Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Kolumbien: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wikitravel
Südamerika : Kolumbien
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Küche)
(Flugzeug)
Zeile 122: Zeile 122:
 
Wem der Bus zu langsam ist, der nimmt das Flugzeug. Die Preise hier sind normalerweise günstig. Man kann aber eigentlich überall hinfliegen, wo es einen Flughafen gibt. Die meisten Flüge gehen über Bogota, Medellín und Cali.
 
Wem der Bus zu langsam ist, der nimmt das Flugzeug. Die Preise hier sind normalerweise günstig. Man kann aber eigentlich überall hinfliegen, wo es einen Flughafen gibt. Die meisten Flüge gehen über Bogota, Medellín und Cali.
  
Fluggesellschaften: [http://www.avianca.com/ Avianca], ist die nationale Fluggesellschaft Kolumbiens und fliegt international, [http://www.copaair.com/sites/co COPA Colombia], [http://www.satena.gov.co/ Satena], [http://www.aires.aero/ Aires] und viele kleinere, die nur Kurzstrecken anbieten. Allgemein sind die Flugzeuge in gutem Zustand und genauso sicher wie anderswo.
+
Fluggesellschaften: [http://www.avianca.com/ Avianca], ist die nationale Fluggesellschaft Kolumbiens und fliegt international, [http://www.copaair.com/sites/co COPA Colombia], [http://www.lan.com/ LAN Colombia], [http://www.satena.gov.co/ Satena] und viele kleinere, die nur Kurzstrecken anbieten. Allgemein sind die Flugzeuge in gutem Zustand und genauso sicher wie anderswo. Seit 2012 existiert die Billigfluglinie [http://www.vivacolombia.co/ Viva Colombia], die Flüge zwischen den wichtigsten nationalen Flughäfen anbietet. Es sei aber darauf hingewiesen, dass alle Fluggesellschaften sehr günstige Flüge anbieten, Viva Colombia ist oft nicht die preiswerteste Wahl.
  
 
=== Bahn ===
 
=== Bahn ===

Version vom 22. Oktober 2012, 12:10 Uhr


noframe
Lage
noframe
Flagge
Co-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Bogotá
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: 1 kolumbianischer Peso (COP)
= 100 Centavos
Fläche: 1,14 Mio km²
Bevölkerung: 46,4 Mio.
Sprachen: Spanisch
Religionen: Katholiken 90 %
Stromsystem: 110 V, 60 A (amerikanische Steckdosen)
Telefonvorwahl: +57
Internet TLD: .co
Zeitzone: MEZ-6h


Karte von Kolumbien

Kolumbien liegt in Südamerika. Angrenzende Länder sind Venezuela, Brasilien, Peru, Ecuador und Panama.

Wer das Land einmal besucht hat, wird bestimmt wieder kommen. Kolumbien hat so viele Sehenswürdigkeiten, ist eines der Länder mit den meisten Pflanzen- und Tierarten, bietet viele verschiedene Klimazonen und man trifft sehr viele nette Menschen. Um in dem Land als Individualtourist gut zurechtzukommen, sind Spanischkenntnisse wichtig. Von Englischkenntnissen darf man sich nicht zu viel versprechen.

Kolumbien kann auch mit einem geringen Reise-Budget gut besucht werden.

Inhaltsverzeichnis

Regionen

  • Anden,
  • Pazifik,
  • Karibik,
  • Amazonas,
  • Llanos Orientales

Städte

  • Barranquilla - Hafenstadt im Norden des Landes
  • Bogotá - Hauptstadt mit ca. 8 Mio Einwohnern. Kulturelles, wirtschaftliches und politisches Zentrum Kolumbiens
  • Cartagena de Indias - Weltbekannte Kolonialstadt. Altstadtkern gehört zum Welt-Kulturerbe der UNESCO.
  • Medellín - Hauptstadt der Paisas. Mode- und Industriezentrum.
  • Santa Marta - Stadt im Norden des Landes. Nahe Parque Tayrona und vielen schönen Karibikstränden
  • Cali - Metropole im Cauca-Tal, Hauptstadt des Salsa

Weitere Ziele

Hintergrund

Anreise

Flugzeug

Internationalen Flughäfen sind El Dorado in Bogotá, José María Córdoba in Medellín, Alfonso Bonilla Aragón in Cali, Rafael Núñez in Cartagena und Ernesto Cortissoz in Barranquilla. Flüge von Deutschland nach Bogotá gehen ab Frankfurt (nonstop) oder von anderen Flughäfen z.B. über Paris, New York, Barcelona oder Madrid. Weitere Verbindungen gibt es über Caracas in Venezuela oder Miami. Der Flug dauert ca. 11-14 Stunden.

