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* '''[[Trinidad (Kuba)|Trinidad]]''' – kleine Stadt, deren spanische Bauten im Zentrum zum [[Weltkulturerbe]] gehören.
 
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Version vom 15. Januar 2013, 14:54 Uhr


Lage
noframe
Flagge
Cu-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Havanna
Staatsform: Sozialistische Republik
Währung: 1) 1 Kubanischer Peso (CUP)
= 100 Centavos
2) 1 konvertibler kubanischer Peso (CUC)
= 100 Centavos
Fläche: 110.861 km²
Bevölkerung: 11,3 Mio
Sprachen: Spanisch
Religionen: Katholiken 39,6 %, Protestanten 3,8 %, Konfessionslose 55,1 %
Stromsystem: A, B, C, L; 110 V, 60 Hz
Telefonvorwahl: +53
Internet TLD: .cu
Zeitzone: MEZ-6h


Kuba (span.: Cuba) ist ein Inselstaat in der Karibik. Aufgrund seiner Geschichte und seiner aktuellen politischen Situation gilt Kuba als Reiseziel der besonderen Art. Kuba ist vor allem bekannt für Musik und Tanz, für Rum und Zigarren, für seine spanischen Kolonialbauten und nicht zuletzt für die kommunistische Revolution von 1959, bei der die Bevölkerung mit Hilfe von Che Guevara und Fidel Castro den Diktator Batista von der Insel vertrieb. Der Nordwesten der Insel grenzt an den Golf von Mexiko, der Süden an die Karibik und der Nordosten an den Atlantischen Ozean.

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Kuba ist in 14 Provinzen und ein Sonderverwaltungsgebiet (Isla de la Juventud) unterteilt.

Westen

Karte von Kuba

Zentrum

Osten

Städte

Ein Straßenzug im Zentrum von Havanna
Der Stadtpark von Cienfuegos
  • Camagüey – die drittgrößte Stadt besitzt die nach Havanna zweitgrößte erhaltene Altstadt.
  • Cienfuegos – die Stadt an der Karibikküste ist bekannt für das Stadtzentrum.
  • Havanna – die Hauptstadt mit Verfall und Nachtleben.
  • Morón
  • Santa Clara – hier steht das monumentale Mausoleum für die Gefallenen der Revolution 1956–1959, das auch Che Guevaras Grabstätte enthält.
  • Santiago de Cuba – die erste und ursprüngliche Hauptstadt der Republik Kuba.
  • Trinidad – kleine Stadt, deren spanische Bauten im Zentrum zum Weltkulturerbe gehören.

Weitere Ziele

Trinidad – Die alte Zuckerhauptstadt

Hintergrund

Kuba wurde am 28. Oktober 1492 von Christof Kolumbus auf seiner ersten Reise in die Neue Welt besucht und Juana getauft. Ab 1511 eroberten die Spanier unter dem Gouverneur Diego Velázquez de Cuéllar Kuba auf der Suche nach Gold, versklavten die indigene Bevölkerung und gründeten erste Siedlungen. Zu diesem Zeitpunkt gab es auf der Insel zwei ethnische Gruppen, die Taíno und die Ciboney, die als Jäger und Sammler den hochgerüsteten Spaniern militärisch nicht viel entgegensetzen konnten. Die Bevölkerung auf der Insel vor der Eroberung durch die Europäer wird auf 60.000 bis 300.000 Menschen geschätzt. Wer die erste Welle der Eroberung überlebte, starb bald darauf an eingeschleppten Krankheiten oder den miserablen Lebensbedingungen der Sklaverei.

Glockenturm in Cienfuegos, ein typisches Beispiel der Kolonialarchitektur

Kuba diente den Spaniern als Basis für die weitere Eroberung des amerikanischen Kontinents und war Durchgangshafen für viele Güter, die aus Nord- und Südamerika nach Europa verschifft wurden. Im Vergleich zu seiner Nachbarinsel Hispaniola blieb Kuba isoliert, bis 1762 die Briten Havana eroberten und jahrelang hielten. In dieser Periode blühte der Handel mit neuen Gütern und Sklaven, und der Zuckerrohranbau wurde wirtschaftlich bestimmend. Zwischen 1791 und 1804 flohen viele Franzosen vor der Haitianischen Revolution nach Kuba und brachten nicht nur ihre Kenntnisse in Zuckerverarbeitung und Kaffeeanbau, sondern auch afrikanische Sklaven mit auf die Insel. Infolgedessen wurde Kuba der weltgrößte Zuckerproduzent. Die Unabhängigkeitsbestrebungen der Inselbevölkerung brachen sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Bahn. Im Zehnjahreskrieg von 1868 bis 1878 wurden allerdings nur geringe Erfolge erzielt. Der in Kuba geborene intellektuelle Poet und Revolutionär José Martí wurde aufgrund seiner politischen Aktivitäten nach Spanien verbannt. 1895 kehrte er mit anderen Revolutionären aus dem Exil zurück, um für Kubas Freiheit zu kämpfen. Obwohl er nur knapp einen Monat später getötet wurde, gilt er noch heute als Nationalheld, dessen Namen viele Straßen und Plätze tragen. Im Spanisch-Amerikanischen Krieg okkupierten die USA 1898 die spanische Kolonie und gewährten ihr vier Jahre später 1902 eine teilweise Autonomie, bei der sie jedoch großen Einfluss behielten.

Im 20. Jahrhundert gab es wie in vielen anderen Ländern Mittel- und Südamerikas viele Regierungen, die meist nur von kurzer Dauer waren. 1940 kam Fulgencio Batista ins Amt, wurde jedoch 1944 wieder abgewählt und wurde Armee-Chef.

Kuba entwickelt sich in den vierziger und fünfziger Jahren zu einem beliebten Urlaubsziel für US-Amerikaner. Nur wenige hundert Kilometer entfernt und bedeutend weniger prüde als die US-Amerikaner, boten geschäftstüchtige Kubaner und US-Amerikaner den Touristen viele Formen des Vergnügens: Musik, Tanzrevues, Spiel, Alkohol, hübsche Mädchen und Prostitution in vielen Varianten (z.B. Prostituierte all-inclusive zum Hotelzimmer).

Bis zum Sieg – Die Statue Che Guevaras auf seinem Mausoleum in Santa Clara

Mit seinem Putsch 1952 errichtete Fulgencio Batista eine Militär-Diktatur, die von den USA unterstützt wurde, weil sie sich vehement gegen den Kommunismus stellte. In einem ersten Versuch griff Fidel Castro 1953 die Moncada Kaserne an, wurde jedoch gefangen genommen. Nach einer Generalamnestie Batistas reiste Castro nach Mexiko um dort die Revolution zu organisieren. Er kehrte im November 1956 mit 82 Kämpfern, unter ihnen Che Guevara, auf einem Motorboot namens 'Granma' zurück. Es gelang ihnen am 1. Januar 1959, die Macht an sich zu reißen. Im Laufe der nächsten Jahre näherte sich Fidel Castro immer mehr dem kommunistischen Staatenblock an, obwohl seine Machtübernahme keineswegs eine reine kommunistische Revolution gewesen war (wenngleich das die Propaganda heute so darstellt). Aufgrund dieser Annäherung und weil auf Kuba 1962 sowjetische Atomraketen installiert wurden, was zur Kubakrise führte, brachen die USA jeden Kontakt ab und verhängten einen Handelsboykott, der bis heute anhält.

