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Oldenburg: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Burg Uhlenhorst''', Friedensplatz 3. Seit 2004 unterhält der älteste Kulturverein Oldenburgs ( gegründet 1891), die "Schlaraffia Oldenburgia e.V.", eine Kleinkunstbühne. Literarisches Kabarett, Kleinkunst, Konzerte und Lesungen finden auf der kleinen Bühne am Friedensplatz 3 statt.
 
'''Burg Uhlenhorst''', Friedensplatz 3. Seit 2004 unterhält der älteste Kulturverein Oldenburgs ( gegründet 1891), die "Schlaraffia Oldenburgia e.V.", eine Kleinkunstbühne. Literarisches Kabarett, Kleinkunst, Konzerte und Lesungen finden auf der kleinen Bühne am Friedensplatz 3 statt.
www.schlaraffia-oldenburgia.de
 
  
 
===Musik===
 
===Musik===

Version vom 15. Februar 2013, 22:26 Uhr

Confusion.png   Es gibt andere gleichnamige Orte, siehe Oldenburg (Wegweiser).



Oldenburg
Schloss Oldenburg
Lage
Lage von Oldenburg
Oldenburg
Oldenburg
Kurzdaten
Bevölkerung: 162.173
Fläche: 102,96 km²
Höhe über NN: 4 m
Koordinaten: 53° 8' 38" N, 8° 12' 50" O 
Vorwahlnummer: +49-441
Website: offizielle Website von Oldenburg
Website: Fremdenverkehrsamt




Oldenburg ist mit mehr als 162.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in Niedersachsen und liegt ca. 40 km westlich von Bremen und 90 km südlich der Nordseeküste bzw. 40 km südlich des Jadebusens. Zur ehemaligen Residenzstadt bzw. Hauptstadt des Landes Oldenburg gehören neun Stadtbezirke, die jeweils in weitere Stadtteile untergliedert sind. Als Oberzentrum zwischen Weser und Ems ist Oldenburg administrativer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des nordwestlichen Niedersachsens.

Inhaltsverzeichnis

Anreise

Flugzeug

Der nächste internationale Flughafen befindet sich in Bremen und ist von Oldenburg aus in etwa 40 Minuten zu erreichen.

Bahn

Der Oldenburger Bahnhof (Achtung, bei der Fahrplanauskunft der Bahn heißt der Bahnhof Oldenburg (Oldb), nicht zu verwechseln mit Oldenburg (Holst)!) ist ein Bahnknotenpunkt für den äußersten Nordwesten Deutschlands. Vom Hauptbahnhof gibt es regelmäßige Verbindungen, teils auch mit IC und ICE Zügen in Richtung Bremen, Osnabrück, Wilhelmshaven, Emden, Hannover und München. Neben der Deutschen Bahn werden auch Strecken von der NordWestbahn bedient. Oldenburg liegt im Bereich des Verkehrsverbunds Bremen-Niedersachsen (VBN). Vom Hauptbahnhof aus sind es nur wenige Minuten in die Innenstadt. Auf der Nordseite befindet sich auch der ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) mit allen Buslinien. Zudem gibt es am Hauptbahnhof einen Fahrradverleih.

Auto

Oldenburg ist mit der A28 und der A29 an das Autobahnnetz angebunden. Die beiden Autobahnen bilden einen Ring um die Oldenburger Innenstadt, so dass jeder Punkt der Stadt einfach von der Autobahn zu erreichen ist.

Schiff

Wassersportler kommen über die Weser und die Hunte oder den Küstenkanal und legen am Stadthafen Stau an.

Mobilität

Die Radwege sind im gesamten Stadtbereich gut ausgebaut. Am Hauptbahnhof gibt es eine Fahrradstation, in der Räder diebstahlsicher abgestellt werden können und bei der es auch Fahrräder zur Ausleihe gibt.

Die Innenstadt, Sehenswürdigkeiten, Kultureinrichtungen und die nahen Stadtteile können bequem zu Fuß erreicht und erkundet werden.

Es gibt ein städtisches Bussystem (VWG), das mit 16 Linien einen Großteil der Stadt abdeckt. Zentrale Umsteigepunkte sind die Haltestelle Lappan im Stadtzentrum und der ZOB am Hauptbahnhof. Zusätzlich verkehrt ein Nachtexpress täglich um 00.30 Uhr ab Haltestelle Lappan (auch am Wochenende). Zusätzlich fährt der Nachtexpress von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag um 0:30 Uhr, 1:30 Uhr und 2:30 Uhr. Zudem bietet die Weser-Ems Busverkehr GmbH Fahrten in das Oldenburg Umland.

Taxistände sind am Hauptbahnhof und an verschiedenen Standorten in der Innenstadt zu finden.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Ev.-luth. St. Lambertikirche, Markt 17. Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Do, Fr 11 bis 16.00 Uhr, Sa 11 bis 12.30 Uhr. Majestätischer Backsteinbau mit fünf Türmen und rundem Inneren, das an das Pantheon in Rom erinnert. Eine von fünf Rundkirchen in Deutschland.

