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Nürnberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Franken : Nürnberg
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Grundsätzlich gibt es kaum Stadtviertel oder Straßen, die man meiden sollte.  
 
Grundsätzlich gibt es kaum Stadtviertel oder Straßen, die man meiden sollte.  
Speziell in Wohnvierteln mit Migranten östlicher Herkunft gibt es höhere Kriminalität, hier kann Langwasser und Schoppershof, sowie Teile der Weststadt, z.B. Schweinau genannt werden. Wobei ich betonen möchte, dass diese Kriminalität nicht zwangsläufig mit Migranten zu tun haben muss. Vielmehr handelt es sich bei den genannten Vierteln um sehr einfache und unattraktive Wohngebiete mit Hochhäusern und wenig Kultur- und Freizeitangeboten.  
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Speziell in Wohnvierteln mit Migranten östlicher Herkunft gibt es höhere Kriminalität, hier können einzelne Straßenzüge in Langwasser und Schoppershof, sowie Teile der Weststadt, z.B. Schweinau genannt werden. Wobei ich betonen möchte, dass diese Kriminalität nicht zwangsläufig mit Migranten zu tun haben muss. Vielmehr handelt es sich bei den genannten Vierteln um sehr einfache und unattraktive Wohngebiete mit Hochhäusern und wenig Kultur- und Freizeitangeboten.  
  
 
Die Südstadt und Gostenhof ist mit einem Migrantenanteil von 30%-40% vorrangig aus der Türkei und südlichem Europa dagegen ein ebenso sicheres Pflaster wie die Nordstadt mit einem Migrantenanteil von 10%, was nochmal die Unabhägigkeit von Kriminalität und Migrantenanteil verdeutlichen soll.
 
Die Südstadt und Gostenhof ist mit einem Migrantenanteil von 30%-40% vorrangig aus der Türkei und südlichem Europa dagegen ein ebenso sicheres Pflaster wie die Nordstadt mit einem Migrantenanteil von 10%, was nochmal die Unabhägigkeit von Kriminalität und Migrantenanteil verdeutlichen soll.

Version vom 23. Mai 2006, 23:31 Uhr

Nürnberg ist die größte Stadt in Franken und mit gut 500.000 Einwohnern die zweitgrößte im Bundesland Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile

  1. Mitte: Altstadt-St. Lorenz, Marienvorstadt, Tafelhof, Gostenhof, Himpfelshof, Altstadt-St. Sebald, St. Johannis, Bärenschanze, Sandberg, Bielingplatz
  2. Südstadt: Glockenhof, Guntherstraße, Galgenhof, Hummelstein, Gugelstraße, Steinbühl, Gibitzenhof, Hasenbuck, Rangierbahnhof, Katzwanger Straße, Dianastraße.
  3. Weststadt: Sandreuth, Schweinau, St. Leonhard, Sündersbühl, Werderau, Hohe Marter, Großreuth bei Schweinau, Gebersdorf, Gaismannshof, Höfen, Eberhardshof, Muggenhof
  4. Nordstadt:Pirckheimerstraße, Uhlandstraße, Maxfeld, Westfriedhof, Schniegling, Wetzendorf, Buch, Thon-Kleinreuth hinter der Veste, Almoshof-Lohe, Kraftshof, Neunhof, Boxdorf, Großgründlach-Kleingründlach, Schleifweg (mit Teil von Großreuth hinter der Veste), Schafhof, Marienberg (mit Teil von Großreuth hinter der Veste), Ziegelstein, Mooshof, Buchenbühl, Flughafen
  5. Oststadt: Wöhrd, Ludwigsfeld, Veilhof, Tullnau, Gleißhammer, Schoppershof, St. Jobst, Erlenstegen, Mögeldorf, Schmausenbuckstraße, Laufamholz, Zerzabelshof
  6. Südoststadt: Dutzendteich, Rangierbahnhof-Siedlung, Langwasser Nordwest, Langwasser Nordost, Beuthener Straße, Altenfurt Nord, Langwasser Südost, Langwasser Südwest, Altenfurt-Moorenbrunn, Gewerbepark Nürnberg-Feucht, Fischbach, Brunn
  7. Außenstadt Süd: Trierer Straße, Gartenstadt, Maiach, Katzwang-Reichelsdorf Ost-Reichelsdorfer Keller, Kornburg-Worzeldorf (mit Kloster Pillenreuth), Röthenbach West, Röthenbach Ost, Eibach, Reichelsdorf, Krottenbach-Mühlhof

Hintergrund

Anreise

Flugzeug

Der internationale Flughafen Nürnberg bietet zahlreiche Linienverbindungen zu europäischen Zielen und viele Charterverbindungen. Air Berlin dient er als Drehkreuz. Der Flughafen hat direkten U-Bahn Anschluß mit der Linie 2 zum Hauptbahnhof. Anschluß an das Netz der Deutschen Bahn besteht dagegen nicht.

Bahn

Von Nürnberg gibt es direkte ICE-Verbindungen in die Richtungen Augsburg-München, Frankfurt-Köln, Kassel-Hannover-Hamburg, Leipzig-Berlin und Regensburg-Wien, sowie IC-Verbindungen Richtung Stuttgart-Karlsruhe, Bayreuth-Hof-Chemnitz-Dresden, Prag und Ingolstadt. Der Hauptbahnhof liegt direkt vor den Toren der Altstadt und ist ein Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs mit zwei U-Bahn- und vier Straßenbahnlinien, hier liegt auch der Knotenpunkt der S-Bahnlinien.

2006 wird die Hochgeschwindigkeits-Neubaustrecke Nürnberg-Ingolstadt(-München) eröffnet werden, die im Nürnberger Vorort Feucht beginnt. Dadurch wird sich die Reisezeit von München nach Nürnberg auf weniger als eine Stunde reduzieren (jetzt ca. 1:45h)

Bus

Fernbusse steuern meist den Zentralen Omnibusbahnhof an, der sich etwa 200 Meter östlich des Hauptbahnhofs (an der Bahnhofstraße und dem Willy-Brand-Platz) befindet.

