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Kenia: Unterschied zwischen den Versionen

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Afrika : Ostafrika : Kenia
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Für Touristen gibt es viele günstige handgemachte Souvenirs ( Ramsch). Auf den großen Märkten findet man viel chinesischen Krimskrams und gute und günstige Second Hand Kleidung. In den Städten gibt es große Supermarktketten (Nakumatt, Tusky's). Es gibt mittlerweile nicht mehr viel was es in Kenia nicht zu kaufen gibt. Wer bereit ist ein paar Shilling mehr auszugeben braucht selbst auf Nutella oder Nivea nicht zu verzichten. Auf den Märkten und im Einzelhandel, handeln nicht vergessen!
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Für Touristen gibt es viele günstige handgemachte Souvenirs ( Ramsch). Wobei weiße Touristen höhere Preise bezahlen müssen, als farbige Touristen. Wer Schnäppchen machen will, sollte schauen was er haben will und es dann von einem farbigen Bekannten kaufen lassen. Der Händler sollte natürlich nicht merken, dass man jemanden zum kaufen schickt. Auf den großen Märkten findet man viel chinesischen Krimskrams und gute und günstige Second Hand Kleidung. In den Städten gibt es große Supermarktketten (Nakumatt, Tusky's). Es gibt mittlerweile nicht mehr viel was es in Kenia nicht zu kaufen gibt. Wer bereit ist ein paar Shilling mehr auszugeben braucht selbst auf Nutella oder Nivea nicht zu verzichten. Auf den Märkten und im Einzelhandel, handeln nicht vergessen!
  
 
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Version vom 10. Februar 2013, 17:11 Uhr


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Lage
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Flagge
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Kurzdaten
Hauptstadt: Nairobi
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: 1 Kenya-Shilling (KSH) = 100 Cents
Fläche: 583.000 km²
Bevölkerung: 32 Mio
Sprachen: Englisch (offiziell), Swahili (offiziell), Stammessprachen
Religionen: Protestanten 45 %, Katholiken 33 %, Naturreligionen 10 %, Muslime
Telefonvorwahl: +254
Internet TLD: .ke
Zeitzone: UTC+3 (MEZ+2)


Karte von Kenia

Kenia liegt in Ostafrika. Es ist im deutschsprachigen Raum neben Südafrika das schwarzafrikanische Reiseziel schlechthin. Angrenzende Länder sind der Sudan und Äthiopien im Norden, Somalia im Osten, Tansania im Süden und Uganda im Westen. Im Südosten besitzt das Land einen Küstenstreifen zum Indischen Ozean und im Westen einen kleinen Anteil am Viktoriasee.

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Städte

Weitere Ziele

Hintergrund

Klima

Kenia wird in zwei Klimazonen unterteilt: Im Hochland (höher als 1.820 m) kommt es von April bis Juni und von Oktober bis November zu Niederschlägen. Die Nächte sind relativ kühl. Die kältesten Zeit in dieser Region liegt im Juli und August mit etwa 10 °C Durchschnittsstemperatur. Die warme Periode liegt im Januar und Februar mit 25 bis 26 °C Höchsttemperatur. In Nairobi betragen die Temperaturen im Juli angenehme 11 bis 21 °C und im Februar 13 bis 26 °C.

An der Küste liegen die Temperaturen zwischen 22 und 32 °C, und die mittlere Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 75 Prozent. Der meiste Regen fällt von April bis Juni. Die trockensten und wärmsten Monate sind Januar und Februar, die kühle Periode liegt im Juli/August.

Günstige Reisezeiten in Kenia sind Januar/Februar. In dieser Zeit ist es fast regenfrei und angenehm warm.

Anreise

Für deutsche Staatsangehörige besteht Visumspflicht. Die Visumgebühr beträgt ab 1. Januar 2011 US$ 50,00. Visa (single entry) können problemlos bei der Einreise über alle offiziellen Grenzstationen, z.B. an den Flughäfen Nairobi und Mombasa, erteilt werden und sind 12 Wochen - mit der Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung - gültig. Alle Zahlungen werde nur in Scheinen angenommen. Man kann aber auch im Vorwege ein Visum bei der Botschaft in Berlin beantragen.

Flugzeug

Die beiden wichtigsten Flughäfen Kenias befinden sich in Nairobi und Mombasa. Sie sind die bedeutendste Möglichkeit für Touristen, das Land zu erreichen.

