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Oman

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Lage
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Flagge
Mu-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Maskat
Staatsform: Absolute Monarchie (Sultanat)
Währung: Omanischer Rial (OMR),
1 OMR = 2,11 € (August 2012)
Fläche: 212.000 km²
Bevölkerung: 2,9 Mio
Sprachen: Arabisch
Religionen: Ibadhi Muslime 75% sowie weitere islam. Richtungen
Stromsystem: 240 Volt/50 Hz (drei-polige britische Stecker)
Telefonvorwahl: +968
Internet TLD: .om
Zeitzone: UTC + 4h


Oman.png

Oman liegt im Nahen und Mittleren Osten an der Südostecke der Arabischen Halbinsel.

Regionen

Oman grenzt im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Westen an Saudi-Arabien und im Südwesten an Jemen.

Städte

  • Hauptstadt: Maskat (oft wird auch die englische Schreibweise Muscat verwendet, arabisch Masqat)
  • Andere Städte sind Nizwa, Rustaq, Sohar, Sur, Salalah.

Weitere Ziele

Hintergrund

Anreise

Offene Grenzübergänge bestehen lediglich zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Es gibt keine An-/Weiterreisemöglichkeit nach Saudi-Arabien und den Yemen (hier nur kleiner Grenzverkehr, nicht für Touristen).

Eine Anreise auf dem Landweg dürfte die spannendste Möglichkeit sein. Am sinnvollsten erscheint die Route von Südosteuropa-Türkei-Syrien-Jordanien-Saudi-Arabien-Vereinigte Arabische Emirate-Oman. Jedoch wird das Visum für Saudi-Arabien für Nichtmuslime meist verweigert. Alternativ besteht die Möglichkeit über den Iran zu reisen und von dort per Schiff überzusetzen. Traveller, die Syrien, Iran oder Saudi-Arabien besuchen/durchqueren wollen, dürfen keinen israelischen und ggf. südafrikanischen Stempel im Reisepass haben. Man kann allerdings auch einen Bus direkt von Istanbul nach Dubai nehmen, wenn die Voraussetzungen stimmen.

Das nötige Visum für den Oman ist am Flughafen und den Grenzen problemlos erhältlich. Die Gebühr beträgt 20 OMR (ca. 40 Euro). Emiratische Dirham (AED) werden zum Kurs 10:1 akzeptiert. Bei der Botschaft in Berlin ist das Visum ebenfalls innerhalb eines Tages für 30 Euro zu bekommen. Falls man per Auto aus den VAE anreist ist zu beachten, dass bei der Ausreise aus den VAE 20 AED und bei der Ausreise aus dem Oman 2 OMR Ausreisesteuer zu entrichten sind. Bei der Ausreise aus dem Gebiet Musandam sowie am Flughafen fallen keine Steuern an. Die Visagebühr wird an den Grenzen per Kreditkarte und auch bar akzeptiert.

Flugzeug

Oman ist von D/CH/A praktisch täglich mit dem Flugzeug mit allen grossen internationalen Fluglinien erreichbar.

Flugziel ist der Seeb International Airport (Airport Code MCT - zirka 25 km westlich von Maskat).

Die meisten Flüge haben einen Zwischenstopp in Dubai, Abu Dhabi, Riad o.ä. bei dem man aber im Flugzeug sitzen bleiben kann.

In Oman selbst gibt es zwei Airlines, die innerhalb des Landes und der Region regelmäßige Verbindungen anbieten:

1) Oman Air, die staatliche Omanische Fluggesellschaft.

2) Gulf Air, an welcher der Staat Oman eine Minderheitsbeteiligung hält (der Rest gehört den umliegenden Golfstaaten).

Ansonsten nimmt man am besten einen Flug nach Dubai mit Oman Air oder Emirates (Verbindungen alle paar Stunden) und in weniger als einer Stunde erreicht man das Middle East Hub und kann von dort aus dann in alle Welt weiterfliegen.

Seit wenigen Jahren werden v.a. aus den angrenzenden Staaten auch Salalah (Provinz Dhofar) direkt angeflogen. Zur Hauptreisezeit (Khareef-/Monsunzeit im Dhofar) in dieser Region kann es unter Umständen unmöglich sein, ein Ticket zu erhalten.