Auto

Die Stadt liegt verkehrsgünstig am Schnittpunkt wichtiger Bundesautobahnen. Im Südosten des Stadtgebiets kreuzen sich die Autobahnen A 3 Köln-Frankfurt-Passau-Wien und die A 9 München-Berlin. Beide Autobahnen werden im Süden der Stadt von der A 6 Saarbrücken-Mannheim-Prag gekreuzt. Ferner beginnt südlich der Stadt als Abzweig der A 9 bei Feucht der Frankenschnellweg, die A73 in Richtung Bamberg, deren Fortsetzung über Suhl bis nach Erfurt geplant ist. Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 2, B 4, B 8 und B 14 in alle Himmelsrichtungen, dabei führt die B 4R in einem großen Ring um die Kernstadt.

Schiff

Die Anreise per Schiff über den Rhein-Main-Donau-Kanal ist eher exotisch.

Mobilität

Die Nürnberger Altstadt erkundet man am besten zu Fuß. Die Entfernungen in der Altstadt sind nicht so groß, dass es lohnt Bus, U-Bahn oder Auto zu nehmen. Aufgrund der Verkehrsberuhigung ist Auto fahren in der Altstadt ohnehin nicht zu empfehlen.

Auto

Die Altstadt ist für den Autoverkehr in fünf Bereiche eingeteilt ("Schleifenlösung"). Wenn man mit dem Auto von einem Bereich in den anderen will, muss man aus der Altstadt hinaus und zu einem anderen Tor wieder hineinfahren. Im Bereich der Burg gilt ein Nachtfahrverbot. Viele Parkplätze sind für Anwohner reseverviert. Freie Parkplätze sind knapp und oft mit Parkuhren versehen. Es gibt jedoch verschiedene Parkhäuser und ein Parkleitsystem, dass die Anzahl der freien Plätze schon vor der Einfahrt in die Altstadt anzeigt.

Fahrrad

Die Altstadt ist wegen Kopfsteinpflaster und der großen Fußgängerzone nur bedingt zum Radfahren geeignet. Abends ist die Fußgängerzone allerdings für den Radverkehr geöffnet. Außerhalb der Altstadt gibt es nur ein lückenhaftes Radwegenetz. Allerdings gibt es einige ausgeschilderte Radrouten. Gut ausgebaut sind die Radwege im Pegnitztal (West-Ost-Richtung).

Bus und Bahn

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Stadt und Region sind im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg zusammengeschlossen. In Nürnberg gibt es zwei (ab 2006 drei) U-Bahn-, sechs Straßenbahn- und zahlreiche Buslinien. Die wichtigsten Umsteigeknoten Hauptbahnhof und Plärrer werden von beiden U-Bahnlinien bedient. Die Linie 1 fährt unter anderem zur Messe und in die Nachbarstadt Fürth, die Linie 2 zum Flughafen.

Die nördliche Altstadt (Sebalder Altstadt) erreicht man am besten mit der Buslinie 36 (zwischen den U-Bahnhöfen Plärrer und Rathenauplatz, Ost-West-Richtung) und den Buslinien 46/47 ab Heilig-Geist-Spital/Lorenzkirche (Nord-Süd-Richtung). Die südliche Altstadt (Lorenzer Altstadt) ist sehr gut mir der U-Bahn erschlossen (Bahnhöfe Lorenzkirche (U1), Weißer Turm (U1) und Opernhaus (U2)).

Einen ersten Überblick über die Sehenswürdigkeiten in Nürnberg bietet eine Fahrt mit der Linie 36 (Plärrer - Rathenauplatz - Doku-Zentrum). In deren Bussen liegt ein Faltblatt mit 36 Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke aus.

Sehenswerte U-Bahnhöfe

Sehenswert sind vor allem die U-Bahnhöfe der U2 sowie der U1 zwischen Fürth-Rathaus und Fürth-Klinikum, insbesondere die Mosaiken am Rathenauplatz, das Graffiti am Rennweg, die verfremdete Panoramafotografie in Fürth-Rathaus und die überlebensgroße DNS-Doppelhelix in Fürth-Klinikum.

Die U-Bahnlinie U1 fährt zwischen den Bahnhöfen Plärrer und Stadtgrenze auf (bzw. unter) der Strecke der ersten deutschen Eisenbahn, der Ludwigseisenbahn. Der Nürnberger Bahnhof der Ludwigsbahn lag am Plärrer wo heute das "EWAG-Hochhaus" steht. Der Führter Bahnhof der Ludwigsbahn lag am Führter Rathaus.

Fahrkarten

Für Fahrten innerhalb von Nürnberg gilt grundsätzlich die Preisstufe 2. An jeder Haltestelle hängt eine Liste mit Zielen, die man von dieser Haltestelle mit einer Kurzstreckenfahrkarte (Preisstufe K) erreichen kann. Fahrkarten gelten für die gelöste Stecke in allen Verkehrsmitteln (Bus, Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn, Zug (nicht IR/IC/ICE)), beim Umsteigen muß keine neue Fahrkarte gelöst werden. Einzelfahrkarten, Steifenkarten und Tageskarten müssen vor der Fahrt entwertet (gestempelt) werden (Tageskarten nur einmal vor der ersten Benutzung). Dazu stehen bzw. hängen in allen Straßenbahnen und Bussen und an den Eingängen der U-Bahn, der S-Bahn und der Bahnhöfe der Deutschen Bahn Entwerter (Orange, rote oder grüne Kästen mit einem Schlitz. Fahrkarte in den Schlitz stecken, bis ein deutliches "Klick" hörbar ist. Auf der Karte sollte dann ein Stempel sein). Fahrkarten werden an Fahrkartenautomaten und bei Busfahrern verkauft (Im Bus nur Einzel- und Tageskarten). Achtung: In der Straßenbahn und den Zügen der U-Bahn, der S-Bahn und der DB kann man keine Fahrkarten kaufen, aber an jeder Haltestelle ist ein Automat. Auch zum Betreten der Bahnsteige in der U-Bahn braucht man schon eine gültige Fahrkarte.

