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Mont-Saint-Michel: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Mont-Saint-Michel''' steht über allen Versuchen, ihn zu beschreiben. Man kann ihn nur erleben.
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{{URV|http://www.manchetourisme.com/de/telechargement/documents/magazine-DE-2007.pdf}}
 
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Für Puristen geht nur eines: Schuhe aus, Hosenbeine hochkrempeln oder besser gleich einen Schort anziehen. Und dann zu Fuß quer durch die Bucht. Zum Klosterberg, dem der '''Erzengel Michael''' seinen Namen gab. So wie es seit Jahrhunderten die Pilger taten und heute wieder zunehmend tun. Sich dieser magischen Silhouette im Schritttempo nähern. Die Vorfreude verlängern. Um sich danach vollständig dem Zauber des Ortes hinzugeben.
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Sie können den '''Mont-Saint-Michel''' allerdings auch  – noch – ganz profan mit dem Auto erreichen. Wenngleich die Parkplätze zu seinen Füßen in den nächsten Jahren  ebenso verschwinden werden, wie der Damm, der ihn mit dem Festland verbindet. Er wird durch einen breiten Steg für Fußgänger und eine Kleinbahn ersetzt. Ziel: Die Strömungsverhältnisse rund um den  Mont zu verbessern und so der Verlandung der Bucht entgegenzuwirken.
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Wer den „Glaubensberg des Abendlandes“ durch die Porte Avancée betritt, wird sofort von der eigentümlichen Atmosphäre gefangen genommen. Diese Mischung aus sakraler Architektur und militärischem Bollwerk. Gekrönt von der Klosterkirche mit ihrem Kreuzgang, dessen grandiose Aussicht es den Mönchen wohl zu aller Zeit schwer gemacht haben dürfte, sich auf die geforderten Gebete zu konzentrieren.
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So spektakulär schon das Äußere des '''Mont-Saint-Michel''' erscheint, sein „Inneres“ übertrifft es beinahe noch. Die unterirdischen Säle, die den Pilgern als Speiseräumen dienten, atmen noch die Anwesenheit der Wanderer aus aller Herren Länder, für die der Weg hierhin das Ziel darstellte. Die hier, ob arm oder reich, stets ein herzliches Willkommen erwartete.
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Übrigens, Sie werden vielleicht irgendwann einem „neidischen“ Bretonen begegnen, der den '''Mont-Saint-Michel''' für die Bretagne reklamiert. Sagen Sie ihm, dass sie es besser wissen. Er liegt zwar an der Grenze, aber eindeutig auf der Seite von La [[Manche]]!
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Der Fußmarsch durch die Bucht des '''Mont-Saint-Michel''' sollte nur unter sachkundiger Führung angetreten werden. Tückische – und für den Laien nicht erkennbare – Treibsände fordern immer wieder das Leben Leichtsinniger. Darüber hinaus kommt die Flut hier, wie man sagt „mit der Geschwindigkeit eines galoppierenden Pferdes!“ Und hat schon häufig allzu wagemutige Wattwanderer überrascht.
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Mehr Informationen: [http://www.manche-tourisme.com/medianet-de.htm Tourismus in Manche]
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{{Lage|Manche}}
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Version vom 1. Februar 2008, 00:33 Uhr

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