Auto

Mit dem Auto kann man von Ecuador oder Venezuela einreisen. Aufgrund nicht vorhandener Straßen in den Grenzgebieten zu Peru, Brasilien und Panama ist von dort nur die Anreise mit dem Schiff möglich. Über Fährverkehr liegen keine Informationen vor. Die sicherste Anreise ist die über die ecuadorianische Grenze Tulcan/ Ipiales. Auch die Grenzübergänge nach Venezuela bei Maicao und Ibarra sind mit dem Auto passierbar. Allerdings muss man insbesondere beim zweitgenannten mit vielen Militärkontrollen rechnen. Diese sind öfter insbesondere auf venezuelanischer Seite korrupt und verlangen eine Art "Wegezoll", der sich aber in der Regel im einstelligen Dollarbereich abspielt.

Schiff

Von Peru und Brasilien kann man über den Amazonas problemlos nach Leticia einreisen. Von dort kommt man allerdings aufgrund seiner Lage im Regenwald nur mit dem Flug ins Landesinnere weiter. Die Häfen von Cartagena, San Andres und Providencia werden von vielen Kreuzfahrtschiffen und Yachten angefahren. In Barranquilla, Cartagena und Buenaventura gibt es zudem die Möglichkeit für hartgesottene Urlauber mit Frachtschiffen nach Venezuela, Panama oder Ecuador zu reisen.

Mobilität

Kolumbien teilt sich eigentlich in drei Gebiete: im Nordwesten die Küste mit flachem Hinterland, von Südwest nach Nordost die drei Kordillieren (bis zu 5750 m hohe Bergketten) und im Südosten quasi unbesiedeltes Flachland. Die meisten Städte liegen in den Kordillieren - die sich nicht gerade für den Bau von Autobahnen und Bahnlinien eignen. Die meisten Straßen sind also eher schlängelige Bergpassstraßen - auch die Verbindungen zwischen den großen Städten.

Bus

In Kolumbien kann man fast überall mit dem Bus hin fahren. Zwischen größeren Städten verkehren sie meistens im Stundentakt. Meistens kann man einfach zum Busterminal fahren und sich dort den richtigen Bus raussuchen und muss dann nicht lange warten, bis dieser abfährt. Einige Busse fahren auch einfach dann, wenn sie voll sind. Bus fahren ist ziemlich billig, besonders, wenn man handelt. Von den Bushöfen fahren aber nicht nur große Busse sondern auch Minibusse und Sammeltaxen. Also ggf. genau fragen worum es sich handelt bevor man stundenlang in einem PKW ohne WC sitzt.

Cauca Flussufer
  • Barranquilla - Cartagena: ~2,5 Stunden, ~10.000 COP
  • Barranquilla - Santa Marta: ~2 Stunden, ~10.000 COP
  • Bogotá - Pereira: ~ 7 Stunden
  • Bogotá - Medellín: 8-9 Stunden (~50.000 COP)
  • Bogotá - Barranquilla: 20 Stunden (~130 000 COP)
  • Bogotá - Cali: ~10 Stunden (~60.000 COP)
  • Bogotá - Ipiales: 24 Stunden
  • Bogotá - Manizales: 8 Stunden
  • Bogotá - Tunja: 3 Stunden
  • Bogotá - Libano: ~7 Stunden, ~25.000 COP (Von Libano nach Ibague, die Hauptstadt des Departementos Tolima ~4 Stunden). Libano - Manizales (durch den Parque Los Nevados): ~7 Stunden, 25.000 COP
  • Medellín - Barranquilla: ~ 12 Stunden (~90.000 COP)
  • Medellín - Cali: ~7 Stunden (~40.000 COP)
  • Medellín - Cartagena: ~ 11 Stunden, (~90.000 COP)
  • Medellín - Manizales: 3-4 Stunden (~30.000 COP)
  • Medellín - Pereira: 4-5 Stunden (~35.000 COP)
  • Medellín - Santa Fe de Antioquia (nur auf der anderen Seite des Berges): ~3 Stunden


Es kommt also darauf an, wie viele Hochgebirgskämme zwischen Start- und Zielort liegen.