Kuba öffnete sich für ausländischen Tourismus 1980, wobei nur Gäste aus den sozialistischen Bruderländern einreisen durften. Die ersten Hotels und Touristenanlagen wurden allerdings schon vorher erbaut, für kubanische Feriengäste. Umgekehrt reisten auch immer wieder Kubaner als Touristen nach Osteuropa und besuchten dort z. B. die DDR.

Der Kollaps des Ostblockes 1989 traf Kuba schwer, weil es bis dahin einen Großteil seiner Zuckerproduktion gegen Erdöl beim großen Bruder eintauschen konnte. Die Sowjetunion kaufte kubanischen Zucker zum doppelten Weltmarktpreis und verkaufte russisches Erdöl zu einem stark reduzierten Preis. Der Zwang, den Zucker nun auf dem Weltmarkt verkaufen zu müssen, wo er viel weniger wert war und der Ausfall der Erdöllieferungen, führte innerhalb von zwei Wochen zu einer schweren Wirtschaftskrise, die viele Jahre anhielt. Die Regierung gab dem Problem 'Wirtschaftskrise aufgrund des Zusammenbruchs der sozialistischen Volkswirtschaften in Osteuropa' sofort den Namen 'período especial' (Spezialperiode). Diese Periode dauert immer noch an und Kubaner, die die Zeit vor 1989 als Berufstätige erlebt haben, meinen oft, dass vieles damals besser war als heute (Stand 2006).

Eine weitere Reaktion der Regierung auf die angespannte Wirtschaftslage war die Öffnung 1989 gegenüber Touristen aus kapitalistischen Ländern. Spanische Hotelketten ('Meliá') und Tourismusunternehmen begannen Joint Ventures mit dem kubanischen Staat, wobei dieser mit 51 % die Aktienmehrheit bis heute behalten hat und die Spanier Material und Know-How brachten. Die meisten solchen Hotels werden von zwei Direktoren geführt, einem spanischen und einem kubanischen, wobei letzterer sich im Wesentlichen darauf beschränkt, die Menschen zu überwachen. Das größte Kontingent an Touristen stellen die Kanadier, für die Kuba bloß rund drei Flugstunden entfernt ist. US-Amerikaner sind selten, reisen entweder über Kanada oder Mexiko ein, da es keine direkten Flüge zwischen USA und Kuba gibt.

Mit der Öffnung 1989 für Touristen aus kapitalistischen Marktwirtschaften begann leider auch der Ausverkauf der beweglichen Kulturgüter. Tausende von alten Büchern, Skulpturen und anderen kulturell bedeutsamen Gegenständen wechselten für wenige Dollars den Besitzer und wurden unter der Hand ins Ausland verkauft. Die Wirtschaftskrise machte die Menschen erfinderisch.

1994 wurde als Touristenwährung der 'Peso Cubano Convertible' (Abkürzung CUC) eingeführt, ursprünglich in 1:1-Parität zum US-Dollar. Seit November 2004 ist der US-Dollar nicht mehr als Zahlungsmittel zugelassen, beim Umtausch gegen CUC wird eine 'Strafgebühr' von 10 % erhoben. Beispiel: Auf einer Autobahnraststätte kostet ein Kaffee CUP 0,50. Von Touristen wird für denselben Kaffee CUC 0,50 verlangt (was ca. 25-mal mehr ist). Zudem hat die Regierung den Wechselkurs zu US-Dollar und Euro angehoben, was die Preise für Touristen z.T. spürbar erhöht hat. Kuba ist ein teures Ferienland (sofern man nicht mit kubanischen Produkten auskommt und diese in Pesos Cubanos zahlt).

Erst seit dem Ende der 1990er Jahre entspannt sich die Lage etwas, weil Kuba mit dem Tourismus einen neuen und lukrativen Wirtschaftszweig erschlossen hat, der mit Abstand wichtigster Devisenbringer für das noch immer sozialistische Land ist. Dank eigenem Öl (deckt etwa 90 % des Verbrauchs) sowie den freundlich gesinnten Staaten Kanada, Venezuala und der Volksrepublik China sowie der Europäischen Union geht es Kuba mittlerweile wieder deutlich besser. Offiziell herrscht zwar immer noch die Spezialperiode, doch wächst die Wirtschaft wieder, und die langsame Öffnung des Landes bringt auch einen moderaten Fortschritt. Das Land profitiert ebenfalls als Erzfeind der USA von deren wenig diplomatischem Vorgehen weltweit.

Seit ca. 2000 spürt auch Kuba die weltweit rückläufigen Umsätze im Tourismus.

Klima

Man kann Kuba generell ganzjährig bereisen. Da es nahe am Äquator liegt und von warmen Meeren umgeben ist, bleiben die Temperaturen relativ konstant. Frost kommt praktisch gar nicht vor, allerdings weht im Winter manchmal ein unangenehmer kalter Wind aus Norden, der die Temperaturen auch schon mal bis auf 10 Grad drücken kann.

September Remember heißt es in vielen Staaten der Karibik und am Golf von Mexiko. Das bezieht sich auf die alljährliche Hurrikanzeit, die im September ihren Höhepunkt erreicht. Im Gegensatz zu vielen unterentwickelten Ländern kann Kuba gerade auch wegen des strengen Regimes relativ gut mit solchen Ereignissen umgehen. Selbst wenn die einheimische Bevölkerung Hab und Gut verlieren sollte (was sehr selten vorkommt), wird man als Tourist nie allein gelassen, sondern lieber in sichere Hotels transferiert.

Monat J F M A M J J A S O N D
Regentage 6 4 4 5 7 10 9 10 10 11 7 6
Sonnenstunden 7 7 9 9 8 8 9 8 7 6 7 6
Tagestemperaturen 26 26 28 29 30 31 31 32 31 29 28 26

Der Juli und August sind die heißesten Monate. Dabei ist die eigentliche Temperatur weniger ein Problem, als die oft hohe Luftfeuchte. Am Meer ist es aber selbst im Hochsommer gut auszuhalten.

Die fragwürdigen Seiten Kubas

Kuba ist ein Entwicklungsland. Es wird von vielen "das am weitesten entwickelte Drittweltland" genannt: Kuba liegt mit seinem HDI ('Human Development Index') von < 0,80 weltweit auf Rang 52 (siehe wikiPedia:Human_Development_Index). Vor allem die medizinische Versorgung und der Grad der Alphabetisierung sind für ein Entwicklungsland recht hoch.

