Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Neuseeland: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wikitravel
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Bus)
(Weblinks)
Zeile 524: Zeile 524:
  
 
*[http://www.newzealand.com/travel/Neuseeland-Reisen/ The Official Tourism] - Die Offizielle Touristen information
 
*[http://www.newzealand.com/travel/Neuseeland-Reisen/ The Official Tourism] - Die Offizielle Touristen information
 +
*[http://www.weltwunderer.de Weltwunderer] - Info-Blog zum Reisen mit Kindern in Neuseeland
  
  

Version vom 18. Januar 2013, 10:15 Uhr


Lage
LocationNewZealand.png
Flagge
Nz-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Wellington
Staatsform: Parlamentarische Demokratie
Währung: New Zealand dollar (NZD)
Fläche: 268,680 km²
Bevölkerung: 4,170,000 (Februar 2007, geschätzt)
Sprachen: Englisch, Maori
Religionen: Anglikanisch 17%, Römisch-Katholisch 14%, Presbyterianer 11%, Methodisten 3%, Pentecostal 1.7%, Baptisten 1.3%, andere Christliche Religionen 9%, andere 3%, keine 43%
Stromsystem: 230V/50Hz (Australischer Stecker)
Telefonvorwahl: +64
Internet TLD: .nz


Karte von Neuseeland

Neuseeland liegt in Ozeanien und Australien.

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Neuseeland besteht aus zwei großen Inseln (Nord- und Südinsel), einer mittelgroßen (Stewartinsel) und mehreren kleinen Inseln. Die beiden Hauptinseln sind in 24 Regions unterteilt.


Nordinsel Die Nordinsel ist wesentlich dichter besiedelt als die größere Südinsel. Wichtige Regionen aus touristischer Sicht sind (von Nord nach Süd):

Südinsel Die Südinsel wird bestimmt durch die Southern Alps, einem fast 4000 Meter hohem Gebirge. An der Westküste fällt dieses steil zum Meer hin ab und kalter Regenwald findet sich in den Tälern. Weite Ebenen erstrecken sich zwischen Ostküste und dem Gebirge, in denen sich unter anderem Neuseelands bekannteste Weinanbaugebiete erstrecken. Wichtige Regions auf der Südinsel sind (von Nord nach Süd):

Weitere Inseln

Weiterhin gehört Tokelau als abhängiges Gebiet zu Neuseeland, während die Cookinseln und Niue selbstverwaltete Territorien in freier Assoziierung sind.

Städte

  • Tauranga, Bay of Plenty - Reiseführer
  • Auckland, oft als City of Sails bezeichnet, ist mit ca. 1'300'000 Einwohnern die größte Stadt Neuseelands.
  • Christchurch ist die größte Stadt der Südinsel.
  • Dunedin, die Stadt im Südosten der Südinsel, ist von den schottischen Einwanderern stark geprägt.
  • Gisborne
  • Hamilton
  • Invercargill
  • Nelson liegt auf der Südinsel (knapp über 40'000 Einwohner) umgeben von den drei meistbesuchten Nationalparks Neuseelands (Abel-Tasman-Nationalpark, Kahurangi-Nationalpark und der Nelson-Lakes-Nationalparkteil) in der Region.
  • Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands im Süden der Nordinsel und hat ungefähr 170'000 Einwohner (Region Wellington ca. 440'000).
  • Palmerston North
  • Whangarei ist das kommerzielle Zentrum Northlands und ist umgeben von ein paar der besten Strände in Neuseeland

Weitere Ziele

Nordinsel

  • Aupouri Halbinsel - Nördlichster mit dem Ninety Mile Beach und dem Cape Reinga (ein Leuchturm mit Wegweiser).
  • Bay of Islands - Malerische Insellandschaft, die auch historisch interessant ist.
  • Coromandel - Eine Halbinsel mit schönen Stränden (besonders dem Hot Water Beach) und Kalkklippen. Besonders empfehlenswert ist hier auch Cathedral Cove.
  • Kauri Forest - Urwälder im Westen der Nordinseln, in denen die zweitgrößten Bäume der Welt stehen und standen.
  • Napier - kleinere Stadt an der Ostküste, nach der fast völligen Zerstörung durch ein Erdbeeben in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts im Stil des Art Deco wiedererrichtet.
  • Rotorua - Eines der geothermisch aktivisten Gebiete der Erde: Geysire, Schlammtöpfe und überall Schwefelgeruch.
  • Tongariro National Park - wilde, karge Vulkanlandschaften und der berühmte Tongariro Crossing-Wanderweg.
  • White Island - ein aktiver Vulkan inmitten der Bay of Plenty.

Südinsel

Hintergrund

Neuseeland wurde sowohl von den Ureinwohnern als auch von den Europäern als eine der letzten bedeutenden Landmassen besiedelt. Zusammen mit dem jungen geologischen Ursprung und der geografischen Isolation hat sich so eine einzigartige Landschaft, Flora, Fauna und Kultur entwickelt.

Seit Mitte der 80er Jahre ist Maori, die Sprache der Ureinwohner, offizielle Landessprache, deshalb sind öffentliche Gebäude oft zweisprachig ausgeschildert. In den Medien wird die Sprache und die Kultur von den rund 100.000 maorisprechenden Neuseeländern mit speziellen Programmen gepflegt.