Busgesellschaften: Rápido Ochoa, Expreso Brasilia, Empresa Arauca und tausende weitere

Wenn möglich, sollte man tagsüber und mit einer der größeren Buslinien reisen, um Risiken zu minimieren. Was die Zustände der Fahrzeuge angeht gibt es eine sehr große Spannweite. Die Fahrzeuge der großen Buslinien sind aber meistens in gutem Zustand und sehr komfortabel. Auf langen Strecken gibt es i.d.R. mindestens einen Stopp von 30 bis 45 min. an einer Raststätte.

Es kann auch zwischendurch vorkommen, das der Fahrer bei verschiedenen Händlern an der Straße anhält um seine Einkäufe zu erledigen.

Manchmal kommt es vor, dass das Militär auf den Straßen Kontrollen durchführt, nach Pässen fragt bzw. das Gepäck nach möglichen verbotenen Gegenständen/Stoffen überprüft und Spürhunde einsetzt. Diese Kontrollen laufen normalerweise sehr ruhig ab und die Antidrogas sind freundlich (verstehen aber ganz sicher keinen Spaß mehr, wenn Sie etwas finden).

Auto

Auch die Kolumbianer, die ein Auto besitzen, fahren normalerweise nur in einem Dunstkreis von 100 km um ihre Stadt mit dem Auto rum. Alles andere wird normalerweise mit dem Bus oder dem Flugzeug bestritten. Man kann aber natürlich auch mit dem Auto fahren. Die Straßenqualität ist in weiten Bereichen ok, wobei Ausnahmen wie z.B. das Stadtgebiet von Bogota die Regel bestätigen. Es gibt fast ausschließlich Landstraßen - die in den Anden naturbedingt recht schlängelig ausfallen können. Die Busfahrer haben einen recht sportlichen Fahrstil, man wird also mit dem Auto nicht wesentlich schneller sein.

Flugzeug

Wem der Bus zu langsam ist, der nimmt das Flugzeug. Die Preise hier sind normalerweise günstig. Man kann aber eigentlich überall hinfliegen, wo es einen Flughafen gibt. Die meisten Flüge gehen über Bogota, Medellín und Cali.

Fluggesellschaften: Avianca, ist die nationale Fluggesellschaft Kolumbiens und fliegt international, COPA Colombia, LAN Colombia, Satena und viele kleinere, die nur Kurzstrecken anbieten. Allgemein sind die Flugzeuge in gutem Zustand und genauso sicher wie anderswo. Seit 2012 existiert die Billigfluglinie Viva Colombia, die Flüge zwischen den wichtigsten nationalen Flughäfen anbietet. Es sei aber darauf hingewiesen, dass alle Fluggesellschaften sehr günstige Flüge anbieten, Viva Colombia ist oft nicht die preiswerteste Wahl.

Bahn

Außer geringem Güterverkehr bei Cali, einer Metro in Medellín, einem Lokalzug im Verwaltungsgebiet Bogotá und einzelnen touristischen Zügen gibt es keine Bahn oder derartiges. Die vermutlich beliebteste Bahnfahrt ist die in dem Tren de la Sabana von Bogota nach Zipaquira und Nemocon. Neben dem Besuch der berühmten Salzkathedrale und einer faszinierender Andenkulisse, gibt es in dem von einer Dampflok betriebenen Zug auch musikalische Unterhaltung und den guten kolumbianischen Rum.