Organisationen wie "Amnesty International" kritisieren allerdings die prekäre Menschenrechtssituation (http://www.amnesty-kuba.de/):

  • Oppositionelle werden für ihre Aktivitäten drastisch bestraft.
  • Schon wer vom Recht auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit Gebrauch macht, muss u.U. mit Verhaftung rechnen, wenn das dem Regime nicht gefällt. Verhaftung bedeutet oft Isolationshaft in 2 qm kleinen Zellen.
  • 2005 wurden drei Männer hingerichtet, die die kubanische Tourismuswirtschaft schwer geschädigt haben. Sie hatten eine Passagierfähre entführt und dazu die Ermordung ausländischer Touristen angedroht, die sich auf dem Schiff befanden.

Organisationen wie "Reporter ohne Grenzen" kritisieren die fehlende Pressefreiheit in Kuba. Von 166 Ländern liegt Kuba im internationalen Ranking auf Rang 163. Ähnlich schlechte Bedingungen für Reporter gibt es nur noch in Ländern wie Nordkorea, Myanmar oder Saudi-Arabien.

Ferner gibt es für Kubaner keine Freizügigkeit (freie Wahl des Wohn- und Aufenthaltsortes).

  • Der Erhalt eines Ausreisevisums ist durch ein kompliziertes bürokratisches Verfahren erschwert. Dazu sind oft die finanzielle Hilfe des ausländischen Gastgebers und ein Einreisevisum des Ziellandes nötig. Insbesondere letzteres wird Kubanern vom Zielland ohne ausländischen Bürgen normalerweise nicht gewährt.
  • Eine Anerkennung von Kubanern als politisch Verfolgte erfolgt wegen des Fehlens ausreichender Gründe in vielen Staaten normalerweise nicht.
  • Die Übersiedlung in die USA kann nur im Rahmen eines kleinen von den USA zugebilligten Kontingentes (Losverfahren) erfolgen. Wer im Losverfahren nicht zum Zuge kommt, erhält von den USA das Recht des Unbefristeten Aufenthaltes bei Erreichen des Festlandes der USA (Zwang zu lebensgefährlichen Bootsfahrten und Schiffsentführungen zu Propagandazwecken).

Anreise

Zeitzone

Die Zeitzone, in der Kuba liegt, ist UTC-5h, also die europäische Winterzeit (MEZ) minus 6 Stunden. Nach drei Jahren Pause gibt es seit Oktober 2006 wieder den jahreszeitlichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit.

Formalitäten

EU-Bürger benötigen einen noch 6 Monate gültigen Reisepass und eine sogenannte "Touristenkarte", die am besten vorab bei der Botschaft der Republik Kuba in Deutschland besorgt werden sollte (für Individualreisende) oder über das Reisebüro bzw. beim Serviceschalter von größeren Flughäfen erhältlich ist. Der vorläufige, 1 Jahr gültige Reisepass, den man vorab bei Bestellung des richtigen Reisepasses erhält, wird akzeptiert (Stand: Juli 2008).

Unbedingt vor Abflug kontrollieren: Die Touristenkarte muss auf der Rückseite einen Stempel des Reisebüros besitzen (einfacher Firmenstempel reicht). Falls dieser aus Nachlässigkeit fehlt, wird die Karte u.U. nicht anerkannt, und man muß beim kubanischen Zoll nochmals eine kaufen. Bei der Einreise in Kuba wird die „Touristenkarte“ mit einem Stempel registriert, im Pass wird keine Eintragung vorgenommen.

Zu beachten bei der Eintragung der Unterkunft ist, dass es sich dabei um ein staatliches Hotel bzw. um ein lizensiertes Casa particular handeln muss. In beiden Fällen ist es ratsam, ggf. einen Voucher für das Hotel bzw. eine Visitenkarte des Casa particular dabei zu haben, um dies auf Verlangen vorzeigen zu können. Sonst kann es passieren, dass man noch am Flughafen ein teures Hotel für mindestens drei Nächte buchen muss, bevor die Einreise genehmigt wird.

Es ist wichtig zu wissen, dass bei der Ausreise 25 CUC pro Person verlangt werden. Diese Kosten werden Pauschaltouristen mit "All inclusive"-Buchungen meistens vom Preis abgezogen, müssen dann aber lokal bei der Ausreise bezahlt werden. Am besten gleich bei der Anreise pro Pass 25 CUC auf die Seite legen.

Bei der Einreise ist ein Visum, das man aber im Vorfeld erhält und ausfüllt, vorzuzeigen. Die eigentliche Einreise kann dennoch eine Weile dauern, weil jeder Pass genau kontrolliert wird. Ausnahmen gibt es kaum, als Faustregel haben Personen mit einem Pass eines freundlich gesinnten Landes deutlich weniger Wartezeit als US-Amerikaner (als Beispiel für sehr lange Wartezeiten, auch Mexikaner müssen momentan mit längeren Wartezeiten rechnen). Europäer und Chinesen können hingegen meist ohne Probleme (aber nach einer seriösen Überprüfung) einreisen. Die Kontrollen sind aber immer freundlich und korrekt, es werden immer mindestens Spanisch und Englisch, meist auch Deutsch und Französisch gesprochen. "US-amerikanische" Verhörmethoden sind nicht bekannt.

Eine abgetrennte Hälfte der "Touristenkarte" muß bis zur Ausreise zusammen mit dem Pass aufgehoben werden. Geht sie verloren, kann dies an der Grenze problematisch sein. Für Reisende, die im Land unterwegs sind, empfiehlt es sich vielleicht, zur Sicherheit mit der Digitalkamera scharfe Fotos aller Dokumente zu machen.

Krankenversicherung

Um die Touristenkarte oder eine andere Art von Visum zu beantragen, müssen Touristen das Originaldokument der Reiseversicherung vorweisen, welches bestätigen muss, dass sie über eine Reiseversicherung verfügen, die eine Krankenversicherungspolice oder eine Reiseversicherung mit Krankenversicherungsschutz beinhaltet, die jeweils den Zeitraum des geplanten Aufenthaltes in Kuba abdeckt.

Einreise aus den USA

Es gibt zwar Flugverbindungen aus den USA (beispielsweise von und nach Miami), diese können jedoch auf Grund von US-Embargos nicht frei gebucht werden und sind nur im Rahmen von Sondergenehmigungen oder bestimmten Pauschalreisen nutzbar. Wer von den USA aus nach Kuba möchte, sollte über Mexiko (oder Kanada) einreisen. Es gibt beispielsweise von Mexiko-Stadt und Cancun aus diverse Direktflüge.

Flugzeug

Die Anreise nach Kuba erfolgt normalerweise auf dem Luftweg. Das Land besitzt mehrere internationale Verkehrsflughäfen, die aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen werden:

Havana José Martí International Airport (HAV)

José Martí ist der internationale Flughafen der kubanischen Hauptstadt Havanna und wird aus dem deutschsprachigen Raum von einer Fluggesellschaft direkt angeflogen:

  • Condor aus Frankfurt am Main

Zusätzlich gibt es von zahlreichen deutschen Flughäfen aus tägliche Verbindungen nach Havanna mit Iberia via Madrid oder Air France via Paris.