Mt Ngauruhoe im Tongariro National Park
Der vergletscherte Mitre Peak überragt den Milford Sound.

Geschichte

um 800 Ost-Polynesier besiedeln das bis dahin menschenleere Neuseeland und bringen Tiere und Pflanzen mit. Sie entdecken Neuseeland als letzte große Insel in Polynesien nach Samoa und Tonga.

925 Nach Überlieferung der Maori landet der legendäre polynesische Navigator Kupe in Neuseeland. Immer mehr Polynesier folgen ihm. Sie jagen Moas und roden den Wald, um die Tiere aus ihren Verstecken zu jagen.

um 1560 Spanische Seefahrer erforschen den Pazifik. Sie entdecken einige Südseeinseln, nicht aber "terra australis", das gesuchte Südland.

James Cook landet am 9. Oktober an der Ostküste der Nordinsel und nimmt schließlich in der Mercury Bay das Land für König George III. in Besitz.

1792 Das erste Walfangschiff erreicht Neuseeland.

1806 Als erster europäischer Siedler wird George Bruce in Aufzeichnungen genannt, ein Gefangener aus der australischen Sträflingskolonie New South Wales.

1814 Die ersten Missionare kommem ins Land. Zwei Jahre später wird die erste Schule für Maori-Kinder eröffnet.

1820 Der Maori-Häuptling Hongi Hika besucht in London Englands König George IV. Die Geschenke, die er dort erhält, tauscht er nach seiner Rückkehr gegen Waffen ein und führt Kriegszüge gegen Europäer und andere Maori-Stämme. Es gibt mehrere tausend Tote.

1827 Die ersten britische Soldaten werden in Neuseeland eingesetzt.

1833 Der britische Gesandte James Busby erreicht Neuseeland. Er soll die Interessen der Engländer vertreten.

1835 35 Maori-Häuptlinge schließen mit Busby in der Bay of Islands einen Unabhängigkeitsvertrag und schließen sich zu den "United Tribes of New Zealand" zusammen.

1837 William Hobson, der spätere Generalgouvernouer, kommt in Neuseeland an, um die dort lebenden Europäer vor den aufständischen Maori zu schützen.

1838 Die "New Zealand Company" wird gegründet. Sie will britischen Bürgern Grund und Boden verkaufen und die Besiedlung des Landes vorantreiben. Eine Idee von Edward Gibbon Wakefield. 1844, nachdem Wellington, Nelson, New Plymouth,Christchurch und Dunedin gegründet und fast 20.000 Auswanderer nach Neuseeland gekommen sind, löst sich die Gesellschaft wegen finanzieller Schwierigkeiten auf.

1840 Der "Treaty of Waitangi" wird unterzeichnet, als erstes von Hone Heke, einem Neffen des Maori-Kriegers Hongi-Hika. In Wellington weigert sich der Zimmermann Samuel Parnell,gerade eingewandert, mehr als 8 Stunden am Tag zuarbeiten. Neuseelands erster Arbeitnehmer - Arbeitgeber - Streit. Neuseeland wird englische Kronkolonie und unabhängig von New South Wales. Gouverneur ist William Hobson, der zwei Jahre später stirbt.

1845 Generalgouverneur von Neuseeland wird Captain George Grey.

1852 Die neuseeländische Verfassung tritt in Kraft, der Status der Kronkolonie wird aufgehoben, sechs Provinzen werden gegründet und nach 24 Jahren zugunsten einer zentralen Regierung wieder abgeschafft. Vier Jahre später ist Henry Sewell Neuseelands erster Ministerpräsident.

1858 Erstmals leben mehr weiße Einwanderer als Maori in Neuseeland. Ein Maorikönig wird proklamiert (Potatao I.). Das "Maori King Movement" soll die Maori-Stämme bei der gerechten Abwicklung von Landverkäufen unterstützen.

1861 Gabriel Read findet Gold in Otago. In den nächsten Jahren werden immer mehr Goldfelder in Neuseeland entdeckt.

1865 Wellington wird Hauptstadt.

1867 Im Repräsentantenhaus werden 4 Sitze (von 92) für Vertreter der Maori geschaffen, nahezu revolutionär für einen Kolonialstaat und zu dieser Zeit einmalig auf der Welt.

1870 Sir Julius Vogel, neuseeländischer Finanz- und später Premierminister, nimmt in England eine Anleihe von 10 Mio.Pfund auf und kurbelt damit erfolgreich die Wirtschaft an, indem er Straßen bauen lässt und in andere öffentliche Einrichtungen investiert.

1872 Das "Public Trust Office" wird gegründet. Die noch heute bestehende staatliche Institution übernimmt notarielle Aufgaben, hilft Menschen in Not oder bei geschäftlichen Problemen.

1873 Die neuseeländische Regierung bezahlt Einwanderern die Schiffspassage.

1874 Die ersten Chinesen beginnen mit ihrer Arbeit auf den Goldfeldern an der Westküste. Von den Neuseeländern werden sie nicht geachtet. Sie sind zu fleißig und letztendlich auch noch erfolgreich.

1884 Zum ersten Mal demonstrieren Arbeitslose in Auckland während einer großen wirtschaftlichen Depression zwischen 1879 und 1896. 1886 Bei Taranaki wird Öl gefunden.

1887 Reefton, ein Goldgräber- und Holzfällerstädtchen in Norden der West Coast, nimmt ein Jahr vor Auckland die erste öffentliche Stromversorgung der südlichen Erdhalbkugel in Betrieb.