Bahn

Weder zum Oman noch innerhalb des Landes gibt es Eisenbahnverkehr.

Bus

Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten verkehren Busse der Oman National Transport Company mit Ziel Maskat. Von Dubai starten mehrmals täglich verschiedene Busunternehmen über Al-Ain/Buraimi und Sohar nach Muskat. Der Fahrpreis beträgt etwa 5 Omanische Rial und dauert ca. 5 Stunden. Bei der Einreise in den Oman erfolgt von Seiten der Omanischen Sicherheitskräfte eine penible Kontrolle. In der Regel müssen sämtliche Gepäckstücke auf Tische gelegt werden, und der Inhalt gezeigt werden. Daher entsprechend lange Aufenthaltsdauer. Die Ausreise per Bus ist problemlos. Busverbindungen gibt es auch zu den einzelnen Städten im Oman sowie innerhalb von Maskat. Achtung: eine Visumfreie Einreise mit dem Einreisestempel von Dubai ist nur über die Grenze bei Hatta möglich, wird die Grenze in Buraimi überquert, muss ein Visum für 20 OMR erworben werden. Der Busbahnhof in Muscat befindet sich in Ruwi, gegenüber von KFC. Von dort aus fahren die klimatisierten Busse auch nach Salalah (Fahrtzeit ca. 12 Stunden), nach Dubai sowie nach Al Buraimi und andere Städte im Sultanat.

Auto

Alle großen sowie auch nationale Autovermieter bieten Mietwagen an. Es gilt Rechtsverkehr. Europäische Autofahrer werden sich ohne größere Probleme schnell zurechtfinden. Ein Liter Benzin kostet umgerechnet zirka 25 Euro-Cent (Jan. 2010).

In den Sommer-Herbstmonaten kann es in der Region Dhofar zu Engpässen kommen. Zu dieser regenreichen Zeit können sämtliche Mietwagen und Hotelzimmer belegt sein.

Anreise per Auto:

Die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug ist prinzipiell möglich. In diesem Fall muß eine Verschiffung von Bandar-Abbas (Iran) nach Dubai erfolgen. Auf dem Landweg ist eine Anreise prinzipiell über Türkei, Syrien, Jordanien, Saudi-Arabien und VAE möglich, scheitert jedoch in den allermeisten Fällen am Visum Saudi-Arabiens. Es dürfen sich keine Stempel von Israel im Reisepass befinden. Zudem kann ein Carnet de passage notwendig sein (wechselnde Bestimmungen).

Ebenso können Mietwagen gegen eine Zusatzversicherung grenzüberschreitend zwischen Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) genutzt werden. Die Kosten hierfür betragen ca. 25 Euro/Woche. Zur Anmietung eines Mietwagens ist in den VAE zusätzlich zum nationalen Führerschein ein internationaler Führerschein zwingend notwendig. Im Oman ist das Vorgehen der Mietwagenbetreiber uneinheitlich, teilweise reicht ein nationaler Führerschein aus. Es empfiehlt sich, dies vor Reiseantritt jeweils beim Mietwagenverleih nachzufragen. In jedem Fall bedarf es einer Kreditkarte. Vorsicht: Zum Teil unberechenbares Verkehrsverhalten mit hohen Unfallraten in den VAE! Vergleichsweise zivilisiert sind hingegen die Fahrer im Oman. Trotzdem auch hier hohe Unfallgefahr (Kamele, zu hohe Geschwindigkeiten, riskante Überholmanöver).

Fahrrad

Oman ist kein Fahrradland. Weite Distanzen und spärliche Siedlungsstruktur außerhalb der Küstenregion können große Probleme bereiten. Trotzdem ist es eine faszinierende Herausforderung, vor allem – oder vielleicht eher zu empfehlen – für Menschen, die bereits Wüsten-Radl-Erfahrung besitzen!