Sprache

In weiten Landesteilen spricht man ein sehr gutes Spanisch. In der Karibik werden aber oftmals Buchstaben verschluckt. In Medellin benutzt man den Voseo und spricht zudem das ll wie sch. Also z.B. "Medeschin" statt "Medejin". In Bogota findet man dagegen ein relativ reines Spanisch.

In den Anden und im Amazonasgebiet spricht man vereinzelt auch Indianersprachen wie Quechua und andere. In Leticia spricht man Portunhol, eine Kreole aus Spanisch und Portugiesisch, da dieses kolumbianische Städtchen ja mit dem brasilianischen Tabatinga zusammengebaut ist.

Kaufen

Das Preisniveau Kolumbiens ist für Lateinamerika normal, für europäische Verhältnisse meistens preiswert. Besonders günstig sind hier Nahrung, Getränke und der Transport, während Luxusgüter wie Autos und Mobiltelefone mindestens genauso teuer sind wie in Deutschland. Beliebte Mitbringsel sind Alpaca-Produkte, Kunsthandwerk, Rum, Kaffee, Hüte und Obst. Wobei man insbesondere bei letzterem die Einfuhrbestimmungen des Ziellandes beachten muss.

Küche

Kolumbien ist zu 51% von Regenwald bedeckt. Dieses ermöglicht eine sehr große Artenvielfalt der Tierwelt, welche sich wiederum in der kolumbianischen Küche widerspiegelt. Die Küche Kolumbiens ist sehr regional geprägt und weist viele Unterschiede auf. Außerordentliche Spezialitäten wie geröstete Ameisen oder Meerschweinchen, gelten in einigen Regionen als Delikatesse - rufen aber in den anderen Regionen das gleiche Kopfschütteln hervor, wie in Deutschland. Aber auch Suppen und Saucen basierend auf Aji Amarillo (einer Pfefferart) findet man häufig wieder. Rindfleisch ob gedünstet oder gebraten sowie Hühnchenfleisch sind beliebte Speisen.

In den Regionen um das Meer wird auch Fisch angeboten. Dieser wird meistens in Kokusnussmilch zubereitet und mit Kokusnussreis gereicht. In Europa verbindet man mit Kolumbien eher Kaffee - und die Kolumbianer selbst erzählen einem, dass der Kaffee, den sie in Kolumbien trinken, nicht so gut ist, weil der gute Kaffee komplett exportiert wird.

Das Angebot an frischen Früchten ist überwältigend: Im Supermarkt gibt es 5 verschiedene Mangosorten (ganz klein und grün mit Zitrone und Salz als Snack, klein für Saft, ... bis Schuh-groß), 6 verschiedene Bananensorten (klein, groß, süß, zum Kochen, zum Braten, auch nach Reifegrad (grün, gelb, schwarz) sortiert) und 7 verschiedene Kartoffelsorten (gelb, rosa, Tischtennisball-groß und auch wie bei uns) Aus diesen ganzen Früchten werden dann frische Fruchtsäfte gemacht - entweder mit Wasser oder mit Milch.

Die wichtigsten Nahrungsmittel sind Arepas (aus Maismehl mit Wasser, mit Käse belegt, süß oder nicht, mit Ei drin, gelb oder weiß, fritiert oder gebacken, ...) und Reis (den es zu fast allem als Beilage gibt).

Ausgehen

Das Nachtleben in Kolumbien ist vieler Orts sehr lebendig. Alle Metropolen des Landes haben große Ausgehviertel, die meist auch bewacht sind. Kolumbien zählt nach Kuba und Puerto Rico als drittgrößtes Salsa-Land. Auch Superstars wie Shakira und Juanes kommen aus diesem Andenstaat, genauso wie die Rhythmen Cumbia und Vallenato. Dies lässt schon erahnen was man hier an Discos und Salsatheken findet. Auch in Bezug auf Kunstausstellungen, Theater oder Konzerte findet man ein sehr umfassendes Angebot. Schließlich sind auch berühmte Maler wie Fernando Botero oder Schriftsteller wie Garcia Marquez Kolumbianer.

