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Kruger National Park: Unterschied zwischen den Versionen

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Südafrika : Kruger National Park
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Version vom 12. April 2012, 22:32 Uhr

Der heutige Krüger National Park (KNP) liegt im nordosten von Südafrika und wurde 1898 durch den südafrikanischen Präsident Paul Kruger als Sabie Gaem Reserve zum Schutze der Wildnis eingerichtet. Der Park wurde im Jahr 1927 für die Öffentlichkeit geöffnet, trägt seit dem den Namen Kruger Park und gilt heutzutage als das Aushängeschild der südafrikanischen National Parks.

Kruger Denkmal in der Nähe des Paul Kruger Eingangs

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Der Kruger National Park (KNP) liegt im Nordosten Südafrikas. Er wird im Osten von Mosambik und im Norden von Simbabwe begrenzt, seine südliche Grenze markiert der Crocodile River (Krokodilfluss). Der Park umfasst 20.000 km² und ist in 14 Ökozonen unterteilt, die sich in ihrer Tier- und Pflanzenwelt unterscheiden. Der Park wird von der South African National Park Organization (SANP) betreut und ist vermutlich der am besten erschlossene Wildpark in Afrika. Hauptanliegen des Parks ist die Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt Südafrikas und die gleichzeitige Erschließung für den Tourismus. Effektive Maßnahmen zum Eindämmen der Wilderei sind strikte Kontrollen beim Betreten und Verlassen des Parks. Die Infrastruktur des Parks ist für afrikanische Verhältnisse hervorragend und Straßen innerhalb des Parks sind von sehr guter Qualität. Schlaglöcher auf den Hauptstraßen sind selten. Kleinere Nebenstrecken sind naturnah, d.h sie sind mehr oder weniger mit einem normalen Auto befahrbar, obwohl ein Geländewagen manchmal empfehlenswert wäre. Auf den Straßen des KNP gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen zwischen 20 und 50 km/h zum Schutze der Tiere und anderer Parkbesucher. Innerhalb des Parks gibt es einige wenige Stützpunkte, die einen Supermarkt, Gaststätten, eine Niederlassung der Nationalpark Verwaltung, Tankstelle, Reinigungen, Gemeinschaftsküche, Grill, Golfplatz und Swimmingpool bieten. Der südliche Teil des Parks entlang des Sabie- und des Crocodile River ist wasserreich und hat eine entsprechend dichte Vegetation mit großem Tierreichtum. Hier kann man das Beste der afrikanischen Fauna und Flora, wie Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel sehen (von Jägern häufig als die big five bezeichnet). Daneben gibt es aber noch einige hundert andere Tierarten mehr. Vor allem drei Möglichkeiten bestehen, den KNP zu erkunden und kennenlernen: eine organisierten Safari-Tour, mit dem eigenen Auto oder zu Fuß. Die beiden letzten Möglichkeiten bieten sicherlich den größten Reiz und man kann hier Mutter Natur hautnah erleben. Das Gebiet des Krugerpark wurde ursprünglich für die Landwitschaft genutzt, aber aufgrund von Malariaerkrankungen beim Menschen und durch Tierseuchen wurden die Gehöfte dort wieder aufgegeben. Die Malariagefahr ist naturlich auch noch heute vorhanden und vor allem Parkbereiche mit viel Wasser Bergen ein großes Malariarisko.

Anreise

Auto

Vom Johannesburger Flughafen fährt man die N1 in Richtung Pretoria, um dann auf die N4 in Richtung Nelspruit zu wechseln. Nach 4-5 Stunden erreicht man Nelspruit und man befindet sich in der Nähe von fünf verschiedenen Kruger Park Eingängen: dem Crocodile Bridge Eingang (Osten), Malelane Eingang (Südosten), Phabeni Eingang (Südosten), Numbi Eingang (Südwesten) und dem Paul Kruger Eingang (Nordosten). Man sollte von Nelspruit noch ein bis zwei Stunden Fahrtzeit einkalkulieren, je nachdem welchen KNP-Eingang man ansteuert. Die Straßenverhältnisse auf der N1 und N4 sind außerordentlich gut und können dem Vergleich mit europäischen Straßen durchaus standhalten, vielleicht abgesehen von der relativ geringen Verkehrsdichte. Nachdem man die N4 verlassen hat, muss man mit gelegentlichen Schlaglöchern rechnen.

  • Die ungefähre Distanz von Johannesburg zu den 9 KNP Toren:
  • Numbi Eingang: 411 Kilometer
  • Malelane Eingang: 428 Kilometer
  • Phabeni Eingang: 430-440 Kilometer
  • Krokodilbrücken Eingang: 475 Kilometer
  • Paul Kruger Eingang: 460-470 Kilometer
  • Orpen Eingang: 490 Kilometer
  • Phalaborwas Eingang: 490 Kilometer
  • Punda Maria Eingang: 550 Kilometer
  • Tarfuri Eingang: 600 Kilometer

Flugzeug

Nationale und internationale Flughäfen in der Nähe des KNP sind:

Nationale Flughäfen:

Internationale Flughäfen:

  • Internationaler Flughafen Kruger/Mpumalanga (KMIA) - Dieser Flughafen wird derzeit nur von Nationalen Flughäfen aus Durban, Johannesburg und Kapstadt angeflogen *Johannesburg ist Südafrikas größter Flughafen und ist ca. eine Flugstunde vom KNP entfernt. Man kann von Johannesburg mit dem Auto zum KNP fahren (siehe Auto), oder man fliegt zum KMIA oder Phalaborwa Flughafen.
  • Kapstadt hat weltweite Flugverbindungen und wird von Südafrika Besuchern gerne benutzt. Es gibt Flugverbindungen zum KMIA Flughafen, der ca. 50 Kilometer vom KNP entfernt ist.