Grenzerfahrungen: Fahrradfahren im Oman

Nicht zu unterschätzen ist der hohe Wasserverbrauch bei heißem Wüstenklima (der Schweiß kann verdunsten bevor die Kleidung naß ist!) sowie die Gefahr der Überhitzung des Körpers mit den Folgen eines Sonnenstichs oder gar eines Hitzschlages (beides kann lebensgefährlich sein!). Das Mitführen entsprechend großer Vorratsmengen ist daher obligatorisch. Das Fahren zwischen 10-16 sollte aufgrund des Klimas möglichst vermieden werden. Ausnahmen stellen die höheren Lagen (Jabal Shams), der Dhofar während der Monsunzeit und ggf. November-Februar dar. Auch im Februar-März sind Temperaturen von 38°C im Schatten keine Seltenheit! Alternativ kann man auf die Nächte ausweichen, was eine faszinierende Erfahrung sein kann (grandioser Sternenhimmel, bei Vollmond: 100% Sicht, nächtliche Geräuschkulisse). Vorsicht jedoch mit Fahrzeugen. Nachtfahrten können warme Kleidung erforderlich machen, am Jabal Schams (3009m ü.NN.) ggf. auch tagsüber.

Sämtliche Reiseführer sind für Autofahrer geschrieben. Daher muß bei dem besonderen Klima und anderem Straßenbelag (z.B. Piste) eine vorsichtige Interpretation erfolgen. 100km auf Asphalt können in einigen Stunden geschafft sein, 20km Piste können Reisepläne unmöglich machen! Sandpisten sind Fahrrad-Sperrzonen!

Routen/Sehenswürdigkeiten

Mögliche Rad-Reiseroute und Sehenswürdigkeiten


Im Nordoman gibt es eine Vielzahl von sehenswerten Orten und Landschaften. Dementsprechend bietet sich diese Region am ehesten an. Jedoch sollten auch hier die Distanzen zwischen Orten berücksichtigt werden.

1. Region "al-Sharqiyah" ("die Östliche") - feinster Asphalt mit breiten Standstreifen optimal zu beradeln: Muskat-Al-Mudaybi-Al- Wasil-Sur (ca. 300km). Ausgesprochene Rücksichtnahme durch Autofahrer.

2. Küstenpiste, z.T. schwierig, wird aber ausgebaut: Sur-Wadi Shab-Quriyat ca. 120km. Von hier bis Muskat Asphalt. Wenig Verkehr, hauptsächlich Touristen-PKW. Wunderschöne Wadis. Kein Schatten! Steilküste, daher nur wenige Stelen zum Baden geeignet.

3.Region "al-Dakhliyah" ("die Innere") - meist Asphalt, jedoch nur Schotter-Standstreifen und weniger Rücksichtnahme durch andere Verkehrsteilehmer, macht daher weniger Freude. Strecke: Muskat-Nizwa-Bahala. Kaum Transportmöglichkeiten zum Jabal Shams (3009m). Hajjar-Gebirge nur mit 4x4-Fahrzeugen befahrbar, z.T. militärisches Sperrgebiet.

Die Strecke Adam-Salalah per Fahrrad zurückzulegen ist zwar sportlich (1000km), aber sinnlos: zumeist eintönige Ebene, so gut wie gar keine Versorgungsmöglichkeiten!!!

Schiff

Es gibt keine offiziellen Fährverbindungen in den Oman. Frachtschiffe und Luxusliner fahren Muskat regelmässig an.

Ausnahme: Musandam

Die Region Musandam war bis vor wenigen Jahren nur über eine beschwerliche Piste erreichbar. Auch heute noch können viele Dörfer in der zerklüfteten Küstenregion nur mit kleinen Kuttern oder Dhaus angefahren werden.

Mobilität

Es gibt keine Eisenbahnlinien im Oman.

Busverkehr zwischen wichtigen Städten im Oman wird von der Oman National Transport Company angeboten.

Zwischen der Hauptstadtregion um Muscat und dem im Süden gelegenen Salalah werden Inlandsflüge angeboten.

Sprache

Neben der Amtssprache Arabisch sind auch Englisch, Swahili, Baluchi, Urdu sowie indische Dialekte in Gebrauch.

Öffentliche Transportmittel

Die günstigste Reiseart innerhalb des Großraumes Maskat sind die vielen Taxis und Minibusse. Eine Fahrt von Seeb (Airport) nach Ruwi kostet beispielsweise genau 400 Baizas und nicht mehr. Die Busse fahren die Hauptstraße ab. Man muss sich am Straßenrand durch ein Handzeichen bemerkbar machen. Achtung: Kleingeld bereithalten. Trinkgelder sind nicht üblich und sollten auch nicht von Touristen eingeführt werden.

