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Nepal: Unterschied zwischen den Versionen

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Asien : Südasien : Nepal
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=== Flugzeug ===
 
=== Flugzeug ===
Von Deutschland aus momentan mit unterschiedlichen Fluglinien möglich, momentan (Januar 08) wird die Kapazität gerade ausgebaut. Weiterhin ist es denkbar z.B. nach Indien zu fliegen und von dort per Bus oder Flug nach Kathmandu zu reisen.
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Von Deutschland aus momentan mit unterschiedlichen Fluglinien möglich, in der Regel über Dubai oder Abu Dhabi. Weiterhin ist es denkbar z.B. nach Indien zu fliegen und von dort per Bus oder Flug nach Kathmandu zu reisen. Im Winter kann es teilweise vorkommen, dass das südliche Nepal, das Tarai, von Delhi her wegen Nebels nicht durchflogen werden kann. Dies kann zu Verspätungen in Indien führen.
  
 
=== Bahn ===
 
=== Bahn ===
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In Nepal gibt es keinerlei Bahnstrecken.
  
 
=== Bus ===
 
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=== Auto ===
 
=== Auto ===
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In Nepal herrscht Linksverkehr, allerdings wird wegen der zahlreichen Fußgänger oft improvisiert; an großen Kreuzungen im Kathmandutal wird der Verkehr durch Polizisten geregelt (die manchmal auch einen kleinen Tanz draus machen), ansonsten verständigt man sich mit hupen. Die Anzahl neuerer Autos in Nepal nimmt stetig zu, trotz der etwa immensen Einfuhrsteuer, die auf viele andere Luxusgüter ebenso angerechnet wird, und Roller sind in fast jedem Haushalt ab geringem Einkommen vertreten. Wer Roller oder Fahrrad fährt braucht eine Atemmaske, da die Luftverschmutzung durch Autoabgase und die extensiven, immerwährenden Straßenbaustellen (Stand 03/13) eine Herausforderung ist.
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Bei bandhs, also Streiks die u.a. den Verkehr lahm legen wollen sollte man wirklich nicht durch die bestreikten Kreuzungen fahren, sondern kleinere Hinterstraßen befahren. Was immer durchkommen sollte sind Wagen mit blauen Diplomaten-Nummernschildern und Krankenwagen.
  
 
=== Schiff ===
 
=== Schiff ===
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Ist immer mal wieder ein Problem. Im Kathmandu-Tal ist der Verkehr in den letzten 10 Jahren enorm angestiegen, so daß man oft im Stau steht. Dabei ist es relativ egal, ob man per Tuk-Tuk, Bus oder Taxi unterwegs ist, je nach Geldbeutel und gewünschter Nähe zu anderen Menschen.  
 
Ist immer mal wieder ein Problem. Im Kathmandu-Tal ist der Verkehr in den letzten 10 Jahren enorm angestiegen, so daß man oft im Stau steht. Dabei ist es relativ egal, ob man per Tuk-Tuk, Bus oder Taxi unterwegs ist, je nach Geldbeutel und gewünschter Nähe zu anderen Menschen.  
 
Ab und zu sind Überlandstraßen durch Protestaktionen der Maoisten (sog. "Bandhs") für einige Zeit gesperrt. Dann kommt man nur noch per Inlandsflug weiter, was recht schnell, aber eben auch deutlich teurer ist als mit dem Bus. Am besten die aktuelle politische Situation vor Ort abklären.
 
Ab und zu sind Überlandstraßen durch Protestaktionen der Maoisten (sog. "Bandhs") für einige Zeit gesperrt. Dann kommt man nur noch per Inlandsflug weiter, was recht schnell, aber eben auch deutlich teurer ist als mit dem Bus. Am besten die aktuelle politische Situation vor Ort abklären.
Eisenbahnen gibt es praktisch gar nicht. Reisen innerhalb Nepal erfolgen fast immer per Bus. Da nur sehr enge Strassen quer durch hohes Gebirge die Städte und Dörfer verbinden, muss immer wieder mit enormen Verspätungen gerechnet werden. Oft sind Brücken und Wege teilweise durch Steinschlag beschädigt und nur einspurig befahrbar.
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Eisenbahnen gibt es praktisch gar nicht. Reisen innerhalb Nepal erfolgen fast immer per Bus. Da nur sehr enge Strassen quer durch hohes Gebirge die Städte und Dörfer verbinden, muss immer wieder mit enormen Verspätungen gerechnet werden. Oft sind Brücken und Wege teilweise durch Steinschlag beschädigt und nur einspurig befahrbar. Im Hochgebirge sind viele Dörfer nur zu Fuß erreichbar.
  
