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München

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Inhaltsverzeichnis

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  • München ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Bayern und des Regierungsbezirks Oberbayern. Mit fast 1,4 Mio. Einwohnern (Großraum 2,3 Mio.) ist München die drittgrößte Stadt Deutschlands. Die Nähe zu den Bayerischen Alpen, den oberbayerischen Seen und den Königsschlössern macht München zu einem attraktiven, vielbesuchten Reiseziel.

    München
    noframe
    Lage
    Lage von München
    München
    München
    Kurzdaten
    Bevölkerung: 1.378.000 (Dez. 2011)
    Fläche: 310,4296 km²
    Höhe über NN: 519m
    Koordinaten: 48° 8' 13" N, 11° 34' 31" O 
    Vorwahlnummer: 089
    Postleitzahl: 80331-81929 (alt: 8000)
    Website: offizielle Website von München
    Im Notfall
    Notruf: 112
    Polizei: 110




    Stadtteile

    München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt, die gleichzeitig den Verwaltungsbezirken entsprechen. Darüberhinaus gibt es und zahlreiche Stadtteile. Für den Besucher sind die meisten Stadtbezirke (und ihre relativ willkürliche verwaltungstechnische Einteilung) relativ uninteressant, weshalb wir hier die folgende – gröbere – Einteilung verwenden:

    • Altstadt – die historische Altstadt, Münchens Zentrum mit vielen Museen und Einkaufsmöglichkeiten
    • Schwabing und Maxvorstadt – das Universitätsviertel mit weiteren Museen, historischen Bauten und natürlich vielfältigen Möglichkeiten auszugehen. Auch der Englische Garten befindet sich hier.
    • Glockenbachviertel, er ist ein Stadtteil des Bezirks Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und schließt das Bahnhofsviertel mit ein.
    • Haidhausen – liegt im Osten der Isar und des Bezirks Altstadt-Lehel.
    • Olympiazentrum - mit dem Olympiaturm und -stadion sowie BMW-Museum und -Welt und umfangreichen Grünanlagen.
    • Neuhausen & Nymphenburg – Schloss Nymphenburg und der botanische Garten
    • Außenbezirke und Landkreis
    Stadtwappen

    Hintergrund

    Die ersten Siedler waren Benediktinermönche, die auf dem Petersbergl (an der Stelle, an der heute der Alte Peter steht) bereits im 8. Jahrhundert ein Kloster gründeten. Daher stammt auch der Name der Stadt: Munichen, "bei den Mönchen". Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird München im Jahr 1158, als der Herzog von Sachsen und Bayern, Heinrich der Löwe, hier eine Brücke über die Isar bauen ließ, um den lukrativen Salzhandel zwischen Salzburg und Augsburg zu kontrollieren. Die ein Stück isarabwärts gelegene Brücke des Bischofs Otto I. von Freising ließ er kurzerhand abbrennen. Der Konflikt wurde durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa mit dem sogenannten Augsburger Schied beendet: Heinrich der Löwe durfte Zoll, Markt und Münze "bei den Mönchen" (seinem Isarübergang) nutzen, dem Bischof standen ein Drittel der Einnahmen zu. München war geboren. Im Wappen von München finden sich auch heute noch die Mönche wieder. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das zerstörte München wieder in ihrer ursprünglichen Form aufgebaut. Das macht München heute zu einer der schönsten Millionenstädte Europas.

    Anreise

    Flugzeug

    Flughafen München

    Der Flughafen München „Franz Josef Strauss“ (MUC) ist der zweitgrößte Deutschlands und eines der wichtigsten Drehkreuze Europas. Er liegt etwa 30 km nordöstlich des Stadtzentrums bei Freising.

    Der Flughafen besteht aus zwei Terminals:

    • Terminal 1 wurde im Jahr 1992 eröffnet und besteht im riegelförmigen Hauptgebäude von Norden nach Süden aus den landseitig miteinander verbundenen Ankunfts- und Abflugbereichen A bis E sowie dem mittigen Zentralbereich Z. Terminal 1 wird beispielsweise von airberlin, Condor, TUIfly, SunExpress, easyJet, germanwings, Emirates, Delta, Air France, British Airways, Iberia und zahlreichen anderen Fluggesellschaften genutzt, z.B. denen aus den Allianzen oneworld und SkyTeam. Das Terminal 1F befindet sich entgegen seines Namens auf der Seite von Terminal 2 (vor dem Eingang des Terminals 2 nach links abbiegen).
    • Terminal 2 wurde im Jahr 2003 eröffnet und befindet sich östlich von Terminal 1 hinter dem München Airport Center - MAC. Es ist anders als Terminal 1 horizontal gegliedert und teilt sich nach der Sicherheitskontrolle in die Ebenen G (Schengen-Ziele) und H direkt darüber (Non-Schengen-Ziele) auf. Terminal 2 ist der Sitz der Lufthansa sowie deren Partnern aus der Star Alliance. Auf der obersten Ebene des Terminal 2 befindet sich eine Besucherterrasse mit Blick auf das Vorfeld, sie ist ab den Treppen in der Haupthalle ausgeschildert. Im Abflugbereich des Terminal 2 gibt es zwischen den Wartebereichen mehrere Theken mit kostenlosen Heißgetränken und Tageszeitungen.

    Beide Terminals sind 24 Stunden am Tag zugänglich, die meisten Einrichtungen schließen jedoch nachts einige Stunden. Der Serviceschalter im Zentralbereich in Terminal 1 sowie die McDonalds-Filiale im MAC vor Terminal 2 sind 24 Stunden am Tag geöffnet. Der Aufenthalt am Flughafen über Nacht ist für am nächsten Tag Reisende möglich und weitestgehend ungefährlich (Gepäck sicherheitshalber vor Diebstahl sichern, wenn man ein Nickerchen machen will). Es ist regelmäßig Reinigungs- und Sicherheitspersonal unterwegs. Es gibt in beiden Terminals öffentliche Sitzmöglichkeiten (vor allem im Erdgeschoss von Terminal 1), auf den meisten Bänken kann man auch liegen.

    Neben mehreren Serviceschaltern befinden sich über die Terminals verteilt auch mehrere InfoGate genannte Terminals mit einem großen Bildschirm, über den sich Wegbeschreibungen, Flugpläne und weitere Informationen abrufen sowie ein persönlicher Kontakt mit dem Kundenservice herstellen lassen.

    Terminal 1 und 2 haben getrennte, gut ausgeschilderte, Zufahrten für die Anreise mit dem PKW, die Bereiche A bis E des Terminals 1 haben dann nochmals jeweils eine eigene Vorfahrt. Bei der Anreise mit der S-Bahn steigt man in jedem Fall an der Endstation aus, die sich im Zentralbereich zwischen beiden Terminals befindet und wählt auf dem Bahnsteig die jeweilige Richtung.

    Terminal 1 und 2 sind durch den Zentralbereich bzw. das München Airport Center fußläufig miteinander verbunden, allerdings sind je nach Start und Ziel durchaus 15 Minuten Wegstrecke einzuplanen.

    Folgende Fluggesellschaften fliegen München aus dem deutschsprachigen Raum direkt an:

    • Air Berlin aus Berlin-Tegel, Köln/Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Münster/Osnabrück und saisonal auch aus Westerland/Sylt (Terminal 1, Check-in Bereich A, Abflug Bereich A/B)
    • Austrian Airlines aus Wien (Terminal 2, Check-in Ebene 03/04, Abflug Ebene G)
    • Condor saisonal aus Hamburg und Hannover (Terminal 1, Check-in Bereich B, Abflug Bereich B)
    • germanwings aus Dortmund (Terminal 1, Check-in Bereich D, Abflug Bereich D)
    • Lufthansa aus Basel, Berlin-Tegel, Bremen, Dresden, Köln/Bonn, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Leipzig/Halle, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Paderborn/Lippstadt, Rostock, Stuttgart, Westerland/Sylt, Wien und Zürich (Terminal 2, Check-in Ebene 03/04, Abflug Ebene G)
    • Luxair aus Saarbrücken (Terminal 2, Check-in Ebene 03/04, Abflug Ebene G)
    • Niki aus Wien (Terminal 1, Check-in Bereich A, Abflug Bereich A/B)
    • Swiss aus Zürich (Terminal 2, Check-in Ebene 03/04, Abflug Ebene G)

    Vom Flughafen in die Stadt

    In die Innenstadt gelangt man direkt mit zwei Linien der S-Bahn des MVV:

    • Die S8 fährt über die östlichen Stadtteile und den Ostbahnhof Richtung Herrsching und erreicht dabei in ca. 40 Minuten das Zentrum (Hauptbahnhof/Marienplatz) sowie anschließend auch Pasing. Diese Linie verkehrt rund um die Uhr und sollte beispielsweise auch genutzt werden, um zum Messegelände zu gelangen (Umstieg am Ostbahnhof zur S3, S7 nach Giesing, dort Umstieg zur U2 Richtung Messestadt).
    • Die S1 verkehrt über die westlichen Stadtteile zum Ostbahnhof und erreicht dabei in ca. 50 Minuten das Zentrum (Hauptbahnhof/Marienplatz). Diese Linie verkehrt nicht rund um die Uhr und sollte beispielsweise genutzt werden, um nach Pasing zu gelangen (Umstieg in Laim zur S3, S4, S6, S8).