Camps

Karte des Kruger National Park

Die Camps innerhalb des KNP sind die einzige sichere Möglichkeit für den Besucher, das Auto zu verlassen. Man sollte dies bei der Routenplanung berücksichtigen und daran denken, dass man gelegentlich eine kleine Toilettenpause benötigt. Die Lagergröße und der Umfang der Serviceleistungen reicht vom Zeltplatz mit Grillmöglichkeit bis zu einer Kleinstadt mit mehreren hundert Übernachtungsmöglichkeiten, Swimmingpool, Bibliothek, Gaststätte, Cafeteria, Tankstelle und 9-Loch-Golfkurs. Die Reisezeit von einem Camp zum anderen beträgt durchschnittlich 2 Stunden, wobei die Abstände im Süden etwas kürzer sind als im Norden des KNP.

  • Balule ist ein rustikales Buschlager mit wenig Luxus, aber einer Menge Buschromantik. Es befindet sich mitten im KNP nahe dem Lager Olifant, bei dem man sich anmelden muss. Von da aus sind es noch 11 Kilometer, bis man in das Balule Camp gelangt. Das Lager liegt am Ufer des Olifant Flusses, es ist ausschließlich für Selbstversorger eingerichtet und hat eine Gemeinschaftsküche.
  • Berg en-Dal ist ein recht großes Lager im Süden des KNP und bietet umfangreiche Übernachtungsmoglichkeiten, Cafeteria, Gemeinschaftsküche, Tankstelle, ein Picknick, Öffentliches Telefon, Gaststätte und Swimmingpool. Das Lager bietet Zeltplatz / Caravanplatz mit Stromanschluss, Wohnwagenaufstellungsorten, Bungalows für drei bis acht Personen. Das Lager bietet als Attraktion drei verschiedene Ausflüge, auf denen man das beste der afrikanischen Fauna und Flora zu Fuß kennenlernen kann. Dies sind der Buschmann, Wolhuter und der Rhino Trail (sehen Sie hierzu auch den Abschnitt Aktivitäten). Zusätzlich werden morgens und abends Safaritouren angeboten.
  • Crocodilebridge liegt ganz im Süden des KNP und ist sowohl ein Lager als auch ein Parkeingang. Die Nähe zur südafrikanischen Zivilisation läßt keine Safari-Romantik aufkommen, aber es ist ein idealer Übernachtungsplatz für Spät-Eintreffende.
  • Letaba ist im zentralen Abschnitt des KNPs, mitten in Elefantenland, die Übernachtungsmöglichkeiten reichen vom Zelten bis zu Hütten fur 2-4 Personen. Das Lager ist bekannt für seine guten Beobachtungsmöglichkeiten und hat eine Ausstellung über den Lebenszyklus des Elefanten. Das Lager bietet eine Cafeteria, Umzäunung, Wäscherei und Gaststätte.
  • Lower Sabie ist im Südosten des KNPs. Es ist eins der populärsten Lager unter den Ortsansässigen. Man kann weiße Nashörner, Löwen, Schimpansen, Elefanten und Büffel sehen, da diese Tiere zum nahegelegen Fluß kommen, um zu trinken. Die Ausstattung ist auf ein Minimum reduziert: Schlafhütten mit einfachen Betten ohne Badezimmer und Kochgelegenheit. Das hält viele Besucher von der Übernachtung in diesem Lager ab, dennoch ist es eine Gelegenheit, um für eine Rast zu stoppen.
  • Mopani ist das neueste und bequemste Übernachtungslager im KNP, errichtet nahe eines Staudamms, der eine Menge Wildtiere aus der nördlichen gleichförmigen von Mopanen dominierten Shrupveldvegetation anzieht. Die Tierwelt rund um das Lager ist atemberaubend und man müsste schon ein paar Stunden fahren um noch mehr vom Auto aus zu sehen. Nach einem Ausflug kann man kann ein Bad im Swimmingpool genießen oder ein Essen im a la carte Restaurant schmecken lassen, das weit besser sein soll, als die in den anderen Lagern. Die Unterkünfte bieten komplett ausgestattete Küchen in Häusern für bis zu 6 Personen.
  • Olifants befindet sich mitten im KNP an einer Hangseite, die es ermöglicht das Ufer des Olifant-Flusses zu überblicken. Vor den Terrassen der Unterkünfte erstreckt sich ein Stück wunderbares Afrika und mit ein bisschen Glück kann man Kudus, Elefanten, Löwen und Giraffen auf dem Weg zum Bad im Olifant-Fluss vom Zimmer aus beobachten.
  • Orpen bietet eine Basisausstattung für 2-3 Personen in einer Hütte ohne Badezimmer an. Beachten sie, dass sie dort verbleiben müssen, wenn es zu spät ist, ein anderes Lager vor dem Sonnenuntergang zu erreichen.
  • Pretoriuskop ist ein großes Restlager nahe an dem Zugang Numbi, das im Südwesten von KNP gelegen ist. Die Landschaft besteht aus felsigem Berg und steilen Klippen zwischen deren Strauchbewuchs sich die Klippenspringer, reedbuck, Nashörner, Giraffen und wilde Hunde finden. Die Unterkünfte bestehen aus traditionellen Hütten für bis zu drei Besucher ohne Badezimmer. Der allgemeine Lagerservice schließt Swimmingpool, Wäscherei, Gaststätte und Cafeteria mit ein. Gerade für seinen schönen, zwischen grossen Felsplatten liegenden Swimmingpool ist dieses Camp berühmt.
  • Punda Maria liegt im Nordteil des KNPs an der Grenze zu Simbabwe. Das Lager befindet sich auf einem Hügel und die weißen strohgedeckten Hütten sind auf Terrassen angeordnet. Das Lager bietet eine reiche Flora und ist berühmt für seinen Reichtum an Vögeln. Der Lager-Service schließt eine Gaststätte mit ein.
  • Satara ist im zentralen Teil von KNP und wird von heißen Ebenen umgeben, die gute Weidegründe für die Tiere sind und deshalb viel Fauna anziehen. Es ist das zweitgrößte Lager im KNP und bietet Unterkünfte, eine Gaststätte, Cafeteria und Wäschereiservice an.
  • Shingwedzi liegt mitten in dem Mopaneshrubveld und profitiert von der Nähe Flusses Shingwedzi und dem Kaniedoodstaudamm, die viele Tiere anlocken. Der Lager-Service schließt Unterkünfte, Gaststätte, Swimmingpool, Cafeteria und Wäscherei mit ein.
  • Skukuza ist im Südwesten des KNP und dient als Hauptsitz des KNP. Es ligt etwa 20 Minuten vom Eingang Kruger entfernt und ist das größte Lager innerhalb des KNP. Es bietet eine Tankstelle, Bibliothek, Postamt, Autovermietung, Lebensmittelgeschäft, Jugendherberge, 9-Loch-Golfkurs (den hißesten der Welt) und einen Swimmingpool.
  • Tamboti ist ein Zeltlager an den Ufern des Saisonflusses Timbavati wo die Chance besteht, die Tiere die zum Fluss kommen, direkt vom Zelt aus zu beobachten. Die Ausstattung schließt Unterkünfte und eine Gemeinschaftsküche (ohne Kochuntensilien) ein.