1890 Die erste Wahl. Jeder Mann über 21 Jahre hat eine Stimme!

1891 Neuseeland übernimmt die Kontrolle über die Cook-Inseln, die 1965 unabhängig werden.

1893 Weltweit als erste erhalten neuseeländische Frauen das Wahlrecht.

1896 Volkszählung: 703.306 Neuseeländer

1898 Erstmalig auf der Welt gibt es in Neuseeland eine Altersrente für Frauen und Männer über 65 Jahre.

1899 Der erste Einsatz von neuseeländischen Soldaten außerhalb ihres Landes erfolgt während des Burenkrieges in Südafrika.

1901 Das Tourist und Publicity Department wird gegründet, das als erstes Land der Welt um die Gunst der Touristen buhlt. Neuseeland zählt 815.000 Einwohner.

1903 Vermutlich der erste motorbetriebene Flug der Welt durch Richard W. Pearse bei Timaru (Südinsel). Er selbst läßt jedoch später den Wright Brüdern den Vortritt: Sie hätten es (1904) besser gemacht als er.

1906 Die Zahl der Maori wird mit 50.000 angegeben.

1907 Neuseeland erhält von England den Titel "Dominion".

1908 Ernest Rutherford aus Nelson, der als erster das Atom spaltete, erhält den Chemie-Nobel-Preis.

1911 Neuseeland hat mehr als 1 Mio. Einwohner. Die Neuseeländer schenken den Briten ein komplettes Schlachtschiff. Drei Jahre später ziehen sie mit den Engländern in den Ersten Weltkrieg.

1917 Wegen des Krieges in Europa werden die Pubs um 18 Uhr geschlossen. Diese Regelung wird erst 50 Jahre später wieder aufgehoben.

1918 Bilanz des I.Weltkrieges: Mehr als die Hälfte der 100.000 am Krieg beteiligten Neuseeländer wurden getötet.

1919 Frauen dürfen nun auch ins Parlament gewählt werden.

1923 Die britische Regierung unterstellt 400.000 qkm2 des antarktischen Gebietes dem neuseeländischen Generalgouverneur und nennt es nach dem Briten James Ross "Ross Dependency". Das Areal wird später teilweise auch von Argentinien, Chile und Brasilien beansprucht.

1925 Erstes Radioprogramm in Neuseeland.

1933 Neuseeland ist das höchstverschuldete Land (pro Kopf)der Welt.

1935 Die Labour Party gewinnt erstmals die Wahlen.

1936 Die 40-Stunden Woche wird festgeschrieben. 1942 Während die neuseeländische Armee an der Seite der Briten in Nordafrika kämpft, geben die Amerikaner dem Land Schutz vor den Japanern.

1945 Neuseeland wird Gründungsmitglied der Vereinten Nationen.

1947 Am 25. November wird Neuseeland völlig unabhängig von England.

1951 Der ANZUS-Pakt, der militärische Sicherheitspakt zwischen Australien, Neuseeland und den USA, wird unterzeichnet und tritt ein Jahr später in Kraft.

1952 Nun gibt es über 2 Mio. Neuseeländer und knapp 14.000 Maori.

1953 Der Neuseeländer Edmund Hillary, ein ehemaliger Bienenzüchter, bezwingt als erster den Mount Everest.

1954 Das neuseeländische Parlament wird von Queen Elizabeth II. eröffnet.

1960 Frauen und Männer erhalten den gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

1964 Zum letzten Mal wird ein Wal in neuseeländischen Gewässern getötet. 1965 Premierminister Holyoake schickt als neuseeländische Unterstützung der amerik. Truppen einige hundert Soldaten an die Front, trotz heftiger Proteste und Demonstrationen.

1971 Ein Umweltministerium wird eingerichtet.

1972 Erster offizieller Protest der neuseeländischen Regierung gegen die Atomversuche der Franzosen auf dem Moruroa-Atoll.

1973 Krise der neuseeländischen Wirtschaft durch Beitritt Englands zu EG. Neuseeland wird OECD-Mitglied.

1974 Das Wahlalter wird auf 18 Jahre gesenkt.

1976 Protest gegen den Neuseelandbesuch eines nuklear betriebenen amerikanischen Schiffes.

1982 Neuseeland unterstützt England beim Falkland-Krieg.

1984 Die Labour Party gewinnt die Wahl und löst die National Party ab, die die letzten 9 Jahre regiert hat. Neuseeland wird erste atomwaffenfreie Zone der Welt. Das Gesetz dazu wird 1987 erlassen.

1985 Die "Rainbow-Warrior" von Greenpeace wird durch den französischen Geheimdienst im Hafen von Auckland versenkt.

1987 Das Lotto-Spiel wird eingeführt.

1989 Zum ersten Mal bringt der Tourismus mehr Devisen ein als die Fleisch- und Wollindustrie.

1990 3,3 Mio. Einwohner und 58 Mio. Schafe in Neuseeland.