 
== Sprache ==
 
== Sprache ==
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== Küche ==
 
== Küche ==
  
"Die Küche" in Nepal gibt es nicht. Das Essen ist in den Bergregionen Tibetisch, in Kathmandu+Pokara international und im Süden Indisch geprägt. Auf den berühmten Trekkingpfaden findet man in den Lodges immer etwas leckeres zu Essen, wobei mit Blick auf Hygenie und Umweltschutz die regionale und vegetarische Küche (Dahl Bhat) zu empfehlen ist.
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"Die Küche" in Nepal gibt es nicht. Das Essen ist in den Bergregionen Tibetisch, in Kathmandu+Pokara international und im Süden Indisch geprägt. Auf den berühmten Trekkingpfaden findet man in den Lodges immer etwas zu Essen, wobei mit Blick auf Hygienie und Umweltschutz die regionale und vegetarische Küche (Dahl Bhat) zu empfehlen ist.
  
 
Nationalgericht ist Daal Baat (Daal = Linsen; Baat=Reis). In Nepal gibt es in der Regel zwei Mahlzeiten; morgens Daal Baat und abends Daal Baat.
 
Nationalgericht ist Daal Baat (Daal = Linsen; Baat=Reis). In Nepal gibt es in der Regel zwei Mahlzeiten; morgens Daal Baat und abends Daal Baat.
  
Durch den Tourismus ist mittlerweile nahezu jedes Gericht erhältlich, Pizza, Burger.... Der Nepalese/die Nepalesin bleibt trotz alledem aber beim Daal Baat.
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Durch den Tourismus ist mittlerweile nahezu jedes Gericht erhältlich, Pizza, Burger.... Der Nepalese/die Nepalesin bleibt trotzdem aber beim Daal Baat.
  
 
Hauptgetränk ist Milchtee/schwarzer Tee bzw. Wasser.
 
Hauptgetränk ist Milchtee/schwarzer Tee bzw. Wasser.
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Um Missverständnisse zu vermeiden:
 
Um Missverständnisse zu vermeiden:
Daal Baat  ist  Dahl Bhat  ( wobei die Schreibweise der deutschen Aussprache folgt). Zu einem guten Daal Baat gehört mehr als nur Linsen und Reis, nämlich Gemüsecurry, Kartoffelcurry, Fleisch in verschiedenen Variationen, Pickles(Chuntneys) Joguhrt. Jedes wird individuell gewürzt, und die nepalesischen Gewürzmischungen sind köstlich. Der Reis ist ungewürzt, also auch nicht gesalzen, damit man ihn gut zu all den anderen Dingen essen kann. Es gibt sehr viel Reis zum Essen, viel mehr als wir als Beilage gewöhnt sind.  
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Daal Baat  ist  Dahl Bhat  ( wobei die Schreibweise der deutschen Aussprache folgt). Zu einem guten Daal Baat gehört mehr als nur Linsen und Reis, nämlich Gemüsecurry, Kartoffelcurry, Fleisch in verschiedenen Variationen, Pickles (Chutneys) Joghurt. Jedes wird individuell gewürzt, und die nepalesischen Gewürzmischungen sind köstlich. Der Reis ist ungewürzt, also auch nicht gesalzen, damit man ihn gut zu all den anderen Dingen essen kann. Es gibt sehr viel Reis zum Essen, viel mehr als wir als Beilage gewöhnt sind.  
  
 
Auch der Milchtee ist gewürzt, d.h. Milch und schwarzer Tee, eventuell frische Ingwerscheibchen und Kardamom werden zusammen aufgekocht und zum Schluss Zucker hinzugefügt.
 
Auch der Milchtee ist gewürzt, d.h. Milch und schwarzer Tee, eventuell frische Ingwerscheibchen und Kardamom werden zusammen aufgekocht und zum Schluss Zucker hinzugefügt.
  