  • Eine Einzelfahrt Preisstufe 2 in Nürnberg und Fürth kostet 1,80 EUR/0,90 EUR (Erw./Kind) (*). Kurzstrecken 1,40 EUR/0,70 EUR
  • Eine Streifenkarte kostet 8,30 EUR/4,10 EUR (10 Streifen, für jede Preisstufe einen Streifen (mind. 2 Streifen) stempeln), eine Streifenkarte Kurzstrecke kostet 5,90 EUR/2,90 EUR (5 Streifen, für jede Kurzsteckenfahrt einen Streifen stempeln)
  • Eine Tageskarte kostet 3,60 EUR für einen Erwachsenen oder 6,30 EUR für bis zu 6 Personen, davon maximal 2 Erwachsene. Kauft man eine Tageskarte am Samstag, gilt sie auch am folgenden Sonntag.
  • Viele Hotels bieten besondere 3-Tages-Tickets an.
  • Für längere Aufenthalte bietet sich die MobiCard an:
    • Die MobiCard ist in 3 Varianten erhältlich: 7 Tage ganztägig gültig (16,30 EUR für Preisstufe 2), 31 Tage ganztägig gültig (51,50 EUR für Preisstufe 2) und 31 Tage ab 9 Uhr gültig (40,70 EUR für Preisstufe 2).
    • Die Gültigkeit kann an jedem beliebigen Kalendertag begonnen werden (ersten Gültigkeitstag beim Kauf angeben).
    • Alle MobiCard sind übertragbar (Kein Foto nötig)
    • Alle MobiCards gelten Wochentags ab 9 Uhr und am Wochenende ganztägig für 6 Personen, davon maximal 2 Erwachsene. Die ganztägig gültigen Varianten der MobiCard gelten Wochentags vor 9 Uhr nur für eine Person.
    • Mobicards können an vielen (aber nicht allen!) Fahrkartenautomaten, bei den Kundencentern der VAG am Nürnberger und Fürther Hauptbahnhof (Zwischengeschoss) und am Plärrer (Zwischengeschoss) und bei allen Fahrkartenausgaben der Deutschen Bahn im Verbundsgebiet erworben werden. Für Nürnberg werden die Zonen 100 und 200 benötigt.
  • Hunde und Fahrräder brauchen immer eine Kinderfahrkarte (können auch auf 6-Personen-Tageskarte und MobiCard mitgenommen werden)
  • Schönes-Wochenende-Tickets und Bayerntickets gelten im gesamten Verkehrsverbund als Tageskarte und können in allen Verkehrsmitteln benutzt werden.

(* = alle Angaben Stand 11.12.2005, Preise notiert als Erwachsener/Kind sofern Kinderfahrkarten erhältlich)

Sehenswürdigkeiten

Die Pegnitz teilt die Nürnberger Altstadt in zwei Hälften. Nach ihren Hauptkirchen wird die Nordseite Sebalder und die Südseite Lorenzer Altstadt genannt. Beide Teile der Altstadt werden von der Stadtmauer umschlossen.

  • Die Nürnberger Stadtmauer war ursprünglich fünf Kilometer lang und hatte fünf Tore: Laufer, Spittler-, Frauen-, Neu- und Tiergärtner Tor. Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert wurde die Befestigung ständig ausgebaut und hat mit dazu beigetragen, dass die Stadt in dieser Zeit allen feindlichen Angriffen standhalten konnt. Heute stehen noch knapp vier Kilometer Mauer. Vor allem auf der Ostseite zwischen Frauentor (Hauptbahnhof) und Laufer Tor (Rathenauplatz) gibt es größere Lücken. Der Stadtgraben, der nie mit Wasser gefüllt war, ist noch auf etwas mehr als zwei Kilometer in voller Breite erhalten und begehbar. Zwischen Färber- und Spittlertor (Plärrer) sollte man die Innenseite der Mauer meiden, hier befindet sich der Nürnberger Rotlichtbezirk. Ungefähr die Hälfte der Stadtmauer kann man von der Straßenbahn aus besichtigen: Linie 4 zwischen Plärrer und Tiergärtnertor sowie Linien 8 und 9 zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz. Der U-Bahnhof Opernhaus (U2) ist in den ehemligen Stadtgraben eingebaut und im Stil der Stadtmauer mit Sandstein und schmiedeeisernen Gittern gehalten.