1993 Die Bevölkerung Neuseelands sprach sich mit großer Mehrheit für die Einführung des Verhältniswahlrechts aus.

1995 Das Gesetz über eine Entschädigung der Maori sieht die Rückgabe von etwa 16.000 Hektar Land an die Ureinwohner vor.

Kultur

Politik

Staatsform: Parlamentarische Demokratie (konstitutionelle Monarchie im Commonwealth)

Staatsoberhaupt: Britische Königin, vertreten durch einen Generalgouverneur

Unabhängigkeit: 26. September 1907 (von Großbritannien)

Verfassung: Keine geschriebene Verfassung. Es existieren verschiedene Dokumente, einschließlich Gesetze von Großbritannien und Neuseeland.


Klima

Die meisten Touristen bleiben mehr als zwei Wochen in Neuseeland und bereisen praktisch das ganze Land, das mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von rund 1600km immer gut ist für klimatische Abwechslung. Der äußerste Norden ist subtropisch geprägt, es stehen auch mal Palmen am Strand und in den Sommermonaten (Dezember-März) wird es heiß genug, um baden zu gehen. Je weiter südlich man kommt, umso kühler wird das Klima. Die Südinsel ist eher vom gemäßigten Klima geprägt, wobei hier die Westküste eine Sonderrolle einnimmt. Die hohen Bergmassive, die direkt bis an das Meer heranragen sorgen dafür, dass sich hier immer die Wolken abregnen können. Das Fiordland im Südwesten der Südinsel ist zehnmal regenreicher als Mitteleuropa und für seinen Kalten Regenwald berühmt. Da eine Neuseelandreise immer auch zum Franz-Josef-Gletscher und zum Mt. Cook in die Südalpen führt, kann man auch im Frühling oder Herbst mit Schnee rechnen. Das Hochland und die höheren Lagen der Gebirge, v.a. auf der Südinsel sind im Winter sehr kalt. Reisende sollten sich deshalb auf praktisch jedes Wetter vorbereiten. Leichte Sommerkleidung, ein paar warme Pullover und Jacken, die Regen und Wind trotzen gehören hier einfach zur Grundausstattung.

Anreise

Strenge Einfuhrbestimmungen gibt es für Lebensmittel und organische Stoffe. Es existiert eine Vielzahl von Bestimmungen, im Zweifelsfall wende man sich deshalb an die neuseeländische Botschaft. Für Obst, Gemüse, Honig und Fleisch gibt es Spezialcontainer in der Ankunftshalle, um die Ware ohne Strafe zu entsorgen. Der Versuch, dennoch etwas zu schmuggeln, wird mit 200NZ$ und einer offiziellen Vorstrafe geahndet. Die vom Zoll eingesetzten Hunde sind ohne weiteres in der Lage unverpackte Lebensmittel auch durch viele Lagen Stoff und in Tupperdosen zu erschnüffeln.

Flugzeug

Auckland wird von einigen internationalen Fluglinien angeflogen und ist gewöhnlich der billigste An- und Abreiseort. Daneben gibt es noch in Hamilton, Palmerston North, Wellington, Christchurch, Dunedin and Queenstown internationale Flughäfen, die aber nur aus Australien angeflogen werden. Christchurch bietet auch Verbindungen zu einigen anderen Ländern in Asien.

Deutsche Reisebüros bieten zumeist zwei Routen an. Die sogenannte Ostroute führt für gewöhnlich über Singapur oder Bangkok und dauert etwa 23h reine Flugzeit. Dazu kommen rund 3-4 Stunden für den Umstieg. Die Westroute (Pearl-Route) über die USA ist bedeutend länger, man sollte hier mit etwa 28-30 Stunden rechnen. Da man hierbei jedoch westwärts fliegt, ist die Zeitumstellung etwas besser zu verkraften. Einige Reisende nutzen jedoch auch Städte wie Singapur oder Los Angeles für einen ein- oder zweitägigen Zwischenstop. Bei rechtzeitiger Buchung kostet ein Hin- und Rückflug zwischen 1000€ und 1200€.

Beim Abflug muss auf den Flughäfen in Wellington und Dunedin eine "Departure Tax" von NZ$20, in Auckland, Christchurch, Hamilton und Palmerston North von NZ$25 gezahlt werden. Auch hier werden alle gängigen Kreditkarten akzeptiert. Ein Schalter der Bank of New Zealand tauscht übrig gebliebene Kiwi-Dollars in Euro um.

Schiff

Abgesehen von Kreuzfahrtschiffen gibt es keine Passagierschiffe, die Neuseeland ansteuern. Es besteht jedoch die Möglichkeit, auf einer Yacht in Australien oder im Pazifik anzuheuern. Allerdings sollte man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und sich nicht zu viel Hoffnung machen. Zudem besteht die Möglichkeit, auf einem Frachtschiff nach Neuseeland zu gelangen. Frachtschiffe verkehren heutzutage mehr oder weniger regelmäßig zwischen Europa (u.a. ab Hamburg, Rotterdam, Dünkirchen, Le Havre oder La Spezia) und Australien/Neuseeland. Die Frachtschiffe nehmen zumeist nur wenige Passagiere mit, sind aber meist sehr gut eingerichtet und bieten einen hohen Standard.


Mobilität

Flugzeug

Ein dichtes Netz an Flugverbindungen überzieht Neuseeland. Mit Abstand die größte ist Air New Zealand, die auch Mitglied in der Star Alliance ist. Daneben gibt es auch eine größere Anzahl kleinere Anbieter, die sich teilweise auf einzelne Strecken (wie z. B. zum Milford Sound) spezialisiert haben.

