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Krakau: Unterschied zwischen den Versionen
Version vom 24. Februar 2013, 00:12 Uhr
Krakau (polnisch: Kraków) [1] wird jährlich von ca. 9 Mill. Touristen besucht. Das Gros der ausländischen Besucher stellen junge Erwachsene von den britischen Inseln dar. Krakau ist die Haupstadt der historischen Region und heutigen Wojewodschaft Kleinpolen. Mit knapp 800.000 Einwohnern (1,4 Mill. in der Aglomeration Krakau) und 327 qkm Fläche ist Krakau die dritt- (bezüglich der Einwohnerzahl), bzw. zweitgrößte (bezüglich der Fläche) Stadt Polens. Die ehemalige Hauptstadt ist eine der ältesten und schönsten Städte Polens und ist neben Prag und Budapest das beliebteste Reiseziel in Mittelosteuropa. Anders als die meisten polnischen Städte wurde Krakau im II Weltkrieg nicht zerstört und besitzt daher eine der vollständigsten Bausubstanzen von der Romanik bis zum Jugendstil Europas mit besonders vielen Baudenkmälern aus der Gotik und der Renaissance. Die Stadt ist im Krakauer Tor, einem Tal entlang der Weichsel zwischen den Gebirgszügen des Polnischen Jura und den Karpaten, gelegen.
StadtteileKrakau ist seit 1990 in 18 Stadtteile eingeteilt, die mit römischen Nummern versehen sind. Das alte Krakau umfasste bis ins 19. Jh. hinein nur den heutigen Stadtbezirk I Altstadt, der sich wiederum in mehrere historisch eigenständige Städte aufteilte, u.a. die eigentliche Altstadt (innerhalb des mittelalterlichen Mauerrings), Wawel, Kazimierz, Kleparz (auch Florenz genannt), Stradom, Piasek (auch Garbary genannt). Die anderen Stadtbezrike stellten bis zur vorletzten Jahrhundertwende selbständige Städte oder Dörfer mit eigenen Stadtkernen (Marktplätzen etc.) dar. Eine zweite große Eingemeindung erfolgte nach dem II Weltkrieg.
Für Touristen sind vor allem die Bezirke Stare Miasto, Zwierzyniec und Podgórze interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und eine geballte Konzentration von Ausgehmöglichkeiten befinden. In den anderen Bezirken finden sich auch Sehenswürdigkeiten die vor allem bei längere Aufenthalten besucht werden können. HintergrundDer Legende nach geht der Name auf den Fürsten Krak zurück, der im 6. Jahrhundert auf dem Wawelhügel wohnte. Zwei Hügelgräber aus dieser Zeit, das des Krak und seiner Tochter Wanda, und die Drachenhöhle unterhalb des Wawelschlosses gehören zu den ältesten, erinnern an diese legendäre Zeit. Im Jahre 965 wurde Krakau zum ersten mal urkundlich erwähnt und war von 1038 bis 1609 Haupt- und Königsstadt von Polen. Nach der Zerstörung des alten Krakaus durch die Tataren unter Dschingis Khan wurde die Stadt ab 1257 großangelegt im gotischen Stil um den größten mittelalterlichen Marktplatz Europas wiederaufgebaut. Die Goldene Zeit Krakaus fällt mit der Regierungszeit der Dynastie der Jagiellonen vom 14. bis 16. Jh. zusammen, als diese von Krakau über den damals flächenmäßig größten Staat in Europa, die polnisch-litauische Adelsrepublik, herrschten. In dieser Zeit wurde die Jagiellonen Universität in Krakau gegründet (1364), an der u.a. Nikolaus Kopernikus studierte. Veit Stoß schnitzte in Krakau den größten und schönsten gotischen Altar weltweit. Neben ihm schuf in der Spätgotik u.a. Hans Dürer, Peter Vischer, Jörg Hüber, Benedikt aus Sandomir und Sebastian Tauber. Anfang des 16. Jh. verbanden sich die Jagiellonen mit den mailändischen Sforzas ehelich und Bona Sforza holte damals die besten mailändischen und florentinischen Künstler nach Krakau, u.a. Francesco Florentino, Bartolommeo Berrecci, Santi und Mateo Gucci, die die Krakau zur schönsten Renaissance-Stadt außerhalb Italiens machten. Bis heute gilt die Stadt als wichtigstes kulturelles Zentrum Polens neben Warschau. Die Ernennung zur "Kulturstadt Europas" im Jahr 2000 drückte auch die internationale