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London

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London
Towerbridge bei Nacht
Kurzdaten
Koordinaten: 51° 30' 0" N, -0° 7' 0" W 
Zeitzone: UTC
Sommerzeit: UTC +1
Website: Fremdenverkehrsamt




London ist eine große Stadt, die wir in Stadtteilartikel aufgeteilt haben. Dort gibt es evtl. genauere Informationen und umfangreichere Listen!


London ist die Hauptstadt von Großbritannien und England. Das Verwaltungsgebilde "Greater London" besteht aus 32 Bezirken (den sogenannten "Boroughs"), die sich über 1.584 km² erstrecken. Die Einwohnerzahl liegt offiziell bei 7,2 Millionen.

Stadtteile

  • Hackney
  • Islington
  • Camden
  • Brent
  • Ealing
  • Hounslow
  • Richmond upon Thames
  • Kingston upon Thames
  • Merton
  • Sutton
  • Croydon
  • Bromley
  • Lewisham
  • Greenwich
  • Bexley
  • Havering
  • Barking and Dagenham
  • Redbridge
  • Newham
  • Waltham Forest
  • Haringey
  • Enfield
  • Barnet
  • Harrow
  • Hillingdon


Hintergrund

Geschichte

Dort, wo sich heute die City of London befindet, gab es bereits vor der Zeit der Römer eine Siedlung mit Funden aus der Bronzezeit und der keltischen Kultur. Die römische Stadt Londinium, die 43 n.Chr. gegründet wurde, kurz nachdem die Römer Britannien erobert hatten, stellte den Kern der modernen Besiedlung dar, einige vereinzelte Überbleibsel sind heute noch in der Stadt zu finden. Nach einem kurzen Niedergang, der auf das Ende der römischen Herrschaft um 410 n.Chr. folgte, erlebte London einen Aufschwung als Handelsstadt unter den Angeln und Sachsen, und später den Wikingern. Die beherrschende Stellung Londons wurde durch die Normannen gefestigt, die auch den Tower of London nach der Eroberung von 1066 erbauten. Kaufen Sie Andenken online an http://www.cafepress.com/uk_souvenirs.

London wurde immer stärker und mächtiger. Mit dem Aufstieg Englands zur beherrschenden Seemacht im 18. und 19. Jhdt., zur europäischen und schließlich zur Weltmacht, wurde die Stadt das Zentrum der Regierung, Verwaltung, Industrie und Kultur des British Empire und - für lange Zeit - die größte Stadt der Welt. Trotz des unausweichlichen Niedergangs und der schweren Schäden, die während des 2. Weltkriegs von der deutschen Luftwaffe angerichtet wurden, ist London nach wie vor eine Stadt von Weltruhm und ein globales Finanz-, Wirtschafts- und Kulturzentrum. London ist die bei weitem größte Stadt des Landes, achtmal größer als Englands "zweite Stadt" Birmingham, und dominiert dadurch natürlich das wirtschaftliche, politische und soziale Leben im Vereinigten Königreich.

Londons lange Theatertradition kann bis in die englische Renaissance zurückverfolgt werden (Tipp für Besucher: Das Rose Theatre und Shakespeares Globe).

Das Museum of London, das sich im Norden der Stadt befindet, ist der ideale Ausgangspunkt für alle Reisenden, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren (Eintritt frei).

Die Stadt ist voll von exzellenten Bars, Theater, Museen, Kunstgalerien und Parks. Sie ist außerdem der kulturell und ethnisch gemischteste Teil des Landes und bietet daher auch kulinarische Genüsse aus allen Teilen der Welt. Ganz egal ob man sich für antike Geschichte oder Moderne Kunst, die Oper oder Underground Raves interessiert, London hat alles.

Englands königliche Familie hat über die Jahrhunderte viel zu den touristischen Sehenswürdigkeiten beigetragen: Tower of London, Buckingham Palace, Kensington Palace, das Albert Memorial, die Royal Albert Hall und natürlich Westminster Abbey.

Sprache

Das in der Schule vermittelte "Oxford English" - Profis sprechen von der received pronunciation (RP) - wird man auf der Straße eher selten hören. London ist eine multikulturelle Stadt mit einem teilweise verwirrenden Sprachgemisch und einer Vielzahl von Akzenten und Dialekten des Englischen. Auch Reisende mit Erfahrung in dieser Sprache müssen sich also beim Zuhören unter Umständen konzentrieren. Es ist aber meist kein Problem, den Gegenüber zu bitten, etwas zu wiederholen.

Preisniveau

London ist nicht nur der mit Abstand teuerste Ort in Großbritannien, sondern auch einer der teuersten der Welt. Großbritannien selbst ist ein sehr teures Land, und in London kann man pauschal noch einmal etwa 30% aufschlagen. Deutsche Preise muß man etwa mit 1,5 bis 2 multiplizieren, in ungünstigen Fällen auch verdreifachen. Sollte etwas günstig erscheinen, besteht die Möglichkeit, dass es da einen Haken gibt, beispielsweise kleinere Portionen.

Preisbeispiele: Einzelfahrkarte U-Bahn €4,30, Big Mac (einzeln, nicht als Menü) €4,70, 0,5l Colaflasche aus dem Supermarkt €1,25, aktuelle DVD €22-30; Stunde Internet-Cafè €4 , Kino €12.