 
== Ausgehen ==
 
== Ausgehen ==
In den Touristenzentren Pokhara und Kathmandu besteht ein grosses Angebot an Ausgehmöglichkeiten. Vor allem im Thamel, dem Touristenviertel Kathmandus findet sich beinahe alles.
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In den Touristenzentren Pokhara und Kathmandu besteht ein grosses Angebot an Ausgehmöglichkeiten. Vor allem im Thamel, dem Touristenviertel Kathmandus findet sich beinahe alles. Um Mitternacht rum ist hier allerdings Zapfenstreich, mysteriöserweise bis auf den sogenannten Fire Club, einem angeblichen ein Schwulenclub (trotz mehrmaligem Besuchs kann die Autorin das aber so nicht unterschreiben).
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Im Garden of Dreams in Kanthipath (gleich neben Thamel), einer netten palastähnlichen Außenanlage, finden immer wieder Konzerte statt, z.B. von Kutumba, einer bekannten nepalesischen Folkband.
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Im House of Music in Thamel gibt's laufend kleinere Konzerte.
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Es gibt mittlerweile mehrere wiederkehrende Festivals in Kathmandu, z.B. das Mountain Film Festival, ein Jazzfestival und noch ein paar andere, welche die vielfältigen (meist ehemalige Rana-) Veranstaltungsorte nutzen.
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Zuletzt gibt es noch ein großes Kino in der City Mall, einer großen Einkaufspassage, welches auf dem neuesten Stand der Technik ist, und unglaublich billig (etwa 3,50€, Stand 12/12). Am Samstag geht es hier schon früh am morgen los und die Vorstellungen sind fast ausverkauft.
  
 
==Unterkunft==
 
==Unterkunft==
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== Sicherheit ==
 
== Sicherheit ==
Die politische Lage in Nepal hat sich entspannt, jedoch Reisen nach Nepal sind noch immer besonderen Unwägbarkeiten ausgesetzt.
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Die politische Lage in Nepal hat sich entspannt, jedoch Reisen nach Nepal sind noch immer besonderen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Vor Reiseantritt unbedingt beim Auswärtigen Amt [http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NepalSicherheit.html] die aktuellen Empfehlungen nachlesen, v.a. bzgl. des Grenzgebiets zu Indien. Außerhalb der Touristenzentren gibt es kaum Kriminalität.
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In Patan, südlich von Kathmandu, kamen zuletzt immer wieder "kleinere" Übergriffe auf Touristinnen vor, z.B. verbale Belästigungen und Angrabschen vom Roller aus, gravierende Fälle sind aber bisher nicht bekannt. Unabhängig davon ob ein Übergriff eskaliert oder nicht lohnt es sich sich in seinem "Viertel" nach solchen Vorkommnissen zu erkundigen.
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Gewalt gegen lokale Frauen und Mädchen ist allerdings seit den Vergewaltigungsfällen in Indien im Dezember 2012 vermehrt in den Medien.
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Ein weiteres Sicherheitsrisiko in Kathmandu stellen die nächtlichen Hundebanden dar. Man sollte ihnen aus dem Weg gehen.
  
 
== Gesund bleiben ==
 
== Gesund bleiben ==
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'''Trinkwasser:'''
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Trinkwasser filtern, abkochen, mit Chlortabletten o.ä. behandeln, mit UV-Licht bestrahlen (z.B. ''SteriPen'') oder notfalls in Plastikflaschen kaufen (auf korrekte Entsorgung achten). Auch zum Zähneputzen kein Leitungwasser benutzen. Besonders verschmutzt ist das Wasser in Kathmandu.
  
 
'''Lebensmittel:'''
 
'''Lebensmittel:'''
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Ein weiteres Problem ist die katastrophal schlechte Luft in Kathmandu (Bangkok ist geradezu ein Luftkurort dagegen!). Hier hilft es oft schon, am Rand des Tals zu wohnen (z.B. in Boudha) oder sogar in die angrenzenden Berge auszuweichen. Maßnahmen zur Verbesserung der Luft sind zwar immer wieder mal auf der politischen Tagesordnung, wirklich getan hat sich aber in den letzten Jahren wenig.
 
Ein weiteres Problem ist die katastrophal schlechte Luft in Kathmandu (Bangkok ist geradezu ein Luftkurort dagegen!). Hier hilft es oft schon, am Rand des Tals zu wohnen (z.B. in Boudha) oder sogar in die angrenzenden Berge auszuweichen. Maßnahmen zur Verbesserung der Luft sind zwar immer wieder mal auf der politischen Tagesordnung, wirklich getan hat sich aber in den letzten Jahren wenig.
  