Eisenbahn

Neuseeland verfügt zwar nur über drei Eisenbahnlinien, aber diese gelten mit zu den schönsten der Welt. Das Eisenbahnunternehmen TranzScenic bietet die Strecke Auckland-Wellington (Overlander - fährt täglich Dez. - Apr., nur Freitag-Sonntag Mai-Nov.), Picton - Blenheim - Christchurch (TranszCoastal - fährt täglich) sowie Christchurch - Arthur's Pass - Greymouth (TranszScenic - fährt täglich) an.

Leider sind die Waggons wegen früherer Privatisierung sehr veraltet, und die Infrastruktur in einem schlechten Zustand. Deshalb sind die Züge langsam und ziemlich teuer im Vergleich mit Luft- oder Straßenverkehr.

Bus

Neben Mietwagen und eigenem Wagen ist das Reisen mit dem Bus wahrscheinlich die häufigste und auch günstigste Art der Fortbewegung. Neben dem öffentlich Busnetz haben sich auch Busunternehmen direkt auf die Belange der Backpacker eingestellt und bieten Pässe an, die die Reisenden zu Fahrten auf dem gesamten Streckennetz für eine gewisse Zeit kennenlernt. Die Routen erschließen alle wichtigen Reiseziele und an Bord findet sich schnell Kontakt zu weiteren Touristen aus der ganzen Welt. Kiwi Experience, Magic Bus oder Stray sind einige dieser Anbieter.

Fähren

Die wichtigste Fährverbindung in Neuseeland ist die "große Überfahrt" von Wellington nach Picton. Zwei Unternehmen konkurrieren um die Gunst der Kunden. das Unternehmen Interislander mit der schnellsten Verbindung und höheren Preisen und das günstigere Privatunternehmen Bluebridge. Die Boote verkehren mehrmals am Tag, in der Hochsaison ist eine Reservierung empfehlenswert.

Beim Übersetzen von der Nord- zur Südinsel per Fähre sind ein paar Dinge zu beachten. Die Fahrzeuge größerer Mietwagenfirmen (die aber allesamt teurer sind) werden nicht mitgenommen. Stattdessen erhält man auf der anderen Seite an der Mietstation direkt am Hafen ein anderes Fahrzeug. Es empfiehlt sich, die Tickets im Voraus zu reservieren, da die Fähren in der Hauptsaison (Weihnachten bis Ende Februar) eigentlich immer voll sind. Kostengünstiger als mit den staatlichen Fähren fährt man mit der Bluebridge Line. Die Fähren fahren von den gleichen Ablegern, allerdings nur zweimal am Tag, und dauern 20 Min. länger.

Die zweite große Fährlinie ist die von der Südinsel zur Stewart-Insel. Die staatliche Linie fährt im Sommer alle zwei Tage, im Frühjahr und Herbst zweimal in der Woche und im Winter einmal in der Woche. Der Fahrplan ändert sich mindesten jährlich. Privatanbieter kommen jährlich dazu, verschwinden aber oft auch bald wieder.

Wohnmobil

In Neuseeland gibt es eine ganze Reihe Wohnmobilvermieter. Da es abhängig von Region, Saison, Mietdauer und gebuchter Fahrzeugklasse starke Preisunterschiede geben kann empfiehlt es sich vor einer Anmietung immer mehrere Angebote einzuholen. Bevor Sie eine Buchung bestätigen, sollten sie besonders auf die Mietbedingungen achten. Besondere Unterschiede gibt es bei der Kaution (Höhe & wird sie vor Mietbeginn von der Kreditkarte abgebucht?) sowie Versicherungspreisen und Wartung der Fahrzeuge (das Alter ist meistens nicht entscheidend da ein 3 Jahre altes Fahrzeug älter wirken kann als ein 8 Jahre altes Fahrzeug). Qualitativ heben sich Familiebetriebe sehr positiv hervor. Bei den großen Firmen sollte man besonders aufpassen da es sich oft um Massenabfertigung handelt.

Liste der Wohnmobilvermieter

Motorrad

  • Motorrad Bike Adventure NZ vermietet Yamaha XT600 (und Autos, Sleepervans, Campervans, geführte Touren)

Mietwagen

Wer mobil unterwegs sein will, sollte am besten bereits in Deutschland im Reisebüro ein Wohnmobil oder Mietauto bestellen. Wer ein Fahrzeug gebucht hat, braucht sich dann auch keine Gedanken zu machen das alles ausgebucht ist. Man sollte aber auf jeden Fall auch die Firma direkt kontaktieren und nach Rabatten fragen. Generell kann man bis zu 30% sparen, wenn man die Preise unterschiedlicher Anbieter vergleicht. Bei der Übernahme vom Vermieter sollte unbedingt eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen werden, da in Neuseeland keine Pflicht zur Haftpflichtversicherung besteht. Bei einer Kollision mit einem Trecker kann man sonst schnell auf dem Schaden sitzen bleiben.
Ein typisches Verkehrsschild auf der Südinsel