Viele Restaurants und Supermärkte bieten jedoch Sonderangebote nach dem Muster „Buy one – get one free“ (Kauf eines – bekomme eines umsonst) oder „Buy one – get one half price“ (Kauf eines – bekomme eines für den halben Preis), jeweils für identische Produkte.

Anreise

Flugzeug

Im Großraum London gibt es fünf Flughäfen, die alle aus dem deutschsprachigen Raum erreicht werden können.

Anreise: Heathrow ist direkt an das Londoner U-Bahnnetz angebunden, allerdings liegt der Flughafen in der äussersten Zone, sodass ein entsprechendes Ticket erforderlich ist - ferner sollte vor allem beim Rückflug die lange Fahrzeit kalkuliert werden (z.B. allein mit der Picadilly Linie von Green Park bis Heathrow Terminal 1-3 ca. 50 Min.). Sehr komfortabel und schnell ist der Heathrow Express, ein Schnellzug der ohne Stop nach Paddington fährt. Fahrzeit 15 Min, alle 15 Min, Preis 14,50 Pfund pro Fahrt, bei Buchung über das Internet ist es ein Pfund billiger.

Anreise: Zahlreiche Bahnlinien verbinden LGW mit dem Stadtzentrum Londons. Die schnellste ist der Gatwick Express ab/bis London Victoria.

Anreise: Mit dem Stansted Express beträgt die Fahrzeit zur Liverpool Street etwa 45 Minuten, der Fahrpreis im Internet liegt bei 14,50 Pfund pro Richtung, mindestens alle 30 Min, z.T. alle 15 Min. Am günstigsten ist der Bus von National Express, der ca. 1 1/2 Stunden nach Victoria Station in der Innenstadt braucht - aufgrund des starken Verkehrsaufkommens kann es jedoch auch länger dauern. Kosten derzeit: 17 Pfund hin und zurück, ca. 10 Pfund eine Fahrt.

Anreise: Seit 15. Dezember 2005 ist der Flughafen an die Docklands Light Railway angeschlossen.

Bahn

London ist über den Bahnhof Waterloo International an das europäische Eisenbahnnetz angeschlossen und vom Kontinent aus durch den Kanaltunnel von Paris (2h 40m) und Brüssel (2h 15m) erreichbar (Eurostar). Es empfiehlt sich, rechtzeitig im Voraus zu buchen. Waterloo Station ist außerdem ein zentraler Knotenpunkt für den öffentlichen Nahverkehr.

London ist auch aus anderen Teilen Großbritanniens gut per Bahn erreichbar. Es gibt zwölf große Bahnhöfe, die in einem Ring um Central London angeordnet sind und jeweils einen anderen Teil des Landes versorgen. Abgesehen vom Bahnhof Fenchurch Street, der nur per Bus oder Taxi erreicht werden kann (die U-Bahn-Station Tower Hill ist ca. 5 Min. zu Fuß entfernt), sind alle unmittelbar an das U-Bahn-Netz angeschlossen.

Ein detailliertes Profil jeder Station kann man hier finden: Network Rail Stations website.

Die wichtigsten Bahnhöfe sind (im Uhrzeigersinn)::

Abfahrtszeiten findet man hier: National Rail Planner oder unter den Nummer +44 845-748-4950.

Reisebus

Die Haltestellen der meisten internationalen und nationalen Buslinien (Englisch: coach services) befinden sich in der Nähe der Victoria Station. Alle Linien von National Express oder Eurolines halten an der Victoria Coach Station, die sogar verschiedene Ankunfts- und Abfahrtsterminals hat. Die Linien anderer Anbieter benutzen entweder diese Haltestellen oder die Green Line Coach Station gegenüber Buckingham Palace Road. Die wichtigsten Busunternehmen:

  • National Express ist bei weitem die größte Linie. Buchung im voraus ist unbedingt notwendig.
  • Eurolines ist eine Schwestergesellschaft von National Express und betreibt Verbindungen zu verschiedenen Städten in Nordirland und der Republik Irland sowie auf dem Kontinent.
  • MegaBus betreibt Billiglinien von verschiedenen Großstädten nach London. Tickets müssen online gebucht werden (Fahrten gibt es ab £1.50, wenn man rechtzeitig bucht).

Organisierte Pauschalreisen nach London bieten viele Busunternehmen in Deutschland an.

Auto

Von einem Besuch Londons mit dem Auto ist generell abzuraten. Insbesondere im Innenstadtbereich stehen verhältnismäßig wenig Parkplätze zur Verfügung, für falsches Parken sind hohe Gebühren zu zahlen. Zudem gibt es seit 2003 eine Gebühr für die Innenstadt in Höhe von £8 (Congestion Charge - zu erkennen an einem grossen weissen "C" in einem roten Kreis). Es empfiehlt sich daher die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Schiff

Mobilität

London hat eines der dichtesten Netze für den öffentlichen Nahverkehr. Trotz regelmäßiger Beschwerden der Londoner über Verspätungen und Ausfälle, ist dieses Netz die mit Abstand beste Möglichkeit für Touristen und Einheimische, sich in der Stadt fortzubewegen. Tatsächlich haben mehr als 30% aller Londoner Haushalte überhaupt kein Auto. Transport for London (TfL) ist verantwortlich für das Nahverkehrsnetz, das in der Hauptsache aus der U-Bahn, Bussen, Eisenbahnen und Vorortzügen (vergleichbar mit einem S-Bahnnetz) besteht.