Mobilität

Mietwagen kann man sowohl an den oben genannten Flughäfen als auch in Skukuza im KNP erhalten. In Anbetracht des heißen Klimas sollte man ein klimatisiertes Auto in Erwägung ziehen. Die Höchstgeschwindigkeit innerhalb des Parks beträgt 50 km/h auf geteerten Straßen, 40 auf Schotterstrecken und 20 km/h innerhalb von Camps, jedoch wird eine Richtgeschwindigkeit von 30 km/h außerhalb von Camps für die eigene Sicherheit empfohlen. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen wird gelegentlich kontrolliert. Möchte man den Park non-stop durchqueren würde dies ca. 10 Stunden dauern. Die Abstände zwischen Camps betragen im Durchschnitt 1-2 Stunden Fahrtzeit im Süden und ca. 2-3 Stunden im Norden. Das Straßennetz innerhalb des Parks ist erstaunlich gut ausgebaut und weist auch eine gute Beschilderung auf, was bei der Orientierung sehr hilfreich ist.

Motorradfahren oder Fahrradfahren ist aus Sicherheitsgründen innerhalb des Parks nicht erlaubt.

Sehenswürdigkeiten

Vorbereitungen

Im Gebiet um den Sabiefluss gibt es eine üppige Vegetation und viele Tiere

Safaris sind am schönsten, wenn man die entsprechende Ausrüstung dabei hat. Ein Fernglas und eine gute Kamera gehören auf jeden Fall dazu. Die Ausrüstung muss dabei in der Lage sein, mit den teils schwierigen Lichtverhältnissen klar zu kommen. So herrscht am Mittag intensives Sonnenlicht, während abends wenn die meisten Tiere aktiv werden die Dämmerung sehr plötzlich hereinbricht. Einige Tiere, wie Elefanten oder Giraffen, kommen oft dicht an die Autos heran und lassen sich so recht einfach beobachten und fotografieren. Löwen, Affen oder Leoparden auf der anderen Seite sind recht scheu und verlangen nach einem guten Fernglas mit mindestens 10-facher Vergrößerung oder einem entsprechenden Teleobjektiv von 200mm oder gar 500mm an der Kamera. Bitte beachten sie hierbei, das besonders billige Linsen Schwierigkeiten mit den Lichtverhältnissen der Morgendämmerung haben und oft zu dunkle Bilder produzieren. Es ist hilfreich ausreichen Filme oder Speicherkarten einzupacken, notfalls kann man aber auch alles vor Ort im Park erwerben. Denk aber daran, dass man hier mehr Bilder schießen wird, als in jedem anderen Urlaub zuvor einfach, weil es hier soviel zu sehen gibt. Realistischerweise sollte man daher die zwei- bis fünffache Menge an Filmen oder Speicher dabei haben. Vergiss auch die Stromversorgung deiner Kamera nicht. Selbst wenn man bisher immer mit einem Akku über den Tag gekommen ist macht es Sinn hier einen Ersatzakku dabei zu haben, weil besonders das häufige Fokussieren auf entfernte Ziele die Batterie fordert.