Außerhalb der Ballungszentren kann es sehr schwer werden ein Taxi/Sammeltaxi zu finden.

Taxi

Die günstigste Variante ist ein Sammeltaxi zu benutzen. Kontakte zu den anderen Mitreisenden gehören dazu! Taxistände findet man u.a. in Ruwi direkt vor dem KFC. Die Taxis fahren von dort aus in alle Richtungen! Möchte man kein Sammeltaxi, so bezahlt man für 4 Personen! Ansonsten kostet eine Fahrt von Ruwi zum Souk nach Muttrah 200 Baisal.

Achtung: Die Preise für ein Taxi vor dem Souk in Muttrah sind extrem teuer (Touristenfalle!!!). Mann kann auch, wenn man den Souk verlässt, an der Corniche bis zum Kreisverkehr nach rechts gehen. Dort gibt es einen Bus- und Taxibahnhof. Von dort aus fahren die Sammeltaxis (Busse) wieder ab! (Auszug aus dem Informationsbuch Oman - Das Sultanat, mit freundlicher Genehmigung des Autors)

Es lohnt sich aber allemal mit dem Fahrer zu verhandeln. Teilweise läßt sich auf längeren Strecken ein besserer Preis erzielen. Preis unbedingt vorher korrekt aushandeln! Die meisten Taxifahrer sind in der Hinsicht vertrauenswuerdig, aber man findet doch ab und an schwarze Schafe, die hinterher versuchen einen hoeheren Fahrpreis rauszuschlagen.

Kaufen

Typische Reisemitbringsel sind:

  • Weihrauch - wird überall angeboten

Gleich Kohle dazu kaufen! Auch die Weihrauch-Brenner sind farbenfroh und guenstig.

  • Krummdolche - sind im Oman die höchste Zierde der Männer

Die Shopping-Möglichkeiten im Oman sind - verglichen mit denen in den Vereinigten Arabischen Emiraten - bei Weitem nicht so ausgeprägt. Dennoch findet man auch im Oman interessante Einkaufsmöglichkeiten, speziell in der Gegend von Maskat.

  • Al Fair ist eine verbreitete Lebensmittelkette mit gutem Sortiment und gehört zur Spinneys-GruppeAußerdem gibt es noch die britische Handelskette "Safeway".

Achtung! Alle Laeden schließen in der Mittagszeit, insbesondere im Sommer. Einige kleine Laeden haben durchgaengig geoeffnet, doch meistens ist erst nach Sonnenuntergang alles wieder offen.

Mehrmals im Jahr finden an unterschiedlichen Orten (z.B. "Oman Exibition Center" nahe dem "Golden Tulip" in Muscat) groessere Verkaufsveranstaltungen statt. Das rege Treiben dort ist auf jeden Fall einen Besuch wert, schon allein um zu erleben, wie dort um Preise gefeilscht wird.

Küche

Im Oman kann man sehr preiswert satt werden. Zudem bereiten die Speisen oft auch noch Gaumenfreuden. Die preiswerte Küche wird zumeist indisch dominiert. Hier herrschen scharfe Speisen vor. Sämtliche dieser kleinen Lokale sind aus hygienischen Gesichtspunkten unbedenklich. Hygienekontrollen werden regelmäßig von den Behörden durchgeführt. Auf Wunsch -oder auch wenn man mit den Namen der Speisen überfordert ist- kann man direkt einen Blick in den Topf werfen, und sich dann entscheiden. Es gibt nahezu überall Speisekarten auch in englischer Sprache. Traditionell wird von den Einheimischen mit der rechten Hand gegessen, als Besteckersatz dient Brot. Touristen bekommen fast überall unaufgefordert Besteck gereicht - wenn ach nicht immer in der passenden Zusammenstellung. Die Preise sind vergleichsweise niedrig, für 2€ kann man gut satt werden. Fast alle Restaurants bieten Lieferservice oder take away an.

Original omanische Speisen findet man meist nur in als solche ausgewiesenen Lokalen. Die Preise liegen etwas höher.

Ausgesprochen teuer können Hotelrestaurants sowie Lokale mit Europäischer oder Asiatischer Küche werden.