Sebalder Altstadt

  • Burg, Burgstraße (Straßenbahnlinie 4, Haltestelle "Tiergärtnertor"), 24 46 59-0, Täglich Apr-Sep 9.00-18.00, Okt-Mär 10.00-16.00. In der Nordwestecke der Altstadt ragt auf einem Felsen die Burg auf. Im Westen (von der Stadt aus rechts) beginnt die Anlage mit dem Turm Luginsland. Zwischen diesem und dem fünfeckigen Turm fügt sich die Kaiserstallung ein.Sie wurde 1495 in nur einem Jahr erbaut, diente ursprünglich als Kornspeicher und heute als Jugendherberge. Der fünfeckige Turm entstand bereits vor 1050 und ist das älteste Gebäude von Burg und Stadt. Weiter östlich befindet sich der Zugang zum Burggarten und das Vestnertor. Vom Vestnertor gelangt man zur Freiung die einen der besten Blicke über die Stadt bietet. Wer noch mehr sehen will kann auf den Sinnwelturm im anschließenden Vorhof der Burg steigen. Dort befindet sich auch der Tiefe Brunnen. Neben dem Tor zum Haupthof steht der Heidenturm mit der romanischen Doppelkapelle. Im Haupthof befindet sich rechts die Kemenate, links der Palas mit dem Kaiserburgmuseum. Weitere Räume des Palas und die Doppelkapelle können im Rahmen einer Führung besichtigt werden. 6EUR (Museum, Führung, Tiefer Brunnen und Sinwellturm. Außenanlagen kostenlos.)
  • Im Burgviertel haben besonders viele alte Häuser den zweiten Weltkrieg überstanden oder wurden wieder aufgebaut. Die Füll ist mit ihren Sandsteinhäusern eine typische Kaufmannstraße. Die Handwerker in der Weißgerbergasse wohnten dagegen in Fachwerkhäusern. Weitere restaurierte Fachwerkhäuser findet man in den Krämergassen. In der Unteren Krämergasse 16 kann man oft einen Blick in den kleinen Innenhof werfen.
  • Dürerhaus Albrecht-Dürer-Straße 39 (Straßenbahnlinie 4, Haltestelle "Tiergärtnertor"), 231- 2568. Di-So 10.00-17.00 (Do -20.00, Jul, Aug, Dez Mo geöffnet). Der Maler Albrecht Dürer lebte in diesem Haus von 1509 bis 1528. Ausstellung über das Leben im Haus und Dürers Arbeitsweise. 5EUR (Tageskarte für alle städtischen Museen)
  • Die gotische Sebalduskirche wurde im 13.-15. Jahrhundert erbaut. Im Zentrum der Kirche steht das Sebaldusgrab von Peter Vischer. Das Grabmal zeigt Szenen aus dem Leben des Stadtheiligen.
  • Rathaus
  • Unter dem Rathaus sind die Lochgefängnisse Rathausplatz 2, 231-2690. In den Sommermonaten Di-So 10.00-16.30 (Führung, Dauer etwa 20 Minuten). Im Mittelalter dienten sie als Untersuchungsgefängnis und Folterkammer. Zu sehen gibt es ein paar alte Gewölbe und nachgebaute Folterwerkzeuge, man kann/muss seine Vorstellung spielen lassen, um sich die Qualen der Gefangenen vorzustellen. 3EUR
  • Hauptmarkt und Schöner Brunnen
  • Die Felsengänge sind ein weitverzweigtes Labyrinth, bestehend aus teilweise mehrstöckigen Kelleranlagen unterhalb der Nürnberger Altstadt. Mit dessen Bau wurde bereits im 14. Jahrhundert begonnen und diente lange Zeit als Lagerraum für Bier. Die Öffnungszeiten sind von Mo - So 11, 13, 15 und 17 Uhr. Dauer der Führung ca. 1 Stunde.
  • Der Historische Kunstbunker ist ein während des zweiten Weltkrieges von umsichtigen Nürnbergern bombensicher ausgebauter Felsenkeller in der Nähe des Dürerhauses. In ihm wurden Kunstschätze aus den nürnberger Museen und Kirchen verwahrt, und so vor der Zerstörung durch die Bombenangriffe gerettet. Hier wurde auch der weltberühmte Marienaltar von Veit Stoß aufbewahrt, den die Nazis 1939 aus Krakau geraubt haben. Führung Täglich 15 Uhr (außer 24.12 und 31.12.) durch den Förderverein Nürnberger Felsengänge
  • Rund um den Trödelmarkt (der auf einer Insel in der Pegnitz liegt) befinden sich viele kleine Gassen, Brücken und Cafes, die viele schöne Ausblicke auf die Pegnitz und die umliegenden Häuser bieten. Sehr gut für romantische Spaziergänge zu zweit geeignet.

Lorenzer Altstadt

  • Die gotische Lorenzkirche wurde im 13.-15. Jahrhundert erbaut. Unter den zahlreichen Kunsstschätzen ist das Sakramentshäuschen von Adam Kraft und der englische Gruß von Veit Stoß hervorzuheben.
  • Das Nassauer Haus ist ein Turmhaus gegenüber der Lorenzkirche. Es ist eines der ältesten Gebäude der Stadt.
  • Vor der Lorenzkirche steht der Tugendbrunnen, dessen Figuren die sieben Tugenden verköpern.

Vororte

  • St. Johannis die alte Vorstadt im Westen der Sebalder Altstadt erkundet man am besten mit einem ca. halbstündigen Spaziergang vom Tiergärtner- zum Hallertor. (Straßenbahnlinie 4, Haltstelle "Tiergärtnertor". Durch Johannis fährt die Straßenbahnlinie 6, mit den Haltestellen "Hallertor", "Hallerstraße" und "Brückenstraße"). Noch innerhalb der Altstadt steht gegenüber dem Dürerhaus das sogenannte Pilatushaus. Hier beginnt der Kreuzweg von Adam Kraft dem wir bis zum Johannesfriedhof folgen. Zunächst geht es durch das Tor und über die Hauptstraße der wir noch ein kurzes Stück nach links folgen. Dann biegen wir rechts in die Burgschmietstraße. Nach einiger Zeit treffen wir auf die Johannisstraße in der noch einige Fachwerkhäuser erhalten sind. Sie führt uns zum Johannisfriedhof auf dem zahlreiche berühmte Nürnberger bestattet sind. Nach einem Rundgang über Friedhof gehen wir die Lindengasse bergab und biegen links in den Riesenschritt. Von hier haben wir Zugang zu den Hesperidengärten, kleinen Barockgärten. Am unteren Ende des Riesenschritts kann man noch durch die romantischen Gässchen von Groß- und Kleinweidenmühle streifen. Durch die Parkanlage Hallerwiese kommt man schließlich zurück in die Altstadt.
  • Reichsparteitagsgelände Dokumentations Zentrum, Bayernstraße 110 (Straßenbahn 9 (ab Hbf.) oder 6 (ab Plärrer) oder Bus 36 (ab Hauptmarkt) nach Doku-Zentrum), 231- 5666. Mo-Fr 9.00-18.00, Sa/Su 10.00-18.00. Schon kurz nach der Machtergreifung machten die Nationalsozialisten Nürnberg zum Ort ihrer jährlichen Parteitage. Um ihre Macht zu demonstrieren planten sie eine Reihe monumentaler Bauwerke. Zum Großteil wurden diese nicht fertiggestellt. Das Dokumentationszentrum zeigt eine Ausstellung zu den Themen: Aufstieg des Nationalsozialismus. Organisation der Reichsparteitage. Zusammenhang mit Judenverfolgung und Zweitem Weltkrieg. 5EUR (Tageskarte für alle städtischen Museen.)
  • Um das gesamte Parteitagsgelände zu besichtigen empfiehlt es ein bis zwei Stunden einzuplanen. Das Dokumentationszentrum bietet einen guten Ausgangspunkt.
  • Tiergarten. Am Tiergarten 30 (Straßenbahn 5 (ab Hauptbahnhof)), 54546. Sommer tägl. 8.00-19.30, Winter 9.00-17.00. Der Nürnberger Tiergarten befindet sich in alten Steinbrüchen im Reichswald. Er ist mit fast 70 ha Fläche einer der größten europäischen Zoologischen Gärten und ist als Landschaftszoo angelegt. Einer der vielen Anziehungspunkte ist das Delphinarium. Hunde sind nicht erlaubt. 6.50EUR, Familien 15EUR.
  • Wehrkirche Kraftshof, Kraftshof (Straßenbahn 9 (ab Hauptbahnhof) oder 4 (ab Plärrer) nach Thon. Weiter mit Bus 31. Oder mit dem Rad: Von der Burg der Beschilderung Richtung Almoshof/Erlangen folgen. In Almoshof über die Irrhainstraße nach Kraftshof). Im Mittelalter hatten nur Städte das Recht sich mit einer Mauer zu schützen. Zahlreiche Dörfer errichteten daher Mauern um Kirche und Friedhof. Kraftshof ist ein gutes Beispiel dafür (mit Wehrgang und kleinen Türmchen). Von Kraftshof kann man in einer halben Stunde nach Neunhof spazieren.
  • Schloß Neunhof, Neunhofer Hauptstraße (Straßenbahn 9 (ab Hauptbahnhof) oder 4 (ab Plärrer) nach Thon. Weiter mit Bus 31). Ostern-Sept Sa, So 10.00-17.00. Schönes Beispiel eines Nürnberger Patrizierschlosses mit kleinem Barockgarten.

