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Libreville

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Libreville
Kurzdaten
Bevölkerung: 578.156
Koordinaten: -0° 23' 39" N, 9° 27' 45" O 




Libreville ist die Hauptstadt und größte Stadt in Gabun

Hintergrund

Das Mündungsgebiet des Mbé, wo heute Libreville liegt, wurde von den Mpongwé, einer Bantu-Gruppe bewohnt.

1839 erwarben die Franzosen das Gebiet von König Antchouwé Kowe Rapontchombo.

1843 wurde das Fort Aumale als Marinestützpunkt gegründet, das in den kommenden Jahren mit umliegenden Siedlungen zu einer Stadt zusammenwuchs.

1849 wurde die Stadt offiziell als Siedlung für freigelassene Sklaven gegründet und erhielt nach den Namen Libreville.

1886 wurde Libreville zum Verwaltungssitz der Provinz Gabun.

1960 als Gabun die Unabhängigkeit erlangte, wurde es zur Hauptstadt des neuen Staates.

Libreville besteht aus den Stadtteilen Hautes de Guegué, Batterie IV, Sotéga, Quartier Louis, Montagne Saint, Avéa, Quaben, Plaine Orety, Akébé Kinguelé, Nzéng Ayong, Nkol Ogoum, Mont-Bouët, Nombakélé, Glass (Europäischer Stadtteil), Cité Damas, Oloumi (Industriegebiet) und Lalala a droit sowie Lalala a gauche.

Anreise

Der internationale Flughafen (IATA: LBV) befindet sich in der Nähe der Stadt. Lufthansa, Air France und Air Gabon International fliegen diesen Platz von Europa aus an, von Johannesburg Interair und SAA.


Der Stadtplan ist gekennzeichnet durch eine große Ringstraße und zwei Querstraßen die jeweils von West nach Ost verlaufen. Zur Orientierung gibt es kaum Straßennanmen, jedoch bieten die Kreuzungen, an denen meistens große Märkte liegen, die Möglichkeit sich zurecht zu finden. Desweiteren führen einige Straßen, die ebenfalls Namen tragen, zu weiteren Kreuzungen in den Stadtvierteln.

Vom Flughafen kommend fährt man Richtung Süden und trifft auf die erste große Kreuzung


Lageplan Libreville


ECHANGEUR de L'AEROPORT

Richtung Süden geht dann die Ringstraße am Atlantik entlang Richtung Innenstadt, es ist der Boulevard du Général de Gaulle. Die erste Kreuzung heißt Dialouge.

DIALOGUE

Dort geht es nach links auf den Boulevard Quaben, rechts liegt dann das Viertel Batterie IV. Der Boulevard Quaben endet an der Kreuzung Gros Bouquet.

GROS BOUQUET

Hier beginnt die Avenue du Président Léon Mba. Rechts davon das Viertel Plain Orety. Die Avenue wird mit einer Brücke über den Boulevard Triomphal geführt, biegt man vorher links ab, kommt man auf den östlichen Teil der großen Ringstraße an die Kreuzung de la Democratie. Fährt man weiter über die Brücke auf der Avenue du Président Léon Mba, kommt man am Ende an die Kreuzung Gare Routier. Hier geht es nach Westen auf den Boulevard Monseigneur Bessieux, dieser verläuft von der Kreuzung Gare Routier zum Boulevard de l'Independance. In östlicher Richtung führt der Boulevard Leon Kalta über die Kreuzung Rio auf den östlichen Teil der Ringstraße. Dies ist die große Kreuzung PK 5. Nun wieder zurück auf den Boulevard Général De Gaulle und wir fahren an der Kreuzung Dialogue weiter Richtung Süden und sind ab Dialogue auf dem Boulevard Pompidou.

DIALOGUE

Wir fahren nun auf dem Boulevard Pompidou am Quartier Louis vorbei, dann zweigt dort die 'erste große Querverbindung' von West nach Ost ab. Es ist der Boulevard Triomphal, an dem die wichtigsten Regierungs- und Verwaltungsgebäude liegen. Am östlichen Ende trifft die Straße wieder auf die Ringstraße, dies ist die Kreuzung de la Democratie

Keine 100 Meter weiter zweigt die 'zweite große Querverbindung', der Boulevard Monseigneur Bessieux. Fährt man auf diesem kommt man zur Kreuzung Gare Routier, dort wird daraus nun der Boulevard Leon Kalta, man kommt zur Kreuzung STFO, dann RIO und erreicht die große östliche Ringstraße bei der Kreuzung PK 5

Nun wieder auf den Boulevard Pompidou, aus dem an der Ecke Boulevard Monseigneur Bessieux, dann Richtung Süden der Boulevard de l'Independance wird. Nun folgt noch ein zweimaliger Wechsel des Straßennamen. Zuerst sind wir dann auf dem Boulevard de le République und im Viertel Glass wird dann daraus der Boulevard J.R. Issembé. Dann kommt die südlichste Kreuzung DE LALALA.

DE LALALA

Hier führt, wenn man links fährt die große Ringstraße wiedér nach Norden, Richtung Flughafen. Fährt man weiter nach Süden, kommt man nach Owendo

Wir fahren nach Norden und kommen zur Kreuzung IAI

IAI

Richtung Norden fahrend liegt hier westlich das Viertel Lalala a gauche und östlich geht es nach Minoubé

Dann folgen Richtung Norden im kurzen Abstand drei Kreuzungen.

SOGI


Westlich d'Oloumi Nord und ein großer Friedhof, östlich geht es ebenfalls nach Minoubé.

DE LA FOPI

kurz danach folgt

CITÉ DAMAS

Östlich hier das Viertel Cité Damas. Danach folgt, weiter Richtung Norden einer der Hauptverkehrknotenpunke im Osten die Kreuzung PK 5

PK 5

Fährt man westlich, kommt man auf den Boulevard Léon Kalta und am Ende wieder an den Atlantik. In östlicher Richtung liegt das Viertel Nkol Ogoum. Fährt man weiter Richtung Norden liegt dann westlich das Viertel Avéa und östlich Avéa II. Dann erreichen wir die Kreuzung Nzéng Ayong.

NZÉNG AYONG

Richtung Osten liegt der gleichnamige Stadtteil Nzéng Ayong. Dann führt der Weg zur Kreuzung de la Democratie.

DE LA DEMOCRATIE

In westlicher Richtung befährt man dann den Boulevard Triomphale, fährt man weiter geradeaus (Nord/West)kommt man über die Kreuzung Charbonnages wieder zum Ausgangspunkt, der Kreuzung ECHANGEUR de L'AEROPORT

Sehenswürdigkeiten

  • Nationalmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, mit zahlreichen Reliquien und rituellen Masken
  • St. Michel, eine Holzkirche mit schönen Schnitzereien
  • St. Marie Kathedrale
  • Arboretum de Sibang

Aktivitäten

Einkaufen

  • Marché du Mont-Bouët ein großer Markt im östlichen Stadtzentrum

Küche

Nachtleben

Das eigentliche Nachtleben in Libreville spielt sich im Quartier Louis ab. Vom Flughafen kommend fährt man den Boulevard Georges Pompidou in Richtung Innenstadt. An der Kreuzung wo es links auf den Boulevard Triumphal abzweigt, ist schon die teuerste Nobeldiskothek in Libreville zu sehen.

Warhol: Das Warhol (Name 2008) liegt unmittelbar links auf der Ecke. Man zahlt dort 7 €, oder 5.000 FCFA Eintritt, die Getränke kosten im Durchschnitt auch 7 €. Wenn man mit mehrere Personen dort hin geht und eventuell einige afrikanische Begleiterinnen einlädt, bietet es sich an einen Tisch zu reservieren. Man zahlt 100.000 FCFA, hat dann mit ca. 6 – 8 Personen freien Eintritt und bekommt wahlweise zwei Flaschen hochprozentiges. Cola und Eis ist dann gratis. Das Warhol ist ein äußerst gepflegter Tanztempel. Fast an jeder Ecke stehen einige der hübschesten Mädchen der Stadt, sie tragen alle die gleiche Kleidung. Knappe Oberteile und kurze Röckchen oder Hotpants. Die gleiche Anzahl an männlichem Personal, ebenfalls alle in die gleichen Hosen und Hemden gekleidet, säumen die gesamte Räumlichkeit. Wo die Mädchen mit absoluter Schönheit glänzen, bestechen die Herren mit ihren durchtrainierten Körpern. Mancher Schwergewichtsboxer würde neidisch werden.

Das Warhol hat mehrere Ebenen auf denen getanzt werden kann, jedoch die eigentliche Tanzfläche liegt links und ist super ausgeleuchtet, mit effektvollen Spiegeln versehen. Die Sitze sind großzügig und mit lilafarbenem Plüsch ausgestattet. Trotz der hohen Preise ist es hier besonders am Wochenende immer nach 22 Uhr recht voll.

Steht man nun vor dem Warhol und läuft ins Viertel Louis, dann folgt eine Lokalität der anderen. Diese Straße ist eine sogenannte Ringstraße. Man spricht von „Louis rauf“ und Louis runter“.

Hollywood: Keine 30 Meter weiter, Louis rauf, folgt die Diskothek Hollywood. Der Eingang ist unverkennbar und sieht aus wie ein bunter LKW. Diese Diskothek ist kleiner als das Warhol und die Preise liegen im Durchschnitt bei 5 €, also ca. 3.500 FCFA. Hier zahlt man keinen Eintritt, aber an der Türe wird auf eine gewisse Kleiderordnung geachtet. Badelatschen oder zu leger Kleidung hat hier keine Chance. Gekennzeichnet ist die Räumlichkeit durch eine lange Theke von der Mitte bis in den rechten Teil. Links liegt die relativ kleine Tanzfläche. Wenn man das Hollywood betritt geht man erst einige Stufen herunter und ist dann mitten im Leben.

Ebenfalls bildhübsche Afrikanerinnen gehören hier zum Personal, aber auch die zum großen Teil anwesenden Grazien haben meist Modellcharakter. Der Besitzer der Hollywood, ein Franzose, ist ausgesprochen nett.

An den Wänden sind große Spiegel und ein großer Plasmabildschirm zeigt laufend Musikvideos. Die Sitzecken sind für je 6 – 8 Personen geeignet und alle mit Leder überzogen.

Butterfly: Aus dem Hollywood heraus und weiter links herum, also Louis rauf, folgt das Butterfly. In der Woche ein Restaurant der gehobenen Klasse und am Wochenende Diskothek. Aufwendige Dekoration mit riesigen Affen aus Holz geschnitzt geben dem ganzen eine besondere Atmosphäre.

Chinesisches Restaurant: Auf der gegenüber liegenden Seite, zwischen Warhol und Hollywood, liegt ein gutes Chinarestaurant, dessen Name ich einfüge wenn ich wieder aus Libreville zurück bin.

L’Odika: Das L’Odika ist ein absolut empfehlenswertes Restaurant. Hier stimmt einfach alles. Dekoration, Service und afrikanisches Feeling lässt einen immer wiederkommen. Hier gibt es Antilope (13 €), Python (15 €), Krokodil, Stachelschwein und sämtliche anderen internationalen Gerichte, wie zum Beispiel Filet de bœuf oder Schnitzel. Die Auswahl an Beilagen ist groß und reicht von Lokua (gebackene Bananen) über Reis bis Maniok. Dem Europäer empfehle ich die Blätter des Manioks, sieht aus wie Spinat, die weiße Wurzel ist sehr gewöhnungsbedürftig. Die Afrikaner essen es jedoch sehr gerne, wohl aus Gewohnheit wie wir Kartoffeln.

Die reichhaltige Getränkekarte rundet das Bild ab. Hier geht man hin und kommt immer wieder.

Wir gehen weiter „Louis rauf“ und sollten der nächsten Lokalität auf der rechten Straßenseite aus dem Weg gehen. Das Capricorn.

Capricorn: Hier nur eine kurze Beschreibung. Man geht eine steile Treppe herauf, dann rechts durch einen finsteren Gang und man ist in den Räumlichkeiten. Auf den ersten Blick eine normale Diskothek. Wenn man das erste Mal angegrabscht wird, weiß man wo man ist. Es gibt zwar offiziell keine Prostituierten, weil verboten, aber hier sind sie versammelt. Da hilft nur die Flucht. Man muss sich das nicht antun, zumal hier auch viele französische Fallschirmjäger herumhängen, da ist oft Ärger vorprogrammiert. Ob man die Jungs hier antrifft, weil sie ins Warhol oder Hollywood nur selten reinkommen, habe ich nicht ergründet.

An den Straßen stehen Verkäufer mit Busch meal, man kann es probieren, aber Vorsicht ist angesagt. Dort kostet ein Fleischspieß knapp einen Euro. Ich habe es probiert und lebe noch, aber es war neben dem angepriesenen Filet de bœuf auch anderes Fleisch dabei, eindeutig Innereien – von welchem Tier auch immer. Hat aber trotzdem nicht schlecht geschmeckt.

V.I.P. Am Scheitelpunkt von „Louis rauf“ angekommen, schaut man nach rechts und sieht in 300 Metern Entfernung die Diskothek V.I.P. hierzu kann ich nichts sagen, da ich dort noch nicht war. Sie hat aber den Ruf, dass man hier alleine hineingeht und fast nie alleine die anschließende Nacht verbringt. Dies gilt jedoch eigentlich für alle Vergnügungsstätten in Libreville.

Hier sind auf dem Weg einige Pizzerias und Cafés.

Nun wieder nach links, „Louis runter“. Rechts kommt man schnell zum Garden Café.

Garden Café: Eine große rechteckig im Zentrum stehende Theke prägt den Raum. In einem Nebenraum kann man Billard spielen oder Dart. Es ist eine Mischung zwischen Restaurant und Café. Hier geht man vor dem Discobesuch hin. Die Bedienungen sind ausgesucht hübsch.

Fast am Ende von „Louis runter“ liegt der New Cotton Club.

New Cotton Club: Hier ist am Wochenende bis ca. 22:30 Uhr Karaoke. Man muss es erlebt haben. Danach geht hier jedes Wochenende auf zwei Tanzflächen die Post ab. Sitzgarnituren aus Leder, eine lange Theke kennzeichnen diese Disco.

Unterkunft

  • 'Intercontinental
  • Tropicana
  • Meridian

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