Gertrudenkapelle + Friedhof mit Mausoleum, in der Gabelung Alexanderstraße und Nadorster Straße. 1428 Seuchenspital außerhalb der Stadtmauern. 1480 neu errichtet. Mittelalterliche Fresken. Auf dem Friedhof ist ein haushohes Mausoleum im klassizistischen Stil zu finden, das Herzog Peter Friedrich Ludwig für seine früh verstorbene Frau erbauen ließ (Beginn des Klassizismus in Oldenburg). Letzte Ruhestätte berühmter Persönlichkeiten.

Ev. Dreifaltigkeitskirche, Bremer Str. 28 (Osternburg). Erbaut 1614-1616. Saalkirche wurde auf Veranlassung des Grafen Anton Günther errichtet. Enthält ein Jugendstilfenster mit Christus als Weltenrichter.

Kath. Kirche St. Peter, Peterstr. 20. Erbaut 1873-1876. Erstes bedeutendes Gebäude der Neogotik in Oldenburg. Die Hallenkirche ist mit einem hoch aufragenden Turm ausgestattet und durch Strebepfeiler und Maßwerke reich gegliedert. Die ursprünglich noch höhere und steilere Turmspitze ist 1972 durch einen Orkan zerstört worden. Sie wurde in stark verkürzter Form wiederhergestellt.

Ev.-luth. Garnisonkirche, Peterstr. 41. Erbaut 1901-1903 für die Oldenburger Garnison. Die Gestaltung zeigt frühgotische Formen. Nach 1918 wurde die Kirche von der zivilen Gemeinde mitgenutzt. 1955 und 1974 fanden Renovierungen statt, die die Kirche im Inneren erheblich veränderten.

Friedenskirche, gegenüber vom Friedensplatz. Die seit 1858 bestehende Methodistengemeinde in Oldenburg errichtete 1894 an der Westseite des Friedensplatzes in exponierter Lage ihre Kirche im neogotischen Stil.

Synagoge, Wilhelmstr. 17. Jüdisches Kulturzentrum. Hinter dem Kulturzentrum PFL befinden sich einige Gebäude, die zum ehemaligen Krankenhauskomplex gehörten. In einem davon, einer einstigen Baptistenkirche (1868), ist seit 1995 die Synagoge und das Kulturzentrum der 1992 neu gegründeten Jüdischen Gemeinde untergebracht. Die neue Synagoge steht somit nicht weit vom Standort der einstigen Oldenburger Synagoge entfernt. Sie stand in der Peterstraße gegenüber des Kulturzentrums PFL und wurde 1938 in der Reichspogromnacht zerstört.

Burgen, Schlösser und Paläste

  • Schloss mit Schlosswache, Augusteum und Prinzenpalais, Schlossplatz 1, 0441 2207300 (), [1]. Di, Mi, Fr 9 bis 17 Uhr, Do 9 bis 20 Uhr, Sa u. So 10 bis 17 Uhr. Das Schloss, bis 1919 Sitz der Großherzöge von Oldenburg, ist heute ein Museum für Kunst und Kulturgeschichte. In drei Häusern zeigt es nicht nur 400 Jahre alte Exponate von Tischbein oder italienischer Barockmalerei aus dem Besitz des ehemaligen Großherzogs, sondern ebenso die Vielfalt und kulturhistorische Besonderheiten des Oldenburger Landes.

Bauwerke

Prinzenpalais, Damm 1. Erbaut 1821-1826. Das vom Hofbaumeister Heinrich Carl Slevogt errichtete zweigeschossige klassizistische Eckgebäude diente zunächst zwei verwaisten Enkeln des Oldenburger Herzogs Peter Friedrich Ludwig (1755-1829), den russischen Prinzen Alexander und Peter, als Domizil. 1914 bis 1919 war das Palais ein Lazarett für die Verwundeten des Ersten Weltkrieges, später wurde es als Schulgebäude und Behördensitz genutzt. Seit 2003 gehört es zum Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und enthält die Galerie der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts (u.a. vom Dangaster Maler Radziwill). Öffnungszeiten siehe Schloss.

Augusteum, Elisabethstr. 1/Ecke Damm. Erbaut 1865-1867. Das Augusteum wurde 1867 als Großherzogliche Gemäldegalerie (Obergeschoss) und Ausstellungsgebäude des Oldenburg Kunstvereins (Erdgeschoss) eröffnet und war der erste Museumsbau im Großherzogtum Oldenburg. Enthält heute u.a. die "Galerie Alte Meister" des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg. Öffnungszeiten siehe Schloss.

Altes Rathaus, Markt 1. Erbaut 1886-1888. Gilt als "originellstes Gebäude der Gründerzeit" - nicht zuletzt wegen seiner Dreiecks-Form. Auch heute noch ist es Sitz des Oberbürgermeisters. Glockenspiel: Spielzeit um 11, 14 und 17 Uhr.