Jomo Kenyatta International Airport (NBO)

Der internationale Flughafen von Nairobi befindet sich etwa 10 km östlich der Innenstadt. Er wird aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:

  • Condor aus Frankfurt am Main
  • Swiss aus Zürich

Moi International Airport (MBA)

Der internationale Flughafen von Mombasa befindet sich etwa 10 km nordwestlich des Stadtzentrums und wird ebenfals aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:

  • Air Berlin aus Düsseldorf und München (noch bis April 2012)
  • Condor aus Frankfurt am Main
  • Edelweiss Air aus Zürich

Bahn

In Kenia betreiben die privatisierten Rift Valley Railways (frühere Kenya Railways) weiterhin die Hauptbahnstrecke, auf der auch noch Personen befördert werden, von Mombasa nach Nairobi, ferner Nebenlinien von Nairobi nach Kisumu (mit Anschluß Kisumu-Butere) und nach Nyeri. Mehrmals in der Woche fahren hier Züge im Kolonialstil. Die Nachtfahrt in der ersten und zweiten Klasse (Schlafwagen, Menüs inklusive) Mombasa-Nairobi ist teurer als mit den meisten Bussen und dauert auch deutlich länger, hat dafür aber ein besonderes Flair.

Bus

Reisebusse gehören in Kenia zu den wichtigsten Verkehrsmitteln. Es gibt viele verschiedene Anbieter mit günstigen Angeboten für Überlandfahrten. Besonders die Strecke Nairobi-Mombasa (ca. 10-15 Stunden) wird von vielen Linien befahren. Aber auch in den Westen Kenias gibt es gute Verbindungen, zum Beispiel mit Easy Coach bis nach Kisumu an den Viktoriasee. In allen größeren Städten finden sich Busunternehmen bei denen man Tickets erstehen kann.

Auto

Schiff

Mobilität

Wie in vielen anderen ehemaligen englischen Kolonien gilt hier Linksverkehr. In Kenia gibt es ein gut funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz. Wer auf Sicherheit und Komfort wenig wert legt kommt mit dem Matatu (Sammeltaxi) fast überall hin. Zwischen den großen Städten verkehren auch Busse und sogenannte Shuttles. Die Straßen sind meist sehr schlecht und es kommt öfters zu Unfällen, die Verkehrssicherheit hat allerdings, seit vor drei Jahren neue Regeln eingeführt wurden erheblich zugenommen. Wenn man sich ein Auto mieten möchte empfiehlt es sich den Fahrer gleich mit zu mieten, das kostet kaum Aufpreis und hat den Vorteil das man jemanden dabei hat der sich auskennt.

Sprache

Offizielle Landessprachen: Swahili und Englisch. Handelssprache ist mehrheitlich das Englische. Daneben gibt es verschiedene Stammessprachen und viele Dialekte.

Zum Lernen empfiehlt sich "Kisuaheli - Wort für Wort" von Christoph Friedrich ISBN: 3-89416-074-8 (Zwar eins der schlechtesten aus der Reihe aber immer noch das beste zu Kisuaheli!)

[[1]] - Internetwoerterbuch Kisuaheli - Deutsch (einfach zu bedienen und umfangreich)

Kaufen

Für Touristen gibt es viele günstige handgemachte Souvenirs ( Ramsch). Wobei weiße Touristen höhere Preise bezahlen müssen, als farbige Touristen. Wer Schnäppchen machen will, sollte schauen was er haben will und es dann von einem farbigen Bekannten kaufen lassen. Der Händler sollte natürlich nicht merken, dass man jemanden zum kaufen schickt. Auf den großen Märkten findet man viel chinesischen Krimskrams und gute und günstige Second Hand Kleidung. In den Städten gibt es große Supermarktketten (Nakumatt, Tusky's). Es gibt mittlerweile nicht mehr viel was es in Kenia nicht zu kaufen gibt. Wer bereit ist ein paar Shilling mehr auszugeben braucht selbst auf Nutella oder Nivea nicht zu verzichten. Auf den Märkten und im Einzelhandel, handeln nicht vergessen!

Küche

Es gelten die üblichen Maßregeln zum Verzehr von Speisen in tropischen Ländern. Wasser sollte nur aus versiegelten Flaschen getrunken werden. Bei Getränken - speziell Wasser aus Flaschen - sollte man vor Genuss den Verschluss prüfen; manche Flaschen werden mit zweifelhaftem Inhalt wiederbefüllt und nochmals verkauft!