    Die Einzelfahrt kostet 10,- € in die Innenstadt, ggf. empfiehlt sich hier der Kauf einer Einzeltageskarte Gesamtnetz (10,80 €) oder einer Partner-Tageskarte Gesamtnetz (19,60 €), die für bis zu 5 Personen gilt.

    Je nach Ziel stellt der Lufthansa Airport Bus eine Alternative dar. Er verkehrt regelmäßig mit Zwischenhalt in Schwabing zwischen beiden Terminals und dem Münchner Hauptbahnhof (Fahrtzeit je nach Verkehrslage etwa 45 Minuten). Die Hin- und Rückfahrt kostet 17,- € pro Person, die Einzelstrecke 10,50 €.

    Der Flughafen hat eine Anbindung an die Bundesautobahn A92, die auf direktem Wege nach München führt.

    Am Flughafen zu parken ist recht teuer, man bezahlt 19,50 € pro Tag in den Parkhäusern in der Nähe der Terminals. Auf weiter entfernten Parkplätzen ist es etwas billiger, dann muss man aber einen Shuttlebus zu den Terminals nehmen.

    Alle gängigen Autovermietungen haben Filialen am Flughafen, diese befinden sich im Zentralbereich "Z" am Übergang von Terminal 1 zum Terminal 2.

    Allgäu Airport Memmingen (FMM)

    Der Flughafen Memmingen liegt etwa 100 km westlich von München und wird hauptsächlich von Billig- und Charterfluggesellschaften - teilweise unter dem Namen "München-West" - angeflogen, darunter Ryanair. Derzeit gibt es jedoch keine Verbindungen aus dem deutschsprachigen Raum nach Memmingen mehr.

    Vom Flughafen Memmingen bestehen regelmäßige Busverbindungen zum wenige Kilometer entfernten Bahnhof von Memmingen, von wo aus mindestens stündlich Anschluss nach München mit Regionalzügen oder EuroCity besteht (Fahrtzeit etwa 90 Minuten). Desweiteren bietet der Allgäu-Airport-Express mehrmals täglich direkte Busverbindungen nach München (Fahrtzeit etwa 90 Minuten). Mehrere Autovermietungen haben Filialen am Allgäu Airport.

    Bahn

    Der Münchner Hauptbahnhof ist zusammen mit Frankfurt Hbf mit 350.000 Reisenden der zweitgrößte in Deutschland und aus allen Himmelsrichtungen gut zu erreichen. Zahlreiche ICE, IC, EC, Railjet und Regionalverbindungen verbinden München mit anderen Orten Deutschlands bzw. Europas. Es bestehen zahlreiche Nachtzugverbindungen, unter anderem nach Berlin, Hamburg, Budapest, Paris, Amsterdam, Kopenhagen, Rom, Venedig oder Zagreb.

    Neben dem Hauptbahnhof sind noch die Bahnhöfe München-Pasing (im Westen) sowie München-Ost (im Osten) für den Fernverkehr von Bedeutung. Züge ins bayerische Oberland (Tegernsee, Lengries, Miesbach) halten auch am Bahnhof Harras, wo Anschluss zur U6 besteht.

    Empfehlenswert für einen München Besuch mit der Bahn ist das DB-Bayern-Ticket. Es gilt einen ganzen Tag (Wochentags erst ab 9 Uhr) in allen Regionalzügen und Regionalbuslinien in Bayern und auf allen Linien des Stadtverkehrs. Es kostet für die 1. Person: 22,- € (Stand 2012, Automatenpreis, am Fahrkartenschalter: 2,- € mehr), bis zu 4 Mitfahrer zahlen jeweils nur 4,- Euro; Gültigkeit: Mo. - Fr.: 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages, Wochenende bereits ab 0 Uhr, Bayernticket Nacht: 18 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages.

    Bus

    Es gibt Busverbindungen u. a. nach Berlin, Dresden und Hamburg, sowie – insbesondere mittels Eurolines – nach ganz Europa. 2009 wurde an der S-Bahnhaltestelle Hackerbrücke ein neuer Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) eröffnet.

    Fernbusbahnhöfe

    • Arnulfstraße 3, Haltestelle Nr. 4: Landsberg am Lech, Memmingen
    • Flughafen Terminal: Nürnberg
    • Flughafen Terminals: Hauptbahnhof, Nordfriedhof / Ungererstraße
    • Hauptbahnhof: Flughafen Terminals, Nordfriedhof / Ungererstraße
    • Nordfriedhof / Ungererstraße: Flughafen Terminals, Hauptbahnhof
    • ZOB: Bad Urach, Betzingen, Freiburg, Friedrichshafen, Memmingen, Merklingen, Metzingen, Reutlingen, St. Gallen, Titisee, Tübingen, Zürich

    Auto

    Die Anreise nach München mit dem Auto ist aus allen Himmelsrichtungen hervorragend möglich. Immerhin enden bzw. beginnen in München die Autobahnen A8 (aus/nach Stuttgart bzw. aus/nach Salzburg), A9 (aus/nach Nürnberg), A92 (aus/nach Deggendorf), A94 (aus/nach Altötting), A95 (aus/nach Garmisch Partenkirchen) sowie die A96 (aus/nach Lindau). Die A99 bildet den Autobahnring München, welcher in Wirklichkeit jedoch kein kompletter Ring ist, da im Südwesten Münchens die Verbindung zwischen der A95 und der A96 fehlt. Parken in der Innenstadt ist, wie in den meisten anderen Städten auf dieser Welt, kein Spaß. Kostenlose Parkplätze gibt es innerhalb des Mittleren Rings so gut wie keine. Parkhäuser in der Innenstadt verlangen mindestens 3 € pro Stunde. Es empfiehlt sich bei einer Anreise mit dem Auto schon im Voraus mit dem Hotel die Parkmöglichkeiten und die Preise hierfür zu klären.

    Mobilität

    Öffentlicher Personennahverkehr

    Ein dichtes U- und S-Bahnnetz, sowie viele Trambahn- und Buslinien ermöglicht es dem Reisenden, die Stadt schnell zu durchqueren oder/und sie zu erkunden. Alle U- und S-Bahnlinien laufen auf das Stadtzentrum und die zentralen Umsteigestationen Hauptbahnhof (S1-8, S27, U1, U2, U4, U5, U7), Marienplatz (S1-8, U3, U6), Odeonsplatz (U3, U4, U5, U6) sowie Sendlinger Tor (U1, U2, U3, U6, U7) zu. Tangentialverbindungen bestehen meist aus Metrobuslinien und z.T. aus Straßenbahnlinien.

    Es gibt die Möglichkeit, einen Mobilen Dienst des MVV zur Information zu verwenden!

    U-Bahn

    Die U-Bahn fährt in Zeitabständen zwischen 2 ½ und 10 Minuten und ist eine der besten Möglichkeiten, um München zu erkunden. Das Netz mit 7 Linien ist in der Innenstadt eng, die Außenbezirke werden dagegen nur teilweise abgedeckt. Jeweils 2 Linien fahren im Kernbereich auf der gleichen Strecke.

    S-Bahn

    Die S-Bahn verbindet die Stadt mit den Vororten, dem weiteren Umland (z.B. Starnberger See, Ammersee, Isartal) und dem Flughafen. Sie fährt im Grundtakt alle 20 Minuten, auf den Außenästen teilweise nur alle 40 Minuten. Abends oder am Wochenende besteht nur ein 40- oder gar 60-Minuten-Takt. Im Berufsverkehr fahren einige Linien im 10 Minuten-Takt. Alle Linien laufen in der Innenstadt zwischen den Stationen Ostbahnhof und Donnersbergerbrücke zusammen, sodass hier ein 2 ½ Minutentakt und im Berufsverkehr ein 2-Minutentakt besteht. Um den Engpass Stammstrecke zu beheben, wurde 2010 der Bau eines 2. S-Bahn-Tunnels beschlossen.