Lambertihof, Eingang vom Markt und von der Kleinen Kirchenstraße. Glasüberdachte Passage, die Ende der achtziger Jahre auf dem Areal der früheren Markthalle errichtet wurde. Die Fassade am Ausgang zur Kleinen Kirchenstraße ist noch ein Überbleibsel aus dieser Zeit. Die Mauer wurde restauriert, dort befindet sich auch das alte Stadtwappen, das bis 1819 gegolten hat.

Degode-Haus, Markt 2. Erbaut 1615-1617 auf den Grundmauern eines Hauses von 1502, ist das Degode-Haus (benannt nach der Kaufmannsfamilie Degode, in deren Besitz es 1860 gelangte) mit seiner markant hervorspringenden Dachkonstruktion eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Im Inneren hat sich eine bemerkenswerte bemalte Holzdecke erhalten, die 1645 von dem gräflichen Rat Hermann Mylius von Gnadenfeld, dem damaligen Besitzer, in Auftrag gegeben wurde. Die Deckenmalerei, die 1799 durch den Einbau einer Stuckdecke verdeckt und 1992 im Zuge von umfangreichen Sanierungs- und Ausbauarbeiten wiederentdeckt wurde, zeigt eine allegorische Darstellung der vier damals bekannten Erdteile. Nach 1888 kam es zu Ladeneinbauten im "altdeutschen" Stil. Heute dient das Gebäude als Wohn- und Geschäftshaus und ist noch im Besitz der Familie Degode.

Lappan, Lange Str. 3. Erbaut 1467-1468 als Turm des Heiligengeisthospitals, das anlässlich der Pest von 1350 als Krankenpflege- und Altersheim errichtet und beim Stadtbrand 1676 mit der Kapelle zerstört worden war. Der Turm blieb als eines der wenigen mittelalterlichen Bauwerke erhalten und wurde zum Wahrzeichen der Stadt. 1709 wurde die Renaissancehaube aufgesetzt und die Schindeldeckung gegen einen Kupferbeschlag ausgetauscht. Der Name Lappan stammt von mittelalterlichen Flurnamen für ausgegrenzte Areale von Hospizen und Klöstern. Heute beherbergt der Lappan ein Reisebüro.

Pulverturm, Schlosswall. Erbaut 1529. Rundbau aus Ziegelsteinen und Teil der ehemaligen Stadtbefestigung Oldenburgs. Fungiert heute als Ausstellungsraum. Der Pulverturm diente bis 1765 der Aufbewahrung von Schießpulver. Die kegelförmige Kuppel erhielt er erst um 1735, während der dänischen Regierungszeit.

Oldenburgisches Staatstheater, Theaterwall 28. Seit 1893 prägt die Kuppel des Oldenburgischen Staatstheaters das Stadtbild: In neu-barockem Stil eingerichtet, ist das Haus, wenn auch teilweise umgebaut, in seinem Kern bis heute noch erhalten geblieben.

Peter-Friedrich-Ludwig-Hospital (PFL), Peterstr. 3. Erbaut 1838-1841. Das Gebäude wurde als Denkmal zu Ehren Peter Friedrich Ludwigs, des Landesvaters und Begründers der neuen Dynastie in Oldenburg, errichtet und 1841 vollendet. Die Nutzung als Krankenhaus endete 1984. Mit seiner langen Straßenfront, dem sechsteiligen Säulenportikus und der geschwungenen Auffahrt wirkt es äußerst imposant. Heute beherbergt das Gebäude die Stadtbibliothek und fungiert als Kulturzentrum.

Cäcilienbrücke, über dem Küstenkanal am Endes des Damms/Anfang Bremer Straße. Erbaut 1927-1928. Beim Ausbau des Hunte-Ems-Kanals zum Küstenkanal wurde die damalige schmale Klappbrücke über den Kanal durch eine moderne elektrisch angetriebene Hubbrücke ersetzt. Ihre vier gedrungenen Brückentürme, ausgeführt in expressiver Klinkerarchitektur, markieren die Eingangssituation in die Stadt. Mit einer Spannweite von 40 Metern ist die Cäcilienbrücke ein bedeutendes technisches Kulturdenkmal. Die Fahrbahn der Brücke wird mit Stahlseilen und Gegengewichten gehoben, um Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.

Denkmäler/Skulpturen

Friedenssäule am Friedensplatz. Die 1878 zum Gedenken an die Gefallenen im Krieg 1870/1871 erbaute Säule trug ursprünglich eine Bronzefigur, die im 2. Weltkrieg zwecks Metallgewinnung entfernt wurde.

Statue Karl Jaspers auf dem Cäcilienplatz (1983 von Christa Baumgärtel). Die in der humanistischen Tradition stehende Büste wurde anlässlich des 100. Geburtstages des Philosophen Karl Jaspers in Auftrag gegeben und in unmittelbarer Nachbarschaft seines Geburtshauses aufgestellt.