Man kann Londons Journeyplanner http://www.journeyplanner.org benutzen, um einen Trip zu organisieren. Eine andere Möglichkeit ist das Informationstelefon, wo man auch über aktuelle Verspätungen informiert wird: (+44) 020 7222 1234.

Laufen

Für kurze Distanzen gibt es kaum eine bessere Möglichkeit. Laufen zwingt einen, sich langsamer fortzubewegen und sich die Stadt genauer anzusehen, und in London gibt es immer etwas zu sehen. Laufen kann auch manchmal der schnellste Weg sein, wenn die zu besuchenden Orten nicht weit auseinander liegen.

Tube / Underground (U-Bahn)

Londons U-Bahn, besser bekannt als The Tube, das größte U-Bahn-Netz der Welt, hat Linien, die ganz London durchqueren. Sie war auch die erste, als sie 1860 den Betrieb aufnahm. Die U-Bahn ist meist der schnellste Weg, um von A nach B zu kommen. Leider ist sie aber ziemlich teuer und - speziell zur rush hour - ziemlich überfüllt. An warmen Tagen kann es aufgrund weitgehend fehlender Klimatisierung nicht schaden, eine Flasche Wasser dabei zu haben. Die Züge fahren von 6 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts, Netzpläne gibt es an jeder Haltestelle gratis.

The Tube besteht aus 12 Linien, jede hat ihre eigene Farbe und ihren eigenen Namen: Tube Map. Man darf ohne weiteres zwischen den Linien umsteigen. Die Wartezeit zwischen zwei Zügen beträgt meist zwei bis drei Minuten, d.h. dass man selten lange warten muss.

Das Preissystem ist, ähnlich wie in deutschen Großstädten, nach Zonen gestaffelt, von Zone 1 (Central London) bis Zone 6. Die meisten Touristen brauchen nur die Zonen 1 und 2, da hier die meisten Sehenswürdigkeiten und Hotels liegen. Travelcards empfehlen sich, wenn man mehrere Fahrten plant (siehe unten).

Die Vororte sind mit dem Stadtzentrum durch einige S-Bahn-ähnliche Linien verbunden.

Bus

London durchzieht ein dichtes Busnetz. Die roten Doppeldeckerbusse sind weltberühmt und ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens. An jedem Werktag fallen allein hier 5 Millionen Fahrten an. Über 700 Linien durchziehen die Stadt.

Für kurze Fahrten eignen sich die Busse besser als die U-Bahn, und außerhalb des Stadtzentrums ist man häufig näher an einer Bushaltestelle als an einer Station der Tube. Die Schwierigkeit hierbei ist meistens zu wissen, wann man wieder aussteigen muss. Oft ist die Haltestelle schnell verpasst, weil nur sehr kleine Schilder am Straßenrand darauf hinweisen. Am besten fragt man einfach ein paar Passagiere.

Busrouten kann man an ihren Nummern (selten Buchstaben) erkennen. Die Busse zeigen ihre Nummer in großen Displays vorne, an der Seite und am Heck an. Busse fahren üblicherweise von sechs Uhr morgens bis halb eins in der Nacht. Etwa um Mitternacht übernimmt das Night Bus-Netz. Die Routen, Nummern und Zeiten ändern sich dann. Nachtbusse erkennt man an einem 'N' vor der Nummer. Der Nachtbusservice ist sehr zuverlässig und kann eine interessante Möglichkeit sein, London bei Nacht kennen zu lernen.

Busse sind billiger als die Tube, etwa £1 pro Fahrt. Leider darf man mit Einzeltickets nicht umsteigen. Wenn man mehrere Fahrten plant oder sich ein paar Tage in London aufhält, sollte man eine Travelcard in Betracht ziehen (siehe unten). Wenn man an einem Tag mehrere Fahrten mit dem Bus vor hat lohnt sich der Kauf einer Tageskarte. Diese kostet £3 und kann in einem Kiosk erworben werden

Man muss sein Busticket im voraus kaufen und beim Einsteigen dem Fahrer zeigen.

TravelCard

Eine TravelCard ist ein all-in-one Ticket, das die Benutzung der U-Bahn, der Busse und Vorortzüge innerhalb der darauf angegebenen Zonen für den angegebenen Zeitraum gestattet. Die meisten Touristen entscheiden sich für eine Tages- oder Dreitageskarte, die für die Zonen 1 und 2 gültig ist. Unter Umständen kann man schon zu Hause (z.B. im Reisebüro oder direkt) eine Travelcard buchen, die z. B. für £16,40 das Benutzen des gesamten Nahverkehrs der Zonen 1 und 2 an drei Tagen ermöglicht (Stand Janur 2007). Es gibt auch Tages-Traveltickets für die Zonen 1 bis 4, sowie 1 bis 6. Dazu sollte man sich zum Beispiel informieren, wo das eigene Hotel liegt, denn dieses könnte ja durchaus in Zone 3,4 oder 5 liegen. So liegen beispielsweise der Flughafen Heathrow in Zone 6 und Teile der Docklands (u.a. der London City Airport) in Zone 3. Kostengünstiger sind zudem die sogenannten Off-Peak Travelcards, die Mo-Fr erst ab 9.30 Uhr gelten, am Wochenende jedoch ohne Einschränkung.