Museen

  • Gemanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1 (U-Bahnhof Opernhaus (U2/U21)),13310. Di-So 10.00-18.00, Mi -21.00. Eines der größten Museen für Kunst und Kunsthandwerk in Deutschland. Der Begriff Germanisch verweist darauf, dass das Sammlungsgebiet des Museums alle deutschsprachigen Länder umfasst. 4EUR (5EUR während größere Sonderaustellungen. Mi ab 18.00 Eintritt frei.)
  • Spielzeugmuseum, Karlstraße 13-15, 231 - 3260. Di-Fr 10.00-17.00, Sa/So 10.00-18.00 (während Christikindlesmarkt und Spielwarenmesse täglich geöffnet). Nürnberg ist eines der Zentren der deutschen Spielwarenindustrie. Das Museum zeigt Holz- und Blechspielzeug, Puppen und Puppenhäuser, Modelleisenbahnen und moderne Spielwaren. 5EUR (Tageskarte für alle städtischen Museen)
  • Verkehrsmuseum, Lessingstraße 6 (U-Bahnhof Opernhaus (U2/U21)), 230 880. Di-So 9.00-17.00. Zwei Museen in einem Haus: Das DB Museum und das Museum für Kommunikation. Das DB Museum zeigt die Entwicklung der Eisenbahn von 1835 (erste deutsche Bahnstrecke von Nürnberg nach Fürth) bis heute. Es zeigt eine Reihe historischer Fahrzeuge und eine große Modelleisenbahn. Der umfangreiche Kinderbereich macht es zu einem interessanten Ziel für Familien. Das Kommunikationsmuseum stellt die Entwicklung der bayrischen Post und verschiedene Aspekte moderener Telekommunikation dar. 3 EUR
  • Neues Museum, Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg, Klarissenplatz (5 Min zu Fuß vom Hauptbahnhof), 240 200. Di-Fr 10.00-20.00, Sa/So 10.00-18.00. Kunst und Design seit 1945. 3,50 EUR (Sonntags Eintritt frei)
  • Stadtmuseum Fembohaus, Burgstraße 15, 231-2595. Di-Fr 10.00-17.00, Sa/So 10.00-18.00. Das Stadtmuseum befindet sind in einem um 1600 erbauten Patrizierhaus. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden einglagerte Zimmereinrichtungen zerstörter Häuser hier wieder aufgebaut. Das Haus stellt verschiedene Epochen der Stadtgeschichte dar. 5EUR (Tageskarte für alle städtischen Museen)
  • Museum Industriekultur, Äußere Sulzbacher Straße 62 (Straßenbahnlinie 8, Haltestelle "Tafelwerk"), 231-3875. Entlang der Museumstraße wird gezeigt, wie die industrielle Revolution Wohnbedingungen, Sozialleben und Technik veränderte. Außerdem verschiedene Spezialsammlungen: Motorrad- und Fahrradmuseum, Schulmuseum, Geschichte der Feuerwehr, der Lebkuchenindustrie, usf. 2006 findet im Museum Industriekultur die bayrische Landesausstellung statt. 5 EUR (Tageskarte für alle städtischen Museen, während Sonderausstellungen höhere Eintrittspreise)
  • Kunsthalle Nürnberg, Lorenzer Straße 32 (Haltestelle Marientor, Straßenbahnlinien 8 und 9), 231 2853. In der Kunsthalle finden abwechselnd Kunstausstellungen statt.

Architektur

Nürnberg bietet neben der Burg eine großartige Vielfalt von interessanten Bauwerken verstreut über die verschiedenen Epochen hinweg. Eine ideale Möglichkeit sich darüber einen Überblick zu verschaffen bietet die Webseite Baukunst Nürnberg.

Aktivitäten

Kulturelle Ereignisse

In Nürnberg gibt es zahlreiche Veranstaltungen über das Jahr verteilt, die Stadt Nürnberg stellt die Highlights auf folgender Homepage das Sommerprogramm bzw. Winterprogramm vor.