Bedeutung der Stadt aus. Heute ist Krakau mit ein europäisches Kulturzentrum, hier leben berühmte Künstler wie der Oskarpreisträger Andrzej Wajda, der Komponist Krzystof Penderecki oder die Literaturpreisträgerin für Literatur Wislawa Szymborska. Ein rund vier Kilometer langer Grüngürtel anstelle des ehemaligen Mauerrings, die Planty, schirmt die weltberühmte Altstadt von Krakau vom Autoverkehr ab. AnreiseKrakau ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Südpolen. Hier kreuz(t)en sich die alten Handelswege von West nach Ost (Hohe Straße) und von Nord nach Süd (Bernsteinstaße). mit dem FlugzeugDie größte Fluggesellschaft am Krakauer Johannes-Paul-II-Flughafen ist die Polskie Linie Lotnicze (LOT). Sie bedient auch von Krakau aus Ziele in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ferner fliegen aus dem deutschsprachigen Raum Air Berlin (von Berlin), Austrian Airlines (von Wien) und Lufthansa (von Düsseldorf, Frankfurt und München) Krakau an. Es gibt auch Billigflieger die aus dem deutschsprachigen Raum Krakau oder den 100 km entfernten Flughafen von Kattowitz anfliegen, wie beispielsweise wizzair ( fliegt Kattowitz von Dortmund, Frankfurt-Hahn und Köln-Bonn aus an) und Germanwings (fliegt Krakau von Stuttgart aus an). Der Johannes-Paul-II-Flughafen liegt in Balice an der A4. Der Flughafen hat eine gute Verkehrsanbindung, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, ins Zentrum zum Krakow Glowny (Krakau Hauptbahnhof). Einerseits fahren Busse (Linie 208 und 292 sowie die Nachtbuslinie 902; Fahrzeit gute 40 Minuten; Fahrpreis 4 Zloty) sowie der schnellere Airport-Shuttle der Bahn diese Strecke. Die Bahn wirbt damit, dass ihr Airport-Shuttle nur eine Fahrzeit von 15 Min. benötigt, dabei beträgt die tatsächliche Fahrzeit etwa 20 Min. Der Fahrpreis beträgt für die einfache Strecke 12 Zloty, Hin- und Rückfahrschein 20 Zloty (Stand: Februar 2013). Die Taktung des Airport-Shuttle der Bahn ist werktags vormittags 30 minütig, ansonsten stündlich. Fahrplan: Krakow Glowny (Hauptbahnhof) - Krakow Balice (Flughafen): 5:00, 6:03, 7:00, 7:30, 8:00, 8.30, 9:00, 9:30, 10:00, 10:30, 11:00, 11:30, 12:00, 13:00, 14:00, 15:00, 16:00, 17:00, 18:00, 19:00, 20:00, 21:00, 21:56 Krakow Balice (Flughafen) - Krakow Glowny (Hauptbahnhof): 5:24, 6:29, 7.24, 7:54, 8:24,8:54, 9:24, 9:54, 10:24, 10:54, 11:24, 11:54, 12:24, 13:24, 14:24, 15.24, 16:24, 17:24, 18:24,19:24, 20:27, 21:24, 22:24 Vom Flughafen Kattowitz besteht ein Bus-Shuttle-Service nach Krakau. Ferner gibt es in der Region noch den Flughafen von Rzeszow. Dieser ist ca. zwei Autostunden von Krakau entfernt. mit der BahnDas direkte Anreisen mit der Bahn ist von Deutschland (Hamburg, Berlin) und Österreich (über Wien) problemlos möglich. Direkte Auslandsverbindungen (teilweise mit Schlafwaggons) git es mit Berlin, Budapest, Bukarest/Varna, Hamburg, Kiew/Odessa, Lemberg, Prag, Wien und Zlina sowie mit allen größeren polnischen Städten. Alle Fernverkehrszüge halten am Krakauer Hauptbahnhof. Betrieben wird das Schienennetz von der Staatsbahn PKP. Bahnfahren in Polen ist sehr preisgünstig, entspricht aber leider nicht immer der deutschen Qualität. Man sollte es jedoch in Betracht ziehen. Vor allem bei längeren Reisen wird es empfohlen einen IC oder Ex (Expresszug) zu benutzen. Diese fahren meistens in einem Stundentakt. Die Reise nach Warschau dauert ca. 2:30h. Von Krakau ist auch Katowice (Kattowitz) mit der Bahn in gut zwei Stunden erreichbar, wo jeden Tag weitere Züge nach Prag, Bratislava, Wien und Budapest abfahren. mit dem BusZahlreiche Busunternehmen bieten Anreise nach Krakau von Deutschland (Sindbad, Eurolines, Touring, Omnia, Agat, Awizo, Comfort Lines, Interglobus, Rumat) und der Schweiz (Agat, Bermuda, Orbis Transport) mit dem Omnibus an. Von Krakau aus dient