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Olbia

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--Steffen M. 11:57, 18. Aug. 2007 (CEST)

Olbia (ehemals und sardisch Terranòa) liegt am gleichnamigen Golf und ist mit fast 50.000 Einwohnern eine der größten Städte Sardiniens und eine der zwei Hauptstädte der Provinz Olbia-Tempio. Die meisten Sardinienreisenden landen hier - entweder im Fähr- oder im Flughafen, der auch von einem der großen Billigflieger aus Deutschland angeflogen wird.

Olbia liegt im Nordosten der Insel direkt vor der Tür der bekanntesten Küste Sardiniens, der Costa Smeralda. Selbst an der Hauptstraße Corso Umberto I ist dort kaum ein Gebäude höher als 2 Stockwerke. Olbia zeigt also - wie fast alle Städte Sardiniens - einen angenehmen Provinzcharakter, der aber durch Trabantensiedlungen wie Olbia 2 und die hektischen Hauptverkehrsadern, auf denen im Sommer mehrere 100.000 Touristen ankommen, aufgehoben wird.

Olbia war bereits in vorrömischer Zeit ein Hafen, den die Römer für den Getreideexport ausbauten. Während der Pirateneinfälle auf Sardinien wurde die Stadt zeitweise aufgegeben. Während der Richterzeit war Olbia Sitz des Judikats Gallura.

Verkehr

Olbia verfügt über einen Fährhäfen und ein weiterer ist im nahen Golfo Aranci, sie werden per Autofähre von Civitavecchia, Genua, Livorno oder (im Sommer) auch von anderen Orten aus angefahren. Der moderne Flughafen kann von den meisten europäischen Ländern direkt erreicht werden. Olbia ist auch Sitz der Fluggesellschaft Meridiana. Easyjet fliegt mehrmals in der Woche von Berlin, Basel, Genf und London nach Olbia. Der Bahnhof Olbia ist Endhaltestelle der Verbindungen Cagliari - Olbia sowie Sassari - Olbia.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Kirche San Simplicio (Bild), Romanische Basilika aus grauem Granit, zuerst bezeugt im 11. Jahrhundert, geweiht dem heiligen Simplicius von Fausania, ehemalige Kathedrale der Diözese von Cività (Olbia) bis zu deren Auflösung 1533
  • Kirche zum Apostel Paulus aus dem 18. Jahrhundert im oberen Teil der Altstadt.
  • Nahe der Stadt, auf der 246 m hohen Punta Casteddu, steht der Nuraghe Cabu Abbas (Anfang des Wassers) mit herrlichem Ausblick.
  • Die der Küste vorgelagerte Insel Tavolara

Südlich an der Straße nach Loiri liegen:

  • die Villa Romana
  • das Castello Padrese
  • das sehr gut erhaltene Gigantengrab (Tomba di Giganti) von Su Monte 'e S'Abe.
  • Sa Testa Brunnenheiligtum an der Straße nach Golfo Aranci

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