Flammenbaum

Pflanzen

Die Schirmakazie (Acacia tortillis) zählt zu den bekanntesten Baumarten von Afrika. Ihr englischer Name Umbrella thorn lässt erahnen, dass sie voll von Stacheln ist. Nur wenige Pflanzenfresser erreichen ihre Krone ohne ernsthafte Schäden (siehe auch Giraffe).

Die Afrikanische Walnuss ist ein Baum, der feuchten Untergrund bevorzugt, deshalb wächst er vorrangig an Flussufern und seine Blüten werden nur nach guten Regenjahren vorgefunden. Die wunderschönen roten Blüten erscheinen im September und Oktober.

Tiere

Vögel

Scharlachspint
Schlangenhalsvogel
Ein Fischadler landet auf seinem Nest
Helmperlhühner
Madenhacker auf dem Rücken eines Impalas
Gruppe von vier Rotschnabeltokos
Textor
Sattelstorch
Sekretärvogel der eine Schlange frißt
Kleine Zebragruppe
Gnu in einem durch Feuer zerstörten Gebiet
Büffel im Kruger National Park
Männlicher Pavian
Gepard
Zwergmungo in der Nähe eines Touristencamps
Elefantenherde

Der Scharlachspint (Merops nubicoides) im linken Bild ist ein Insektenfresser, der sich sowohl von Insekten als auch von Grashüpfern ernährt. Er brütet in Simbabwe und in der ehemaligen südafrikanischen Provinz Transvaal.

Im rechten Bild ein Schlangenhalsvogel (Anhinga melanogaster). Schlangenhalsvögel können auf Naturdämmen beobachtet werden, wenn sie ihre Federn von einem vorangegangenen Flug trocknen.

Den Fischadler (Heliaeetus vocifer) kannst Du an den Ufern des Flusses Sabie in Südafrika beobachten.

Helmperlhühner können oft an Straßen beim Picken nach Insekten oder Samen beobachtet werden.

Der Rotschnabel-Madenhacker (Buphaguse rythrorhynchus) ist ein "Mitfresser", der sich von Parasiten auf den Körpern von Kudus, Impalas und Springböcken ernährt.

Rotschnabeltoko

Der Textor (Ploceus cucullatus) ist ein farbenfroher, gelber Vogel mit charakteristischen, hängenden Nestern. Brutkolonien können oft an Flussufern gesehen werden; die Vögel besuchen auf der Suche nach Nahrung auch oft die Caps in den Nationalparks.

Sehr leicht zu erkennen aufgrund seiner Farbe und Größe ist der Sattelstorch (Ephippiorhynchus senegalensis). Er verbringt den Winter im Kruger National Park.

Sekretär

Säugetiere

Burchell-Zebras (Equus burchellii) können im Kruger National Park in kleinen Gruppen (weniger als 10 Tiere) beobachtet werden. Die Gruppe besteht aus einem Hengst und mehreren Stuten und Fohlen. In den Nationalparks von Tansania und Kenia gibt es mehrere 1.000 solcher Zebragruppen. Bei der Geburt der Fohlen verlassen die Stuten die Gruppen und kehren anschließend wieder zurück.

Gnus (Connochaetes taurinus) bilden kleine Gruppen und pflanzen sich saisonal fort. Der Nachwuchs wird von November bis Februar in der Herde geboren. Die Kälber werden bei Gefahr heftig verteidigt.

Büffel (Syncerus caffer) sind ungestüme Großtiere, männliche Exemplare können bis zu 700 kg schwer werden. Büffel leben in Herden und besitzen einen starken sozialen Zusammenhalt. Wenn es die natürliche Umgebung erlaubt, können die Herden auf tausende Mitglieder anwachsen. Die Gruppen werden sowohl von männlichen als auch weiblichen Tieren angeführt. Räuber werden aktiv angegriffen, um Kälber, verletzte oder alte Mitglieder zu schützen. Die Mütter gebären bis zu 40 kg schwere Kälber, die bereits kurz nach der Geburt laufen können. Sie werden nach sieben Monaten entwöhnt, bleiben aber bis zu zwölf Monate lang bei der Mutter. Der bevorzugte Lebensraum der Büffel ist sowohl die dichte als auch die offene Savanne.

Paviane (Papio ursinus) leben in Gruppen, die von einem männlichen Tier geführt werden. Die Neugeborenen sind schwarz und werden von ihren Müttern getragen. Später sitzen sie auf den Rücken ihrer Mütter und nach drei bis vier Monaten wechseln sie ihre Farbe in das Braun-Grau der Erwachsenen.

Der Zwergmungo (Helogale parvula) lebt in sozialen Gruppen mit einem Elternpaar und mehreren jungen und heranwachsenden Tieren. Zwergmungos sind tagaktiv. Wenn sie Gefahr verspüren, flüchten die lustig anzusehenden Tiere schnell in ihre Stollen, kehreren aber genauso schnell wieder zurück. Sie sind oft an Strömen, Flüssen und Teichen, aber auch im Umfeld der Touristencamps in hohem Gras und Dickicht zu finden. Zwergmungos leben von Insekten, kleinen Vögeln und Eiern.