Julius Mosen auf dem Julius Mosen Platz (1992 v. Ivo Gohsmann, Stefan Sakic). Julius Mosen war ein früherer Dramaturg am Oldenburger Hoftheater. Die Plastik wurde im Zuge der Renovierung des Platzes vom Oldenburger Kaufmann Kurt Müller-Meinhardt in Auftrag gegeben und als Geschenk an die Stadt Oldenburg überreicht.

Drei Bären am Berliner Platz (1964 v. Paul Halbhuber). Der Bremer Bildhauer gewann mit seinen "drei stehenden Bären" eine Ausschreibung der Stadt Oldenburg, die auf eine Spende Oldenburger Handwerker zurückging, die am Bau der damaligen Schwimmhalle beteiligt waren. Im Zuge der Baustelle für die Schlosshöfe hatte das Trio weichen müssen und wurde in Sicherheit gebracht, bis ein neuer Platz gefunden ist.

Kissen auf dem Rathausmarkt vor Galeria Kaufhof (1979 v. Yoshito Fujibe). Als ein in vielen Kulturen bekannter Gebrauchsartikel vermittelt das Kissen in allgemein verständlicher Form das menschliche Bedürfnis nach entspannter Geselligkeit und zwischenmenschlichem Austausch. Die provisorische Lage entspricht der japanischen Nutzungsweise.

Hüterin vor dem Staatstheater (1974 v. Gerhard Marcks, nach dem Modell der ältesten Tochter Brigitte) - heilende, schützende Kräfte, die Gott in die weibliche Natur gelegt hat.

Straßen und Plätze

Rathausplatz Auf der einen Seite wird der Platz vom Rathaus und der Lambertikirche, auf der anderen von diversen Cafés und Bars gesäumt, die nach einem Einkaufsbummel zum Kaffeepäuschen einladen. Hier kann man in einer historisch angehauchten Atmosphäre ausruhen oder Leute treffen. Ebenso haben auch Wochenmarkt (Di., Do., Sa.) und Bauernmarkt (Fr.) hier einen Stammplatz. In der Adventszeit ist der Rathausplatz ferner Heimat des beliebten "Lambertimarktes" mit zahlreichen Glühweinbuden, Ständen mit Leckereien, Kunsthandwerk, Schmuck etc.

Schlossplatz Ein großzügig angelegter Platz direkt zwischen Oldenburger Schloss und Schlosswache. Bis zum Frühjahr 2011 ist wegen einer Baustelle nur eine eingeschränkte Nutzung möglich.

Pferdemarkt Ursprünglich als solcher genutzt, heute in erster Linie großer Parkplatz und Ort des Wochenmarktes (Di., Do., Sa,). Zudem finden hier Großveranstaltungen statt, etwa Public Viewing zur Fußball-WM oder der "Tag des Pferdes".

Waffenplatz Einer der zentralen Plätze der Innenstadt. Hier gibt es jährlich den "Tanz in den Mai", das Weinfest und andere Veranstaltungen. Im Rahmen der Aktion "Traumgärten" wird das Areal kreativ bepflanzt und gestaltet. Gute Parkmöglichkeiten im benachbarten Parkhaus.

Friedensplatz, Ecke Ofener Str./Peterstr. In der Mitte des Platzes steht die "Friedenssäule", die 1878 zum Gedenken an die Gefallenen im Krieg 1870/1871 erbaut wurde. Diese Säule trug ursprünglich eine Bronzefigur, die im 2. Weltkrieg der Metallgewinnung zugeführt wurde.

Julius Mosen Platz Einst als Halbrund gestaltet, erhielt der Platz Anfang der neunziger Jahre sein jetziges Aussehen. Dort steht die Bronzebüste des Namensgebers Julius Mosen, Dichter und Theaterdramaturg in Oldenburg, 1844-1848.

Cäcilienplatz Pränkähnlicher Platz hinter dem Staatstheater, umringt von schönen alten Stadtvillen. In diesem kleinen Park trifft man sich gerne, besonders zum Boulespiel. Ferner sind zwei Bronzebüsten aufgestellt, die Helene Lange (Vorkämpferin der Frauenbewegung) und Karl Jaspers (Philosoph) zeigen.

Stau/Hafen: Wird heute im vorderen Teil als Yachthafen genutzt. Standort des Hafenfestes und des Stadtstrands. Der Hafen liegt im Schnittpunkt der Seewasserstraße Hunte und der Binnenwasserstraße Küstenkanal. Mit einem jährlichen Umschlag von durchschnittlich 1,4 Mio. Tonnen gehört der Oldenburger Hafen zu den umschlagstärksten Binnenhäfen Niedersachsens.

Bergstraße und Nikolai-Viertel, Das alte Stadtquartier „Nikolai-Viertel“ bildet einen idyllischen Gegenpol zur neu gestalteten Fußgängerzone. An den mit Kopfstein gepflasterten Straßen, den wohl ältesten der Stadt, haben sich viele Kunsthandwerker angesiedelt.