    Tram (Straßenbahn)

    Die Tram verkehrt in München auf elf verschiedenen Linien kreuz und quer durch das Stadtgebiet. Grundsätzlich fährt sie oberirdisch. Einige Strecken sind neben ihrer Beförderungsfunktion auch touristisch interessant, da sie an sehenswerten Orten vorbeiführen, so z.B. die Linie 19 zwischen Stachus und Max-Weber-Platz, welche komplett durch die berühmte Maximilianstraße und hinauf zum Bayerischen Landtag (Maximilaneum) führt. Während des Weihnachtsmarktes fährt außerdem die Christkindltram, eine historische Straßenbahn (eigener Tarif) - nicht nur bei den Einheimischen beliebt.

    Bus

    Über 40 verschiedene Buslinien verkehren in München. Dabei wird in Metrobusse (zweistellige Nummern, verkehren auf langen Strecken) und Stadtbusse (dreistellige Nummern, verkehren auf kurzen Strecken) unterschieden. Außerdem wird das ganze Stadtgebiet von Nachtbussen erschlossen.

    Fahrkarten

    Die Münchener Fahrpreise sind die höchsten in Deutschland. Die Einzelfahrkarte kostet 2,50 €, die Fahrt zum Flughafen 10,- €. Vergleichsweise günstig sind die Tageskarten zu 5,60 € (Partner-Tageskarte 10,20 €) und Gesamtnetz-Tageskarte zu 11,- € (Partner-Tageskarte 20,- €). die 3-Tageskarte kostet 13,80 € (bzw. 23,70 €). Für Fahrräder muss eine extra Fahrradtageskarte zu 2,50 € gelöst werden. Es gibt aber Mo. - bis Fr. Sperrzeiten von 6 - 9 Uhr und 16 - 18 Uhr. In Bussen und Straßenbahnen dürfen nur gefaltete Klappräder mitgenommen werden. Diese sind generell kostenfrei.

    Fahrkarten werden für gewöhnlich an Automaten gekauft, die an den Bahnhöfen der S-Bahnen und U-Bahnen und wichtigen Tram/Busstationen stehen. Zudem gibt es Automaten in den Trambahnen und Bussen, die allerdings nur eine beschränkte Auswahl bieten. Alle Automaten nehmen sowohl Kleingeld als auch Scheine bis 20 €, viele auch 50 €. Bei der Bezahlung mit einer "Geldkarte" wird bei Einzelfahrten 10 Cent Rabatt gewährt. Einzel und Tageskarten können nicht bei den Busfahrern gelöst werden, jedoch gibt es in den Trams und Bussen Fahrscheinautomaten.

    Fahrscheine gelten in allen Verkehrsmitteln. Auf der Homepage des MVV können Verbindungen und Fahrpreis nachgeschlagen werden.

    Fahrkarten für Touristen

    Die München CityTourCard ist sowohl ein Fahrschein für alle öffentlichen Verkehrsmittel in München, als auch eine Rabattkarte für viele touristische Attraktionen.

    Als Fahrausweis gilt die München CityTourCard je nach Variante ab Entwertung 1 bzw. 3 Tage im München Innenraum oder Gesamtnetz für beliebig viele Fahrten mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln (außer Sonderlinien). Zu beachten ist hierbei, dass die Partnerkarte der München CityTourCard für bis zu 5 Erwachsene gültig ist. Zwei Kinder (bis 14 Jahre) zählen hierbei als ein Erwachsener. Vor der erstmaligen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (bzw. der Rabattangebote) muss die München CityTourCard in einem der Entwertungsautomaten der MVG oder S-Bahn entwertet werden.

    Fahrradmitnahme in Bahnen

    Für die Fahrradmitnahme in den Bahnen ist eine zusätzliche Fahrradkarte erforderlich! Die Fahrradtageskarte kostet für das MVV-Gesamtnetz 2,50 €, für ganz Bayern 4,50 €. Fahrräder bis zu 20 Zoll Reifengröße und Fahrräder im zusammengeklappten Zustand werden unentgeltlich befördert.

    • S- und U-Bahn: Während der Hauptverkehrszeiten Montag - Freitag ist von 6 - 9 Uhr und von 16 - 18 Uhr die Fahrradmitnahme nicht erlaubt. Während der Schulferien gilt die Sperrzeit nur am Vormittag.
    • In Regionalbahnen und Regional-Expresszügen ist die Mitnahme ganztägig möglich.
    • Nicht möglich ist die Mitnahme in Bussen und Straßenbahnen.

    Zu Fuß

    Die Innenstadt zwischen Hauptbahnhof, Isartorplatz, Sendlinger Tor und Odeonsplatz lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden. Der Übergang in den Englischen Garten und anschließend nach Schwabing ist über den Hofgarten (nahe dem Odeonsplatz) sehr angenehm und verkehrsfrei. Die U-Bahn bietet exzellente Anschlussmöglichkeiten in sämtliche Stadtteile, so dass man in München weder Taxi noch Auto braucht.

    An ein paar Stellen muss man sich als Fußgänger in Erinnerung rufen, dass es auch befahrene Straßen in der Innenstadt gibt, auf denen Fußgänger keinen Vortritt haben. Zu beachten sind auch die angezeichneten Radwege. Grundsätzlich neigen Radfahrer in München dazu, die ihnen zugewiesenen Fahrwege tatsächlich zu nutzen und Störer zu beschimpfen.

    Es gibt zahlreiche Wege, die für die gemeinsame Benutzung von Fußgängern und Radfahrern ausgewiesen sind, z.B. in den Parks, entlang der Isar und im Stadtzentrum am Rande des Marienplatzes. Dort ist für Fußgänger besondere Vorsicht geboten. Das gleiche gilt für die Radwege, die von den Radfahrern mit der innerorts zulässigen Höchstgeschwindigkeit vom maximal 50 km/h benutzt werden.

    Wer einen mp3-Player besitzt, kann sich einen kostenpflichtigen MP3 Audioguide bei Audio-City herunterladen. Einen kostenlosen Mp3 Stadtführer zum Thema Nationalsozialismus in München gibt es hier.

    Fahrrad

    München lässt sich dank der vielen Fahrradwege ausgezeichnet auf dem Zweirad erkunden. Es gibt sogar Stadtführungen mit dem Fahrrad. Für Besucher stehen im ganzen Stadtgebiet Fahrräder von Call a Bike herum, die recht einfach (per Handy) ausgeliehen und eigentlich überall wieder abgestellt werden können.

    Insbesondere entlang der Isar und in den Parks (Englischer Garten) gibt es zahlreiche Radwege. Das größte Problem stellen die oft rücksichtslosen Autofahrer und Fußgänger dar, die teilweise Radwege und die Vorfahrt der Radfahrer nicht beachten. Viele Radwege sind für die gemischte Benutzung (Radfahrer und Fußgänger) ausgewiesen. Daher ist Vorsicht geboten, insbesondere weil es in München kein Anleinungsgebot für Hunde gibt.

    Seit Neuestem gibt es auch Polizei auf Fahrrädern, die einen relativ schnell einholen und anhalten, wenn man als Fahrradfahrer gegen Verkehrsregeln verstößt. • Fahrrad-Portal der Stadt MünchenRadlstadtplan 2009

    Auto

    München, insbesondere als Ortsfremder, mit dem Auto zu erkunden, ist nicht empfehlenswert. München wird grundsätzlich von zwei Problemen geplagt: Staus bzw. langsamer Verkehr auf den Ring-, Ein- und Ausfallstraßen zu fast jeder Zeit und der Mangel an Parkplätzen. Zudem gibt es im Bereich innerhalb des Mittleren Rings Parkzonen, welche an Werktagen von 9 bis 23 Uhr gelten und man in dieser Zeit spätestens alle zwei Stunden einen Parkschein ziehen muss (Weitere Information zum Parkraummanagement). Am besten parkt man auf den Park & Ride-Plätzen des öffentlichen Nahverkehrs (MVV), die rund um die Stadt an S- und U-Bahn-Haltestellen existieren und steigt dann um. Das ist billiger, schneller, entspannter und schont die Umwelt.

    Sehenswürdigkeiten

    Highlights
    • Der Alte Peter - mit seiner fantastischen Sicht über die Altstadt und - bei Fön - bis zu den zum Greifen nahen Alpen.
    • Das Oktoberfest - eine kühle Maß (sprich: Mass!) Bier und ein knuspriges Hendl an einem sonnigen Herbstmittag in einem der Biergärten auf dem größten Volksfest der Welt.
    • Der Olympiapark - der schöne, weitläufige Park läd zum flanieren zwischen der fantastischen Architektur der Sportstätten von 1972 ein.


    Eine Beschreibung weiterer Sehenswürdigkeiten sind bei den entsprechenden Stadtteilartikeln aufgeführt.