Auto kaufen

Falls der Aufenthalt für länger als zwei Monate geplant ist, ist der Kauf eines alten Autos eine der billigsten Varianten, um auch die letzten Winkel erreichen zu können. Nach einem guten Kauf lassen sich mit etwas Glück beim Verkaufen einige Dollar verdienen - mit etwas Pech ist die neue Mobilität mit Motorschaden nach einigen Tagen zu Ende. Die Preise für Autos sind allgemein Anfang des Sommers höher als im Herbst. In Auckland sind die Preise am tiefsten, da die meisten dort das Land verlassen und das Angebot daher bedeutend größer ist als beispielsweise in Christchurch. Vans und Kombis sind durch die Schlafmöglichkeit oft etwas überteuert, aber auch leichter zu verkaufen. Ein Auto auf Neuseelands Straßen braucht eine Registrierung als Gegenstück zur deutschen KFZ-Steuer, sowie eine gültige WOF-Marke (Warrant of Fitness) hinter der Windschutzscheibe. Die meisten Postämter verkaufen diese Registrierungs-Nachweise. Ein WOF wird von fast allen Werkstätten und vielen Tankstellen ausgestellt. Die Kriterien sind bei der jedes halbe Jahr (jährlich bei neueren Fahrzeugen) durchzuführenden Prüfung, sind sehr ähnlich zu der HU in Deutschland.

Allgemeine Verkehrsbedingungen

Es ist sehr empfehlenswert, sich strikt an die Verkehrsregeln zu halten, besonders was die Höchstgeschwindigkeit angeht. Speeding Cameras werden zwar öfter angekündigt als sie dann tatsächlich vorhanden sind, dennoch nehmen die Neuseeländer zu schnelles fahren sehr ernst. Im Zweifel passt man sich (sofern vorhanden) einfach dem normalen Verkehr an und rollt gemütlich 5 oder 10km/h langsamer als erlaubt.

Auch vor krassen Warnungen schreckt man hier nicht zurück.

Benzin ist mit NZ$2.02 pro Liter (Stand 1 Aug. 2008) vergleichsweise preiswert. Da die meisten Touristen jedoch schnell ein paar tausend Kilometer verfahren, sollte auch dieser Punkt im Reisebudget nicht vernachlässigt werden. Grundsaetzlich kann man fuer eine 4 Wochen Reise 3500-4500 km rechnen.

Es gilt generell Linksverkehr! Die meisten Verkehrsregeln entsprechen denen in Deutschland. Außerorts sind maximal 100 km/h erlaubt (Autobahnen gibt es nur um Auckland, Wellington und Christchurch), an ampellosen Kreuzungen gilt rechts vor links. Das heißt, dass man als Linksabbieger dem Fahrzeug, das in dieselbe Straße rechts abbiegt, den Vortritt geben muss. Geschwindigkeitsübertretungen und andere Vergehen werden hart bestraft.

Trampen

Wer an keine feste Reiseroute gebunden ist, kommt als Anhalter sehr gut durch das Land. Andere Reisende nehmen gerne Gleichgesinnte mit und auch Kiwis fahren oft Umwege, um Anhalter direkt am Bestimmungsort abzusetzen und dabei noch die eine oder andere Geschichte loszuwerden.

Backpacking

Mit dem Rucksack zu reisen ist wohl die beliebteste Weise, ein Land zu erkunden. Neuseeland ist aufgrund seiner lebensfrohen und gastfreundlichen Menschen ein perfektes Ziel dafür. Neben dem weltweit bekannten Woofing gibt es eine weitere Organisation in Neuseeland, in die sich Farmen eingetragen haben, um Reisende kostenlos gegen leichte Mithilfe auf der Farm aufzunehmen.


Touren

Wer Neuseeland hautnah erleben möchte, aber nicht gerne alleine reist, kann auch eine geführte Tour bei einem der vielzähligen Anbietern buchen. Das Angebot reicht von Camping Trips bishin zu Luxus Touren mit Übernachtungen in 5 Sterne Hotels. Auch gibt es viele Tour-Anbieter mit deutsch-sprachigen Reiseführern. Dank Neuseeland's Vielfalt an Attraktionen und Aktivitäten gibt es Touren für jedes Alter und jeden Geschmack, wie Eco-Touren für Naturliebhaber, luxuriöse Touren mit kleineren Gruppen für den gemütlichen Typ oder Wander/Rad und Camping Touren für aktivere Urlauber oder auch Touren, die speziell auf die Bedürfnisse der Backpacker zugeschnitten sind und die Möglichkeit zum Hop-on & hop-off bieten. Anbieter hierfür sind zum Beispiel Magicbus,Stray Neuseeland, Flying Kiwi Adventure Tours.

Sprache

Neben Englisch ist mittlerweile auch 'Te Reo', die Sprache der Maori Ureinwohner, offizielle Landessprache. Sowohl Radio als auch Fernsehprogramme werden auf Englisch (es gibt aber einen Maori-Fersehsender) ausgestrahlt und staatliche Gebäude werden zweisprachig beschriftet. Auch im Parlament sowie im Gericht wird haeufig 'Te Reo' gesprochen. Maori-Wörter richtig auszusprechen ist nicht so schwierig, wie man denken könnte. Sprachwissenschaftler haben die Schreibweise der italienischen Aussprache nachempfunden, da italienisch phonetisch der Sprache der Maori am ähnlichsten ist. Spricht man die Wörter aus, als wären sie deutsch, ist man schon sehr nahe daran. Einzige Ausnahme ist "wh" (wie in Whangarei), das wie ein f (also Fangarei) ausgesprochen wird.