  • Die Blaue Nacht: Seit 2000 findet jedes Jahr an einem Samstag Mitte Mai die Blaue Nacht statt, eine Kulturnacht mit geöffneten Museen, Kunstprojekten, Performances und Musik in der gesamten Innenstadt
  • Bardentreffen: Am ersten Wochenende der bayerischen Sommerferien (Ende Juli) spielen mehr als 50 Bands und Einzelinterpreten unterschiedlichster Stilrichtungen aus Deutschland und der ganzen Welt auf sieben Bühnen in der Altstadt. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei. An diesem Wochenende spielen meist auch an allen Ecken der Stadt Straßenmusiker an den Abenden ohne das dies zum offiziellen Programm gehört.
  • Klassik Open Air: Jedes Jahr (Ende Juli/Anfang August) spielen die beiden großen Orchester Nürnbergs, die Nürnberger Philharmoniker und die Nürnberger Symphoniker auf dem Luitpoldhain. Mittlerweile hat das Konzert, welches als "Woodstock" der klassischen Musik bezeichnet wird, Zuscherzahlen um die 100.000 erreicht. Die Konzerte sind umsonst und man kann Picknickdecke usw. mitbringen.
  • Christkindlesmarkt: Vom Freitag vor dem ersten Advent bis zum 23. Dezember findet der berühmte Weihnachtsmarkt auf dem Hauptmarkt statt. An den Wochenenden oft überfüllt, an Werktagen vor allem Abends aber immer noch stimmungsvoll und dann auch nicht so überlaufen.

Sportliche Ereignisse

  • DTM - Norisringrennen: Jedes Jahr (Mitte Juli) findet das Norisring-Rennen der DTM am Dutzendteich statt.

Stadtführungen

Verschiedene Organisationen bieten Stadführungen durch Nürnberg an. Neben der Tourismuszentrale sind hier Geschichte für Alle, die Altstadtfreunde und der Verein der Gästeführer mit regelmäßigen Führungen, Themenführungen für Gruppen und vielen Sonderaktionen aktiv.

Dürer-Weg stellt ein Rundgang auf den Spuren Albrecht Dürers durch seine Heimatstadt mithilfe eines Minicomputers dar. Dieser führt Sie mit Ton und Bild durch die Altstadt. Nürnberg ist damit die erste Stadt, die ein audiovisuelles Führungssystem im Freien einsetzt.

An einem Wochende im Jahr finden die Stadtverführungen statt, zahlreiche Gruppen bieten dann Führungen zu verschiedensten Aspekten des städtischen Lebens an.

Einkaufen

Nürnbergs wichtigste Einkaufsstraßen liegen in der Lorenzer Altstadt. Vom Weißen Turm führen drei Einkaufsstraßen in Richtung Lorenzkirche: In der Breiten Gasse finden sich eher die billigen Geschäfte aber auch die junge Mode, in der Karolinenstraße liegen Geschäfte mittlerer Preislage und in der Kaiserstraße bekommt man Luxusgüter. Im Osten sind die drei Straßen durch die Königsstraße verbunden, die vom Hauptbahnhof über die Lorenzkirche zum Hauptmarkt führt. Hier liegen die größten Kaufhäuser: Karstadt und Kaufhof.

Neben der Altstadt gibt es noch zwei größere Einkaufszentren. Das mercado Nürnberg befindet sich an der Äußeren Bayreuther Straße im Nordosten der Stadt (U-Bahnlinie U2, Nordostbahnhof). Das Franken Einkaufszentrum befindet sich in dem Trabantenstadtteil Langwasser (U-Bahnlinie U1, Langwasser Mitte).

In den verschiedenen Einkaufsstraßen und -zentren außerhalb der Altstadt ist das Angebot nicht so groß. Ihr Besuch lohnt nur, wenn man zu einem bestimmten Geschäft will.

Mitbringsel

  • Lebkuchen (siehe Küche).
  • Bratwürste (für längere Reisen in Dosen erhältlich)

Küche

Bratwürste: In der Stadt werden vor allem Nürnberger Bratwürste verkauft, im Umland Fränkische. Echte Nürnberger Bratwürste dürfen nur innerhalb des Nürnberger Stadtgebietes hergestellt werden. Nürnberger sind etwa halb so groß wie Fränkische, aber stärker gewürzt. In Restaurant ißt man daher drei Fränkische oder sechs Nürnberger Bratwürste mit Sauerkraut oder Kartoffelsalat. Besonders Hungrige können auch neun, zwölf, usw. Stück bestellen. Auf der Straße werden zwei oder drei im Brötchen (3 im Weggla) verkauft. Die nicht ganz so traditionellen Bratwurststände verkaufen meist neben 3 Nürnbergern auch feine ("normale") Bratwürste, thüringer Bratwürste und "Bauernseufzer" (Eine geräucherte, stark gewürzte fränkische Bratwurst). Alle Bratwurstsorten sind in Nürnberg allgemein von ausgezeichneter Qualität und sollten bei einem Besuch in Nürnberg (oder Franken) auch alle gekostet werden.

Lebkuchen: Nürnberg ist berühmt für seine Lebkuchen die von mehreren großen Herstellern und zahlreichen kleinen Bäckereien hergestellt werden. Insbesondere zur Zeit des Christkindlesmarktes sind die echten Nürnberger Elisenlebkuchen sehr beliebt, sie sind die besten Lebkuchen und enthalten kein Mehl. Einige Hersteller verkaufen Bruch, dieser enthält jedoch selten zerbrochene Lebkuchen. Vielmehr eignen sich diese Packungen kaum als Geschenk und sind daher preiswerter als Lebkuchen in Schmuckdosen. Bei kleineren Bäckereien ist die Qualität der Lebkuchen oft besser als bei den Fabriken, sie sind jedoch auch teurer. Nicht unterschätzen sollte man den Nährwert dieser süßen Leckereien.

Eine gute Gastronomie Übersicht bietet die Webseite der Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung.

