Zimmer in Otavalo, insbesondere in den vielen einfacheren Hotels (allerdings sollte man an Freitagen und Samstagen Hotels in den Straßen Sucre, Bolivar, und 31 de Octubre meiden, weil sich dort die Mehrzahl der Bars und Discos befindet und zudem Jugendliche mit ihren Autos und laut dröhnender Musik Hotelgäste um den Schlaf bringen). Lediglich während des Sonnenfestes Inti Raymi (um den 21. Juni) und den zweiwöchigen Fiestas del Yamor (Anfang September) ist eine frühzeitige Reservierung empfehlenswert. Die Hostals Valle del Amanecer [18] und Rincon del Viajero [19], beide an der Ecke Roca und Quiroga, sind bei Rucksackreisenden sehr beliebt. Für längere Aufenthalte und Selbstversorger sind die kleinen Apartments von Casa de Lily [20] westlich der Panamericana eine Option (150US$ pro Person und Monat). Wer gerne in einer der umliegenden Gemeinden bei einer einheimischen Familie leben und mehr über deren tägliches Leben erfahren möchte, wendet sich am besten an die Organisation Sumak Pacha [21], die in der Gemeinde Pijal am südöstlichen Ufer des San Pablo-Sees Doppelzimmer mit eigenem Bad anbietet (ca. 15-20US$ pro Person inkl. Verpflegung), oder an das Reisebüro Runa Tupari [22] im Zentrum von Otavalo, welches Familienunterkünfte in vier Gemeinden um Cotacachi vermittelt.

Weiter geht's

Die meisten Besucher Otavalos kommen für einen Tagesausflug aus Quito und nur wenige erkunden die umliegende Region. Otavalo ist auch oft Zwischenstopp für Reisende von und zur kolumbianischen Grenze in Tulcan/Ipiales. Wer von Otavalo nach Norden weiterreist, sollte unbedingt das Naturschutzgebiet El Angel [23] 20km südlich von Tulcan besuchen, eine atemberaubende Paramo-Landschaft mit den eigentümlichen Frailejones-Pflanzen (Espeletia pycnophylla). Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann von Otavalo aus das wunderschöne Valle de Intag im Nordwesten (ca. 3Std per Bus) erkunden. Im Valle de Intag gibt es einige Naturreservate mit Primär-Bergregenwald und insbesondere Vogelbeobachter kommen dort voll auf ihre Kosten. Empfehlenswert sind auch die Thermalbäder von Nagulvi. Vom Valle de Intag (von den Ortschaften Chontal und Magdalena) aus gibt Straßen (und auch öffentliche Busse) nach Quito, die über die Mindo-Region und die Mitad del Mundo-Gegend führen. Allerdings sollte diese Tour nur in den trockenen Sommermonaten von Mai bis Oktober unternommen werden, weil es in den regenreichen Wintermonaten oft zu Bergrutschen entlang der unbefestigten Straßen kommt. Das riesige Naturschutzgebiet Cotacachi-Cayapas im Norden des Cuicocha-Sees ist touristisch kaum erschlossen und daher eher etwas für Besucher mit genügend Zeit und Abenteurergeist. Ein schönes Wandergebiet innerhalb des Naturschutzgebiets ist die Gegend um die Piñan-See. Touren dorthin können mit der Gemeinde Piñan [24] organisiert werden. Für Abstecher in das östlich gelegene Naturschutzgebiet Cayambe-Coca wählt man am besten das südöstlich gelegene Cayambe, das aufgrund seiner Thermalbäder bekannte Städtchen Papallacta, oder das Tor zur Oriente-Region Baeza als Ausgangspunkt.






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