trotz wachsendem Individualverkehr dem immer noch sehr bedeutsamen öffentlichen Verkehr ein ausgedehntes Überlandbusnetz. Neben den staatlichen Buslinien PKS gibt es ein zahlreiches Angebot an privaten Anbietern. Das Reisen mit dem Bus ist eine der preisgünstigsten Möglichkeiten Polen zu erkunden. Zahlreiche Busunternehmen bieten für Touristen zu günstigen Preisen Fahrten nach Wieliczka, Zakopane, Auschwitz oder in die Slowakei an. Besonders im Winter sind eintägige (bzw. übers Wochenende) Skiausflüge verbunden mit einem Abstecher zu den warmen Quellen ins polnisch-slowakische Bergland beliebt. mit dem AutoDas Straßennetz um Krakau ist sehr gut mit der A4 (E40, E462) und Schnellstraßen ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen in Polen beträgt 130 km. Die Fahrt von der deutschen Grenze (Forst oder Ludwigsdorf) dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. vier Stunden. Die A4 verbindet Krakau mit Katowice, Breslau und führt bis nach Zgorzelec im Westen und weiter in Deutschland. Für das Teilstück zwischen Krakau und Katowice (ca. 80 km) muss eine Mautgebühr von 13 PLN (Stand August 2007) bezahlt werden. Dieses Teilstück kann jedoch im Norden auf der S94 umfahren werden. Die S7 verbindet Krakau mit Warschau im Norden. Die Fahrt dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. drei Stunden. Die S79 verbindet Krakau mit Sandomir und Lublin im Nord-Osten. Die Fahrt nach Sandomir dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. zwei Stunden, nach Lublin ca. vier Stunden. Die S4 verbindet Krakau mit Rzeszow und Przemysl im Osten und führt weiter in die Ukraine. Die Fahrt nach Rzeszow dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. zwei Stunden, nach Przemysl ca. drei Stunden. Die S7 (E77) verbindet Krakau mit Nowy Targ und Zakopane im Süden und führt weiter in die Slowakei. Die Fahrt nach Nowy Targ dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Zakopane ca. einundhalb Stunden. Die S52 verbindet Krakau mit Bielsko-Biala und Cieszyn im Südwesten und führt weiter nach Tschechien. Die Fahrt nach Bielsko-Biala dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Cieszyn ca. zwei Stunden. Die S44 verbindet Krakau mit Auschwitz und Gliwice im Westen und trifft dort wieder auf die A4. Die Fahrt nach Auschwitz dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Gliwice ca. zwei Stunden. Auch auf dieser Strecke kann das mautpflichtige Teistück der A4 umfahren werden. mit dem SchiffDie Weichsel in Krakau ist eine schiffbare Wasserstraße. Ausflugsschiffe fahren in südlicher und nördlicher Richtung auf der Weichsel. Mehrere Anlegestellen bieten auch Kajak-, Pedalos oder Segelboote an. MobilitätIm Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs verfügt Krakau über ein gut ausgebautes Bus- und Straßenbahnnetz. Für den Regional- bzw. Vorortverkehr gibt es Vorort- und Überlandbusse. Für den Fernverkehr gibt es einen modernen Zentralbahnhof ca. 300 nördöstlich von der Altstadt und einen gleich daneben gelegenen großen Busbahnhof (gerade neu umgebaut), einen internationalen Flughafen (mit dem Bus und der Bahn erreichbar) und über den man eine große Zahl von Zielen weltweit direkt erreichen kann (v.a. in Europa und Nordamerika), sowie eine Anbindung an das landesweite polnische Fernstraßen- und Autobahnennetz. Fahrpreise:
SehenswürdigkeitenKrakau ist jährlich das Ziel mehrerer Millionen in- und ausländischer Touristen. Die Stadt ist bei Besuchern auf Grund ihres südlichen Flairs sehr beliebt. Krakau hat u.a.:
SEHENSWÜRDIGKEITEN, die man in Krakau nicht verpassen darf ... Rynek Glowny (Hauptmarkt) Sukiennice (Tuchhalle) Podziemia Rynku (Museum unter dem Hauptmarkt Galerie der polnischen Kunst des 19. Jahrhunderts Marienkirche Collegium Maius Wawel (Schloss) Breite Strasse Paulinerkirche Emaillefabrik von Oskar Schindler Es gibt ferner elf thematische Spaziergänge für Touristen zu historisch und kulturell interessanten Baudenkmälern:
AktivitätenDie Altstadt steht seit 1978 als einzigartiges Architekturensemble auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Ihr Zentrum ist der 200 mal 200 Meter große Rynek Glówny, einer der größten und schönsten Marktplätze Europas. Den Platz teilen die mächtigen Tuchhallen, die im 13. Jahrhundert errichtet und 1550 im Stil der Renaissance umgebaut wurden. Der ganze Marktplatz ist unterkellert. Die mittelalterlichen, miteinander verbundenen Keller, welche die Fundamente von Häusern sind, die vor 1257 auf dem Marktplatz standen, wurden aufwendig restauriert und sind zusammen mit Fundtücken in der sehr gut museumsdidaktisch aufbereiteten Ausstellung, des Podziemia Rynku (Museum unter dem Hauptmarkt), seit 2010 zugänglich (Eintritt: 17,00 PLN, erm. 14,00 PLN). Rings um den Rynek Glówny laden enge Gässchen mit prachtvollen Kirchen und Bürgerhäusern zum Flanieren ein. Das Nachtleben findet zum großen Teil in historischen Kellergewölben statt. In vielen der alten Backsteingewölbe sind Cafés und Restaurants, Jazzclubs und Diskotheken eingezogen. Hier pulsiert abends das Leben.
Rund ums GeldDie Landeswährung ist der Zloty (PLN). Der Zloty ist in 100 Groszy unterteilt. Es gibt Münzen zu 1 Grosz, 2; 5; 10; 20 und 50 Groszy sowie zu 1 Zloty; 2 und 5 Zlote. Geldscheine gibt es mit dem Nennwert von 10; 20; 50; 100 und 200 Zlotych. Ein Euro entspricht in etwa 4,1 PLN (Stand: 29.07.2011), ein CHF ca. 3,4 PLN. Es gibt viele Wechselstuben in Krakau, die man auch nutzen sollte, da der Wechselkurs in der Regel besser ist als am Flughafen Balice oder am Bahnhof. Man kann auch problemlos an Geldautomaten Geld abheben. Allerdings sollte man die Geldautomaten von Euronet und Pekao meiden, da diese einen um bis zu 20 % schlechteren Kurs berechnen. Die Geldautomaten von Euronet und Pekao zeigen ihren Wechselkurs aber vor der Abbuchung an und man muss sich, während der Transaktion, mit dem Wechselkurs einverstanden erklären. EinkaufenDie Geschäfte in Krakau sind auch für polnische Verhältnisse nicht teuer und sehr günstig im Vergleich mit westeuropäischen. Auf Märkten und in kleineren Geschäften kann man immer ein paar Schnäppchen ergattern. Benzin, Tabakwaren, Alkohol und Lebensmittel sind bedeutend günstiger als in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Polen gibt es keine gesetzlich geregelten Ladenöffnungszeiten. so haben viele Geschäfte durchgehend 24 Stunden am Tag und an 7 Tagen in der Woche geöffnet. Polnischer Zloty von deutscher Wikipedia KücheDie polnische Küche hat viele Spezialitäten, wie Bigos, Barszcz, Uszka, Golabki, Flaki etc. zu bieten. Polnische Fleischprodukte genießen weltweit hohes Ansehen. Zu den bekanntesten polnischen Brauereien zählt Okocim, Warka, Zywiec. Der Wodka wird entweder klar, z.B. Wyborowa, oder mit Aromen, z.B. Grasowka, Zoladkowka angeboten. Trinkhonig ist eine altpolnische Spezialität. Lebensmittel und Restaurantbesuche sind in Krakau preiswert.
UnterkunftAlle, die eine günstige und saubere Unterkunft suchen, sollten am besten in einem Studentenwohnheim übernachten (siehe ZACZEK: Hotel Studencki). Die Zimmer sind sehr modern eingerichtet und auf Wunsch bekommt man auch ein Zimmer mit integriertem Bad (nur geringer Aufpreis). Es gibt auch Einbettzimmer. Die Ausstattung ist sehr modern und die Zimmer sind größtenteils frisch renoviert (Radio/Wasserkocher gibt es meistens auch). Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt und die Studenten sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Hotel ist sehr gut gelegen am Rande des Zentrum. Supermärkte und Bahnhaltestellen befinden sich auch direkt in der Nachbarschaft.