Brastwurstküchen

  • Zum Gulden Stern, Zirkelschmiedsgasse 26 - Historische älteste Bratwurstküche der Welt seit 1419, tgl. 11-22 Uhr

Restaurants

  • Krakauer Haus (Hintere Insel Schütt) mit einem wunderschön gelegenen Bierarten auf der Stadtmauer. Schönes Stadtpanorama vom Kluttentreter Saal. Gute Polnische Küche.

Nachts

Wer Nachts noch Hunger verspürt, dem ist das Restaurant Wacht am Rhein empfohlen. Ab 24 Uhr öffnet die Lokalität und schließt erst in den frühen Morgenstunden.

Ausgehen

Innenstadt

  • Stars-and-stairs, Engelhardsgasse 33 - Wer einen angenehmen Szene-Club in der Nürnberger Innenstadt sucht kommt am mitten im Rotlichtviertel gelegenen Stars-and-stairs nicht vorbei. Publikum zwischen 21 und 29 Jahren wird man hier vermehrt antreffen. Die Preisgestaltung ist auch eher moderat.
  • Weißgerbergasse In der Weißgerbergasse reiht sich eine Kneipe an die nächste. Es sind alle Stilrichtungen vertreten, vom rustikalen Pub über die modern-minimalistische Cocktailbar bis zur kleinen Discokneipe. Auch in den Straßen oberhalb der Weißgerbergasse finden sich noch mehrere Bars und Kneipen. Ein Eldorado für Kneipenfans. Haltestelle Hallertor, Straßenbahnlinien 4 und 6, Buslinie 36

Kinos

Einen guten Überblick über das Nürnberger Kinoprogramm erhält man mit der wöchentlich erscheinenden und überall in Nürnberg ausliegenden Kinozeitschrift filmtips.

  • Cinecitta, Gewerbemuseumsplatz 3 - Riesiger, teils unterirdischer Kinokomplex direkt in der Altstadt an der Pegnitz gelegen. 21 Kinos incl. IMAX mit 5.000 Sitzplätze,3 Restaurants, 13 Bars, Außenterassen, Filmshop, Open Air Kino. Parkhäuser in unmittelbarer Nähe, U-Bahn Haltestelle Wöhrder Wiese (U2). Auch wer spät abends, oder gar am Wochenende nachts (Vorstellungen beginnen bis ca. 2 Uhr nachts !) ins Kino gehen will findet hier ein Angebot.
  • Admiral Filmpalast, Königstraße 11 - Nürnbergs zweites Multiplexkino, ebenfalls hochmodern mit interessanter Erlebnisgastronomie z.B. in der Skybar. U-Bahnhaltestelle Lorenzkirche (U1)
  • Roxy-Kino, Julius Loßmann-Str. 116 - Dieses nicht in der Innenstadt am Südfriedhof gelegene Fremdsprachenkino ist für Fans von Originalfassungen interessant, genauso natürlich für ausländische Gäste. Überwiegend englischsprachige Origiinalfassungen, z.T. auch französisch und spanisch, sowie gelegentlich Sonderprogramme in anderen Sprachen. Straßenbahnhaltestelle Nürnberg-Südfriedhof (Linie 8).
  • Meisengeige, Am Laufer Schlagturm 3 - Dieses Programmkino mit Bistro ist eines der allerersten Deutschlands und eine der Keimzellen dieser Kinoart. Zwei Kinosäle.

Unterkunft

  • ArabellaSheraton Hotel Carlton Nürnberg
  • Le Meridien Grand Hotel
  • Hotel Drei Raben - Nürnbergs erstes Themenhotel (obwohl es "nur" 4 Sterne hat, befindet es sich in der Preisklasse der anderen Hotels)

Lernen

In Nürnberg befinden sich zwei Fakultäten der Universität Erlangen-Nürnberg: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Erziehungswissenschaften.

Weiterhin befindet sich hier die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule an der neben verschiedenen technischen Fächern auch BWL, Sozialwesen, Architektur und Design studiert werden können.

Evangelischen Fachhochschule Nürnberg

Die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg wurde 1662 von Jacob von Sandrart gegründet und ist damit die älteste ihrer Art im deutschsprachigen Raum. 1954 zog die Akademie, in von Sep Ruf entworfene Bauten, in einem Waldgebiet am Nürnberger Tiergarten ein. Die transparente Pavillonarchitektur im Osten der Stadt ­stellt die erste denkmalgeschützte Nachkriegsarchitektur Süddeutschlands dar.

Die Akademie bietet folgende Fachrichtungen an: Architektur und Innenarchitektur, Bildende Kunst, Bildhauerei, Freie Grafik und Malerei/Objektkunst, Freie Malerei und Kunsterziehung, Gold- und Silberschmieden, Grafik-Design, Kunstgeschichte, Kunst und öffentlicher Raum und Malerei

Die Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg ist seit dem 1. August 1999 durch den Zusammenschluss des Meistersinger-Konservatoriums in Nürnberg und des Leopold-Mozart-Konservatoriums in Augsburg entstanden.

Schule für Rundfunktechnik In der SRT werden Mitabeiter für Rundfunk, Fernsehen und andere elektronische Medien aus- und weitergebildet.

Am Bildungszentrum Nürnberg kann sich jedermann weiterbilden. Es bietet Kurse in den Bereichen Sprachen, Kultur, Gesundheit und berufliche Weiterbildung an.

Arbeiten

Sicherheit

Sicherheit - Grundsätzliches

Nürnberg ist eine sehr sichere Stadt, was u.a. durch schon manchmal unangenehm auffallende hohe Polizeipräsenz erreicht wird. Häufige Personenkontrollen sind z.B. am Hauptbahnhof an der Tagesordnung. Der Hauptbahnhof kann wohl deshalb auch als der sicherste Platz in Nürnberg bezeichnet werden. Früher war der Hauptbahnhof und seine Umgebung eher ein unsicheres Terrain. Wobei dem Autor in seiner bald 40-jährigen Nürnberger Vergangenheit noch nie etwas in Nürnberg zugestossen ist - auch nicht als Stammgast im berüchtigten KOMM (Heute K4) nahe dem Bahnhof.