    Altstadt

    Marienplatz

    Münchens Zentrum ist der Marienplatz mit der Mariensäule, dem Neuen Rathaus mit seinem berühmten Glockenspiel und dem Alten Rathaus. Er ist Kreuzungspunkt der wichtigsten S-Bahn- und der Nord-Süd-U-Bahnlinien. Vor allem ist er Treffpunkt von Touristen aus aller Herren Länder.

    • Das Neue Rathaus wurde in mehreren Abschnitten im neugotischen Stil von G. J. v. Hauberrisser zwischen 1867 und 1909 erbaut. Sein weltberühmtes Glockenspiel mit 43 Glocken und 43 Figuren zeigt beim Klang der Glocken den Schäfflertanz und ein Ritterturnier. Um 21 Uhr erhält das Münchner Kindel vom Friedensengel den Gute-Nacht-Segen.
    Öffnungszeiten der Turmbesteigung Rathaus von Nov - April: Mo-Do 9–16 Uhr; Fr 9–13 Uhr; Sa, So und Feiertag geschlossen; von Mai - Oktober: Mo-Fr 9-19 Uhr; Sa, So, Feiertags 10-19 Uhr.
    Die Stadtinformation befindet sich am Eingang vom Marienplatz.
    • Das Alte Rathaus begrenzt den Marienplatz auf der Ostseite. Die ursprüngliche Anlage im gotischen Stil wurde von Ganghofer 1470-1480 erbaut und im 2. Weltkrieg zertört. Sie wurde nur in reduzierter und vereinfachter Form wiederaufgebaut. Von den einst 16 weltberühmten Mouriskentänzern des gotischen Gewölbesaals stehen heute nur noch 10 im Stadtmuseum.
    • Die Pfarrkirche St. Peter, deren Turm, der Alte Peter, ein Wahrzeichen Münchens ist, ist die älteste Pfarrkirche der Stadt. Sie befindet sich unmittelbar am Marienplatz.
    Kreuzviertel und Stachus

    Nordwestlich – zwischen Odeonsplatz, Karlstor und Marienplatz

    • Odeonsplatz – Er wird durch das ehemalige Odeon und das Leuchtenbergpalais (heute Bayerisches Staatsministerium der Finanzen) im Westen und vom Bazargebäude mit dem traditionsreichen Café Tambosi im Osten begrenzt. Im Odeon, das früher Musikhochschule und Konzertsaal war, ist heute das Bayerische Staatsministerium des Innern. Das Hofgartentor auf der Ostseite bildet den Einlass in den Hofgarten.
    • Wittelsbacher Platz, westlich des Odeonsplatzes
    • Theatinerkirche in der Theatinerstraße – Hof- und Stiftskirche St. Kajetan, 1663 begonnen
    • Michaelskirche in der Fußgängerzone Neuhauser Straße – Die Jesuitenkirche St. Michael gilt als die erste Renaissancekirche nördlich der Alpen.
    • Bürgersaalkirche in der Neuhauser Straße – Die Kongregationskirche wurde 1709/10 errichtet. Die Unterkirche ist die Grabeskirche des Seligen Pater Rupert Mayer. Hier befinden sich die großen Kreuzweggruppen. Die Oberkirche ist ein barocker Kongregationssaal mit einem modernen Deckenbild.
    • Frauenkirche „Dom zu Unserer Lieben Frau“ am Frauenplatz – Die Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising ist das Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt. Der Südturm des Doms kann bestiegen werden und bietet einen einzigartig weiten Blick über die Dächer Münchens bis auf die Alpen.
    • Einkaufs- und Fußgängerzone Kaufingerstraße / Neuhauser Straße mit dem Karlstor vor dem Karlsplatz, der von den Münchnern nur Stachus genannt wird.
    Hackenviertel

    Westlich – zwischen Karlstor, Sendlinger Tor und Marienplatz

    • Asamkirche – St. Johannes Nepomuk, bedeutende Barockkirche, begonnen 1733.
    • Damenstiftskirche St. Anna
    Angerviertel

    Südlich – zwischen Sendlinger Tor, Isartor und Marienplatz

    • St. Peter, älteste Pfarrkirche der Stadt, „der Alte Peter“ – Dreischiffige Pfeilerbasilika des 13. und 14. Jahrh. Ab Mitte des 17. Jahrh. barockisiert.
    • Heiliggeistkirche
    • Viktualienmarkt – 1807 eingerichteter Lebensmittelmarkt, berühmt auch durch den manchmal bissigen und direkten Humor der Marktfrauen.
    • Stadtmuseum
    Graggenauer Viertel

    Nordöstlich – zwischen Odeonsplatz, Isartor und Marienplatz.

    • Neues Rathaus - siehe Marienplatz
    • Altes Rathaus an der Ostseite des Marienplatzes – Saalbau einer einst viel größeren ab 1460 erbauten Anlage. Der Rathaussaal stammt aus dem Jahre 1470. Der 56 hohe Turm war Teil der ersten Stadtbefestigung. Das Alte Rathaus erhielt im Laufe der Jahrhunderte viele Umbauten, einschließlich der Durchfahrten. Im 2. Weltkrieg wurde es schwer beschädigt und ab 1952 wiederaufgebaut. Der Turm wurde erst 1971-75 wiederhergestellt. Heute beherbergt er das Spielzeugmuseum.
    • Alte Münze und Alter Hof
    • Nationaltheater am Max-Joseph-Platz – Es ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts.
    Hofbräuhaus: Gastraum „Die Schwemme“
    • Residenztheater
    • Residenz, Festsaalbau,
    • Hofgarten mit dem Dianatempel
    • Neue Staatskanzlei, Theatermuseum
    • Weinstadl – ältester bürgerlicher Repräsentationsbau mit reicher Fassadenmalerei und schönem Laubenhof.
    • Kammerspiele
    • Preysing Palais (1723-1728) im Rokoko-Stil
    • Feldherrnhalle
    • Hofbräuhaus am Platzl
    • Maximilianstraße (Westteil)

    Innenstadt

    Lehel

    Westlich der Altstadt, im Bezirk Altstadt-Lehel. Sie ist die älteste Vorstadt Münchens.

    • Maximilianstraße – Maxmonument, Völkerkundemuseum. Jenseits der Isar in Haidhausen liegt das Maximilianeum, wo der Bayerische Landtag seinen Sitz hat.
    • Prinzregentenstraße – Haus der Kunst, Bayrisches Nationalmuseum
    Maxvorstadt

    Nördlich der Altstadt:

    • Justizpalast am Karlsplatz
    • Alter Botanischer Garten mit dem Neptunbrunnen
    • Prinz-Carl-Palais am Dichtergarten nördlich des Hofgartens
    • Siegestor
    • Alte Pinakothek
    • Neue Pinakothek
    • Pinakothek der Moderne
    • Museum Brandhorst
    • Siemensforum
    • Königsplatz
    • Lenbachhaus und Kunstbau: Städtische Galerie
    • Odeonsplatz
    • Ludwigstraße
    Schwabing

    Nördlich der Maxvorstadt

    Isarvorstadt

    Südlich der Altstadt

    Ludwigsvorstadt

    Südwestlich der Altstadt

    • Hauptbahnhof
    • Universitätskliniken
    • Theresienwiese
    Englischer Garten Süd
    • Japanisches Teehaus
    • Chinesischer Turm
    • Monopteros
    • Haus der Kunst

    Tram 17: „Nationalmuseum / Haus der Kunst“ und „Paradiesstraße“

    Münchner Norden

    Dort befinden sich auch einige Stadtviertel mit starkem Anteil an Sozialhilfeempfängern. Vor allem das Hasenbergl gilt als sozialer Brennpunkt. Dagegen wirkt der angrenzende Stadtteil Feldmoching fast wie eine ländliche Idylle. Ebenfalls im Norden liegt das Olympiagelände mit seinem attraktiven Sportangebot und der angrenzenden BMW Hauptzentrale samt Museum und der architektonisch interessanten BMW-Welt. In Fröttmaning befindet sich das berühmte 2005 eröffnete Fußballstadion Allianz Arena.