Dobbenviertel: Dieses Viertel wurde im ehemaligen Überschwemmungsgebiet eines Flusses erbaut. Mit dem Begriff "Dobben" werden sumpfige Gelände mit vielen Tümpeln und Wasserläufen bezeichnet. Heutzutage befindet sich dort ein beliebtes Wohnviertel mit herrschaftlichen Gebäuden. Bei den so genannten "Hundehütten" handelt es sich um einen Baustil, der im 19. Jahrhundert bevorzugt in Oldenburg umgesetzt wurde und im Dobbenviertel oft vorkommt.

Johannisviertel und Ziegelhofviertel: Die engen Gassen, kleinen Plätze und die alten Häuser und Villen mit urigen Läden erzeugen eine ursprüngliche Atmosphäre.

Parks

Schlossgarten Haupteingang Gartenstraße. Im Herzen der Stadt liegt Oldenburgs Schlossgarten. Angelegt im Stil eines englischen Landschaftsgartens prägen uralte Bäume, prächtige Rhododendren (z.T. die ältesten Deutschlands), Wasserläufe und Wiesen das Bild. Der Schlossgarten ist mit dem Boot auf der Mühlenhunte auch aus einer anderen Perspektive zu erkunden. Öffnungszeiten: 08.00 Uhr bis Anbruch der Dunkelheit.

Botanischer Garten, Philosophenweg 39-41. 1882 als "Seminargarten" für die Lehrerausbildung gegründet, ist der Botanische Garten heute eine wissenschaftliche Einrichtung des Instituts für Biologie und Umweltwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er umfasst 3,7 Hektar Fläche und enthält ca. 7000 verschiedene Pflanzenarten in unterschiedlichen Pflanzrevieren (Arzneipflanz- u. Bauerngarten, Alpinium) sowie exotische Gehölze. Öffnungszeiten je nach Jahreszeit zwischen 8 und 20 Uhr; Wochenende u. feiertags ab 10 Uhr.

Hörgarten, Marie-Curie-Str. 2. Direkt neben dem "Haus des Hörens" der Oldenburger Hörforschung kann man auf spielerische Weise mehr über Hören und Akustik erfahren. Dazu dienen faszinierende Exponate wie die Flüstergalerie, die akustische Kanone oder die Windharfe. Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" hat den Hörgarten zu einem 'ausgewählten Ort' benannt. Öffnungszeiten: täglich 9 bis 18 Uhr

Wallanlagen, rund um die Innenstadt verlief die ehemalige Stadtbefestigung und noch immer erinnern diese Wallanlagen mit ihren geschwungenen Wasserläufen an alte Zeiten, in denen es den Stadtkern zu verteidigen galt. Nach 1800 wurden die Festungsanlagen entfernt und die Wallanlagen in eine Parklandschaft verwandelt. Heute prägen sie das Stadtbild durch ihr üppiges Grün.

Eversten Holz, Hauptstraße. In der direkten Nachbarschaft zum sehenswerten Dobbenviertel mit seinen historischen Villen liegt das Eversten Holz. Großherzog Paul Friedrich August beauftragte 1832 den angesehenen Landschaftsgärtner Julius Bosse, das Eversten Holz in einen Landschaftspark umzugestalten. Heute gibt es dort zwischen Buchen und Eichen schattige Wege zum Spazierengehen, Joggen und Walken. Auch ein großer Spielplatz ist vorhanden.

Großer und Kleiner Bürgerbusch, Eingänge: Scheideweg, Bahnweg und Feldstraße. Der Bürgerbusch war einst das Waldgebiet der Oldenburger Bürger, aus dem sie ihr Brennholz holten. Heute ist er in den Kleinen und den Großen Bürgerbusch geteilt. Während der Große Bürgerbusch über weitläufige Grünflächen, einen Spielplatz und einen Trimm-Dich-Pfad verfügt, lädt der direkt an der Alexanderstraße gelegene Kleine Bürgerbusch eher zum kurzen Spaziergang ein.

Stadtwald und Blankenburger Holz, stadtauswärts über die Holler Landstraße, in Höhe Kloster Blankenburg auf der linken Seite. Ende 1995 wurde im Rahmen einer großen öffentlichen Pflanzaktion der Oldenburger Stadtwald gegründet. Angepflanzt wurden ca. 150.000 Bäume auf einer 30 ha großen Fläche. Dieser naturnahe Laubmischwald setzt sich vorwiegend aus heimischen Laubbaumarten wie Eiche, Birke, Espe, Erle, Buche, Winterlinde und Eberesche zusammen. Rund 10 ha der Fläche wurden der Entwicklung verschiedener Biotope vorbehalten. Eine Teilfläche des Stadtwaldes ist zudem einem Walderlebnispfad gewidmet. Der Rundgang durch den Stadtwald und den Blankenburger Forst informiert an 17 Stationen über den Lebensraum Wald.

Kultur

Museen

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Das Museum befindet sich teils im Schloss und teils in zwei weiteren Gebäuden: Im Augusteum (Elisabethstr. 1) und im Prinzenpalais (Damm 1). Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr. Montags geschlossen.