Unterkunft

Es gibt in allen touristischen Orten Unterkünfte, meist in verschiedenen Kategorien. Luxus-Unterkünfte gibt es aber nur in den Großstädten, der Kaffeezone und den Karibikbadeorten. Das mittlere und untere Preissegment findet man dagegen vielerorts an. Es gibt auch sehr günstige Jugendherbergen.

Da der Tourismus erst seit 2002 im Aufschwung ist, sind einige Unterkünfte renovierungsbedürftig.

Lernen

Kolumbien bietet gute Möglichkeiten Spanisch zu lernen. Das Spanisch in Bogota ist nach Aussage der Spanischen Academia Real das reinste Spanisch überhaupt. An der Küste und in anderen Regionen spricht man aber mit zum Teil starkem Akzent. Das Universitätsniveau des Landes gehört zu den höchsten Lateinamerikas. Neben Universitäten bieten zahlreiche Sprachschulen auch "Spanisch für Ausländer" an. Die größte Auswahl an Schulen findet man in Bogota und Cartagena, aber auch in Städten wie Cali oder Medellin findet man Kurse. Man sollte bei der Kursauswahl darauf achten, dass an der Schule Lehrer unterrichten, die ein Zertifikat für den Unterricht von "Spanisch als Fremdsprache" haben. Wer sicher gehen will, kann auch im Vorfeld einen Kurs bei einem in Deutschland ansässigen Reiseveranstalter buchen.

Arbeiten

Karnavale

Karnavale und Feste

  • -Feria de las Flores - Medellín
  • -Desfile de Silleteros - Medellín
  • -Colombiamoda - Medellín
  • -Exposición Internacional de Orquídeas - Medellín
  • -Fiestas de La Cosecha - Pereira
  • -Carnaval de Barranquilla
  • -Carnaval de Blancos y Negros - Pasto
  • -Feria Taurina de la Candelaria - Medellín
  • -Feria Taurina - Cartagena
  • -Temporada Taurina - Bogotá
  • -Fiesta de las Corralejas - Sincelejo
  • -Feria Taurina Bogotá
  • -Temporada Taurina - Medellín
  • -Festival internacional de cine - Cartagena
  • -Festival Iberoamericano de Teatro - Bogotá
  • -Exposición Internacional de Orquídeas - Medellín
  • -Semana Santa - Popayan
  • -Festival Internacional de la Leyenda Vallenata - Valledupar
  • -Festival de Cine Eurocine - Bogotá
  • -Fiestas del San Pedro y Festival del Bunde Tolimense - Espinal
  • -Feria Ganadera - Socorro – Santader
  • -Feria Internacional del Libro - Bogotá
  • -Festival de la Cultura Wayuú - Guajira
  • -Reinado Nacional del Bambuco - Neiva – Huila
  • -Reinado Nacional del Cafe - Calarca - Quindio
  • -Festival de la Cumbia - El Banco – Magdalena
  • -Torneo Internacional del Joropo - Villavicencio
  • -Opera al Parque - Bogotá
  • -Fiesta del Petróleo - Barrancabermeja-Santander
  • -Festival de Verano - Bogotá
  • -Festival de Tiple y la Guabina - Veléz – Santander
  • -Festival de Cometas - Villa De Leyva
  • -Festival de la Bahía - Bahía Solano
  • -Festival Folclórico del Litoral Pacifico - Buenaventura
  • -Feria Bonita - Bucaramanga
  • -Festival Latinoamericano de Teatro - Manizales - Caldas
  • -Festival de la Talla en Piedra - Barichara
  • -Festival de Música Folclórica - Socorro – Santander
  • -Festival Cuna de Acordeones - Villa Nueva – Guajira
  • -Green Moon Festival - San Andrés Islas
  • -Festival de la Trova - Medellín
  • -Jazz al Parque - Bogotá
  • -Festival Internacional del Jazz del Teatro Libre - Bogotá
  • -Feria Internacional de Bogotá
  • -Festival de Cine - Bogotá
  • -Rock al Parque
  • -Concurso Nacional de Belleza - Cartagena
  • -Reinado Internacional de Coco - San Andres
  • -Festival Internacional Folclórico y Turístico del Llano - San Martin - Meta
  • -Fiesta Nacional de la Agricultura - Palmira – Valle
  • -Expoartesanias - Bogotá - CORFERIAS
  • -Festival de Luces - Villa De Leyva
  • -Miss Tanga - Cartagena
  • -Feria de Cali
  • -Feria de Manizales