    • Allianz Arena (Werner-Heisenberg-Allee 25), U6 Richtung Garching-Hochbrück, Ausstieg Haltestelle Fröttmaning, Ausgang in Fahrtrichtung, über die Esplanade (Hauptzugangsweg) durch die Drehkreuze am Südeingang der Allianz Arena zum Markenwelt-Aufgang J 332-334 ca. 15 Min. (•Anreise per Bus und PKW - Autobahn A 99 und weiter bis zur Anschlussstelle München-Fröttmaning-Nord (AS 12b). - Parken auf dem Busparkplatz Mitte am Nordtor. Am Eingang Nord links die Rampe hoch auf Ebene 2, danach zum Markenwelt-Aufgang J 332-334), [1]. Führungen wenn keine Veranstaltungen sind von 11:00 Uhr - 17:30 Uhr. 10 €.
    • Olympiapark mit dem Olympiaturm . Für die Olympischen Spiele im Jahr 1972 wurde auf dem Oberwiesenfeld eine Parklandschaft mit einem künstlichen See angelegt, in der die Sportstätten mit ihrem 17.000 qm großen Zeltdach eingebettet sind. Während verschiedener Touren kann man auf den Spuren der Sportler wandeln und bei einer Zeltdachbegehung kann man sogar den fantastischen Blick direkt vom Dach des Olympia-Stadions aus genießen.
      Der Olympiaturm ist 291 Meter hoch und hat in 190 Metern Höhe eine Aussichtsplattform mit einem sich (eine Umdrehung pro Stunde) drehenden Turmrestaurant. (Bei weiteren Fragen zum Olympia Park kann man sich unter der E-Mailadresse besucherservice@olympiapark.de oder der Telefonnummer 089 3067 2414 melden).<br\>Das sich im Nordteil befindliche Olympiadorf ist ein herausragendes Beispiel des Städtebaus der 1970er Jahre. Es steht samt des sogenannten Studentendorfes mit seinen 2010 rekonstruierten Bungalows (die sehr bald wieder bunt Bemalt sein werden) unter Ensembleschutz
    • Das Sea Life München im Olympiapark. Die Besucher folgen im Sea Life München dem Weg des Wassers von der Isar über die Donau zum Schwarzen Meer durch das Mittelmeer bis zu einem tropischen Ozean. „Hai-light“ des Sea Life München ist das 400.000 Liter fassende Ozeanbecken mit einem ca. 10 Meter langen Unterwassertunnel. Gezeigt werden Rochen, Seesterne, große und kleine Haie, Wasserschildkröten und viele andere Meeresbewohner. Täglich geöffnet ab 10 Uhr (Heiligabend geschlossen)

    Münchner Süden

    Im Süden der Stadt finden sich die wohlhabenden Viertel wie Harlaching und Solln oder die schon nicht mehr zu München gehörenden Vororte Grünwald und Pullach. In Grünwald befindet sich auch die Filmstadt Geiselgasteig mit den Kulissen von "Das Boot" und der "Unendlichen Geschichte". In Fürstenried steht das von Joseph Effner erbaute Schloss Fürstenried, in dem von 1883 bis 1916 der als geisteskrank geltende Otto lebte. Südlich von München breiten sich die großen Stadtwälder Perlacher Forst und Forstenrieder Forst aus, die von Spaziergängern und Radfahrern stark frequentiert sind.

    • Bavaria Filmstadt. Besichtigungstour beim bekannten Filmstudio. Zu sehen sind zahlreiche Kulissen aus Filmproduktionen wie Das Boot oder Asterix, ebenso eine Stuntshow und ein 3D-Effektkino mit Rüttelsitzen. Außerdem kann man eine Besichtigungstour durch die Studios machen und sich selbst als Laiendarsteller ausprobieren. Man sollte etwa 3 Stunden einplanen. • Eintritt 2012 mit Führung u. 4D Kino: schlappe 25,- € (Kinder 6-17 J.: 19,- €), Preis nur Filmstadt, Führung: 11,- €.

    Münchner Westen

    Im Westen befindet sich Pasing, das 1905 zur Stadt erhoben wurde, dann aber 1938 nach München eingemeindet wurde. Zentrum ist der Pasinger Marienplatz mit Mariensäule. Die Pasinger Fabrik beim Bahnhof heute ist ein Kulturzentrum. Der Stadtteil wird von der Würm durchflossen. Nördlich von Pasing an der Würm liegt das ehemalige Jagdschloss Blutenburg. Im Westpark, der 1983 die Internationale Gartenbauausstellung beherbergte, ist unter anderem eine Nepalesische Pagode zu sehen.

    • Schloss und Schlosspark Nymphenburg – die ehemalige Sommerresidenz (1664) der Wittelsbacher ist eines der bedeutensten barocken Schlossanlagen Deutschlands. Die weitläufigen Gartenanlagen mit mehren Parkburgen, der Pagodenburg, der Amalienburg und der Badenburg, sowie der Botanische Garten machen Nymphenburg zum beliebten Ausflugsziel.

    Münchner Osten

    Maximilianeum – Sitz des Bayerischen Landtages.
    • Maximilianeum rechts der Isar in Haidhausen
    • Friedensengel

    In Altperlach und Ramersdorf mit der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist die Struktur des alten Dorfes noch gut erkennbar. Der Ruf von Neuperlach, einer Hochhaussiedlung der 70er Jahre, ist wegen des hohen Anteils an Ausländern und Spätaussiedlern und einer hohen Kriminalitätsrate eher schlecht. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen München-Riem entstand ein neues Stadtviertel, mit Landschaftsgarten für die Bundesgartenschau 2005 und dem neuen Messegelände. In Berg am Laim (Clemens-Auguststr. 9) steht mit St. Michael eine bedeutende Kirche des bayerischen Rokokos. Erbaut wurde sie 1738 bis 1758 von Johann Michael Fischer. Im Inneren Werke von Johann Baptist Zimmermann, Johann Baptist Straub und Ignaz Günther.

    Museen

    Technik und Natur

    • Deutsches Museum – Themen sind Technik und Naturwissenschaften. Zu besichtigen gibt es u.a. eine V2, Mondgestein, diverse Flugzeuge, chemische Experimente, alte Musikinstrumente und Brückenkonstruktionen. Am Eingang liegt ein Plan mit den meist kostenlosen Führungen durch die einzelnen Abteilungen und deren Uhrzeiten aus. Es gibt u.a. eine Führung mit Starkstromvorführung. Man sollte zu den Führungen pünktlich sein, denn wenn am Treffpunkt niemand wartet, gehen die Museumsmitarbeiter wieder. Am Museumseingang ist auch der Shop mit Spielzeug, Büchern und technischen Spielereien.
    Museumsinsel 1, Tel.: 089 - 217 91 • Tram 18: „Deutsches Museum“, mit Fußweg: alle S-Bahnen „Isartor“, U-Bahn Linien 1 u. 2: „Fraunhoferstraße“,Geöffnet täglich 9 bis 17 Uhr; Kinderreich 9 bis 16.30 Uhr, Einlass bis 16 Uhr. • Eintritt Erwachsene: 8,50 €, ermäßigt: 7,– €, Kinder 6 - 15 J., Schüler, Auszubildende u. Studenten: 3,– €, Familienkarte: 17,– €, Kombikarte: 15,- €, Kostenlose Führungen

    Zweigstellen des Deutschen Museums:

    • Deutsches Museum Verkehrszentrum – In den Hallen »Stadtverkehr«, »Reisen«, »Mobilität und Technik« präsentiert das Deutsche Museum seine Sammlung von Landverkehrsfahrzeugen.
    Theresienhöhe 14 a, 80339 München, Tel. 089 /5008 06-762. • U4, U5 (Schwanthalerhöhe) • Eintritt: 6,– €, ermäßigt 4,– €, Familienkarte 12,– €, Schüler u. Studenten 3,– €.
    Westendstr. 5, 83395 Freilassing, 15 Gehminuten vom Bahnhof Freilassing • Geöffnet: Freitag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr • Eintritt: 4,50 €, ermäßigt: 3,50 €, Familienkarte: 9,- €.
    • Flugwerft Schleißheim – Hier sind Flugzeuge, Hubschrauber, Triebwerke, Simulatoren und Ausstellungen zu ausgewählten Themen der Luft- und Raumfahrtgeschichte zu sehen.
    Effnerstr. 18, 85764 Oberschleißheim, Tel. 089 /315714-0. • S1 Oberschleißheim, Anfahrt mit dem PKW über die Autobahn A 99, Ausfahrt Neuherberg. • Eintritt: 6,– €, ermäßigt 4,– €, Familienkarte 12,– €, Schüler u. Studenten 3,– €.
    • Museum Mensch und Natur ist im Schloss Nymphenburg

    Antike und Archäologie

    Kultur und Geschichte

    • "Valentin-Musäum"
    • Münchner Stadtmuseum
    • Bayerisches Nationalmuseum
    • Das neue NS-Dokumentationszentrum München soll im Jahr 2014 eröffnet werden. Es soll ein Lernort zur NS-Geschichte Münchens, zu den Folgen und Nachwirkungen der NS-Zeit werden.