Ein panarabisches Grundnahrungsmittel stellen die Datteln dar, die es in verschiedenen Sorten zu kaufen gibt. Sind sie auch nicht so extravagant wie die teuren saudischen Datteln, so sind auch omanischen Datteln ein hervorragender und recht preiswerter Genuß. Darüberhinaus sind sie ausgesprochen reich an Spurenelementen. Klassischerweise werden Datteln zu starken Arabischen Tee gereicht. In Salalah sollte man nicht den Genuss der Kokosnüsse verpassen. Sehr zu empfehlen sind auch frische zubereitete Fruchtsäfte, die auf vielen Speisekarten zu finden sind.

Ausgehen

Tipps findet man in der englischsprachigen Publikation Oman Today, die "ein Muss" für den Touristen darstellt (in vielen omanischen Geschäften erhältlich).

"The Cellar" im Radisson und das "Rock Bottom" nahe dem Crowne Plaza bieten fast täglich Live Musik (beides Muscat).

Unterkunft

Im Oman gibt es so gut wie keine "Backpacker-Hostels". Billigtourismus ist für die omanischen Behörden nicht erstrebenswert. So findet man kaum Zimmer unter 30€ pro Nacht. Dafür kann man sich jedoch auf echten 3***Standard freuen. Die Zimmer sind entsprechend deutschen Standards ihre Sterne wert: sauber, mit Dusche TV.

Viel empfehlenswerter als Hotelübernachtungen sind Nächte im Zelt. Außerhalb von Siedlungen und Ackerland kann man problemlos und unbehelligt zelten. Der Boden ist ausgesprochen hart (Wüstenboden!), daher empfehlen sich Heringe aus Stahl. Ein guter Schlafsack kann bei nächtlichen Temperaturstürzen sehr hilfreich sein. Ebenso sollte das Zelt verschlossen werden, Schuhe und andere Kleidungsstücke gehören in das Zelt (Tiere).

Für den eigenen Müll sollte vorgesorgt werden.

  • Villa Shams - kleines aber feines Hotel in Qurm (bei Maskat) unter deutscher Leitung
  • Radisson Muscat - vergleichsweise teuer, aber bietet ab und an Veranstalungen mit DJ und Jazz welche für die Hotelgäste kostenlos sind (in Maskat)

Literatur

Oman - Das Sultanat, Michael Teupel, Reiseliteratur Verlag Hamburg, Oman - Muscat, Michael Teupel, BoD, 2007 (Hotelführer)

Wadis of Oman - Satellite image atlas, 2004, Office of The Advisor to His Majesty The Sultan for Cultural Affairs

A-Z Street Atlas and Gazetter - Way, Lane & Street Finder, von Khorrori Eng.Cons., Muscat, 1998 - detaillierter Stadtplan des Küstenabschnitts von Seeb bis Qantab im Maßstab 1:10.000

The Offroad Manual - Arabian Heritage Guides, Jehanbaz Ali Khan, Motivate Publishing 2004 - Einführung in das Offroad-Fahren mit dem 4x4-Fahrzeug.

Lernen

  • Arabisch Kurse für Anfänger kann man auch über die Villa Shams (unter Leitung von Hilde Schmid) buchen


Klima

Oman besitzt mehrere Klimazonen. Die Nord-Ost-Küste beherrbergt sicherlich die unangnehmste von allen, ein luft-feuchtes Trockenklima! Das heißt, dass die Luft zwar extrem schwül ist, aber dass in Sachen Niederschlag kaum was fällt. Der Sommer ist hier extrem unangenehm, Temperaturen gehen oft bis 40 Grad rauf und kühlen sich selbst nachts nicht auf unter 30 Grad ab. Das Ganze spielt sich bei hoher Luftfeuchtigkeit ab.

Die Trockenregion im Westen ist ebenfalls extrem. Niederschlag ist sehr selten und Temperaturen erreichen häufig mehr als 45 Grad. Die Luftfeuchte ist sehr niedrig. Durch die fehlende Bewölkung kommt es nachts zu starker Abstrahlung der Wärme und somit zu starkem Temperaturrückgang. Daher ist solch ein Wüstenklimat trotz der hohen Maximaltemperaturen am Tage erträglicher als die Schwüle der Küstenregion.