Beispielpreise (variieren je nach Reisedatum, hier für Abreise am 12.12.06):

Tage Zonen Preis
1 1-2 9,50 €
1 1-6 18,50 €
3 1-2 23 €
3 *offpeak* 1-6 29 €
3 *peak* 1-6 56 €
7 1-2 33,50 €
7 1-6 61 €

OysterCard

Eine Alternative zu Tickets und TravelCards bietet die OysterCard. Es handelt sich dabei um eine Plastikkarte, mit der kontaktlos (durch Auflegen des Geldbeutels) das Verkehrsmittel bezahlt werden kann. Bei U-Bahn und DLR soll man jeweils beim Betreten und Verlassen die Karte über den Leser ziehen, da es sonst zu Fehlern in der Abrechnung kommen könne. Darüber hinaus kann sie in Bussen und teilweise bei der Eisenbahn eingesetzt werden.

Die Karte kann man aus Deutschland beantragen; da hier aber Porto und Wartezeiten hinzukommen empfiehlt es sich, die Karte direkt am Schalter in der U-Bahn zu holen. Sie ist kostenfrei, es wird aber ein Pfand von £3 einbehalten. Es kann auch gleich ein Guthaben auf die Karte genommen werden oder man geht zum nächsten moderenen Automaten. Den Leser, ob am Automat oder an der Entrittsschranke, erkennt an einem gelben Kreis wo man die Karte draufhalten muß.

Die Karte besitzt zwei große Vorteile: Normale Fahrten in der U-Bahn kosten nur die Hälfte und es gibt eine Tagesobergrenze. Das bedeutet, die Karte wird höchstens mit dem Preis einer TravelCard belastet, unter Berücksichtigung deren Tarifbedingungen. So werden z.B. Fahrten vor 09:30 Uhr ("Peak") für diese Preisgrenze nicht berücksichtigt, wenn eine TravelCard für die Zonen 1-2 am billigsten wäre. Darüber hinaus können TravelCards, Wochen- und Monatskarten auf der OysterCard gespeichert werden. Für Touristen in der Regel weniger interessant ist die Möglichkeit, das Guthaben der Karte regelmäßig über ein Bankkonto zu erhöhen.

Das vorhandene Restguthaben sowie das hinterlegte Pfand kann man sich vor der Abreise am Schalter der U-Bahn wieder ausbezahlen lassen.

Taxi / Cab

London hat zwei Typen von Taxen: die berühmten schwarzen cabs und die mini-cabs. Die schwarzen sind die einzigen, denen es gestattet ist, Leute am Straßenrand einsteigen zu lassen. Die mini cabs sind eher private Mietautos und müssen im voraus gebucht werden.

Taxen werden nach Entfernung und Minuten bezahlt, die Mindestgebühr beträgt £2. Obwohl alles andere als billig, stellen sie für viele Touristen ein absolutes Muss dar.

In einigen Gebieten findet man besonders nachts kaum Taxen, was zu einer großen Anzahl privater, aber illegaler Taxifahrer geführt hat. Die Fahrer sind nicht offiziell lizensiert und (leider) ziemlich unsicher. Es kommt immer wieder vor, dass Leute bei solchen Gelegenheiten ausgeraubt oder (speziell Frauen) angegriffen werden.

Ein neuer Service nennt sich Zingo: Man ruft (kostenlos) unter 08700 700 700 an und wird sofort mit dem nächsten freien Taxi verbunden und vom Fahrer abgeholt. Zusätzlich zu den normalen Fahrgebühren fällt eine Buchungspauschale von £1.60 an (http://www.zingotaxi.co.uk/).

Besonderheit: Die Taxen haben keinen Kofferraum, seine Koffer stellt man vor seinen Sitzplatz im Heck, wo ausreichend Platz selbst für großes Gepäck ist. Trolleys können allerdings schnell ins Rollen kommen. Trinkgeld wird in Taxen keines erwartet.

Sehenswürdigkeiten

Westminster und Big Ben

London bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen für den Reisenden. Die Preise sind allerdings vielfach sehr hoch. Der durchschnittliche Eintrittspreis liegt für Erwachsene bei ca. 7-10 Pfund, kann jedoch auch bis zu 20 Pfund gehen. Hier ist eine kleine Auswahl:

Sehenswürdigkeiten

London Eye
  • London Eye, [1]. Das zweitgrößte Riesenrad der Welt. Die Fahrt ist nicht billig, bietet aber einen grandiosen Überblick über London.
  • Tower of London, [2]. UNESCO-Weltkulturerbe und Londons ältestete königliche Festung, über 900 Jahre alt und Heim der Kronjuwelen (inklusive der Teile des Cullinan-Diamanten, dem größten der je gefunden wurde). Eintritt £16. Mit dem Eintritt hat man aber dann die Möglichkeit sich diverse Austellungen im Inneren des Towers anzusehen, außderdem gibt es eine sehr gute, auf Englisch gehaltene, Führung durch den Tower mit den Beafeatern, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Wenn man sich den Tower wirklich ansehen möchte, sollte man schon einige Stunden einplanen.
  • St. Paul's Cathedral, [3].
  • Shakespeare's Globe Theatre, [4]. Von außen mag es nicht spektakulär sein, aber innen kann man die detailgetreue und originale Rekonstruktion des Theaters bestaunen, an dem schon Shakespeare gearbeitet hat, auch wenn seines etwa 100 Meter weiter östlich stand.
Shakespeare's Globe Theatre
  • Tower Bridge, [5]. Darüberlaufen ist umsonst. Es gibt dort auch eine Ausstellung für 6 Pfund mit einem sehr schönen Blick über die Themse. Wenn man ein Kombiticket mit dem Monument kauft, dann kommt ein Pfund obendrauf, das sich wirklich lohnt, denn die Aussicht ist fantastisch. Allerdings sollte man fürs Monument fit sein, da man 311 Treppenstufen erklimmen muss. Das Monument ist einen kurzen Fußmarsch entfernt.
  • Westminster Abbey, [6]. Kirche, in der die Krönungszeremonien vorgenommen werden und der Großteil der britischen Monarchen beigesetzt ist. Innen sind zahlreiche prunkvolle Gräber zu sehen. Ein Rundgang dauert etwa 1 Stunde, Eintritt £10.
  • Palace of Westminster, [7]. Sitz des Parlamentes inklusive Big Ben. Nur an wenigen Tagen im Jahr mit vorheriger Anmeldung zu besichtigen. Gemeinsam mit der Westminster Abbey zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.
  • Buckingham Palace, [8]. Die offizielle Residenz der Königin von England. Um 11.30 Uhr ist Wachwechsel, man sollte aber eine halbe Stunde vorher da sein, denn es in der Regel sehr voll wird.
  • Somerset House, [9].
  • Maritime Greenwich, [10]. Besteht aus dem Segelschiff Cutty Sark, der Sternwarte Royal Observatory, durch die der Null-Meridian verläuft und dem National Maritime Museum. UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Madame Tussauds, [11]. Das weltberühmte Wachsfigurenkabinett, dessen nur knapp einstündige Besichtung mit 25 Pfund (es gibt allerdings Kinder- oder Studentenermäßigung) zu Buche schlägt. Es gibt zwei Eingänge: Einen zum Ticket kaufen mit langer Schlange und eine für im Internet im voraus gebuchte Karten ohne Wartezeit.
  • HMS Belfast, [12]. Britischer Kreuzer aus dem zweiten Weltkrieg. Für 8 Pfund kann man auf dem Schiff einen Blick in den Alltag britischer Soldaten und die Technik von Kriegsschiffe des Zweiten Weltkriegs werfen.

Museen und Galerien

London hat etliche weltberühmte Museen und Ausstellungen. Das meistbesuchte und bei den Briten beliebteste Museum ist das Naturhistorische Museum. Grundsätzlich gilt, bei allen staatlichen Museen ist der Eintritt kostenlos (ausgenommen Sonderausstellungen) - dazu gehören beispielsweise British Museum, Tate, Natural History Museum und Science Museum. Demgegenüber sind Eintritte für die privaten Museen teils sehr hoch - dazu gehören beispielsweise Madame Tussaud, Saatchi und der Tower.

  • British Museum, [13]. Eines der ältesten und größten Museen der Welt. (Eintritt frei).
  • National Gallery, [14]. Und die angrenzende National Portrait Gallery.
  • Museum of London, [15].
  • Tate Galleries, [16], mit Tate Britain und Tate Modern - eine weltbekannte Ausstellung moderner Kunst
  • Victoria and Albert Museum, [17].
  • Natural History Museum, [18]. Kinder (und auch Erwachsene) werden die Ausstellung der Dinosaurier lieben. Eintritt frei.
  • Science Museum, [19]. Eintritt frei.
  • Sir John Soane's Museum, [20].
  • Saatchi Gallery, [21]. Saatchi zieht derzeit um und wird Anfang 2007 in neuem Domizil in Chelsea eröffnet.
  • National Maritime Museum and Royal Observatory Greenwich, [22].
  • The Wallace Collection, [23]. Eine umfangreiche Sammlung von Schmuck, Waffen und einer Reihe herrvorragender Gemälde, sowie Beispielen von Kunsthandwerk aus verschiedenen Epochen und Nationen. Eintritt frei.
  • Imperial War Museum, [24]. Umfangreiches Museum über die Kriege des 20. Jahrhunderts, insbesondere den ersten und zweiten Weltkrieg. Man sieht Panzer, Kanonen und eine V2. Ein komplettes Drittel des Museums beschäftigt sich informativ mit dem Dritten Reich, andere Ereignisse wie der Falklandkrieg werden hingegen nur in geringem Umfang behandelt.

Parks

London hat ein paar sehr schöner Parks, die sehr sehenswert sind. Sie sind auch ein beliebtes Ausflugsziel der Bewohner von London. An Sonntagen trifft man dort auf Tausende von Menschen.

  • Regent Park - liegt nördlich des Zentrums am Ende der Regent Street. Besonders sehenswert sind die Rosen!
  • Hyde Park - der größte Park im Bereich der Innenstadt
  • Green Park und St. Jamses's Park- grenzen an den Buckingham Palace.
  • Richmond Park - der größte Park Londons