    Bildende Kunst

    Parks

    Aktivitäten

    Blick von der Bavaria über die Theresienwiese
    • Oktoberfest [2] - Größtes Volksfest der Welt mit zahlreichen großen Bierzelten und Fahrattraktionen auf der "Wiesn", zwischen den vorletzten September- und dem ersten Oktoberwochenende. Man sollte beim Besuch des Oktoberfestes bedenken, dass im Unterschied zu anderen Volksfesten die Bierzelte häufig schon am Vormittag überfüllt sind und der Zugang zu diesen durch Türsteher geregelt wird, so dass ein Hineindrängeln nicht geht. Auch gibt es keine Garantie für einen Wiedereinlass, wenn man einmal ein Zelt verlassen hat, weil man zum Beispiel einmal mit einem Fahrgeschäft fahren wollte.
    • Münchner Frühlingsfest - Volksfest im April/Mai auf der Wiesn. Wie das Oktoberfest, nur viel kleiner.
    • Die Auer Dult ist ein traditionelles Volksfest und findet drei mal im Jahr, am ersten Maiwochenende (Maidult), im Juli (Jakobidult) und am Wochenende nach Kirchweih (Kirchweihdult) statt.
    • Stadtspaziergang mit den Munich Greeter. Greeter zeigen Gästen kostenlos und voller Leidenschaft die Lieblingsecken in ihrer Stadt. Die Idee: Mit einem waschechten Münchner durch spannende Stadtviertel oder die besten Biergärten pilgern und dabei Innenansichten über München hören. Ziel ist der kulturelle Austausch. Ganz nach den Wünschen der Gäste stehen dabei Kultur oder Architektur, Shopping oder ein Biergartenbesuch im Vordergrund.

    Floßfahrten auf der Isar

    Die geselligen Floßfahrten von Wolfratshausen nach München sind eine Attraktion für Einheimische und Touristen aus der ganzen Welt. Die Floßfahrten finden von Anfang Mai bis Mitte September statt. Die Flöße sind etwa 18 Meter lang, 7 Meter breit und rund 22 Tonnen schwer. Sie werden von drei Flößern mit Hilfe von zwei langen Rudern vorne und einem hinten gesteuert. Auf einem quer über die Fichtenstämme gebauten Podest ist Platz für bis zu 60 Personen. Einer der Höhepunkte der Fahrt ist die Schussfahrt die längste Floßrutsche Europas hinab. Dabei erreichen die Flöße eine Geschwindigkeit von über 40 km/h und überwinden dabei einen Höhenunterschied von 18 Metern auf einer Strecke von 345 Metern. Am Ende der Floßfahrt an der Floßlände in München Thalkirchen werden die mächtigen Holzflöße in ihre Einzelteile zerlegt, auf einen Sattelschlepper geladen und zurück nach Wolfratshausen gefahren.

    Flößereibetriebe:

    Online-Buchung:

    Radfahren

    Der Englische Garten lädt zu gemütlichen Radtouren auf den Hauptwegen und entlang der Isar ein.

    Schwimmen

    Sportstätten

    • Olympiastadion
    • Allianz Arena Werner-Heisenberg-Allee 25, U6 Richtung Garching-Hochbrück, Ausstieg Haltestelle Fröttmaning, Ausgang in Fahrtrichtung, über die Esplanade (Hauptzugangsweg) durch die Drehkreuze am Südeingang der Allianz Arena zum Markenwelt-Aufgang J 332-334 ca. 15 Min. (•Anreise per Bus und PKW - Autobahn A 99 und weiter bis zur Anschlussstelle München-Fröttmaning-Nord (AS 12b). - Parken auf dem Busparkplatz Mitte am Nordtor. Am Eingang Nord links die Rampe hoch auf Ebene 2, danach zum Markenwelt-Aufgang J 332-334). Führungen wenn keine Veranstaltungen sind von 11:00 Uhr - 17:30 Uhr. 10 €.
    • Boulder Welt München, Friedenstrasse 22a · 81671 München mit über 600 geschraubten Boulder
    • Kletterhalle Heavens Gate,Grafinger Straße 6, 81671 München, mehr als 50 Routen in 8 Silos

    Einkaufen

    In München gibt es eine große Anzahl von Einkaufsmöglichkeiten :

    • Der Marienplatz und seine Umgebung

    Am Marienplatz mit seinem imposanten neogotischen Rathaus und in seiner Umgebung findet man eigentlich alles : Bücher, Kleidung, Schmuck, Feinkost, Cafés, Haushaltswaren, Schreibwaren, Sportzubehör... und natürlich den berühmten Viktualienmarkt. Vom Marienplatz zweigen sämtliche Einkaufsstraßen ab wie z.B. Rosen- u. Sendlinger Str., Kaufinger- u. Neuhauser Str., Weinstr., Dienerstr., Tal.
    Anfahrt : S-Bahn S1-8, U-Bahn U3/U6, Bus 52 bis Marienplatz.

    • Der Viktualienmarkt

    Auf dem Viktualienmarkt Markt findet man wohl alle möglichen Arten von Lebensmitteln. Frisches Obst & Gemüse, Fleisch in allen Variationen und von allen möglichen Tieren (z.B. auch von Pferden), Käse, Fisch, Weine, ital. Antipasti, Blumen, Backwaren usw. Einfach mal ein wenig bummeln und hier und dort mal was probieren!

    • Die Sendlinger Straße

    In der Sendlinger Straße finden sich Cafés (z.B. das Café "Streiflicht" im Verlagshaus der SZ) sowie Sport-, Bekleidungs-, Einrichtungs- und Lederwarengeschäfte, u.a. Sport Scheck. Außerdem gibt es dort auch Geschäfte, in denen man allen möglichen "Ramsch" kaufen kann.
    Anfahrt : S-Bahn S1-8, U-Bahn U3/U6, Bus 52 bis Marienplatz, oder U-Bahn U1/U2/U3/U6, Tram 16/17/18/27, Bus 52/152 Sendlinger Tor.

    • Die Theatinerstraße

    Die Theatinerstraße ist die Verlängerung der vom Marienplatz kommenden Weinstraße (u.a. Puma, Tommy Hilfiger, Petit Bateau, Lacoste, Douglas, Wolford, WMF, Schuh Klein, Schlichting, Zwilling, Wempe, Uhren Huber, Eckerle) und führt zum Odeonsplatz. Es befinden sich hier u.a. die Galerie Mensing, Maendler, Massimo Dutti, More & More, Douglas, Papillon, Pink, Karin's, Residenz-Carpets, Bassetti, Escada, Esprit, Hallhuber, Juwelier Rath, Replay, Thomas Sabo, Betten Ried, Zara, H.Stern, Fogal, Patrizia Pepe, Furla, Glenfield, Franziska Krines, Bree, Theresa, Geox by Tretter, Roeckl, Bose, Abercrombie & Fitch, etc. Die Theatiner- u. Residenzpassage verbinden die Theatinerstraße mit der Residenzstraße.

    • Die Residenzstraße

    Die Residenzstraße ist die Verlängerung der Dienerstraße und führt vom Max-Joseph-Platz ebenfalls zum Odeonsplatz. Gegenüber der Staatsoper finden Sie neben der schönen Kulisse der angrenzenden Residenz und o.g Oper Cafés und Geschäfte wie z.B. Bogner, Eilles, Gössl Trachten, van Laack, eine Nespresso Boutique mit Café, die Residenz-Boutique, Dismero, Bär Bequemschuhe, Diesel, Golfino, Rieger Pelze, den Herrenschneider Max Dietl und Eduard Meier, Deutschlands ältestes Schuhhaus und ehem. königl. Hoflieferant.

    • Die Kaufinger und Neuhauser Straße

    In dieser langen Fußgängerzone, die sich vom Marienplatz bis zum Karlsplatz (Stachus) und weiter zum Hauptbahnhof (Schützen- u. Bayerstraße) erstreckt zeigen sich die Symptome der fortgeschrittenen Filialisierung. Es gibt dort, neben einigen Münchner Einzelhändlern, alle bekannten Geschäfte (H&M, C&A, Orsay, New Yorker, Miss Sixty, Kookai, Douglas, Body Shop, Bartu, Görtz 17, Geox, Swatch-Store, Footlocker, Zara, Promod, Esprit, Benetton&Sisley Megastore, Hallhuber, Salamander, Palmers, Mango, Christ, S.Oliver, Schuh Thomas, Kaufhof, Karstadt, Saturn usw.) In den Seitenstraßen kann man jedoch das Glück haben, noch kleine Geschäfte zu finden, die keiner großen Kette angehören.
    Anfahrt : U-Bahn U3/U6 bis Marienplatz oder S-Bahn/U4/U5 bis Karlsplatz (Stachus)

    • Der Schäfflerhof

    Mitten im historischen Kreuzviertel laden Sie lichte Arkaden auf eine Entdeckungsreise zu einigen der feinsten Shopping- und Gastronomie-Adressen Münchens ein. Der Schäfflerhof liegt im Karree von Theatinerstraße, Maffeistraße und Schäfflerstraße, Vis-á-vis der Fünf Höfe, und er fügt sich mit seier modernen, gradlinigen Architektur aufs Schönste in die umliegenden Fußgängerzonen und Shoppingpassagen ein.