Das landestypische Englisch in den größeren Staedten ist für deutsche Ohren fast akzentfrei und im Gegensatz zu manchen amerikanischen oder britischen Dialekten sehr gut verständlich. In laendlichen Gegenden jedoch ist ein starker Akzent, der sich durch Abkuerzungen und Slang-Sprache widerspiegelt stark verbreitet. Neuseeländer haben im allgemeinen kein Problem damit, etwas langsamer zu wiederholen, wenn man sie darum bittet, weil man etwas nicht verstanden hat. Jedoch nach einigen Sätzen sprechen sie wieder in gewohnt schnellem und Slangdurchsetztem Kiwienglisch, besonders wenn der gegenueber einigermassen gut Englisch spricht.

Kaufen

1 NZ$ = 0,50 Euro (Stand Dezember 2009) Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert, der Verbreitungsgrad ist im Vergleich zu Deutschland enorm hoch. Man kann praktisch überall, auch in der hintersten Provinz, mit dem Plastikgeld bezahlen. Kunden des Deutsche-Bank-Verbundes können bei Westpac-Banken gebührenfrei die EC-Karte einsetzen.

Die Suchmaschine Google hilft bei der schnellen Umrechnung des aktuellen Kurses. Einfach als Suchbegriff "1€ in NZD" (natürlich ohne " ") eingeben und man bekommt den Wert eines Euros in New Zealand Dollar angezeigt. Das funktioniert natürlich auch umgekehrt und mit anderen Werten. Beachten Sie aber dabei bitte, dass dieser Kurs dem Bankenkurs entspricht und nicht dem offiziellen Kurs, den Sie beim Erwerb von Bargeld zu zahlen haben. Wenn Sie eine Kreditkarte benutzen, kommen Sie dagegen in den Genuss des meist etwas besseren Bankenkurses, zahlen allerdings etwas höhere Gebühren.

Küche

Die neuseeländische Küche ist vor allem durch das britische Erbe und amerikanische Einflüsse geprägt. Fish and Chips bekommt man praktisch überall, aber es werden (zumindest in Restaurants) auch sehr gute Steaks serviert. Da das Land zu einem nicht geringen Teil von der Schafzucht lebt, sind eine große Anzahl an Lammgerichten obligatorisch. Gemüse und Früchte gibt es in reicher Vielfalt zu günstigen Preisen. Pestizidfrei angebaute Lebensmittel (Organic Food) besitzen einen hohen Stellenwert. Die fernöstliche Küche hat deutliche Spuren hinterlassen. In Auckland ist der Einfluss aus den Pazifikländern nicht zu übersehen. Fischgerichte sind in fast allen Restaurants in Küstennähe ein Muss. Ebenso sollte man nicht die landesweit bekannte und typische Nachspeise "Pawlowa" zu kosten vergessen, ein opulenter Eisbecher.

Den 'Otara' Market in Auckland sollte ein neugieriger Koch nicht auslassen. Wer deutsche Lebensmittel vermisst kann bei Pak N Save gute Sachen vom 'Swiss Butcher' kaufen. Man kann auch lokal vor Ort oder über das Internet nach Deutschen Schlachtern suchen.

Ausgehen

Praktisch niemand kommt nach Neuseeland wegen der Städte oder deren Nachtleben. Dennoch kann man fest davon ausgehen, dass man auch im kleinsten Dorf abends noch irgendwo ein Bier bekommt. Die größeren Städte bieten auch sehr gute Restaurants und Bars zu entsprechenden Preisen.

Unterkunft

  • Bei Trampern sind die Backpackers beliebt. Dies sind die billigsten Angebote, wo man die meisten und vor allem junge Leute kennenlernt.
  • Über das ganze Land verstreut sind B&B's.
  • Aber auch das Campingplatzangebot ist hervorragend. TOP 10 HOLIDAY PARK
  • Kiwi Holiday Parks
  • Jugendherbergen habe einen hohen Qualitätsstandard und sind günstig YHA

Informationen unter New Zealand Accommodation

Lernen

Bildung ist eines der großen Exportgüter von Neuseeland. Vor allem aus Südostasien kommen viele, um Universitäten oder englische Sprachschulen zu besuchen. Mehr Informationen findet man unter newzealandeducated. Zwischen 2004 und 2009 bestand zwischen Deutschland und Neuseeland ein Hochschulabkommen, dass es deutschen Staatsbürgern ermöglichte, an neuseeländischen Universitäten Aufbaustudiengänge (Master) zu belegen, wofür dann nur die "Domestic Fees", also die Gebühren, die auch ein Kiwi zu zahlen hatte, rund 1000€ pro Semester, zu entrichten waren. Dieses Abkommen wurde 2009 von neuseeländischer Seite aufgrund der hohen Kosten gekündigt. Seitdem müssen auch deutsche Staatsbürger, ebenso wie Bürger mit österreichischem oder schweizerischem Pass, die "International Fees" entrichten, die um mindestens das dreifache höher liegen. Eine Ausnahme bilden PhD-Anwärter, denen weiterhin die vergünstigten "Domestic Fees" zuerkannt werden.

Auch international anerkannt ist beispielsweise die University of Otago, sowie die Auckland University of Technology

Arbeiten

Um in Neuseeland zu Arbeiten, braucht man in der Regel ein Arbeitsvisum. Um ein Arbeitsvisum zu bekommen, bedarf es eines Angebots eines neuseeländischen Arbeitgebers, der Stellen an Ausländer vergeben darf.