'''[[:WikiPedia:Höhenkrankheit|Höhenkrankheit]]''': Viel trinken (2 Liter + 1L iter pro 1.000 m Höhe), langsam an Höhe gewinnen (am besten nicht mehr als 400 Höhenmeter/Tag ab ca 3000m Höhe) und im Zweifel wieder runter(!). Damit ist schon viel getan.
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'''[[:WikiPedia:Höhenkrankheit|Höhenkrankheit]]''': Viel trinken (2 Liter + 1L iter pro 1.000 m Höhe), langsam an Höhe gewinnen (am besten nicht mehr als 400 Höhenmeter/Tag ab ca 3000m Höhe) und im Zweifel wieder runter(!). Damit ist schon viel getan. Auch in einer Reisegruppe auf den eigenen Körper achten und nicht auf das, was andere sagen: Menschen reagieren sehr unterschiedlich (und völlig unabhängig von körperlicher Fitness o.ä.) auf die Höhe und Gruppendruck ist häufig die Ursache für zu schnelles Aufsteigen in der Höhe.
  
 
== Klima ==
 
== Klima ==
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Das Klima an sich kann man sich besser hier[http://de.wikipedia.org/wiki/Kathmandu#Klima] durchlesen, deshalb nur kurz, wie man damit umgehen sollte.
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Die Regenzeit in Kathmandu zu verbringen bedeutet 1-2 Schauer pro Tag, aber selten Dauerregen. Da Häuser und Wohnungen schlecht abgedichtet und isoliert sind sollte man, wenn man länger bleibt, darauf achten, dass keine Kleidung o.Ä. zu modern beginnt.
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Ebenso ist nicht zu verachten, dass es in den meisten Wohnungen im Winter, in KTM ab Mitte/Ende November nach Sonnenuntergang schon unangenehm kalt werden kann (Mütze-und-Skiunterwäsche-im-Bett-kalt). Hotels bieten oft Wärmflaschen an, beim Gasheizern muss man unbedingt darauf achten, dass sie einigermaßen sauber verbrennen! Kopfweh ist das geringste Übel.
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In der Trockenzeit, die auch quasi der Winter ist, wird nicht nur der Strom knapp, sondern natürlich auch das Wasser. Es kann passieren, dass manche Viertel vom Netz genommen werden, und es ist sinnvoll den Vermieter zu fragen, ob er einen Tank hat.
  
 
== Respekt ==
 
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Es gibt in allen größeren Dörfern und touristisch besuchten Gebieten Internetcafes, mit teilweise sehr guter Geschwindigkeit.
 
Es gibt in allen größeren Dörfern und touristisch besuchten Gebieten Internetcafes, mit teilweise sehr guter Geschwindigkeit.
 
Vor allem in [[Kathmandu|Kathmandu]] vefügen viele Internetcafes über Breitband-Anschluss und auch Telefonieren über das Internet ist möglich.
 
Vor allem in [[Kathmandu|Kathmandu]] vefügen viele Internetcafes über Breitband-Anschluss und auch Telefonieren über das Internet ist möglich.
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Da es keinen Abschnitt zu Elektrizität gibt: Im Kathmandu-Tal und Bhaktapur wird Strom nach der Regenzeit rationiert, d.h. es gibt immer mehrere Stunden pro Tag, an dem einige Viertel vom Netz sind, das nennt sich "loadshedding" und geschieht meist zwei Mal am Tag. Zum Ende der Trockenzeit hin kann es bis zu 17 Stunden am Tag keine Strom geben.
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Manche Internetcafes und Cafes mit Wifi (sehr verbreitet) haben hierfür Generatoren, andere nicht.
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Eine Sim-Karte zu bekommen ist, wenn man es richtig macht etwas doof, man muss mit dem Reisepass zum Handyladen (NCell, etc) und einen Fingerabdruck, sowie die Namen seiner Großeltern und Eltern angeben. Das ist notwendig, da die Namensdiversität eher gering ist und man irgendwie identifizierbar sein muss.
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Aufladen kann man das prepaid Konto dafür fast überall und die Netzqualität ist auch akzeptabel.
  
 
== Mobil in Nepal ==
 
== Mobil in Nepal ==
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* SmartCell Nepal (GSM 900)
 
* SmartCell Nepal (GSM 900)
 
* Spice Nepal Private Ltd. (GSM 900/1800)
 
* Spice Nepal Private Ltd. (GSM 900/1800)
Der Netzempfang begrenzt sich bei allen, außer Nepal Telecommunications Corporation, lediglich auf die größeren Stätte.
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Der Netzempfang begrenzt sich bei allen, außer Nepal Telecommunications Corporation, lediglich auf die größeren Städte.
 