Aktivitäten

  • Musicals, Konzerte und Theater - Weltbekannt ist London für seine Musicals, aber auch Theater. Die meisten liegen im Westend, oft nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Manche laufen seit vielen Jahren mit großem Erfolg, manche kommen neu raus. Das Agatha Christie Theaterstück The Mousetrap läuft sogar schon im 54. Jahr. Auch wer keine vorausgebuchten Karten hat, hat dennoch große Chancen noch am Boxoffice des Theaters kurzfristig oder sogar für den selben Abend Karten zu bekommen. Das tkts am Leicester Square und Canary Wharf DLR Station verkauft Tickets für Vorstellungen am selben Tag zum halben Preis. Einen guten Überblick über alle Stücke bietet der 14-tgl. erscheinende, kostenlose The Official London Theatre Guide, eine Übersicht über den aktuellen Tag findet man in den zahlreichen kostenfreien Zeitungen.
  • Open top bus tours bietet eine gute, wenn auch etwas teure Einführung zu den Sehenswürdigkeiten Londons. Es gibt zwei große Unternehmen, die den Markt hierbei dominieren: The Original Tour und The Big Bus Company. Beide funktionieren nach dem hop-on/hop-off System, d.h. der Bus fährt die Attraktionen ab und man kann ganz nach Belieben, so oft man will, ein- und aussteigen. Bei beiden gehören Audiokommentare, live vom Fahrer in Englisch und vom Band in anderen Sprachen, zum Service. Die Busse fahren täglich von 8.30 bis 18.00 Uhr (außer am 25. Dezember!). Erwachsene zahlen ca. £18, Kinder £8-£9. Hin und wieder gibt es Rabatte bei Onlinebuchungen.
  • Wem nicht nach solch einer kommerziellen Bustour ist, der kann natürlich auch eine ganz individuelle Stadtrundfahrt unternehmen, indem er eine TravelCard (siehe oben) kauft und sich eine Weile auf dem Oberdeck der Doppeldeckerbusse herumfahren lässt. Man hat dabei natürlich keine Audiokommentare, aber die Aussichten sind durchaus vergleichbar.
  • Sehr empfehlenswert sind auch die Angebote der London Walking Tour - wahrscheinlich der beste Weg, um einzelne Stadtteile etwas intimer kennenzulernen. Die Walks sind recht preiswert (£5 pro Erwachsener). Geboten werden neben normalen Stadtführungen auch themenbezogene Erkundungen: Geschichte Londons, berühmte Sehenswürdigkeiten, Ghost Walks, Jack-the-Ripper-Walks. Alle Touren dauern 2 bis 3 Stunden; sie beginnen und enden jeweils in der Nähe einer U-Bahn- oder Busstation.
  • Eine sehr nette Alternative für Individualisten könnte ein Audiowalk in deutscher Sprache mit dem eigenem iPod oder mp3-Player sein.
  • Die grünen Lungen Londons, die Royal Parks sind unbedingt einen Besuch wert. Im Zentrum liegen der Hyde Park und Kensington Gardens, Green Park, St. James's Park (gleich beim Buckingham Palace), Regent's Park; weiter außerhalb Richmond Park (der größte Londoner park) , Bushy Park, Greenwich Park und Brompton Cemetery. Auch Hampstead Heath, eine Heidelandschaft im Norden von London, bietet sich zur Erholung an und bietet vom Parliament Hill einen guten Blick über die City.
  • Man kann viele von Londons interessantesten Gebäuden am London Open House Weekend besuchen (normalerweise im Herbst; im Jahr 2005 am 17. und 18. September). Während dieses Wochenendes öffnen viele Gebäude, die sonst für das Publikum nicht zugänglich sind - vergleichbar dem Tag des offenen Museums in Deutschland.
  • London bietet viele bunte Flohmärkte, auf denen das Einkaufen ein Erlebnis sein kann.
  • Ein guter Ort um abends auszugehen ist der Piccadilly Circus, wo vor allem am Wochenende viele Leute unterwegs sind. In den östlich angrenzenden Straßen des Stadtviertels Soho gibt es zahlreiche Pubs, Restaurants, Kinos und diverse Stripshows. Darüber hinaus liegt dort auch das chinesische Viertel Chinatown.

Einkaufen

In einer Weltmetropole wie London kann man natürlich so ziemlich alles haben, was man für Geld kaufen kann - wenn man weiß, wo man suchen muss und wenn man es sich leisten kann. London ist nicht gerade als Schnäppchenparadies bekannt.

Central London und besonders das West End haben einige weltberühmte Shoppingtempel zu bieten:

  • Oxford Street: hier findet man alle britischen Bekleidungsketten auf einer Straße.
  • Bond Street und benachbarte Straßen: DIE Adresse für (besonders teure) Mode.
  • Soho: für alternative Musik, Bekleidung und schwulen Lebensstil.
  • Covent Garden: altmodische Läden und vergleichsweise teure Designershops.
  • Knightsbridge: hier finden Sie Harrods, das wahrscheinlich berühmteste Kaufhaus der Stadt (ein Portier weist allzu leger gekleidete Touristen ab und bittet darum, Rucksäcke in die Hand zu nehmen).
  • Chelsea: die King's Road ist für Mode und Antiquitäten bekannt.
  • Regent Street: zwischen Oxford and Piccadilly Circus - einschließlich solcher Juwelen wie Hamleys', Londons Flaggschiff in Sachen Spielzeug (sieben Etagen!).
  • Tottenham Court Road: spezialisiert auf Wohneinrichtung und Elektronik.
  • Charing Cross Road: für Bücher und Antiquariate.
  • Camden: alternative Bekleidung, besonders beliebt bei Teenagern und jungen Erwachsenen.

Die Läden in Central London öffnen üblicherweise erst am Vormittag und schliessen zwischen 19.00 und 20.00 Uhr.