    Hier finden Sie genau das, was Sie suchen, ohne es zu brauchen: Internationale Top-Marken, extravagante Mode, edle Accessoires, außergewöhnliches Design, die schönsten Ideen zum Einrichten und italienische Gastronomie vom Feinsten in entspannter Atmosphäre.

    Am bequemsten erreichen Sie die City mit U- und S-Bahn. Vom Marienplatz sind es nur wenige Schritte bis zum Schäfflerhof.

    Eine Liste aller Händler und weitere Informationen findet man hier [3].

    • Die "Fünf Höfe"

    Die Fünf Höfe sind noble Einkaufspassagen am Rande der Theatinerstraße. Dort findet man viele Geschäfte (z.B. Emporio Armani, Dolce&Gabbana, Marc O'Polo, Hugendubel, Muji, Bagatt, Camper, Nile clothing, Strenesse, Max Mara, Ermenegildo Zegna, Oska, I Pinco Pallino, Marella, Glenfield, Riedel-Glas, Longchamp, Alessi, Ligne Roset u.v.m.) aber auch Gastronomie (z.B. thailändische Küche im Kaimug, Emporio Armani Caffé, Vapiano, Victorian House Sconery, Schumann's Tagesbar und einen großen Supermarkt mit Bäckerei im UG. Außerdem befindet sich hier auch der Eingang zur Hypo-Kunsthalle, in der wechselnde Kunst-Ausstellungen stattfinden.

    • Die Hohenzollernstraße

    Hier gibt es einige teuere Lablestores neben einfachen Geschäften des Alltagsbedarfs in der gemütlichen Athmosphäre Schwabings.

    • Die Maximilianstraße

    In der Maximilianstraße, einem der teuersten und schönsten Boulevards Europas, kann in gehobenen Preisklassen eingekauft werden. In dieser kulissenhaften Prachtstraße mit ihrer auffallend hohen Dichte an Porsche und Co befinden sich neben namhaften Galerien, Cafés, dem Völkerkundemuseum, der Kleinen Komödie am Max II. und den Münchener Kammerspielen die Boutiquen und Flagships von Malo, Ralph Lauren, Gucci, Tod's, Wolford, Louis Vuitton, Chanel, Valentino, Hugo Boss, Chloé, Christian Dior, Omega, Montblanc, DAKS, Salvatore Ferragamo, Ludwig Reiter, Bottega Veneta, Bulgari, Goldpfeil, Loro Piana, Rimowa, Cartier, Hermès, Escada Sport, René Lezard, Giorgio Armani, Anne Fontaine, Jil Sander, Rena Lange, Dolce&Gabbana, Versace, Gianfranco Ferré, Chopard, Bally, Etro, KLAMOTTE, Filippa K, Pool Boutique&Lounge, Laurence Tavernier, Wempe sowie die Münchner Edeljuweliere Hemmerle und Fochtmann. In ihrer Verlängerung (Perusastraße) befinden sich die Geschäfte von Prada, Aigner, Burberry, Tiffany&Co, Uhren Huber, Zechbauer Zigarren, Laurèl, Tumi und anderen. Auch der 2005 ermordete Rudolph Moshammer hatte in der Maximilianstraße sein Modegeschäft, welches jetzt von der Schweizer Edeluhrenmarke Blancpain genutzt wird.

    Die Maximilianstraße liegt zwischen Altstadtring und Residenz, und kann am besten mit der Tram (19), S-Bahn (alle Linien, Marienplatz) oder U-Bahn (U3/U6, Odeonsplatz oder Marienplatz) erreicht werden. Autofahrer können die Maximilianstraße bis zum Ende (Oper) fahren und dann in der "Parkgarage an der Oper" parken. Trotz der hohen Preise ist diese Parkgarage allerdings meist besetzt. Am östlichen Beginn der Straße thront erhöht das Maximilianeum, in dem heute der bayerische Landtag und eine Wohn- und Unterrichtsstätte für besonders begabte Studenten untergebracht sind.

    Einkaufszentren

    Über das Stadtgebiet verteilt verfügt München über mehrere große Einkaufszentren oder "Malls" mit einer Vielzahl an Ladengeschäften unter einem Dach:

    • Olympia Einkaufszentrum ("OEZ"), im Norden des Stadtzentrums, errichtet zu den Olympischen Sommerspielen 1972. Anfahrt: U-Bahn U1, U3 bis Olympia-Einkaufszentrum
    • Riem Arcaden, im Osten der Stadt nahe des Messegeländes auf dem Areal des ehemaligen Flughafen München-Riem. Anfahrt: U-Bahn U2 bis Messestadt West
    • Pasing Arcaden, Münchens neuestes Einkaufszentrum neben dem Bahnhof Pasing. Anfahrt: S-Bahn S3, S4, S6, S8, S20 bis Pasing
    • MIRA, 2008 eröffnetes Einkaufszentrum im Norden der Stadt. Anfahrt: U-Bahn U2 bis Dülferstraße

    Küche

    Die Küche in München ist großstädtisch gemischt mit den Schwerpunkten Bayerisch (zum Teil mittlerweile pseudobayerisch) und Italienisch. Zu empfehlen sind die Augustiner-Bräustuben in der Landsbergerstrasse 19 im Stammhaus der Brauerei (gut, reichlich und günstig, dafür etwas ab vom Schuss) und das Weisse Bräuhaus (Stammhaus der Schneider Weisse) im Tal 10 (gut, große Auswahl und immer was los, zentral).

    Ausgehen

    In München gibt es viele Möglichkeiten das Nachtleben zu genießen. In der Kultfabrik (Nähe Ostbahnhof) gibt es viele Discos und Clubs, so dass für jeden Geschmack etwas geboten ist. Hinter der Kultfabrik erstrecken sich die "Optimolwerke", die nochmal eine stattliche Auswahl bieten. Die Münchner Szene feiert im P1 (Prinzregentenstrasse 1), Nektar (Stubenvollstrasse 1), Parkcafé (Sophienstrasse 7), manchmal auch im Crowns Club (Neuturmstrasse 5) oder 8Seasons (Sonnenstrasse 26), Neva (Maximilianstrasse 11) sowie im Mia (Herzogspitalstrasse 6), nicht zu vergessen die unzähligen Möglichkeiten in Haidhausen, im Gärtnerplatzviertel, Schwabing und die (leider oft nur temporären) Clubs in der Innenstadt.

    Wenn man das Großstadtleben erkunden möchte, dann fährt man am besten zur Münchner Freiheit (z.B. mit den U-Bahnen U3 oder U6) und erkundet dann die "Partymeile" in Richtung Innenstadt. Sehr viele eher alternative Clubs finden sich auf der Höhe der Universität (LMU).

    Auch das Feierwerk (Hansastrasse 39) lockt mit vielen Konzerten und Partyveranstaltungen aus der alternativen Szene. So gibt es dort täglich Reggae, Ska, Punk, Hardcore, Elektro, Metal, (...) von Künstlern aus der Umgebung und der ganzen Welt zu sehen.

    Für Freunde der eher alternativen Rockszene bieten sich z.B. das Backstage (Friedenheimer Brücke 7) oder aber auch das Substanz (Ruppertstraße 28, U3/U6 Poccistraße) an.

    Die linke Szene trifft sich im einzigen autonomen Zentrum Münchens, dem Kafe Marat (Thalkirchnerstrasse 104). Hier gibt es immer am Mittwoch und Freitag Konzerte, politische Vorträge, Partys oder nur einen gemütlichen Kneipenabend.

    In Stadtmagazinen wie In München, munichx.de die in den meisten Bars und Restaurants kostenlos ausliegen, können sich Nachtschwärmer einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen machen.

    • Starkbierzeit: Fastenzeit ist Starkbierzeit, denn die Brautradition wurde von Mönchen entwickelt, die während der sieben Wochen vor Ostern nur flüssige Nahrung zu sich nehmen durften – und diese sollte möglichst gehaltvoll sein. Heute brauen verschiedene Münchner Brauereien ihr eigenes Starkbier, dessen Name meistens auf die Silben -ator endet, wie Maximator (Augustiner), Salvator (Paulaner) oder Triumphator (Löwenbräu). Aber Achtung: Starkbier trägt seinen Namen nicht umsonst! Starkbier wird auf dem Nockherberg und in vielen Kneipen der Stadt ausgeschenkt.