UMTS befindet sich im Aufbau.
 
UMTS befindet sich im Aufbau.
 
Prepaidkarten sind für alle Netze erhältlich, aber nur von NTC (Nepal Telecommunications Corporation) zu empfehlen.
 
Prepaidkarten sind für alle Netze erhältlich, aber nur von NTC (Nepal Telecommunications Corporation) zu empfehlen.

Aktuelle Version vom 29. November 2013, 11:26 Uhr


Mount Everest
Lage
noframe
Flagge
Np-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Kathmandu
Staatsform: Konstitutionelle Bundesrepublik
Währung: 1 Nepalesische Rupie (NPR) = 100 Paisa
Fläche: 147.181 km²
Bevölkerung: 27,1 Mio
Sprachen: Nepali (offiziell; gesprochen von 90 % der Bevölkerung)
Religionen: Hinduismus 86.2 %, Buddhismus 7.8%, Islam 3.8%, andere 2.2%
Telefonvorwahl: +977
Internet TLD: .np
Zeitzone: UTC+5,75


Karte von Nepal

Nepal liegt in Asien. Das Land grenzt im Süden an Indien und im Norden an China. In Nepal befinden sich acht der zehn welthöchsten Berge, einschließlich des Mount Everest.

Regionen[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

Die wichtigsten Städte in Nepal

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Die Berge

Die 8000er

  • Mount Everest, 8.844 m
  • Kangchenjunga, 8.586 m
  • Lhotse, 8.516 m
  • Makalu, 8.463 m
  • Cho Oyu, 8.201 m
  • Dhaulagiri, 8.167 m
  • Manaslu, 8.163 m
  • Annapurna, 8.091 m

Die 7000er

  • Gyachung Kang, 7.952 m
  • Annapurna II, 7.937 m
  • Kangbachen Peak, 7.902 m
  • Himal Chuli, 7.893 m
  • Nuptse, 7.861 m
  • Annapurna III, 7.555 m
  • Baruntse, 7.220 m
  • Annapurna Süd, 7.219 m
  • Melungtse, 7.181 m
  • Pumori, 7.161 m
  • Gauri Sankar, 7.134 m
  • Tilicho, 7.134 m

"kleinere" Berge

  • Machapucharé, 6.993 m
  • Lamjung Himal, 6.983 m
  • Ama Dablam, 6.856 m
  • Island Peak, 6.189 m
  • Kala Pattar, 5.675 m höchster Punkt des Everest Treks

Trekking

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Königsstadt Patan, Kathmandu

Flugzeug[Bearbeiten]

Von Deutschland aus momentan mit unterschiedlichen Fluglinien möglich, in der Regel über Dubai oder Abu Dhabi. Weiterhin ist es denkbar z.B. nach Indien zu fliegen und von dort per Bus oder Flug nach Kathmandu zu reisen. Im Winter kann es teilweise vorkommen, dass das südliche Nepal, das Tarai, von Delhi her wegen Nebels nicht durchflogen werden kann. Dies kann zu Verspätungen in Indien führen.

Bahn[Bearbeiten]

In Nepal gibt es keinerlei Bahnstrecken.

Bus[Bearbeiten]

Es gibt in Nepal zwei Kategorien von Bussen. Die Busse, die hauptsächlich von Nepalesen benutzt werden, sehr langsam sind und in jeden Dorf halten, und jene Busse, die hauptsächlich von Touristen benutzt werden und dementsprechend, ohne große Zwischenstopps von der einen zur nächsten touristischen Attraktion fahren, z. B. von Kathmandu nach Pokara. Tickets sollten aber in beiden Fällen schon vorab organisiert werden und der genaue Abfahrtsort des Busses erfragt werden.

Auto[Bearbeiten]

In Nepal herrscht Linksverkehr, allerdings wird wegen der zahlreichen Fußgänger oft improvisiert; an großen Kreuzungen im Kathmandutal wird der Verkehr durch Polizisten geregelt (die manchmal auch einen kleinen Tanz draus machen), ansonsten verständigt man sich mit hupen. Die Anzahl neuerer Autos in Nepal nimmt stetig zu, trotz der etwa immensen Einfuhrsteuer, die auf viele andere Luxusgüter ebenso angerechnet wird, und Roller sind in fast jedem Haushalt ab geringem Einkommen vertreten. Wer Roller oder Fahrrad fährt braucht eine Atemmaske, da die Luftverschmutzung durch Autoabgase und die extensiven, immerwährenden Straßenbaustellen (Stand 03/13) eine Herausforderung ist.

Bei bandhs, also Streiks die u.a. den Verkehr lahm legen wollen sollte man wirklich nicht durch die bestreikten Kreuzungen fahren, sondern kleinere Hinterstraßen befahren. Was immer durchkommen sollte sind Wagen mit blauen Diplomaten-Nummernschildern und Krankenwagen.

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Ist immer mal wieder ein Problem. Im Kathmandu-Tal ist der Verkehr in den letzten 10 Jahren enorm angestiegen, so daß man oft im Stau steht. Dabei ist es relativ egal, ob man per Tuk-Tuk, Bus oder Taxi unterwegs ist, je nach Geldbeutel und gewünschter Nähe zu anderen Menschen. Ab und zu sind Überlandstraßen durch Protestaktionen der Maoisten (sog. "Bandhs") für einige Zeit gesperrt. Dann kommt man nur noch per Inlandsflug weiter, was recht schnell, aber eben auch deutlich teurer ist als mit dem Bus. Am besten die aktuelle politische Situation vor Ort abklären. Eisenbahnen gibt es praktisch gar nicht. Reisen innerhalb Nepal erfolgen fast immer per Bus. Da nur sehr enge Strassen quer durch hohes Gebirge die Städte und Dörfer verbinden, muss immer wieder mit enormen Verspätungen gerechnet werden. Oft sind Brücken und Wege teilweise durch Steinschlag beschädigt und nur einspurig befahrbar. Im Hochgebirge sind viele Dörfer nur zu Fuß erreichbar.

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprache ist Nepali, jedoch gibt es eine unüberschaubare Vielfalt an anderen Sprachen und Dialekten im Vielvölkerstaat Nepal. Gerade beim Trekken sollte man sich vergewissern, daß der eigene Guide die in der jeweiligen Region gesprochene(n) Sprache(n) auch spricht.

Kaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

"Die Küche" in Nepal gibt es nicht. Das Essen ist in den Bergregionen Tibetisch, in Kathmandu+Pokara international und im Süden Indisch geprägt. Auf den berühmten Trekkingpfaden findet man in den Lodges immer etwas zu Essen, wobei mit Blick auf Hygienie und Umweltschutz die regionale und vegetarische Küche (Dahl Bhat) zu empfehlen ist.

Nationalgericht ist Daal Baat (Daal = Linsen; Baat=Reis). In Nepal gibt es in der Regel zwei Mahlzeiten; morgens Daal Baat und abends Daal Baat.

Durch den Tourismus ist mittlerweile nahezu jedes Gericht erhältlich, Pizza, Burger.... Der Nepalese/die Nepalesin bleibt trotzdem aber beim Daal Baat.

Hauptgetränk ist Milchtee/schwarzer Tee bzw. Wasser.


Um Missverständnisse zu vermeiden: Daal Baat ist Dahl Bhat ( wobei die Schreibweise der deutschen Aussprache folgt). Zu einem guten Daal Baat gehört mehr als nur Linsen und Reis, nämlich Gemüsecurry, Kartoffelcurry, Fleisch in verschiedenen Variationen, Pickles (Chutneys) Joghurt. Jedes wird individuell gewürzt, und die nepalesischen Gewürzmischungen sind köstlich. Der Reis ist ungewürzt, also auch nicht gesalzen, damit man ihn gut zu all den anderen Dingen essen kann. Es gibt sehr viel Reis zum Essen, viel mehr als wir als Beilage gewöhnt sind.

Auch der Milchtee ist gewürzt, d.h. Milch und schwarzer Tee, eventuell frische Ingwerscheibchen und Kardamom werden zusammen aufgekocht und zum Schluss Zucker hinzugefügt.

Ausgehen[Bearbeiten]

In den Touristenzentren Pokhara und Kathmandu besteht ein grosses Angebot an Ausgehmöglichkeiten. Vor allem im Thamel, dem Touristenviertel Kathmandus findet sich beinahe alles. Um Mitternacht rum ist hier allerdings Zapfenstreich, mysteriöserweise bis auf den sogenannten Fire Club, einem angeblichen ein Schwulenclub (trotz mehrmaligem Besuchs kann die Autorin das aber so nicht unterschreiben).

Im Garden of Dreams in Kanthipath (gleich neben Thamel), einer netten palastähnlichen Außenanlage, finden immer wieder Konzerte statt, z.B. von Kutumba, einer bekannten nepalesischen Folkband.

Im House of Music in Thamel gibt's laufend kleinere Konzerte.

Es gibt mittlerweile mehrere wiederkehrende Festivals in Kathmandu, z.B. das Mountain Film Festival, ein Jazzfestival und noch ein paar andere, welche die vielfältigen (meist ehemalige Rana-) Veranstaltungsorte nutzen.

Zuletzt gibt es noch ein großes Kino in der City Mall, einer großen Einkaufspassage, welches auf dem neuesten Stand der Technik ist, und unglaublich billig (etwa 3,50€, Stand 12/12). Am Samstag geht es hier schon früh am morgen los und die Vorstellungen sind fast ausverkauft.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es ist für alle Geldbeutel und Wünsche etwas dabei in den größeren Städten. Beim Trekken eher einfache Unterkünfte. Man sollte in Städten darauf achten, eher z.B. in Richtung Innenhof zu schlafen, da auf den Straßen nachts oft lautes Hundegebell die Nachtruhe stört. Übrigens bieten auch viele Klöster Übernachtungsmöglichkeiten an.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Weil in Nepal der Mondkalender gilt, verändern sich die Daten aller Feste von Jahr zu Jahr. Das nepalesische Kalenderjahr beginnt etwa in unserem Monat April, offiziell. Es gibt aber noch ein Neujahr für die Buddhisten und die Newar (und bestimmt noch andere Neujahrstage für andere Volksgruppen).

Das wichtigste Fest für die Hindus ist gegen Ende unseres Septembers/Anfang Oktober: Dashain. Es dauert ca. 7 Tage und ist so wichtig wie unser Weihnachten. Danach kommt Tihar, etwa 10 Tage nach Dashain . Es gibt auch ein Fest für die Frauen: Teej. Im Jahr 2006 fand es im September statt.

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

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Sicherheit[Bearbeiten]

Die politische Lage in Nepal hat sich entspannt, jedoch Reisen nach Nepal sind noch immer besonderen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Vor Reiseantritt unbedingt beim Auswärtigen Amt [1] die aktuellen Empfehlungen nachlesen, v.a. bzgl. des Grenzgebiets zu Indien. Außerhalb der Touristenzentren gibt es kaum Kriminalität.

In Patan, südlich von Kathmandu, kamen zuletzt immer wieder "kleinere" Übergriffe auf Touristinnen vor, z.B. verbale Belästigungen und Angrabschen vom Roller aus, gravierende Fälle sind aber bisher nicht bekannt. Unabhängig davon ob ein Übergriff eskaliert oder nicht lohnt es sich sich in seinem "Viertel" nach solchen Vorkommnissen zu erkundigen. Gewalt gegen lokale Frauen und Mädchen ist allerdings seit den Vergewaltigungsfällen in Indien im Dezember 2012 vermehrt in den Medien.

Ein weiteres Sicherheitsrisiko in Kathmandu stellen die nächtlichen Hundebanden dar. Man sollte ihnen aus dem Weg gehen.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Trinkwasser: Trinkwasser filtern, abkochen, mit Chlortabletten o.ä. behandeln, mit UV-Licht bestrahlen (z.B. SteriPen) oder notfalls in Plastikflaschen kaufen (auf korrekte Entsorgung achten). Auch zum Zähneputzen kein Leitungwasser benutzen. Besonders verschmutzt ist das Wasser in Kathmandu.

Lebensmittel: In einem Land, indem Klärwerke eine Besonderheit darstellen, sollte verstärkt auf Hygiene geachtet werden. Alles was gegessen werden kann, sollte vorher gekocht oder geschält werden. Mit Ausnahme der Touristenhochburgen Kathmandu und Pokhara, in denen unbedenklich geschlemmt werden kann, empfiehlt sich in den abgelegenen Dörfern schon eine gewisse Sorgfalt bei der Auswahl von Speise und Speisestätte.

Ein weiteres Problem ist die katastrophal schlechte Luft in Kathmandu (Bangkok ist geradezu ein Luftkurort dagegen!). Hier hilft es oft schon, am Rand des Tals zu wohnen (z.B. in Boudha) oder sogar in die angrenzenden Berge auszuweichen. Maßnahmen zur Verbesserung der Luft sind zwar immer wieder mal auf der politischen Tagesordnung, wirklich getan hat sich aber in den letzten Jahren wenig.

Höhenkrankheit: Viel trinken (2 Liter + 1L iter pro 1.000 m Höhe), langsam an Höhe gewinnen (am besten nicht mehr als 400 Höhenmeter/Tag ab ca 3000m Höhe) und im Zweifel wieder runter(!). Damit ist schon viel getan. Auch in einer Reisegruppe auf den eigenen Körper achten und nicht auf das, was andere sagen: Menschen reagieren sehr unterschiedlich (und völlig unabhängig von körperlicher Fitness o.ä.) auf die Höhe und Gruppendruck ist häufig die Ursache für zu schnelles Aufsteigen in der Höhe.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima an sich kann man sich besser hier[2] durchlesen, deshalb nur kurz, wie man damit umgehen sollte.

Die Regenzeit in Kathmandu zu verbringen bedeutet 1-2 Schauer pro Tag, aber selten Dauerregen. Da Häuser und Wohnungen schlecht abgedichtet und isoliert sind sollte man, wenn man länger bleibt, darauf achten, dass keine Kleidung o.Ä. zu modern beginnt. Ebenso ist nicht zu verachten, dass es in den meisten Wohnungen im Winter, in KTM ab Mitte/Ende November nach Sonnenuntergang schon unangenehm kalt werden kann (Mütze-und-Skiunterwäsche-im-Bett-kalt). Hotels bieten oft Wärmflaschen an, beim Gasheizern muss man unbedingt darauf achten, dass sie einigermaßen sauber verbrennen! Kopfweh ist das geringste Übel.

In der Trockenzeit, die auch quasi der Winter ist, wird nicht nur der Strom knapp, sondern natürlich auch das Wasser. Es kann passieren, dass manche Viertel vom Netz genommen werden, und es ist sinnvoll den Vermieter zu fragen, ob er einen Tank hat.

Respekt[Bearbeiten]

- Bereits ein freundliches "Namaste" vereinfacht schon vieles. - Beim Betreten eines Tempels oder eines Privathauses werden die Schuhe und andere Gegenstände aus Leder ausgezogen. - Wenn man etwas überreicht (Geld, Geschenk, etc.) benutzt man die rechte Hand. Die linke gilt als unrein. Auch beim Essen wird normalerweise nur eine Hand (die rechte) benutzt. - Man sollte darauf achten nie jemanden mit den Füssen zu berühren oder jemandem die Fussflächen entgegenzustrecken.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Es gibt in allen größeren Dörfern und touristisch besuchten Gebieten Internetcafes, mit teilweise sehr guter Geschwindigkeit. Vor allem in Kathmandu vefügen viele Internetcafes über Breitband-Anschluss und auch Telefonieren über das Internet ist möglich.

Da es keinen Abschnitt zu Elektrizität gibt: Im Kathmandu-Tal und Bhaktapur wird Strom nach der Regenzeit rationiert, d.h. es gibt immer mehrere Stunden pro Tag, an dem einige Viertel vom Netz sind, das nennt sich "loadshedding" und geschieht meist zwei Mal am Tag. Zum Ende der Trockenzeit hin kann es bis zu 17 Stunden am Tag keine Strom geben. Manche Internetcafes und Cafes mit Wifi (sehr verbreitet) haben hierfür Generatoren, andere nicht.

Eine Sim-Karte zu bekommen ist, wenn man es richtig macht etwas doof, man muss mit dem Reisepass zum Handyladen (NCell, etc) und einen Fingerabdruck, sowie die Namen seiner Großeltern und Eltern angeben. Das ist notwendig, da die Namensdiversität eher gering ist und man irgendwie identifizierbar sein muss. Aufladen kann man das prepaid Konto dafür fast überall und die Netzqualität ist auch akzeptabel.

Mobil in Nepal[Bearbeiten]

In Nepal gibt es 4 Mobilfunknetze:

  • Nepal Telecommunications Corporation (GSM 900/UMTS2100)
  • Nepal Satellite Telecom (GSM 900/1800)
  • SmartCell Nepal (GSM 900)
  • Spice Nepal Private Ltd. (GSM 900/1800)

Der Netzempfang begrenzt sich bei allen, außer Nepal Telecommunications Corporation, lediglich auf die größeren Städte. UMTS befindet sich im Aufbau. Prepaidkarten sind für alle Netze erhältlich, aber nur von NTC (Nepal Telecommunications Corporation) zu empfehlen.







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