Weit verbreitet und sehr schmackhaft ist Ugali mit Ziegenfleisch. Dieses Gericht wird normaler Weise mit der Hand gegessen, wobei man nicht vergessen sollte, nur die rechte Hand zu benutzen. Aber beinahe in jedem Restaurant bekommt man auf Wunsch auch Messer und Gabel. Alkoholische Getränke sind verhältnismässig teuer (Steuern).


Lernen

Arbeiten

Feiertage

Termin Name
1. Januar Neujahr
18. April 2014 Karfreitag
21. April 2014 Ostermontag
1. Mai Erster Mai
1. Juni Madaraka Day
10. Oktober Moi Day
20. Oktober Kenyatta Day
12. Dezember Jamhuri Day, Nationalfeiertag
25. Dezember 1. Weihnachtstag
26. Dezember 2. Weihnachtstag

Sicherheit


Achtung neu.png
•Nach dem Bombenanschlag am 20. Dezember 2010 an der Bushaltestation in der River Road in Nairobi wird empfohlen, größere Menschenansammlungen zu meiden.

Die von Somalia ausgehende Gefahr von Piratenüberfällen erstreckt sich auch auf weiter südlich gelegene Gewässer vor den Küsten Kenias und Tansanias. Schiffsreisende werden um besondere Aufmerksamkeit gebeten. Stand 30.10.2010 [2]





Für Schwarzafrika ist Kenia ein relativ sicheres Reiseland. Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten nachts generell, bestimmte Gegenden des Stadtinnern Nairobis (dazu gehören River Road, Tom Mboya Street, Machakos Bus Terminal) möglichst auch bei Tag gemieden werden.

Diebstähle sind an der Tagesordnung. Wer seine Sachen unbeaufsichtigt liegen lässt, darf sich nicht wundern, wenn sie weg sind. Da viele Häuser wegen der Hitze keine Fenster haben, ist das Fischen nach Handys etc. mit selbstgebastelten Angeln üblich. Ebenso gibt es Trickdiebe - die Frage nach Wasser an der Tür sollte einen sehr stutzig machen.

Ansonsten gelten die für Entwicklungsländer üblichen Sicherheitsmaßnahmen. Kenia gehört zu den 20 korruptesten Ländern der Welt (Lt. Tranparency International). Man kann mit Bestechung alles erreichen und sie wird sehr oft verlangt. Wenn man ohne auskommen möchte, muss man auf viele Dinge länger warten und beharrlich sein.

Gesund bleiben

Eine Malaria-Prophylaxe ist dringend zu empfehlen. Als Mittel der Wahl gilt heutzutage das (teure, aber aus Frankreich oder den Niederlande wesentlich billig beziehbarere) Malarone, vom früher häufig verschriebenen Lariam wird wegen der nicht seltenen extremen (psychischen) Nebenwirkungen und tlw. Dauerschäden abgeraten. Informieren Sie Ihren Arzt von der Reise, falls Sie nach Ihrer Rückkehr Fieber-Symptome haben; deutsche Ärzte denken oft nicht an Tropenkrankheiten. Das gilt auch für Familienangehörige, die Mücken reisen oft im Gepäck mit.

Baden in stehenden und langsam fließenden Gewässern birgt ein hohes Bilharzioserisiko.

Große Teile der Bevölkerung haben AIDS. Vor ungeschütztem Sex (nicht nur mit Prostituierten) kann nur eindringlich gewarnt werden!

Respekt

Ältere Leute sind in der Kenianischen Gesellschaft höher angesehen als junge Leute. Auch vor Polizisten, Regierungsbeamten etc. empfiehlt es sich eine respektvolle Haltung einzunehmen. Möchte man sich anpassen und nicht gleich als Tourist auffallen, dann zieht man sich als Frau einen langen Rock und als Mann lange Hosen an.

Kommunizieren

In den ländlichen Gebieten erfolgt ein steter Ausbau der Kommunikation. Zwar fällt manchmal der Strom aus oder es werden Telefonkabel geklaut. Sogar Großstädte sind davon betroffen. Telefonieren mit dem Handy nach Europa ist jedoch längst nicht mehr so störanfällig wie vor einigen Jahren. Internet-Cafés gibt es mittlerweile nicht nur in Städten. Die Verbindungsgeschwindigkeiten entsprechen denen deutscher Großstädte. Die Nutzung von modernen Smartphones ist überall in Nähe von Ortschaften in hoher Geschwindigkeit möglich. Die örtlichen Telefongesellschaften bieten günstige Prepaid-Datenpakete mit SIM-Card an. Stand: 07/2011).





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