Wer nur ein wenig nebenbei für Kost und Logis arbeiten möchte, und dabei Land und Leute kennenlernen möchte, für den dürfte WWOOF (Willing Workers On Organic Farms) interessant sein.

Ein "Working Holiday Visa" (New Zealand Immigration Service) ermöglicht darüber hinaus auch das entlohnte Arbeiten. Es gibt aber auch Einschränkungen:

  • nur für bestimmte Nationalitäten
  • 1 Jahr Gültigkeit (ab Einreisedatum)
  • Einreisender muss zwischen 18 und 30 Jahren alt sein

Feiertage

Termin Name Bedeutung
01.01./02.01. Neujahr
06.02. Waitangi Day Neuseelands Nationalfeiertag
beweglich Karfreitag, Ostersonntag und -montag
25.04. ANZAC Day zu Ehren der in Kriegen gefallenen Neuseeländer
1. Montag im Juni Geburtstag der Queen
4. Montag im Oktober Labour Day
25.12./26.12. Weihnachtsfeiertag

Sicherheit

Die allgemeine Notrufnummer in Neuseeland ist 111. Polizei, Feuerwehr und Ambulanz kann über diese Nummer erreicht werden. Eine genaue Anleitung findet man auf den ersten Seiten in jedem Telefonbuch. Neuseeland ist nicht sicherer oder unsicherer als andere Länder auch. Kapitalverbrechen kommen nur sehr selten vor, Taschendiebstähle haben jedoch in der letzten Zeit besonders in den Touristenhochburgen leicht zugenommen.

Gesund bleiben

Ähnlich wie in Australien herrscht auch in Neuseeland eine erhöhte UV-Strahlung, die man auf gar keinen Fall unterschätzen sollte. Empfindliche Hauttypen können durchaus auch bei Bewölkung einen Sonnenbrand bekommen. Daher sollte man auf jeden Fall Sonnencreme und eine Sonnenbrille mitbringen. In der Regel findet man auf der Wetterseite von Tageszeitung aktuelle Informationen über die UV-Strahlung.

Respekt

Je nachdem, in welchem Kulturkreis man sich bewegt, gibt es große Unterschiede in den Sitten und Höflichkeiten. Viele Neuseeländer stammen aus europäischen Ländern, insbesondere England und Schottland. Daneben leben vor allem in Auckland viele Insulaner und Asiaten, die ihre eigene Kultur mit ins Land gebracht haben.

Einzigartig ist die Kultur der Maori, die in den letzten Jahren ein Revival erlebt hat. Wenn man sich unter Maoris bewegt, sollte man beachten, dass man sich nicht auf Tische setzt und die Maraes (Gemeinschaftshäuser) nicht mit Schuhen betritt.

Kommunizieren

Internetcafes sind weit verbreitet. Gewöhnlich kostet eine Stunde zwischen $4 und $6, in größerern Städten auch mal billiger. Außerdem bieten die öffentlichen Bibliotheken in der Regel einen Internetzugang an.

Die Ländervorwahl für Neuseeland ist +64. Ortsgespräche sind für Anwohner (falls ein entsprechender Festnetzvertrag besteht) umsonst, von Telefonzellen zahlt man 50c pro Anruf. Landesweite Gespräche fangen bei 50c pro Minute an. Für internationale Gespräche zahlt man mindestens $3, ganz schnell aber auch mehr. Daher lohnt sich die Anschaffung einer Prepaid-Karte von Anbietern wie Eziphone, Kia Ora, NetTel oder Smartel, die man z. B. in Hotels, Hostels oder Zeitschriftenläden bekommt.

In jedem Vodafone-Shop kann man auch Prepaid-SIM-Karten für das Handy kaufen. Für ungefähr $35 bekommt man eine Prepaidkarte. Wiederaufladen kann man das Guthaben entweder über Telefon mit einer Kreditkarte, oder durch sogenannte Recharge-Cards, die man in fast jedem Supermarkt oder Kiosk bekommt. Von Telecom NZ-SIM-Karten ist eher abzuraten, da man dann keine SMS aus Deutschland empfangen kann. Umgekehrt galt im ersten Halbjahr 2010 für Vodafone NZ-SIM-Karten, dass damit abgeschickte SMS von Handys im Eplus-Netz in Deutschland nicht empfangen werden - gemäß den Angaben auf [2] könnte das inzwischen besser sein.

Neuseeländische Telefonnummern kann man unter whitepages in Erfahrung bringen.

Briefe und Postkarten brauchen per Luftpost ungefähr eine Woche bis zehn Tage, bis sie in Deutschland sind. Möchte man Pakete oder Fracht schicken, um die strengen Gepäckauflagen der Airlines zu umgehen, muss man mindestens drei bis vier Wochen einkalkulieren. Billiger wird es, wenn die Post per Schiff gesendet wird. Das dauert bis zu drei Monate, kostet aber teilweise bedeutend weniger. Genaue Gebühren und Bedingungen finden sich auf den Internetseiten der Neuseeländischen Post. Bei größeren Frachtmengen kann es sinnvoll sein, bei privaten Speditionen anzufragen.

Stromversorgung

In Neuseeland beträgt die Netzspannung wie bei uns 230V (50Hz). Ein Stecker-Adapter ist jedoch aufgrund der unterschiedlichen Bauform erforderlich.

Weblinks





Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten