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N'Djamena: Unterschied zwischen den Versionen

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Tschad : N'Djamena
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Einkaufen in N'Djamena ist anstrengend und langwierig, da man meist in einem Laden allein nicht alles kriegt, was auf der Einkaufsliste steht. Es gibt mehrere Supermärkte wie '''Central Market''' und '''AG''' (Alimentation Général) in denen man die meisten westlichen Lebensmittel findet, aber zu entsprechenden Preisen, 99% importiert.
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Für frisches Obst und Gemüse gibt es einen Markt, der von 8.00 bis 10.00 Uhr besucht werden muss. Danach ist er zu.
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Am Freitag Nachmittag wird gar nichts verkauft.
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Es gibt eine französisch gestaltete Boutique mit Restaurantbetrieb auf der Avenue Charles de Gaulle in der man Wein und Fleisch kaufen kann (zwischen 6700 CFA und 18000 CFA), aber man bekommt die gleiche Qualität billiger in der Boutique der französischen Total Tankstelle (um die 6700 CFA). 
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Um Bier zu kaufen muss man Pfandflaschen mitbringen. Sonst behält der Verkäufer noch einmal den Wert des Warenpreises als Pfand ein, das man wiederbekommt, wenn man die Flaschen zurück bringt.
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Zigarettenpackung kostet am Straßenstand 500 CFA, Stange 5000.
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Eine Banane ca. 100 CFA.
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Kleider bringt man am besten mit... wen es trotzdem reizt, auf dem Marché Central gibt es westliche Kleidung und afrikanische Stoffe zu kaufen. Afrikanische Kleidung wird bei Schneidern in Auftrag gegeben. Es ist geboten auf Taschendiebe aufzupassen und am besten mit einem Einheimischen zu gehen, denn viele Verkäufer können nur Arabisch und kein Französisch.
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Der beste Eisenwarenladen liegt bei der großen Moschee, le Cinquanair.
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Holz kauft man am besten außerhalb der Stadt, da in der Stadt sehr teuer (sowie auch Obst und Gemüse). Man erkennt bei den Latten oft die tiefen Furchen, die die Kettensägen gegraben haben. Diese Latten schafft der informelle Sektor, ohne Sägewerke, und sie kommen meist aus der zentralafrikanische Republik. Sägewerke gibt es in Kamerun.
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Möbel gibt es einige auf dem Schwarzmarkt, zu absurden Preisen, aber immernoch billiger als in der Boutique. Ansonsten muss man sie bei Schreinern in Auftrag geben.
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Auf der kamerunischen Seite gibt es einiges günstiger, sowie Kunsthandwerk und Möbel, aber der Zoll kann noch einmal einige kosten.
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Kunsthandwerk gibt es sonst bei einem artesanal-Laden, der kooperative Waren aus ganz Afrika verkauft, und am Eingang der Hotels und Restaurants.
  
 
==Küche==
 
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Version vom 18. Oktober 2012, 19:10 Uhr


N'Djamena
Kurzdaten
Bevölkerung: 760.000
Koordinaten: 12° 6' 59" N, 15° 4' 19" O 




N'Djamena (bis 1973 Fort Lamy) ist die Hauptstadt der Republik Tschad.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 28,1 °C, der durchschnittliche Niederschlag ist 628 mm jährlich und ist hauptsächlich auf die Monate Juni bis August verteilt.

Anreise

Der einzige internationale Flughafen des Landes liegt in N'Djamena (IATA: NDJ) und kann seit 2007 5mal pro Woche mit einem Airbus 319 der Air France von Paris aus erreicht werden (Flugzeit 5:50 Stunden. Kosten: ca. 600 €). Weitere internationale Flüge bieten Air Inter Congo, CanAir Cargo, Ethiopian Airlines, die libysche Afriqiyah Airways ab Tripolis sowie Sudan Airways ab Khartoum an. Vom Flughafen aus gibt es Taxis für den Transport zur Innenstadt, die nur knapp 2 km entfernt ist. Inlandflüge: Die "Toumai Air Tchad" offeriert mit einer Fokker 28 zwischen Ndjamena (NDJ) und Abecher (AEH) pro Woche zwei Flüge mit 150 Sitzplätzen.

Mobilität

Sehenswürdigkeiten

Eigentliche Sehenswürdigkeiten gibt es nicht. Was sich jedoch anzusehen lohnt, ist der normale Markt. Es herrscht dort dichtes Gedränge und diverse Waren werden feilgeboten. Vor allem die Art und Weise des Verkaufs von Fleischwaren ist äußerst eindrücklich. Vermutlich wird selbst ein eingefleischter Carnivore nach solchigem Anblick auf jeglichen Fleischkonsum verzichten wollen.

Außerdem gibt es einen Markt für Kunstgegenstände. Zum Verkauf werden die typischen afrikanischen Masken, Speere und Bilder angeboten.

Es ist aber empfehlenswert, mit einheimischer Begleitung öffentliche Plätze zu besuchen. Menschenmassen sind gerade in der Hauptstadt des Landes nicht ungefährlich.

Fotografieren ohne zu fragen kann in der Hauptstadt übrigens lebensgefährlich sein. Einer weißen Fotografin wurde tatsächlich einmal ein Messer in den Rücken gerammt, als sie auf dem öffentlichen Mark Fotos schoss. In den ländlichen Gegenden ist es bedeutend weniger gefährlich.

Aktivitäten

Einkaufen

Einkaufen in N'Djamena ist anstrengend und langwierig, da man meist in einem Laden allein nicht alles kriegt, was auf der Einkaufsliste steht. Es gibt mehrere Supermärkte wie Central Market und AG (Alimentation Général) in denen man die meisten westlichen Lebensmittel findet, aber zu entsprechenden Preisen, 99% importiert. Für frisches Obst und Gemüse gibt es einen Markt, der von 8.00 bis 10.00 Uhr besucht werden muss. Danach ist er zu. Am Freitag Nachmittag wird gar nichts verkauft.

Es gibt eine französisch gestaltete Boutique mit Restaurantbetrieb auf der Avenue Charles de Gaulle in der man Wein und Fleisch kaufen kann (zwischen 6700 CFA und 18000 CFA), aber man bekommt die gleiche Qualität billiger in der Boutique der französischen Total Tankstelle (um die 6700 CFA). Um Bier zu kaufen muss man Pfandflaschen mitbringen. Sonst behält der Verkäufer noch einmal den Wert des Warenpreises als Pfand ein, das man wiederbekommt, wenn man die Flaschen zurück bringt. Zigarettenpackung kostet am Straßenstand 500 CFA, Stange 5000. Eine Banane ca. 100 CFA.

Kleider bringt man am besten mit... wen es trotzdem reizt, auf dem Marché Central gibt es westliche Kleidung und afrikanische Stoffe zu kaufen. Afrikanische Kleidung wird bei Schneidern in Auftrag gegeben. Es ist geboten auf Taschendiebe aufzupassen und am besten mit einem Einheimischen zu gehen, denn viele Verkäufer können nur Arabisch und kein Französisch.

Der beste Eisenwarenladen liegt bei der großen Moschee, le Cinquanair. Holz kauft man am besten außerhalb der Stadt, da in der Stadt sehr teuer (sowie auch Obst und Gemüse). Man erkennt bei den Latten oft die tiefen Furchen, die die Kettensägen gegraben haben. Diese Latten schafft der informelle Sektor, ohne Sägewerke, und sie kommen meist aus der zentralafrikanische Republik. Sägewerke gibt es in Kamerun.

Möbel gibt es einige auf dem Schwarzmarkt, zu absurden Preisen, aber immernoch billiger als in der Boutique. Ansonsten muss man sie bei Schreinern in Auftrag geben. Auf der kamerunischen Seite gibt es einiges günstiger, sowie Kunsthandwerk und Möbel, aber der Zoll kann noch einmal einige kosten.

Kunsthandwerk gibt es sonst bei einem artesanal-Laden, der kooperative Waren aus ganz Afrika verkauft, und am Eingang der Hotels und Restaurants.

Küche

Die tschadische Küche ist nicht sehr schmackhaft. Am besten bleibt man bei den wenigen ausländischen Restaurants.

Nachtleben

Generell bieten sich die westlichen Hotels an, etwas abends etwas trinken zu gehen. Das Kempinsky hat mehrere überteuerte Bars mit schrecklichen Cocktails. Außerdem ist es weit außerhalb des Stadtzentrums gelegen. Besser bieten sich an das Novotel la Tchadienne und das Meridien Chari, beide am Fluss Chari gelegen, nah nebeneinander und nah am Flughafen.

Es gibt ein Restaurant namens "Le Carnivore", welches sehr gute Fleischgerichte anbietet. Eine Bar mit gelegentlicher Livemusik sorgt für ein tolles Ambiente. Die Preise sind angemessen. Es gibt Taschenkontrollen am Eingang. Als alleinreisender Mann wird man sicherlich von schwarzen Prostituierten angesprochen.

Das angenehmste Restaurant heißt Côté Jardin, es hat gutes Essen, viele Pflanzen, und einen guten Souvenirverkäufer vor dem Eingang. Ähnlich sind auch das Central und das La Gitane.

Es gibt zwei Libanesiche Restaurants, Ali Baba und Leila, in denen das Essen recht gut ist, sowie mehrere chinesische Restaurants, so wie das Dongfang.

Vor Durchfallerkrankungen aufgrund von rohem Salat und Gemüse ist man leider auch in Restaurants nicht sicher.

Als Diskotheken mit westlicher und afrikanischer Musik bietet sich das Picolo an. Wer nur lokale Musik und lokale Letue möchte, ohne Prostitution, ist im Rex richtig.

Es gibt ein Kino aus der französischen Kolonialzeit, Le Normandie, das jahrzentelang geschlossen war und vor ein paar Jahren wieder eröffnete. Es werden zwei Filme täglich gezeigt, meist westliche und jeden Tag andere. Der Saal ist beeindruckend groß.

Unterkunft

  • Das neueste Hotel ist das 5-Sterne Hotel Kempinski N’Djamena. Mit seiner eindrucksvollen Fassade aus feinstem Treventino-Marmor stellt es nach eigenen Angaben ein neues Wahrzeichen für Tschad dar. Es bietet umfangreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten und garantiert höchste Standards. Die Zimmerpreise lagen im März 2007 zwischen 139 bis 289 Euro pro Person.
  • Französischen Luxus bietet das zum Starwood-Konzern gehörende Méridien Chari, wo die meisten Zimmer einen Blick auf den Park und den herrlichen Fluss Chari haben.
  • Zur Schonung der Reisekasse empfiehlt sich das Novotel La Tchadienne, das auch alle westlichen Standards aufweist. Freizeitaktivitäten wie z. B. Swimmingpool werden angeboten. Auch hier sind die Preise immer noch entsprechend "westlich". Der Preis kann durch Vorrausbuchung in Grenzen gehalten werden.
  • Weniger anspruchsvoll aber für westliche Ansprüche (Klimaanlage, Schreibtisch, eigenes Bad) auch noch annehmbar sind das Hotel Shanghai, das Hotel Sahel (auch wenn dies gerade etwas abbaut) und das Central.

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