Varadero International Airport Juan Gualberto Gomez

Varadero ist ein beliebtes Touristenziel im Norden Kubas und wird von mehreren Fluggesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel (saisonal), Düsseldorf und München
  • Condor aus Frankfurt am Main
  • Edelweiss Air aus Zürich

Holguín Airport Frank País (HOG)

Holguín liegt im Landesinneren des östlichen Kuba und wird ebenfalls aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:

  • Condor aus Frankfurt am Main
  • Edelweiss Air aus Zürich


Schiff

Es existieren keine regelmäßigen Schiffsverbindungen nach Kuba, obwohl das eine oder andere Kreuzfahrtschiff die Insel ansteuert. Yachtfahrer sollten an den Marinas anlegen. Weiterhin sind die meisten Häfen nicht zugänglich und es ist nicht erlaubt, sich dort frei zu bewegen.

Mobilität

Für längere Strecken empfiehlt sich ein Mietwagen, wobei man besser ein neueres Modell den schadanfälligen, schönen Oldtimern vorzieht. Unbedingt informieren, ob gerade Ölprobleme vorliegen, dank Eigenproduktion und Venezuela sind aber kaum Lieferengpässe bekannt. Reparaturen sind fast überall möglich; sofern man nicht in abgelegene Gebiete fährt, sind keine speziellen Vorkehrungen nötig, man sollte aber immer genug CUC mit sich führen. Nachtfahrten sind, wenn möglich, zu vermeiden, da kaum Straßenlaternen den Weg leuchten. Außerdem sollte man unbedingt gute Straßen- bzw. Landkarten dabeihaben, da die Beschilderung äußerst lückenhaft bzw. manchmal nicht vorhanden ist. Man sollte etwa die doppelte Zeit für eine Strecke einrechnen, die man in Deutschland brauchen würde, aufgrund von Schlaglöchern, Kutschen auf den Straßen usw., und sehr umsichtig fahren. Wichtig ist es auch, die Versicherung genau zu überprüfen: Sollte man in einen Unfall verwickelt sein, droht Ausreiseverbot aus Kuba und damit ein mehrmonatiger Zwangsaufenthalt, bis die Gerichtsverhandlung abgeschlossen ist. Mietwagen sind gerade in der Hauptsaison sehr teuer (das kleinste Modell kostet für 3 Tage umgerechnet um die 300 CUC, also ca. 200 Euro), wobei Cubacar der günstigste der drei staatlichen Anbieter (Cubacar, Havanautos, Rex) ist. Das vorherige Buchen von Deutschland aus empfiehlt sich, in den Touristengebieten sind Mietwagen aber auch kurzfristig verfügbar.

Hauptrisiken auf den Straßen (gemäß Auskunft eines Busfahrers):

  • tagsüber und generell: neue Mietwagen mit alten Reifen (unbedingt Reifenprofile bei der Übernahme prüfen) oder gemischter Bereifung (Reifendimensionen prüfen), Schlaglöcher (es gibt Strecken mit Schlaglöchern, die mit ca. 4 Metern Durchmesser fast die gesamte Straßenbreite ausmachen)
  • nachts: unbeleuchtete Pferdekarren, Radfahrer ohne Rückstrahler (Tipp: Fahrrad-Rückblenden als Geschenk mitbringen), Fußgänger, unbeaufsichtigte Tiere

Für kurze Strecken sind Motor-Roller oder Fahrrad zu empfehlen.

Immer noch beliebt ist das Autostoppen ('hacer botella'), Touristen werden für Strecken bis zu etwa 30 km gerne mitgenommen, als Faustregel sollte man etwa 1 CUC pro 5 km Strecke bezahlen.

Taxi: Taxifahrer müssen ein Monatssoll an Umsatz in CUC machen und sind deswegen berechtigt, über den Preis zu verhandeln. Tipp: Bei längeren Distanzen sich vorher bei einer neutralen Person über den Normal-Preis erkundigen und dann mit einem oder mehreren Taxifahrern den Preis bis zum Normalpreis runterhandeln (hart bleiben). Anmerkung: Wer jedoch kurz nachrechnet wird draufkommen, dass eine Taxifahrt, die 100 CUC kostet und 4 Stunden dauert (von Trinidad nach Havanna), gleich teuer bzw. billiger ist als ein Mietwagen für 75 CUC + Benzin. Noch dazu muß man nicht auf die Geisterradfahrer oder die Bananenverkäufer auf der Überholspur (die bis auf die Fahrbahnmitte reinlaufen) aufpassen. Taxis sind in Kuba viel billiger als irgendwo in Europa.

Bus: Zwischen den größeren Städten Kubas verkehren Reisebusse. Die Busse von Viazul sind dabei etwas teurer als die Astro-Busse, wobei beide Busgesellschaften für Touristen den gleichen Komfort bieten (Klima-Anlage, sicherer Gepäcktransport und Pünktlichkeit). Als Tourist muss man sein Busticket in einem Extra-Büro am Busbahnhof in CUC bezahlen.

Kürzere Strecken (auch über Land) kann man auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Diese sind vergleichsweise billig, aber oft überfüllt und nicht gerade komfortabel. Auf den oft überfüllten LKWs und Linienbussen (guaguas) sollte man sich vor Taschendieben in Acht nehmen.

Kaufen

Bezahlung

Für den Kubanischen Peso (Moneda Nacional MN oder CUP) sind nur wenige Waren erhältlich. Der Wechselkurs lautet 1 CUC = 24 CUP (Verkauf) für Touristen.

Alle Importwaren sind stattdessen mit CUC (Cuba Convertible Peso; früher mit US-Dollar) zu bezahlen. Seit dem 08.11.04 ist der US-Dollar als Zahlungsmittel abgeschafft. An seine Stelle trat der bei den Kubanern eigentlich ungeliebte "Peso-Convertible". Der Peso-Convertible ist ein Peso-Schein, der ursprünglich mit dem US-Dollar 1 zu 1 eingetauscht werden konnte, jedoch mit 10 % 'Umtauschsteuer'. Im April 2005 wurde von der Kubanischen Regierung beschlossen, den CUC um 8 % gegenüber dem USD aufzuwerten. Zurzeit (Stand 2006) liegt der Wechselkurs nicht mehr bei 1:1, sondern man bekommt für 1 USD ca. 0,9259 CUC. Dazu kommt die erwähnten 10 % 'Strafsteuer' beim Bargeldtausch, sodass man für 1 USD ca. 0,79 CUC erhält (1 CUC = 1,18 USD). Die Einfuhr und der Besitz von US-Dollar ist jedoch weiterhin erlaubt. Aktuelle Wechselkurse der kubanischen Zentralbank – nur als Orientierung, da nicht für Touristen gültig: http://www.bc.gov.cu/Espanol/exchange_rate.asp

Sortenkurse: http://www.banco-metropolitano.com/tasasn.htm

Ein kleines Rechen-Beispiel: Stand 17. Juni 2006

Wechselkurse Internationale Referenz (Schlusskurs): 1 EUR = 1,264 USD ⇒ dies ergibt rechnerisch einen Euro-Referenzkurs von 1,17037 zum CUC, da CUC/USD = 1,08

In Kuba 17.06.06: 1 CUC = 1,1124 USD bei Zahlung mit Eurocard; Sorten 1 EUR = Ankauf 1,1148 CUC / Verkauf 1,2189 CUC. Deshalb ist die Zahlung mit Kreditkarte in USD etwa gleich günstig wie Euro-Bargeld umzutauschen, da Ankauf und Verkaufskurs zum Euro-Bargeld sehr groß ist. Der Kurs von 1,1124 ergibt sich aus festgelegtem CUC/USD-Kurs 1,08 zzgl. 3 % Kreditkartengebühr. Die 10 % Umtauschsteuer für USD-Bargeld wurden hier nicht erhoben.