Küche

Essen

Es ist eine große Aufgabe für den Londonreisenden, den richtigen Ort zum Essen zu finden. Weniger, weil es nicht genug Angebote gäbe, sondern vielmehr, weil man aus einem schier unermesslichen Angebot das richtige auswählen kann (oder muss). London hat wahrscheinlich die höchste Dichte an Fast-Food-Läden in ganz Europa (24 x McDonald's, mindestens 53 x Burger King). Sandwich shops sind die beliebtesten Orte, um sich etwas zum Mittag zu kaufen. Man hat dort die Wahl zwischen fertigen oder speziell nach Wunsch zubereiteten Sandwiches. Einige italienische Läden haben einen besonders guten Ruf und sind leicht an den langen Schlangen zu erkennen, die sich dort zur Mittagszeit bilden.

Restaurants

London hat eine Vielzahl unterschiedlichster Restaurants, wo dem Gast so ziemlich alles, was irgendwie essbar ist, angeboten wird. Das Essen in Chinatown (U-Bahn-Station: Charing Cross oder Leicester Square) hat selbst unter den in London lebenden Chinesen einen hervorragenden Ruf. Die Qualität der Mahlzeiten variiert selbbstverständlich im Einzelnen. Wenn man oft und gern Fast-Food isst, gibt's so ziemlich alles, was man auch von zu Hause gewohnt ist. Ist man jedoch gutes Essen, womöglich noch in Verbindung mit einem guten Wein gewöhnt, kann man damit rechnen, etwa den dreifachen Preis zu zahlen. Bei einer derart großen Auswahl, sollte man besonders auf die Qualität des Restaurants achten, da diese in bestimmten Fällen sehr varriieren kann.

Zu beachten ist, dass sie in der Mehrzahl der Restaurants, unabhängig von deren Qualität, am Eingang zu warten haben, bis Sie jemand zu einem Platz führt - selbst bei Pizza Hut. Nur reine Fast-Food-Ketten machen da eine Ausnahme.

Restaurant-Preise

London ist eine teure Stadt in einem teuren Land. Beachten Sie das, wenn Sie zum Essen ausgehen wollen. Hier sind ein paar über den Daumen gepeilte Tipps:

  • £5 pro Person: Sandwich Shop, Subway, McDonald's oder Burger King (wenn man nicht sehr hungrig ist).
  • £10-£20 pro Person: Pub
  • £15-£30 pro Person: Unteres bis Mittelklasse-Restaurant
  • £50-£100 pro Person: Gutes Restaurant
  • £100 oder mehr: Savoy oder Ritz

Die Preise steigen direkt proportional zur Nähe von Touristenattraktionen; speziell in der Nähe des British Museum und des Westminster Palace sollte man aufpassen.

Zur besseren Auslastung bieten viele Gaststätten allerdings mittags Sonderangebote, abends wird es dann deutlich teurer.

Einen guten Restaurantführer gibt es bei Square Meal. Bitte beachten sie dabei, dass dieser von Londonern geschrieben wird, die das Preisniveau gewöhnt sind.

Viele Essensstände im Freien versuchen kurz vor der Schließung häufig noch, Übriggebliebenes loszuwerden - so bekommt man beispielsweise auf Camden Towns Märkten abends häufig drastisch heruntergesetztes (1£-2£) Essen angeboten.

Einige bunte Viertel mit einer ebensolchen Küche:

  • Brick Lane: vorwiegend indische Küche, aber auch viele Italiener und Osteuropäer.
  • Soho: hier sind die Küchen aus aller Welt zu Hause.
  • Chinatown: chinesische Küche.

Trinken

In London gibt es unzählige Pubs, Bars und Nachtclubs. Auch hier ist das hohe Preisniveau zu bedenken. Dementsprechend wird man in einem durchschnittlichen Pub für eine pint (ca. ein halber Liter) Bier etwa £3-6 zahlen. Einige Bars und Nachtclubs sind noch wesentlich teurer. Es gibt aber auch auf Studenten spezialisierte Ketten wie Wetherspoons, die günstigere Preise bieten.

Pubs

  • The Brewery Tap, 79 Lingham Street, Stockwell, London, SW9 9HF

Tel: 020 7738 6683

  • Comedy Camp, Tue at Bar Code, 3-4 Archer Street, Soho, London, W1D 7AP

Tel: 020 7483 2960. Fax: 020 7483 2960

Unterkunft

Wenn man von Deutschland aus Hotels bucht, sollte man ein paar Dinge beachten. Zum einen ist London eine enorm große Stadt und selbst Hotels in City-Lage können sehr weit außerhalb liegen. Gegen solche Überraschungen kann man sich mit einem elektronischen Stadtplan (z. B. kostenlos bei http://www.map24.de) absichern. Des weiteren sollte man beachten, dass das allgemeine Niveau der Hotels und Unterkünfte nicht immer dem deutschen Standard entspricht. Prinzipiell gibt es in London einige hundert Übernachtungsmöglichkeiten, vom 4-Sterne-Hotel über Apartments bis hin zu historischen Bed&Breakfast-Herbergen. Die Preise varriieren dementpsrechend, etwa zwischen £20 und £200 pro Nacht. Der Preis hängt nicht zuletzt davon ab, in welchem Stadtteil man übernachtet. Es ist aber unbedingt empfehlenswert darauf zu achten, dass eine U-Bahn-Station in der Nähe ist. Generell findt sich im Umfeld der großen Bahnhöfe, beispielsweise Paddington, eine Vielzahl kleiner Hotels zu angemessenen Preisen.

