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Otavalo: Unterschied zwischen den Versionen

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Südamerika : Ecuador : Otavalo
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* '''Handwerksmarkt in der Plaza de Ponchos''':  Der Handwerksmarkt von Otavalo gilt als der grösste seiner Art in ganz Südamerika. Zwar findet der Markt jeden Tag stadt, allerdings ist er samstags weitaus gröβer, umtriebiger und bunter als an den anderen Tagen. Hunderte von Verkaeufern aus Otavalo und dem Umland verkaufen dort von etwa 8:00Uhr morgends bis 17:00Uhr abends Kunst und Krempel aus der Region, aber auch aus ganz Ecuador und den Nachbarländern Peru und Kolumbien. Otavalo ist v.a. für seine Webwaren aus Wolle bekannt, aber man findet ebensogut Silberschmuck, Holzschnitzereien, Gemälde, Panama-Hüte (die ursprünglich aus Ecuador kommen), Musikinstrumente und allen möglichen Schnickschnack aus Wolle, Holz, Stein und Plastik.  
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* '''Handwerksmarkt in der Plaza de Ponchos''':  Der Handwerksmarkt von Otavalo gilt als der gröβte seiner Art in ganz Südamerika. Zwar findet der Markt jeden Tag im Stadtzentrum statt, allerdings ist er samstags weitaus gröβer, umtriebiger und bunter als an den anderen Tagen. Hunderte von Verkäufern aus Otavalo und dem Umland verkaufen dort von etwa 8:00Uhr morgends bis 17:00Uhr abends Kunst und Krempel aus der Region, aber auch aus ganz Ecuador und den Nachbarländern Peru und Kolumbien. Otavalo ist v.a. für seine Webwaren aus Wolle bekannt, aber man findet ebensogut Silberschmuck, Holzschnitzereien, Gemälde, Panama-Hüte (welche ursprünglich eigentlich aus Ecuador kommen), Musikinstrumente und allen möglichen Schnickschnack aus Wolle, Holz, Stein und Plastik.  
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* '''Andere Märkte''': Otavalo ist seit jeher eine wichtige Handelsstadt aufgrund seiner geografischen Lage an alten Handelswegen zwischen den zwei Andenkordilleren. Im Laufe der Zeit haben sich regional bedeutende Märkte herausgebildet, wie z.B. der samstags stattfindende '''Tiermarkt''' (''mercado de animales''). Dort kommen frühmorgends Bauern aus dem Umland zusammen, um Nutz- und Haustiere zu (ver-)kaufen und zu tauschen. Der Trubel und das Geschrei ist nicht jedermanns Sache, schon gar nicht wenn man sehr sensibel in Bezug auf Haltungsbedingungen von Tieren ist. Allerdings werden nicht nur Tiere gehandelt, sondern es gibt auch einige Garküchen, und den einen oder anderen Auftritt eines Quacksalbers, der seine Wundermittelchen mit allen möglichen Tricks und viel Rhetorik an den Mann und die Frau bringen will. Um die vielen Früchte und Gemüsearten der Region kennenzulernen, besucht man am besten den tagtäglich stattfindenden Markt '''''Mercado 24 de Mayo''''', nur zwei Straβenblöcke vom Hauptplatz ''Parque Bolivar'' entfernt. Dort gibt es auch eine Vielzahl von Garküchen, die typische Gerichte aus der Region anbieten. An Samstagen findet morgends auch die '''[http://www.cepcu.org.ec/index.php?option=com_content&task=view&id=67&Itemid=99 ''Feria Imbabio'']''' statt, wo hauptsaechlich Frauen aus dem Umland von Otavalo ihr frisch geerntetes Gemüse und Obst aus biologischem Anbau der Stadtbevölkerung anbieten.
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*'''Parque Bolivar''' ist neben der ''Plaza de Ponchos'' der zweite groβe Marktplatz im Stadtzentrum Otavalos. Am südlichen Ende steht das imposante Rathaus und in der Mitte des Platzes findet man ein Denkmal für den Inka-General ''Rumiñahui'', welcher im 16. Jahrhundert eine Rebellion gegen die spanischen Eroberer anführte.  Der Platz ist weitaus weniger hektisch als die Plaza de Ponchos, und insbesondere an sonnigen Tagen herrscht dort eine gemütliche Atmosphäre. 
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Version vom 20. April 2011, 22:59 Uhr


Otavalo ist eine Kleinstadt mit ungefähr 50.000 Einwohnern in der nördlichen Andenregion Ecuadors. Die Stadt liegt auf etwa 2500m Höhe und ist umgeben von drei Vulkanen, dem Imbabura (4621m), dem Cotacachi (4935m) und dem zur Mojanda-Gruppe gehörenden Fuya Fuya (4263m). Otavalo ist die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, einer von sechs Kantonen in der Provinz Imbabura.


Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Anreise

Otavalo liegt an der Panamericana, der Hauptverkehrsader Ecuadors, und ist deshalb gut mit Busen zu erreichen. Busse von Quito fahren vom Busterminal Carcelen im Norden Quitos ab. Die Reise dauert je nach Verkehr etwa zwei Stunden und kostet 2,0 US$. Die Busunternehmen Otavalo und Los Lagos fahren das Busterminal von Otavalo im Zentrum der Stadt direkt an. Alternativ kann man auch Busse anderer Unternehmen nach Ibarra oder Tulcan im Norden Ecuadors nehmen. Diese Busse halten aber nur direkt an der Panamericana an, von wo aus man das Stadtzentrum nach ca. 10min zu Fuβ erreicht. Busse aus nördlicher Richtung fahren über Tulkan an der Kolumbianischen Grenze und Ibarra. Diese Busse machen meist nur Stop an der Panamericana. Es gibt Pläne, dass die alte Bahnlinie Otavalo-Ibarra wieder in Stand gesetzt wird, allerdings ist nicht absehbar, ob und wann dieses Projekt verwirklicht wird, und ob die Bahnlinie nur touristischen Ausflugsfahrten dienen wird, oder ob auch ein regelmäβiger Reiseverkehr stattfinden soll.


Mobilität

Das Stadtzentrum von Otavalo ist relativ klein, und man kann alle Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt leicht zu Fuβ erreichen. Taxifahrten innerhalb der Stadt kosten 1 US$, und sind v.a. nachts zu empfehlen, obwohl die Stadt im Allgemeinen als sicher gilt. Auch die sogenannten taxis piratas - Privatpersonenn die in ihren Autos Taxi-Dienste anbieten - sind allgegenwärtig, allerdings sollte man sie aus Sicherheitsgründen meiden. Auβerdem gibt es ein Vielzahl von Bussen in die umliegenden Gemeinden und Staedte, wie z.B. Cotacachi und Cayambe, von denen die meisten vom zentralen Busterminal abfahren.

Sehenswürdigkeiten

  • Handwerksmarkt in der Plaza de Ponchos: Der Handwerksmarkt von Otavalo gilt als der gröβte seiner Art in ganz Südamerika. Zwar findet der Markt jeden Tag im Stadtzentrum statt, allerdings ist er samstags weitaus gröβer, umtriebiger und bunter als an den anderen Tagen. Hunderte von Verkäufern aus Otavalo und dem Umland verkaufen dort von etwa 8:00Uhr morgends bis 17:00Uhr abends Kunst und Krempel aus der Region, aber auch aus ganz Ecuador und den Nachbarländern Peru und Kolumbien. Otavalo ist v.a. für seine Webwaren aus Wolle bekannt, aber man findet ebensogut Silberschmuck, Holzschnitzereien, Gemälde, Panama-Hüte (welche ursprünglich eigentlich aus Ecuador kommen), Musikinstrumente und allen möglichen Schnickschnack aus Wolle, Holz, Stein und Plastik.
  • Andere Märkte: Otavalo ist seit jeher eine wichtige Handelsstadt aufgrund seiner geografischen Lage an alten Handelswegen zwischen den zwei Andenkordilleren. Im Laufe der Zeit haben sich regional bedeutende Märkte herausgebildet, wie z.B. der samstags stattfindende Tiermarkt (mercado de animales). Dort kommen frühmorgends Bauern aus dem Umland zusammen, um Nutz- und Haustiere zu (ver-)kaufen und zu tauschen. Der Trubel und das Geschrei ist nicht jedermanns Sache, schon gar nicht wenn man sehr sensibel in Bezug auf Haltungsbedingungen von Tieren ist. Allerdings werden nicht nur Tiere gehandelt, sondern es gibt auch einige Garküchen, und den einen oder anderen Auftritt eines Quacksalbers, der seine Wundermittelchen mit allen möglichen Tricks und viel Rhetorik an den Mann und die Frau bringen will. Um die vielen Früchte und Gemüsearten der Region kennenzulernen, besucht man am besten den tagtäglich stattfindenden Markt Mercado 24 de Mayo, nur zwei Straβenblöcke vom Hauptplatz Parque Bolivar entfernt. Dort gibt es auch eine Vielzahl von Garküchen, die typische Gerichte aus der Region anbieten. An Samstagen findet morgends auch die Feria Imbabio statt, wo hauptsaechlich Frauen aus dem Umland von Otavalo ihr frisch geerntetes Gemüse und Obst aus biologischem Anbau der Stadtbevölkerung anbieten.
  • Parque Bolivar ist neben der Plaza de Ponchos der zweite groβe Marktplatz im Stadtzentrum Otavalos. Am südlichen Ende steht das imposante Rathaus und in der Mitte des Platzes findet man ein Denkmal für den Inka-General Rumiñahui, welcher im 16. Jahrhundert eine Rebellion gegen die spanischen Eroberer anführte. Der Platz ist weitaus weniger hektisch als die Plaza de Ponchos, und insbesondere an sonnigen Tagen herrscht dort eine gemütliche Atmosphäre.


Aktivitäten

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Küche

Nachtleben

Unterkunft

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