    Unterkunft

    Unterkunftsmöglichkeiten bitte in den Stadtteilartikeln suchen. Hier verbleiben nur Unterkünfte außerhalb des Zentrums.

    Das größte Angebot findet sich im Artikel München/Altstadt wo auch die Ludwigsvorstadt (Bahnhofsbereich) enthalten ist.

    Unterkünfte in München können unter anderem über die Online-Zimmerreservierung des Tourismusamtes gebucht werden.

    Jugendherbergen / Hostel

    • wombats CITY HOSTEL Munich, Senefelderstraße 1, 80336 München (direkt am Hauptbahnhof in einer ruhigen Seitengasse), +49/89/5998 918-0 (), [4]. checkin: 14 Uhr; checkout: 10 Uhr. 12,00-60,00 Euro.
    • Euro Youth Hostel München, Senefelderstr 5, 80336 München (Zentrum, 100m Hauptbahnhof), +49 (0)89 5990880, [5]. Gratis W-Lan in alle Zimmern
    • haus international münchen, (Schwabing), [6].
    • Jugendherberge München-Park, Miesingstr. 4 (Thalkirchen), +49 89 78576770, [7]. checkin: 14:00; checkout: 10:00. kpl. sanierte und umgebaute Jugendherberge im Münchner Süden, Bistro, Internetterminals, W-Lan +++ 25. (48,m-park@djh-bayern.de)
    • Jugendherberge München-Neuhausen, (Neuhausen), [8].
    • 4you, (Zentrum), [9]. Ökologisches Jugendgästehaus des Paritätischen Wohlfahrtsverbands

    Camping

    In München selber gibt es nur zwei Campingplätze. Da diese besonders während des Oktoberfestes chronisch ausgebucht sind, wird auf dem Gelände der neuen Messe in Riem ein behelfsmäßiger Campingplatz eingerichtet.

    • Campingplatz München-Obermenzing, Lochhausener Str. 59, [10].
    • Campingplatz München-Thalkirchen, Zentralländstr. 49, [11]. Relativ ruhig direkt an der Isar gelegen; zu Fuß ca. 50 min in die Innenstadt (an der Isar entlang - keine Straßen)

    Günstig

    Mittel

    • Hotel Messe München, Feldkirchner Straße 2 (München Ost), +49 89991100 (, fax: +49 8999110155), [12]. checkin: ab 14.00 Uhr; checkout: bis 11.00 Uhr. ab 50 €.
    • Hotel Rothof - 4*, Denninger Straße 114 (München - Bogenhausen), +49 (89) 91 00 95-0 (, fax: +49 (89) 91 50 66), [13]. 140 - 190 €.

    Gehoben

    Lernen

    Arbeiten

    Stellenangebote bei der Agentur für Arbeit in München

    Sicherheit

    Allgemeine Sicherheit

    München gilt neben Stuttgart als die sicherste deutsche Großstadt.
    Selbst in sozialen Brennpunkten wie dem Hasenbergl, Harthof, Westend oder Neuperlach kann man sich tagsüber sicher auf der Straße bewegen. Nachts sollten diese Viertel jedoch nach Möglichkeit gemieden, bzw. nicht alleine (vorallem als Frau) betreten werden. Natürlich sollte das in München sehr schnell aufkommende subjektive Gefühl der Sicherheit niemanden dazu verleiten, leichtsinnig zu werden. Doch wer seinen Rucksack fest am Körper trägt, die Handtasche im Auge hat den Geldbeutel nicht demonstrativ halb aus der Hosentasche heraushängen lässt, der kann eine völlig unbeschwerte Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt verbringen. Besondere Vorsicht ist vor Taschendiebstählen in Discotheken und gut besuchten Bars geboten.

    Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr

    Für eine Großstadt wie München ist die Sicherheitslage in den öffentlichen Verkehrsmitteln geradezu hervorragend, gewalttätige Vorkommnisse, wie sie in anderen Städten an der Tagesordnung sind, kommen hier relativ selten vor. Kameraüberwachung und die massive Präsenz von U- und S-Bahnwachen sowie der Polizei gewährleisten rund um die Uhr ein sicheres Fahren.

    Sicherheit auf dem Oktoberfest

    Die Wiesn hat ihre eigenen Sicherheitsprobleme - die Kombination aus Menschenmassen und Alkohol zeigt ihre Wirkung. Taschendiebstahl ist hier ein notorisches Problem. In den Bierzelten kommt es immer wieder zu Schlägereien, aus denen man sich tunlichst heraushalten sollte: einerseits laufen sie häufig brutal ab; wer andererseits mit dem Bierkrug zuschlägt, muss mit einer Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen, für die üblicherweise mehrjährige (!) Haftstrafen vergeben werden. Auch das Sicherheitspersonal in den Zelten ist dafür bekannt, dass sie ruppig durchgreifen.

    Im Umfeld der Wiesn kommt es regelmäßig zu sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen. Frauen müssen deshalb besondere Vorsicht walten lassen. Sie sollten ihren Alkoholkonsum nicht bis zur Hilflosigkeit treiben, und sich für ihren Heimweg einer vertrauenswürdigen, vorher bekannten Gruppe anschließen. Dabei finden viele Übergriffe auch erst unmittelbar vor der Haustür statt.

    Der Maßkrugdiebstahl ist zwar schon fast Tradition, aber dennoch kein Kavaliersdelikt; die Polizei verteilt hierfür Strafanzeigen. Wer trotzdem einen Krug als Souvenir mitbringen möchte, sollte ihn besser kaufen.

    Im Umfeld der Wiesn finden intensive Alkoholkontrollen für Autofahrer statt. Es empfiehlt sich generell, das Auto stehen zu lassen.

    Gesund bleiben

    Die öffentlichen Bäder wurden in den letzten Jahren alle auf den neuesten Stand gebracht und brauchen den Vergleich mit privaten Thermen nicht zu scheuen. Einen Besuch lohnt immer das Müllersche Volksbad (Bj. 1901) gegenüber dem Deutschen Museum: in Jugendstil-Ambiente schwimmen, saunen und genießen.

    Klarkommen

    Konsulate

    • Generalkonsulat der Republik Österreich, Ismaninger Strasse 136, +49 (89) 99 815-0 (, fax: +49 (89) 98 10 225), [15]. Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: 9 Uhr bis 12 Uhr. Mi. 9 Uhr - 12 Uhr & 14 Uhr - 16 Uhr.
    • Schweizerisches Generalkonsulat, Brienner Strasse 14, +49 (89) 286 62 00 (, fax: +49 (89) 280 57 961), [16]. Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: 9 Uhr bis 12 Uhr.

    Kommunizieren

    Sprache

    Auch wenn es andersweitige Gerüchte gibt, so wird in München in der Regel relativ klares Hochdeutsch gesprochen. Durch den jahrzentelangen Zuzug der sogenannten "Zuagroastn" ("die dazu gezogenen") aus allen Ecken Deutschlands hat sich das "Münchnerisch" immer mehr verwässert. Daher sollte es grundsätzlich keine dialektbezogene Kommunikationsschwierigkeiten geben. Natürlich gibt es gemäß der bairischen Sprache ein paar Besonderheiten:

    • Semmel = Brötchen
    • Jo freilich = Ja, natürlich
    • Grüß Gott = Guten Tag
    • Weißbier = Weizenbier
    • aa Maß = 1l Bier ("die Maß" wird nicht wie "das Maß" ausgesprochen, sondern schnell wie etwa "das Fass")
    • Zefix = Fluch, wenn etwas schiefgelaufen ist
    • Tram = Straßenbahn
    • Servus = Hallo; Tschüss
    • Grias Di (God) = Grüß Dich (Gott)
    • Pfiad Di (God) = Tschüss
    • Schleich' Di = Hau ab!
    • Hoid dei Babm = Halt´s Maul
    • Preißnschäl = Preuß
    • Wammerl = dicke Person, Bauchspeck
    • Bast scho = Ist in Ordnung; ist OK

    Die obenstehenden Ausdrücke sollen nur dazu dienen, sein Gegenüber zu verstehen. Selbst sollte man es als Fremder tunlichst unterlassen zu versuchen Bairisch zu reden. Erstens hört es sich furchtbar an und zweitens wird man von den Einheimischen sofort enttarnt.

    Mobiltelefone

    München ist flächendeckend durch die großen Anbieter Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus versorgt, in der Regel steht auch die schnellen Netzdienste EDGE oder UMTS und HSDPA zur Verfügung. Auch in der U-Bahn sowie auf den unterirdischen S-Bahn-Strecken ist die Handynutzung zwischenzeitlich weitgehend möglich.

    Weiter geht's

    Sehenswürdigkeiten im S-Bahnbereich:

    Größere Städte in der Umgebung:







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