Schloss: Dauerausstellung zur Oldenburgischen Landesgeschichte / Dauerausstellung Papiertheater

Prinzenpalais: Galerie der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts.

Augusteum: "Galerie Alter Meister" - Kunstwerke von ca. 1400 bis 1900

Landesmuseum für Natur und Mensch, Damm 38-44. Dauerausstellung "Landschaftsreichtum Nordwestdeutschlands". Dazu gehören das Moor, die Geest und natürlich Küste und Marsch sowie die Hunte als verbindendes Element. Herausgestellt sind die charakteristischen Merkmale der jeweiligen Region, die Vielfalt der Landschaft als Lebensraum für Flora und Fauna und auch die chronologische Abfolge historischer Objekte. Außerdem gibt es das Aquarium, in dem die heimische Unterwasserwelt der Hunte zu sehen ist und das Naturalien-Cabinett. Öffnungszeiten: Di.-Fr. 9-17 Uhr/ Sa. + So. 10-17 Uhr. Montags geschlossen.

Stadtmuseum, Am Stadtmuseum 4-8. Im Stadtmuseum erwartet den Besucher eine Reise durch die Oldenburger Geschichte. Wie sah die Stadt in ihren Anfängen um 800 aus? Welche Möbel gab es zur Jahrhundertwende? Alte Stadtmodelle und komplett eingerichtete Zimmer zeigen das Aussehen Oldenburgs und die Lebensart vergangener Zeit. Theodor-Francksen-Villa: Teil des Stadtmuseums. Öffnungszeiten: Di.-So. durchgehend von 10-18 Uhr. Montags geschlossen.

Horst-Janssen-Museum, Am Stadtmuseum 4–8. Seit dem Jahr 2000 wird einer der größten Zeichner und Grafiker des 20. Jahrhunderts mit einem eigenen Museum in Oldenburg gewürdigt: Horst Janssen (1929-1995), der hier seine Kindheit verbrachte und auch beigesetzt wurde. Auf insgesamt 1.000 m² Fläche werden alle Aspekte seines Schaffens vorgestellt. Außerdem finden regelmäßig große Wechselausstellungen statt. Öffnungszeiten: Di.-So. 10-18 Uhr. Montags geschlossen.

Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Katharinenstr. 23. Hier werden medienorientierte Themen aufgegriffen, die gesellschaftsrelevant und zukunftsorientiert sind. Medienkunst arbeitet mit Licht, Bewegung und dem Fluss elektronischer Daten. Ein Ort, an dem die Kunst diskutiert und präsentiert wird. Öffnungszeiten: Di.-Fr. 14–17 Uhr, Sa./So. 11–17 Uhr.

Oldenburger Kunstverein (Ausstellungshaus), Damm 2a. Öffnungszeiten: Di.-Fr. 14-17 Uhr/ Sa. + So. 11-17 Uhr. Montags geschlossen.

Theater

Oldenburgisches Staatstheater, Theaterwall 28. In den zwanziger Jahren zählte das Staatstheater zu den progressivsten Bühnen Deutschlands. Sechs Sparten bieten hier Programm: Schauspiel, Konzert, Musiktheater, Niederdeutsches Theater, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater. Die neue Spielstätte in der Alten Exerzierhalle am Oldenburger Pferdemarkt ist der Platz für experimentelles (Tanz-)Theater.

Theater Laboratorium, Kleine Str. 8. Das Laboratorium zählt zu den erfolgreichsten Privattheatern in Niedersachsen. In einer besonderen Mischung aus Elementen des Schauspiels, des Figuren- und Objekttheaters vermittelt das Theater Laboratorium die kleinen großen Dinge. Neben Theater bietet das Programm Literatur und Konzerte.

theater hof/19, Bahnhofstr. 19. Oldenburgs jüngstes Theater wird seit 2001 in einer alten Werkhalle im Bahnhofsviertel gespielt. Auf dem Programm stehen eigene Inszenierungen klassischer und moderner Stoffe sowie Gastspiele.

Theater Wrede, Klävemannstr. 16. Seit 1985 besteht die Spielstätte, die sich auch an Kinder und Jugendliche richtet. Die Aufführungen sind nicht nur gewöhnliche Theatervorstellungen, sondern zeichnen sich durch Einbindung von Video, Klang- und Bewegungsperformance aus.

Burg Uhlenhorst, Friedensplatz 3. Seit 2004 unterhält der älteste Kulturverein Oldenburgs ( gegründet 1891), die "Schlaraffia Oldenburgia e.V.", eine Kleinkunstbühne. Literarisches Kabarett, Kleinkunst, Konzerte und Lesungen finden auf der kleinen Bühne am Friedensplatz 3 statt.