Feiertage

Ein Wirtschaftsminister hat mal beschlossen, dass etliche Feiertage auf den darauf folgenden Montag verschoben werden. Davon ausgenommen sind: 1. Januar, Gründonnerstag und Karfreitag, 1. Mai, 20. Juli (Nationalfeiertag), 7. August, 8. Dezember sowie Weihnachten (25. Dezember)

Nach Weihnachten ist die Semana Santa (heilige Woche, die Woche vor Ostern) am wichtigsten und in vielen Firmen komplett aber mindestens großteils frei. Somit sind zwischen Weihnachten und Neujahr und in der Semana Santa auch alle Kolumbianer unterwegs, Hochsaison.

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

Sicherheit

Generell sieht die Situation in Kolumbien so aus, dass die große Mehrheit der Bevölkerung gesetzestreue, anständige und gastfreundliche Bürger sind. Leider gibt es auch weiterhin bewaffnete Gruppierungen wie die linksextremen Guerrillas (z.B. FARC), rechte Paramilitärs und andere kriminelle Banden. Diese leben heutzutage von Schutzgelderpressungen, Entführungen und Drogenhandel. Die großen Drogenkartelle (Cali-Kartell, Medellin-Kartell) wurden zerschlagen in den 90ern, jedoch operieren kleinere Organisationen weiter in Kolumbien.

Seit Beginn der Amtszeit des letzten Präsidenten Álvaro Uribe hat sich die Lage dramatisch verbessert. Die aktuelle Strategie ist, die Guerilla überall zu bekämpfen (Militäraktionen) und die kriminellen Banden zur freiwilligen Waffenabgabe zu bewegen.

Es gibt aber nach wie vor Gegenden, in die man nicht fahren sollte (Zonas rojas). Irgendwo durch die Wälder zu streunen oder irgendwelchen Bergpfaden zu folgen, ist nicht ratsam - denn genau dort leben diese Delinquenten, und im schlimmsten Fall kann man mit einer Tretmine Bekanntschaft machen. Wenn man außerhalb einer Stadt reisen möchte, sollte man gut planen, wo man hin will und möglichst mit einem verlässlichen Einheimischen reisen. Die örtlichen Polizeikräfte, das Militär und Tourismusinfos geben Auskunft über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort.

In den Städten Kolumbiens sollte man sich unauffällig und ordentlich benehmen und die übliche Vorkehrungen treffen. In den Zentren der meisten Städte bekommt man selten Probleme, aber es ist sehr wichtig, vorsichtig in den äußeren Bereichen (Armenslums) einer Stadt zu sein. Es gibt Viertel in den großen Städten, wo man als Tourist nichts verloren hat, wie etwa die Barrios an den Hügeln Medellins. Im Vergleich zu den meisten anderen lateinamerikanischen Ländern ist die normale Straßenkriminalität ähnlich hoch, wobei es hier große lokale Unterschiede geben kann. Wenn man ein Taxi bestellen möchte, sollte man höflich um ein Telefon bitten, es kostet das selbe und ein Anruf wird sofort beantwortet.

Es gibt viele Ausländer, die in Kolumbien gelebt haben und ihnen ist bis jetzt nichts passiert. Das Land gewinnt zunehmend an Attraktivität für Touristen aus aller Welt. Prinzipiell sind Kolumbianer nett, sehr hilfsbereit und freuen sich einfach, wenn man ihr Land besucht. Man ist fast überrascht, wie glücklich und freundlich die Leute sind.

