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Libanon

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Lage
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Flagge
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Kurzdaten
Hauptstadt: Beirut
Staatsform: Parlamentarische Republik
Währung: 1 Liban. Pfund (LBP) = 100 Piastres
Fläche: 10.452 km²
Bevölkerung: 3,78 Mio
Sprachen: Arabisch (offiziell), Französisch, Englisch, Armenisch
Religionen: Muslime 70 % (Shi'a, Sunniten, Druze, Isma'ilite, Alawite oder Nusayri), Christen 30 %
Telefonvorwahl: +961
Internet TLD: .lb
Zeitzone: UTC+2


Karte von Libanon

Die Republik Libanon ist ein kleines Land im Nahen Osten. Es besitzt im Westen einen langen Küstenstreifen zum Mittelmeer und im Osten eine ebenfalls lange Staatsgrenze zum ungleich größeren Nachbarn Syrien. Eine nicht festgesetzte Grenze im Süden teilt sich das Land außerdem mit Israel.

Regionen[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Baalbek
  • Byblos
  • Tyrus
  • Zedernwälder - die Libanonzeder ist das Wahrzeichen des Landes. Es gibt einen kleinen Bestand, die 'Zedern Gottes' in Al Arz, und einen recht großen Bestand im Al Chouf Cedar Reserve.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Für die Einreise in den Libanon ist ein Visum erforderlich, das auch am Flughafen in Beirut erhältlich ist. Man geht zunächst zum Visa-Schalter und bezahlt dort, dann geht man weiter zur Passkontrolle. Bleibt man weniger als 48 Stunden im Libanon, kann man auch sofort zum einen der beiden Schalter ganz links gehen, wo man ein Transitvisum kostenlos in den Pass gestempelt bekommt. In jedem Fall ist vorher ein Einreisezettel auszufüllen (liegen im Kontrollbereich aus).

Bei der Einreise zu einem Aufenthalt unter vier Wochen war 5/2010 das Visum am Flughafen kostenlos erhältlich.

Der Reisepass darf keinen Sichtvermerk des Staates Israel, oder einen Jordanischen/ägyptischen Stempel von einem Land-Grenzübergang nach Israel, enthalten - die Grenzer blättern den Pass Seite für Seite durch und schicken jeden zurück, der einen solchen Paß vorlegt!


Bahn[Bearbeiten]

Im Libanon gibt es keinen Bahnverkehr mehr.

Bus[Bearbeiten]

Busverbindungen gibt es aus Damaskus und anderen Städten in Syrien.

Auto[Bearbeiten]

Via Oesterreich, Slowenien,Kroatien, Serbien, Bulgarien, Tuerkei und Syrien erreicht man den Libanon bequem in 3 Tagen. Fuer Syrien ist ein Visum erforderlich, dass in Deutschland besorgt werden sollte. Ab Syrien ist ein Carnet de Passages von Vorteil aber nicht zwingend erforderlich. Ein Visum fuer 1 Monat Aufenthalt im Libanon wird kostenlos an der Grenze erteilt. Eine Versicherung muss sowohl in Syrien wie auch im Libanon gekauft werden. Kosten der Versicherung fuer Syrien ca. 35 Euro (gueltig fuer 3 Monate) fuer Libanon 50 Dollar gueltig fuer 1 Jahr.

Schiff[Bearbeiten]

Zeitweise gibt es im Sommer Kreuzfahrtverbindungen aus Limassol (Zypern). Kreuzfahrer, die zuvor Israel anlaufen, müssen beachten, dass ihr Pass in Israel nicht gestempelt wird!

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentliche Verkehrsmittel existieren in Form von Taxen (keine Taxameter), die individuell oder gemeinsam mit anderen Fahrgästen mit ähnlichem Ziel gemietet werden können (Sammeltaxen sog. „service taxis“). Von der Benutzung von Sammeltaxen wird abgeraten. In Beirut sind 2010 verschiedentlich Ausländer in Sammeltaxen ausgeraubt geworden. Es wird empfohlen, stattdessen individuelle Taxen bei einem der zahlreichen Taxi-Unternehmen zu bestellen. Diese Unternehmen haben zumeist feste Preise. Auch bei Überlandfahrten sind Taxen das übliche Verkehrsmittel. Einige überörtliche und lokale Buslinien bestehen, sind aber für Ausländer schwer zu benutzen, weil es weder gekennzeichnete Strecken noch bestimmte Haltestellen noch Fahrpläne gibt. Straßenbezeichnungen, Hausnummern, Ortsschilder und Wegweiser existieren häufig nicht oder nur in arabischer Schrift. Erhältliche Stadtpläne und Landkarten erlauben lediglich eine grobe Orientierung. Die Grenze zu Israel ist nicht passierbar. Eisenbahnbetrieb besteht nicht mehr.