Elefanten sind die am weitesten verbreiteten Sehenswürdigkeiten im Kruger National Park und es ist auch möglich, sie aus der Nähe zu betrachten. Die Elefanten des Amboseli-Parks in Kenia sind berühmt für ihre Stoßzähne, die größten weltweit. Für einige könnten sie zu nahe sein - für verzagte Besucher sind sie definitiv nichts.

Elefanten sind die größten Landsäuger der Welt. Ein männliches Tier kann bis zu 6.000 kg und ein weibliches Tier immerhin bis zu 3.500 kg schwer werden. Sie leben in großen Gruppen, die von dem jeweils erfahrensten Weibchen geführt werden. Männliche Tiere werden nur bis zu einem bestimmten Alter akzeptiert, danach bilden sie eigene Junggesellengruppen. Nur die stärksten Bullen werden in weiblichen Gruppen toleriert.

Elefanten sind oft beim Bad in Flüssen zu sehen. Sie können täglich bis zu 160 l Wasser und 100 kg an Pflanzen zu sich nehmen. Sie sind sowohl tag- als auch nachtaktiv. Elefanten sind friedliche Kreaturen; sie werden nur agressiv, wenn sie verwundet werden oder ihre Jungen schützen müssen.

Trinkende Giraffe

Giraffen (Giraffa camelopardalis) sind die höchsten Säugetiere der Welt. Männchen können bis zu 5,2 m und Weibchen bis zu 4,7 m hoch werden. Die Tiere sind bis zu 1.400 kg schwer.

Die Schwangerschaft für ein einzelnes Kalb dauert 450 Tage, nach der Geburt wiegt das Jungtier bereits bis zu 100 kg und kann bald darauf auch schon auf vier Beinen laufen. Giraffen leben in losen Familiengruppen und die neugeborenen Kälber kommen nach einer Woche hinzu. Junge Giraffen wachsen schnell und erreichen innerhalb von sechs Monaten die Ein-Meter-Grenze. Die Gruppen können sich aus 4 bis 30 Mitgliedern zusammensetzen, der Zusammenhalt ist jedoch lose und fluktuativ.

Giraffen sind Weidetiere und können Laub fressen, das von keinem anderen Säugetier erreichbar ist. Um die enorme Größe zu erreichen, müssen die Tiere bis zu 20 Stunden am Tag fressen, lediglich an den heißesten Tagesstunden schlafen sie.

Flusspferde am Crocodile River (KNP)

Flusspferde (Hippopotamus amphibious) können in dichtem Abstand an Flüssen beobachtet werden. Die Kälber haben ein Geburtsgewicht von 30 kg und sind fünf Monate lang von ihrer mutter abhängig. Nach dieser Zeit beginnen sie zu grasen.

Impalas leben in großen Herden und die neugeborenen Lämmer kommen nach 1 bis 2 Tagen hinzu. Sie sind ausgezeichnete Sprinter und können viele Räuber abhängen. Die Männchen besitzen eindrucksvolle Hörner, die mehr bei Kämpfen um die Weibchen als als Verteidigungswaffe eingesetzt werden.

Der Kudu (Tragelaphus strepsiceros) ist eine große Antilope und im Kruger National Park weit verbreitet. Die Kälber werden außerhalb der Herde geboren und 1 bis 2 Wochen in einem geheimen Versteck gehalten, bevor sie sich der Herde anschließen. Im Nationalpark sind sie bei den Besuchern sehr beliebt, werden aber von den den Farmern gehaßt, da nicht mal 2 Meter hohe Zäune die Tiere abhalten können, die Farm zu betreten und die Ernte zu fressen.

Junge Löwen mit der Mutter während der Tageshitze in der nähe eines Stromes
Impala mit Vogel auf dem Rücken (Rotschnabel-Madenhacker)

Löwen (Panthera leon) sind in weiten Teilen Afrikas verbreitet und können am besten am See Nakuru, in Masai Mara, der Serengeti und in einem geringeren Umfang auch in Südafrika beobachtet werden. Nichtsdestotrotz hast Du großes Glück, wenn Du sie aus der Nähe beobachten kannst. Löwen jagen am frühen Morgen und in der Nacht, tagsüber sind sie eher faul. Um sie zu sehen, musst Du vor Sonnenaufgang aufstehen, ansonsten wirst Du sie nur nach dem großen Mahl im Schatten verweilen sehen.

Ihre Speisekarte setzt sich aus größeren Säugetieren und Zebras zusammen. Die männlichen Tiere beteiligen sich oft nicht an der Jagd, verlangen jedoch den "Löwenanteil" an der Kost; die weiblichen Tiere müssen dann warten, bis sie an der Reihe sind.

Junglöwen sind mehr als zwei Jahre von ihrer Mutter abhängig, mit der Jagd beginnen sie nach 11 Lebensmonaten. Löwen sind soziale Tiere, die in Herden in einer Größenordnung von 3 bis 30 leben. Die Herden bestehen in der Regel aus 1 bis 4 männlichen Tieren und mehreren Weibchen.

Dösende Hyäne

Die Hyäne (Crocuta crocuta) ist besser als ihr Ruf! Sie ist ein guter Jäger und nicht vom Aas, das Löwen übrig gelassen haben, abhängig.