Die Süd-West-Küste ist ebenfalls ein warmes Gebiet, die Reisezeit sollte jedoch im Bereich Oktober - April liegen, da im Sommer schwüle Hitze droht. Hier fällt im Sommer auch etwas Regen (häufig Sprühregen), es kann aber auch zu starken Niederschlägen kommen!

Die Region Dhofar bietet in geographischer Hinsicht eine Einzigartigkeit der Arabischen Halbinsel. Die Region wird einmal jährlich vom Monsun gestreift, der feuchte Luftmassen vom Indischen Ozean mitbringt (Khareef). Die Folge sind reichlich Wolken, Niederschläge mal als Nebel, mal als Nieselregen oder auch starke Regenfälle. Die Folge ist, dass die Landschaft, die den Rest des Jahres einer afrikanischen Strauchsavanne sehr ähnlich ist, plötzlich aufblüht. Das sonst vorherrschende Braun und Grau der Landschaft mit Trockenbäumen und Graslandschaften wird gänzlich ersetzt durch ein sattes Grün. Diese Region verwandelt sich in dieser Jahreszeit förmlich in ein Paradies auf Erden, zumal für die Bewohner der sonst kargen Wüsten Arbiens. In der Folge kommt es zu einem wahren Massentourismus, der tausende von arabischen Touristen aus Kuwait, Rhiyad, Qatar und den Emiraten nach Salalah führt. Hotels und Mitwagen sind meist schon Monate vorher ausgebucht.

Gefahren: Zyklone sind ein Thema in Oman, allerdings ein recht seltenes. In der Vergangenheit haben einige Wirbelstürme die Ostküste Omans erreicht und einige Schäden angerichtet. Weiter Gefahren sind große Hitze, heftige Niederschläge und Trockenheit.

Landschaft

Wahiba Sands
Küste zwischen Sur und Quriyat
Traumhaft: Wadi Bani Khalid

Arbeiten

Einen gut bezahlten Job im Oman zu finden ist nicht einfach. Gute Möglichkeiten ergeben sich jedoch bei den Öl- bzw. Gasgesellschaften. Die großen Hotelketten bieten über die jeweiligen Homepages Jobangebote an. Die Gehälter sind im Vergleich zu Deutschland relativ niedrig!

Tipp: Bewerben Sie sich am besten bei Firmen aus Europa und bestehen Sie auf einen europäischen Arbeitsvertrag. Dann kann es sich lohnen!

Sicherheit

Der Oman ist im allgemeinen sehr sicher, Kriminalität gegen Ausländer ist nahezu unbekannt. Bei Fahrten in die Wüste sollte immer genügend Wasser mit genommen werden, beim Befahren von Pisten ist Vorsicht geboten, besonders wenn man nicht mit einem allradgetriebenen Fahrzeug unterwegs ist! Die unmittelbare Grenzregion zum Jemen (südlich von Salalah) ist nicht überall sicher.

Gesund bleiben

Bis zum Sturz des vorhergehenden Sultan durch den derzeit herrschenden Sultan Qaboos gab es im Oman nur eine vorzeitliche medizinische Versorgung, eine Teerstrasse und nur wenige Schulen für Jungen. Seitdem wurde die Infrastruktur gezielt ausgebaut.

Mittlerweile gibt es ein Netz von gut ausgestatteten Krankenhäusern, wenngleich diese noch nicht besonders zahlreich sind. Jedoch gibt es flächendeckend ein System aus "Primary Health Centers", die so etwas wie Hausarztpraxen auf dem Land sind. Die Krankenhäuser sind modern und man versucht den Anschluß an europäische Standards. Das größte und renommierteste Krankenhaus ist das Univeritätsklinikum, das sich weit außerhalb von Muskat auf dem Campus der Sultan Qaboos University befindet. Es handelt sich um einen riesigen Komplex, der alle medizinischen Disziplinen vorweisen kann. Ausländische Dozenten und einheimische Professoren unterrichten hier omanische Medizinstudenten auf hohem Niveau. Das Ausbildungssystem ist dem Großbritanniens angelehnt. Unterrichts- und Medizinsprache ist Englisch. Aus diesem Grund dürfte die Verständigung im Krankheitsfall kein Problem darstellen. Die Ärzte sind zumeist indischer Herkunft (sehr gut ausgebildet!) oder auch Europäer. Das nächstgrößte Krankenhaus ist das Royal Hospital, das sich direkt hinter der großen Moschee (Sultan Qaboos Grand Mosque) auf einem Hügel befindet (Kreisverkehr Al-Khuwayr). Es ist mit fast allen Fachbereichen versorgt, hat aber nicht den gleichen Standard wie das Universitätskrankenhaus. Die medizinische Versorgung in NOTFÄLLEN ist in den staatlichen Gesundheitseinrichtungen im Sultanat Oman kostenfrei. Geht man in eine Privatklinik müssen die Kosten bezahlt und später bei der Krankenkasse zur Erstattung eingereicht werden. Problematisch ist es mit der Notfallrettung. Ein Rettungswesen mit Krankenwagen ist lediglich in der Hauptstadtregion im Aufbau begriffen und besteht in den ländlichen Regionen nur in Ausnahmefällen. Daher werden Patienten oft noch mit Privatwagen, Taxis oder LKW ins Krankenhaus gebracht.