Musik

Oldenburg verfügt über eine ausgesprochen vielfältige musikalische Szene. In einer Vielzahl von Clubs präsentieren sich regelmäßig einheimische Bands. Gastspiele bekannter auswärtiger Interpreten und Gruppen finden vorwiegend in der Weser-Ems-Halle und der Kulturetage statt. Für überregionales Interesse haben lange Jahre Jazzmusiker wie Klaus Ignatzek oder Florian Poser gesorgt, die allesamt ihre ersten musikalischen Gehversuche in Oldenburg machten und zum direkten Umfeld des legendären Jazzclubs "Alluvium" gehörten.

Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen

Oldenburger Promenade (Kammermusikfestival im Juni): Internationales Musikfestival mit Flaniercharakter. Musik von Klassik bis Jazz, Weltmusik, Alte Musik, Kirchen- und Chormusik.

Kultursommer (Juli bis August): Der Kultursommer bietet eine große Vielfalt an Veranstaltungen: Jazz, Pop, Rock, Klassik, Open-Air-Kino, Ausstellungen, Lesungen und Theater.

Internationale Keramiktage Oldenburg (1. Augustwochenende): An diesem Wochenende steht Oldenburg ganz im Zeichen der Keramikkunst. Bestandteil der Keramiktage ist der traditionelle Keramikmarkt mit Ausstellern verschiedener Nationalitäten.

Internationales Filmfest Oldenburg (September): Eine Spezialität für alle Cineasten, die unabhängiges Filmschaffen und die Produktionen junger deutscher und internationaler Filmemacher lieben und schätzen.

KIBUM (Größte nicht-kommerzielle Kinder- und Jugendbuchmesse): Die KIBUM präsentiert alljährlich im November Neuerscheinungen im Bereich der Kinder- und Jugendmedien. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Autorenlesungen, Theateraufführungen. Erzähl- und Märchenstunden, Mitmachveranstaltungen und Vorträgen bereichert die Messe.

Lamberti-Markt (Weihnachtsmarkt): Zwischen den historischen Stätten des Alten Rathauses, des Oldenburger Schlosses und der ehrwürdigen St. Lambertikirche aufgebaut, ist dieser Markt über vier Wochen vor Weihnachten Anziehungspunkt für viele Besucher aus der Region und aus den benachbarten Niederlanden.


Sonntagsmatineen ( Schlaraffia Oldenburgia e.V.): alljährlich jeweils um 11.oo Uhr am letzten Sonntag im Oktober, September, Dezember, Januar, Februar, März und April in jedem Jahr finden die schlaraffischen Sonntagsnmatineen mit Konzerten, Lesungen, Kleinkunst, Jazz und literarisches u. politisches Kabarett statt.

Aktivitäten

Sport

Ob passiv - etwa bei den Spielen der EWE Baskets (Basketball-Bundesliga) - oder aktiv: Die Oldenburger sind ausgesprochen sportbegeistert. So gibt es in Oldenburg mehr als 100 Vereine, die Sportarten von Aerobic bis Yoga anbieten. Freizeitsport finden sich in den Schwimmbädern, bei den Lauftreffs oder in den kommerziell betriebenen Fitness-Studios. Besonders beliebt, um ein wenig zu kicken, ist in der Sommerzeit die große Dobbenwiese.

Radtouren

Oldenburg und Rad fahren - das gehört einfach zusammen. Im Stadtgebiet steht ein gut ausgebautes Radwegenetz zur Verfügung, im nahen Umland gibt es eine Vielzahl von Ausflugszielen für Radtourende. Zudem verkaufen durch Oldenburg verschiedene Radfernwege. So führt der 130 km lange Jadeweg von Wilhelmshaven nach Wildeshausen. In Oldenburg beginnt bzw. endet der 87 km lange Fernwanderweg Ems-Hunte-Weg. Er führt nach bzw. kommt von Leer (Ostfriesland). Beide Fernwanderwege gehören zum Netz des Wiehengebirgsverbands Weser-Ems.

Grünkohltouren

Grünkohl ist das Oldenburger Nationalgericht. Seine Palmen dürfen erst nach dem ersten Frost geerntet werden. Die Kälte holt die Bitterstoffe aus den Blättern, steigert den Zuckergehalt des Kohls und macht ihn besser bekömmlich. Das Gemüse wird fett und deftig zubereitet und kommt bevorzugt mit Pinkel, Kochwurst und Kasseler auf den Tisch. Oldenburger Kaufleute fuhren schon im 19. Jahrhundert mit ihren Pferdekutschen nach Ostfriesland, um in den dortigen Dorfgasthöfen das Wintergemüse zu genießen. Die im ganzen Nordwesten beliebten Kohlfahrten haben in dieser Tradition ihren Ursprung. Dabei ziehen die Kohlfreunde in Gruppen durchs Land, um schließlich in einem (Land-)Gasthof zum gemeinsamen Essen und Trinken einzukehren. Bei dieser Gelegenheit wird alljährlich der "Kohlkönig" bestimmt. Seit Sommer 2010 bezeichnet sich Oldenburg selbst augenzwinkernd als „Kohltourhauptstadt“.