Hyänen leben in kleinen Horden von 3 bis 4 Tieren, können aber auch größere Gruppen bilden. Der Anführer der Horde ist weiblich; zusammen jagen sie in der Nacht, können aber auch tagsüber beobachtet werden. Sie fressen Insekten, Säugetiere wie z.B. Zebras und manchmal erlegen sie sogar eine Giraffe oder verjagen Löwen von ihrer Beute. In Nationalparks durchsuchen sie oft Abfallbehälter.

Jungtiere sind von der Muttermilch 9 bis 12 Monate abhängig und sind nach 15 Monaten geschlechtsreif.

Die Grüne Meerkatze zählt zu den in Gruppen lebenden Affen. Sie lebt in der Nähe von Flüssen und ernährt sich von Früchten und Insekten. Die Gruppen zählen bis zu 20 Mitglieder. Neugeborene Tiere sind drei Monate von ihrer Mutter abhängig, bis sie geschlechtsreif sind.

Rhinozerosmutter mit Kalb
Wildhunde
Leopardenschildkröte

Die Weißen Rhinozerosse waren im Kruger National Park ausgestorben, wurden jedoch wieder eingeführt und haben sich seitdem hervorragend entwickelt.

Die Kälber können nach der Geburt sofort laufen, sind jedoch noch sehr langsam. Nach einem Monat können sie der Mutter zum Grasen folgen und bleiben bei ihr drei Jahre lang.

Warzenschweine sind sehr kleine Säugetiere mit gemischter Nahrung. Die Jungen werden während der Regenzeit (Dezember bis Januar) geboren und leben die ersten 6 bis 7 Wochen in ihrem Bau, danach folgen sie ihrer Mutter.

Wildhunde (Lycaon pictus) leben in Gruppen von 10 bis 15 Mitgliedern. Wildhundsichtungen sind oft ein großes Ereignis, da sie zu den seltensten raubtieren von Afrika zählen. Sie sind hauptsächlich tagaktiv und jagen und den Morgenstunden oder am späten Nachmittag. Sie leben von kleinen Säugern, Impalas, Springböcken und teilweise von Büffeln. Die Wildhundhorden sind hierarchisch angeordnet mit einem Weibchen an der Spitze.

Reptilien

Krokodile (Crocodylus niloticus) leben in und an den Flüssen. Sie sind sehr erfolgreiche Jäger und fressen so viel sie können. Durch Sonnen im Winter und Wasserabkühlung im Sommer halten sie ihre Körpertemperatur aufrecht.

Leopardenschildkröten (Geocholone pardalis) können am besten auf geteerten Straßen beobachtet werden (im hohen Gras sind sie vom Auto aus unsichtbar). Sie mögen es, Wasser auf geteerten Straßen zu trinken.

Aktivitäten

  • Buschsafari - Besucher, die den KNP das erste Mal besuchen, sollten an einer geführten Tour mit einem lokalen Parkführer teilnehmen. Die Busfahrten kann man von den Camps en-Dal Berg, Letaba und Skukuza aus für rund 170 Rand/Person buchen. Dabei fahren erfahrende Ranger mit dir in einem Allradfahrzeug und erklären dir gerne genaueres zu Tieren und Pflanzen.
  • Nachtsafari - Den KNP auf eigene Faust entdecken ist ein großes Abenteuer, aber ein paar Sachen kann man ohne die Ranger eben nicht erleben. Die Nachtfahrt durch den Park, auf der du nachtaktive Tiere wie Löwen, Leoparden oder Hyänen beobachten kannst, gehört da dazu. Die Touren dauern normalerweise ein paar Stunden und beginnen kurz bevor das Haupttor für die Nacht geschlossen wird.
  • Buschwanderung - Die afrikanische Flora und Fauna zu Fuß entdecken ist eine tolle Gelegenheit, zumal es dazu nur an wenigen Stellen in Afrika überhaupt die Möglichkeit gibt. In einer Gruppe von bis zu acht Leuten und einem Ranger bist du dabei drei Tage lang in der Wildnis unterwegs und lernst eine Menge über die südafrikanische Natur. Näher an die Tiere wirst du nicht kommen. Einen Löwen, einen Elefanten oder ein Nashorn ein paar Meter am Zelt vorbei marschieren zu sehen, ist schon ein Erlebnis. Der KNP bietet im Moment vier unterschiedliche Touren an:
Buschmann-Tour: Das Camp Berg en Dal bietet die Buschmann-Tour rund um das von Granitfelsen gesäumte Camp an. Man kann Elefanten, weiße Nashörner und Büffel sehen.
Metsimetsi-Tour: Eignet sich am besten im südafrikanischen Winter. Man checkt am Lager Skukuza ein und wandert nördlich zum Fluss N’waswitsontso in der Nähe des Lagers Satara.
Napi-Tour: Check-In ist in der Nähe von Pretoriuskop. Es gibt Elefanten, Löwen, Leoparden, Affen und manchmal auch die selten gewordenen wilden Hunde zu sehen.
Nyalaland-Tour: Check-In ist im Lager Punda Maria im Norden des KNP. Es gibt Krokodile, Elefanten, Nilpferde und Vögel zu sehen.
Sowie auch kurze Wanderungen (ca. 3 bis 4 Stunden), die in den Camps vor Ort gebucht werden können (z.B. der "Early Morning Walk").
  • Golf spielen - Das Camp Skukuza verfügt über einen 9-Loch Golfplatz, der ursprünglich nur für die Angestellten vorgesehen war, seit kurzem aber der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Du musst deine eigenen Golfschläger mitbringen und besonders darauf achten, dass der Platz zu den klimatisch heißesten der Welt gehört.