Als Tourist sollte man drei Dinge beachten:

  1. Manche Gegenden sind gefährlich.
    • Grenznahe Gebiete zu Panama, Ecuador und Venezuela, d.h. die Provinzen Choco, Arauca, Putumayo und Nariño. Hier sollte man sich moeglichst nur in den Provinzhauptstaedten oder in bewachten Resorts aufhalten.
    • Möglichst den Süden des Landes (südlich der Zentralkordillere), der fast ausschließlich aus tropischem Dschungel besteht, fernbleiben. Hier sind die Rückzuggebiete der Guerrillas und Paramilitärs. Hier kommt es leider bis heute vereinzelt zu Greueltaten an der armen Landbevölkerung durch beide Seiten. Außerdem wird hier der Großteil der illegalen Drogen angebaut und verarbeitet.
    • Der äußerste Nordosten: Ich war dort an "Heilig Abend", trotz aller Warnungen, von Venezuela aus nach Maicao eingereist. Statt einer "Stillen Nacht" erlebt man hier eine Art Sylvester. "Geböllert" oder besser "geschossen" wird hier mit scharfen Pistolen! Etliche Einheimische tragen dort ihre Waffe öffentlich im Halfter herum! Unliebsame Personen kann man in dieser Nacht für ca. 50 Dollar eliminieren lassen (Angebote bekommt man überall); die Polizei ist involviert, geschossen wird bis in die frühen Morgenstunden. Die Gegend gehört zu den Hauptschmuggelwegen von Kokain nach Venezuela, von wo aus die Drogen ihren Weg in die USA finden.
    • Als goldene Regel in Cali gilt: Wenn der Taxifahrer während der Fahrt zum Handy greift und telefoniert, sofort aussteigen! Überfälle von Taxifahrern auf Kunden sind leider nicht selten. Am sichersten ist auf alle Fälle, ein Taxi telefonisch zu bestellen.
  2. Kriminelle Banden sperren ab und zu die abgelegenen Bergstraßen ab, um Busse zu überfallen oder Aktionen gegen die Obrigkeit durchzuführen. Das gilt insbesondere nachts, also sollte man von Nachtfahrten in Überlandbussen absehen.
    • Dem Verfasser dieses Abschnittes ist es schon zwei Mal passiert, dass sein Überlandbus eine andere Strecke genommen hat, weil die kürzeste in oben beschriebener Weise blockiert war.
  3. Generelle Vorsicht walten lassen! Gesunden Menschenverstand und gesundes Maß an Misstrauen mitbringen.
    • Normale Vorsichtsmaßnahmen: Kamera nicht vor die Brust schnallen; Geldbeutel in die vordere Hosentasche; nicht überall Kreditkarten oder viel Bargeld mitführen; Wertsachen daheim lassen; sich von verdächtig aussehenden Personen fernhalten; nachts nicht allein rumlaufen; möglichst abgelegene Landesteile nicht bereisen; niemals Getränke/Essen von Fremden annehmen; keine Drogen konsumieren, denn beim Erwischen durch die Polizei gibt es kein Erbarmen und kolumbianische Gefängnisse sind in desolatem Zustand.

Drogen: Ein großer Anteil des Kokains, das in den US und in Europa konsumiert wird, kommt weiterhin aus Kolumbien. Die Produktion ist trotz verstärkter Bemühungen der Regierung kaum gesunken. Der lokale Konsum ist auf normalem Niveau. Man bekommt normalerweise keine Drogen angeboten noch wird man dort Drogen sehen, es sei denn man sucht nach ihnen. Kolumbianer werden außerhalb des Landes durch Witze über Drogen beleidigt, vor allem von Europäern und US-Amerikanern. Drogenmafia und der bewaffnete Konflikt haben international ein schlechtes Image des Landes geschaffen, jedoch kämpft der Staat mit allen Mitteln, diesen zu bekämpfen. Alle kolumbianischen Regierungen hätten theoretisch die Verpflichtung gehabt, die Drogenproduktion zu bekämpfen, wobei es immer wieder Rückschläge gab (siehe Amtszeit Präsident Samper). Präsident Alvaro Uribe Velez hat in seinen 2 Amtszeiten (2002-2010), mit großen Hilfsmitteln von der US-Regierung, die Sicherheit im Land verbessert und große Gebiete von den Guerrillas zurückerobert. Unter Plan Colombia werden großflächig Koka-Anbauflächen mit Gift besprüht. Jedoch wird er Verstrickungen mit den Paramilitärs bezichtigt. Insgesamt kann man die Vorurteile zum Konsum von Drogen in Kolumbien als maßlose Übertreibungen bezeichnen; der Großteil des Konsums findet in wohlsituierten Vierteln der industriellen Welt statt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kolumbien wie auch andere Länder in Lateinamerika gefährlicher als große Teile Europas ist. Es ist aber nicht so schlimm, dass von einer Reise abgeraten werden sollte, ganz im Gegenteil. Kolumbien ist wunderschön und wenn man sich nicht in den falschen Gegenden und mit den falschen Leuten abgibt, sicher. Die touristischen Ziele wie etwa Großstädte und Nationalparks kann man ohne Sorgen besuchen. Vor jeder Reise sollte man sich jedoch informieren über die aktuelle Sicherheitslage in den ländlichen Regionen.