Einkaufen

Dank einer charmanten Altstadt mit kleinen inhabergeführten Geschäften, einer großen Fußgängerzone und Einkaufszentren ist Oldenburg Einkaufsziel für das Umland. In der Innenstadt finden sich in der Fußgängerzone, regionale und international vertretene Modegeschäfte wie C&A, Leffers, H&M, Zara Moden oder Männermode Bruns sowie das Schuhhaus Schütte. Das Nikolai-Viertel, ein altes Stadtquartier, bildet einen Gegenpol zur modern gestalteten Fußgängerzone. Am Stadtrand sind die großen Möbelhäuser (z.B. Ikea, Poco, Möbel Buss) und Einkaufszentren (famila Einkaufsland Wechloy) zu finden. Mehrere verkaufsoffene Sonntage und zahlreiche Floh-, Trödel- und Handwerkermärkte laden am Wochenende zum Stöbern ein.

Essen und Trinken

Oldenburgs kulinarische Szene zeichnet sich durch eine mitunter verblüffende Vielfalt aus. Hier finden sich sowohl Lokale, die die bodenständige Küche mit Produkten aus der Region bevorzugen, als auch ambitionierte Restaurants, deren Köche sich nicht vor den Kollegen aus den Metropolen zu verstecken brauchen.

Ausgehen

Wallstraße, zwischen Lappan und Waffenplatz. Oldenburgs "Kneipenmeile", d.h. es gibt verschiedenste Kneipen (z.T. mit Livemusik), Bistros und Bars. Ideal, um Freunde zu treffen oder neue Leute kennenzulernen. Besonders turbulent zur Stadtfestzeit (Ende August).

Baumgartenstraße, ein beliebter Treffpunkt für Partygänger im Herzen der Altstadt mit den Locations "César", "Loft" & "Cubes", in denen auch häufig Mottopartys stattfinden.

Rathausplatz, direkt am Rathaus. Dort liegen diverse Cafés, Bistros und Bars direkt nebeneinander.

Veranstaltungen

Traumgärten (Mai/Juni bis Juli/August): Garten- und Landschaftsbauer verwandeln Straßen und Plätze in der Innenstadt zu Orten der Flora und des pflanzlichen Wachstums.

Oldenburger Stadtfest (Ende August): Viel Neues und viel Bewährtes - so startet jedes Jahr im August das Oldenburger Stadtfest, mit vielen Buden, Bühnen und Bands.

Kramermarkt (Ende September/Anfang Oktober): "Oldenburgs fünfte Jahreszeit". Der Kramermarkt ist eines der größten Volksfeste im Nordwesten mit jährlich über einer Million Besuchern. Tradition und familienfreundliche Atmosphäre verleihen ihm einen ganz besonderen Charakter. Der Kramermarkt beginnt stets an einem Freitag und dauert zehn Tage.

Internationale Oldenburger Pferdetage (November): Die Topstars der Reitelite sowie talentierte Nachwuchsreiter messen sich in Dressur- und Springprüfungen.

Lambertimarkt (Weihnachtsmarkt, Ende November bis 22. Dezember) An rund 30 Tagen vor den weihnachtlichen Feiertagen verbreitet sich der Duft von Lebkuchen, gebrannten Mandeln und Glühwein in der Altstadt Oldenburgs. Der vorweihnachtliche Lambertimarkt präsentiert sich mit rund 125 liebevoll geschmückten Holzhütten, Verkaufsständen und viel Tannengrün.

Oldenburger Bike & Inliner Nights Dieses Event findet von Mai bis September jeweils am ersten Mittwoch des Monats statt - die ca. 90-minütigen Bike & Inliner Nights werden stets von mehreren tausend Teilnehmern besucht. Sie führen durch verschiedene Stadtbezirke, dafür werden eigens Straßen für den Autoverkehr abgesperrt.

Unterkunft

Wer in Oldenburg übernachten möchte hat reichlich Auswahl. Neben einem Campingplatz und einer Jugendherberge gibt es 23 Hotels in den unterschiedlichen Preiskategorien.

Jugendherberge Alexanderstr. 65, 26121 Oldenburg, Tel. 0441/87135

Campingplatz am Flötenteich Mühlenhofsweg 80, 26125 Oldenburg, Tel. 0441/32828

Hotelsuche Oldenburg-Tourist.de

Lernen

Oldenburg ist Standort der Carl von Ossietzky Universität und der Jade Hochschule. Seit November 2010 ist die Volkshochschule Oldenburg an ihrem neuen Standort gegenüber von Hauptbahnhof und ZOB angesiedelt.

Klarkommen

Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH unterhält eine Tourist-Information in der historischen Altstadt.

  • Tourist-Information Oldenburg, Kleine Kirchenstraße 10, 0441/36161366 (, fax: 0441/36161350), [2]. Mo. - Fr. von 10 bis 18 Uhr, Sa. von 10 bis 14 Uhr.

Kommunizieren

In Oldenburg wird Hochdeutsch und teilweise auch die niederdeutsche Sprache (Plattdeutsch) gesprochen. Zudem spricht ein Großteil der Menschen Englisch.

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