Rotlichtviertel

Wie in jeder Stadt hat auch Nürnberg ein Rotlichtviertel (sogar das älteste Deutschlands) was im Bereich der "Frauentormauer" und damit sehr zentral am Bahnhof liegt. Damen sollten diese Straße vor allem Nachts meiden, wobei hier meist auch nur mit Pöbeleien oder Wassergüssen gerechnet werden muss.

Wohnviertel

Grundsätzlich gibt es kaum Stadtviertel oder Straßen, die man meiden sollte. Speziell in Wohnvierteln mit Migranten östlicher Herkunft gibt es höhere Kriminalität, hier können einzelne Straßenzüge in Langwasser und Schoppershof, sowie Teile der Weststadt, z.B. Schweinau genannt werden. Wobei ich betonen möchte, dass diese Kriminalität nicht zwangsläufig mit Migranten zu tun haben muss. Vielmehr handelt es sich bei den genannten Vierteln um sehr einfache und unattraktive Wohngebiete mit Hochhäusern und wenig Kultur- und Freizeitangeboten.

Die Südstadt und Gostenhof ist mit einem Migrantenanteil von 30%-40% vorrangig aus der Türkei und südlichem Europa dagegen ein ebenso sicheres Pflaster wie die Nordstadt mit einem Migrantenanteil von 10%, was nochmal die Unabhägigkeit von Kriminalität und Migrantenanteil verdeutlichen soll.

Fremdenfeindliche Gewalt

Rechtsextreme Gewalt ist in Nürnberg trotz der vielen Bauten aus der NS-Zeit, die zwangsläufig auch Rechtsextreme anziehen, relativ selten. Man sollte jedoch die leider regelmäßig stattfindenden rechtsextremen Demonstrationen meiden, obwohl auch dort durch hohe Polizeipräsenz Sicherheit gewährleistet ist. Nürnberg ist meiner Meinung nach eine fremdenfreundliche Stadt, wenn der Gast sich etwas auf den Franken eingelassen hat - umgekehrt tut sich der Franke viel schwerer. Unfreundlich erscheint der Franke gegenüber einem Münchner ebenso wie gegenüber einem Migranten. Jedoch nur am Anfang - schnell bricht das Eis, wenn man ein Gespräch beginnt, der Franke ist dann sehr hilfsbereit und fremdenfreundlich.

Diebstähle

Autoaufbrüche und Autodiebstahl sind relativ selten - zumindest kenne ich niemanden persönlich, dem etwas derartiges passiert wäre in Nürnberg. Häufig sind aber Fahrraddiebstähle. Vorsicht sollte man naturgemäß walten lassen bei Massenereignissen, wie z.B. dem Christkindlesmarkt, wo verstärkt Taschendiebstahl stattfindet.

Sexuelle Übergriffe

Kommen leider auch in Nürnberg vor. Damen sollten nachts den Pegnitz-Wiesengrund ab dem Whörder-See stadtauswärt meiden. Auch im Burggraben sind leider schon sexuelle Straftaten vorgefallen, deswegen würde ich den unteren Burggraben (auch als Mann) nachts meiden.

Lokale und Diskotheken

Es sind dem Autor keine Lokale und Diskotheken bekannt, die durch ein spezielles Sicherheitsproblem aufgefallen wären. Man kann sich als Gast in jeder Gastronomie in Nürnberg sicher fühlen. Der Autor hat hier in einem Selbsttest eine Anzahl "übler Spelunken" besucht, in die man normalerweise nicht geht, bzw. die so abschreckend sind, dass man natürlicherweise Respekt vor dem Besuch hätte. Im Gegenteil habe ich aber dort gerade nette Bekanntschaften gemacht und nie eine schlechte Erfahrung.

Wichtigste Sicherheitsregel: Beim Eintritt in das Lokal die zumindest umliegenden Tische am Eingang durch Klopfen mit den Knöcheln auf die Tischplatte begrüßen - dann wird alles gut (gilt übrigens für ganz Franken - außer natürlich in Szene-Gastronomie), dann "a Halbe" (0,5 Liter helles Bier) bestellen.

Auch solo-Damen können sich in der Regel sicher fühlen. Sie werden kaum belästigt, der Franke spricht sie eh nicht an, außer er ist betrunken ;)

Gesund bleiben

Klarkommen

Nürnberger und allgemein Franken niemals als Bayern bezeichnen. Hilfreich ist es etwas über die Sprache zu wissen. Harte Konsonanten werden weich gesprochen (t wird d, p wird b usw). Typisch sind Fragen wie "Schmidt mit dd oder dd?" oder "Schrebbd mer des mid hardn D odder waachn D? (Schreibt man das mit hartem D oder weichem D?)" Lehrreich zur sprachlichen Eingewöhnung konnen auch die Werke der Mundartdichters Fitzgerald Kuzs sein (Leseproben auf der Seite)

Den Franken wird eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Fremden nachgesagt. Sobald man aber die Schale einmal durchbrochen hat wird man normalerweise hilfsbereite und freundliche Menschen vorfinden. Es ist vorteilhaft die Initiative zu ergreifen und auf die Menschen zuzugehen. Zuviel Offenheit wird allerdings manchmal als Aufdringlich empfunden (Franken sind das nicht gewohnt), es ist also wohldosiertes Vorgehen zu empfehlen.

Zeitungen / Zeitschriften

Tageszeitungen

  • Nürnberger Nachrichten - Wichtigste Tageszeitung in Nürnberg mit auch relativ umfangreichem Onlineangebot
  • Nürnberger Zeitung - Etwas konservativeres Gegenstück der NN. NN und NZ werden vom selben Verlag herausgegeben, Teile der beiden Zeitungen sind oft indentisch.

Stadtmagazine

  • Plärrer - Ältestes Nürnberger Stadtmagazin. Online Veranstaltungskalender. Infos über Events, Gastronomie
  • Curt - Infos über Events...
  • Doppelpunkt - Kostenloses Veranstaltungs- und Kleinanzeigenmagazin. Online Veranstaltungskalender.

Kommunizieren

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