Bei kleineren Problemen kann man sich auch an jede Pharmacy wenden. Dort bekommt man auch einen Hinweis, ob man unbedingt einen Arzt aufsuchen muss. In der Regel befindet sich neben den meisten Apotheken auch eine Clinic. Es wird pauschal eine "Behandlungsgebühr" berechnet, die sich auf ca. 7 Euro beläuft.

Respekt

Touristen sieht man im Oman noch relativ selten, besonders außerhalb der großen Städte. Demnach ist etwas Zurückhaltung geboten, man sollte sich eher konservativ kleiden. Kurze Hosen sind abseits vom Strand unangebracht. Frauen sollten den Oberkörper bedeckt halten - Kopftücher sind aber nicht notwendig. Ausnahme: Die Sultan Qaboos Grand Mosque Muscat darf auch von Frauen besichtigt werden. Hierfür ist das Tragen eines Kopftuches vorgeschrieben, ebenso müssen Arme, Beine und Oberkörper komplett bedeckt sein; dies wird am Eingang der Moschee kontrolliert. Man sollte Zurückhaltung beim Fotografieren von Personen üben, vor allen Dingen bei den Gebeten in den Moscheen, sowie allgemein Rücksicht auf kulturelle und religiöse Traditionen nehmen.

Gerade in ländlichen Regionen werden auch Touristen von Einheimischen durch das Heben der rechten Hand gegrüßt, diesen Gruß sollte man erwiedern.

Kommunizieren

Telefon

Omans bisher einziger Festnetz-Anbieter ist Omantel. Die Festnetzpenetration ist, zumindest in den Ballungszentren, sehr hoch. Netzqualität, auch für Auslandsgespräche, ok und bezahlbar.

Es gibt 2 Mobilfunk-Anbieter:

1) Oman Mobile: Die Netzqualität ist manchmal nicht so gut, aber eine hinreichende Netzabdeckung ist auch in ländlichen Gebieten gegeben.

2) Nawras: Die noch etwas schlechte Netzabdeckung wird durch ein nationales Roaming-Abkommen mit Oman Mobile kompensiert.

Bei beiden Anbietern kann man als Ausländer ohne Wohnsitz in Oman relativ günstig eine Prepaid-Karte erwerben. Gespräche nach D/A/CH sind meist günstiger als Roaming mit der eigenen D/A/CH SIM-Karte. Nawras ist bei internationalen Gesprächen auf das Oman Mobile Gateway angewiesen, was bisweilen zu Qualitätsproblemem führen kann.

Einziger ISP im Land war bis 2005 OmanTel - Einwahl i.d.R. nur analog. Aufgrund der nicht gravierenden - aber dennoch herrschenden - Zensur waren manche Internetseiten nicht abrufbar.

Mittlerweile bieten Oman Mobile und Nawras relativ guenstige USB Sticks an um per Prepaid im Internet zu surfen. Grundvoraussetzung ist allerdings eine entsprechende SIM Card des jeweiligen Anbieters.

Für längere Aufenthalte bzw. für Überlandtouren empfiehlt sich ein Satellitentelefon der Thuraya Satellite Telecommunications Co. Geräte können in fast allen europäischen Ländern geliehen werden.

Weblinks






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