Einige nette, empfehlenswerte Gegenden sind:

  • Bloomsbury: vergleichsweise ruhige Lage mit einer großen Bandbreite an Übernachtungsmöglichkeiten. Preiswerteres findet man auf der Argyle St.; die Gegend rund um die King's Cross U-Bahn-Station ist aber leider etwas heruntergekommen. Cartwright Gardens hat einige kleine Bed&Breakfast-Hotels in kleinen historischen Häusern.
  • Kensington: in der Earl's Court-Gegend findet man eine Reihe preiswerter Übernachtungsmöglichkeiten.

Günstig

  • Piccadilly Backpackers Hotel, 12 Sherwood Street Piccadilly, tel. +44 (0)20 7434 9009, fax +44 (0)20 7434 9010, [25].
  • Palmers Lodge, 40 College Crescent, Swiss Cottage, tel. 00 44 (0) 207 483 8470, fax: 00 44 (0) 207 483 8471, [26].
  • Club Quarters St. Paul's, 24 Ludgate Hill, tel. +44 (0)20 7651 2200, fax +44 (0)20 7651 7300.
  • Club Quarters Gracechurch, 7 Gracechurch Street, tel. +44 (0)20 7666 1616, fax +44 (0)20 7666 1717.

Beachte - Das Club Quarters ist ein Club-Hotel, während des Jahres also der Öffentlichkeit nicht ständig zugänglich. An Wochenenden und zu Ferienzeiten (z.B. am Jahresende) werden die Zimmer jedoch, um Leerstand zu vermeiden, sehr preisgünstig vermietet.

  • Premier Travel Inn [27] und Travelodge [28] betreiben günstige Hotels im Innenstadtbereich.


Mittel

  • The Henry VIII Hotel, 19 Leinster Gardens, [29]. In Bayswater in einer schönen Gegend gelegen mit Schwimmbad, netter Crew, kleinen Zimmern und einem miserablen Frühstück.
  • Holiday Inn Express London Royal Docks-Docklands, Silvertown Way, [30]. Günstiges 2004 renoviertes Hotel in den Docklands mit günstiger Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und nahe am London City Airport.


Gehoben

  • Hilton London Paddington, 146 Praed Street, [31]. Gehobenes traditionsreiches Hotel unmittelbar am Bahnhof Paddington mit Direktzugang aus der Bahnhofshalle.
  • Thistle Bloomsbury, Bloomsbury Way, [32]. Don't judge a book by its cover gilt für dieses Hotel in besonderen Maße. Für alle die in London viel unternehmen wollen liegt dieses Hotel genial zentral mitten zwischen den großen Musicals und den bekanntesten Einkaufsstraßen. Unbedingt sollte man prüfen ob man mit den oftmals über weite Strecken verkehrenden, direkten Buslinien vor der Hoteltür nicht viel schneller an sein Ziel kommt als mit der Tube.

Lernen

Arbeiten

Das Vereinigte Königreich hat eine Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent und liegt damit unter dem EU-Durchschnitt (Stand: 2006). Qualifizierte Mitarbeiter werden ständig gesucht. Die Arbeitswelt ist im Vergleich zu Deutschland sehr entspannt und die Angst um den Arbeitsplatz ist eher gering und falls man ihn verliert, stehen die Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz recht gut. In London wird man Deutsche in vielen Branchen finden und in einigen Branchen können sie recht zahlreich vertreten sein. Z. B. Mediziner, Biologen & Banker. Die Gegend zwischen London, Cambridge und Oxford wird aus gutem Grund auch als "Goldenes Dreieck" bezeichnet.

Sicherheit

Wie viele andere Großstädte auch, hat London einige soziale Probleme, die sich in Bettlern, Drogensüchtigen und Dieben zeigen. Die Londoner Polizei hat das allerdings so gut im Griff, dass sie ihre Polizisten (noch) nicht mit Schusswaffen ausrüstet. Generell ist London ein ziemlich sicherer Ort für Touristen.

Trotzdem: die Notrufnummer lautet "999".

Die illegalen Minicabs sind für Fremde nicht zu empfehlen (siehe oben).

Gesund bleiben

Das britische Gesundsheitssystem (NHS) gilt allgemein als eher mässig. Aufgrund von Ärztemangel kann es unter Umständen schwierig sein an einen Arzt zu kommen so lange man nicht ernsthaft erkrankt ist. Es ist daher ratsam, gängige Medikamente mit zu haben um sie sich nicht verschreiben lassen zu müssen. Wenn man wirklich ernsthaft krank ist, ist der Gang in die Notaufnahme des nächstens Krankenhauses meist schneller als das Warten auf einen Arzt.

Klarkommen

Die Engländer sind an sich ein nettes Volk. Allerdings sollte man sich nie über ihre Queen und die Royals lustig machen. Das wird meist sehr ungerne gesehen.

Normalerweise ist England recht sicher, aber in Kneipen und Pubs kann es manchmal recht rauh zugehen und es kann zu Handgreiflichkeiten kommen. Um 23:00, obwohl die Sperrstunde inzwischen in Teilen aufgehoben worden ist, schließen immer noch die meisten Lokale, was dazu führt, dass zu diesem Zeitpunkt eine größere Zahl angetrunkener Personen gleichzeitig auf den Straßen unterwegs ist.

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