Bei Fahrten mit dem Taxi sollte man den Preis vorab aushandeln, um Überraschungen zu vermeiden. Vom Flughafen nach Downtown Beirut fallen ca. 25 USD Taxikosten an (Stand 2005). Innerhalb der Stadt muß man auch für kleinere Fahrten mit rund 10 USD Taxikosten rechnen.

Sprache[Bearbeiten]

Neben Arabisch werden in der libanesischen Schule auch Englisch und Französisch gelehrt. Die französische Sprache hat, auch aufgrund der Zeit Libanons als französisches Protektorat, eine vorherrschende Stellung, besonders in intellektuellen Kreisen.

Kaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Eine libanesische Spezialität ist Kibbe, Lamm- oder Rindfleischpaste mit Weizen, roh oder auf Blechen gebacken bzw. als gebratene Bällchen. Empfehlenswert ist auch die traditionelle libanesische Mezze, bis zu 40 kleine Vorspeisen, die mit Arrak (Anisschnaps) serviert werden. Lahme mishwi (Hammelragout mit Zwiebeln, Paprika und Tomaten) ist sehr beliebt. Andere typische Gerichte sind Tabbouleh (Salat mit Weizen und viel Petersilie), Hommos (Kichererbsenpüree mit Sesampaste) und Mtabbal (gegrilltes Auberginenmus). Jede Mahlzeit wird mit Obst abgeschlossen.

Getränke: Alkohol ist gestattet. Libanesischer Wein hat sich auch international einen Namen gemacht.

Ausgehen[Bearbeiten]

Herz des Nachtlebens mit zahlreichen Clubs, Bars und Restaurants ist die Rue Gouraud im Stadtteil Gemmayzeh in Ashrafieh. Ein architektonischer Höhepunkt der Clubszene ist das etwas außerhalb gelegene BO18 des libanesichen Architekten Bernard Khoury.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Der Libanon wird von vielen Touristen aus den Golfstaaten besucht. Die Liste der Hotels ist daher groß und bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas Passendes. Sehr günstige Tarife erhält man während des Ramadans. Besonders zum Jahreswechsel sind die zahlreichen 5-Sterne Hotels fast immer ausgebucht. Bei der Auswahl einer geeigneten Unterkunft sollte man die Lage unbedingt beachten. Aufgrund des starken Verkehrs und der überwiegend älteren Autos riecht die Luft gerade in Downtown Beirut sehr stark nach Benzin. Legt man Wert auf Ruhe und gute Luft, sollte man einem Hotel am Wasser den Vorrang geben. Fährt man im Winter zum Skifahren in die Berge und Skigebiete rund um die Zedernwälder, sollte man rechtzeitig reservieren. Hier empfehlen sich die Pauschalangebote libanesischer Reiseanbieter, die auch den Transfer vom Flughafen beinhalten.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

1. Jan. 2005 Neujahr. 6. Jan. Armenisch-orthodoxe Weihnachten. 21. Jan. Eid al-Adha (Opferfest). 9. Febr. Opferfest von St. Maron. 10. Febr. Islamisches Neujahr. 19. Febr. Ashoura. 25.-27. März Karfreitag. 21. April Mouloud (Geburtstag des Propheten). 29. April-2. Mai Orthodoxes Ostern. 1. Mai Tag der Arbeit. 6. Mai Tag der Märtyrer. 23. Mai Nationalfeiertag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 2. Sept. Lailat al Miraj (Himmelfahrt des Propheten). 1. Nov. Allerheiligen. 3.-5. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 22. Nov. Unabhängigkeitstag. 25. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2006 Neujahr. 6. Jan. Armenisch-orthodoxe Weihnachten. 10. Jan. Eid al-Adha (Opferfest). 31. Jan. Islamisches Neujahr. 9. Febr. Opferfest von St. Maron./Ashoura. 11. April Mouloud (Geburtstag des Propheten). 14. April Karfreitag. (auch orthodoxer Karfreitag). 17. April Ostersonntag (auch orthodoxer Karsonntag). 1. Mai Tag der Arbeit. 6. Mai Tag der Märtyrer. 25. Mai Befreiung des Südens. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt.1. Nov. Allerheiligen. 22.-24. Okt. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 22. Nov. Unabhängigkeitstag. 25. Dez. Weihnachten.

Sicherheit[Bearbeiten]


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Teilwarnung des Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland
Reisenden im Libanon wird zu besonderer Vorsicht und erhöhter Aufmerksamkeit geraten.

Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen- in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Nord-Liban / Ech-Chimal. Insbesondere in den Stadtbezirken Jabal Mohsen und Bab al-Tabbaneh in Tripoli besteht eine besondere Gefahr, in bewaffnete Auseinandersetzungen zu geraten; - die Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek;- in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli; - in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon.


Dringend abgeraten wird von Reisen - in die restliche Bekaa-Ebene einschließlich der touristischen Stätten von Baalbek; - in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros) einschließlich des Grenzgebiets zu Israel; - in die südlichen Vororte Beiruts (sog. Dahiye). - (Stand 29. November 2013)





Im Norden des Landes rund um Tripoli und Baalbeck sowie im Süden rund um Tyrus sollte man sich den islamischen Sitten entsprechend kleiden. In den Grenzgebieten zu Israel sowie auch in den palästinensischen Flüchtlingslagern rund um Beirut ist das libanesische Militär nicht präsent. Diese Gebiete sollte man ohne ortskundige Führung unbedingt meiden.

Der libanesische Straßenverkehr ist sehr gefährlich, was zahlreiche Unfälle belegen. Die geringen Mehrkosten eines eigenen Fahrers sollte man unbedingt in Kauf nehmen. Bei der Annäherung an Straßensperren ist abzublenden und das Licht im Wageninneren anzumachen. Dass der Pass immer mitzuführen ist, ist selbstverständlich.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Im Libanon, wie auch in anderen Mittelmeerländer findet man sehr viele Straßenrestaurants, Cafes und Fastfoodanbieter. Grundsätzlich sind die meisten sehr hygienisch und man darf essen nach Lust und Laune, doch lieber Vorsicht als Nachsicht.

Grundsätzlich gibt es hier sehr viele Spitäler, das St. Joseph im christlichen Teil Beiruts, das AUB der amerikanischen Uni in der Hamra, das Rassoul an der Straße zum Flughafen etc. Im Prinzip findet man in jedem Quartier und auch außerhalb Beirut's sehr gute, saubere und kompetente Spitäler. Sehr gute Fachärzte vorhanden.

Vorsicht, auch wenn man eine Auslandkrankenversicherung in der Heimat abgeschlossen hat, sollte man mit Bargeld ins Spital kommen (oder eine Kreditkarte dabei haben, bei allen Spitäler gibt's Bankomaten). Die Aufnahme erfolgt durch Bevorschussung von einem Depot, welches dann abgerechnet wird. Diese Depots sind von 1000$ aufwärts. Z.B. die AUB verlangt 5000$ Kaution. Oder wenn es die Zeit erlaubt, vorher der Auslandkrankenversicherer anrufen und die zuständige Stelle im Libanon herbei rufen, damit die Depotzahlung direkt durch diese Aussenstelle beglichen wird.

Respekt[Bearbeiten]

Außerhalb der Städte sich den Gegebenheiten anpassen.

Beirut selbst ist eine multikulturelle Stadt, ein Unikum in der arabischen Welt. Dementsprechend gibt es Orte, wie z.B. Moscheen, welche nicht ohne lange Bekleidung und Kopftuch (Frauen) betreten werden sollten, auch die Kirchen verlangen diesen Respekt.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Post[Bearbeiten]

Die Post funktioniert und wenn man länger im Libanon verweilt kann man sich ein Postfach mieten. Kostenpunkt für ein Jahr (Leider bis jetzt nur von Jan.-Jan., d.h. wenn man Mitte des Jahres ein Mietbeginn hat, dann kostet es gleichviel für die restlichen Monate wie für ein Jahr) ca. 75000LL.

In Beirut, falls man eine Privatadresse hat, erhält man die Post nach Hause.

Internetcafes[Bearbeiten]

Überall an jeder Ecke sind Internetcafes wie Pilze aus der Erde geschossen, und Chatten mit Mic und Cam ist normal, die meisten verfügen über Breitbandtechnologie. Es gibt aber immer noch zahlreiche 56kb Modems...

Die Preise variieren von Quartier zu Quartier, von ca. 1000LL bis hin zu 5000LL.

Telefon[Bearbeiten]

Das GSM Mobilfunknetz wird durch zwei Betreiber abgedeckt: MIC 1 (Alfa) und MIC 2 (mtc touch). Prepaidkarten werden für beide Netze angeboten. Weitere Infos zur Netzabdeckung und Roamingpartnern findet man unter GSM-World.

Weblinks[Bearbeiten]







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