LernenKrakauer Universitäten pflegen Austauschprogramme, z.B. Erasmus, mit Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Polnischkurse für Ausländer werden auf verschiedenem Niveau von unterschiedlichen Veranstaltern (auch Universitäten) in Krakau angeboten. Zu den bekanntesten gehören: ArbeitenArbeiten ist in Krakau für EU-Bürger grundsätzlich problemlos möglich. Deutsche Muttersprachler werden gerne als Sprachlehrer angestellt und haben auf diesem Markt recht gute Chancen. Das Musizieren oder Vorführen von Kunstücken auf den Plätzen der Altstadt erregt reges Interesse und man kann so mit geweissem Talent den einen oder anderen Zloty dazu verdienen. Ansonsten ist es nicht einfach , wenn man nicht polnische die Sprache beherrscht, Jobs zu bekommen SicherheitKrakau gilt als sichere Stadt. Man sollte jedoch in großen Menschenmengen - wie überall auf der Welt - die notwendige Sorgfalt nicht außer Acht lassen. Tagsüber gilt der Arbeiterstadtteil Nowa Huta durchaus als Sehenswürdigkeit, nachts sollte er eher gemieden werden. Ein weiteres Risiko geht von den britischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus, die oft für eine Sauftour nach Krakau kommen. Angetrunken sind sie dann oft ähnlich gewaltbereit und suchen Streit, wie man es aus Großbritannien kennt. Leider kommt es auch immer wieder vor, dass organisierte Banden PKW`s aus dem westlichen europäischen Ausland stehlen. Bevor die Polizei informiert ist und einschreiten kann, sind die Nummernschilder ausgewechselt und die PKW´s in die Ukraine oder nach Weißrussland "überführt" worden. medizinische VersorgungDie ärztliche Versorgung ist sehr gut. Die meisten Krankenkassen aus dem EU-Ausland übernehmen die Kosten einer Behandlung in Polen. Eventuell sollte bei der eigenen Kasse nachgefragt werden. Einige Kassen bezahlen auch Kuren in Polen. Es gibt einen ärztlichen Notdienst. In Krakau haben immer einige Apotheken Nachtdienst. KlarkommenTouristeninformationen befinden sich an mehreren Orten in Krakau:
Telefon, Handy, Internet und PostPolen ist mit Festnetzanschlüssen gut abgedeckt und auch das Mobilfunknetz ist gut ausgebaut, was vor allem für die großen Städte wie Krakau gilt. Telefonautomaten sind zahlreich und funktionieren mit Karten, Jetons oder Münzen. In Krakau befinden sich zahlreiche Internetcafés mit günstigen Preisen. W-Lan Hotspot gibt es auch, der erste in Europa war auf dem Krakauer Marktplatz. Die Polnische Post ist an mehreren Orten in Krakau vertreten. Briefe und Postkarten kommen in der Regel zügig an. Pakete brauchen in der Regel etwas länger. Pakete werden auch von privaten Anbietern befördert. Die Versendungskosten sind niedriger als in Westeuropa. Postkarten ins europäische Ausland kosten 4,80 PLN (seit 1. Januar 2013). VerständigungNeben der Polnischen Sprache werden, da Krakau auch eine wichtige Universitätsstadt ist, Englisch und teilweise Deutsch, Französisch und Russisch gesprochen. In letzter Zeit erfreuen sich auch Spanisch und Italienisch bei jungen Leuten großer Beliebtheit. Die Umgebung von KrakauKrakau liegt im Talkessel der Weichsel und ist im Norden (Jura, Heiligkreuzgebirge) sowie Süden (Beskiden, Pieniny, Hohe Tatra) von Bergen umgeben. Auch an Burgen (z.B. die Alderhorste im Jura) und Schlössern mangelt es nicht in der näheren Umgebung. Hauptsehenswürdigkeiten in der Umgebung von Krakau und ein Muss sind das Salzbergwerk von Wieliczka, das vor der Haustür Krakaus liegt und seit 1978 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört sowie die Gedenkstätte und das Museum des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Ein weiteres mittelalterliches Salzbergwerk befindet sich in Bochnia. Weblinks
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