Buchung Email Traveltrade@parks-sa.co.za Online SANPark Telefon +27 (0)12 428-9111 Telefax +27 (0)12 343-0905 Post South African National Paork Organzation, PO-Box 787, Pretoria 0001, South Africa

Kaufen

Größere Camps wie das Lower Sabie und das Skukuza haben sehr gute Einkaufsmöglichkeiten, wo man praktisch alles bekommen kann. Dazu gehören Lebensmittelgeschäfte, Wein und Bier und Andenken. Kunstvolle Holzschnitte von guter Qualität und zu günstigeren Preisen als in Kapstadt gehören auch dazu. Die Holzschnitzereien kann man auch in der Nähe der Eingangstore des Parks kaufen.

Essen

Der KNP bietet in jedem Camp Picknick und Grillplätze für Selbstversorger an. Des weiteren existieren in vielen Camps einfache Imbisse. Die Restaurants in KNP Camps sind in der Regel schlicht und einfach und haben manchmal eher Kantinencharakter. Es gibt zahlreiche "Lodges" in und um den KNP, die selbst verwöhnte Besucher begeistern werden. Häufig wird das Essen im Freien serviert und die Tische sind um eine zentrale Feuerstelle aufgestellt.

  • Typische Gerichte sind unter anderem:
  • Warzenschwein-Bratwurst
  • Straußensteaks
  • Springbocklende

Trinken

  • Wasser: Um fit zu bleiben und nicht auszutrocknen, sollte man viel Wasser trinken.
  • Wein: Die südafrikanischen Weine verdienen besonderes Lob für ihre hervorragende Qualität und brauchen den Vergleich mit den europäischen Weinen nicht zu scheuen. Wie in vielen Herstellerländern des Weins werden die besten Tropfen nicht exportiert, sondern warten dort auf den geschmackvollen Besucher.

Unterkunft

Camps im Park

Die Übernachtungsmöglichkeiten in Camps innerhalb des KNP's können recht einfach sein. Manchmal gibt es nur einen Zeltplatz und man muss sein Zelt oder einen Wohnwagen selbst mitbringen, manchmal sind es einfache Hütten ohne Bad und ohne Kochnische, manchmal aber auch voll ausgestattete Bungalows.

  • Balule Zeltplatz.
  • En-Dal Berg bietet Häuschen und Zeltplatz.
  • Krokodilbrücke bietet Bungalows und Zeltplatz.
  • Letaba bietet Häuschen, Hütten und Zeltplatz.
  • Lower Sabie bietet Häuschen.
  • Mopani bietet Häuschen.
  • Olifants bietet Bungalows.
  • Pretoriuskop bietet Hütten, Bungalows, Häuschen und Zeltlager.
  • Punda Maria bietet Häuschen, Bungalows und Zeltlager.
  • Shingwedzi bietet Hütten, Häuschen, und Zeltplatz.
  • Skukuza Zeltplatz, aufgebaute Zelte, Bungalows, Gasthäuschen und eine Jugendherberge.
  • Tamboti ist ein Zeltlager am Timbavatifluß.
  • Buchung Email http://www.sanparks.org/Online [1] Telefon +27 (0)12 428-9111 Telefax +27 (0)12 343-0905 Post South African National Park Organzation, PO-Box 787, Pretoria 0001, South Africa

Außerhalb des Parks

  • Makalali Private Game Reserve ist eine echte Alternative zum Aufenthalt im Krüger. In diesem privaten Camp muss man sich um (fast) nichts kümmern. Die Ausstattung der einzelnen Bomas ist hervorragend und garantiert Privatsphäre, um die umgebende Landschaft und die Tierwelt vom Pool aus zu beobachten. Man wohnt in Zimmern in alten Bäumen und bekommt das Essen separat vom Großteil der anderen Campbewohner. Das ist Luxus pur, wobei die Preise noch erträglich sind.
  • Malelane Sun Lodge nahe bei dem Eingang Malelane ist die Luxusunterkunft des KNP. Sie befindet sich am Crocodile River unweit der attraktivsten Stellen für die Tierbeobachtung. Es gibt einen Golfkurs mit 9 Löchern, Tennis, Swimmingpool, Gaststätte mit Bar und Parkplatz.
  • Protea Kruger Lodge Eine elegante Lodge vor dem Krugereingang zum Park an den Ufern des Sabieflusses gelegen. Sie bietet einen guten Zugang zum attraktivsten Teil des KNP an. Die Appartments sind als Baumhütten entworfen und mit Holzstegen untereinander verbunden. Es gibt einen Spielbereich für Kinder, Swimmingpool mit toller Aussicht, einen großen Parkplatz, elektrischen Sicherheitszaun, mehrere Bars, Poolservice und einen enorm großen Garten, in dem grüne Affen, Springböcke und vieles mehr leben. Das Abendessen wird mit einer traditionellen afrikanischen Trommel angekündigt. Die Preise für ein Zimmer liegen bei etwa 300 $/Tag, ausschließlich des Abendessens und der Getränke, die aber nach europäischen Maßstäben preiswert sind. Auf dem Fluß Sabie am Kruger Gate, SKUKUZA, Mpumalanga, Südafrika, Telefon +2713 735-5671, Telefax +2713 735-5676 email sales@phkrugergate.co.za
  • Masodini Private Game Lodge Kleine (12 Betten) familiäre und sehr persönlich geführte Lodge unter deutsch/südafrikanischer Leitung. Direkt im Greater Kruger National Park gelegen: im 40.000 Hektar großen Balule Nature Reserve. Balule ist direkt in den Krüger Park integriert, die Tiere wandern ohne Zäune auf über 2,2 Millionen Hektar ungehindert zwischen Mosambique und Südafrika. Die Lodge liegt wie eine Oase, umgeben von Fever Trees und immergrünen Palmen, mitten im Busch. Man blickt von der Terrasse auf das Nachts beleuchtete Wasserloch und kann die afrikanische Wildnis - inklusive BIG FIVE - unbesorgt geniessen. Denn die Lodge ist sicher umzäunt, um ungebetene tierische Gäste fernzuhalten. Kinder jeden Alters sind herzlich wilkommen. Stilvolle Bush-Chalets, Doppelzimmer oder Holzhaus-Zimmer erwarten den Gast. Die Küche ist legendär und die Nächte am Lagerfeuer werden Euch lange in Erinnerung bleiben. Preise ab 70Euro inkl. Vollpension. MASODINI GAME LODGE, Balulue Nature Reserve, Limpopo, Südafrika, Telefon aus Europa +491733821392, email sabine@masodini.co.za

Gesundheit

Malariagefahr im Krügerpark

Das Gebiet in dem der Krügerpark sich heute befindet wurde ursprünglich für die Landwitschaft genutzt, aber aufgrund von Malariaerkrankungen beim Menschen und Tierseuchen wurden die Gehöfte dort wieder aufgegeben. Die Malariagefahr ist natürlich auch noch heute vorhanden und vor allem Parkbereiche mit viel Wasser bergen ein größes Malariarisko.

Davon sind vor allem die Parkbereiche im Süden betroffen, da hier der Sabie und der Crocdile River sehr attraktive Lebensraume für die Überträger von Malaria darstellen. Man kann Besuchern nur empfehlen sich auf keinen Fall eine Lodge oder Camp einzuquartieren die direkt neben einem Wasserloch oder an einem Fluss befinden (Protea Kruger Lodge, Sabi sabi, Crodiles bridge, Tambodi, Skukuza, Malelane Sun Lodge )

Die Malaria Prophylaxe die in Form von Tabletten zu sich genommen wird hat heute nur noch eine sehr begrenzte Wirkung, da die meisten Malariaerreger gegen sie resistant sind. Eine spätere Behandlung ist zwar möglich, aber eine Heilung ist ausgeschlossen.

Lernen

Auch wer keine Karriere als "Game Ranger" anstrebt kann an einer professionellen Ausbildung teilnehmen. Die Anbieter haben sich in der Field Guide Association of Southern Africa zusammengeschlossen.


Sicherheit

  • Man sollte unter keinen Umständen in der Dunkelheit anreisen, da Fußgänger, schlechtbeleuchtete Kleintransporter und Schlaglöcher nicht oder nur schlecht zu erkennen sind.
  • Das Gebiet um den Numbi Eingang hatte eine Anzahl von nächtlichen Überfällen zu verzeichnen und Südafrikaner verweisen auf dessen Nähe zu Mosambik. Mosambik ist im Vergleich zu Südafrika bitterarm und viele Einwohner versuchen, nach Südafrika einzuwandern.
  • Die Höchstgeschwindigkeit innerhalb des KNP sollte aus Sicherheitsgründen unbedingt respektiert werden, da sich große Tiere jederzeit und ohne jegliche Vorwarnung auf der Straße befinden können. Man sollte besonders bei Elefanten vorsichtig sein und niemals durch eine Gruppe hindurch fahren, da dies die Elefanten in Panik versetzten kann.
  • Man darf das Auto innerhalb des KNP nicht verlassen, es sei denn man ist an einem sicheren Platz. Als sichere Plätze gelten Camps und Aussichtspunkte.
  • Nach Einbruch der Dunkelheit ist es verboten im KNP mit dem Auto zu fahren.
  • Waffen müssen am Eingangsbereich des KNP deklariert und versiegelt werden (ist für Touristen kaum relevant).
  • Es dürfen keine Haustiere in den KNP gebracht werden.
  • Das Füttern der Tiere ist verboten.
  • Der KNP und seine Umgebung im östlichen Teil des Landes ist eine saisonale Malariazone. Lass Dich durch Deinen Arzt und Apotheker beraten und nimm Malariaprophylaxe mit, bevor Du den KNP besuchst. Schlaf unter einem Moskitonetz und verwende Insektenabwehrmittel.

Weiter geht's

  • Drakensberg - mächtige und eindrucksvolle Gebirgskette. Die Berge übersteigen teilweise die Grenze von 3.000 m. (Blyde River Canyon, God's Window, pinnacle)
  • Johannesburg (die größte Stadt südlich der Sahara) und Pretoria in der Provinz Gauteng sind geschäftige Städte mit Regierung und Banken.
  • Messina - Östlich vom Nordteil des Krüger Parks. Sehr viele Baobab-Bäume entlang des N1-freeways sowie im Nationalpark dort.
  • Komatiport - Landschaftlich reizvolle fahrt bis zur Grenze von Mozambik





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