Hinweis: Die Kreditkarte wird dann zum besseren Devisenkurs USD/EUR von der Kreditkartengesellschaft abgerechnet – ggf. zzgl. Auslandseinsatz – hier waren es 1,2625 (bzw. 1,2437 mit 1,5 % Auslandsgebühr; valuta 19.Jun.06). Bei diesem Beispiel war der Einsatz der Kreditkarte also günstiger als der Bargeldumtausch von Euro; für den Euro bekam man 1,1799 CUC anstatt 1,1148 CUC, also 5,8 % mehr.

In einigen touristischen Gebieten kann auch mit Euro bezahlt werden (Varadero, Jardines del Rey, St. Lucia, Playa Covarrubias und die Strandregionen von Holguín).

Kreditkarten und Traveller-Checks von US-Banken werden in Cuba nicht angenommen (AMEX, Citibank), auch wenn diese in Deutschland ausgegeben wurden. Es gab keine Probleme mit z.B. Thomas Cook- oder VISA Interpayment-Schecks. Beide sind jedoch vom Markt verschwunden.

Man sollte sich bei Einkäufen immer fragen, ob das, was man jetzt kauft, wirklich einen CUC kostet oder nur einen Peso Cubano (z.B. die Pizza am Straßenstand oder die Zeitung des Zentralkommittees 'Granma'), da sich einige Kubaner auf diese Weise ein paar Dollar resp. CUC extra "besorgen" (weil das Leben ohne Dollars schwierig zu managen ist auf Kuba).

Es ist aber wichtig zu wissen, dass man mit Bargeld immer besser fährt als mit Traveller-Checks oder Kreditkarten. Je nach Kurs sind Kanadischer Dollar oder Schweizer Franken am besten, um gute Wechselraten zu erhalten. Wer Dollar wechselt, zahlt wie bereits erwähnt 10 % Taxabgaben. Bei Traveller Checks werden meist 4 bis 8 % Taxabgaben verrechnet, für EUR, Kanadische Dollar und Schweizer Franken, usw. erhält man die CUC ohne Wechselgebühren; dabei aber auf den Kurs für An- und Verkauf achten. Alle Wechselbüros offerieren die gleichen Kursraten, da dies national festgelegt ist.

Vorsicht: Es ist auch schon vorgekommen, dass in einem Touristenladen als Umrechnungskurs 1 EUR für 0.95 CUC angegeben wurde – und nicht umgekehrt. In Vardero ist das auf den Märkten üblich, daher lohnt sich der Geldwechsel in CUC.

Da man mit Bargeld am günstigsten fährt, ist es wichtig abzuschätzen, wieviel Bargeld man benötigt. Dazu folgende Faustregel: Da die Preise in zumindest in den Pauschaltouristenzentren im Nordosten etwa gleich hoch sind wie im deutschsprachigen Europa oder in Spanien, sollte man für Essen, Taxis, Exkursionen, Miete von Motorrollern etc. gleich viel einplanen. Für eine Famile mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern sind das ca. 1.000 € pro Woche. Wer in einem all-inclusive-Hotel logiert, kommt (für Exkursionen und Motorroller) mit der Hälfte aus, da Essen auswärts gar nicht möglich ist.

Im restlichen Kuba kann man hingegen als Individualtourist sehr billig reisen. Umgerechnet erhält man für 1 Euro zurzeit 1,12 CUC. Hier eine kurze Preisliste in CUC/Euro:

  • Taxifahrt von 4 Stunden: 25 CUC pro Person = 22,30 Euro
  • Taxifahrt (Rad) in der Stadt: 2 CUC pro Person = 1,80 Euro (Empfehlung: Es gibt auch illegale Privattaxis, die meist nochmal 30 % billiger sind, und in einem 1952er Ford oder Chevy zu fahren, macht mal richtig Spaß)
  • Zimmer für 2 Personen: 20–25 CUC = 17,90 – 22,30 Euro
  • Abendessen im Privathaus (beim Vermieter): 5–8 CUC = 4,50 – 7,20 Euro
  • Frühstück im Privathaus: 3 CUC = 2,86 Euro
  • 1 Bier: 1 CUC (Gasthaus), 0,80 CUC (Geschäft), 1,50 oder 2 CUC (Touristenfalle) = ~90 Eurocent pro Bier
  • 1,5-Liter-Wasser: 0,70 CUC (Tankstelle) = 63 Eurocent
  • Pesopizza (kleine dicke Pizza mit Käse): 5–10 PesosCubano = 18 bis 34 Eurocent!
  • Abendessen im Restaurant: 4,80 fuer Huhn bis ~12 fuer Hummer = 4,28 – 10,70 Euro
  • Obst beim Straßenverkäufer (Bananen, Mango, Ananans): 1-5 Pesos = 3 – 18 Eurocent
  • Mietauto (sehr teuer!!): 55 CUC (Fiat Uno), 75 Euro (Mittelklasse) pro Tag = 50 – 67 Euro (Empfehlung: Wer nicht mehrere hundert Kilometer täglich fährt, ist mit Taxis billiger bedient)
  • 1 flasche Rum, 5-jähriger: 5,80 CUC = 5,18 Euro
  • Fahrt auf LKW-Ladefläche: Gratis = viel Spaß mit Kubanern

Kubaner leben von Trinkgeldern: 0,5 CUC pro Koffer für den Träger, oder 3 CUC/Woche für das Zimmermädchen sind üblich. Kellner, Gärtner, Animateure und Musiker, die in Gaststätten spielen, sollten auch nicht vergessen werden.

Zigarren

Leider gehen viele Kubaner mit den feinen Zigarren barbarisch um und lagern sie ungeschützt in den von Klimaanlagen auf 18° runtergekühlten und entsprechend trockenen Geschäften, was die feinen Zigarren brüchig macht und ungeniessbar. Gleichzeitig sind die Preise gleich hoch oder höher als in Fachgeschäften in Europa. Zudem zwingt eine bürokratische Regelung Touristen, die mehr als 23 Zigarren mitnehmen wollen (25 Zigarren = 1 grosse Schachtel) Export-Formulare auszufüllen. Offensichtlich hat die Regierung kein Interesse an kleinen Privat-Exporten.

Oft werden Zigarren auf der Strasse angeboten. Dabei handelt es sich um gefälschte (= mindere Qualität) oder aus der Fabrik gestohlene Ware (= gute Qualität); Zigarrendreher in den Fabriken erhalten 2 Zigarren am Tag kostenlos. Typischer Verhandlungspreis ist 1 CUC pro Zigarre oder 24 CUC pro Kiste (die Kiste ist dann nicht original). Die Regierung hat sich auch dagegen etwas einfallen lassen: Kleber mit einem schwer fälschbaren Hologramm bezeichnen offizielle und legale Zigarrenkisten.

Qualitativ gute handgedrehte Bauern-Zigarren, also keine Fälschungen, kauft man am besten auf einer Reise nach Pinar del Rio oder Vinales (ggf. Reiseleiter fragen).

Die Preise in den offiziellen Läden liegen in etwa gleichauf mit denen in Duty-free-Läden an den Flughäfen in Europa. Ersparnis also fast Null (abhängig vom jeweiligen USD-Kurs zum EURO).

Küche

Die Kubaner essen zwar gern, etwas Besonderes ist die Küche aber leider nicht.

Ein typisches Gericht ist Reis (der auch in Kuba angebaut wird, auch wenn der Eigenbedarf damit nur zum Teil gedeckt werden kann) mit schwarzen Bohnen (moros y cristianos oder arroz con frijoles – kurz: congris). Fleisch (Schwein, Hühnchen) wird sehr häufig frittiert, ist dementspechend oft fettig. Als Beilage erhält man oft Bananenchips, in Scheiben geschnittene und frittierte Kochbananen.

Viele Hotels offerieren sog. "all inclusive"-Ferien. Dabei erhält man als Tourist ein farbiges Armband, das nicht ohne Zerstörung abgenommen werden kann. Damit ist man in der gesamten Hotelanlage berechtigt zu essen (Frühstück = desayuno, Mittagessen = almuerzo, Abendessen = cena), zu trinken (mit und ohne Alkohol) und alle Freizeittätigkeiten auszuüben, bei denen kein Benzin verbraucht wird (z.B. Bogen schiessen, Surfen, Schnorcheln, Segeln). Damit ist Kuba auch ein interessantes Reiseziel für Vielesser und Vieltrinker.

  • Softdrinks: angeboten werden kubanische Versionen von Coca-Cola = 'Tu Kola', Fanta, Sprite, Schweppes = 'Tonica'
  • Bier: meist wird Bier der kubanischen Marke 'Cristal' (ca. 4,9 %) ausgeschenkt; weiter gibt es 'Bucanero' (ca. 5,4 %) und das etwas günstigere Mayabe (4,0 %).
  • Wein: meist wird billiger, aus Spanien in 10 Liter-Gebinden importierter Weiss- und Rot-Wein ausgeschenkt; man bekommt jedoch auch Wein in Flaschen aus Spanien, Italien, Frankreich, Australien, Chile etc.; was auch viele Kubaner nicht wissen: es gibt auch kubanische Weine
  • Spirituosen: Kubanischer Rum in verschiedenen Variationen, Gin, Wodka etc.

Die Auswahl an Nahrungsmitteln ist allerdings gering und viele Hotels wiederholen sich im Speiseplan mehr als einmal pro Woche. Zudem kommt es immer wieder vor, dass bestimmte Produkte für einen oder mehrere Tage ausgegangen sind ('no hay' = 'gibt es nicht').

Wichtig: Wer in einem All-Inclusive-Hotel logiert, hat praktische keine Möglichkeit, auswärts essen zu gehen:

  • es gibt fast keine staatlichen und keine privaten Restaurants ausserhalb der Hotelanlagen in Varadero
  • die anderen Hotels verlangen happige Halbtages-Nutzungsgebühren ('media jornada' von z.B. CUC 45 pro Person)

Ausserhalb von Varadero, insbesondere in den Städten, gibt es mittlerweile Staatliche Restaurants, Schnellimbisse (Rapido) und auch Privatrestaurants (Palladar). Die Speisen, die in den Restaurants serviert werden, sind meist typisch kubanisch und kosten je nach Wahl zwischen 4 und 30 CUC.

Ausgehen

Salsa – Musik – Clubs

Besonders Havanna und Santiago de Cuba bieten eine schier unglaubliche Fülle an Aktivitäten in Clubs und Bars. Vermutlich gibt es nirgends ein vollständiges Verzeichnis aller Salsatecas und Casas de la Música. Beste Voraussetzungen zum Tanzen, Musik, Livegruppen und nette Menschen findet man in den beiden größten Städten Cubas hier:

Havanna

  • Casa de la Música – Zentrum
  • Casa de la Música – Miramar
  • Café Cantante »Mi Habana / Teatro Nacional« – Plaza de la Revolución
  • Jardines del 1830 – Vedado
  • Salon Chévere / Complejo Club »Almendares« – Playa
  • Salon Piano Bar / Hotel Florida – Altstadt
  • Salon Piano Bar »Delirio Habanero / Teatro Nacional« – Plaza de la Revolución
  • El Turquino / Hotel Habana Libre – Vedado
  • Cabaret »Habana Cafe« / Hotel Melia Cohiba – Vedado
  • Salón Rojo / Sala de Fiestas – Vedado
  • La Tropical / Salón Rosado Benny More – Playa
  • Rincón del feeling / Lobby Bar Hotel Saint John’s – Vedado / Plaza de la Revolución
  • Café Concert Gato Tuerto – Vedado / Plaza de la Revolución
  • Sala Atril / Complejo Karl Marx – Playa

Santiago de Cuba

  • Casa de la trova – Calle Herida
  • Patio de Virgilio – Calle General Lacret
  • Casa de la música – Calle Corona
  • Patio de Artex – Calle Heredia
  • Patio de Los dos abuelos – Plaza de Marte
  • Club 300 – Calle Aguilera
  • Sala de fiesta Salón Rojo – Hotel Versalles

Natürlich werden in einigen der oben aufgeführten Clubs auch der bei der Jugend so beliebte Cubatón (oder auch Reguetón) gespielt. Live oder vom DJ. Wer Cubatón in Havanna und/oder Santiago miterlebt hat, der wird feststellen, dass dies eine ganz besondere Musikkultur ist. Auf viele Musikstücke lässt sich auch die Salsa tanzen. Das staatliche Musiklabel Egrem – Empresa de Grabaciones y Ediciones Musicales bietet im Internet viel Information rund um die Musik. Hier findet man auch alle Neuveröffentlichungen, Bestseller und geplante Produktionen.

Unterkunft

Für Pauschaltouristen gibt es in Kuba ein reichhaltiges Angebot in verschiedenen Hotelkategorien. Allerdings liegen viele der Strandhotels separat zu den Wohngebäuden der einheimischen Kubaner, also weit abseits größerer Städte geballt; so beispielsweise auf der Halbinsel Varadero oder auf den verschiedenen Cayos. Es ist jedoch ein weit verbreiteter Irrtum, dass diese Gegenden für Einheimische nicht zugänglich sind. Einheimische können sich dort sehr wohl aufhalten. Außer in Havanna finden sich keine erstklassigen Stadthotels.

Wenn man in Kuba auf Individualreise geht und dabei mit den Einheimischen auf Tuchfühlung gehen will, so eignen sich am besten die sogenannten "casas particulares" als Übernachtungsplätze. Diese sind in praktisch jedem noch so kleinen Dorf zu finden. Man erkennt die Privatzimmer bei Familien an den weißen Klebern mit blauem Dreieck an den Haustüren. Dies bedeutet auch, dass diese Vermieter eine staatliche Lizenz zur Vermietung besitzen. (Ein Kleber mit einem roten Symbol ist ein Hinweis für Vermietung nur an Kubaner.) Der Preis ist Verhandlungssache, ist oft aber zwischen 15 - 30 CUC. Meistens hat man auch die Gelegenheit, dort ein reichhaltiges Frühstück mit viel frischem Obst und dem obligaten Reis mit Bohnen einzunehmen. Oder sogar ein Abendessen, zum Beispiel einen frischen Hummer... natürlich gegen Aufpreis. Da die Lizenz sehr teuer ist, und die Vermieter einen Großteil der Einnahmen dem Staat abgeben müssen, gibt es nicht nur legale, sondern auch illegale – nicht registrierte – Unterkünfte. Oft wird man auf der Straße angesprochen, ob man noch eine Unterkunft suche. Es bleibt einem selber zu entscheiden, ob man es lieber legal oder illegal hat. Offiziell heißt es, bei den legalen kann man von guter Behandlung ausgehen. Denn jede Beanstandung von Touristen kann sie ihre Lizenz kosten und sie geben sich dementsprechend ausgesprochene Mühe. Wenn man dann auch noch einige Brocken Spanisch spricht, so steht einem interessanten Gespräch mit den offenen, warmherzigen und temperamentvollen Einheimischen nichts mehr im Wege.

Lernen

Kuba verfügt über ein ausgezeichnetes Bildungswesen, es ist aber schwierig, Austauschjahre oder ähnliches dort zu organisieren. Bitte immer mit dem entsprechenden Konsulat überprüfen. Auslandpraktika und Volontariate in Kuba erarbeitet die Schweizer NGO "Sociami International®" auf der Basis individueller Beratung und Kooperationsverträgen mit Hochschulen vor Ort. Der Aufwand ist gross, lohnt sich aber!

Die Kubaner sprechen kein reines "Castellano", sondern einen Dialekt, der zuweilen schon im Nachbarland Dominikanische Republik kaum verstanden wird. Deshalb sollte man, wenn man Sprachferien zum Erlernen der spanischen Sprache machen will, vielleicht nicht gerade eine Karibikinsel wählen oder zumindest vorsichtig bei der Wahl des Anbieters sein.

Arbeiten

Der Durchschnittslohn eines Kubaners liegt bei 15 US-$ im Monat. Ausländer können trotzdem eine Arbeitserlaubnis erwerben, vorausgesetzt, sie gehen einer legalen Tätigkeit, z.B. einer Anstellung bei der Regierung, nach. Die Arbeitserlaubnis ist nach sechs Monaten erneuerbar.

Feiertage

Termin Name Bedeutung
1. Januar Triunfo de la Revolución Befreiungstag (1959)
16. April Ausrufung des Sozialismus (1961)
1. Mai Día de los trabajadores Tag der Arbeit
20. Mai Unabhängigkeitstag (1902)
26. Juli Asalto al cuartel Moncada Tag des Aufstandes (1953)
10. Oktober Día de la Independencia Gedenktag Erster Unabhängigkeitskrieg (1868)
25. Dezember Navidad Weihnachten. Das Weihnachtsfest war jahrzehntelang verboten, wurde aber nach dem Besuch von Papst Johannes Paul II. 1998 wieder eingeführt.

Sicherheit

Kuba gilt als relativ sicheres Reiseland. Was es jedoch immer mal wieder geben wird, sind Taschendiebstähle in großen Menschenmengen. Aufgrund des autoritären Systems werden von der Regierung vermutlich nur die Daten veröffentlicht, die man veröffentlicht sehen will. Sprich, es gibt natürlich auch auf Kuba Kriminalität, auch wenn die Regierung dies gerne anders darstellt. Es sollte also jeder überlegen, wo er bei Dunkelheit hingeht oder nicht (eigentlich selbstverständlich, da dies sicher nicht nur für Kuba gilt).

Speziell in Tourismusgebieten wie z.B. Varadero wurde in den letzten Jahren hart gegen die so genannten Jineteros (span. Reiter) durchgegriffen. Kubaner, die mal als Schwarzhändler von Tabak oder Rum, mal als Taschendiebe und hin und wieder auch als Prostituierte auftraten, gibt es dort heute praktisch nicht mehr. Das gezischelte Wanna buy cigar hört man nur noch in von Touristen besuchten Orten außerhalb Varaderos, z. B. in der Altstadt von Havanna oder in Trinidad. Weil die Strafen (bis zu 20 Jahre Gefängnis) hoch sind, lassen einem die Schwarzhändler nach einer freundlichen aber bestimmten Ablehnung im Normalfall in Ruhe. Touristen lohnen ein gewisses Risiko, und mit der Öffnung Kubas sind auch gewisse Gesetze weniger abschreckend geworden, vor allem da sich Kuba gegenüber den USA als möglichst freundliches Land darstellen will, auch was den Umgang mit der eigenen Bevölkerung angeht.

Einige Beispiele von vorkommender Kleinkriminalität sind:

  1. Geldwechsel: Sehr oft wird beim Geldwechsel betrogen. Das passiert meist in verschiedenen Hotels oder Wechselstuben. Der Trick besteht darin, dass der Kassierer keinen Beleg heraus gibt und zu wenig auszahlt, oder dass er den Beleg heraus gibt, dann aber sehr viele Münzen heraus gibt, deren Betrag nicht stimmt (daher auch Münzen immer nachzählen und den Beleg verlangen). Oder es wird einfach gesagt, dass das Hotel eine Gebühr von x% einbehält obwohl das nicht zulässig ist – einen Beleg mit der Gebühr gibt es in diesem Fall nicht. Ferner kommt es vor, dass Privatleute Touristen einen günstigen Wechselkurs anbieten, ihnen dann aber Pesos Cubanos statt Pesos Convertible (CUC) auszahlen.
  2. Geldwechsel am Flughafen: Beim Rücktausch wird einfach zugunsten des Kassierers abgerechnet; d.h. Wechselgeld aus der Differenz zum aktuell festgelegten Wechselkurs wird einfach einbehalten. Vehement aufs Wechselgeld bestehen.
  3. Diebstahl von Kleidung: Es wird Kleidung aus dem Koffer entwendet. Dies kann auch, oder insbesondere in guten Hotels passieren.
  4. Verkauf: Waren in staatlichen Läden sind meist mit einem Preis ausgezeichnet. Dieser wird dann so versteckt angebracht dass man ihn erst suchen muss; der Verkäufer nennt einen viel höheren Preis, dessen Differenz er dann wahrscheinlich selbst einbehält.
  5. Verkauf: Waren in staatlichen Läden sind nicht ausgezeichnet. Die Preisangabe „schwankt“ je nach Laune der Verkäufer stündlich bei der jeweiligen Anfrage. Beim Bezahlen ist er dann auf jeden Fall höher als erwartet. Einen Beleg gibt es nur bei Zahlung mit Kreditkarte. Deshalb z.B. beim Zigarrenkauf immer genau nachrechnen; beim multiplizieren könnte dem Verkäufer ja ein „kleiner“ Rechenfehler unterlaufen sein - zu seinen Gunsten versteht sich.
  6. Schlepper: In Havanna usw. lernt man auf der Straße nette Kubaner kennen, meist Pärchen - sie Schwanger oder mit Kind. Es kommt zum Smalltalk. Meist landet man zum Schluss in einer Bar und die Kubaner erwarten die Einladung und trinken schnell und viel. Die Rechnung ist am Schluss ganz schön hoch.
  7. Sammler: Wo sich viele Touristen aufhalten gibt es auch viele Sammler die einen nach Seife, Kugelschreiber, Rasierzeug, Kosmetika, usw. fragen und Ihren Beutel randvoll füllen. Dies jedoch nicht für den Eigenbedarf. Keine Frage, der Bedarf ist bei der "armen" Bevölkerung da. Diese Leute jedoch sammeln, um die Artikel dann an die Landsleute zu verkaufen – ein einträgliches Geschäft also. Wer also wirklich helfen will sollte Bedürftige direkt beschenken.
  8. Bettelnde Mutter fragt mitleidig ob man ihr etwas Milchpulver für ihr Baby kaufen würde. Man geht dann zusammen in einen Laden und kauft das Milchpulver, Mutter verschwindet schnell mit dem Milchpulver auf nimmer Wiedersehen und der Verkäufer verlangt einen utopischen Preis für seine Ware (20 CUCs oder mehr). Gleich mit Polizei drohen, da bekannte Masche!

Gesund bleiben

Für Kuba sind keine besonderen Impfungen notwendig. Gegen Tetanus und Diphtherie sollte jeder schon geimpft sein. Malaria kommt auch nicht vor. Wichtig: Dengue Fieber kommt in Kuba vor. Bei längeren Aufenthalten oder näherer Kontakt zur Bevölkerung, bzw. einfachen Unterkünften wird z.B. Hepatitis-A/B-Impfung empfohlen.

Weitere aktuelle Gesundheits-Infos gibt es über das Auswärtige Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KubaSicherheit.html?nn=361990#doc361944bodyText7

Das Trinkwasser in den großen Hotels ist einwandfrei, außerhalb sollte man aber zur Sicherheit nur gekaufte Getränke nehmen und auf Eiswürfel, Speiseeis von der Straße und dergleichen verzichten.

Interessanterweise ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Kuba deutlich höher als in Deutschland, was aber kaum am Rum und den Zigarren liegen dürfte, sondern eher am gemächlichen Lebensrhythmus.

Das kostenlose Gesundheitssystem ist nur für Kubaner zugänglich. Für Touristen gibt es spezielle Arztpraxen (in allen Ferienresorts als Teil der Hotelanlage, oder in den Großstädten). Diese müssen aber privat bezahlt werden und kosten 25 CUC je Konsultation.

Die staatlichen Apotheken sind oft unzureichend versorgt und nicht für Ausländer zugänglich. Man sollte deshalb besonders als Individualreisender eine minimale Reiseapotheke (für Fieber, Durchfall, Halstabletten, Aspirin, Antibiotikum, Pflaster) mitführen. Übrige Medikamente sind bei den Gastgebern als Geschenk extrem begehrt. Bei kleineren Unpässlichkeiten sind die Vermieter der Casa particular oft rührend besorgt und holen inoffiziell einen Arzt aus der Nachbarschaft herbei.

In Kuba ist AIDS nachwievor ein Tabu. In der letzten Zeit gibt es jedoch große Anstrengungen seitens der Regierung und der Medien (z.B. eindringliche Großplakate an den Autobahnen, Fernsehspots und seit Anfang 2006 eine Telenovela, die la SIDA (AIDS) in einer Familie zum Thema hatte). Besonders Touristen, die an sexuellen Dienstleistungen interessiert sind, stecken sich häufig beim ungeschützten Verkehr mit dieser oder einer anderen Krankheit an. Tipp: Die im Land erhältlichen oft minderwertigen Kondome werden nicht gern benutzt. Die Abtreibungsrate gerade bei jungen Leuten ist dementsprechend hoch. Auch wenn man keine sexuellen Absichten hat, ist es eine gute Geste, ein paar hochwertige Kondome aus Europa zu verschenken.

Respekt

Kuba ist nach wie vor ein sozialistisches Land, das besonders gut auf seine Einwohner aufpasst. Kritik am Sozialismus oder an Fidel Castros Person ist vielleicht nicht gerade gefährlich, man sollte sich aber dennoch zurückhalten. Es lohnt sich aber durchaus auf die Zwischentöne in einem Gespräch mit Einheimischen zu achten. Viele Kubaner äußern sehr freizügig Kritik am System. Allerdings sollten Sie auf Ihren Reiseleiter Rücksicht nehmen und ihn nicht durch zu offene Fragen in "Bedrängnis" bringen. Als Tourist haben Sie nichts zu befürchten, die Einheimischen sind jedoch von Repressalien bedroht.

Sprache

Siehe auch: Sprachführer Spanisch

In Kuba wird Spanisch gesprochen, leider nicht in seiner saubersten Form. So kann es passieren, dass selbst jemand, dessen Muttersprache Spanisch ist, Schwierigkeiten mit dem Verstehen hat. Wer sich außerhalb eines Pauschal-Hotels aufhält, sollte unbedingt wenigstens Spanisch-Basics beherrschen (gilt besonders für Individualreisende), da Englisch oder auch andere Sprachen (noch) nicht sehr verbreitet sind. Die Kubaner sind aber sehr kontaktfreudig. Kubaner ab etwa 35 sprechen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch Deutsch, da größere Austauschprojekte mit der DDR liefen.

Kommunikation

Kubareisenden wird recht schnell das bunte Gemisch an Hautfarben auffallen, wie es selbst für die Karibik nicht unbedingt typisch ist. Durch Kubas lange Geschichte im Sklavenhandel und die zeitige Abschaffung der Sklaverei, herrscht in dieser Beziehung heute eine frohe Farbenvielfalt. Konsequenterweise ist Rassismus auch kein Thema...

Mobilfunk

Kuba ist schon fast flächendeckend vom einzigen (staatlichen) Mobilfunkanbieter Cubacel erschlossen. Jede(r) sollte mit seinem eigenen Mobilfunkanbieter prüfen, ob bereits ein Roaming-Vertrag besteht. Falls ja kann man auf den wichtigsten Strassen (Autobahn und Nationalstrassen) sowie in den Städten und Touristenzentren mit Abdeckung rechnen, wobei man u.U. lokal einen guten Ort suchen muss, um genügend Feldstärke zu erhalten. Auch Anrufe von einem Mobiltelefon zu einem anderen funktionieren. SMS funktioniert ebenfalls Incoming und Outgoing.

Die Kosten pro Minute sind sehr hoch (teilweise 5 EUR/Minute). Die aktuellen Preise bitte beim eigenen Provider nachschlagen. Falls kein Roaming-Vertrag besteht, kann man ein Mobiltelefon vor Ort mieten.







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