  • Kolumbianische Botschaft in Deutschland
  • Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts
    Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Grenzregion zu Venezuela, Ecuador, Peru und Panamá und in alle vom Binnenkonflikt und der Drogenökonomie (Anbau, Schmuggel) betroffenen Regionen ab. Dazu zählen die gesamte Pazifikküste, die Departements Chocó, Cauca, Putumayo, Nariño, Arauca, Córdoba, Caquetá und der Nordosten und Nordwesten des Departements Antioquia sowie der Süden des Landes. (Stand April 2012)

Gesund bleiben

Es gibt einige Impfungen, die sinnvoll erscheinen. In machen Gegenden ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben (Parque Tayrona und Leticia) und wird eventuell kontrolliert.

Klima

El Poblado neighborhood in Medellín

Kolumbien bietet Karibikstrand, 5800 m hohe Gletscher und fast alles dazwischen. Durch die Lage am Äquator ist das Wetter eigentlich das ganze Jahr hindurch fast gleich. In der Regenzeit regnet es ein bisschen häufiger, in der Trockenzeit ein bisschen seltener. Jahreszeiten wie in Europa gibt es nicht, jedoch existieren leichte jährliche Temperaturschwankungen. Abhängig von der Region gibt es eine Trocken- und eine Regenzeit. Viel gravierender als irgendwelche Jahreszeiten ist der Unterschied wo man sich befindet.

  • Barranquilla + Cartagena (an der Küste, 0 m üNN): 25 - 38°C, Durchschnittstemperatur 27-29°C, tropische Hitze, fast immer Sonnenschein, alle paar Tage Gewitter (die dann die Straßen überfluten).
  • Medellín (in einem Tal umringt von 3500-m-Bergen, 1500 m üNN): 17 - 32°C, Durchschnittstemperatur 22°C, mediterranes Hochland-Klima, alle paar Tage Gewitter (die die Straßen nur leicht überfluten).
  • Cali: Durchschnittstemperatur 24°C, einen Tick wärmer als Medellín.
  • Bogotá (in einem weiten Hochtal, 2800 m üNN): 10 - 20°C, Durchschnittstemperatur 13,5°C, etwa wie Herbst in Deutschland, 4 mal Regen am Tag ist keine Seltenheit, für kolumbianische Verhältnisse kühl.

Respekt

Kolumbianer freuen sich über jeden Ausländer, der ihr Land besucht, da sie wissen, wie schlecht der Ruf des Landes im Ausland ist. Deswegen sollte man es vermeiden, über Drogen und Guerilla zu sprechen, denn das Land hat andere, schönere Dinge zu bieten als nur die typischen Vorurteile. Beim ersten Kontakt mit Kolumbianern spricht man über sein Heimatland, erklärt ihnen, wie die Dinge bei uns laufen. Kennt man die Leute besser, kann man auch kritische Fragen stellen und bekommt darauf Antworten.

Kommunizieren

Spanisch. Gebildete Kolumbianer können normalerweise auch irgendeinen Level von Englisch. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass alle ziemlich nett, geduldig und hilfsbereit sind - auch wenn das Spanisch mal ein bisschen stockt. Generell gilt: In den Städten kann man sich mit Englisch und ein bisschen Spanisch durchwursteln, in ländlichen Gegenden ist Spanisch ein Muss.






Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten